Epheser

Predigthilfe vom 26. September 2021 – Epheser 5, 21-33

Jahresthema:Für ein gutes MITEINANDER
Predigtthema:Einander unterordnen
Predigttext:Epheser 5, 21-33
Autor:Günther Ott

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!

1 Überblick über das Jahresthema 2021

Ein gutes Miteinander, wer wünscht sich das nicht? Eine Gemeinschaft, die unser Leben bereichert, belebt und stärkt, wollen wir doch alle. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir auf Gemeinschaft angelegt sind. Und obwohl wir uns nach Gemeinschaft sehnen und auch auf Gemeinschaft hin gemacht sind, erleben wir, dass menschliche Gemeinschaft sehr zerbrechlich ist und sehr leicht gestört oder sogar zerstört werden kann. Diese Herausforderung sehen wir auch im Miteinander von Christen in der Gemeinde und es ist aus diesem Grund immer wieder sehr wichtig darüber nachzudenken, wie Gemeinschaft gelingen kann, wie unser Miteinander von Gott geprägt, immer mehr wachsen kann.

In der Bibel sehen wir, dass es Gott ein großes Anliegen ist, dass seine Kinder in seinem Sinne Gemeinschaft leben und er gibt uns viele Aufforderungen, wie Miteinander gelingen kann. In unserem Jahresthema wollen wir im Jahr 2021 (jeweils am letzten Sonntag des Monats) dieses Miteinander bedenken und uns von Gott prägen lassen. Unser großer Wunsch ist es, dass unsere Gemeinden dadurch gemeinsam in ihrer Beziehung zu Jesus und auch in ihrer Beziehung zueinander wachsen. Und wir beten, dass durch die Art wie sie miteinander leben auch für andere immer mehr sichtbar wird, welcher Herr sie zusammengeführt hat.

Umrahmt wird dabei unser Jahresthema von der großen Aufforderung, die Jesus seinen Jüngern mitgibt (Joh 15) und die auch Paulus aufgreift (Röm 13,8-10), dass wir uns als Kinder Gottes untereinander lieben sollen (Januar & Dezember). Unter diesem Oberthema lassen sich schlussendlich alle anderen Themen, die wir unter dem Jahresthema behandeln, zusammenfassen. Die Liebe, die Jesus auf unvergleichliche Weise vorgelebt hat ist eine Liebe, die bereit ist, sich für den anderen hinzugeben. Eine Liebe, die ein großes Zeugnis für unseren Gott ist.

  • Diese Liebe äußert sich zunächst darin, dass wir als Kinder Gottes bereit sind, uns gegenseitig in Liebe anzunehmen (Februar), weil wir wissen, dass Christus derjenige ist, der uns in Liebe angenommen hat.
  • Weiter zeichnet sich dieses Miteinander in Liebe dadurch aus, dass Kinder Gottes bereit sind einander zu dienen (März). Auch dies hat Jesus vorgelebt und war bereit sein Leben als Lösegeld für uns zu geben.
  • Ein liebevolles Miteinander lebt auch davon, dass wir aufeinander achten und uns dazu ermuntern im Glauben wirklich dran zu bleiben (April) und in der Heiligung zu leben.
  • Für eine gute Gemeinschaft ist es zudem wichtig unnötige Konflikte zu vermeiden und sorgfältig darauf zu achten, andere nicht auf falsche Weise zu provozieren (Mai).
  • Echtes Miteinander unter Glaubensgeschwistern lebt auch davon, dass wir füreinander im Gebet einstehen (Juni), weil wir genau wissen, wie abhängig wir alle davon sind, dass unser Herr uns führt, leitet und bewahrt.
  • Zu diesem füreinander einstehen, gehört natürlich auch, dass wir als Kinder Gottes umeinander wissen, die Verbindung zueinander suchen und so als Nachfolger Jesu eine Einheit bilden (Juli).
  • Weil wir auch als Christen immer wieder untereinander schuldig werden, ist auch das Thema Vergebung ein sehr wichtiger Grundstein für ein gutes Miteinander (August). Auch hier haben in Jesus Christus das große Vorbild, was Vergebung bedeutet. Und gleichzeitig ist Jesus derjenige, der echte Vergebung erst ermöglicht, weil er für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.
  • Geistliches Miteinander beinhaltet auch, dass wir lernen uns in eine geistliche Gemeinschaft einzuordnen. Dazu gehört, dass wir verstehen, wie Gott sich das Miteinander unter seinen Kindern vorgestellt hat und die Bereitschaft sowohl demütig Verantwortung zu übernehmen wie auch sich auf eine gute geistliche Weise unterzuordnen (September).
  • Das Leben als Christ ist kein Sprint, sondern eher ein Langstreckenlauf, bei dem es immer mal wieder auch Durststrecken gibt. Auch hier braucht es ein gutes geistliches Miteinander, um uns immer wieder zu einem Leben in der treuen Nachfolge anzuspornen und nicht müde zu werden die Liebe Gottes in die Welt zu tragen (Oktober).
  • Geistliche Durststrecken und Herausforderungen können immer wieder auch entmutigend sein und auch hier ist es ein Geschenk Gottes, dass er uns als Glaubensgeschwister zusammengestellt hat. So können wir uns gegenseitig ermutigen die richtige Ausrichtung zu behalten und den Blick auf Jesus, auf sein Werk und auf seine Wiederkunft nicht zu verlieren (November).

