1.Mose

Predigthilfe vom 20. Juli 2025 – 1. Mose 4,1-16

Predigtthema:         Die Gottlosigkeit reift sich aus

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!

1. Sehen, was dasteht

Verschiedene Bibelübersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).

1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext

Unser Textabschnitt liegt direkt hinter dem Bericht des Sündenfalls und der darauf folgenden Konsequenzen. Adam und Eva haben diesen Schock noch tief in sich sitzen. Garantiert haben die beiden ihren Söhnen Kain und Abel (die Menschen Nummer drei und vier überhaupt auf der Erde) dieses Ereignis und die furchtbare Tragkraft davon oft vor Augen geführt.

Im nachfolgenden Abschnitt wird die Geschichte von Kains Nachkommen beschrieben. Am Verhalten Lamechs zeigt sich, dass sich die Moral und der Lebensstil dieses Geschlechts immer weiter verschlechterte. Kains Nachkommen gehören zu den bösen Menschen, die Gott bei der Sintflut vollständig vernichtete (Noah stammte aus der Linie Sets (1Mo5,3.29).

Durch den Sündenfall ist die innige Verbindung zwischen Gott und Mensch zu Bruch gegangen. Durch den Mord Kains an Abel zerbricht die menschliche Verbindung, in der Theologie wird auch vom „sozialen Sündenfall“ gesprochen. Es ist der erste Kriminalfall der Menschheitsgeschichte.

Dieses Ereignis ist eines der bekanntestes der ganzen Bibel. Es finden sich viele Abbildungen des Brudermords in der Kunst. Auch im weiteren Verlauf der Bibel wird auf dieses Ereignis immer wieder Bezug genommen. Das Verhalten Kains bzw. den Weg, den er nahm, wird als Negativbeispiel verwendet (1Joh3,12, Lk11,21) und als Sinnbild eines sündhaften Weges verstanden (Jud1,11). Abels Verhalten wird hingegen als Glaubensvorbild verwendet (Mt23,35; Hebr11,4). Das Blut Abels wird auch in Bezug zu Jesu Blut gesetzt (Hebr12,24).

1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes

Hilfen zur Auslegung bieten z.B.

  • Bräumer, Hansjörg, Wuppertaler Studienbibel, AT 1, Das erste Buch Mose                                  (kleine Literaturliste von Kommentare oder Büchern)
  • Wiersbe, Warren W., Wierbse Kommentar AT, 1.Mose
  • McDonald, William, Kommentar zum Alten Testament
    Online verfügbar: https://www.leseplatz.de/media/ac/f7/b6/1686664362/255657.pdf
  • Bibellexika, wie Lexikon zur Bibel von Rienecker, Maier, u.a. und Das große Bibellexikon von Burkhard, Grünzweig, u.a.

1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes

V.1:                    

Die Formulierung Adam erkannte seine Frau Eva ist eine Umschreibung ihrer sexuellen Vereinigung. Anhand des hebräischen Satzbaus ist davon auszugehen, dass es sich nicht um den ersten Geschlechtsverkehr der beiden handelte, auch wenn in den Kapiteln davor nicht davon berichtet ist. Zu verschiedenen Zeiten der Kirche wurde der Geschlechtsverkehr als ein Produkt des Sündenfalls verstanden, wodurch jegliche Intimität zwischen Mann und Frau, außer um Nachkommen zu zeugen, als sündhaft verstanden wurde. Diese Meinung stammt von einem falschen Verständnis des ersten Verses.

Aus dem Text lässt sich nicht ableiten, wie viel Abstand zwischen der Zeugung von Kain und der Verbannung aus dem Paradis liegt.

Eva trifft eine Freudenaussage bei der Geburt Kains, die nicht hundertprozentig klar einzusortieren ist. Eva sagt „Ich habe einen Mann erschaffen“. Das hebräische Wort für Mann wird in der Bibel nicht für einen frischgeborenen Sohn oder gar einen Heranwachsenden verwendet, sondern nur für erwachsene Männer. Viele Übersetzungen geben den Satz mit „mit dem HERRN, mit Hilfe des HERRN“ wieder. Doch im Hebräischen lautet die Aussage Evas „Ich habe erschaffen einen Mann, den HERRN“. Hierzu gibt es verschiedene exegetische Ergebnisse (gut dargelegt in der Wuppertaler Studienbibel). Von folgendem ist auszugehen: Eva hat noch Gottes Aussage der Schlange gegenüber präsent, dass einer ihrer Nachkommen der Schlange den Kopf zermalmen wird (1Mo3,15). Sie geht davon aus, dass nun ihr erster Sohn dieser göttliche Retter, dieser Mann, den Gott senden wird ist. Mit dem Namen JHWH (der sich hinter HERR verbirgt) wird in der Bibel meist auch der rettende Charakter Gottes verbunden. Daher ist davon auszugehen, dass sie meint in gewisser Weise den HERRN selbst auf die Welt zu bringen. Das wurde auch die Bedeutung von Kain Namen befürworten: Erwerb, Gewinn. Leider wird sich anhand des Verhalten Kains zeigen, wie falsch sie mit dieser Annahme lag.

