Jahresthema: In Gottes Nähe leben
Predigtthema: Geistlich dienen (Alternativvorschlag s. unten)
Predigttext: Titus 3,8-15
1 Erläuterungen zum Text
1.1 Die Themen
Am Ende des Briefes werden zwei Personengruppen in den Blick genommen:
• Erste Gruppe: Alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind. Sie sollen lernen, mit guten Werken hervorzutreten, weil das für Nichtchristen nützlich ist (3,8).
• Zweite Gruppe: Alle, die sich mit Spekulationen und Streitereien hervortun. Sie sind zurückzuweisen, sofern sie sich nicht ermahnen lassen, denn ihr verdrehtes Treiben nützt niemandem (3,9-11).
Die Stellungnahme gegenüber beiden Gruppen lässt durchblicken: Die Gemeinde ist nicht um ihrer selbst willen da, sondern um der Menschen willen. Was in der Gemeinde gelehrt, gelernt und gelebt wird, soll den Menschen dienen. Anderen-falls verfehlt Gemeinde ihr Dasein.
Abgeschlossen wird der Brief mit persönlichen und konkreten Mitteilungen (3,12-14), Grüßen (3,15) und einem Gnadenwunsch (3,15).
1.2 Nützlicher Glaube
Der Predigttext setzt ein mit der Formulierung (3,8): „Zuverlässig ist das Wort.“ Luther hat mit seiner Übersetzung die Intention dieser Formulierung präzise er-fasst: „Das ist gewisslich wahr.“ Das vorausgehende Wort von der Güte und Men-schenfreundlichkeit Gottes (3,4-7) wird bekräftigt. Diese Bekräftigung dient der Vergewisserung des Glaubens.
Das Bekenntnis zum Evangelium (3,3-7) hat Paulus im Wir-Stil formuliert. Darin bringt er seine Verbundenheit mit der Gemeinde zum Ausdruck, die im Evangelium ihre Grundlage hat. Nun wechselt Paulus in den Ich-Du-Stil, d. h. Paulus tritt in die Kommunikation mit Titus ein. Titus wird angehalten, mit Nachdruck auf dem Evangelium einschließlich aller Ermahnungen zu bestehen. Solche Vergewisserung verfolgt ein Ziel („damit“): Alle Gläubigen sollen darauf bedacht sein, sich um gute Werke zu bemühen. Weshalb ist das so wichtig? Es ist gut und nützlich für die Menschen. Die Glaubenden sind den Menschen verpflichtet – nicht nur den Menschen innerhalb, sondern auch außerhalb der Gemeinde (vgl. 3,2). Das entspricht der Intention des Evangeliums, denn die Gnade Gottes ist allen Menschen erschienen (2,11).
Paulus fordert nicht nur zu guten Werken im ethisch-moralischen Sinn auf, sondern zu einem Handeln, das von Güte geprägt ist und anziehend auf andere Menschen wirkt. Das hier verwendete Wort „gut“ kann auch bedeuten: „nobel, schön, kostbar, recht“. Mit dieser Tendenz wird das Handeln der Glaubenden von der Frage geleitet: Was nützt und hilft anderen Menschen?
1.3 Nutzloser Irrglaube
Dem Guten und Nützlichen der Glaubenden (3,8) wird das Unnütze und Nichtige der Irrgläubigen gegenübergestellt (3,9). Zwar sind Irrlehrer keine dummen Leute, aber sie disqualifizieren sich, weil sie mit Auseinandersetzungen, Genealogien, Uneinigkeit und Streit über die Tora (Gesetz) jeden Wirklichkeitsbezug verfehlen. Was Irrlehrer zu bieten haben, bringt nichts, hilft niemandem, stiftet Verwirrung und zersetzt Gemeinde. Dieses Verhalten wird als „töricht“ bzw. „unsinnig“ bewertet, weil es Gott widerspricht. Gott hat seine Tora als Einweisung in die Vollzüge des Glaubens und Lebens gegeben, nicht als Gegenstand endlosen Streits, der zu Zerwürfnissen führt. Offensichtlich sammeln einzelne Irrlehrer ganze Kreise um sich, um sie in fruchtlose Diskussionen zu verwickeln. Vor solchen nichtigen Streitereien und Wortgefechten warnt Paulus auch an anderer Stelle (vgl. 1Tim 1,4-7; 1Tim 6,4f; 2Tim 2,14; Tit 1,10).
