Predigtthema: Wenn der Glaube noch jung ist – beten mit und für Kinder
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
1. Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Wir sind an diesem Sonntag wieder beim Jahresthema: Gebet. Im Januar ging es um das Thema „Wenn du innerlich leer bist – beten mit gebrochenem Herzen (1Sam 1,9-19)“. Jetzt im Februar ist das Thema überschrieben mit „Wenn der Glaube noch jung ist – beten mit und für Kinder (1Sam 3,1-10)“.
Der Predigttext hat zwei besondere Herausforderungen:
- Hier ist ein gewisser Spagat zwischen Texttreue und thematischer Zuspitzung nötig. Die Geschichte thematisiert Gebet nicht explizit. Sie trifft keine theologische Aussage darüber, wie man beten soll. Auch um Kinder geht es nicht direkt – zumindest ist unklar, wie alt Samuel in der Geschichte ist; er könnte auch schon ein „älteres“ Kind (junger unverheirateten Mann) sein. Trotzdem können wir geistliche Prinzipien entdecken, beispielsweise dass Begleitung und Lernen beim Gebet wichtig sind.
- Der Text hat gewisse hermeneutische Herausforderungen. Es stellt sich die Frage, was aus der Geschichte wir auf welche Weise heute übertragen können – gerade, wenn es um Gebet und Gott-hören geht. Samuel hat als Prophet anders Gottes Stimme und Rufen gehört als wir es heute als Gemeindeglieder tun (siehe unten).
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung bieten z.B.
Henry, Matthew: Der neue Matthew Henry Kommentar
Holland, Martin: Das erste Buch Samuel (Wuppertaler Studienbibel)
MacDonald, William: Kommentar zum Alten Testament
Wiersbe, Warren W.: Sei erfolgreich. Studien des Alten Testaments
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
Allgemeine Hinweise:
- Die Perikope markiert einen zentralen Übergang im Samuel-Buch: Von Eli zu Samuel, von der Autorität der Priester hin zu den Propheten.
Vers 1-3: Einleitung: Samuel wird als Kontrast zum geistlichen Verfall des Hauses Elis eingeführt und Gott ist immer noch am wirken
Vers 1:
- Der Junge Samuel diente unter Eli dem HERRN. Das ist ein Kontrast zu den ungehorsamen Söhnen Elis, Pinhas und Hofni (vgl. 1Sam 2). Über das Alter Samuels kann von diesem Wort nichts abgeleitet werden – das Wort wird vom Kleinkind bis hin zum unverheirateten jungen Mann verwendet.
- Der historische Kontext wird geschildert: Zu der Zeit war das Wort des HERRN selten und es gab kaum noch Offenbarungen/Visionen. Der Zustand war also katastrophal: Die Menschen hatte keine echte oder enge Beziehung mehr zu Gott. Er redete nur noch selten zu ihnen. Gottes Sprechen war – zumindest damals – kein Normalzustand, sondern immer wieder ein besonderer Gnadenakt Gottes.
Vers 2:
- Eli ist alt geworden; seine Augen sind schwach. Es wird diskutiert, ob dieser Vers auch allegorisch für seine geistliche Fast-Blindheit und Schwäche steht. Da die Aussage, dass Eli nicht gut sieht ist, für den Ablauf der Geschichte sonst nicht relevant ist, halte ich die zusätzliche symbolische Ebene hier für naheliegend.
Vers 3:
- Die Lampe Gottes war noch nicht verloschen. Das kann als Zeitangabe interpretiert werden, da die Lampe immer die ganze Nacht brennen sollte und morgens dann „ausbrannte“ (2Mose 27,20f). Da es für die Geschichte aber eigentlich nicht wichtig ist, zu welcher Stunde in der Nacht sie geschieht, halte ich auch hier eine symbolische Deutung für möglich: Auch wenn Eli nicht mehr richtig sah und das Wort Gottes selten war – Gottes Licht leuchtet immer noch. Gott spricht trotzdem noch.
- Während Eli an seinem Ort liegt, liegt Samuel im Tempel des HERRN (bzw. eigentlich ist es noch die Stiftshütte, auch wenn im Bibeltext Tempel steht), dicht bei der Bundeslade. Auch das zeigt, dass Samuel dicht beim HERRN ist, während Eli weiter weg ist. Es wird diskutiert, an welcher Stelle Samuel genau gelegen hat. Dass er im Allerheiligsten schlief, ist unwahrscheinlich, da dort normalerweise niemand hineindurfte. Deswegen meint „nahe der Bundeslade“ vermutlich eher in einem anderen Raum auf dem Gelände der Stiftshütte, irgendwo nahe der Bundeslade.
