Predigtthema: Unterwegs im Dienst des Herrn – die Leviten
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
- Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Im Textabschnitt geht es um die besondere Stellung der Leviten im Volk Israel. Sie waren von Gott zum Dienst an der Stiftshütte ausgesondert und wurden Aaron und seinen Söhnen (den Priestern), als praktische Mitarbeiter unterstellt. Sie sollten ihren aktiven Dienst vom 25. Lebensjahr bis zum 50. Lebensjahr an der Stiftshütte (später am Tempel) verrichten. 4Mo 4,3 sagt, dass der Dienst mit 30 Jahren begann, das ist kein Widerspruch, sondern beinhaltete eine 5-jährige Dienstvorbereitung (Ausbildung). Ab 50+ waren sie vom aktiven Dienst befreit, sollten aber den jüngeren Leviten helfen, sie anleiten und ihnen beistehen (4Mo 23-26).
Das offizielle Amt des Leviten war ein Privileg mit Rechten und Pflichten! Das Vorrecht in der Nähe der Gegenwart Gottes am Tempel arbeiten zu dürfen forderte eine entsprechende Vorbereitung. Besondere Aufgaben fordern besondere Vorgaben. Darum werden in sorgfältiger Weise die Abläufe der Dienstweihe beschrieben.
Die detaillierten Reinigungsvorschriften könnten Gottesdienstbesuchern im ersten Moment fremdartig und unverständlich sein. Daher sollte vor der Textlesung der Zuhörer auf dieses besondere Vorrecht der Leviten, am Haus Gottes arbeiten zu dürfen, sensibilisiert werden.
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Maier, Gerhard, Wuppertaler Studienbibel, „Das vierte Buch Mose“, Brockhaus Verlag
Wiersbe, Warren.W, „Sei zuverlässig“ Studien des Alten Testamentes 4Mo 1-16, CLV
Mackintosh, C.H., „Die fünf Bücher Mose- Gedanken zum 4.Buch Mose“, CSV
Artikel über Leviten: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=609
Stammbaum von der Priesterlinie:
https://www.bibelkommentare.de/?page=dict&article_id=36871
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
Der ganze Vorgang strahlt etwas elementar Wichtiges, Heiliges und Ehrfurchtvolles aus.
4Mo 8,5 Leviten – der göttliche Befehl zur Absonderung
Mose, der die Offenbarung Gottes dem Volk überbrachte war der Hauptakteur. Er wird von Gott beauftragt um die Leviten aus der Volksmenge abzusondern und sie für den Dienst zu reinigen und einzusetzen. Wie schon zuvor bekam auch Mose den Auftrag die Priester (Aaron und seine Söhne) zum Dienst zu weihen (3Mo 8, vgl.2Mo 29). Wer Gott dienen möchte muss bereit sein sich aus der Masse absondern zu lassen. Der Ruf Gottes zum Dienst ist immer ein Ruf aus der Menge. Es ist ein göttlicher Befehl: Nimm die Leviten…!
Wie Gott die Leviten aus dem Volk auserwählt und abgesondert hat, so hat der Herr auch die Jünger aus der Menge auserwählt. Gott hat das Recht das Leben eines Christen in Besitz zu nehmen und es nach seinem Willen für den Dienst abzusondern und zu gebrauchen.
4.Mo 8,5-9 Die Leviten – der göttliche Grundsatz zur Reinigung
Wer Gott nahen und dienen will, der kann so nicht kommen, noch so bleiben wie er ist. Mose muss Reinigungswasser über die Leviten sprengen, dann sollten sie alle Haare am Körper entfernen und ihre Kleider waschen. Anders als bei den Priestern wurden sie nicht gebadet, sondern nur mit heiligem Wasser besprengt – es scheint fast, dass der Priesterdienst noch mehr Heiligkeit verlangte, weil die Priester auch Zutritt ins Innerste des Heiligtums hatten.
Wenn auch klar ist, dass der Mensch sich nicht durch eigene Taten, Werke oder Rituale reinigen kann, so wird sinnbildlich verdeutlicht: Die alte sündhafte Natur des Menschen ist vor Gott wie ein Aussatz (vgl.3Mo 14,5ff) und braucht die Reinigung mit heiligem Wasser.
