2.Chronik

Predigthilfe vom 26. April 2026 – 2. Chronik 20,1-30 (Joschafat)

Jahresthema:  Gebet In allen Lebenslagen im Gespräch mit Gott 
Predigtthema: Wenn du keinen Ausweg mehr siehst – Beten in der Krise 
(Vorschlag zur Textlesung Psalm 50,15; 1Kor 15,57-58; Joh 16,33)   

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)! 

1. Sehen, was dasteht 

Verschiedene Bibelübersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung). 

1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext 

Der Bibelabschnitt enthält einen ausführlichen Bericht zur Zeit des Königs Joschafat über einen militärischen Konflikt zwischen Juda und mehreren feindlichen Völkern. Der Fokus liegt auf dem Vertrauen von Joschafat, der sich in dieser Herausforderung an Gott wendet (Verse 6–12, 18–21) sowie das wunderbare Eingreifen Gottes zum Schutz des jüdischen Volkes (Verse 15–17, 22–25). Der Text ist etwas lang und sollte nacherzählt und nur abschnittsweise vorgelesen werden.  

Vorschlag: 2.Chr 20,14-22 lesen   

1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes 

Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B. 

  • Bräumer, Hansjörg. Das zweite Buch der Chronika: AT 4. Wuppertaler Studienbibel AT. R. Brockhaus Verlag (S. 157-186). 
  • Delitzsch, Franz: Chronik, Esra, Nehemia, Esther– Biblischer Commentar – PDF kostenlos zum Download:  https://www.sermon-online.com/de/contents/15236
  • Gaebelein, Arno c. Kommentar zum Alten Testament. AT 1. 1.Mose – 2.Chronika. Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg (S. 97-102). 
  • MacDonald, W. (2010) Kommentar zum Alten Testament. 2. Auflage. Übersetzt von C. Eichler u. a. Bielefeld: Christliche Literatur-Verbreitung. 
  • Walvoord / Zuck. Das Alte Testament erklärt und ausgelegt. Bd. 2: 1.Könige – Hohelied. Hänssler (S. 196-200). 

1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes 

Historische Zusammenfassung:  

Joschafat  – 2. Erweckungskönig von Juda  – ca. 873–849 v. Chr. 

Das Großreich Israel war nach dem Tod Salomos in zwei Reiche verfallen (Israel = Nordreich und Juda = Südreich). Joschafat war der 4. König des Südreichs nach Salomo und regierte von ca. 873–849 v. Chr. in Jerusalem. Er gehörte zu den wenigen Erweckungskönigen, die eine geistliche Reform durchführten und das Volk zurück zum Herrn führte. Er stellte sein Leben und Regierungsamt unter Gottes Wort (vgl. 2Chr. 17,3-4). In dieser Grundhaltung liegt bereits das Geheimnis des Segens, den er erleben durfte.  

Wo viel Licht ist, gibt es auch viel Schatten – falsche Allianz mit Ahab 

Joshafat ging eine falsche Allianz mit Ahab, dem gottlosen König des Nordreichs ein, mit dem er verschwägert war – er musste auf tragische Weise viel Lehrgeld bezahlen. Doch Gott bewahrte ihn, half ihm aus dieser falschen Allianz heraus und ordnete sein Leben und Regierung wieder dem Herrn unter (vgl. 2Chr 18-19). 

Die Bedrohung durch eine feindliche militärische Übermacht  

Das Südreich Juda wurde von einer militärischen Übermacht aus dem Osten bedroht: den Moabitern, den Ammonitern – mit dazu gesellten sich die Edomiter vom Bergland Seir. Geografisch ist die Lage ernst: Der Feind steht bereits bei En-Gedi – also gefährlich nahe an Jerusalem. 

Menschlich gesehen ist die Lage aussichtslos – doch Gott greift wundersam ein. 

Diese drei Völker waren untereinander uneins – was sie einte, war der gemeinsame Hass und das gemeinsame Feindbild gegen Juda. Doch mitten in der Schlacht gegen Juda fügte es Gott so, dass sie sich selbst vernichteten.  

Wichtige Schlüsselverse im Kapitel:  

2. Chr 20,17 Tretet hin, steht und seht die Rettung des HERRN, ⟨die er⟩ euch ⟨verschafft⟩, Juda und Jerusalem! Fürchtet euch nicht und seid nicht niedergeschlagen! 

2. Chr 20,20. Glaubt an den HERRN, euren Gott, dann werdet ihr bestehen! Glaubt seinen Propheten, dann wird es euch gelingen! 

Textgliederung (2Chr 20,1–13) 

1. Die ausweglose Bedrohung und die Flucht zu Gott (V. 1–4)  

  • Eine feindliche Übermacht steht vor Juda. 
  • Joschafat fürchtet sich – aber er sucht den HERRN. 
  • Das Volk wird zum Fasten und Beten versammelt (Nationale Gebetsversammlung). 

