Gemeinde

Unser Leitsatz

Wir ehren Gott

indem wir in der Liebe Jesu leben und 

Menschen zu dieser Liebe hinführen.

Ein Leben zur Ehre Gottes und aus der Kraft der Liebe Gottes zu leben, das ist der Sinn und Inhalt unseres Lebens.
Das ist unserer Erkenntnis nach die ursprüngliche Bestimmung, warum Gott uns Menschen geschaffen hat.
Es ist für uns wichtig, dies allen Menschen weiterzusagen.
Wir führen Menschen zu Jesus und in die Gemeinde. Wir helfen Menschen, im Glauben und in ihrer Persönlichkeit zu wachsen und ihre Gaben in die Gemeinde einzubringen.
Wir ermutigen jeden, Menschen auf Jesus hinzuweisen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
Hierbei werden wir gestärkt von der unsagbar großen Liebe Gottes.

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Unser Gemeindeverständnis

Wesen und Auftrag der Gemeinde Jesus Christus bildet die Grundlage und das Ziel der Gemeinde. Sie entstand nach seiner Verheißung: „Ich werde meine Gemeinde bauen“ (Mt 16,18). Der Auftrag der Gemeinde hat eine dreifache Ausrichtung:
  • Ausrichtung zu Gott

    Die wichtigste Aufgabe der Gemeinde ist es, Gott als unseren Schöpfer und Erlöser gemeinsam zu ehren. Das heißt ihn zu loben, ihn anzubeten und ihm zu dienen (siehe in der Bibel in 1.Thessalonicher 1,9; Römer 12,1; Epheser 3,10.21). Hierzu gehört es, dass wir uns von seiner Liebe erfüllen lassen und in seiner Liebe leben.
  • Ausrichtung zu einander

    Der Dienst aneinander geschieht in gemeinsamen Hören auf sein Wort (der Bibel), seelsorgerlicher Begleitung, gegenseitige Ermutigung und Korrektur, sowie in gegenseitiger praktischer Hilfe (siehe in der Bibel in Römer 15,14; Galater 5,13).
  • Ausrichtung zu Menschen

    Die Gemeinde bezeugt durch Mission und Diakonie allen Menschen den Tod und die Auferstehung Jesu Christi als rettende Tat Gottes, die ihre Beziehung zu Gott und Menschen heil macht (siehe in der Bibel Johannes 3,16). Ihre missionarische und diakonische Verantwortung gilt vor Ort und weltweit. Alle Menschen sind zu Gottes Ehre geschaffen und dies gilt es weiterzugeben.
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Unser Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes, aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten, und das ewige Leben.

Amen

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Unser Verband

Als Landeskirchliche Gemeinschaft gehören wir zum Württembergischen Christusbund Bezirk Remstal e.V., dem 14 Gemeinschaften angehören. Dieser wiederum ist eingebettet in den Württembergischen Christusbund e.V. (weitere Informationen siehe: www.christusbund.de).

Ein Gemeinschaftsverband sind wir innerhalb der Evangelischen Kirche, in der Form eines freien Werkes. Wir vertreten keine Sonderlehren, vielmehr haben wir als Christen ein uneingeschränktes Vertrauen in das Wort Gottes, wie es uns in der Bibel überliefert ist. Wir glauben an Jesus Christus und wissen, dass wir im Glauben neues Leben aus dem Geist Gottes erhalten. Dieses neue Leben aus dem Geist Gottes soll erhalten und gefördert werden. "Leben in Gang halten", so könnte unsere Aufgabe umschrieben werden. Bei der zunehmenden Vereinzelung und Vereinsamung des Menschen sehen wir in dem Angebot einer Gemeinschaft mehr als nur ein Zusammenkommen. Wir möchten im eigentlichen Sinn des Wortes mit anderen das Leben mit seinen Freuden und Belastungen teilen. Dies geschieht in der persönlichen Aufgabenstellung einzelner genauso wie im Rahmen einer Gemeinschaft vor Ort. In einer solchen Atmosphäre lassen sich in seelsorgerlichen Beziehungen Probleme gründlicher anpacken und Vertrauen auf Jesus Christus läßt sich leichter wagen.

