Predigtthema: Sollen wir auf einen anderen warten?
Predigttext: Matthäus 11, 2-10
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
- Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung). Unter www.die-bibel.de findet sich zudem der Text der Basis Bibel, eine der aktuellsten Übersetzungen.
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Der zu bearbeitende Text folgt unmittelbar auf die Aussendungsrede Jesu im Kapitel 10. Matthäus beschreibt in diesem Kapitel die Berufung und die Aussendung der Jünger, die mögliche Konsequenz der Verfolgung (Vers 16: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe“). Er beschreibt auch, wie Jesus seine Jünger vorbereitet, indem er ihnen Mut macht, sich nicht zu fürchten vor den Menschen (Vers 28: „Fürchtet euch nicht vor denen die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können“). Er macht vielmehr Mut dazu, IHM zu vertrauen. Jesus spricht ihnen zu (Vers 32f): „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ Den Abschluss der Rede bildet ein kurzer, praktischer und alltäglicher Hinweis für den Weg der Jünger (Vers 40): „Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.“ Hier macht Jesus nochmal deutlich, dass sie als seine gesendeten Jünger, ja, als seine gesegneten „Stellvertreter“ unterwegs sind und so sollen sie auch wahr- und aufgenommen werden.
Der nun folgende Text steht im Zusammenhang der Kapitel 11 und 12. In diesen geht es um den Unglauben des Volkes und der daraus entstehenden Feindschaft Jesus gegenüber. Hierbei geht es vor allem um die Frage: „Wer ist Jesus?“. Ist er nur ein Geschichtenerzähler und Wohltäter, oder ist er der, für den er sich ausgibt bzw. der, der ihnen verheißen wurde?
Und so beginnt dieser Abschnitt mit „der Anfrage des Täufers“, eben den, der in Maleachi 3, 1 angekündigt wurde: „Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.“, Johannes der Täufer. Ein Mann, ein bzw. „der“ Wegbereiter, einer, der es sich nicht wert war, „sich vor dem Herrn zu bücken und die Riemen seiner Schuhe zu lösen“ (Markus 1, 7). Johannes und Jesus trafen schon in den Bäuchen ihrer Mütter aufeinander. Das beschreibt uns Lukas in Kapitel 1, 41: „es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe“. Beide Männer haben ein Ziel, eine Aufgabe. Der eine soll „Wegbereiter sein“ und der andere soll „der Retter“, „der Messias“, ja „der König“ sein. In letzterem, liegt allerdings auch die Sehnsucht des Volkes nach einem starken König verborgen, der das Land und sein Volk regiert, von den Römern befreit und das Volk wieder sammelt.
Johannes ist nun nachdem er inhaftiert wurde und nun ganz praktisch auf „den Retter“ hofft, der Erste, der dahingehend die Frage stellen lässt: „Wer bist DU?“ Parallel dazu empfiehlt es sich, Lukas 7, 18-27 zu lesen. Zudem wäre die Lektüre von Matthäus 21, 23-27 zu empfehlen. In diesem Taxt geht es um „die Vollmacht Jesu“. Darin stellt Jesus den Pharisäern die Frage nach der Vollmacht bzw. dem Auftrag des Täufers.
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung bieten z.B.
- Wuppertaler Studienbibel (WSB): „NT 1 Das Evangelium des Matthäus“ erklärt von Fritz Rienecker
- Schlatters Erläuterungen zum NT“ Band 1: Das Evangelium nach Matthäus
Bitte studiert auch den hilfreichen Predigttipp von Jürgen Vier vom 18.8.2002 zum Paralleltext Lukas 7,18-35 unter https://www.christusbund.de/predigthilfen/predigthilfe-vom-18-8-2002-lukas-718-35/ .
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
Gliederung:
- Vers 2-3: Johannes lässt fragen
- Vers 4-5: Jesus lässt aktiv werden und die Beobachtungen ausrichten
- Vers 6: Seligpreisung
- Vers 7-10: Jesu Zeugnis über den Täufer
Anmerkungen:
V 2: Johannes sitzt im Gefängnis (vgl. Matthäus 14,3). Er hat von Jesus und seinen Werken gehört. Das hat ihn sicher zum Nachdenken gebracht. Im Lukastext (7,18), sind es die Jünger, die ihm von Jesus berichten und in Vers 16f heißt es zudem: „Gott hat sein Volk besucht. Und diese Kunde von ihm (Jesus) erscholl in ganz Judäa und im ganzen umliegenden Land.“ Und so sendet Johannes seine Jünger zu Jesus.
