Jahresthema: Ich war fremd
Predigtthema: Gottes Bewahrung in Gefangenschaft
Predigttext: 2. Mose 1,1 – 2,10
Verfasser: Günther Baumgärtner
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
1. Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Hilfreiches Basiswissen findet sich z. B. in „Das Alte Testament“ erklärt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (Hänssler-Verlag)
Und natürlich in diversen Studienbibeln, von denen man als Verkündiger verschiedene haben sollte.
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
* Wuppertaler Studienbibel
2. Gedanken zum Text
K.1: Israels Bedrückung in Ägypten, die nach dem Tode Josefs und seiner Brüdern mehr und mehr zunahm. Der Pharao startet mit einer systematischen Ausrottung. Israel war einst Lebensretter nun sollten sie getötet werden, so schnell kann sich ein Blatt wenden. Doch die Hebammen fürchteten Gott und ließen sich nicht einschüchtern sondern taten ihren Dienst in der Verantwortung vor Gott (Beispiele zur Veranschaulichung suchen).
K.2.: In dieser schwierigen Situation begegnet uns ein Ehepaar (Aram und Jochebed
2. Mose 6,20). 2 Menschen die im Glauben an den lebendigen Gott lebten. Wenn Gott etwas tun will beginnt er mit Schwierigkeiten, wenn er etwas Wunderbares tun will, beginnt er mit dem Unmöglichen. Ein Junge wurde geboren, der später den Namen Mose erhielt (aus dem Wasser gezogen). In den 3 Monaten in denen seine Eltern ihn zu Hause behielten, lebten sie im ständigen Vertrauen, dass Gott seine Hand über das Kind hält und bewahrt wird. (Beispiele zur Veranschaulichung suchen).
Als Mose nicht mehr zu Hause bleiben konnte, machten sie ihm ein Kästlein. Für Kästlein wird das gleiche Wort gebraucht wie für die Arche von Noah. Es war die Tat des Glaubens und des Vertrauens, dass so wie Gott einst den Noah und seine Familie bewahrte, er nun auch den Mose bewahren wird (Hebr. 11,23). Es war Gottes gnädiges Handeln, dass die Tochter des Pharao ausgerechnet an jenem Tag und an jenem Ort zum baden ging (Sprüche 21,1). Gott hält auch in der Gefangenschaft seine Hand über seine Kinder. (Beispiele zur Veranschaulichung suchen).
3. Gliederung
1) Ein schweres Leid
2) Ein neuer Anfang
3) Eine wunderbare Führung