Matthäus

Predigthilfe vom 21.3.2010 – Matthäus 6, 16-18

Monatsthema: Das Lebensprogramm Jesu
Predigtthema: Hunger nach Gott – wie geht das mit dem Fasten?

Bibelstelle: Matthäus 6, 16-18

Verfasser: Thomas Richter

Ein Predigttipp enthält Hilfestellungen für die Verkündigung und ersetzt deshalb nicht das eigenständige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.

1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG

Am Anfang der Bergpredigt spricht Jesus darüber, was es heißt sein Nachfolger zu sein (Mt 5,1-16) Darauf aufbauend entfaltet Jesus, wie wir im Alltag konkret Nachfolge leben sollen (Mt 5,17-48). Nun beschreibt Jesus in welcher persönlichen Beziehung zum Vater wir stehen sollen und wie sich das auswirkt (Mt 6,1-18). Die Stärke dieser Beziehung wird darüber entscheiden, ob wir einen kraftvollen und gesunden christlichen Glauben besitzen werden oder nicht. Bisher standen die horizontalen Auswirkungen des Glaubens im Vordergrund und die vertikale Beziehung bildete den Hintergrund. Nun wendet sich dieses Bild und die vertikale Beziehung tritt nun in den Vordergrund der Betrachtung und die horizontale Auswirkung in den Hintergrund.
In Mt 6,1 wird der Grundsatz dieses Abschnittes genannt: „Gerechtigkeit / Frömmigkeit“ (vgl. Mt 5,20 mit 6,33). Wie sich das Leben aus der Gerechtigkeit Gottes nun auswirkt, wird in den drei Hauptbereichen (Almosen – Gebet – Fasten) jüdischer Frömmigkeit dargelegt:
* Gebt acht (V. 1) beim Almosengeben! (V. 2-4)
* Gebt acht (V. 1) beim Beten! (V. 5-15)
* Gebt acht (V. 1) beim Fasten! (V. 16-18)
Aus diesem Grund bilden die Predigttexte im März eine Einheit und bauen aufeinander auf: Leben von Gott (Almosen) – Reden zu Gott (Gebet) – Hunger nach Gott (Fasten). Da es hier um die Glaubenspraxis geht, wird das eigentliche Anliegen im Predigtthema als Frage formuliert („Hunger nach Gott – wie geht das mit dem Fasten?), die im Rahmen der Predigt beantwortet wird (Mt 6,16-18). Wichtig ist, dass wir im Blick behalten, dass unser Predigttext eine weitere Konkretisierung von Mt 6,1 ist: „Wie geht das nun mit dem Fasten“, wenn wir in und aus der Gerechtigkeit Gottes leben?

2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN

Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.
* Fritz Grünzweig. Die Bergpredigt: Antworten auf Fragen von heute. Hänssler, 1985 (S. 164-167).
* Gerhard Maier. Matthäus-Evangelium 1.Teil. Edition C-Bibelkommentar 1 (S. 216-218).
* D. Martyn Lloyd-Jones. Bergpredigt Bd. 2: Predigten über Matthäus 6 und 7. Friedberg: 3L-Verlag, 2004 (S. 37-49 – sehr empfehlenswert).

Während beim Almosengeben (V. 2-4) die Beziehung zu anderen mit im Blick war und beim Beten (V. 5-15) die Beziehung zum Vater im Zentrum stand, geht es nun auch um die Beziehung zu einem selbst (V. 16-18). Beim Fasten geht es auch um die Frage der persönlichen Disziplin im eigenen geistlichen Leben.

