Predigtthema: Ich bin so frei! Freiheit ja – aber nicht auf Kosten anderer
1 Vorbemerkungen
Durch 1Kor 8-10 zieht sich wie ein roter Faden das Verständnis von Freiheit, das von Paulus im Zusammenhang verschiedener Fragen mit dem Schwerpunkt „Götzenopfer“ entfaltet wird. Die Frage, wie die von Christus geschenkte Freiheit zu leben und zu verwirklichen ist, drohte die Gemeinde in Korinth zu spalten. Paulus entfaltet nun ein Freiheitsverständnis, das dem Evangelium entspricht und ihm dient.
In der Predigthilfe werde ich nur auf 1Kor 8,1-13 eingehen. Wer beabsichtigt, zusätzlich 1Kor 10,23 – 11,1 als Grundlage für die Predigt zu verwenden, sollte sich diesen Abschnitt selbst erarbeiten. In einer Predigt ist der Zuspruch und Anspruch Gottes zu formulieren. Dafür dürften die Ausführungen von Paulus in 1Kor 8,1-13 reichlich Stoff liefern. Für eine einzelne Predigt halte ich die Kombination beider Texte mit ihren unterschiedlichen Nuancierungen zwar für möglich, aber nicht unbedingt für sinnvoll. Jeder Prediger hat aber die Freiheit, selber zu entscheiden, wie er mit diesen beiden Texten umgehen möchte. Möglich wer es beispielsweise, eine Predigt zu 1Kor 8,1-13 mit einer ergänzenden Lesung von 1Kor 10,23 – 11,1 zu beschließen.
2 Erläuterungen zum Text
2.1 Bibelübersetzung
Für die exegetische Erarbeitung eines Bibeltextes empfiehlt sich die Benutzung verschiedener Bibelübersetzungen (Textvergleich). Für die Lesung des Predigttextes im Gottesdienst empfehle ich den Text der „Basisbibel“. Die Texte der Basisbibel sind im Internet verfügbar: www.basisbibel.de. Grundsätzlich sollte für das Lesen eine Übersetzung verwendet werden, die sich durch Nähe zum sog. „Urtext“ und gleichzeitig durch gute Verständlichkeit der Sprache auszeichnet.
2.2 Anmerkungen zu 1Kor 8,1-13
8,1: Mit dem Thema „Götzenopfer“ geht Paulus offensichtlich auf Fragen ein, die den Christen in Korinth unter den Nägeln brennen. Seine Ausführungen eröffnet er mit grundsätzlichen Bemerkungen. Die Gemeinde in Korinth geht davon aus: Wir alle haben die (richtige) Erkenntnis (Einsicht). Das wird von Paulus nicht bestritten (vgl. 1,4-6). Im Dialog mit der Gemeinde gibt er aber zu bedenken: Erkenntnis kann zwar Menschen ziemlich weit bringen, aber ohne Liebe gelangen sie nie zum Ziel. Erkenntnis ohne Liebe verfehlt also ihr Ziel.
Damit wird deutlich: Erkenntnis ist nicht theoretischer Natur (Wissen), sondern hat eine eminent praktische Seite (Begegnung). Der Zusammenhang von Erkenntnis und Liebe unterstreicht das. Vor allem unterstreicht er aber: Erkenntnis ohne Liebe macht überheblich und maßlos. Zwar ist Erkenntnis eine Gabe Gottes (1,5), aber ohne Liebe verliert sie ihre Bedeutung (13,2).
8,2: Erkenntnis ohne Liebe ist nicht „von Gott gebildete“, sondern „eingebildete“ Erkenntnis. Wenn die Christen in Korinth also auf ihre Erkenntnis pochen, ist ihnen etwas Wesentliches entgangen: Erkenntnis ohne Liebe baut Gemeinde nicht auf.