Dieses sektiererische (häretische) Agieren innerhalb der Gemeinde kann nicht toleriert werden. Wer Gemeinde nicht baut, sondern eher zersetzt, soll gewarnt und zurechtgewiesen werden (3,10). Wenn aber mehrfache Ermahnungen scheitern, mündet die Zurechtweisung in eine Abweisung ein. Abweisen ist nicht mit Ausschluss aus der Gemeinde gleichzusetzen. Vielmehr wird das heillose Agitieren der Irrlehrer begrenzt. Gemeinde braucht Schutz gegenüber den Kräften, die Gemeinde zersetzen. Darum sind klare Grenzen notwendig.
Mit drei Prädikaten wird der sektiererische Irrlehrer gekennzeichnet:
• Der Irrlehrer ist pervertiert (verdreht, verwirrt) – eine Formulierung, die nur an dieser Stelle im NT vorkommt.
• Der Irrlehrer sündigt (tut Unrecht).
• Der Irrlehrer hat sich durch sein Verhalten schon selbst verurteilt („er hat seine Verurteilung durch sich selbst in sich“ nach Schlatter) – auch diese Formulie-rung kommt nur hier im NT vor.
Pervertierung als Widerspruch gegen Gott führt zur Selbstverurteilung.
1.4 Persönliche Nachrichten und Grüße
Mit persönlichen Nachrichten und Grüßen wird der Brief abgeschlossen. Kommu-nikation (Anteilnehmen und Anteilgeben) und Vernetzung haben für die Gemein-den einen hohen Stellenwert.
Artemas und Tychikus sollen Titus auf der Insel Kreta ablösen, weil Titus in Nikopolis dringend gebraucht wird. Über Artemas ist nichts Näheres bekannt. Er wird nur hier im Titusbrief erwähnt (3,12). Der Name „Artemas“ ist eine Kurzform von Artemidoros mit der Bedeutung: „Geschenk der Artemis“. Tychikus stammt aus der Provinz Asien. Er gilt als „Diener“ – ein Hinweis auf seinen Dienst für die Gemeinde und für Paulus. Mehrfach wird er im Neuen Testament erwähnt (Apg 20,4; Eph 6,21; Kol 4,7; 2Tim 4,12).
Nikopolis („Siegesstadt“), Hauptstadt der Region Epirus, Hafenstadt am Mittel-meer, lag im Südwesten der Balkanhalbinsel. Heute gehört diese Region teils zu Griechenland und teils zu Albanien. Als freie Stadt hatte Nikopolis eine gewisse Bedeutung durch die Aktischen Spiele (sportliche Spiele nach olympischem Vor-bild). Hier plante Paulus einen längeren Winteraufenthalt. Er benötigte dringend die Unterstützung von Titus, um in der Region Epirus zu missionieren.
Zenas gilt als Rechtsgelehrter, nämlich als Tora-Experte (Gesetz, Wegweisung). Er wird sonst nirgends im Neuen Testament erwähnt. Apollos, ein Judenchrist aus Alexandria, wird mehrfacht erwähnt (Apg 18,24-28; 19,1; 1Kor 1,12; 3,4-6.22; 4,6; 16,12). Er war ein begabter Redner und bewandert in der Tenach (Schriften des Alten Testaments). Priszilla und Aquila hatten ihn unterwiesen und in Korinth konnte er viele Anhänger gewinnen. Vermutlich kamen beide – Zenas und Apollos – als durchreisende Evangelisten auf die Insel. Sie überbrachten Titus den an ihn adressierten Brief. Titus wurde beauftragt, die beiden für die bevorstehende Win-terreise gut ausstatten. Das Ziel der Reise ist nicht bekannt.