Der Württembergische Christusbund ist zudem, gemeinsam mit 37 anderen Gemeinden (u.a. APIS, Chrischona, Gemeinschaftsverband Bayern, Liebenzeller Gemeinschaftsverband, Süddeutscher Gemeinschaftsverband) Mitglied im Gnadauer Verband.

Gemäß unserer Vereinssatzung ist es „Zweck und Ziel der Gemeinschaft, christliches Leben zu fördern und zu pflegen“. Der Glaube an den auferstandenen Jesus Christus und die Liebe Gottes verbindet uns miteinander – so unterschiedlich wir auch sind. Unsere Bestimmung Gott zu ehren zeigt sich in der persönlichen Gottesbeziehung und in der Orientierung an Gottes Wort, der Bibel, und steht für uns im persönlichen, gemeinsamen und gesellschaftlichen Leben im Mittelpunkt.

Die zentrale Veranstaltung ist unser Gottesdienst. Jeden Sonntag feiern wir diesen Gottesdienst, der unser gemeinsamer Treffpunkt ist. Weiterhin finden unter der Woche Kreise für verschiedene Ziel- und Altersgruppen statt.

Der Gottesdienst und die meisten Veranstaltungen finden in unserem Gemeinschaftshaus in Stetten im Eichenweg 6 statt. Es treffen sich regelmäßig die Gruppen und Kreise für Jung und Alt, um mehr über Gott zu erfahren, und Impulse für den Alltag zu bekommen.

Unsere Arbeit in Stetten ist von praktischer Mitarbeit und persönlicher Hilfe geprägt. Alle Helfer sind ehrenamtlich im Einsatz, um die Aufgaben vor Ort zu erfüllen. Unsere Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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Unsere Geschichte

 

Hier ein kurzer Auszug unserer Entstehungsgeschichte. Weitere Informationen und viele weitere spannende Details sind auf der Homepage des Verbands zu finden ( mehr). Viele Spaß beim entdecken.

 

Die Gemeinschaften waren im Vereinsregister ab dem 17.06.1899 unter dem Namen „Württembergische Landeskirchliche Gemeinschaft“ geführt. Die Entstehung der Gemeinschaften ging auf den Einsatz der Brüder Gottlob (1869-1925) und Hermann Munder (1876-1946) zurück (siehe auch Bildergalerie links).

Die beiden Brüder waren 1907 bei einer Zeltevangelisation der Deutschen Zeltmission zum Glauben gekommen. Jakob Vetter, der Gründer der DZM, deren Gründung im Garten des Schlosses Hauptwil in der Schweiz beschlossen wurde , predigte damals in Bad Cannstadt auf dem Wasen. Gottlob Munder, der durch ein Zeugnis eines Konfirmanden fragend geworden war, wurde durch Vetters Predigten so sehr angesprochen, daß er sich nicht nur bekehrte, sondern auch gleich mitarbeitete. Mit Eifer lud er ein. Zu den Eingeladenen gehörte auch sein Bruder. Der ging zwar widerwillig mit, wurde aber wie sein Bruder durch die Worte getroffen, so daß er zum Glauben fand und sich fortan mit Eifer für das Reich Gottes einsetzte.

Die beiden waren zwar selbst erst ein paar Tage gläubig, machten es sich aber dennoch zur Aufgabe, die Neubekehrten weiterzuführen, nachdem die DZM weitergezogen war. So traf man sich im Haus Munder, um das Wort Gottes zu studieren. Die Munder'sche Gemeinschaft war geboren.

Im Lauf der Zeit etablierte sich diese Versammlung und etliche fanden zum Glauben. Einige der Brüder wurden von den Brüdern Munder zum Dienst eingesetzt und hielten Versammlungen und Evangelisationen in etlichen Ortschaften im Remstal ab. Aus diesem Dienst entstanden dann weitere „Mundersche Gemeinschaften“.

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