V 3: Die Frage: „Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ In dieser Frage kommen drei Aspekte zum Vorschein, die die allgemeine Erwartungshaltung wiederspiegeln:
- Die Hoffnung: Er ist es! Er ist der Messias! Er ist der Herr! Er ist König!
- Die Frage: Warum trittst Du nicht als König auf und änderst das Weltgeschehen? Warum gehst Du nicht gegen die Pharisäer vor? Sollen wir noch warten? Kommt nach Dir noch ein anderer? Bist du nur ein weiterer Wegbereiter?
- Der Zweifel: Bist Du es wirklich?
Die allgemeine Erwartungshaltung verlangt eine Bestätigung, der Verheißung. Und das spiegeln ihm seine engsten Vertrauten. Johannes erlebte Vater (Gott) und Sohn (Jesus) bei dessen Taufe (Kap. 3,16): „als Jesus getauft war, stieg er alsbald aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Johannes wusste es, er hat es gesehen und gehört! Und doch bleibt ein Rest Zweifel bestehen. Hier zeigt sich, dass Johannes auch „nur“ ein Mensch war, der im Gefängnis ganz praktisch darauf hofft, „gerettet“ zu werden. Johannes bleibt damit auch nicht allein. Die Jünger zweifeln (vgl. Kap. 28,17) Marta zweifelt (Johannes 11, 39). Thomas zweifelt (Johannes 20, 25). Jeder einzelne gibt ein Zeugnis davon ab, dass ein „Nachfolger“ nicht vor einem Restzweifel bewahrt ist: „Bist Du es, oder sollen wir auf einen anderen warten?“
V 4: Jesus antwortet mit einem „JA“. Allerdings nicht so, wie Johannes, ja, wie ich es gerne hätte. Jesus antwortet mit einer Aufforderung an die Jünger des Johannes: „Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht“. Er fordert sie auf, zu hören und zu sehen. Hören auf das Wort, welches Jesus spricht. Sehen auf das, was Jesus tut. Das ist der entscheidende Hinweis, nicht nur für damals, sondern auch für heute! Hören und sehen, sind Tätigkeiten, die in mir die Urteilsfähigkeit anregen. Wie oft heiß es: „Ich glaube nur das, was ich höre und gleichzeitig auch sehe!“ Genau das, regt Jesus bei den Jüngern an. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden, um Johannes zu berichten („geht hin und sagt“), denn er wartet und vertraut auf ihren Bericht im Gefängnis.
V 5: Der Hinweis: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt,“. Schaut hin! Hört hin! Vor euren Augen erfüllt sich Jesaja 35,5f und Jesaja 61,1. Ihr dürft es live erleben. Ich bin es! Ich bin der, auf den ihr wartet! Johannes 14,1: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“
Folgendes wird deutlich:
- Jesus erweist sich in seinem Wort, denn „Armen wird das Evangelium gepredigt“.
- Jesus erweist sich in der Tat und in ihr wird die Herrlichkeit Gottes erkennbar, denn „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein …“.
- Jesus erweist sich in der errettenden Macht „nicht zur Ausübung des Gerichtes“ (Schlatter), sondern in Liebe und Erbarmen als Hilfe für die, die ihn besonders nötig haben.
V 6: Die Seligpreisung: Jesus spricht den „selig“ der „sich nicht an mir ärgert“. Johannes soll selber entscheiden, was er glaubt. Jesus gibt Johannes die Möglichkeit über den Zweifel hinwegzukommen. Entscheidend ist für Jesus nicht nur Auge und Ohr, sondern eben auch das Herz. Johannes hat Jesus verkündigt, „als den, der nach mir kommen wird“ Nun liegt es an ihm selber, dem ganzen Geschehen Glauben zu schenken. Ich glaube, das wird immer eine Herausforderung des Glaubens bleiben. Als Jesus in seiner Heimat Nazareth unterwegs war, da hat man sich über ihn „geärgert“ (vgl. Kap. 13, 57), aber erst als man ihn als den „Sohn des Zimmermanns“ und als Sohn der Maria und Bruder seiner Geschwister erkannte (V.55f). Daraufhin vertrieb man ihn aus der Stadt, weil man ihm nicht glaubte.
Jesus sagt: „Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert“. Hier lohnt es sich die „Seligpreisungen“ in Kapitel 5 zu lesen. Sie beschreiben die Möglichkeiten, in denen mein Glaube auf die Probe gestellt werden kann.