Zum Predigteinstieg:
„Als Großbritannien unter der Regentschaft von König George II. im Jahre 1756 von einer französischen Invasion bedroht wurde, rief er einen Gebets- und Fastentag aus. John Wesley notierte am Freitag, den 6. Februar, in sein Tagebuch: ‚Der Fastentag war ein ruhmreicher Tag. Seit der Restauration hat London selten einen solchen Tag erlebt. Jede Kirche in der Stadt war bis zum Bersten gefüllt, und auf allen Gesichtern stand ein feierlicher Ernst. Sicher erhört Gott das Gebet, und unser Friede wird verlängert werden‘. In einer Fußnote ergänzte er: ‚Die Demut verwandelte sich in einen Freudenschrei der ganzen Nation, denn die drohende Invasion durch die Franzosen wurde abgewehrt‘.
Im Sommer 1876 zerstörte eine Heuschreckenplage die Ernte der Farmer von Minnesota. Im Frühjahr des darauffolgenden Jahres beobachteten die Farmer die Natur, um zu sehen, ob wieder eine solche Plage über sie hereinbrechen würde. Sollte dies geschehen, wäre die Lebensgrundlage von Tausenden von Familien für immer verloren. Die andauernde, für diese Jahreszeit eher ungewöhnliche Hitze bewirkte, dass eine riesige Armee von Heuschrecken schlüpfte – die Plage erreichte ein solches Ausmaß, dass das gesamte Agrargebiet im Nordwesten der USA bedroht war. ‚Da sich Gouverneur J.S. Pillsbury der drohenden Katastrophe bewusst war, verkündete er, der 26. April solle ein Tag des Betens und Fastens sein, um Gott anzuflehen, das Unheil abzuwehren. Der Gouverneur drängte alle mitzumachen. Überall im Staat reagierten die Menschen auf seinen Aufruf. In großen und kleinen Versammlungen trafen sich die Bürger Minnesotas, um zu fasten und zu beten‘. Nach vier Tagen waren alle Heuschrecken geschlüpft und bereit zum Aufbruch. ‚Ein plötzlicher Klimawechsel gegen Abend überdeckte den ganzen Landstrich, in dem die Heuschrecken auf den Morgen warteten, um sich in Marsch zu setzen, mit Frost. Die meisten wurden noch an der Stelle getötet, auf der sie gerade krochen. Anstatt dass im Sommer versengte Stoppelfelder das Bild prägten, erstreckte sich die Weizenernte in goldener Herrlichkeit, soweit das Auge blicken konnte. In der Geschichte Minnesotas ist der 26. April 1877 festgehalten als der Tag, an dem Gott auf wunderbare Weise auf das Fasten und Beten seines Volkes geantwortet hat‘.“ (Gumbel, Herausfordernder Lebensstil, S. 169f).

A) Fasten – von der Schrift motiviert (V. 16a)

Fasten = gr. „nesteuo“ (kommt von nestis = nüchtern). Die Einführung „wenn ihr aber fastet“, ist auf der einen Seite kein Befehl (es heißt nicht „müsst“), zeigt aber auf der anderen Seite eine Regelmäßigkeit an, die nicht optional ist (es heißt nicht „falls“). Gerade die Einführung verdeutlicht, dass Fasten normal und anerkannte Praxis im geistlichen Leben der Jünger ist bzw. sein soll.

In der Schrift wird zwischen verschiedenen Arten des Fastens unterschieden:
* Absolutes Fasten: Dies bedeutet den Verzicht auf jede Nahrung und Flüssigkeit (Esra 10,6; Esther 4,16; Apg 9,9),
* teilweises Fasten: Dies bedeutet eine Einschränkung der Kost, aber keinen völligen Verzicht (Dan 1,12; 10,2f; Mt 3,4),
* gewöhnliches Fasten: Dies bedeutet Verzicht auf Nahrung, aber nicht Verzicht auf Wasser (Mt 4,2; Lk 4,2) und
* absolutes Fasten mit übernatürlichem Charakter (5Mose 9,9+18; 1Kön 19,8).

Auch variiert der Rahmen, in welchem das Fasten stattfindet:
* Privates bzw. persönliches Fasten (Mt 6,16-18),
* Gemeinsames Fasten (Joel 2,15f; Apg 13,2),
* Nationales Fasten (2Chr 20,3; Neh 9,1; Esther 4,16; Jona 3,5-8).