8,3: Paulus präzisiert seinen Gedankengang: Aller Erkenntnis in der Gemeinde geht immer das Erkanntwerden des Menschen vor Gott voraus (vgl. Gal 4,9). Von Gott erkannt sein bedeutet: von ihm erwählt und angenommen zu sein (vgl. Ex 33,12.17; Am 3,2; Jer 1,5) durch Christus (vgl. Phil 3,12). Gott in seiner souveränen Freiheit erschließt sich in Christus dem Menschen (vgl. 2Kor 4,6). Hier wird sichtbar, wie sehr Erkenntnis in einem Begegnungsgeschehen verankert ist.
8,4-6: Zurück zum Thema „Götzenopferfleisch“. Wieder setzt Paulus mit grundsätzlichen Fragen ein: Welche Macht und Bedeutung haben fremde Götter und Mächte für uns Christen? Zwei Antworten formuliert Paulus:
- Es gibt keine Götter in dieser Welt. Es gibt ausschließlich den einen Gott (Dtn 6,4).
- Trotzdem gibt es (betont vorangestellt!) viele Götter und Herren in dieser Welt – im Zusammenhang heidnischer Religiosität mit ihren Kulten. Paulus nennt sie aber einschränkend „sogenannte“ Götter, denn für den christlichen Glauben haben sie keinerlei Bedeutung. Es muss aber realistisch zur Kenntnis genommen werden, dass im Zusammenhang heidnischer Religiosität diesen sogenannten Göttern durchaus Bedeutung zugemessen wird.
Gegen jegliche heidnische Götterverehrung hebt Paulus das Bekenntnis zum einzigen Gott hervor:
- Nur einer ist Gott: der Vater.
- Nur der eine Gott ist der Ursprung und das Ziel unseres Lebens.
- Nur einer ist der Herr: Jesus Christus.
- Nur durch den Herrn ist alles entstanden und haben wir das Leben.
8,7f: Auf der Basis dieses Bekenntnisses zum einzigen Gott geht Paulus auf die Frage ein: Ist es erlaubt, Götzenopferfleisch zu essen? Es handelt sich um Fleisch von Opfertieren, die für Götter als Opfer dargebracht wurden, und das danach in den Handel gelangte. Da es für dieses Götzenopferfleisch keine Kennzeichnungspflicht gab, konnte es nicht von „normalem“ Fleisch unterschieden werden.
Bezüglich des Götzenopferfleisches wird in der Gemeinde von Korinth kontrovers diskutiert: Die einen berufen sich auf das erste Gebot und lehnen darum den Verzehr von Götzenopferfleisch ab. Die anderen berufen sich auf die in Christus gewonnene Freiheit, und verzehren selbstverständlich Götzenopferfleisch.
Paulus gibt nun zu bedenken: Die Erkenntnisunterschiede in der Gemeinde sind nicht belanglos, weil es dabei um Gewissensfragen geht. Für Christen, die bisher von heidnischen Kulten geprägt worden sind, bedeutet das Essen von Götzenopferfleisch zugleich eine Verehrung der Götter. Darum meiden sie den Verzehr von Götzenopferfleisch. Alles andere käme einem Verrat des einzigen Gottes gleich und würde sie im Gewissen belasten. Paulus bezeichnet ihr Gewissen als „schwaches“ Gewissen. Die grundlegende Einsicht „Es gibt keine Götter außer dem einen Gott“ kann noch nicht vollumfänglich mit gutem Gewissen gelebt werden. Andere dagegen haben kein Gewissensproblem, wenn sie Götzenopferfleisch essen.
Ob nun jemand Götzenopferfleisch ist oder nicht – das macht niemanden vor Gott besser oder schlechter.
8,9: Wie können diese unterschiedlichen Prägungen (und auch Freiheiten) in der Gemeinde gelebt werden? Paulus gibt folgendes zu bedenken:
- Grundsätzlich kann die Freiheit derer, die alles bedenkenlos essen (also auch Götzenopferfleisch) nicht in Frage gestellt werden.
- Grundsätzlich hat die Zurückhaltung der Schwachen, die Götzenopferfleisch nicht mit gutem Gewissen essen können, Verständnis verdient.
