1.Samuel

Predigthilfe vom 20. Juli 2014 – 1. Samuel 2, 1-10

Jahresthema: In Gottes Nähe leben

Predigtthema: Danken!

Predigttext: 1. Sam. 2,1-10

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
1. Sehen, was dasteht

Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext

Allgemeine Hinweise und einführende Anmerkungen bieten

MacArthur, John: Studienbibel: http://bitflow.dyndns.org/german/JohnMacArthurStudienbibel/09-Das_Erste_Buch_Samuels.pdf

Darby, John Nelson: Betrachtung über das erste Buch Samuel, (unter http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=182&structure_id=313&part_id=1210 )
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes

Hilfen zur Auslegung bieten z.B.

Gaebelein, Arno C.: Kommentar zum Alten Testament : Band 1: 1. Mose bis 2. Chronik. 1. Aufl. – Dillenburg : Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg.

Holland, Martin: Das erste Buch Samuel. Maier, Gerhard [Hrsg.] 1. Aufl.. Wuppertaler Studienbibel, Reihe: Altes Testament. – Wuppertal : R. Brockhaus Verlag.

MacDonald, William: Kommentar zum Alten Testament, 1. Aufl. – Bielefeld : CLV.

Walvoord, John F. [Hrsg.] Das Alte Testament erklärt und ausgelegt : Band 1 (Erster Mose bis Zweiter Samuel). 1. Aufl.. Das Alte Testament erklärt und ausgelegt ; Hänssler.

 

2. Verstehen, worum es geht

2.1 Hinweise für situative Überlegungen

Auf das Warten und Loslassen Hannas folgt der Dank! Sie musste die Erniedrigung der anderen Frau ertragen, zusätzlich zu dem Schmerz, der durch ihre Unfruchtbarkeit in ihr Leben kam. Doch Gott hat Hannas Gebete erhört. Der Herr hilft seiner Magd in ihrer größten Not und die logische Konsequenz ist der Dank!

2.2 Hinweise für hermeneutische Überlegungen

Wir befinden uns am Ende der Richterzeit. Politisch, sozial und vor allem geistlich war es bekanntlich eine sehr finstere Zeit, in der auf allen Gebieten Anarchie herrschte. Zu der Zeit gab es Menschen, die den Glauben an Gott hielten und wie ein helles Licht in dieser dunklen Zeit schienen. Ein solcher Mensch war Hanna. Mit ihrem Lobgesang reiht sich Hanna in eine Reihe vieler anderer Menschen in der Bibel ein, die Gott für sein großes Handeln loben, wie z.B.:

– Moses Lobgesang nach dem Auszug aus Ägypten (2Mo 15)
– Davids Danklied in 2Sam 22
– Marias und Zacharias Lobgesang in Lk 1

Die größte Dichte an Lobgesängen und Liedern finden wir natürlich in den Psalmen. Bei der Auslegung des heutigen Textes ist es wichtig die literarische Gattung zu berücksichtigen. Es handelt sich um ein Loblied, wobei durchaus auch stilistische Mittel verwendet werden, die in der Erzählung nicht vorkommen.
2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen

Der Lobpreis ist zentral in diesem Text:
– Wie wird Gott in Hannas Lobgesang dargestellt?
– In wieweit kann Hannas Lobgesang ein Vorbild für unser Gebetsleben darstellen?
– Hat der Lobpreis in unserem Leben, abgesehen von der Musik im Gottesdienst überhaupt noch Platz?

3. Sagen, wo es hingeht

Zur Predigtvorbereitung hilft das Anhören (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Winrich Scheffbuch vom 03.04.1994 mit dem Titel „Vom Tod zum Leben“. Diese Botschaften findet ihr unter www.sermon-online.de, wenn ihr unter „erweiterte Suche“ die Felder „Bibelstelle“ [z.B. 1.Samuel 2] und „Autor“ [z.B. Winrich Scheffbuch] ausfüllt.

3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?

Das Ziel der Predigt sollte ein Dreifaches sein:
– Ermutigung
– Trost
– Ermahnung

3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?

Das Ziel der Predigt könnte folgendermaßen entfaltet werden:
– Ermutigung und Ermahnung zum Lobpreis Gottes
– Trost im Lobpreis Gottes
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?

nach der Wuppertaler Studienbibel:

a) Hannas persönliches Bekenntnis (V. 1f)
b) Der Allwissende (V. 3)
c) Der Allmächtige (V. 4-8)
d) Der Richter (V. 9f)
(Walter Günter und Dominik Cramer)