Noch einmal nimmt Paulus das Thema der guten Werke auf (3,14; vgl. 3,8). Ein un-fruchtbares Dasein ist für Glaubende keine Option. Gelegenheiten für ein helfendes und nützliches Tun gibt es genug – z. B. die Gastfreundschaft und Unterstützung für durchreisende Missionare und Mitarbeiter von Paulus.
Schließlich übermittelt Paulus Grüße von Personen seiner Umgebung (3,15). Wer diese Personen sind, wissen wir nicht. Sie werden nicht namentlich erwähnt. Unter den damaligen Reisemöglichkeiten und Kommunikationsbedingungen hatten Grüße eine ungleich größere Bedeutung als in Zeiten von Facebook und E-Mail.
Der abschließende Gruß verweist noch einmal auf die Gnade. Das Evangelium von der Gnade Gottes bleibt Grundlage für die vielen Ermahnungen des Titusbriefs (vgl. 2,11ff; 3,4ff).
2 Hinweise zu Lehre und Leben
2.1 Glaube und Werke
Mit Nachdruck bringt Paulus den Glauben mit guten Werken in Verbindung (3,8.14). Glaube ohne gute Werke wird zur fruchtlosen Farce (3,14; vgl. Jak 2,17). Gleichzeitig betont Paulus: Der menschenfreundliche Gott rettet den gottlosen Sünder allein aus Barmherzigkeit, nicht aus Werken (3,4f). Auf der einen Seite sind also die Werke des Menschen gefragt, auf der anderen Seite werden sie abgewie-sen. Diese Spannung ist durchzuhalten: Der Mensch glaubt nicht, weil er gute Wer-ke tut, sondern er tut gute Werke, weil er glaubt.
Glaube ist stets Glaube an den gütigen und menschenfreundlichen Gott. Allein aus Gnade – also ohne Zutun eines Menschen – hat Gott sein „gutes Werk“ getan: Die Versöhnung der Menschheit in Jesus Christus, ihre Erneuerung und Vollendung im Heiligen Geist (vgl. 3,4-6). In dieses eine gute Werk zieht der Gott Menschen hinein. Er führt sie zum Glauben an Jesus Christus (Rechtfertigung) und bewegt sie in diesem Glauben zu guten Werken (Heiligung). Glaube an Jesus Christus und gute Werke aus Glauben nehmen teil an dem einen guten Werk Gottes – der Versöhnung, Erlösung und Vollendung der Welt.
Das Handeln (gute Werke) derer, die glauben, steht damit unter einer positiven Zielrichtung: Teilnahme am großen und guten Werk Gottes. Das Leben der Glau-benden ist also nicht in erster Linie negativ bestimmt – vom Unterlassen und Ver-meiden des Alten. So notwendig der Bruch mit dem Alten ist, so stellt er stets die Kehrseite einer positiven Zielrichtung dar, die von den großen universalen Zielen Gottes bestimmt ist: von Gottes Reich und seiner Herrlichkeit.
Halten wir also fest: „Wir erlangen Gottes Leben ohne Werke, allein durch den Glauben, aber ohne durch den Glauben gewirkte Werke verlieren wir es. Denn im letzten Gericht werden wir gerichtet allein nach den Werken“ (G. Gloege).
2.2 Güte und Menschenfreundlichkeit
Das Neue Testament kennt mehrere griechische Wörter, die mit „gut“ übersetzt werden können. Deshalb ist das Wort „gut“ in der Formulierung „gute Werke“ in seinen Bedeutungsnuancen zu erfassen. Im Neuen Testament kommt es ungefähr 100mal vor. Das Wort „gut“ wird für alles Schöne und Gewinnende, für Würdevolles und Ansehnliches gebraucht. Auch Anmut und Güte klingen mit. Das Wort „gut“ zielt auf das Brauchbare, also nicht nur auf das Dekorative, sondern auf das Nützli-che.