- Für den Umgang miteinander angesichts unterschiedlicher Erkenntnisse bedeutet das: Wer kein Problem mit Götzenopferfleisch hat, nimmt Rücksicht auf die Schwachen, die ein Problem damit haben.
- Daraus ergibt sich eine grundlegende Regel für das Miteinander: Christen halten fest an der Freiheit, zu der sie Christus befreit hat. Sie zwingen aber niemandem ihre Freiheit auf, sondern nehmen die Probleme derer wahr und ernst, die mit dieser Freiheit (noch) Probleme haben. Wer Freiheit lebt, verzichtet darauf, Freiheit auf Kosten anderer zu praktizieren und zu demonstrieren.
8,10-13: An einem konkreten Beispiel demonstriert Paulus, welche fatalen Folgen es hat, Freiheit um jeden Preis auszuleben. Das Beispiel versteht sich von selbst und bietet damit Anhaltspunkte für das Miteinander angesichts unterschiedlicher Glaubenserkenntnisse:
- Entscheidungen im Lebensalltag betreffen nicht nur mich selbst, sondern auch andere Menschen. Andere nehmen wahr, wie ich selber lebe. Das bleibt nicht ohne Wirkung auf sie.
- Die eigene Erkenntnis und daraus resultierende Freiheit kann beim Schwachen Unsicherheit auslösen und ihn Entscheidungen verführen, die sein Gewissen belasten werden.
- Wenn durch die eigene Erkenntnis ein Schwacher, für den Christus gestorben ist, nicht gefördert, sondern zugrunde gerichtet wird, so ist dies ein Affront gegen Christus selbst.
- Freiheit ist nur dann Freiheit, wenn Rücksichtnahme auf den Schwachen das Verhältnis zueinander bestimmt. Freiheit um jeden Preis ist keine Option, die das Gottvertrauen fördert.
3 Hinweise zu Lehre und Leben
3.1 Götzenopferfleisch – kein erledigtes Thema
Sicherlich ist in unserer Lebenswelt davon auszugehen, dass auf Supermärkten und in Metzgereien kein Götzenopferfleisch angeboten wird. Somit scheint die Frage der Christen in Korinth erledigt zu sein. Andererseits werden auch in unseren heutigen Gemeinden Fragen diskutiert, die in eine ähnliche Richtung weisen: Was dürfen Christen und was dürfen sie nicht angesichts dessen, was heute in der Gesellschaft üblich ist? Konkret: Alkohol trinken oder nicht? Rauchen oder nicht? Ballerspiele spielen oder nicht? Billigprodukte kaufen, die in anderen Ländern unter entwürdigenden Verhältnissen hergestellt wurden oder nicht? Populäre Musik hören mit zweifelhaften Texten oder nicht? Dienst mit der Waffe statt Pazifismus oder nicht? Als Frau in der Gemeinde predigen oder nicht? Die Palette dieser Fragen lässt sich durchaus erweitern.
Angesichts solcher strittigen Fragen begegnet stets das gleich Muster: Was die einen als Sünde betrachten, wird von anderen anders bewertet. Wo die einen Freiheit proklamieren, fürchten andere Beliebigkeit. Wofür die einen Offenheit zeigen, grenzen sich andere ab. Die Fragen, die von Paulus in Korinth aufgenommen werden, sind also für die Gemeinde der Gegenwart längst nicht erledigt. Schon gar nicht seine Hinweise zu einem respektvollen Miteinander.
3.2 Gott erkennen – von Gott erkannt sein
In unserer Gesellschaft ist es üblich, die eigene Kompetenz besonders hervorzuheben – z.B. bei Bewerbungen. Dabei begegnet regelmäßig das Phänomen: Menschen, die ihre Kompetenz besonders deutliche betonen, verstecken dahinter oft gravierende Mängel ihrer Kompetenz. Der wirkliche Experte dagegen gibt sich eher bescheiden, denn er hat es nicht nötig, seine Kompetenz hervorzuheben.
