Monatsthema: Der Grund des Glaubens
Predigtthema: Gott tritt für uns ein
Bibelstelle: 2.Chronik 20,1-30
Verfasser: Dr. Heiko Krimmer
Bausteine zu 2. Chronik 20, 1-30
1. Eine alttestamentliche Kriegsgeschichte. Israel gegen eine Übermacht; eigentlich hoffnungslos. Welch eine Kriegstaktik: Gebet, Verkündigung, Lobgesänge. Ein Männerchor führt das Heer an. Eine neutestamentliche Kriegsgeschichte zum Vergleich: Apg. 16, 22-31: „Um Mitternacht lobten und priesen Paulus und Silas Gott…“ So führen Christen ihre Kämpfe, mit Blick auf den Herrn Jesus und Lob und Dank für seine Macht.
2. V. 22: „Als sie anfingen mit Danken und Loben, ließ der Herr…“ Jetzt handelt Gott. Nicht nach dem flehentlichen Bittgebet, vgl. V 6-12. Vom Bitten zum Loben durchdringen. So bestehen wir in den Kämpfen und Versuchungen.
3. Joschafat – eine Form des Jesusnamens = Gott ist Hilfe! Er betet vor. In wirklicher Demut: V.12 „in uns ist keine Kraft!“; in ganzer Ehrlichkeit: „wir wissen nicht, was wir tun sollen“; in ganzem Vertrauen: „unsere Augen sehen nach dir“. Wo wir selber kämpfen, da unterliegen wir. Unser Kampf geschieht im Jesusvertrauen.
4. Nicht Flucht, Verkriechen ist angesagt: V.17 „tretet nun hin und steht und schaut die Hilfe des Herrn.“ Unser Mut ist Jesusmut: „Herr, ich habe dir alle Not gesagt, ehrlich, ich selber kann nichts, du wirst handeln. Ich vertraue darauf!“ Das ist unser Gebet, z.B. in äußeren Nöten, aber auch in geistlichen Versuchungen.
5. Ganz Israel versammelt sich im Lobetal. Wichtig: Der Herr hat geholfen, nun auch Danken und Loben! Wir bitten so viel; wir danken so wenig. Eine gute Anleitung ist z.B. Psalm 108, am Morgen gebetet. Israel zieht hier mit Psalm 106 in den Krieg (V 21) Loben geht nicht von selber (klagen schon), das muss man einüben.
6. Gott gibt denen, die ihm so vertrauen immer wieder Frieden und Ruhe. Hebräisch: Ruhe vor dem Feind (Frieden) und Ausruhen; sich dehnen und strecken. Vgl. Matthäus 11,28 (erquicken = aufschnaufen lassen).