2. Das öffentliche Krisengebet Joschafats (V. 5–12) 

  • Er weiß um Gottes Größe und Souveränität (V. 6) 
  • Er vertraut auf Gottes Verheißungen und Bundestreue (V. 7–9) 
  • Er erkennt die konkrete Not – ehrliche Darstellung der Krise (V. 10–11) 
  • Er bekennt seine Hilflosigkeit und Ohnmacht (V. 12) 
  • Er hat eine vertrauensvolle Haltung und Erwartung (V.13)   

3. Gott sendet sein Wort und seinen Geist (V. 14–17) 

  • Das prophetische Wort durch Jahasiel: „Fürchtet euch nicht!“ 
  • „Der Kampf ist nicht eure Sache, sondern Gottes.“ (vgl. 2Mo 14,13-14) 

4. Der Glaube an Gottes Sieg führt zur Anbetung vor dem Sieg (V. 18–21) 

  • Gottes Zusage macht ruhig und führt zum Dank und Lob Gottes   
  • Anbetung und Vertrauen als Reaktion auf Gottes Zusage.  
  • Sänger ziehen vor dem Heer her. Dank geht dem Wirken Gottes voraus  

5. Gottes Eingreifen (V. 22–25) 

  • Gott verwirrt die Feinde – die Angreifer vernichten sich gegenseitig  
  • Juda siegt ohne einen eigenen Schwertschlag (vgl. Sach 4,6) 
  • Israel erhält Lohn und Beute  

6. Lob und Ruhe nach dem Sieg (V. 26–30) 

  • Großer Dank- und Lobgottesdienst  
  • zuerst im Tal Beracha („Tal des Segens“) – am Ort des Kampfes (Kreuz)  
  • dann in Jerusalem – im Haus des Herrn (Gegenwart Gottes) 
  • Es kommt Gottesfurcht über die Völker und Juda erlebt Frieden im Land 

2. Verstehen, worum es geht 

2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung) 

In der Betrachtung im Blick auf das Gebet fallen uns hier drei wesentliche Dinge auf.  

  1.  Das Gebet ist theologisch fundiert 

Joschafat betet nicht panisch und emotional, sondern sehr geordnet und rational. 

Er weiß um Gottes Herrschaft und Souveränität.  

Er weiß um Gottes gnadenvolles Eingreifen in der Geschichte Israels. 

Er weiß um Gottes Verheißung und Plan mit Israel. 

Er bekennt aufrichtig seine konkrete Not und persönliche Ohnmacht. 

Er vertraut auf Gottes wunderbares Heilshandeln. 

-> Das Gebet Jochafats ist ein Modell für ein persönliches Krisengebet. 

  1. Das Gebet ist eine kollektive Angelegenheit 

Nicht nur der König oder die Priester beten – das ganze Volk steht vor Gott (V. 13). 

Gebet ist: öffentlich, gemeinschaftlich und generationsübergreifend 

Gebet ist nicht von einer bestimmten klerikalen Gruppe, sie bindet alle Menschen ein, ganz losgelöst von Stellung, Ansehen, Alter und Geschlecht.  

Gebet ist nicht auf den privaten oder religiösen Raum (Gottesdienst) begrenzt. Gebet ist eine öffentliche, gesellschaftliche und nationale Angelegenheit.  

-> Das Gebet sollte nicht in verschlossene sakrale Gebäude verdrängt werden. 

  1.  Das Gebet lässt Gott nicht unbeantwortet  

Joschafat und das Volk erleben eine Gebetserhörung – Gebet bewirkt etwas.  

Gott richtet unseren Blick von uns weg auf seine Macht und Möglichkeit  

Gott nimmt uns damit die Verantwortung und Last, die wir selbst nicht tragen können. 

Gott übernimmt die Angelegenheit, fängt an Dinge zu verändern, ohne dass wir in völlige Passivität verfallen. 

-> Das Gebet löst in uns Vertrauen, Lob, Dank und Anbetung Gottes aus.  

2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass) 

Wie erleben in fast allen Bereichen und Ebenen große Herausforderungen und Krisen. Die Predigt gibt Anlass, die Zuhörer gerade dort abzuholen, wo sie persönliche in Sorgen und Ängsten gefangen sind.  

Dabei sollten wir bedenken, dass betroffenen Personen unter den Zuhörern sind und wir darum auch seelsorgerlich über Nöte und Krisen sprechen und nicht leichtfertig über deren leidvolle Situation hinwegreden.  

Es hilft sich ggf. über verschiedene Krisen oder Nöte bewusst zu werden.  