V.2-3:

Im Urtext lautet die Formulierung „Eva fuhr fort zu gebären“, wodurch manche Ausleger davon ausgehen, dass Kain und Abel Zwillinge waren. Durch die Geburt von mehreren Kindern auf einmal zu Beginn der Menschheit sei auch das rasante Wachstum der Weltbevölkerung zu erklären. Wenn die beiden Zwillinge waren, würde das den Brudermord zu einem Zwillingsbrudermord machen und die Grauenhaftigkeit der Tat noch mehr unterstreichen.

Abel kommt aller Wahrscheinlichkeit aus dem Hebräischen und meint „Hauch, Vergänglichkeit“. Auch wenn Eva große Zuversicht in Kain hat, ist ihr die Not, die Trennung von Gott und der Tod sehr wohl bewusst.

Adam nahm seine Söhne mit in das Arbeitsleben hinein. Feldarbeit und Viehzucht stellten wichtige Standbeine der Versorgung dar. Jeder spezialisierte sich dann mit der Zeit auf einen der Bereiche.

V.4-5a:

Die Bibel erklärt nicht, wie es zum Opferritus kam bzw. wodurch dieser eingeführt wurde. Im Garten Eden lebten die Menschen noch eng mit Gott zusammen. Sie konnten ihm ohne Distanz danken und ihn ehren. Doch nach dem Sündenfall war die Beziehung zwischen Gott und Mensch zerstört und die Menschen brauchten neue Methoden, Gott ihre Zuwendung und ihren Dank entgegenzubringen.

Es ist auch nicht klar, ob Kain und Abel Gott die ersten Opfer darbrachten. Möglicherweise hatten sie es schon davor bei ihren Eltern gesehen und machten es nun selbst. Es bleibt auch offen, ob es sich um ein Brandopfer handelte, die Gaben dargebracht/ hingelegt wurden und Gott sie entgegen nahm, oder es auf eine andere Art stattfand.

Kains Opfer wurde von Gott abgelehnt, Abels Opfer nahm Gott an. Bei den Opfern ist festzustellen, dass Abel die ersten Tiere seiner Herde und davon nur das Fett, also das Beste darbrachte. Von Kain wird nur berichtet, dass er etwas von seinem Ertrag darbrachte. Hier lässt sich schon eine unterschiedliche Herzenshaltung der beiden erkennen. Im Neuen Testament findet sich eine klare Aussage zu den Opfern bzw. warum das eine angenommen wurde und das andere nicht. In 1Joh3,12 steht, dass Kains Werke böse und die Werke Abels gerecht waren. In Hebr11,4 steht, dass Abel ein gerechter Mann vor Gott war und durch den Glauben ein besseres Opfer als sein Bruder Kain darbrachte. Eine Abstufung von Tieropfern und Opfern von Feldfrüchten lässt sich nicht machen, da es bei den späteren Opfern, die Gott einsetzt sowohl Tier und Speisopfer gibt (vgl. 2Mo40,29b).

V. 5b:

In Kain steigt brennender Zorn auf, weil Gott sein Opfer nicht annahm. Die richtige Haltung wäre gewesen sich zu hinterfragen und nach dem Grund der Ablehnung Gottes zu suchen/fragen. Doch stattdessen kocht er vor Wut. Dies ist das erste Mal, dass diese Emotion in der Bibel beschrieben wird.

V.6-7:

Gott sieht Kains Zorn und vor allem sieht er Kains Herz, das kurz davor ist, etwas Furchtbares zu produzieren. Er wendet sich pädagogisch wertvoll an ihn. Gott stellt Kain Fragen, damit er sein Verhalten reflektiert und zur Umkehr kommt. Gott warnt Kain vor der gefährlichen Macht der Sünde bzw. vor dem Teufel, der hinter ihr steckt. Er muss sich dazu entscheiden die Sünde/ das Böse zu beherrschen, sonst wird sie es bei ihm tun.