Schlussendlich bleibt die Liebe, das Oberthema, das unser Miteinander zusammenhält. Wenn wir aus der Liebe Jesu leben, wenn seine Liebe unser Leben prägt, wird dies auch in einem guten Miteinander unter Glaubensgeschwistern, in der Liebe zueinander sichtbar werden. Bildlich dargestellt könnte das Thema so aussehen: Unser „Miteinander“ ist eine Frucht mit verschiedenen Beeren, die sich ergänzen und von denen jede einzelne sehr wichtig ist. Im Laufe des Jahres werden wir die einzelnen Beeren nacheinander betrachten.

Eine PowerPoint-Vorlage mit der Grafik findet ihr unter: https://christusbund.sharepoint.com/:p:/s/medien/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41

2.1 Hinweise zum Textverständnis

2.1. Zum Kontext

2.1.1 Der Epheserbrief

Der Epheserbrief lässt sich folgendermaßen gliedern:

1) Lehrhafter Teil: (Kap.1-3)
Das Wunder der Gemeinde Jesu.
Nach Gottes Plan wird aus geretteten Juden und Heiden die Gemeinde gebildet.
Paulus gibt Antwort auf die Frage nach der Identität der Gemeinde:
Wer sind wir nach der geistlichen Wiedergeburt (geworden)?

2) Praktischer Teil: (Kap. 4-6)

Die Praxis der Gemeinde Jesu
Das Leben der Gemeinde soll dem neuen Heilsstand entsprechen (4,1 der Berufung würdig leben)
Paulus gibt Antwort auf die Frage der Christen in Ephesus:
Wie sollen wir denn leben?

Unser Text (5,21-33) befindet sich im „praktischen Teil“. Paulus zeigt, wie Christsein in der Ehe ganz praktisch werden soll.

2.1.2 Der Abschnitt im Epheserbrief:

Unser Text gehört interessanterweise zu einem Abschnitt, in dem es um eine weise Lebensführung (5,13) und die dazu notwendige Erfüllung mit dem Heiligen Geist geht (5,18). Nur der Geist Gottes kann uns zu einem Leben verhelfen, das weise geführt wird und Gott ehrt.

Aber wie geht das – die Geisterfüllung? Interessanterweise folgen auf den Aufruf in 5,18 („lasst euch vom Geist erfüllen“) vier Partizipien, die man mit „indem“ oder „dadurch dass“ einleiten kann. Sie zeigen also, wie es zu Geisterfüllung kommen kann.

