Johannes

Predigthilfe vom 7. Mai 2023 – Johannes 5, 17-29

Predigtthema:         Jesus – die entscheidende Person der Weltgeschichte

Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!

1. Sehen, was dasteht

Verschiedene Bibelübersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).

1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext

Der hier betrachtete Textabschnitt ist eine direkte Antwort Jesu auf den Angriff der führenden Juden. Das unmittelbar vorangegangene Ereignis war die Heilung eines Gelähmten am Teich Betesda, an einem Sabbat. Jedoch ist nicht die Sabbatfrage der eigentliche Auslöser für die heftige Reaktion der Juden, sondern viel mehr die Aussage Jesu Gott sei sein Vater (Vers 18).

Besonders der Evangelist Johannes stellt auf eine sehr besondere Weise die Einheit des Vaters und des Sohnes immer wieder heraus. Johannes stellt Jesus, wie kein anderer Evangelist als Sohn Gottes dar. Und in dem vorliegenden Reden weist Jesus zum ersten Mal auf seine Vollmacht und seine Legitimation in der Öffentlichkeit hin. Hat Jesus in Johannes 2,4 seine Mutter Maria noch zurechtgewiesen, da der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, so ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem die Öffentlichkeit erfahren soll, wer Jesus wirklich ist.

Die Synoptiker (Matthäus, Markus, Lukas) betonen sehr stark die Wahrheiten über Jesus. Johannes dagegen zeigt besonders die Reaktionen der Menschen auf diese Wahrheiten und auf die Person Jesu. Die Reaktion der führenden Juden auf die Heilung (5,1-18) war recht heftig. Sie wollten Jesus töten. Die Antwort Jesu darauf war genauso klar und eindeutig. Er lässt keinen Zweifel an seinem Anspruch, Gottes Sohn zu sein.

1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes

Hilfen zur Auslegung bieten z.B.

1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes

Allgemein zu unserem Abschnitt:
Bis Vers 47 in Kapitel 5 redet nur Jesu. Ob Jesus alles, was in diesen Versen enthalten ist, zur selben Zeit in dieser Situation gesprochen hat, bleibt offen. Der Text selbst sagt dazu nichts genaueres. Der Zusammenhang und auch der Redefluss legen nahe, dass unser Text, bis Vers 30 als Einheit zu sehen ist. Er ist eine direkte Antwort Jesu darauf, dass die führenden Juden seine Vollmacht in Frage stellen. In seiner „Erklärungs-Predigt“ gibt Jesus den Juden eine Auslegung des vorangegangenen Wunders. In Vers 17 spricht Jesus von „meinem Vater“ und nicht von „unserem Vater“. Die Juden wussten, dass Jesus mit diesen Worten die Einheit und die Gleichheit mit dem Vater beansprucht.

Nun hatten sie zwei Gründe, wie sie dachten, Jesus umzubringen:

  • Er heilte am Schabbat
  • Er behauptet, Gott gleich zu sein

In seiner Predigt bestätigt Jesus nun ihre Behauptung, dass er gleich mit dem Vater ist. Durch die Worte Jesu wird deutlich, dass wir und die Juden damals nur Menschen sind. ER aber viel mehr als ein Mensch ist.

  • Er hat die Autorität, Tote aufzuwecken
  • Er hat die Autorität zu richten
  • Er hat die gleiche Ehre, Macht und Kraft wie der Vater
  • Jesus ist Gott

Und weil Jesus diese Einheit mit dem Vater und diese Autorität hat, hat Gehorsam bzw. Ungehorsam seinem Wort gegenüber ewige Konsequenzen (Vers 24).

Vers 19+20
Jesus beginnt seine Rede mit dem doppelten „Amen“ und stellt damit die Wichtigkeit und Bedeutsamkeit seiner folgenden Worte stark heraus. Man kann es auch mit „Was ich euch jetzt sage, ist mit Sicherheit wahr. Ihr könnt euch darauf verlassen.“ übersetzen.

Jesus beginnt an verschiedenen Stellen seine Reden mit diesem doppelten Amen und stellt damit klar, dass er die Autorität des Gotteswortes hat. Wenn er spricht, ist es, wie wenn es der Vater (Gott) sagt. Diesen Gedanken führt er in den folgenden Versen deutlich aus.