Johannes (und so auch ich und du) soll sich nicht an Jesus ärgern, sondern er soll glauben, dass sich die Verheißung des Messias gerade erfüllt! Das soll ihn im Glauben bestärken. Er soll erkennen: Gott allein kann! Gott allein reicht! Gott allein schenkt Zuversicht/Hoffnung! Es könnte in diesem Vers wie folgt lauten: „Selig bist du, Johannes (setz deinen Namen ein), wenn du dich nicht an mir ärgerst!“
V 7: Jesu Zeugnis über den Täufer
Jesus erzählt den Umherstehenden von Johannes und konfrontiert sie mit ihrer Erwartung:
Sie wollen ein Zeichen! Er nimmt ein banales Bild eines Schilfrohres, das sich im Wind bewegt. „Was dachtet ihr zu sehen in der Wüste?“ Warum seid ihr zu Johannes gegangen. Was war eure Erwartung? Ihr wolltet zu Johannes, denn er predigte mit Vollmacht in der Wüste! Matthäus 3, 5: „Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und ganz Judäa und alle Länder am Jordan“. Die waren alle unterwegs aus Neugier in die Wüste. Sie wussten um Johannes und seine Predigt: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ Sie hörten ebenfalls von ihm: „Bereitet dem Herrn den Weg und macht eben seine Steige!“ Sie wussten von Johannes und dass Jesus ihm folgen wird. Sie wollen ein Zeichen – Jesus ist das Zeichen!
V 8: Sie wollen einen königlichen Menschen! Jesus macht ihnen deutlich, dass Gesandte Gottes nicht edel gekleidet sind, sondern „Schaffhosen“ tragen. Johannes trug ein lausiges Kamelhaargewand (Kap. 3,4). Gesandte Gottes sind mit Gefängnis oder sogar mit dem Tod bedroht. Jesus wiederspricht ihrer Erwartung nach einem starken und ruhmreichen König und doch: Jesus ist der König!
V 9-10: Sie wollen einen Propheten! Johannes war „mehr als ein Prophet“. Der „angekündigte Bote“, der „den Weg bereiten soll“ (Maleachi 3,1). Zacharias, der Vater des Johannes, gibt seinem Sohn folgendes mit auf den Lebensweg (Lukas 1,76): „Du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest“. In dieser Verheißung steckt die „Lebensaufgabe“ als „Bote Gottes in der Wüste“. Sie wollten einen Propheten sehen und hören und erlebten den „letzten Propheten, des alten Bundes“, der „den neuen Bund eröffnete“ (WSB S. 205). Johannes war ein Prophet! Jesus ist Prophet!
- Verstehen, worum es geht
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Johannes der Täufer ist in der biblischen Heilsgeschichte wie ein Scharnier zwischen AT und NT. Er ist der letzte Prophet des alten Bundes und bewegt die Menschen des Volkes mit dem Bußruf hin in den neunen Bund als der Wegbereiter für Jesus. Er tauft Jesus. Er sieht den Himmel offen und darf die Stimme Gottes hören. Und doch ist er Mensch und möchte auf Nummer Sicher gehen und lässt bei Jesus anfragen: „Bist du der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“. Für die Menschen damals, wie auch für uns heute eine Herausforderung, das zu glauben, was man meint nicht zu sehen und doch ist ER da. Im Alltäglichen Erleben wird eines allerdings immer eine Herausforderung sein: „Selig, wer sich nicht an mir ärgert“.
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Der Text wird im Advent gepredigt. Er ist durchzogen mit Hoffnung, Erwartung und Ankommen. Also genau das Thema für den Advent. Die Zuhörer sind (hoffentlich) in Vorfreude auf Weihnachten. Allerdings verkommt manchmal die Adventszeit in eine negative „alle Jahre wieder Mentalität“, die oft als Stress empfunden wird. Hoffnung, Erwartung und Vorfreude können sich schnell auf die eigenen Bedürfnisse beschränken. Ja, hoffentlich schnell durchkommen, damit endlich wieder Ruhe einkehrt. In diesen angespannten und oft selbstgemachten Situationen kann der Zweifel den besten Nährboden finden: „Bist DU es, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Und so soll es ja eigentlich nicht sein. So lasst uns die Predigt genau diesen drei Begriffen widmen und den Text in ihnen zum „leuchten“ bringen. Hoffnung auf Jesus! Erwartung in Jesus! Ankommen von Jesus!