Partizip 1: Indem ihr euch einander ermuntert mit Psalmen und geistlichen Liedern
Partizip 2: Indem ihr dem Herrn in euren Herzen singt und spielt
Partizip 3: Indem ihr Gott Dank sagt allezeit im Namen unseres Herrn Jesus Christus
Partizip 4: Indem ihr euch (einander) unterordnet in der Furcht Christi – und das in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen:
Ihr Frauen
Ihr Männer
Ihr Kinder
Ihr Sklaven
Ihr Herren

Geisterfüllung steht also im Zusammenhang mit unserer Haltung und unserem Gehorsam in bestimmten Lebensbereichen. So sieht das Leben aus in den Werken, die Gott zuvor bereitet hat (2,10).

Bezüglich unserem Text (5,21-33) könnten wir also auch fragen: Willst du mit dem Geist erfüllt werden? Willst du, dass der Geist Raum gewinnt in dir? Ja? Wirklich? Dann schau mal auf den Umgang mit deinem Ehepartner und lass dich vom Wort Gottes und seinem Geist leiten. Dasselbe gilt für die anderen Lebensbereiche – als Kinder, als Sklaven, als Herren.

2.2 Zur Textstruktur

Die Textstruktur zeigt folgende Besonderheit auf. Paulus vergleicht das Miteinander von Mann und Frau immer wieder mit Christus und der Gemeinde. Die beiden Beziehungen machen Aussagen übereinander und können jeweils für die andere Beziehung als Illustration und Motivation dienen. Paulus schließt in dem Fall von Jesus und der Gemeinde auf die Beziehung von Mann und Frau.

2.3 Zu den Versen

2.3.1 Vers 21

Paulus fordert hier zunächst einmal zur gegenseitigen Unterordnung auf. Unterordnen setzt eine vorgegebene Ordnung voraus. Ein Christ orientiert sich mit großer Ehrfurcht bzgl. Gott an den Ordnungen, die Gott geschaffen hat, weil sei von seinem Schöpfer und Herrn sind. „Unterordnen“ bedeutet von daher ein „Einordnen“ in die Ordnung Gottes. Jeder soll also die Rolle einnehmen oder einüben, die Gott für ein entsprechendes Verhältnis vorsieht. Und so ist nicht erstaunlich, dass der Gottesbezug „(„z.B. „als dem Herrn“, „in dem Herrn“) in Kapitel 5 und 6 in der sogenannten „Haustafel“ relativ oft vorkommt und das Denken und Handeln des Christen neben der Ehe auch in anderen Lebenslagen bestimmen soll: 6,1 ihr Kinder, 4,1 ihr Väter, 6,5+7 ihr Sklaven, 6,9 ihr Herren. Wer fragt, wie er in bestimmten Verhältnissen und Beziehungen leben soll als Christ, der bekommt hier Wegweisung.

2.3.2 Vers 22-24

Beide – Männer und Frauen – sollen sich unterordnen bzw. in die Ordnung Gottes einordnen. Paulus beginnt nun bei den Frauen und wendet die allgemeine Aufforderung speziell für sie an.

Der Vers beschreibt, wie eine christliche Ehefrau ihren Mann sehen und ihm begegnen soll. Unterordnen bedeutet hier, ihn als Haupt der Familie zu sehen, als jemand, der von Gott her die Verantwortung für die Familie trägt. Der Mann wird einmal von Gott gefragt werden, wie er die Ehe und die Familie geleitet hat und wie er für sie gesorgt hat (vgl. 1.Mose 3,9 Gott fragt Adam und nicht Eva: Wo bist du?). Die Frau soll diese Letzt-Verantwortung anerkennen und ihren Mann darin stärken, dass er sie tragen kann und ggf. darin wachsen kann.

Wie das „jemand-Haupt-Sein-lassen“ aussehen kann: sich unterordnen, dem Haupt Vertrauen aussprechen, seine Stellung anerkennen. Das soll nicht nur für Teile des Lebens gelten, sondern „in allem“. „Als der Heiland des Leibes“ macht deutlich, dass das Haupt gute Absichten haben soll. Das betrifft nun die Männer und das führt Paulus jetzt weiter aus…

2.3.3 Vers 25-32

Es fällt auf: Der Abschnitt für die Männer ist wesentlich länger als für die Frauen. Die Aufgabe des Haupt-Seins muss gründlich erklärt werden. Während bei der Frau der Respekt gegenüber dem Mann betont wird, ist beim Mann die aufopfernde Liebe im Vordergrund und wird betont.

