Thema: Lukasevangelium – Begegnungen mit Jesus
Predigtthema: Jesus – im Vaterhaus zuhause
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk. 10,16a)!
1 Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Der Text der Predigt nimmt uns als einziger aus den Evangelien in das Aufwachsen des Herrn hinein. Der zwölfjährige Jesus ist im Haus Gottes, dem Tempel & in der Gegenwart seines Vaters. Dies ist ein Beispiel für die genaue Arbeit von Lukas. Er schaut auf das geworden sein des Herrn und zeigt auf, dass Jesus der Sohn Gottes ein normaler Mensch war und aufgewachsen ist wie jeder andere.
So haben wir hier einen Auszug von Jesus als Mensch der aber schon als Kind die Gegenwart Gottes gesucht hat, da er sein Vater ist.
Daher ist das Thema: „Jesus – im Vaterhaus zuhause.“ ein guter Hinweis auf die Richtung des Textes für diese Predigt aber auch auf die Richtung des Evangeliums. Jesus, der Christus ist der perfekte Mensch, der alles erlebte wie wir. Aber er ist ohne Sünde und damit das perfekte Opfer, was dann für die Sünde der Menschen sterben wird, damit sie leben haben.
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung bieten z.B.
Edition C, Lukas Evangelium 1. Teil; G. Maier
Der neue Mathew Henry Kommentar, Band 1 (Matthäus bis Johannes)
Auslegungen zum Neuen Testament, Lukas Evangelium; W. Barclay
Und natürlich auch diversen Studienbibeln, von denen man als Verkündiger verschiedene haben sollte bzw. sicherlich auch ausleihen kann.
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
Dieser Bericht ist ein Unikat in den Evangelien. Kein anderer Schreiber berichtet über Jesus als Kind oder sein Aufwachsen. Matthäus berichtet noch bis zur Flucht nach Ägypten und der Rückkehr nach Israel, geht dann aber direkt zu Johannes dem Täufer.
Es gibt zwar andere Überlieferungen, die aber eher mystischer Natur sind und hier nicht beachtet werden. Das Aufwachsen Jesu ist nicht so entscheidend, daher reicht dieser kurze Abschnitt in einem Evangelium aus um Jesus besser kennen zu lernen.
Wir haben, im Blick auf die vorangegangene Woche, einen Schritt von Lk. 1,4 hin zu Lk. 2,41 gemacht und überspringen damit die Berichte der Ankündigung Jesu und seiner Geburt. Was allerdings nicht tragisch ist da wir noch nah dran sind an Weihnachten und die Texte wahrscheinlich präsent sind. Zudem kann man schon darauf hinweisen, dass im Advent und zu Weihnachten 2026 die Lukas Texte im Christusbund gepredigt werden.
2 Hilfen zum Textverständnis
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Die Brücke zum Text ist zum einen die genaue Arbeit des Lukas, wie schon in Lk. 1,1-4 deutlich wird. Er stellt dar, was Jesus und sein Mensch sein ausmacht. Zudem zeigt Lukas auf, dass Jesus als „normales“ Kind aufgewachsen ist und alles durchlaufen hat. Das startet im Grunde schon in Vers 40 von Lk. 2 in dem beschrieben steht das Jesus heranwuchs, stark wurde und Gottes Gnade auf ihm lag. Diesen Vers kann und sollte man im Einstieg verwenden und dann darauf eingehen, wie sich der Text entfaltet und was alles darin steckt.
In der Folge sind einige Anmerkungen zu den Versen.