Die Regelmäßigkeit des Fastens unterscheidet sich ebenfalls:
* Geordnetes Fasten: Immer am großen Versöhnungstag wurde in Israel nach der Ordnung Gottes gefastet (3Mose 16,29-31; 23,27; 4Mose 29,7; Apg 27,9). Später wurden 4 weitere jährliche Fastentage anberaumt (Sach 8,19). Im Rahmen des Purimfestes hatte das Fasten eine feste Bedeutung (Esther 9,31). Die Pharisäer fasteten zweimal in der Woche (Lk 18,12 = Mo/Do).
* Gelegentliches Fasten: Bei entsprechendem Anlass wurde ein Fasten ausgerufen (1Kön 21,9; 2Chr 20,3; Esra 8,21; Neh 9,1; Esther 4,16; Mt 9,15).

Die Dauer des Fastens ist ebenfalls sehr unterschiedlich und in der Bibel entdecken wir z.B.
* ein eintägiges oder sogar noch kürzeres Fasten (Richter 20,26; 1Sam 7,6; 2Sam 1,12; 3,35; Neh 9,1; Jer 36,6),
* ein nächtliches Fasten (Dan 6,18-24),
* ein dreitägiges Fasten (Esther 4,16; Apg 9,9),
* ein siebentägiges Fasten (1Sam 31,13; 2Sam 12,16-23),
* ein 14tägiges Fasten (Apg 27,33f),
* ein 21tägiges Fasten (Dan 10,2-13),
* ein 40tägiges Fasten (5Mose 9,9; 1Kön 19,8; Mt 4,2)
* und für Fasten von unbestimmter Dauer (Mt 9,14f; Lk 2,37; Apg 13,2f; 14,23).

Ein Gebot zum Fasten bestand nur für den großen Versöhnungstag. Ansonsten entdecken wir was die äußere Form des Fastens angeht eine große Vielfalt, die es wahrzunehmen und zu akzeptieren gilt.

B) Fasten – nicht auf Menschen fixiert (V. 16b-d)

Beim Fasten gesehen zu werden ist etwas anders, als Fasten um gesehen zu werden.

Bevor wir nun genauer betrachten was Fasten ist und was es umfasst, ist die Frage zu beantworten, wer Fasten soll – vgl. hierzu Mt 6,16-18 mit Apg 13,1-3; 14,23 und Mt 9,14-17 (in Verbindung mit Mt 25,1-13). Die Tage, wenn die Jünger fasten, sind also jetzt und dauern bis zur Wiederkunft Jesu an. Allerdings braucht der „neue Wein“ auch „neue Schläuche“ (dieses Bild aus Mt 9,14-17 bezieht sich auf das „Fasten“).

Auch hier stellt sich wie beim Beten wieder die Frage, wer der Adressat der geistlichen Handlung ist. Der Adressat unserer Handlung führt zu der Erfahrung, ob es einen rein irdischen (z.B. menschliche Anerkennung) oder „himmlischen“ Lohn (z.B. Segen) gibt. Wo keine radikale Zentrierung auf den Vater in unserem geistlichen Leben erfolgt, da erschöpft sich unser Leben eben in einer rein menschlichen Wirkung.
Fazit: Für wen tun wir, was wir tun? Für den Herrn oder für uns selbst?

C) Fasten – ganz auf Gott zentriert (V. 17-18b)

Normalerweise bedeutet Fasten, dass wir für eine bestimmte Zeit auf Nahrung verzichten. Allerdings erschöpft sich das christliche Fasten nun nicht im Verzicht auf Nahrung, sondern kann auch andere „Dinge“ einschließen – vgl. hierzu Mt 9,14-17 mit Jes 58,1-12.

So gibt es ein christliches Fasten, was den Verzicht auf „schlechtes Reden bzw. Denken“, Internet, Zeitung, Telefon, neue Kleider usw. einschließen kann.