- Damit ist keine rituelle Wassertaufe gemeint, sondern das Wasserbad im Wort Gottes, das zur Wiedergeburt führt (Eph 5,26; Tit 3,5).
- Das scharfe Messer sollte alles was aus der menschlichen Natur herauswächst abschneiden. Gemeint ist evtl. ein direkter Bezug auf den Charakter Levis (vgl.1Mo 34 die Schandtat von Sichem durch Levi und Simeon). Abrasiert muss werden der Eigenwille, die Bosheit und der Neid usw. (vgl. 1Pet. 2,1; Kol 3,5-8).
- Erst dann sollen die Leviten mit den neuen und sauberen Kleidern angetan werden (vgl. Kol 3,12ff).
- Dies ist ein Akt der Bereitschaft, seinen eigenen Leib für den vernünftigen Gottesdienst darzubringen (Röm 12,1-2).
Anschließend sollen die Leviten zwei Jungstiere und ein Speisopfer darbringen (V.8).
- Der eine Jungstier war für das Brandopfer (V. 12) – dieses wurde ganz und gar verbrannt zum lieblichen Geruch (3Mo 1,9). Die Leviten bezeugten damit ihre Ganzhingabe an den Herrn, dem sie sich ganz und gar zur Verfügung stellten.
- Das Speisopfer (V.8) war aus Korn zu einem Feinmehl gerieben und mit heiligem Öl gemengt (vgl. 3Mo 2,1). Es ist ein Bild auf ein reines, heiliges und sanftmütiges Leben, dessen Charakter in der Erziehung Gottes zum lieblichen Geruch für Gott dient (vgl. 2Kor 2,14; Eph 5,2). Das Speisopfer (heiliges Leben) wurde meist mit dem Brandopfer (Ganzhingabe) zusammen dargebracht. Das eine geht ohne das andere nicht! Man kann nur ein heiliges Leben führen, wenn man sein Leben Jesus ganz hingeben hat und eine Ganzhingabe an Jesus wird immer ein heiliges Leben zur Folge haben.
- Der andere Jungstier war als Sündopfer gedacht – das bedeutet, dass die Leviten zuerst für ihre eigenen Sünden Sühne und Vergebung benötigten (3Mo 3,4). Kein Levit war sündlos, sondern war von der Vergebung und Sühne des stellvertretenden Opfers abhängig.
Ein Dienst für den Herrn in der Gemeinde benötigt zuerst eine göttliche Grundreinigung.
Man könnte es auch das göttliche Mitarbeiterverständnis nennen!
Einer Mitarbeit im Reich Gottes oder in der Gemeinde geht Gottes Absonderung und Reinigung voraus. Ein Mitarbeiter in der Gemeinde bedarf zuerst der Wiedergeburt, dann die Veränderung seines Alltagslebens im neuen Kleid (Heiligung). Er lebt immer von der wiederkehrenden Inanspruchnahme des Sündopfers durch Vergebung und Sühnung.
Auch benötigt der Mitarbeiter die Bereitschaft, sich Gott völlig hinzugeben und sich dem Dienst und der Aufgabe zur Verfügung zu stellen und Jesus zur 1. Priorität des Lebens zu machen. Ein bewährter Charakter (Mehl) und ein geisterfülltes Leben (Öl) gehören ebenso zum göttlichen Mitarbeiterverständnis.
4Mo 9-12 Die Leviten – stehen vor Gott und der Gemeinde
Leviten stehen in ihrem Dienst in der Verantwortung vor Gott und den Menschen.
V.9 die Mitarbeitereinsetzung war ein öffentlicher Akt. Vermutlich wurde das Volk Israel durch Stammesfürsten vertreten, die den Leviten die Hände auflegten.
Sie stützten bzw. stämmten sich mit ihren Händen auf die Leviten. Das bedeutet, dass sie sich nicht nur mit ihnen eins machten, sondern sich auch auf sie in ihren Aufgaben verlassen würden. Die Leviten sollten die Aufgabe stellvertretend für das Volk tun.
Hier wird ein zweites wichtig: Die Leviten stehen zuerst vor dem Herrn, sie dienen in erster Linie Gott. Sie sind aber sowohl Gott als auch Menschen zur Rechenschaft verpflichtet.