Bezüglich der Glaubenserkenntnis sind Menschen stets gut beraten, bescheiden zu bleiben. Denn jede geistliche Erkenntnis hat bruchstückhaften Charakter (vgl. 13,8-10), auch wenn sie wirkliche Gotteserkenntnis ist.
Zudem macht Paulus darauf aufmerksam (8,2): „Wer meint, etwas erkannt zu haben, hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll.“ Alle Gotteserkenntnis hat ihren Ursprung in der Liebe. Ähnlich hat es der Kirchenvater Augustin formuliert: „Gott wird nur soweit erkannt, wie er geliebt wird.“ Liebe und Gotteserkenntnis korrespondieren miteinander. Gotteserkenntnis ohne Liebe ist eine Farce. Lieben wird aber nur die Person, die von Gott erkannt ist, d.h. von ihm erwählt und angenommen ist als durch und durch von Gott geliebte Person (8,2). Die Liebe Gottes begründet ein Liebesverhältnis, in dem Gott mehr und mehr erkannt wird.
3.3 Schutzbedürftige Schwache
Das Miteinander in einer Gemeinde kann nur funktionieren, wenn in gegenseitigem Respekt auch der Schwache den nötigen Schutz findet. Mit der Bezeichnung „Schwache“ wird innerhalb der Gemeinde nicht polarisiert. Paulus spricht zwar von „Schwachen“, aber nicht von „Starken“. Nicht der Gegensatz wird hervorgehoben, sondern die Schutzbedürftigkeit der Schwachen.
Die Schwäche einzelner Christen zeigt sich darin, mit dem Essen von Götzenopferfleisch ein Gewissensproblem zu haben. Dabei ist für die Gemeinde völlig klar: Es gibt keine Götter, die Macht ausüben. Nur einer ist Gott: der Vater. Nur einer ist der Herr: Jesus Christus. Niemandem sonst ist der Glaubende zugeordnet. In dieser Zuordnung sind die einen frei genug, bedenkenlos Götzenopferfleisch zu essen. Die Schwachen dagegen sehen sich genötigt, ihren Glauben durch das ängstliche Einhalten vieler Regeln schützen zu müssen.
Paulus fordert jedoch nicht die Schwachen zu einer Verhaltensänderung auf. Dazu sind die Schwachen nicht in der Lage. Vielmehr fordert er Rücksichtnahme und Schutz für die Schwachen. Das darf nicht als Votum für eine Diktatur der Schwachen in der Gemeinde missverstanden werden. Aber das ist als deutliches Votum für die Liebe ernst zu nehmen, die darauf verzichtet, die eigene Erkenntnis zu verabsolutieren. Stattdessen respektiert sie die Erkenntnis des Schwachen, für den Christus gestorben ist.
3.4 Freiheit, zu der Christus befreit hat
Freiheit, wie sie von Paulus dargestellt wird, ist ein hohes Gut. Denn sie ist Freiheit, zu der Christus befreit hat. Sie wird aber nur dann Freiheit sein, wenn sie nicht auf Kosten anderer gelebt wird. Wer seine in Christus gewonnene Freiheit zum Nachteil seiner Schwestern und Brüder auslebt, ist nicht mehr frei und erzeugt Unfreiheit bei anderen. Freiheit zeigt sich gerade darin, dass sie den anderen frei gibt, der mit einem schwachen Gewissen zu kämpfen hat. Freiheit begegnet also im Verzicht. Nicht Demonstration der Freiheit, sondern Rücksicht auf den Schwachen ist ein Kennzeichen von Freiheit. Dies gilt nicht nur für die Rücksichtnahme auf Personen in Korinth, die kein Götzenopferfleisch mit gutem Gewissen essen konnten. Dies gilt in gleicher Weise für die Rücksichtnahme auf alkoholkranke Personen, für die jeder Tropfen Alkohol zum Verhängnis werden kann. Je nach Gemeinde und Situation vor Ort lassen sich weitere aktuelle Bezüge finden. Die hilfreichen Hinweise von Paulus (8,9-13) können also von großer Bedeutung für ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme in der Gemeinde sein.
