Monatsthema: Leben nah bei Jesus: Jesus für uns
Predigtthema: Frisch bleiben
(Vorschlag zur Textlesung Abschnitte aus Joh 15 oder Jer 17,7-8)
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
1. Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Psalm 1 bildet den Anfang der Psalter mit seinen 150 Einzelpsalmen und gilt daher auch als „Torpsalm“ – also als Eingang zum ganzen Psalter – er zählt zu den Weisheitspsalmen.
Er ist einer von den drei Wortgottes-Psalmen (Ps. 1; 19; 119), welche Gottes Anweisungen in besonderer Weise behandeln.
Es ist kein Zufall, dass Psalm 1 am Anfang der der Sammlung von dem „Buch der Lobpreisungen“ steht (Psalter im heb. Sefer Tehillim). Denn es ist der Eingang in ein Leben mit Gott, der uns den Weg zum Segen aufzeigt und gleichermaßen von dem gottlosen Weg warnt, der im göttlichen Gericht endet.
Der Beginn der Psalter mit Psalm 1 ist ein echter Wachmacher!
Daher wollen wir in dieser Predigt diesem Psalm unsere ganze Aufmerksamkeit widmenden, um nicht an Gottes Segen vorbeizugehen, den er für jeden bereithält – sondern hinsehen und hinhören, damit wir für unser geistliches Leben frisch bleiben.
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.
- Wiersbe, W.Warren. Sei ein Anbeter – Studien des Alten Testamentes Psalm 1-89. Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg (S. 97-102).
- Dieter Schneider. Das Buch der Psalmen: 1. Teil – Psalm 1-50. Wuppertaler Studienbibel AT. R. Brockhaus Verlag (S. 169-173).
- Helmut Lamparter. Das Buch der Psalmen 1: Psalm 1-72. Die Botschaft des Alten Testaments 14. Calwer Verlag (S. 121-126).
- Benedikt Peters. Das Buch der Psalmen Teil 1: Psalm 1-41. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 300-310).
- Walvoord / Zuck. Das Alte Testament erklärt und ausgelegt. Bd. 2: 1.Könige – Hohelied. Hänssler (S. 430f).
- C.H. Spurgeon. Die Schatzkammer Davids – PDF kostenlos zum Download: https://www.sermon-online.com/de/contents/8960
- Franz Delitzsch: Die Psalmen – Biblischer Commentar – PDF kostenlos zum Download:
https://www.sermon-online.com/de/contents/8960
Predigthilfe vom 28.02.2025 – Psalm 1 – von Thomas Richter
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
V.1 Psalm 1 beginnt im ersten Vers „mit einer dreifachen Betonung des ersten Buchstabens im hebräischen Alphabet (ashri, e·aish, ashr) – was wie ein Auftakt oder Aufschrei wirkt, dessen volle Aufmerksamkeit gelten soll.
Gerade weil er mit einer Negation (Verneinung) beginnt, der davor warnt, einen gemeinsamen Weg mit Gottlosen zu teilen – ist er eine eindringliche Einladung zu einem Lebensweg mit Gott.
Die markante Seligpreisung oder Glückwünschung in Ps 1,1 „Wohl dem“, findet sich ebenso in Ps 119,1 und bildet den Einstieg beider Wortgottes-Psalmen.
Interessant ist die Steigerung vom Wandeln – zum Stehen – zum Sitzen.
Es scheint wie eine Abwärtsentwicklung. Zuerst geht man eine gemeinsame Wegstrecke, dann bleibt man darauf stehen und dann schlägt man wurzeln und bleibt sitzen.
Wie leichtsinnig, wenn wir diese Entwicklung schon in ihren ersten Schritten verharmlosen oder relativieren.
Eine weiter Steigerung finden wir auch im Gottlosen – der vom Sünder zum Spötter wird.
V.2 Schlüsselwort und Schlüsselthema sind somit der Umgang mit der Thora (Gesetz).
Es ist ein Leitprinzip und Geheimnis für ein gesegnetes und glückliches Leben.
Psalm 1 setzt also den Rahmen dafür, wie die gesamte Heilige Schrift gelesen werden soll. Das erinnert an den Aufruf Gottes an sein Volk Israel:
5Mo 5,1 Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich heute vor euren Ohren rede; lernt und bewahrt sie, um sie zu tun!
5Mo 6,4–6 Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein! 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen,…
Durch den Aufruf Gottes Weisungen zu lieben, Lust und Freude dran zu haben und ihm vertrauensvoll zu folgen, wird das Wort Gottes in den Mittelpunkt der Gottesbeziehung gerückt.
