Lukas

Predigthilfe vom 21. Dezember 2014 – Lukas 1, 57-80

Jahresthema: Gott nahe zu sein ist mein Glück

Predigtthema: In Gottes Nähe leben – Christus ankündigen
Predigttext: Lukas 1, 57 – 80

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!

1. Sehen, was dasteht

Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).

1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Finden wir z.B. in „Das Neue Testament“ erklärt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (Hänssler-Verlag)

1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung bieten z.B.
* Edition C Lukas-Evangelium 1. Teil von Gerhard Maier
* Wuppertaler Studienbibel von Fritz Rienecker
* J.C. Ryle. Lukas Bd. 1: Kap 1-7. Friedberg: 3L-Verlag, 2004. S. 57-65 („Die Geburt Johannes des Täufers“ + „Der Lobpreis des Zacharias: Das Benediktus“).

Siehe auch Predigthilfen unter www.studienbibel.de vom 20.12.2009, unter www.studienbibel.de  vom 17.02.2002 und unter www.studienbibel.de vom 24.02.2002

2. Text- und Predigtanmerkungen

Hilfreiche Text- und Predigtanmerkungen bieten die Predigthilfen von Jochen König unter www.studienbibel.de vom 17.02.2002 (Lk 1,57-66) und unter www.studienbibel.de vom 24.02.2002 (Lk 1,67-80), von Eckhard Löffler  unter www.studienbibel.de vom 25.12.2006 (Lk 1,67-79) und von Thomas Richter unter www.studienbibel.de vom 20.12.2009 (Lk 1, 57-80)

3. Predigtgliederung

Christus ankündigen, weil

A) der Herr durch sein Wort bestätigt (V.57-66)
B) Der Herr durch sein Wort bewegt (V. 67 – 75)
C) Der Herr durch sein Wort beruft (V. 76 – 80)

(nach Thomas Richter)
3. Predigtveranschaulichungen

A) Der Herr durch sein Wort bestätigt
Was Gott verspricht, das hält er auch (Josua 23, 14). Seine Zusagen nimmt er nicht zurück.
Als Elisabeth ihren Sohn zu Welt bringt, wird die Verheißung Gottes, die er Zacharias im Tempel gegeben hat erfüllt. Gott steht zu seinem Wort.
Damit erfüllt sich auch das Wort aus Jesaja 40,3 und Maleachi 3,1+23
Auch heute gelten seine Zusagen die er uns macht.
Gott hat Vergebung versprochen: 1.Joh 1,9
Er hat die Frucht des Geistes versprochen: Gal. 5,22-23
Er hat Befreiung von Angst versprochen. Psalm 34,5
und vieles mehr (eine ganze Liste an biblischen Verheißungen gibt es auf http://www.bibleinfo.com/de/topics/biblische-verheißungen)

B) Der Herr durch sein Wort bewegt
Durch Gottes Wort und seine Zusagen werden wir bewegt.
Seine erfüllten Verheißungen richten uns auf und aus, die Verheißungen die noch ausstehen treiben uns voran, bewegen uns.
Gottes Wort bewegt, macht uns Mut.
Sein Wort ist es das bewegt, die Menschen damals und auch die Menschen heute.

C) Der Herr durch sein Wort beruft
Gottes Wort hat Johannes dazu berufen, den Weg für Jesus Christus vorzubereiten.
Seine Aufgaben waren klar, die Ausführung aber sehr schwer.
So ist es auch mit uns.

„Wichtig ist nur, dass ich das Ziel meines Laufes erreiche und den Auftrag voll und ganz erfülle, den ich von Jesus, dem Herrn, erhalten habe – den Auftrag, allen Menschen die gute Nachricht von Gottes Gnade zu bringen.“ (Apostelgeschichte 20, 24b)

Nicht nur in der Gemeinde vor Ort, seinem Leib, seiner Familie, sondern auch draußen in fernen Ländern in der Mission (was von dem lateinischen Wort Mission = senden abgeleitet ist) gibt es folgende Berufungen:
jeder Christ ist mit Gott versöhnt um ihn zu lieben
ein Teil seiner Familie zu sein
seinem Sohn ähnlich zu werden
ihm zu dienen
anderen von ihm zu erzählen
Es ist wichtig Jesu Mission auf der Erde fortzusetzen:
1. denn er selbst beauftragte seine Jünger, Menschen zu taufen, sie seine Lehren halten zu lehren
2. die Mission ist ein großes Vorrecht, denn er hat uns als seine Handlungsbevollmächtigte beauftragt
3. es beglückt anderen den Weg zum ewigen Leben zu zeigen, denn lebensrettende Informationen sollte man nicht verheimlichen
4. die Mission hat Bedeutung für die Ewigkeit und gilt allen Nachfolgern
5. wir müssen Gott unsere Ambitionen, Pläne und Träume abgeben, denn oft sehen seine Aufträge für uns anders aus, aber er weiß, wo wir am Meisten Frucht bringen und durch was
6. es gibt dem Leben einen Sinn, weswegen wir immer wieder bitten sollten uns Menschen von Gott zeigen zu lassen, denen wir etwas von ihm weitererzählen (sie zu Gott hinlieben) sollen
7. Gottes Zeitplan für diese Welt, ist an die Erfüllung unseres Auftrages gekoppelt
Kein Wunder ist es dem Widersacher Gottes seine Lieblingsaufgabe uns von unserem Auftrag abzulenken, denn er möchte dass wir alles andere tun, als unseren Glauben, mit anderen zu teilen.
Sebastian Blank