Jesus zeigt zum einen, wie eng und unauflösbar die Beziehung zwischen Sohn und Vater ist. Er macht aber auch deutlich, dass er sich freiwillig vom Vater abhängig macht. Jesus würde nie etwas „auf eigene Faust“ machen. So stellt Jesus klar, dass der himmlische Vater die Quelle und der Ausgangspunkt der göttlichen Kraft und der Norm seines Handelns ist. Gerhard Maier schreibt hier zu: „Es handelt sich also um die Würde-, Willens- und Wesensgemeinschaft der göttlichen Trinität, die uns Menschen immer ein Geheimnis bleiben wird.“

„Der Vater liebt den Sohn“ drückt auf eine besonders schöne und anschauliche Art aus, wie eng die Beziehung zwischen ihnen ist. Eventuell nimmt Jesus darauf Bezug, dass die Stimme vom Himmel in 3,35 bei der Taufe Jesus sagt: „dies ist mein geliebter Sohn…“

„Und zeigt ihm alles, was er selbst tut;“ Der Begriff „zeigen“ beschreibt mehrere Bedeutungen: „sehen lassen“, „hinweisen“ oder auch „anweisen“. Der Vater zeigt damit dem Sohn, „was er selbst tut“. Aus dem Zusammenhang ist mit „er“ Jesus gemeint. Der Vater zeigt – oder besser „lässt ihn erkennen“ – was er tun soll. Welche Werke/Wunder Jesus vor den Augen der Menschen tun soll.

Etwas schwieriger ist es mit dem Ausdruck „Er wird ihm größere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert.“ „Als diese“ bezieht sich auf die Wunder, die Jesus bisher getan hat. Es ist ein prophetischer Hinweis, auf das was Jesus noch weiter tun wird. Auf die zukünftigen Wunder, bis hin zu der Auferweckung des Lazarus und seiner eigenen Auferstehung am Ostermorgen.

Vers 21-23
Gerhard Maier fasst diese drei Verse wie folgt zusammen: „Der Vater hat Jesus als dem Sohn die Vollmacht erteilt, die Totenauferweckung durchzuführen und alle Menschen zu richten.“

Das Zweifache „wie“ in Vers 21 und 23 (wie der Vater … so der Sohn) stellt Jesus auf dieselbe göttliche Stufe, wie den Vater. Und wieder wird die untrennbare Einheit von Vater und Sohn deutlich.

„Der Sohn macht lebendig, welche er will“ hier sind sich die Ausleger nicht einig, auf wen sich dieses „welche er will“ bezieht. Was aber deutlich wird, ist: die Auferstehung und das Lebendig werden hängt vom Willen des Sohnes ab. Diese Tatsache betont Jesus im Johannesevangelium immer wieder (6.50+53; 8,51ff; 10,28; 11,25ff.).

Es stellt sich nun die Frage, wie passt Vers 22 „Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben“ mit Johannes 3,17f; 8,15 und 12,47 zusammen? In den drei erwähnten Stellen zeigt sich Jesus als Retter und Erlöser. Wer ihn als diesen Retter ablehnt, geht in das selbstverschuldete Gericht und in die ewige Verdammnis. In Vers 22 spricht Jesus davon, dass er bei seiner Wiederkunft als Richter und nicht mehr als Erlöser kommen wird.

Vers 24
Nun beginnt der bekannteste Teil dieses Abschnittes, und wieder mit einem doppelten Amen. Jesus weist seine Hörer darauf hin, wie wichtig und entscheidend das sein wird, was er ihnen jetzt sagt. Es wird nichts Geringeres erklärt, als das Geheimnis des „ewigen Lebens“.

Es sind zwei Komponenten, die Jesus hier nennt. „meine Worte hört“ und „glaubt dem, der mich gesandt hat“.  Hören beschreibt mehr als nur das Wahrnehmen einer Stimme oder eines Geräusches. Es spricht davon, „etwas in sich aufnehmen“ und darauf zu konzentrieren und zu verarbeiten. Diesem „interessierten Hören“ folgt dann der „vertrauensvolle Glaube“. Es ist der Glaube, der nun das Gehörte im eigenen Leben anwendet. Dabei lässt sich der Glaube an den Vater und der Glaube an den Sohn genauso wenig trennen, wie man den Vater vom Sohn trennen könnte.

Die Folge dieses Glaubens ist das Leben.

Vers 25-27
Und wieder beginnt Jesus mit dem doppelten Amen. Dieses Mal zeigt Jesus, welche Tragweite die Glaubensentscheidung aus Vers 24 für die Zukunft eines Menschen haben wird.

Vers 25
Hier kommen Zukunft und Gegenwart auf eine besondere Art zusammen. „Es kommt die Stunde und ist jetzt schon da“ begegnet uns schon einmal in 4,23 und beschreibt die Zeit, in der der Messias, der Erlöser auftritt und wirkt. Diese „messianische Zeit“ ist besonders für Israel wichtig. Sie ist „jetzt schon da“ und endet aber erst dann, wenn Jesus seinen Heilsplan vollendet hat und sein Reich dem Vater übergeben wird (1.Kor.15,11ff).

