Monatsthema: Vorbild des Glaubens (Josef)
Predigtthema: Glaube der Gottes Weg mitgeht
Bibelstelle: 1.Mose 50, 15-26
Verfasser: Dr. Heiko Krimmer
Bausteine zu 1. Mose 50, 15-26
1. Welche Macht hat doch die Sünde. Nach vielen Jahren wieder da! Die Brüder haben an Josef gesündigt. das hat Folgen. V. 17 Drei Begriffe:
a) Missetat = Herzenshaltung zum Bösen
b) Sünde = die einzelne böse Tat
c) Übel = was kaputt macht.
Sünde hat immer Folgen.
2. Die berechtigte Furcht der Bruder, gilt doch das Gottesgesetz: „Auge um Auge…Leben für Leben.“ Sie haben Josef zum Sklaven gemacht, jetzt müssten sie selber Sklaven werden. Deshalb V. 18: „Wir sind deine Sklaven!“ Doch Josef ist durchscheinend für Jesus: Er straft nicht! Vgl. Jes. 53,5: Die Strafe liegt auf ihm! Jesus erfüllt das Gottesgesetz am Kreuz: Leben für Leben! Jetzt sind wir frei. So „fürchtet euch nicht“ V.19.
3. „Steh ich denn an Gottes Statt?“ V. 19. Im Sinne von: Ich bin wie ihr. Auch ein Sünder. Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht. So wir die Macht der Sünde ein für alle Mal gebrochen: Jesus trug sie ans Kreuz. Vgl. 1. Petrus 2, 24! Die alttestamentliche Josefs-Geschichte wird 2erfüllt“ in der Jesus-Geschichte.
4. „Ihr gedachtet es böse zu machen“. Böses = kaputt machen, untergehen. Das ist alles, was wir Menschen aus eigener Kraft tun. Kein moralischer Begriff zuerst, sondern Feststellung, was unser eigensüchtiges Tun auslöst! „Gott gedachte es gut zu machen“, Gutes = Wachsendes, Bleibendes! Das kann nur ER! „Gott“ – wörtl. Der es wieder wachsen lässt. Selbst das Böse funktioniert er um. „Er schreibt auch auf krummen Linien gerade. Das entschuldigt nicht unser Böses, aber es gibt dieser Welt Hoffnung. Das aufgipfelnde Böse am Kreuz wird zum vollendenden Heil der Welt!
5. Nicht Josefs Edelmut (so die Überschrift in der Lutherbibel) ist das Thema, sondern Josefs Gottesmut. Gott wird mit der Sünde fertig. In Jesus ist das vollendet geschehen. Er stoppt den Untergang. Ja, er wirkt sogar Neuanfang. V. 20: Er wird am Leben erhalten ein großes Vol, V. 24: Gnädig heimsuchen und das neue, (ewige) Land geben.
6. „Nehmt meine Gebeine mit“ V. 25.Josef will in Gottes Land ruhen. Seit Jesus haben wir eine viel größere gewisse Hoffnung: Jesus wird uns auferwecken und wir werden bei ihm sein in der ewigen Herrlichkeit.