Lukas

Predigthilfe vom 13. Mai 2012 – Lukas 16, 14-18

Monatsthema: Kraft im Wohlstand

Predigtthema: Was bestimmt mich?

Bibelstelle: Lukas 16,14-18

Verfasser: Thomas Richter

Eine Predigthilfe enthält Hinweise für die Verkündigung und ersetzt deshalb nicht das eigenständige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben der vom Herrn aus dem Predigttext persönlich gehörten Beauftragung zur Botschaft. Unsere Predigt folgt dabei dem Grundsatz Jesu: „Aus der Fülle des Herzens redet der Mund“ (Mt 12,34b). Nur wo der Herr selbst uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)! „So sind wir nun Gesandte an Christi Statt“ (2Kor 5,20a). So suchen wir in der Predigtvorbereitung nach dem, was der Herr uns durch das Wort des Predigttextes sagen will. Es geht um seine Botschaft und wir sind seine Botschafter. Deshalb hören wir zwar auch auf andere Botschafter, z.B. durch die Hinweise der Predigthilfe, verkündigen aber die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufgetragen wird! „Redet jemand im Auftrag Gottes, dann soll er sich bewusst sein, dass es Gottes Worte sind, die er weitergibt“ (1Petr 4,11a – NGÜ).

1. TEXT- UND PREDIGTHILFSMITTEL

Verschiedene Bibelübersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).

Hilfen zur Auslegung und Anwendung des Predigttextes bieten z.B.

* Gerhard Maier. Lukas-Evangelium 2.Teil. Edition C Bibelkommentar Bd. 5. Hänssler (S. 310-320)

* Fritz Rienecker. Das Evangelium des Lukas. Wuppertaler Studienbibel NT. R.Brockhaus (S. 389-392)

* Norman Crawford. Was die Bibel lehrt Bd. 3: Lukas. CV Kommentarreihe NT. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 342-345)

* John Charles Ryle. Lukas – Vers für Vers. Bd. 3: Kap 16-24. 3L-Verlag (S. 25-31)

* Theodor Zahn. Kommentar zum Neuen Testament. Bd. 3: Das Evangelium nach Lukas (http://bitflow.dyndns.org/german/TheodorZahn/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_03_Buecher_42_1913.pdf – S. 579-582)

Beachtenswerte Textanmerkungen und Parallelstellen zum Predigttext bietet die MacArthur Studienbibel (http://bitflow.dyndns.org/german/JohnMacArthurStudienbibel/42-Das_Evangelium_Nach_Lukas.pdf; S. 1458).

Zur Beschäftigung mit dem Predigttext hilft das Anhören (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Stefano Rosta vom 04.03.2012 beim Sonntagabendtreff in Dillenburg zum Thema „Mehr Sein als Schein“ (Lk 16,14-18 – http://www.sonntagabendtreff.de/themen).

Für die Textlesung bietet die „Neue Genfer Übersetzung“ eine gut verständliche, lesbare und zuverlässige Übersetzung unseres Predigttextes (http://www.ngue.info/online/lesen).

2. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG

Nachdem wir uns im April schwerpunktmäßig mit Christus als unserem „Heiland“ beschäftigt haben (Monatsthema: Kraft zum Leben), zielt unsere Beschäftigung mit Christus im Mai nun zusätzlich auf den Aspekt, dass er auch der „Herr“ ist. Ob wir noch „draußen“ sind oder schon „drinnen“ zeigt sich u.a. an unserer Lebensveränderung. Am Beispiel der Pharisäer zeigen wir durch unseren Predigttext (Lk 16,14-18) auf, dass man sich über seinen geistlichen Zustand täuschen kann. Im Alltag wird z.B. auch deutlich, wer mein Leben ist und was mein Leben kennzeichnet bzw. auszeichnet. Wie können wir als Christen in unserer Zeit so leben, dass es dem Christus entspricht. Aufbauend auf dem letzten Gottesdienst mit der Frage: „Wem gehört was?“ (Lk 16,1-13), vertiefen wir nun unser Monatsthema (Kraft im Wohlstand) mit der Frage: „Was bestimmt mich“? Ist es mein eigener Wille (z.B. wie bei den Pharisäern) oder ist es der Wille Jesu?