Demnach dient das Wort „gut“ im Neuen Testament zur Beschreibung der guten, schönen, nützlichen und angenehmen Dinge des Lebens (vgl. Mt 3,10: gute Früch-te; Mt 13,8.23: guter Boden; Lk 6,38: gutes, großzügiges Maß; Röm 7,16; 1Tim 1,8: das gute Gesetz). Das Wort „gut“ steht für gewinnende Güte, die nicht nur das Ge-wissen befriedigt, sondern wohltuend auf andere Menschen wirkt.
„Gute Werke“ zielen also nicht in erster Linie auf ethische Tadellosigkeit, sondern auf ein gewinnendes und menschenfreundliches Handeln. Andere Menschen sollen das Verhalten der Glaubenden als angenehm erfahren – als Hinweis auf den güti-gen, menschenfreundlichen Gott. Christlicher Glaube soll Menschen in attraktiver, anziehender Gestalt und nicht abstoßender Form begegnen. Die gewinnende Lie-be eines christlichen Lebensstiles ist ein stärkeres Argument für die Glaubwürdig-keit des Evangeliums als tadellose Perfektion. Gute Werke in diesem Sinn sind ein Ausdruck der Liebe.
2.3 Irrlehre und Zersetzung
Irrlehre begegnet als innergemeindliches Phänomen und zersetzt Gemeinde. Sie provoziert endlose Auseinandersetzungen und Streitereien. Dadurch wird Gemein-de in ihrem Dienstauftrag behindert. Nicht selten drohen Zerwürfnisse und Spal-tungen (3,9-11). Deshalb ist Gemeinde genötigt, sektiererische Tendenzen zu er-kennen und darauf zu reagieren. Weil es oft schwer fällt, Irrlehre und rechte Lehre zu unterscheiden, sind brauchbare Kriterien nötig. Letztlich ist alle Lehre an Jesus Christus zu messen. Was heißt das?
Sektiererisch ist jede Bewegung, die christlich sein will,
ohne in Lehre und/oder Leben streng auf Jesus Christus bezogen zu sein,
für die also entweder Christus nicht der alleinige Erlöser,
oder die von ihm zeugende Schrift nicht die einzige Offenbarungsquelle,
oder die in ihm angebotene Gnade nicht der ausschließliche Weg zum Heil,
oder der auf ihn gerichtete Glaube nicht die ausreichende Sicherheit ist.
(nach Reinhold Pietz)
Irrlehre hat also stets die Tendenz, Jesus Christus als alleinigen Heilsbringer zu unterlaufen, zu verdunkeln oder infrage zu stellen. Letztendlich geht es um den pervertierten Versuch, mit menschlichen Mitteln das Heil in den Griff zu bekom-men.
Die genannten Kriterien leiten Gemeinde dazu an, das zurechtweisende Gespräch zu suchen, um Irrlehrer für das Evangelium zu gewinnen. Ist dies jedoch nicht mög-lich, sind klare Abgrenzungen nötig. Stets ist zu bedenken: Die Auseinanderset-zung mit Irrlehre kann nur im Wissen um die eigene Gefährdung geführt werden.
Das Agieren der Irrlehrer in den Gemeinden auf Kreta macht durchaus nachdenk-lich: Wenn Schriftauslegung nur theoretische Erörterungen oder gar nutzlosen Streit auslöst, wird die Intention der Bibel verfehlt. Schriftauslegung verfolgt das Ziel, Menschen in die Praxis des Glaubens und Lebens einzuweisen. Insofern haben wir darauf zu achten, dass unser eigener Umgang mit der Bibel den Bezug zur Wirk-lichkeit von Glaube und Leben im Blick behält – jenseits von fruchtlosen Diskussio-nen. Unsere pietistischen Väter haben immer großen Wert darauf gelegt, dass biblische Verkündigung in die Praxis des Glaubens hineinführt. Auch die Predigt zu Tit 3,8-15 braucht diesen Wirklichkeitsbezug.
