1.Petrus

Predigthilfe vom 4.12.2005 – 1.Petrus 1, 1-12

Monatsthema: Die Hoffnung des Glaubens
Predigtthema: Die lebendige Hoffnung

Bibelstelle: 1.Petrus 1, 1-12

Verfasser: Eckhard Löffler

Bausteine zu 1. Petrus 1, 1-12

Ein hochkonzentrierter Text. Kommentare können helfen.

Gott handelt und vollendet.
1. „Fremdlinge“ haben ihren 1. Wohnsitz nicht hier. Christen leben ihre Heimat in der Hand Gottes und führen nur ihren 2. Wohnsitz vor Ort. Deshalb sind sie nicht „abwesend“, im Gegenteil: Ihr Standort beim Herrn hängt eng mit ihrem Auftrag am Ort zusammen (2. Kor 5, 20). (1)
Die Fremdlingsexistenz ist Kennzeichen der Jesusleute (2). Antipathien sind nichts Außergewöhnliches.
2. Leiden können selbstverschuldet sein. Hier geht es um Jesusleute (Jak 1, 12).
Die Leiden an sich sind kaum hilfreich, können aber helfen.
– Sie bringen oft ein Stück auf dem Weg weiter, der vorher eingeschlagen wurde (Beten oder Fluchen?
– dienen dadurch, dass Menschen ihre Hilfsbedürftigkeit erkennen und Jesus finden
– helfen zur Reinigung und Reifung (4).
3. Die Hoffnung der Christen gründet sich auf den auferstandenen Christus. Philosophen und Zukunftsdenker nehmen nur an, was sie über ihre Todesgrenze hinaus nie selbst erlebt haben. Jesus war gestorben und ist auferstanden. Er ist glaubwürdiger. (V 8f)
4. Christen schauen nicht gleich darauf, was es „hier noch zu erben“ gibt. Sie sind nicht auf sich selbst verwiesen, werden bewahrt.(3) Viele Gemeindeglieder könnten das bezeugen.
5. Ziel der Griechen: Erlösung nur VOM Leib. Christen wissen auch von der Erlösung des Leibes (Offb 21, 3ff).

Wissen in die Tat umsetzen! Eine Antwort auf die großen theologischen Wahrheiten ist FREUEN trotz allen widrigen Umständen: Der auferstandene Herr ist ja dabei. (z.B. Ps 66, Neh 8)

Gliederungsvorschlag (nach Dr. H. Krimmer):
1. Der Tisch ist gedeckt – trotz allem Leiden
2. Wir dürfen essen – Christus ist da (Ps 23,5)
3. Jesus gibt sich selbst

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Fußnoten:

(1) Die PKW-Fischaufkleber erzeugen unter Jesus-Leuten oft mehr Interesse als ein Kfz-Kennzeichen.
(2) Vorbereitung für die letzte Zeit. Heute wahrnehmbar in islamischen Ländern: Kein Rechtsanspruch, kein Anspruch auf Berufsausübung, kein Besitz- und Einkaufsrecht. (s. Offb 13, 17)
(3) Lied: Es kann mir nichts geschehen, als was er …
(4) z.B. Goldschmelze bei der Degussa