Um den Predigttext richtig verstehen zu können ist der Hinweis von Prof. Baum im Hinblick auf den Textzusammenhang zu beachten: Lk 16,1-13 ist ein Gleichnis für die „Jünger“ und Lk 16,14-31 ist ein Gleichnis für die „Pharisäer“:

* 16,1-8: Gleichnis für die Jünger

* 16,9-13: Regel für die Jünger

* 16,14-18: Regel für die Pharisäer

* 16,19-31: Gleichnis für die Pharisäer

Das inhaltliche Bindeglied beider Gleichnisse ist das Thema „Geld“ bzw. „Wohlstand / Besitz“ – hier offenbart sich, was im Herzen ist (vgl. Mt 6,19-34).

Während bei Lk 16,1-13 aufzuzeigen war, woran deutlich wird, dass jemand „drinnen“ ist („Jünger“), stellt sich nun für die „Pharisäer“ nicht nur die Frage, wie sich die Zugehörigkeit zum Reich Gottes auswirkt, sondern auch: Wie kommt man von ‚draußen‘ nach ‚drinnen‘? Zugehörigkeit zum Reich Gottes ist eine Herzensangelegenheit und woran das Herz der Pharisäer hängt, zeigt Jesus nun beispielhaft und erklärend auf:

* Bsp. Geld / Besitz / Wohlstand – „eigene“ Werke der Pharisäer (V. 14f)

* Bsp. Wort Gottes – „eigene“ Schriftinterpretation der Pharisäer (V. 16-18 – vgl. hierzu Lk 16,29-31)

Das „falsche“ Leben der Pharisäer kommt aus ihrer „falschen“ Lehre. Das Problem der Pharisäer ist, dass sie erst merken, dass sie gar nicht ‚drinnen‘, sondern ‚draußen‘ sind, wenn es bereits zu spät ist (vgl. Lk 16,14-18 mit Lk 16,19-31). Veränderung findet nur das statt, wo dem Wort Jesu geglaubt wird.

3. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN

Prof. F.F. Bruce bietet folgende Erklärung zum Verständnis von Lk 16,16: „Matthäus [11,12] und Lukas [16,16] bringen hier, wie es scheint; zwei Fassungen desselben Jesuswortes. Wir müssen versuchen, festzustellen, was jede der beiden Fassungen in dem Zusammenhang bedeutet, indem das Wort steht. Dann müssen wir, falls möglich, festzustellen versuchen, was das Wort ursprünglich im Rahmen des Wirkens Jesu bedeutete.

Hierin stimmen beide Fassungen überein: Der Dienst Johannes des Täufers markiert das Ende eines Zeitalters und das Kommen eines neuen: »Alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes« (Mt 11,13). Johannes selbst aber gehörte noch zur alten Zeit. Er ist der letzte und größte in der »seligen Schar der Propheten«. Er ist der Herold der neuen Ordnung, hat aber keinen Anteil an ihr. Als seine Gefangennahme sein öffentliches Wirken gewaltsam beendete, war das für Jesus das Signal, mit seinem Wirken in Galiläa mit der Verkündigung des Johannes zu beginnen, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen sei. »Seitdem«, sagt Jesus in der lukanischen Fassung seiner Worte, »wird das Evangelium vorn Reich Gottes gepredigt«. Damit sagte er, was offensichtlich war, und das verstanden seine Hörer auch. Aber was bedeutet es, dass sich jedermann mit Gewalt hineindrängt?