Wer Gottes Wort und Rat vertraut ist der Gesegnete, dessen Leben in Gottes Augen gelingt (vgl. Jer. 17,7f).
Es bedarf die tägliche Besinnung und Ausrichtung auf Gottes Wort für eine frischen und lebendigen Glauben (vgl. Ps. 119,148; Jos 1,8).
Nicht umsonst sollten auch Könige von der Thora eine Abschrift anfertigen und täglich darin lesen (5Mo 17,19).
Was für eine Einladung: Gottes Wort mehr Stellenwert im alltäglichen Leben zu geben, Lust zum Bibellesen zu haben, einzutauchen in Gottes Gedanken – darüber nachzusinnen. Tag und Nacht muss keine 24/7 bedeuten – aber ein darin Leben. Gottes Wort ist leitender Maßstab für mein ganzes Tun, angefangen im Denken und Reflektieren.
Das erinnert an die Christen in Beröa (Apg 17,11).
V. 3 Nachdem auf kurze und komprimierte Weise, klar formuliert wurde, was der Gerechte tun bzw. nicht tun soll, folgt eine bildhafte Verdeutlichung. Der Baum ist ein bekanntes Bild in der Bibel und symbolisiert verschiedene Dinge (Baum des Lebens und der Erkenntnis, Baum als Weltreich, Baum als Frucht, Baum als Schutz für Vögel usw.).
Hier liegt aber die zentrale Aussage auf die Kraftquelle des Baumes, auf das Wurzelsystem, was den Baum am Leben hält – aufblühen und Frucht tragen lässt.
Diese Wurzel weist auf die verborgenen Lebensquelle in Jesus hin.
Der Gerechte ist in Christus verbunden und verwurzelt (vgl. Kol 2,7; Eph 2,17).
Aber noch mehr: In Christus haben wir durch sein Wort Kraft und Lebenssaft – Zugang zur Quelle zum Leben. (Vgl. Joh 4,14, Ps 36,10; Off 21,6).
Der Durst nach Wasser ist in der Bibel ein Bild auf Durst nach Gott (Ps 42,2; 63,2, Mt 5,6…)
Hier wird weiteres deutlich:
- Der Baum kann sich selbst nicht versorgen, nähren oder helfen – wir werden versorgt, genährt und uns ist geholfen – wenn wir in Christus und seinem Wort bleiben (vgl. Joh 15).
- Der Baum bleibt frisch, blüht und bringt Früchte, auch wenn es um ihn herum Wüst ist – entscheidend ist nicht sein Umfeld, sondern seine Wurzel. So ist auch im Leben eines Christen. Verbunden mit Christus, bringt er viel Frucht – ohne JESUS können wir nichts tun. Christen bleiben frisch, wenn sie in ihrer JESUS-Beziehung bleiben, ganz gleich, wie trocken und heiß ihr Umfeld ist.
V. 4 Vers 4+5 widmet sich nun dem Gottlosen. Er wird hier mit der ausgetrockneten und leblosen Spreu verglichen. Es ist die Hülle eines Korns, dass beim Dreschen vom Korn getrennt wird und beim Worfeln, wenn es in den Wind geworfen wird, mit Leichtigkeit davonfliegt.
Die Beschreibung des Gottlosen ist dramatisch, sowohl im wörtlichen als auch im bildhaften Sinn. Der Gottlose kann auch mit Frevler übersetzt werden. Im AT ist dieser ein Mensch, der das Leben seiner Volksgenossen bedroht, Unschuldigen das Leben nimmt, den Armen und Gerechten übervorteilt. Die Schuld und die damit verbundene Strafe, sind in seiner Wurzel enthalten. Ihr Tun ist ein Gräuel für Jahwe (vgl. Spr 15,8f.). Parallelbegriffe sind „Feinde Jahwes“, die „Jahwe hassen“, die „Gott nicht dienen“.
Wie schon in V.1 die Steigerung angedeutet ist, wird vom Gottlosen auch von dem Sünder gesprochen, der das Ziel verfehlt, auf dem falschen Weg ist und darum auch nie ankommen wird. Dabei gibt es im AT insgesamt 26 Ausdrücke für Sünde. Die letzte Stufe ist der Spott (16-mal im AT). Hier erhebt sich der Mensch über Gott und macht sich sogar über ihn lustig. Was für ein Gegensatz zur Lust am Herrn und zum lustig machen über den Herrn.