4 Bausteine für die Predigt
4.1 Predigtziel
Die Predigt zielt darauf ab, die in Christus gewonnene Freiheit zu vergewissern und in der Rücksichtnahme auf Schwache in der Gemeinde zu bewähren.
4.2 Predigtthema und Gliederungsvorschlag
Zum Predigtthema schlage ich drei Gliederungspunkte vor. Die zugeordneten Fragen sind jeweils als Anregung zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Predigtthema und dem zugrundeliegenden Bibeltext gedacht.
Ich bin so frei! Freiheit ja – aber nicht auf Kosten anderer
- Ein Gott und viele Fragen
Welche brisanten Themen, die mit dem Götzenfleisch-Thema vergleichbar sind, beschäftigen Christen? Inwiefern führen sie zu kontroversen Diskussionen und möglicherweise zum Streit in einer Gemeinde?
Wodurch entstehen unterschiedliche Sichtweisen und Haltungen (viel Freiheit oder viel Ängstlichkeit), obwohl doch alle an den einen Gott glauben?
Wieso kann Erkenntnis Gottes zu Überheblichkeit und Anmaßung entarten und was ist nötig, um dies zu vermeiden?
- Ein Gott und viel Freiheit
Gibt es etwas in der Gemeinde, was die einen höchst bedenklich finden, während es für andere überhaupt kein Problem darstellt?
Gibt es Dinge, die Christen in meinem Umfeld tun und damit offenbar kein Problem haben, die mir selber aber aus Sicht meines Glaubens völlig unverständlich erscheinen? Gibt es umgekehrt Dinge, die selber tue und mit denen viele Christen in meinem Umfeld aus der Sicht ihres Glaubens ein Problem haben, während sich mir das Problem überhaupt nicht erschließt?
Wie verhalte ich mich angesichts dieser unterschiedlichen Herausforderungen? Werden die anderen von mir abgestempelt? Reagiere ich genervt und verständnislos? Fühle ich mich verletzt? Versuche ich mich, anzupassen trotz Angst, etwas falsch zu machen?
- Ein Gott und viel Rücksicht
Wie kann verantwortliches Handeln gerade in Bezug auf die Schwachen aussehen, denen meine Freiheit suspekt erscheint und Angst macht? Warum kann es nicht meine Aufgabe sein, andere verändern zu wollen? Wie viel Veränderungswillen bin ich bereit, mir selbst zuzumuten? Welche Rolle spielt die Liebe für das Miteinander der Christen und wie wird sie konkret gelebt – gerade angesichts der Schwachen in der Gemeinde und der damit verbundenen Ängstlichkeit?
4.3 Beispielerzählung
Wenn die folgende Beispielerzählung wenig bekannt ist, kann sie demonstrieren, wie es für den vermeintlich Stärkeren nötig ist, sich selbst zu bewegen als dies von anderen zu erwarten:
Amerikaner: „Bitte ändern Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.“
Kanadier: „Ich empfehle, Sie ändern ihren Kurs um 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.“
Amerikaner: „Dies ist der Kapitän eines Schiffes der US-Marine. Ich sage noch einmal, ändern Sie Ihren Kurs!“
Kanadier: „Nein, ich sage noch einmal: Ändern Sie ihren Kurs!“
Amerikaner: „Dies ist der Flugzeugträger USS Lincoln, das zweitgrößte Schiff der Atlantikflotte der Vereinigten Staaten. Ich verlange, dass Sie Ihren Kurs um 15 Grad nach Norden ändern, oder es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit dieses Schiffes zu gewährleisten.“
Kanadier: „Angenehm. Dies ist ein Leuchtturm.“
5 Ergänzende Lesung
Im Anschluss an die Predigt oder am Schluss des Gottesdienstes kann 1Kor 10,23 – 11,1 als ergänzender Text gelesen werden.
(Christoph Müller)