Jesus geht mit seiner Familie nach Jerusalem. Die Angabe aus
Lukas 2,41-42 nehmen uns hinein in den Alltag der Familie in Israel. Als Familie zieht man jedes Jahr zum Passahfest. Die ist eines der Feste Israels an denen jeder Mann nach Jerusalem kommen soll um dem Herrn zu Opfern. Wie in Exodus 23,14 – 17 und Deuteronomium 16,16 beschrieben soll dies geschehen, was nur mit wenigen ausnahmen versehen ist (Heirat oder Kriege). So ist es auch für Joseph normal nach Jerusalem zu gehen und in diesem Jahr seinen ältesten Sohn mitzunehmen. Was daran liegt, dass Jesus mit zwölf Jahren mündig wurde und nun selbst die Reise machen soll, um dem Herrn zu dienen. Dies ist bis heute das alter der Bar-Mizwa, also dem Alter, in dem ein Junge im Jüdischen mündig wird und für sich selbst verantwortlich ist. Es steht im Vergleich mit der uns bekannten Konfirmation/Firmung, die in der Kirche symbolisieren, dass wir mündig sind vor Gott. Nur geht die Bar-Mizwa tiefer, denn ab jetzt ist es das eigene Handeln und Wirken was ausschlaggebend ist und es kommen viele Pflichten mit wie das Lesen in der Synagoge (Lk. 4,16) oder das Opfern was nun selbst geschehen muss. Jesus muss nun selbst geistlich verantworten, was er tut. Aus der Tradition heraus können wir davon ausgehen, dass Jesus von nun an regelmäßig bei den Festen (Passah, Pfingsten & Laubhüttenfest) in Jerusalem war. Manches ist auch in den Evangelien berichtet wie z.B. in Joh. 7 beim Laubhüttenfest. Hier sehen wir aber auch wie wichtig es für Lukas war, dass Jesus in und um Jerusalem gewirkt hat. Schon in den Kapiteln 1-2 lesen wir von Zacharias 1,8; Maria und Joseph 2,22; der Begegnung mit Simeon und Hanna und jetzt hier das „einsetzen Jesu“ als Mann, der zu den Festen nach Jerusalem geht. Lukas nimmt und hinein in das Aufwachsen und die bedeutenden Punkte des Heranwachsens. Es ist Sitte und Jesus wächst ganz normal auf und lernt wie jeder Mensch.
In Lukas 2,43-45 Lesen wir von einer weiteren Art wie sich die Menschen in Israel zu der Zeit verhalten haben. Man ist gemeinsam vor den Herrn gekommen. Es war eine Pilgerreise und man ist als Gemeinschaft gegangen. In den Psalmen kommt das auch immer wieder vor. Wallfahrtspsalmen die gemeinsam auf dem Weg nach Jerusalem gesungen werden. (Ps. 120-134) Gemeinsam begegnet man dem Herrn. So sind auch Maria und Joseph mit den anderen Pilgern und auch Verwandten und Freunden unterwegs. Hier ist es fast normal, dass man davon ausgeht das Jesus schon dabei sein wird. Zudem lässt es darauf schließen, dass Jesus bisher keinen Anlass geboten hat, dass man sich sorgen muss. Jesus scheint ein Sohn zu sein der gehorsam ist und seinen Eltern folgt. So stellen Maria und Joseph erst am Abend, wahrscheinlich bei der ersten Unterkunft, fest das Jesus fehlt. Da die Reise 3-4 Tage braucht ist jetzt noch Zeit zur Umkehr, wobei es sicher erst am nächsten morgen war das sie zurück gingen da es in der Nacht zu gefährlich war zu zweit zu reisen. Insgesamt suchten sie drei Tage nach Jesus und fanden ihn dann.
In Lukas 2,46-48 wird berichtet, wie und wo die Eltern ihren Sohn finden. Was bei einer Stadt wie Jerusalem an sich schwer ist und zur Festzeit noch schwieriger, denn es sind viele Gäste da. Als Jesus gefunden ist, ist er ist im Tempel und sitz dort bei den Lehrern, hört zu und stellt Fragen!
Dies ist aus verschiedenen Punkten interessant.
- Jesus sitzt bei den Lehrern und stellt Fragen. Wie oft kommt das heute vor, dass z.B. im Biblischen Unterricht oder bei Bibelstunden ein Teen oder Kind Fragen stellt und aufmerksam zuhört? Da ist einer, der lernen will und Interesse zeigt so das gesagt wird: Wir staunen über die Klugheit der Fragen und die Wissbegier! Dabei ist Jesus nicht „neunmalklug“ sondern stellt Fragen und gibt Antworten in der üblichen Art der Lehre der Zeit. Jesus ist sicher schon von klein auf in der Ausbildung von Schrift und Wort gewesen, denn das gehört in Israel dazu. Hier wendet Jesus nun das erlernte an und für ihn ist es selbstverständlich das er das tut!
- Dann sind da die Eltern, die überrascht sind, ihn im Tempel zu sehen bei den Lehrern. Dabei ist es die Zeit vor der Bar-Mizwa, die die jungen Leute nutzen sollen, um zu lernen. Daher hätten sie hier anfangen können zu suchen.