Jesus spricht in den nächsten Versen von drei verschiedenen Auferstehungen:

  • Von der geistlichen Auferstehung:
    Vers 25 spricht wahrscheinlich von der geistlichen Auferstehung aus dem Bereich des Todes, wenn ein Mensch Jesus Christus als einen persönlichen Erlöser annimmt. Wenn jemand das Wort Gottes hört und an Jesus Christus glaubt, sind Sünder aus dem geistlichen Tod zum „ewigen Leben auferweckt“.
  • Die körperliche Auferstehung:
    Oder auch Auferstehung zum Leben, wenn die Gläubigen, die in Christus entschlafen sind, aus den Toden auferstehen werden (1.Thess 4,13ff; 1.Kor.15). Bei der Wiedergeburt durch den Geist Gottes wird die ganze Person erlöst – auch der Leib (vgl. Röm.8,23; Phil. 3,20-21).
  • Die Auferstehung zum Gericht:
    Auch das wird eine körperliche Auferstehung sein. Jedoch werden alle die Menschen, die ohne persönliche Beziehung zu Jesus sterben, zum Gericht auferstehen (Offb 20,11-15).

Vers 26
Es fallen drei wichtige Aussagen auf:

  • Dem Sohn ist die Vollmacht vom Vater gegen. Er hat sie sich nicht genommen.
  • Der Sohn entspricht vollkommen dem Vater („wie der Vater – so der Sohn“)
  • Der Sohn hat Leben in sich selbst. Er ist Lebensquelle und nicht nur Kanal.

Vers 27
Hier wird noch einmal (Vers 21) die Gerichtsvollmacht Jesu genannt. Die Begründung geht zurück auf Daniel 7,13ff: „Es kam einer … wie ein Menschensohn …(Gott) er gab ihm Macht, Ehre und Reich.“ Im Judentum war es keine Frage. Der in Daniel 7 erwähnte Menschensohn ist der versprochene Messias. Jesus bezieht hier den Titel „Gottessohn“ und „Menschensohn“ auf sich. Er hat das Recht Gericht zu halten.

Verse 28-30
Hat Jesus in Vers 24 über die Gegenwart gesprochen, in Vers 25-27 teilweise über die Gegenwart und die Zukunft, so spricht er nun ganz über die Zukunft.

Vers 28
„Wundert euch nicht“ – Jesus ist sich wohl bewusst, wie schwierig es für seine Zuhörer sein muss, das alles zu verstehen. Jesus spricht nun über „alle, die in den Gräbern sind“. Der Hinweis darauf, dass alle Verstorbenen einmal auferstehen werden, wenn sie die Stimme Jesu hören werden.

Vers 29
Es wird eine Auferstehung zum Leben und eine Auferstehung zum Gericht geben. Aus diesem Vers lässt sich jedoch nicht ableiten, dass es derselbe Augenblick sein wird. Der Vers spricht nur davon, dass es diese beiden Arten der Auferstehung gibt.

Vers 30
Die entscheidende Aussage dieses Verses ist, dass Jesus nicht aus sich selbst heraus handelt, sondern ganz in der Willenseinheit mit dem Vater steht. Diese Worte zeigen auch, dass Jesus nicht nur der ist, der die Toten auferwecken wird, sondern der auch den Menschen das Urteil sprechen wird. Der auferstandene Jesus ist nicht nur Erlöser, sondern auch Richter. Im Zusammenhang mit Offenbarung 4 und 5 wird deutlich, dass Jesus Richter ist, weil er bereit war, der Erlöser vom Kreuz zu sein.

Zusammenfassung:
In diesen Versen zeigt Jesus sehr deutlich, dass alle Menschen auferstehen werden. Alle werden seine Stimme hören und hervorkommen. Die Schrift sagt, dass die Basis oder der Gegenstand des Gerichtes die Werke der Menschen sind, aber das Heil ist ein Geschenk Gottes in Jesus Christus (Vers 24).

2. Verstehen, worum es geht

2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)

Die Vollmacht Jesu wird von frommen Juden in Frage gestellt. Jesus bezeichnet Gott in Vers 17 als „mein Vater“. Diese Aussage fassen die frommen Juden als Gotteslästerung auf. Was sie auch wäre, wäre Jesus nicht der Sohn Gottes. Die gesamte Rede Jesu hat das Ziel, den Menschen seiner Zeit zu zeigen, dass er das Recht hat, „Gott“ seinen Vater zu nennen.

Dabei zeigt er einige wichtige Fakten auf

  1. Er tut nichts ohne den Vater.
  2. Der Vater hat ihm die Macht über Leben und Tot übergeben.
  3. Ewiges Leben gibt es ausschließlich durch den Sohn.
  4. Der Sohn hat die Vollmacht, Gericht zu halten.