Persönliche Krisen: Bsp.: Diagnose einer schweren Krankheit, Sterbefälle, zerbrochenen Beziehungen, Verlust des Arbeitsplatzes, finanzielle Überforderung, Lebensentscheidungen ohne klare Perspektive (z.B. Junge Menschen wissen nicht, was sie studieren sollen, weil der Arbeitsplatz künftig durch KI ersetzt wird.)  

Gemeindliche Krisen: Rückgang von Mitarbeitenden, fehlende Leitung, Unzufriedenheit und Meinungsstreit, Gemeindeglieder verlassen frustriert die Gemeinde, Gemeindespaltung. 

Gesellschaftliche Krisen: Zukunftsängste, weltweite Kriege (Ukraine und Nahost), wirtschaftliche Unsicherheit, geistliche Orientierungslosigkeit. 

Die zentrale Frage ist: Wie reagieren wir, wenn wir keinen Ausweg mehr sehen? 

Typische Reaktionen heute: Wir versuchen die Kontrolle zu übernehmen, hektischer Aktivismus, kommen in eine Angstspiralen und fangen an uns in Schuldzuweisungen zu verstricken.  

2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung) 

Folgende Tipps zur praktischen Anwendung für unser Leben.   

  •  Eine Krise darf dich erschrecken – aber nicht bestimmen 

„Joschafat fürchtete sich“ (V. 3): Angst ist menschlich. Aber entscheidend ist die Richtung der Angst: Flucht oder Gebet? Jasaphat reagiert nicht mit militärischer Strategie, sondern er sucht den HERRN, ruft ein Fasten aus, versammelt das ganze Volk in Jerusalem. 

  • Suche Gott im Gebet, nicht nur Lösungen 

Joschafat ruft ein Fasten aus: Auch wir sollten in Krisenzeiten besondere Gebetszeiten einrichten. In der Gemeinde Gebetsabende und Gebetsgemeinschaften. Ehe- und Familiengebete oder auch vermehrt persönliche Zeiten der inneren Einkehr und Begegnung mit Gott.   

-> Was ist meine erste Reaktion, wenn Not und Probleme auftreten? Über ich mich in gemeinsamen Gebetszeiten mit anderen Christen (Gemeinde, Familie, Hauskreis, usw.)?   

  • Vertraue, dass Gott das Gebet unsere Ohnmacht erhöht  

„Wir wissen nicht, was wir tun sollen.“: Krise braucht Ehrlichkeit für die eigenen Ohnmacht und Hilflosigkeit. Wenn wir vor Herausforderungen kapitulieren, fangen wir an, alles Gott zu übergeben und Ihm zu überlassen. Da werden z.B. alte Liedtexte wie: „Weiß ich den Weg auch nicht, du weiß ihn wohl…“  zur persönlichen Erfahrung.  

„unsere Augen sehen nach dir.“ Wie wichtig, dass wir in ausweglosen Situationen unseren Blick auf JESUS richten.  

-> Wo verliere ich den JESUS-Blick und sehe nur auf den Boden und die Not? 

  • Höre auf Gottes Wort und vertraue seiner Führung  

Das geschieht zum Bsp. durch ein Bibelwort in deiner persönlichen Bibellese, durch eine Predigt, einen Vortrag, durch Gespräche mit Glaubensgeschwister oder in der Seelsorge. Vielleicht erinnert dich Gott an eine Verheißung oder Erfahrung oder Lebenszeugnis, durch die du innerlich gewiss und ruhig werden darfst.  

-> Lasse ich mir von Gottes Wort etwas sagen oder verwehre ich mich seiner Zusagen?  

  • Wage den Kampf vertrauensvoll abzugeben  

„Denn der Kampf ist nicht eure Sache, sondern Gottes“. Gott streiten lassen, nicht immer selbst um sein Recht kämpfen. Wie oft hat Gott selbst für sein Volk gestritten: Auszug aus Ägypten (2Mo 14,13-15), David gegen Goliath (1Sam 17,47). Es bleibt immer ein gewissen Spannungsfeld zwischen eigener Aktivität und Gott machen lassen.  

-> Wo muss ich selbst zurücktreten, es in Gottes Hände legen und kann Gott für mich wirken lassen?  

In diesem Abschitt leuchtet auch das Kreuz und die Erlösung in JESUS durch!  

Er ist es, der für uns den Sieg gegen den Feind errungen hat – wir können zu unserer Rettungs nichts beitragen – aber es führt uns in das Tal des Lobes!   

Interressant, dass es nicht ein Berg der Lobes ist. Das Gotteslob erhebt nicht uns, vielmehr lässt es uns in den Niederrungen des Leben demütig und dankbar auf Gottes Werk blicken.  