- Dann sagt die Mutter was „logisch“ ist: Wir haben dich verzweifelt gesucht… wie kannst du nur. Jesus hat bisher sicher das 4. Gebot (Vater und Mutter ehren) eingehalten und dieses Verhalten ist unnormal. Maria war verzweifelt und auch Joseph, denn sie wollen ja gute Eltern sein. Es ist wie auch in den Haustafeln aus Eph. 6 oder Kol. 3 beschrieben. Eltern lieben und erziehen die Kinder und die Kinder ehren & lieben die Eltern. Das ist für Jesus selbstverständlich, denn das ist Gottes Gebot. Nur hier ist etwas anders, denn Jesus ist nicht bei den Eltern und „rebelliert“.
In Lukas 2,49-50 lesen wir, was es damit auf sich hat.
Warum sucht ihr mich…? Es ist doch klar, wo ich bin! Im Hause meines Vaters.
Jesus stellt hier etwas klar. Er ist zwar in der Familie von Maria und Joseph aber sein Vater ist Gott. Hier und an anderen Stellen, zeigt Jesus, dass er nicht von dieser Welt ist. Hier im Text haben wir nur eine Klarstellung von Jesus oder Umdeutung:
Nicht Joseph ist sein Vater, sondern Gott selbst.
Diese Erkenntnis kommt hier zum ersten Mal zu Ausdruck. Wahrscheinlich hat Jesus selber das gar nicht so genau sagen können da er als normaler Mensch heranwächst. Er ist kein Übermensch der von der Krippe an um seine Gottheit weiß und nur göttlich handelt. Nein Jesu durchlebt alles wie wir. Nur eben ohne Sünde, also immer in Abhängigkeit vom himmlischen Vater. Hier muss Jesus sein!
Da ist etwas, was wir im Evangelium von Lukas öfter lesen und was hier der Beginn des Weges zum Kreuz ist der Jesus bestimmt ist. Dazu kann man auf Lk. 4,43 / 9,22 / 13,33 / 17,25 / 24,7 / 24, 26 & 24,44 schauen. Es wird ein Bild gezeichnet, was auf das Kreuz zugehen muss, und hier startet es.
Es ist auch vergleichbar mit Joh. 2, wo Jesus bei der Hochzeit von Kanaan aus dem Erziehungsbereich der Maria heraustritt. Jesus macht Schritte die selbstständig sind, mit Gott dem Vater. Nicht mehr unter der Obhut der irdischen Eltern. Jesus ist zurzeit bei Maria und Joseph aber eigentlich Sohn Gottes. Er verantwortet nun tatsächlich selbst, was er tut!
Dies verstehen seine Eltern nicht, aber sie kümmern sich weiter um ihren Sohn der nun
In Lukas 2,51-52 wieder der treue Sohn ist, der mit den Eltern mitgeht. Jesus bleibt in dem Weg den Gott hat und begibt sich auf diesen Pfad damit er die Rettung bringen kann. Das beinhaltet sich nach Nazareth zu begeben und dort zu lernen und zu wachsen.
Maria tat wieder das, was sie schon vorher tat. Sie behielt die Worte im Herzen. Zu unserem Glück und Verständnis, denn Lukas hat das jetzt aufgeschrieben was uns hilft den Weg der Christus zu erkennen. Der Messias wächst heran und es wird hier eine Steigerung beschrieben.
Zunächst, in Lk. 2, 40, wird beschrieben das Jesus unter der Gnade Gottes heranwächst. Nun ist dies nochmals erwähnt. Jesus nimmt weiter zu an Weisheit und wächst zu einem jungen Mann heran. Jesus hat nicht alles automatisch, sondern erlernt es von klein auf unter Gottes Schutz und Gnade. Gott selbst hatte Freude an Ihm, wie dann auch bei der Taufe vom Vater gesagt wird, Lk. 3,22 oder beim Berg der Verklärung Mt. 17,5. Gott freut sich an seinem Sohn und dem Weg, den er geht!
Und das sehen auch Menschen im Umfeld. Die Menschen hatten Freude an Ihm!
Jesus war normal unter den Menschen aber die Menschen sehen, dass er anders ist und eben gut ist. So jemanden will man um sich haben, denn er ist mit Gott verbunden. Das sollte man bis heute an den Nachfolgern Gottes, den Christen, sehen und über sie sagen:
Wir haben Freude an Ihnen!
Menschen die Christus nachfolgen stehen unter seiner Gnade und das macht einen Unterschied im Umfeld aus. Sie sind geprägt von den Früchten des Geistes (Gal. 5,22) Zumindest gibt Jersus uns dieses Beispiel durch sein Leben mit.