„Fasten und Verzichten bedeutet also mehr als ‚Essensverzicht‘. Sie sind eine besondere Segenszeit der Sensibilisierung und zugleich Profilierung unserer Persönlichkeit als besondere Zeit des intensiven Mit-Leidens, als besondere Zeit des intensiven Mit-Teilens, als besondere Zeit, in der Zeichen des Anteil-Gebens und Anteil-Nehmens gesetzt werden.“ (Kurt Scherer).

Bevor man fastet muss man wissen warum und wozu es geschieht! Fasten allein macht niemanden frömmer als er ist! Fasten wirkt sich aus auf die Beziehung zum Herrn, zu den Nächsten und zu sich selbst. Durch den Verzicht legen wir „Ersatzbefriedigungen“ aus der Hand, die nur betäuben und für die Realität blind machen. Im Fasten werden wir in die Lage versetzt zu entdecken, was uns hält und prägt und „wer der Herr im Haus“ ist. So wird auch deutlich, wo unser eigentlicher „Hunger“ liegt, ob wir „Hunger nach Gott“ haben. Wenn Christen fasten, dann geht es um Sehnsucht: „Fasten ist Heimweh nach Gott“ (John Piper). Der Hunger nach Nahrung wird hierbei gestillt durch den Hunger des Herzens. Fasten ist somit ein Ausdruck des Herzens und wo das Herz leer ist, da bleibt das Fasten eben nur ein Ausdruck einer inneren Leere. Aber gerade durch das Fasten, den Verzicht, kann ich dem Herrn einen Mangel anzeigen, den nur er füllen kann und füllen soll. Aus dieser Perspektive ist Fasten ein „leer werden“, damit Gott wieder neu „er- und ausfüllen“ kann. Hier kann ich zeigen, dass er Raum in mir gewinnen soll.

„Um die Sache abzurunden, möchte ich noch hinzufügen, dass Fasten recht verstanden nicht nur auf Essen und Trinken beschränkt werden darf. Fasten sollte eigentlich alles beinhalten, das normalerweise in sich legitim ist, aber aus bestimmten geistlichen Gründen unterlassen wird. Es gibt viele körperliche Funktionen, die rechtens, normal und vollkommen legitim sind, die aber auf Grund bestimmter Gründe für eine gewisse Zeit kontrolliert werden müssen. Das ist Fasten. Das, so meine ich, ist eine allgemeine Definition dessen, was mit Fasten gemeint ist“ (Lloyd-Jones, Bergpredigt Bd. 2, S. 42).

D) Fasten – an der Verheißung orientiert (V. 18c)

Wenn wir fasten, dann sollte es wenigstens aus einem der nachfolgenden Gründe sein. Niemals erlangen wir durch das Fasten an sich die Gunst des Herrn. Fasten allein macht keinen Eindruck auf den Herrn und wir verdienen (bzw. erzwingen) uns so auch nicht seine Akzeptanz bzw. Zustimmung. Vor Gott angenehmer werden wir nur durch das Werk Christi, aber nie durch unser Werk. Fasten hat auch keine Ewigkeitsbedeutung für uns, außer wir kommen durch Buße und Glaube zum Herrn (Eph 2,1-10; Tit 3,5-7).
Aus diesem Grund gibt es auch beim Fasten die Gefahr der Gesetzlichkeit und falscher Gerechtigkeit (= Leistungsdenken). Aber ein Fasten, das durch freiwilligen Verzicht (Abstinenz) zur Ehre und Freude des Herrn erprobt und geübt wird, dient dazu
* das Gebet zu stärken (vgl. Esra 8,23 mit Neh 1,4; Dan 9,3; Joel 2,12)
* Gottes Führung zu suchen (vgl. Richter 20,26 mit V. 28; Apg 14,23; Dan 9,3; 10,3)
* inneres Leiden auszudrücken (vgl. 1Sam 31,13 mit 2Sam 1,11f; siehe auch 1Sam 20,34)
* Buße und Umkehr zum Herrn auszudrücken (1Sam 7,6; Joel 2,12; Jona 3,5-8)
* sein ‚besorgt sein‘ um die Sache des Herrn seine Liebe zu ihm auszudrücken (Neh 1,3f; Dan 9,3; Sach 7,5; Lk 2,37)
* sich in Selbstdisziplin zu üben (Mt 6,16-18)
* sein Bewusstsein für Bescheidenheit (= Demut) und Abhängigkeit zu stärken (Ps 35,13; 109,24)