2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)
Hilfreiche Fragen könnten sein:
- Habe ich eine lebendige Hoffnung auf Jesus?
- Bin ich in einer Erwartungshaltung, dass Jesus bald kommt?
- Wann sind meine Augen und Ohren auf Empfang?
- Ankommen oder einfach mal vorbeikommen? – Jesus kommt an in dir, oder kommt er nur mal eben an Weihnachten vorbei?
- Sagen, wo es hingeht
3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?
Die Predigt soll dazu ermutigen, die Adventszeit bewusst als „Ankommens-Zeit“ zu erleben. Als eine Zeit, wo Augen und Ohren (neu) geöffnet sind für Jesus. Hoffnung, Erwartung und das Ankommen sollen meinen Blick auf Jesus wieder (neu) schärfen und das über die Adventszeit hinaus.
3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
- Johannes der Täufer – Wegbereiter mit der Frage: „Sollen wir auf einen anderen warten?“
- Jesus – Gesandter mit Antwort auf die menschliche Frage: „Geht hin und sagt, was ihr hört und seht!“
- Du – besonnener Botschafter mit Augen und Ohren in manchmal unruhigen Zeiten.
- „Der Himmel ist zur Welt gekommen. Endlich! Willkommen, Jesus!“ (© gott.net/ Text: Jürgen Werth )
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
a) (V. 2-3) Johannes lässt fragen – es bleibt ein Restzweifel an Jesus
b) (V. 4-5) Jesus aktiviert Augen und Ohren – regt das persönliche Urteil an
c) (V. 6) Jesus spricht „selig“ – den, der sich nicht an ihm ärgert
d) (V. 7-10) Jesus appelliert an das Volk – an dich: Woran glaubst du?
oder nach Kopf-, Herz- und Hand-Prinzip:
Kopf: Was sollen meine Zuhörer lernen? (die Gliederung als Grundlage)
- Johannes fragt vorsichtshalber nochmal nach: „Bist Du es, oder sollen wir auf einen anderen warten?“
- Jesus aktiviert Augen und Ohren der Jünger, des Johannes, und lässt sie selber danach entscheiden, was sie hören und sehen.
- Der Text ist durchzogen mit den Begriffen: Hoffnung, Erwartung und Ankommen, aber auch mit dem Zweifel. Jesus möchte den Zweifel besiegen und Hoffnung, Erwartung und sein Ankommen im Herzen wecken, schenken und stärken.
Herz: Was soll mein Zuhörer fühlen? (Godi im Ganzen als Unterstützung der Predigt)
- Ein Anspiel, Video Clip etc. könnte eine hektische Adventszeit vermitteln, um den Zuhörer im Alltag abzuholen. Er soll merken, ja so erlebe ich das auch, aber er soll in der Predigt natürlich zum Nachdenken darüber angeregt werden.
- Adventslieder
- Stille Zeit zum Nachdenken (über eine Frage oder die Predigt)
Hand: Was soll mein Zuhörer tun?
- Advent soll eine hoffnungsvolle und erwartungsvolle Zeit sein, die Weihnachten als den Geburtstag von Jesus in Erinnerung ruft, als den „Ankommenstermin“ in dieser Welt, in meinem Alltag in meinem Leben.
- Was kann ich tun?
- Schreib doch mal wieder eine Karte (z.B. Angekommen – Gott)
- Lade jemanden zu dir ein und feiert Advent
- Adventsliedersingen auf deinem Sofa mit deinen Freunden, Nachbarn, …
- Vier Wochen ohne – mach doch mal eine Fastenzeit – als geschenkte Zeit für dich und Jesus (Hören/Sehen)
- Stille Tage im Advent (allein oder angeleitet)
3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
- Allgemeine Adventslieder
- Anspiel zum Advent – hektisch nicht besinnlich (JK, TK, HK, …)
- Adventskarte zum weitergeben bzw. verschicken:
- „Angekommen – Gott“ am Ausgang verteilen, oder bereits vor Beginn auf jeden Stuhl legen https://gott.net/jamarkt/motivserie-0/m029-angekommen.html
- Oder: „Ich bin dir näher als du glaubst – Gott“: https://gott.net/jamarkt/motivserie-0/m014-naeher-als-du-glaubst.html
- Oder: „ Euer König kommt.“: https://gott.net/jamarkt/motivserie-1a/m110-deinkoenig.html oder: https://gott.net/jamarkt/motivserie-0/m045-advent.html
(Danny Mitschke)