Die Messlatte der Liebe wird von Paulus hoch angelegt: wie Jesus die Gemeinde liebt. Wie hat er das getan? Jesus hat sein Leben für die Gemeinde gegeben. Jesus gibt seine Kraft, dass die Gemeinde sich weiterentwickelt. Für Jesus ist die Gemeinde seine Braut, die er möglichst bald bei sich haben will.

Das zweite Maßangabe der Liebe ist nicht viel niedriger: Lieben wie ein Mensch sich selber liebt. Paulus geht hier vermutlich von der normalen Selbstliebe aus, die ein gesunder Mensch hat, der sich um sich sorgt. Wie der Mann sich um sich sorgt, so soll der Mann die Frau als Teil von sich sehen und für sie sorgen.

„Ein Fleisch sein“ meint eine innigste Verbindung. Wie Jesus mit der Gemeinde untrennbar verbunden ist – so auch Mann und Frau. Entsprechend kümmert sich Jesus um die Gemeinde, wie auch der Mann sich um seine Frau kümmern soll.

2.3.4 Vers 33

Dieser Vers stellt eine Art Zusammenfassung dar. Paulus wiederholt das Gesagte und spitze es nochmals zu. Allerdings in einer anderen Reihenfolge: jetzt spricht er zuerst den Mann an, dann die Frau. „Verantwortungsbereitschaft, fürsorgliche und opferbereite Liebe einerseits und Respekt und Achtung andererseits – das sind die Säulen, auf denen nach Gottes Ordnung die Beziehungsstruktur einer christlichen Ehe steht.“ (Stadelmann, S.242)

2.4 Weitere Hilfen zum Verständnis des Predigttextes

Hilfen zur Auslegung bieten z.B.
Stadelmann, Helge. Epheserbrief (Edition C Bibelkommentar)
Rienecker, Fritz. Der Brief des Paulus an die Epheser (Wuppertaler Studienbibel)

3 Erklärungen zum Thema (Einander unterordnen)

3.1 Einander unterordnen – Welche Folgen hat es, wenn wir uns daran orientieren?

Wir orientieren uns an den guten Gedanken des Schöpfers.
Wer sich an Bauplänen und Gebrauchsanweisungen hält, der darf erleben, wie etwas gelingt.

Wir haben eine bestimmte Rolle, die wir nicht erfinden müssen, sondern ausfüllen müssen.
Mann und Frau müssen sich nicht erfinden in der Ehe, denn Gott hat Wegweisung für sie.

Wir können sofort beginnen und müssen nicht auf den anderen warten.
Mann und Frau können bei sich selber beginnen, den eigenen Teil zur Ehe beizutragen und müssen nicht darauf warten, dass der andere beginnt, bevor man den eigenen Anteil beisteuert.

3.2 Einander unterordnen – Was sind die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran orientieren?

Wir erleben problematische und falsche Interpretationen der Rolle von Mann und Frau.
Mann und Frau erleben Machtkämpfe, den Kampf der Geschlechter

Wir erleben keine Geisterfüllung, denn der Geist will das fördern, was der Schöpfer angelegt hat.
Mann und Frau erleben nicht den Frieden, den Gott gegeben will.

3.3 Einander unterordnen – Worin liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung?

Ist mir meine Rolle / Aufgabe als Mann oder Frau klar?
Nur wer weiß, was er tun soll, kann auch sichere Schritte gehen.

Ist es als Wille Gottes erkannt?
Nur wer diese Ordnung als Ordnung von Gott erkennt, wird sich danach ausrichten.

Wie stark lasse ich mich von der Gesellschaft bestimmen?
Nur wer weiß, worin die Unterschiede liegen, wird sich schützen können.

