Philipper

Predigthilfe vom 21.8.2005 – Philipper 1, 27-30

Monatsthema: Der Kampf des Glaubens
Predigtthema: Einmütig kämpfen

Bibelstelle: Philipper 1, 27-30

Verfasser: Dr. Heiko Krimmer

Bausteine zu Philipper 1, 27-30

1. „Würdig“ dem Evangelium leben, das ist der wichtige Blick den der Apostel gibt. Eigentlich: der Würde, der Ehre des Evangeliums gemäß leben: Das Evangelium macht uns, die wir glauben, zu Kindern Gottes, zu Königskindern, zu Erwählten und Geliebten des ewigen Gottes. So, in solchem Selbst – = Jesus-bewusstsein können wir leben. Wir dienen dem höchsten, alleinigen Herrn; wir bezeugen das allein rettende Evangelium.

2. „In einem Geist stehen“ meint: wir leben nicht allein als Christen; wir sind in der Gemeinde des Christus, sind Glieder am Leib! Wir sind von seinem Geist, dem Heiligen Geist, vereint, der in uns wohnt. „Stehen“ heißt: Diese Grundlage des Glaubens – der Geist bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind – unbeirrbar festhalten. Die Einheit im Heiligen Geist ist nötigste Voraussetzung für den Kampf des Glaubens.

3. Die Einheit im Heiligen Geist festhalten, das ist besondere Anfechtung für die Gemeinde in der letzten Zeit. „Die Liebe wird in vielen erkalten“, Matth. 24, 12; das wird der Satan immer wieder versuchen. Wo Uneinigkeit in der Gemeinde ist, gilt:
a) Versöhnung geschieht, wo ich mein Recht aufgebe, nicht darauf beharre.
b) Streit nimmt den Segen aller Verkündigung
c) Bei Streit hat in der Regel jeder „sein“ Recht, doch siehe a)
d) Wo du in dir Unfrieden über einen Bruder hast, wirkt nicht der Geist Gottes.

4. Der „Kampf“ des Glaubens kann nur in Einheit des Geistes geführt werden. Wo die Einheit gestört ist, da ist eine „Lücke in der Schlachtreihe“ und da wird der Satan eindringen. Vor der einigen, glaubenswagenden und liebesstarken Gemeinde „erschrickt“ der Feind, es ist ihm „Anzeichen der Verdammnis“, wörtl.: „Erweis seines Unterganges“, er kann hier nicht siegen.

5. Der Kampf des Glaubens geschieht in der letzten Zeit immer mehr als ein Leiden. So wie Christus gekämpft – gelitten hat. Die Gemeinde in der Verfolgung, da vollzieht sich das Leiden. Heute weltweit der Normalfall. Wir können uns einüben in dieses Leiden, z.B. wie wir als Christen mit Krankheit, Unglück und schweren Strecken umgehen: dass Jesus darin gelobt wird!

6. Um Jesu willen leiden – das ist freiwillig. Es hört auf, wenn ich ihm absage. Das ist die „höchste“ Form des Leidens und nur in der Kraft des Heiligen Geistes und in der Einigkeit der brüderlichen Liebe möglich.