- Die Mitarbeitereinsetzung war ein öffentlicher Akt, bei dem sich die Gemeinde hinter die Leviten stellte. Schön, wenn Mitarbeiter in der Gemeinde auch offiziell vorgestellt würden und ihnen die Aufgabe und Verantwortung bewusst übertragen würde.
- Die Mitarbeiter haben sich immer auch vor Gott (Röm 14,12) und Menschen zu verantworten (1Pet 3,15, Heb 13,7).
4Mo 13-14 Die Leviten – eine Leihgabe Gottes zur Ausführung des Dienstes
Die Leviten wurden vor die Priester gebracht und dort als Web- oder Schwingopfer dem Herrn dargebracht. Ein Schwingopfer war eine Gabe, die man symbolisch vor dem Altar hin und her schwenkte. Das Opfer war Gottes Eigentum! Die Opfergabe kam aus Gottes Hand (Gott selbst stellte das Opfer zur Verfügung) und wurde als Geschenk von Gott zum Dienst der Priester bereit gestellt. Ähnliches finden wir bei der Priesterweihe in 3Mo 8. Das Einweihungsopfer oder Schwingopfer bedeutet, dass Gott alles was zum Dienst benötigt wird auch zur Verfügung stellt.
- Die Leviten selbst waren also das Opfer und waren für Aaron und seine Söhne die nötige Ausrüstung und Hilfe zur Ausführung ihres Priesterdienstes. Allein hätten sie den Opferdienst eines ganzen Volkes nicht bewältigen können.
- Eine beispielhafte Übertragung wäre, dass evtl. die Gemeindemitarbeiter die nötige Ausrüstung und Hilfe für die Gemeindeleitung haben, um den Gemeindedienst nach Gottes Willen auszuführen (Phil 4,19, 2Kor 9,8, 1Thes 3,2).
V 14 weist nochmals darauf hin, dass die Leviten nicht unter das Volk zählten, sondern von der Masse abgesondert wurden. Diese Wiederholung betont einerseits das Vorrecht der Mitarbeiterschaft am Dienst des Herrn, aber auch die Pflicht auf manches zu verzichten was dem normalen Volk gewährt war. So wurde den Leviten später kein Erbteil im Land Kanaan ausgeteilt – ihr Erbteil war der HERR (5Mo 10,9).
Abgesondert für den Dienst des Herrn bedeutet, sich von alltäglichen Geschäften zu enthalten (vgl. 2Tim 2,3-4) oder auf manchen irdischen Vorzug (Häuser, Familie oder Wohlstand) bewusst zu verzichten (Mk 10,28-29).
Ein göttliches Mitarbeiterverständnis erfordert Verzicht und Opferbereitschaft und ist eine Leihgabe Gottes für die Gemeinde und die Mission.
4Mo 15-19 Die Leviten – ein Eigentum Gottes, das Aaron und seinen Söhnen geschenkt ist
Die Betonung liegt im V. 15 auf dem Zeitwort „danach“. Das göttliche Mitarbeiterverständnis ist damit die Voraussetzung zum Dienst. Die Leviten waren Gottes Eigentum. Sie wurden anstelle aller in Ägypten verschonten Erstgeburt eingetauscht. Anstatt Gott die überlebenden erstgeborenen Söhne aus allen Stämmen herauslöste, nahm Gott stellvertretend den ganzen Stamm Levi (3Mo 4,41ff). Die Anzahl aller Erstgeborenen vom Volk war fast gleich mit der Gesamtzahl der Leviten, der Rest musste mit einer Art Lösegeld freigekauft werden.
Gott zeigt uns durch die Leviten einen zweifachen Erlösungsbegriff.
Die Leviten waren erlöst und Gottes Eigentum geworden
- weil sie durch das Stellvertreteropfer (Passah in Ägypten) verschont wurden
- weil sie durch ein Lösegeld befreit waren.
Diese zwei Aspekte sind die Grundlage für Gottes Erlösung.
- Stellvertretung: Jesus der Sohn Gottes ist stellvertretend für uns gestorben (Joh 15,13, Röm 5,8).
- Lösegeld: Jesus hat für uns das Lösegeld bezahlt (Mt 28,28, 1Pet 1,18).