Vers 4-6: Gott ruft Samuel die ersten beiden Male und dieser läuft zu Eli, weil er meint, dieser habe ihn gerufen
Vers 4-5:
- Gott ruft Samuel das erste Mal. Nur beim ersten Mal reagiert Samuel direkt mit „Hier bin ich“ und ruft dies in den Raum hinein, noch bevor er zu Eli geht. Bei allen drei Rufen signalisiert er mit „Hier bin ich“ vor Eli seine Dienstbereitschaft.
- Wir lesen nichts von Elis Emotionen (der wahrscheinlich gerade geweckt wurde…). Eli reagiert ganz sachlich und sagt: „Ich habe dich nicht gerufen. Lege dich wieder schlafen.“ Vielleicht dachte er, dass Samuel nur geträumt hat. Die Aufforderung „leg dich wieder hin“, die Samuel immer wieder bekommt, zeigt auch symbolisch unser Zutun zu Gottes Reden. Am Ende kann Samuel nichts tun, als sich ganz passiv hinzulegen und zu warten, bis Gott spricht.
Vers 6:
- Gott ruft Samuel wieder. Im Vergleich zum ersten Ruf heißt es hier nicht nur beschreibend „er rief den Samuel“, sondern es wird gesagt, „er rief: Samuel!“. Er nennt und ruft klar seinen Namen.
- Zwei Sachen unterscheiden sich bei der Reaktion Samuels zum ersten Ruf: Wir lesen nichts mehr von einem direkten „Hier bin ich“, sondern er geht zuerst zu Eli. Und während es beim ersten Mal heißt „er lief“, heißt es nun nur noch „er ging“. Vielleicht dachte Samuel beim ersten Ruf noch, es könnte etwas dringendes von Eli sein und dieses Mal ging er etwas gemächlicher.
- Auch Elis Antwort unterscheidet sich leicht. Er sagt wieder, dass Samuel zurückgehen und sich wieder schlafen legen soll. Dieses Mal fügt er allerdings „mein Sohn“ hinzu. Das drückt aus und zeigt, dass Samuel von Eli lernen darf und soll – auch wenn es darum geht, auf Gott zu hören und mit ihm zu reden.
Vers 7: erklärender Einschub: Samuel kannte Gott noch nicht und hatte sein Reden noch nicht erlebt
- Das Verb „erkennen“ wird im Hebräischen auch für ein ganz praktisches kennen und den anderen erfahren verwendet. Also: Samuel hatte Gott noch nicht erlebt, er hatte sein Reden noch nicht gehört, kannte ihn noch nicht auf diese Weise. Es ist davon auszugehen, dass nicht gesagt werden soll, dass er noch gar nichts über Gott wusste – das wäre bei seinem Aufwachsen in der Stiftshütte seltsam. Der Kontext macht deutlich: Er hatte Gottes sich offenbarendes Reden noch nicht gehört. Er hat noch nicht erkannt, dass Gott ihn als Propheten berufen und gebrauchen möchte.
- Ein wichtiger Unterschied zum vorherigen Kapitel ist: Samuel kannte den HERRN noch nicht. Im Gegensatz dazu kannte die Söhne Elis den HERRN einfach gar nicht (1Sam 2,12).
Vers 8-10: Gott ruft Samuel zwei weitere Male und mithilfe von Eli lernt Samuel, dass Gott ihn ruft und er ist bereit, zu hören
Vers 8:
- Beim dritten Ruf reagiert Samuel identisch wie beim zweiten: Er läuft zu Eli und sagt: „Hier bin ich!“. Eli hingegen antwortet anders. Er hat verstanden, dass es Gott ist, der Samuel ruft. Anstatt sich daran in irgendeiner Weise zu stören (was bei einem alten, erfahrenen Priester zumindest denkbar wäre, dessen junger Lehrling nun statt ihm von Gott angesprochen wird), erklärt er Samuel, wie er beim nächsten Ruf reagieren soll.
Vers 9:
- Eli fordert Samuel auf, wieder zurückzugehen und sich hinzulegen. Wenn Gott ihn nochmals ruft, soll er antworten: „Rede, HERR, dein Knecht hört.“ Eli erklärt Samuel nicht explizit, wer ihn gerufen hat. Implizit wird durch den Gottesname in der Antwort, zu der Samuel aufgefordert wird, aber deutlich: Gott hat dich gerufen!
- „Knecht“ kann sowohl für freiwillige Diener als auch für gezwungene Sklaven verwendet werden. Hier im Kontext signalisiert es vor allem die Bereitschaft zum Dienen, Hören und Unterordnen.