Zu der Formulierung „die Sünde lagert sich vor der Tür“ findet sich eine Parallele in 1Petr5,8, wo der Teufel als ein brüllender Löwe beschrieben wird, der darauf aus ist, die Menschen zu verschlingen.

Doch es zeigt sich nun, dass Gottes Warnungen an Kain abprallen.

V.8:

Kain begeht eine furchtbare Sünde. Es handelt sich dabei nicht um Totschlag oder Mord im Affekt. Kain begeht einen kalkulierten und geplanten Mord. Sein anfänglicher Zorn wird zu heftigem Neid darauf, dass Abels Opfer angenommen wurde. Das Mordopfer ist sein eigener Bruder, eventuell sein Zwillingsbruder, mit dem er viele Jahre verbrachte und eng verbunden war. Der nichts ahnende Abel wird an einen Ort gelockt, wo niemand das Verbrechen beobachten kann. Kain fühlt sich sicher und erschlägt seinen Bruder kaltblütig. Eigentlich müsste Kain aufgrund der Geschichten seiner Eltern aus dem Paradis wissen, dass Gott alles sieht. Doch sein brennender Zorn macht ihn blind. Ob Kain ein Stein, einen Prügel oder die puren Fäuste benutzte bleibt offen.

Wahrscheinlich vergrub er die Leiche, damit es keine Beweise gibt. Das lassen die Aussagen Gottes im Anschluss annehmen.

V.9:

Wie bei Adam und Evas Sünde dauert es auch bei Kain nicht lange, bis Gott ihn wegen seiner Tat anspricht.

Gott konfrontiert Kain nicht direkt, er gibt ihm zuerst die Chance seine Tat zuzugeben und Reue zu zeigen. Doch Kain wird im ganzen weiteren Verlauf nicht um Vergebung bitten.

Doch anstatt umzukehren, lügt Kain den Schöpfer-Gott direkt an. Noch mehr, er begegnet Gott frech und aufmüpfig indem er fragt: Ob er etwa das Kindermädchen seines Bruders sein solle. Indem er sagt: „Soll ich etwa der Hüter meines Bruders sein?“ sagt er spöttisch „soll ich etwa der Hüter des Schafhüters sein?“

In Kains Reaktion steckt keinerlei Reue, sondern vielmehr Arroganz und ein zutiefst böses Herz. Und darum fällt auch Gottes Antwort so vehement aus:

V.10-12:

Gott hat zuvor die Schlange und den Ackerboden verflucht, doch die Menschen nicht. Doch jetzt verflucht Gott Kain. Das ist das schlimmste Schicksal, dass ihn treffen kann. Kain ist nun von Gott komplett getrennt/ abgeschnitten.

Ihm als Landwirt wird in Zukunft seine ganze Arbeit keinerlei Ertrag mehr bringen. Er wird umherziehen müssen und ein getriebenes Leben führen.

V.13-14:

Kains Reaktion sollte nicht als Reue über seiner Tat verstanden werden. Es geht ihm dabei nur um seine nackte Haut und sein weiteres Leben.

V.15:

Gottes Reaktion ist reine Gnade. Obwohl Kain es absolut nicht verdient hat, markiert ihn Gott und stellt ihn unter seinen persönlichen Schutz. Doch im folgenden Vers zeigt sich auch darauf keinerlei Hinwendung von Kain an Gott. „So ging Kain weg vom Angesicht des Herrn“ ist der letzte trauriger Schritt der Entfernung bzw. die vollkommene Entfremdung von Gott.

V.16:

Kain geht in das Land Nod, was so viel bedeutet wie „Land der Heimatlosigkeit“. Es lässt sich davon ausgehen, dass damit gemeint ist, dass er heimatlos, rastlos und allein umherzog.

Auch die Formulierung „östlich von Eden“ meint „weit entfernt von Gott“. Der Ausgang des Garten Edens lag östlich, dort wurde Adam und Eva hinausgeworfen. Nun befindet sich Kain noch weiter östlich, in noch größerer Distanz von Gott.

2. Verstehen, worum es geht

2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)

Dieses Ereignis ist der lange traurige Weg der Menschheitsgeschichte auf einer Abwärtsspirale. Es begann mit dem Sündenfall und die Verdorbenheit und Bosheit der Menschen wird nun immer schlimmer. Das Verhalten geht immer weiter bergab, bis Gott durch die Sintflut fast alle Menschen vernichtet und mit Noah und seiner Familie neu anfängt. Nach diesem Neuanfang zeigt sich die Verdorbenheit der Menschen weiterhin und die Abwärtsspirale beginnt von neuem. Kein Mensch wird es schaffen zurück zu dem ursprünglichen Zustand zu kommen, die Vollkommenheit und Reinheit, die es braucht, um mit Gott verbunden zu sein.