Er tut groß ist aber leicht. Er glaubt was zu sein, ist aber nichts. Er glaubt bestehen zu können, wird aber vergehen. Mit anderen Worten: Das Leben der Gottlosen ist ohne Bestand, leer und vergänglich.
Dieses Bild von der Spreu findet sich mehrfach im Alten und Neuen Testament wieder und spricht vom Gericht Gottes über die Gottlosen.
Hiob 21,17-18 Wie oft erlischt die Leuchte der Gottlosen und ereilt sie ihr Unglück,…sie wie Stroh vor dem Wind und wie Spreu, die der Sturm entführt?
Jesaja 17,13 Die Völker (Nationen) rauschen gleich den großen Wassern; … und werden dahingejagt wie Spreu auf den Bergen vor dem Wind und wie wirbelnder Staub vor dem Sturm. (Vgl. Jes 29,5–6; Jer 15,7; Hos 13,3)
Eindringlich ruft auch Johannes der Täufer zur Umkehr. In seiner Bußrede an die selbstgerechten Pharisäer, verwendet er genau diese Bilder aus Psalm 1.
Mt 3,10 Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!
V. 6 bildet den Schluss, das Fazit – das Endergebnis.
Wie klar sind doch die Gegensätze:
| Baum | Spreu |
| Einer/einsam – viele erquickend | Viele – nichts gebend; unbrauchbar |
| Verbunden mit bleibendem Wasser | Verdorrt, bevor sie vergeht |
| Standhaft und bleibend | Verweht und vergeht |
| Jahwe kennt ihn | Verderben |
| Weg des Gerechten | Weg des Gottlosen |
Am Ende ist glasklar: Gott legt in Psalm 1 nur zwei mögliche Wege des Menschen vor!
Es gibt dazwischen keinen Mittelweg. (Vgl. der breite und schmale Weg Mt 7,13ff)
„Der Weg“, hebr. daräk, steht für das Leben in seiner Gesamtheit, es beinhaltet eine Lebensentscheidung, ein Lebensstil und auch das Lebensziel!
2. Verstehen, worum es geht
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Der Aufbau und die Struktur eines Psalms sind oft bewusst aufgebaut. So auch in Psalm 1.
Nach den beiden ersten Versen, die eine klar verständliche Ansage machen, folgt ein Bildwort. Ein Baum als Bild für den Gerechten. Dann folgt ein Bildwort von der Spreu, als Illustration für den Gottlosen. Somit wechseln sich ein sogenanntes Klarwort mit einem Bildwort ab, um die Botschaft zu verdeutlichen.
Der Gerechte
V. 1 + 2 Klarwort über das, was der Gerechte tun soll oder nicht tun soll
V. 3 Bildwort, welches das Wesen und den Segen des Gerechten verbildlicht
Der Gottlose
V.4 Bildwort, welches das Wesen des Gottlosen beschreibt
V.5 Klarwort, über die Konsequenz von Gottes Gericht
V.6 FAZIT im Klarwort: Der doppelte Ausgang
Segen für den Gerechten
Verderben für den Gottlosen
Die Bilder sollten hier nicht überzogen ausgelegt werden – es gilt die einfach und klare Bedeutung.
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Psalm 1 als „Tor zum Psalter“ ist ein hervorragender Einstieg unsere kleine Psalmenreihe, die wir im November haben.
An den nächsten drei Sonntagen beschäftigen wir uns mit drei Psalmen
Psalm 1 – Frisch blieben
Psalm 23 – Dran bleiben
Psalm 27 – Mutig blieben
2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)
Einige Reflexionsfragen für Predigtanwendungen oder Hauskreise:
- Mit wem gehe ich durchs Leben, welche Weggefährten habe ich? Tun sie mir geistlich gut – führen sie mich näher zu Gott oder von ihm weg?
- Wo erlebe ich die Abwärtsspirale des Kompromisses (Wandeln – Stehen – Sitzen)?
- Wie gehe ich mit Spott über Glauben und Gottes Wort um – in meinem Umfeld, Medien oder Alltag – tut es mir weh? Lache ich manchmal über Dinge, über die Gott weint?
- Habe ich Freude am Wort Gottes – oder ist es eher Pflichtlektüre geworden?
- Was könnte mir helfen, wieder neu Lust und Liebe am Bibellesen zu entdecken? (je mehr man darin forscht, desto mehr Lust bekommt man – der Appetit kommt mit dem Essen!)