2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)

Unsere Gemeindeglieder leben in einer säkularen Gesellschaft, in der „Gott“ als eine souveräne Person nicht mehr oder nur noch sehr selten vorkommt. Jeder kann und darf sich seinen „Gott“ selber vorstellen. Das Wissen über einen souveränen Gott, der handelt, wie er es für richtig findet, ist kaum noch vorhanden. Viel mehr wird „Gott“ als eine Möglichkeit gesehen, die Sehnsucht nach Spiritualität zu befriedigen. Und jeder „bastelt“ sich seinen Gott, wie er ihn gerade braucht.

In diesem Text spricht Jesus sehr deutlich darüber, dass Gott ausschließlich über ihn zu erkennen ist. Jesus ist die Person, in der sich der Vater offenbart. Und nur in ihm ist Gott wirklich kennen zu lernen. Gotteserkenntnis außerhalb der Person Jesu kann und wird es nie geben.

2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)

Aus dem Text heraus ergibt sich eine dreifache Aufteilung. Das dreifach gebrauchte „doppelte Amen“ = Wahrlich, wahrlich ich sage euch, teilt den Text in drei Gedanken oder auch Schwerpunkte:

1. Die Einheit zwischen Vater und Sohn.
2. Der Weg aus dem Gericht in das ewige Leben.
3. Die Vollmacht des Sohnes Gericht zu halten.

3. Sagen, wo es hingeht

Zur Predigtvorbereitung hilft das Anhören (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Winrich Scheffbuch vom 12.03.2000 mit dem Titel „Zum Leben hindurchgedrungen“. Diese Botschaften findet ihr unter https://www.sermon-online.com/de/contents/99  oder wenn ihr unter „erweiterte Suche“ die Felder „Bibelstelle“ [Johannes 5,19] und „Autor“ [Winrich Scheffbuch] ausfüllt.

3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?

Formuliere mit eigenen Worten, was dir persönlich in der Vorbereitung wichtig wurde.
Jetzt formuliere in ein oder zwei knackigen Sätzen, was bei den Zuhörern hängen bleiben soll.

Das könnte zum Beispiel sein

  • Nur in und durch Jesus lernt man Gott kennen
  • Jesus ist die einzige Möglichkeit zum ewigen Leben
  • Jesus ist nicht nur Erlöser, sondern auch Richter

3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?

Aus der natürlichen Gliederung mit dem doppelten Amen, ein griffiges Thema formulieren:
Anmerkungen zu Vers 19 beachten.

Beispiel:

  • Worauf du dich verlassen kannst
  • Wenn nicht Jesus, wer dann?
  • An Jesus führt kein Weg vorbei!

3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?

Thema: Worauf du dich verlassen kannst

  1. Jesus ist Gott
  2. Jesus hat Leben
  3. Jesus spricht Recht

Thema: Wenn nicht Jesus, wer dann?

  1. Nur er kann!    –        die Wunder tun, die er tut
  2. Nur er gibt!      –        das Leben aus dem Tod
  3. Nur er spricht!        –        ein gerechtes Urteil

Thema: An Jesus führt kein Weg vorbei

  1. Denn er ist Gott
  2. Denn er hat Leben
  3. Denn sein Urteil ist gerecht

3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?

Veranschaulichungen sollten aus der persönlichen Vorbereitung heraus entstehen. An welche Situationen im Alltag, der Gesellschaft oder der aktuellen Lage erinnern die Inhalte? Gibt es etwas aus meinem Leben, wodurch ich die geistlichen Inhalte verständlich machen kann?

Im Buch „Träume und Visionen“ berichten Tom Doyle und Greg Webster (https://www.amazon.de/Träume-Visionen-Muslime-erfahren-Geschichten/dp/3765542105), wie Muslime auf übernatürliche Weise mit dem christlichen Glauben in Kontakt kommen. Durch Träume und Visionen kommt es aber nicht zur Bekehrung. Dadurch werden die Menschen aufmerksam und suchen den Kontakt zu Christen oder dem Wort Gottes. So lernen sie Jesus kennen und durch ihn Gott den Vater.

Die Menschen versuchen zu Gott zu kommen bzw. eine andere spirituelle Ebene zu erreichen. Es kann aufgezeigt werden, wie in verschiedenen Religionen auf unserem Planeten der Weg zu Gott (zu den Göttern, ins Nirvana, nach Walhalla, ins Paradies) aussieht (Yoga, Meditation, Märtyrertod, gute Taten, Opfergaben, etc.). Doch die Bibel sagt ganz klar: Jesus ist der einzige Weg zu Gott.

(Levin Illi)