„An welcher Stelle ein heilsamer Verzicht, freiwilliger Verzicht zu üben ist, darüber stellen wir keine Paragrafen auf. Wir dürfen alles haben, aber die Dinge, die Bedürfnisse, die Wünsche dürfen uns nicht haben“ (Adolf Köberle).

„Ein Mensch, der verzichten kann, ist eine Wohltat für seine Umgebung. Er ist weder Spielball seiner Triebe noch seiner Gefühle. Er ist ein zuchtvoller Mensch, zu dem man Vertrauen haben kann. So stehen Gottesliebe, Mitmenschlichkeit und Verzicht in einem tiefen Zusammenhang untereinander“ (Manfred Seitz).

Nachfolgende Fragen können eine Hilfe sein um festzustellen, ob es Bereiche im Leben gibt, die einen in falscher Weise gefangen nehmen und man deshalb lernen sollte zu verzichten:
* Hast du ‚Hunger nach Gott‘ oder bist du satt?
* Was hemmt meine Sehnsucht / Hunger nach dem Herrn? Worauf sollte ich verzichten?
* Wirst du zunehmend sensibler für die Gegenwart Gottes in deinem Leben oder bist du schon ganz erfüllt?
* Wächst deine Liebe zum Herrn, seiner Gemeinde, seinen Menschen oder bist du sehr mit dir selber beschäftigt?
* Hast du Sehnsucht nach dem Himmel und der Gemeinschaft mit dem Herrn?
* Wo will ich „Fasten“, um mich neu bzw. stärker vom Herrn erfüllen zu lassen?

Ein „richtiges“ Fasten gibt es nicht ohne das „reine“ Herz, das „rechte“ Leben und eine auf den Herrn ausgerichtete Haltung.

3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT

Unsere Predigtübersicht 2010 (beim Gemeinschaftsleiter erhältlich) benennt als möglichen Schwerpunkt für die Predigt das Thema „Fasten“.
„ […], weil – besonders unter uns Evangelikalen – das Thema Fasten fast verschwunden ist, sozusagen völlig aus unserem Gesichtsfeld gerückt ist. Wie oft und in welchem Maße haben wir schon über das Fasten nachgedacht? Welchen Platz nimmt das Fasten in unserer ganzen Sicht des Lebens eines Christen und der Disziplin in einem christlichen Leben ein? Dringt diese Wahrheit überhaupt noch in unser Denken durch? Ich denke, sehr selten! Ich frage mich, ob wir überhaupt noch verstehen, dass wir uns mit der Frage des Fastens beschäftigen sollten. Es ist doch eine Tatsache, dass dieser gesamte Komplex des Fastens aus unserem Leben und ganzen christlichen Denken herausgefallen ist. […]. Aber ganz davon abgesehen behandelt die Bergpredigt diese Frage; und wir haben nicht das Recht, uns aus der Schrift etwas herauszupicken. Wir müssen die Bergpredigt so nehmen, wie sie ist; und an dieser Stelle haben wir es mit dem Fasten zu tun. Darum müssen wir uns dieser Frage widmen“ (Lloyd-Jones, Bergpredigt Bd. 2, S. 39).

4. PREDIGTGLIEDERUNG

Hunger nach Gott – wie geht das mit dem Fasten?
a) Von der Schrift motiviert (V. 16a)
b) Nicht auf Menschen fixiert (V. 16b-d)
c) Ganz auf Gott zentriert (V. 17-18b)
d) An der Verheißung orientiert (V. 18c)

oder nach Martyn Lloyd-Jones
a) Wesen und Zweck des Fastens
b) Falsches Fasten
c) Richtiges Fasten