  • Dank- und Lobpreis mitten in der Not 

„als sie anfingen mit Jauchzen und Loben,..“.  Sie sagen Gott danke, noch bevor Gott handelt. Dankgebet steht vor der Erhörung, das ist Glaube. Die Sänger ziehen dem Heer voraus, ohne zu wissen, dass Gott bereits eingegriffen hat. Sie vertrauen Gott, ohne einen sichtbaren Beweis zu haben.  

-> In welchen konkreten Fällen sollte ich Gott vertrauen, dass er handeln wird, auch wenn keine sichtbare Besserung in Sicht ist. Kann ich JESUS im Voraus danken und loben, für das was er verheißen hat zu tun?   

  • Erkenne Gottes Sieg und Überfluss 

„sie zusammen im »Lobetal«; denn dort lobten sie den HERRN.“ Durch Gottes Sieg und Erlösung bekommt das Volk Israel Überfluss statt Mangel, Segen statt Bedrohung, Ruhe statt Angst. Gott kann Krisentäler in „Täler des Segens“ (wörtl. Segenstal) verwandeln. Am Ende steht Freude und Gotteslob über allen Krisen und Nöten.  

-> Wo hat der Herr schon in meinem Leben Krisentäler zu einem Lobetal verwandet?  

3. Sagen, wo es hingeht 

3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt? 

Die Predigt soll Menschen in ihrer Not helfen, sich im Glauben an Gott zu wenden.  

Gott bleibt unserem Leid nicht fern, sondern kommt JESUS mitten in unsere Not und kämpft für uns. Wir wollen die Zuhörer an JESUS binden, damit sie ihre Hoffnung auf Gott setzen, ohne dabei falsche Erwartungen oder Hoffnungen zu wecken.  

Die Botschaft ist: Wenn wir keinen Ausweg mehr sehen, beginnt Gottes Weg. 
Der Kampf gehört ihm – unsere Aufgabe ist Gebet, Vertrauen und Anbetung. 

Bekannte Psalmworte sind:  

Ps 50,15 und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten,  

und du sollst mich ehren!« 

Ps 86,7 Am Tag meiner Not rufe ich dich an, denn du erhörst mich. 

3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt? 

Der Text kann uns zwei wesentliche Dinge vor Augen stellen.  

  1. JESUS ist meine Anlaufstelle mitten in ausweglosen Lebenskrisen:  

Im Glauben dürfen wir uns vertrauensvoll an JESUS wenden. Im Gebet darf ich meinen betrübten und ängstlichen Blick auf JESUS richten, der mir durch seine Zusagen und Verheißungen Trost, Hilfe und Beistand zusagt. Im Glauben darf ich ihm jetzt schon danken und ihn loben, dass er es mit meinem Leben recht und gut hinausführen wird.   

  1. Der Sieg geschieht ohne menschliche Leistung:  

Der Bericht ist kein Kampfbericht über die eigene militärische Fähigkeit. Hier werden nicht die eigene Kraft und Stärke gerühmt – sondern Hilfe und Rettung kommt allein nur durch das göttliche Eingreifen. Das gilt für meine persönliche Nöte im Leben, aber auch für das ewige Heil in Christus.  

3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt? 

1. Die Übermacht – wenn alles gegen dich steht 
2. Das Gebet – wenn du nichts mehr tun kannst 
3. Gottes Wort – wenn du Orientierung brauchst 
4. Das Gotteslob – wenn du noch keinen Sieg siehst 
5. Der Sieg – wenn Gott für dich kämpft 
6. Der Segen – wenn Krise zur Glaubensgeschichte wird 

1. Krise – eine Bühne für Gottes Handeln 
2. Gebet – eine kollektive Angelegenheit 
3. Gotteslob – geht dem Sieg voraus 

  1. Die Krise wird zu einer geistlichen Sternstunde 
  2. Der Blick erhebt sich in Notzeiten auf Gott  
  3. Der Sieg geschieht ohne menschliche Leistung  

      1. Die Krise führt zum Gebet 
      2. Das Gebet führt zum Vertrauen 
      3. Das Vertrauen führt zum Sieg Gottes 

      3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt? 

      Ein Bergsteiger erzählte einmal: 

      Wenn man in den Bergen in einer schwierigen Wand hängt, darf man nicht ständig nach unten schauen. Wer nur den Abgrund sieht, bekommt Angst und verliert die Kraft. 

      Er sagte: „Du musst nach oben schauen – dahin, wo das Seil befestigt ist.“ 

      Überleitung: Genau das tut Joschafat. Er sagt in 2Chr 20,12: „Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen auf dich.“ 

      Nicht der Blick auf die Gefahr – sondern der Blick auf Gott bringt Rettung. 

      (Klaus Eberwein)