Erst mit Jesus wird eine Lösung geschaffen. Gott greift selbst ein und stellt die Verbindung zu sich selbst wieder her. Eva war der Überzeugung, dass ihr erster Sohn der göttliche Retter ist. Doch Kain war das absolute Gegenteil davon. Es dauerte viele tausend Jahre, bis der ihr angekündigte Retter kommen sollte.

2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)

Vom Kirchenjahr her liegt kein Ereignis kurz nach oder vor uns.

In etwa zwei Wochen beginnen die Sommerferien bzw. für viele der Sommerurlaub. In der Zeit pausiert der Alltag und es wird Abstand zu vielem genommen. So schön, wie das ist, bringt es auch die Gefahr mit sich zu Gemeinde und Glaube Abstand zu bekommen. Gruppen und Kreise finden auch nicht statt und durch den Urlaub wird auch nicht regelmäßig der Gottesdienst besucht. Da ist es umso wichtiger die Zuhörer zur Achtsamkeit vor dem Teufel zu warnen, der vor der Tür lauern kann, wie es in Vers 7 heißt. In dieser Zeit ist es umso wichtiger sein Glaubensleben aktiv und lebendig zu halten.

2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)

Kain ist ein erschreckendes Beispiel, wie aus einer falschen Erwartung von Gottes Handeln (Gott nahm sein Opfer nicht an) schlimme Taten entstehen können. Aus Zorn wurde Hass, es folgte Verschlagenheit, Mord und Lüge. Wenn Gott etwas vereitelt/ verhindert, ablehnt, usw. ist es vielmehr angebracht sich zu hinterfragen und im Gebet um Vergebung und Korrektur zu bitten.

Gottes wunderschöner Charakter zeigt sich selbst in dieser schrecklichen Situation. Er gibt Kain zwei Mal die Chance umzukehren, Buse zu tun. Und selbst, als das nicht geschieht, setzt Gott Kain unter seinen persönlichen Schutz, obwohl sich der komplett von Gott abwendet.

Anhand der Aussage Gottes in 6 und 7 lässt sich großartig ableiten, wie mit Sünde umzugehen ist. In Kombination mit neutestamentlichen Stellen, wie 1Petr5,8 lässt sich eine feine Anwendung herausarbeiten.

3. Sagen, wo es hingeht

3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?

Wir haben hier einen sehr bekannten Textabschnitt. Doch viele Zuhörer werden sich noch keine tieferen Gedanken dazu gemacht haben (wie sind die Zusammenhänge, wo kommen die Inhalte her, wo führen sie ihn). Wir Verkündiger haben hier eine großartige Chance solche bekannten Texte mit alltagsrelevantem Leben zu füllen.

Den Zuhörern sollte erneut vor Augen geführt werden, wie grausam und zerstörerisch der Teufel, die Sünde und all ihre Folgen sind. Doch parallel kann wunderschön das Wesen Gottes und großartige Möglichkeiten gezeigt werden, wodurch dem Teufel widerstanden werden kann. Hier könnte die Versuchung Jesu aus Mt4, die Waffenrüstung aus Eph6 oder Bibelstellen über „Christus/ seine Kraft in uns“ wie 2Kor3,18; Gal2,20, Eph1,18ff. herangezogen werden.

3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?

Aus dem Textplan:                        Die Gottlosigkeit reift sich aus
Nach Warren W. Wiersbe:           Kain im Mittelpunkt

3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?

Nach Warren W. Wiersbe:

a) Der Bruder             (V. 1-2a)                                                                                        
b) Der Ackerbauer     (V. 2b)
c) Der Anbeter            (V. 3-7)
d) Der Mörder             (V. 8-10)
e) Der Umherirrende (V. 11-16)

3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?

Zur Untermalung können Bilder der einzelnen Szenen des Ereignisses gezeigt werden. Es gibt auch Bilder, die für Erwachsene gut zu verwenden sind (z.B. unter https://www.freebibleimages.org)

Es könnte ein Kriminalfall aus der heutigen Zeit konstruiert werden. Durch Elemente wie Neid, geplantem Brudermord, Lüge und Betrug könnte plastisch ausgemalt werden, wie grausam die Tat ist, bevor dann die Parallele zu Kain und Abel gezogen wird.

Es gibt noch weitere Konflikte zwischen Brüdern in den 5 Büchern Mose, die herangezogen werden können: Isaak und Esau, Josef und seine Brüder, Manasse und Ephraim bei der Segnung durch Isaak, usw.

(Levin Illi)