4Mo 20-26 Die Leviten – zum Dienst und Gehorsam berufen
Vers 21+22 fasst die Voraussetzung und Eigenschaften eines Mitarbeiters nochmals zusammen.
Der Abschnitt betont zuvor in V. 20 wie Mose und Aaron sich genau an Gottes Anweisungen hielten – und zwar ganz so wie der Herr es gesagt hatte.
Eine der wertvollsten und wichtigsten Mitarbeitereigenschaften im Dienst Gottes sind absolute Treue und Gehorsam gegenüber Gottes Wort!
V 23 betont, dazu sind die Leviten verpflichtet. Der Christ und gerade auch die Mitarbeiter in der Gemeinde sind zum Gehorsam Gottes verpflichtet. Leviten konnten nicht tun und lassen was sie wollten, noch tun wie sie es oder wie lange sie es wollten.
Paulus drückt seine Freude über den Gehorsam einmal so aus: Röm 16,19
„Denn euer Gehorsam ist überall bekanntgeworden. Darum freue ich mich euretwegen, möchte aber, dass ihr weise seid zum Guten und unvermischt bleibt mit dem Bösen.“
David schreibt über die Erlösten: Ps 18,44-45
„…ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir; sie gehorchen mir aufs Wort; die Söhne der Fremde schmeicheln mir.“
- Verstehen, worum es geht
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Der Bibeltext beschreibt die von Gott angeordneten Dienst- und Tempelvorschriften. Es sind keine menschlichen oder jüdisch motivierten Religionsvorschriften, die sich historisch-kritisch erklären oder in Frage stellen lassen. Wir nehmen ernst, dass es Gottes Offenbarung ist und damit ein notwendiges Vorbereitungsritual war, was den Leviten erlaubte und befähigte im Dienst Gottes zu stehen.
Heilsgeschichtlich haben sich sowohl die Opfer- und Reinigungsrituale in Jesus Christus erfüllt. Jesus wurde für uns zum Sühnopfer und durch sein Blut sind wir rein geworden. Durch ihn dürfen wir Gott nahen und sind befähigt zum Dienst (2Kor 3,4-7).
Dennoch gilt es die im Text enthaltenen Prinzipien, die sich auf den Dienst oder unsere Aufgaben in der Gemeinde beziehen, für uns praktisch anzuwenden.
Der Vergleich mag etwas hinken – aber die Priester waren so etwas wie die hauptamtlichen Vorsteher der Gemeinde. Die Leviten waren die aus dem ganzen Volk berufenen Gemeindemitarbeiter. Der Vergleich hinkt deswegen, weil im Neuen Testament die Gemeinde keine Leviten kennt. Dafür aber alle Christen als ein „auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums“ bezeichnet (1Petr 2,9: vgl. Off 1,6).
Daher ist es wichtig, die praktischen Prinzipien zu erkennen und diese nicht nur auf bestimmte Gemeindemitarbeiter anzuwenden, sondern auf alle gläubigen Christen.
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Als Einstieg in das Thema eignet sich evtl. ein Beispiel von einer Stellenausschreibung, die eine besondere Qualifikation erfordert oder von einem vorausgesetzten Mitarbeiterverständnis.
Siehe unter 3.4: „Besondere Stellenausschreibung: Möchten Sie für die Royals arbeiten?“
2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)
Es lassen sich viele Prinzipien für eine geistliche Mitarbeiterschaft übertragen.
Es stellt immer auch eine Herausforderung und Gefahr da, den Text zu überspannen.
Daher ist es wichtig, Aussagen die man auf heute überträgt mit neutestamentlichen Stellen zu belegen.
Wichtig ist die Trennung von alttestamentlichen Ritualen, die heute im Neuen Testament keine Anwendung mehr finden und den geistlichen Prinzipien, die sehr wohl heute auch in den neutestamentlichen Briefen aufgenommen werden.
Z.B.: 1Pet 2,5,
- Sagen, wo es hingeht
3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?
Wie sind wir als Christen im Dienst des Herrn als Mitarbeiter unterwegs?
Werden vielleicht Menschen in eine Mitarbeiterschaft gerufen (evt. aus Mitarbeitermangel), ohne zu wissen welche geistliche Grundlage oder Einstellung vorhanden ist oder ob diese Christen sind und dem Herrn gehören?