- Wie kann ich Gottes Wort in meinen Alltag integrieren, ohne es auf bestimmte Momente zu beschränken?
- Was würde es praktisch bedeuten, dass „sein Denken vom Wort durchdrungen“ ist? (feste Bibelzeiten, aber auch gedanklich im Alltag mit Gott umgehen – warum statt Selbstgespräche führen, lieber mal mit Gott und vor Gott seine Gedanken, Emotionen und Entscheidungen reflektieren).
- Welche „Wasserquellen“ nähren mich – Gottes Wort, Gebet, Gemeinschaft – oder eher Leistung, Erfolg, Anerkennung? (Welche christliche und theologische Bücher lese ich?).
- Wo habe ich erlebt, dass Gott mich in solchen Zeiten getragen hat?
- Welche Formen der Gottlosigkeit oder Sinnleere begegnen uns in der Gesellschaft – und vielleicht auch in uns selbst?
- Was hält mich davon ab, Menschen noch eindringlicher vom JESUS und dem Weg des Segens zu erzählen?
- Wie kann im Gespräch über das Gericht Gottes sprechen, ohne Angst zu schüren – aber auch ohne es zu verharmlosen?
- Welchen Weg gehe ich – und wo führt er hin? Welche Entscheidungen müsste ich treffen, um meinen Lebensweg klar an Gott auszurichten?
3. Sagen, wo es hingeht
3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?
Die Hörer sollen erkennen, dass wahrer Segen und Lebensglück allein in JESUS und der bleibenden Verbindung zu ihm liegen. Eine Anpassung an gottlose Wege oder das mitlaufen in einer gottlosen Gesellschaft raubt mir die Frische, die Vitalität und die Kraft meines Glaubens.
Frische erfahren Christen im beständigen Leben aus Gottes Wort – im verwurzelt sein in Christus. Als Christ darf ich auch im Alltag bewusst in Gottes Gegenwart leben und mich nach seiner Wahrheit ausrichten.
3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
Nur wer sich von Gottes Wort leiten lässt, findet festen Halt, wahres Leben und bleibende Frucht – im Gegensatz zur vergänglichen Leichtigkeit der Gottlosen.
Der Weg eines Gottlosen Lebens hat eine negative Kraft, die wie eine Spirale, den Menschen immer mehr von Gott wegzieht – die Konsequenz ist kein bestehen im Gericht Gottes.
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
Frisch bleiben
- Beim HERRN bleiben – achte auf deine Wurzel
- Am Wort bleiben – achte auf deine Quelle
- Unter Geschwistern bleiben – achte auf deinen Weggefährten
Oder: „Zwei Wege – zwei Wurzeln – zwei Ziele“
Oder:
Der Weg der Gottlosen (V.1)
Der Weg des Gerechten (V.2–3)
Das Ende beider Wege (V.4–6)
Nach Warren Wiersbe
- Die Person, die den Segen Gottes empfängt (V.1-2)
- Die Person, die den Segen Gottes bedürfen (V.4-5)
Nach Thomas Richter:
Leben aus der Quelle!
a) Wo können wir Wurzeln schlagen? (V.1+2)
Wo leben wir? (V. 1)
Wovon leben wir? (V. 2)
b) Was ist, wenn wir Wurzeln schlagen? (V. 3-6)
Wie leben wir? (V. 3-5)
– Leben aus der Quelle (V. 3)
– Leben fern der Quelle (V. 4+5)
Wohin leben wir? (V. 6)
Weitere Gliederungsvorschläge findet ihr in der Predigthilfe von Thomas Richter
3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
Was haben Vertrocknete Blumen & müde Christen gemeinsam?
Kennen Sie das? Man gießt eine Zimmerpflanze wochenlang nicht – und dann versucht man, sie mit einem Eimer Wasser wiederzubeleben. Kurz sieht sie vielleicht dankbar aus – aber sie kann nicht schwimmen… und zwei Tage später ist sie ertrunken, hängt schlapp über dem Topf.
So ähnlich geht es manchmal auch uns Christen:
Wir leben geistlich auf Sparflamme – hier ein Gottesdienst, da mal ein kurzes Gebet – und wundern uns, warum die Frische und Freude fehlt. Wenn wir dann mal einen Konferenztag erleben, dann ersäuft es uns fast…
Psalm 1 erinnert uns: Ein Baum bleibt nicht frisch, weil er ab und zu Wasser bekommt,
sondern weil er ständig an der Quelle steht.
(Klaus Eberwein)