Vers 10:
- Der vierte Ruf Gottes unterscheidet sich von den vorherigen in mehreren Punkten. (1) heißt es dieses Mal zuerst, dass Gott herzutritt. Also jetzt kommt Gott selbst nochmal auf besondere Weise zu Samuel. Das soll vor allem eine besondere Hinwendung Gottes ausdrücken. Es zeigt, dass Gott Samuels Herz sieht, der nun wirklich auf ihn hört. Eine Gotteserscheinung impliziert das allerdings nicht, da auch danach im Text Gott nur spricht. (2) ruft Gott dieses Mal den Namen Samuels doppelt. Das erinnert an die doppelte Namensnennung, die bei besonderen Gottesbegegnungen oder Berufungen immer wieder auftauchen: Mose (2Mose 3,4), Abraham (1Mose 22,11), oder Saulus im NT (Apg 9,4).
- Die Antwort von Samuel unterscheidet sich interessanterweise etwas von dem, was Eli ihm vorgegeben hat. Er lässt den Gottesnamen „HERR“ weg. Das kann unterschiedlich interpretiert werden: War Samuel nicht ganz gehorsam? Das wäre seltsam, da er in der Geschichte sonst sehr willig und gehorsam dargestellt wird. Naheliegender ist, dass er besonderen Respekt vor Gott hatte und nicht zu vorschnell jemanden mit dem Gottesnamen ansprechen wollte. Er signalisiert aber trotzdem: Ich bin bereit als Knecht zu hören.
2. Verstehen, worum es geht
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Bei der Auslegung gilt es zu bedenken, dass Gott in der damaligen Epoche der Heilsgeschichte teilweise auf andere Weise gesprochen hat als heute. Dementsprechend sah auch das „beten“ oder „hören auf Gott“, von dem wir in dieser Geschichte lesen, etwas anders aus.
- Vorschnell zu sagen: Gott spricht zu uns wie zu Samuel damals scheint und wir müssen auf dieselbe Weise lernen, Gottes Stimme zu hören, scheint mir irreführend. Es gibt nicht mehr auf dieselbe Weise Propheten, wie es sie damals gab. Und selbst damals hat Gott nur zu einzelnen Propheten auf diese Weise gesprochen und nicht zu allen Menschen. Das heißt, wir können nur indirekt von dieser Geschichte lernen und nicht eins zu eins versuchen, Gottes Stimme „kennenzulernen“, wie es Samuel tat.
- Wir haben heute die Bibel als Gottes Wort, die das „normale“ Sprachrohr Gottes ist. Natürlich kann Gott auch heute noch übernatürlich, direkt, durch Träume oder auf andere Weise zu uns sprechen. Aber im Gegensatz zu Samuel damals haben wir die Bibel, auf die sich Gott als ein zentrales Offenbarungsmittel festgelegt hat. Dementsprechend kann man manche Prinzipien dieser Geschichte auch aufs Bibellesen übertragen.
- Das heißt: Auch heute ist es wichtig, Gottes Reden von eigenen Gedanken und anderen Stimmen unterscheiden zu können. Allerdings geschieht Gottes Reden häufig durch die Bibel. Aber auch da gilt es zu prüfen: Nicht jede Auslegung oder jeder Gedanke, der uns beim Bibellesen kommt, ist automatisch richtig und von Gott. Die Geschichte ist keine Anleitung zum Stimmenhören, sondern eine Einladung zur Hörbereitschaft – dass wir uns von Gott etwas sagen lassen durch sein Wort, durch Predigten, durch andere Menschen oder auch auf andere Weise.
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Bei dem Thema Gebet und geistliche Begleitung von Kindern im Gebet lohnt es sich zu überlegen: Was habe ich selbst in dem Bereich erlebt? Und was gibt es in der Gemeinde, in der ich predigen darf?
- Wurde ich selbst geistlich begleitet? Wie habe ich beten gelernt? Was hat mir dabei geholfen?
- Wo lernen Kinder bei uns in Familien, in Kreisen und Gruppen, im Mentoring oder anderen Angeboten der Gemeinde Gebet und erleben geistliche Begleitung? Hier kann der Predigttext gute Anregungen schaffen.
- Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)
Gottes Stimme hören ist immer ein Gnadenakt Gottes – egal ob beim Lesen seines Wortes oder auf andere Weise.
Gott redet auch zu „Kindern“. Er wartet nicht, bis man ihn gut kennt – er spricht Samuel direkt an. Gott überfordert Samuel nicht, sondern führt ihn Schritt für Schritt.
Geistliche Kinder stehen besonders in der Gefahr, falsch zu deuten. Deswegen sucht euch geistlich erfahrenere Vorbilder und lernt von ihnen!