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Diese Predigt wird in der Zeit etwa einen Monat nach Weihnachten gehalten. Wir können davon ausgehen, dass die Berichte noch präsent sind und dass wir nun, auch im Blick auf Ostern, den Weg Jesu mitverfolgen und nachvollziehen können.
Jesus geht seinen Weg bewusst und Schritt für Schritt mit dem Vater, weil es so sein Muss!
Alles zur Rettung der Menschen und für das, wofür er sich zur Weihnacht auf den Weg in die Armut der Welt gemacht hat. (2. Kor. 8,9)
3 Sagen, wo es hingeht
Jesus wird von Lukas in seinem Aufwachsen beschrieben. Das soll auch das Thema der Predigt sein. Jesus wächst normal auf und ist kein Übermensch. Er lernt, geht seinen Weg sucht aber eben auch die Gegenwart Gottes. Er hält sich aber in allem an den Weg des Vaters, den er gehen muss. Das ist in diesem Fall das Haus des Vaters, der Tempel, bei den Lehrern, um zu forschen und Gott zu suchen.
3.1 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
Das Thema, „im Vaterhaus zuhause“ ist die Grundrichtung.
Jesus wächst heran und lernt mehr und mehr über seinen Vater im Himmel und diese Beziehung. Der Text zeigt einen der ersten Schritte im Leben des Sohnes Gottes der Gehorsam den Weg geht, den er gehen muss.
Der Anfang ist bei der Geburt und beim „Arm werden für uns (2. Kor. 8,9)“ und „Zurücklassen aller macht und würde (Pil. 2)“ geschehen. Das alles muss geschehen und Jesus geht den Weg von Kindheit an.
3.2 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
Es bietet sich die Möglichkeit, dass wir aufzeigen, wie wichtig es ist in der Gegenwart Gottes zu lernen und nach Gott zu Fragen. Daneben ist es aber auch wichtig, dass wir den Wegen Gottes folgen und uns unterordnen so wie Jesus sich immer seinen Eltern treu untergeordnet hat.
Das Einzige, was über dem steht ist, dass man Gott sucht und Zeit bei und mit Ihm verbringt.
- Eine Gute Aufteilung ist im Text selbst gegeben:
- Lk. 2,40-42:
Jesus wächst heran und ist in Gottes Gnade
Er geht zu seinem ersten Passah/ seinem ersten Fest
Jesus sucht seinen Vater auf
- Lk. 2,42-45
Jesus ist nicht mehr bei seinen Eltern
Jesus wird von Maria und Joseph gesucht
- Lk. 2,46-50
Jesus wird nach drei Tagen gefunden
die Eltern sind fassungslos
ABER FÜR JESUS IST ES NORMAL
Jesus definiert seinen Vater im Himmel
zum Unverständnis der Eltern
- Lk. 2,51-52
Jesus geht den Weg, den er gehen muss, treu weiter, bei seinen Eltern
Jesus wächst weiter in der Gnade Gottes auf
Jesus hat die Gunst der Menschen
Abschlussfragen:
Folgst du treu den Wegen Gottes, des Vaters?
Lernst du gerne in der Gegenwart Gottes und in seinem Wort?
- Eine weitere Möglichkeit wäre, es unter Titeln zu predigen
- Eine großartige Familie Gottes; Sie gehen treu den Weg mit ihrem Herrn (Lk. 2,40-42)
- Jesus stellt seinen Himmlischen Vater über die Irdische Familie (Lk. 2,43-49)
- Jesus geht den Weg, den er gehen muss, vom Vater vorgezeichnet (Lk. 2,46-52)
- Wo Gott an der Spitze steht, kann man den Menschen dienen – bis heute! (Lk. 2,52)
3.4 Predigt Veranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
In der Predigt kann durch vergleiche Aufzeigen.
- Suche ich (als Person und Familie) die Gegenwart Gottes, in den Gottesdiensten und Gemeinschaft vor Gott?
- Wie würde es uns heute gehen, wenn wir ein Kind auf dem Wasen oder beim Volksfest verlieren?
- Wie würde ich reagieren, wenn meine Kinder lieber in den Gottesdienst gehen als zu einem Familienfest?
- Was ist unsere Priorität bzw. machen wir es wie Jesus und suchen Gott, um zu lernen?
Gesegnete Vorbereitung 😊
(Björn Husfeld)