3.4 Einander unterordnen – Wie geht unsere Gesellschaft damit um?

1) Der Gewinn der Gleichwertigkeit
Das Verhältnis von Mann und Frau war lange Zeit von Ungleichheit und sogar von Unterdrückung der Frau geprägt. Das wird heute vielerorts berechtigterweise von der Gesellschaft angemahnt und auch berechtigterweise korrigiert.

2) Der Verlust der Unterschiedlichkeit
Gott will den Unterschied. Das wird schon in der Schöpfung deutlich (1.Mose 1). Es hat seinen Sinn: Männer sind anders, Frauen auch. Leider wird Gleichwertigkeit manchmal mit Gleichartigkeit verwechselt. Mann und Frau sollen dann auch gleichartig sein. Das ist von Gott aber so nicht gewollt.

4 Veranschaulichungen

4.1 Einander unterordnen – Wie hat Jesus uns Unterordnung vorgelebt?

Jesus ordnet sich dem Willen des Vaters unter:
„Nicht mein Wille geschehe, sondern deiner“ (Lk.22,42)

Jesus ordnet sich staatlichen Einrichtungen unter:
„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“ (Lk.20,25)

Jesus setzt Prioritäten bzgl seiner Familie und zeigt eine neue Ordnung Gottes ohne die alte aufzulösen:
„Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder…“ (Mk.3,35)

Jesus dient seinen Jüngern und ordnet sich unter
„.. und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen…. (Joh.13,15)

Jesus hat sich untergeordnet und gehorsam eingeordnet in die Anordnungen seines Vaters.

4.2 Einander unterordnen – Welche weiteren Beispiele finden wir in der Bibel?

Positivbeispiele:
Ruth sagt zu Noomi: „Wo du hingehst…“
David unter Saul
Im 1.Petrusbrief: Ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter
Im Philemonbrief: Onesimus soll sich seinem Herrn unterordnen

Negativbeispiele:
Rotte Korah lehnt sich gegen Mose auf
Aaron und Mirjam lehnen sich gegen Mose auf
Saul lehnt sich gegen Gott auf
Diothrephes will in allem der Erste sein.

4.3 Einander unterordnen – Was lehrt uns das über die Gemeinde?

Gemeinde als Leib: Jeder dient dem anderen
Gemeinde als Kontrastgesellschaft (hoffentlich) – hier wird gedient und nicht geherrscht.

5 Anwendung

5.1 Wie werden wir von Jesus ausgerüstet, um uns einander unterzuordnen?

Durch Gottes Wort / Ordnungen
Unser Text gibt uns klare Anweisungen.

Durch Gottes Geist
Der Geist der Wahrheit gebraucht das Wort der Wahrheit zum Leben in der Wahrheit.

Durch Gottes Gemeinde
Brüder und Schwestern können uns Vorbilder und Begleiter sein auf dem Weg mit Jesus.

5.2 Was sollen wir in unserem Leben unternehmen?

Nach Gottes Willen fragen
Nach Gottes Willen handeln
Hilfen und Ratschläge annehmen

6 Sagen, wo es hingeht

6.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?

Die Hörer sollen dazu ermutigt werden, ganz bewusst danach zu fragen, wie für sie als Mann oder Frau Unterordnung unter den Willen Gottes aussieht.

6.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?

Einander unterordnen
Wie Gott sich das Miteinander unter seinen Kindern vorgestellt hat

6.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?

„Einander unterordnen“
V.21 einander
V.22-24 Frauen
V.25-32 Männer
V.33 einander

„Wie sollen wir denn leben? – Was kann ein Mann / eine Frau zum Gelingen einer Ehe beitragen?
1. Was beide Partner für das Gelingen einer guten Ehe tun können (V. 21)
2. Was die Frau für eine gute Ehe tun kann (V. 22-24)
3. Was der Mann für eine gute Ehe tun kann (V. 25-32)
4. Zusammenfassung – andere Reihenfolge/Worte, gleiche Aussage (V. 33)