Dicht beim Herrn sein (wie Samuel) fördert, dass wir Gottes Stimme hören.
Samuel ist bereit zu dienen und zu hören – „dein Knecht hört“ – als er versteht, dass es von Gott ist.
Eli muss ihm helfen, Gottes Stimme zu erkennen. Auch ein schwacher Priester, der in vielen Punkten in seinem Leben versagt hat, kann ein guter geistlicher Begleiter in manchen Punkten sein. Es braucht keine Perfektion, um als Vorbild dienen zu können. Gott gebraucht auch die äußerlich „Schwachen“ oder geistlich „Erfolglosen“, wie es Eli eigentlich war.
Was sagt der Text nicht:
- Er sagt nicht, dass jeder Christ eine hörbare Stimme Gottes hören muss oder kann
- Er sagt nicht, dass Kinder automatisch geistlich reifer sind oder mehr Gott erleben
- Er sagt nicht, dass Eli als Vorbild oder geistlicher Begleiter ideal ist
Wie kann heute geistliche Hilfe und Begleitung beim Gebet gut aussehen?
- Ältere/Jüngere in der Gemeinde können miteinander Bibel lesen und beten und die Jüngeren dabei lernen. Erklären und vormachen, wie man es selbst macht. Einfache, biblische Gebete an die Hand geben.
- Offener Austausch kann helfen. Als Anregung für nach dem Gottesdienst: Fragt euch gegenseitig, was eure „Gebetsgewohnheiten“ sind und was euch im Leben schon geholfen hat, „beten zu lernen“. Traut euch auch gerade auf Jüngere/Ältere zuzugehen! 😊
- Bibelauslegung erklären, miteinander einüben und beibringen – das hilft, um Gottes Stimme in seinem Wort richtig verstehen zu können. Von der Geschichte lernen wir vor allem: Bereitschaft, auf Gott zu hören („dein Knecht hört“) und sich ansprechen zu lassen – auch wenn Dinge nicht angenehm sind.
- Gemeinsame Gebetsveranstaltungen für Jung und Alt um voneinander zu lernen
3. Sagen, wo es hingeht
3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?
Die Gemeinde soll sich in die Rolle Elis stellen lassen: Es darf sensibel dafür gemacht werden, dass geistliche Kinder Begleitung brauchen – auch beim Gebet. Hier dürfen praktische Tipps und Ideen passend für den jeweiligen Ort vorgeschlagen werden.
Wo Erwachsene auf Gott verweisen, wachsen Kinder im Glauben.
3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
„Wie Gott Kinder ins Gebet führt.“
„Vom seltenen Wort zum hörenden Herz.“
„Vom Dunkel ins Licht – wenn Gott spricht.“
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
„Wie Gott Kinder ins Gebet führt.“
- Gott spricht uns an, bevor wir beten (V. 1-4)
- Von Natur aus kennen wir Gottes Stimme nicht (V. 5-7)
- Gebet braucht Anleitung: dein Knecht hört (V. 8-10)
„Vom seltenen Wort zum hörenden Herz.“
- Geistliche Dürre – Gott redet selten (V. 1)
- Menschliche Blindheit – Eli sieht nicht mehr (V. 2-3a)
- Göttliche Initiative – Gott ruft den Knaben (V. 3b-7)
- Geistliche Begleitung – Eli lehrt Gott zu erkennen (V. 8-10)
„Vom Dunkel ins Licht – wenn Gott spricht.“
- Dunkle Zeit: Gottes Wort ist selten (V. 1)
- Dunkle Zeit: (geistliche) Blindheit der Leitung (V. 2)
- Die Lampe brennt noch: Gott spricht und beruft neu (V. 3-7)
- Neues Licht: Samuel lernt mit Anleitung Gott kennen (V. 8-10)
3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
- Ein Baum, der früh gerade wächst, braucht später weniger Korrektur – es lohnt sich für in das geistliche Leben und auch das Gebet zu investieren!
- Ein Kind hört ein Klingeln im Haus und läuft immer zur Haustüre. Erst beim dritten Mal erklärt ihm sein Vater:
„Das ist nicht die Haustür. Das ist das Telefon.“ - In einer Gemeinde betet ein Kind im Gottesdienst laut:
„Lieber Gott, bitte hilf den Erwachsenen, besser zuzuhören.“
Es wird gelacht – und dann Stille. - Ein guter Vergleich mit geistlicher Begleitung ist das Lesenlernen von Kindern:
Die Buchstaben sind da, aber es erkennt sie noch nicht.
Es braucht jemanden, der daneben sitzt und sagt:
„Das ist ein A. Und das ist ein Wort.“
(Samuel Koser)