Christen soll sich der privilegierten Stellung bewusst werden, dass Kinder Gottes immer auch zum Dienst und zur Mitarbeit auserwählt und berufen sind.
Christen sollen erfahren, dass es ein Vorrecht ist sein Leben für den Dienst Jesu bereit zu stellen und es nichts Schöneres gibt, als ein Mitarbeiter Gottes zu sein.
Gleichzeitig soll aber auch deutlich werden, dass die Mitarbeiterschaft eine heilige Angelegenheit ist, die sich nach einem göttlichen Mitarbeiterverständnis richtet und einer weltlichen Lebenseinstellung wiederspricht.
3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
Die Mitarbeiterschaft in der Gemeinde benötigt gewisse Voraussetzungen. Nicht jeder kann einfach in der Gemeinde Mitarbeiter sein und geistliche Dienste übernehmen.
Es bedarf einer persönlichen Beziehung zu Jesus (Wiedergeburt).
Seine Lebenseinstellung muss mit dem Mitarbeiterverständnis der Bibel übereinstimmen.
Der Mitarbeiter sollte seinen Glauben im Alltag leben, bereit sein sich in der Heiligung und Jesusähnlichkeit zu üben und sich von alten sündigen Gewohnheiten getrennt haben.
In der Gemeinde sollten die Mitarbeiter vorgestellt werden, damit die Gemeinde sich hinter ihre Aufgaben stellen kann.
Wie die Leviten ihre unterschiedlichsten praktischen und geistlichen Aufgaben hatten – so gibt es in der Gemeinde die verschiedensten Arbeitsfelder. Aber für alle galt dasselbe Mitarbeiterverständnis. Ob in der Kinderstunde, in den praktischen Bereichen oder in der Verkündigung – alle Mitarbeiter benötigten dieselbe geistliche Grundlage und dieselbe geistliche Diensteinstellung.
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
Zum Dienst des Herrn geweiht
- Von Gott auserwählt
- Von Gott ausgerüstet
- Von Gott zum Gehorsam bestimmt
Das göttliche Mitarbeiterverständnis
- Eigentum sein
- durch den Stellvertretertod Jesu erlöst und versöhnt sein
- Heilig sein
- von Reinigung und Vergebung leben und dem neuen Leben verpflichtet sein
- Gehorsam sein
- an Gottes Wort gebunden und vor Gott und Mensch verantwortlich sein
3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
Besondere Stellenausschreibung: Möchten Sie für die Royals arbeiten?
Prinz William, Herzogin Catherine und Prinz Harry suchen einen neuen Kommunikationsmanager!
Ein ganz besonderer Berufswunsch kann nun wahr werden: Das englische Königshaus rund um Prinz William, Herzogin Catherine und Prinz Harry sucht über das bekannte Jobportal „LinkedIn“ nach einem Kommunikationsmanager für die wohltätige Stiftung „Royal Foundation“.
In der ausführlichen Stellenbeschreibung machen die königlichen Arbeitgeber deutlich, dass sie vor allem Wert auf die Fähigkeit legen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen und Informationen mit äußerster Diskretion zu behandeln – in einem royalen Umfeld natürlich unbedingt erforderlich! Neben der diskreten und zugleich kompetenten Art muss der Kommunikations-Experte außerdem umfassende Kenntnisse im Marketing-, Medien- oder PR-Bereich, einen angesehenen Abschluss und im besten Fall bereits Erfahrung im Charity-Bereich vorweisen können.
Der zukünftige Mitarbeiter der Royals soll sich in Zukunft dabei in erster Linie um die Öffentlichkeitsarbeit der von William, Kate und Harry gegründeten Stiftung „Royal Foundation“ kümmern, die gemeinnützige Projekte unterstützt und sich in der ganzen Welt gegen Not, Armut und Hunger einsetzt. Darum, dass geregelte Arbeitszeiten nicht zu erwarten sind, machen die Royals bereits in ihrer Stellenausschreibung keinen Hehl. Ein Fulltime-Job eben, der vollen Einsatz und Herzblut erfordert, wie man es aus dem königlichen Umfeld gewohnt ist.
http://www.vogue.de, vom 26. Juli 2017
(Klaus Eberwein)