3 Bausteine für die Predigt
3.1 Predigtziel
Durch eine praxisnahe Verkündigung sollen die Predigthörer angeregt und angeleitet werden, im Vertrauen auf den Gott der Gnade den eigenen Glauben mit menschenfreundlicher, gewinnender Güte zu verbinden, bei gleichzeitiger Distanzierung von nutzlosen, Gemeinde zersetzenden Streitereien.
3.2 Themen- und Gliederungsvorschlag
Handle, wie du glaubst!
Inhaltlicher Aspekt: Der Glaube an einen gütigen, menschenfreundlichen Gott prägt unser Handeln und die Begegnung mit Menschen. Das kann in dreifacher Weise entfaltet werden:
• Gewinnend
Inhaltlicher Aspekt: Der Glaube in seiner wohltuenden, Menschen gewinnenden Art (3,8.14).
• Orientierend
Inhaltlicher Aspekt: Der Glaube in seiner kritischen, orientierenden, Irrglaube entlarvenden Funktion (3,9-11).
• Verbindend
Inhaltlicher Aspekt: Der Glaube in seiner kommunikativen, gemeinschaftsför-dernden Ausrichtung (3,12-15).
3.3 Beispielgeschichte
Eine Mutter bringt ihre kleine Tochter zu Bett und betet mit ihr das Abendgebet. Die Kleine sagt immer erst zwei oder drei Versgebete und fügt dann eine eigene kleine Bitte hinzu. An diesem Abend hält sie einen Moment inne und setzt dann folgende Bitte hinzu, die nachdenklich machen kann: „Lieber Gott, mache alle bö-sen Menschen gut und alle guten Menschen nett.“ (Nach: Hermann W. Gockel, Kein Leben ohne Freude, S. 37)
Diese Geschichte ist geeignet, die Diskrepanz von Glauben und Leben zu reflektie-ren. Welche Gedanken werden durch diese kleine Geschichte provoziert? Wie kommt es, dass Christen gut sein können, aber nicht nett, sondern eher unaussteh-lich? Inwiefern können Gutsein und Nettsein sogar als Gegensätze wahrgenommen werden?
Woran liegt, wenn sich Menschen zum christlichen Glauben bekennen und doch so leben, dass es für andere eher abstoßend als anziehend wirkt? Was kann Christen helfen, als Gottes „gute Menschen“ auch nett zu sein – freundlich, hilfsbereit, ge-winnend?
3.4 Fragen zur Predigtvorbereitung
• Welche Möglichkeiten haben Christen, durch das eigene Verhalten die Men-schenfreundlichkeit Gottes transparent werden zu lassen?
• Welche „guten Werke“ sind bei uns (in unserer Gemeinde) dran? Welche Gele-genheiten entdecken wir zu gütigem, hilfreichem Handeln in und außerhalb der Gemeinde? Was muss verändert werden, wenn menschenfreundliches Handeln nur auf die Gemeinde beschränkt bleibt?
• Welche Fragen können in unserer Gemeinde zu nutzlosem Streit führen? Inwie-fern sind wir gefährdet, uns zu sehr mit uns selbst zu beschäftigen? Was kann uns helfen?
• Ein Bild: Der Blick in den Rückspiegel ist notwendig, um das Ziel zu erreichen? Inwiefern kann aber der Blick zurück (Geschlechtsregister) die Wahrnehmung gegenwärtiger Herausforderungen behindern?
• Wie gehen wir untereinander mit Ermahnung und Zurechtweisung um? Trauen wir uns als verantwortliche Mitarbeiter, andere (gewinnend) zurechtzuweisen, wenn es die Gemeindesituation erfordert?
• Was können wir tun, damit Glauben und Leben nicht auseinanderfallen? Woher gewinnen wir die Motivation und die Kraft zu freundlichem und gewinnendem Verhalten?
• Welche Akzente können wir setzen, um in Zeiten des Individualismus („jeder macht sein Ding“) den Willen zur Gemeinschaft zu fördern?
3.5 Praktischer Impuls
„Hausaufgabe“ für die Predigthörer: Wem kann ich in der kommenden Woche etwas Gutes tun? Wer hat meine freundliche Zuwendung besonders nötig?
Christoph Müller