Lukas hat seine Fassung dieses Jesuswortes zusammen mit anderen Jesusworten zwischen die Geschichte vom ungerechten Haushalter und die vom reichen Mann und vom armen Lazarus gestellt. Alle diese Stücke haben etwas mit dem Thema Gesetz zu tun. Im zitierten Text heißt es, dass »jedermann« sich mit Gewalt hineindränge. Das klingt so, als wäre an den Toren ein gewaltiges Gedränge. Aber das passt schlecht zu anderen Jesusworten, die davon sprechen, dass nur relativ wenige in das Reich Gottes kommen, z.B. »Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineingeht; denn viele, das sage ich euch, werden danach trachten, wie sie hineinkommen, und werden’s nicht könnend (Lk 13,24; vgl. Mt 7,13f). Aber vielleicht bedeutet das hier zur Diskussion stehende Jesuswort: »Jeder, der hinein will, muss Gewalt anwenden« nichts anderes als das entschlossene und kraftvolle Vorgehen: »Ringet darum hineinzugehen«. Dieses Verständnis würde soweit gut zum Lukasevangelium passen. Wo Lukas sagt: »Das Evangelium vom Reich Gottes wird gepredigt«, sagt Matthäus: »Dem Himmelreich wird Gewalt angetan« (EU). Aber das Problem steckt in der griechischen Form des Verbs. Sie kann als Passiv verstanden werden, kann aber auch intransitiv so übersetzt werden: »hat Gewalt angewandt« oder »ist gewaltsam eingedrungen«. Für diese zweite Möglichkeit kann aufgeführt werden, dass im Wirken Jesu das Himmelreich unterwegs, ja anwesend war, und gegen die Kräfte des Bösen kämpfte, die Seele und Leib der Menschen gefangen hielten. Die Machttaten, die einen so wichtigen Teil seines Dienstes bildeten, waren »die Kräfte des neuen Zeitalters«, das in das gegenwärtige Zeitalter eindrang und auf dessen Territorium einen Brückenkopf errichtete, der dazu bestimmt war, sich auszubreiten, bis von der alten Ordnung nichts mehr übrig war. Wenn man die Verbform lieber als Passiv verstehen will, dann sagt Jesus, dass das Himmelreich seit Johannes dem Täufer gewaltsam angegriffen worden ist. Auch dieses Verständnis des Satzes wäre passend, denn Matthäus bringt ihn im Rahmen verschiedener Worte über Johannes (zu denen auch das Wort gehört, dass er alle von Frauen Geborenen übertreffe), die er an den Besuch der Abgesandten Johannes des Täufers anschließt. Man könnte es so sehen, dass die Gefangennahme (und die spätere Hinrichtung) des Täufers ein Beispiel war, wo das Himmelreich von gegnerischen Kräften gewaltsam angegriffen wurde – gleich, ob man dabei an Menschen denkt oder an Dämonen, die Menschen als ihre Werkzeuge benutzten. Weitere Angriffe folgten, deren Höhepunkt dann die Festnahme und Kreuzigung Jesu selbst waren . Dieselbe Bedeutung könnte auch der nächste Satz haben: »und die Gewalttätigen reißen es an sich«. Dann würden beide Sätze etwa das gleiche sagen. Aber die »Gewalttätigen« müssen nicht unbedingt die sein, die das Reich gewaltsam angriffen, das Jesus verkündigte. Es gab damals auch noch andere »Gewalttätige« – die, die später als Partei der Zeloten bekannt wurden, Es ging ihnen leidenschaftlich darum, das Reich Gottes hereinbrechen zu lassen, aber ihre Methoden waren genau das Gegenteil von dem, was Jesus praktizierte und empfahl. Für sie war das Reich Gottes eine neue Ordnung, in der das jüdische Volk, von heidnischer Herrschaft frei, nur dem Gott ihrer Väter untertan sein würde. Diese neue Ordnung konnte nur durch die gewaltsame Vertreibung der römischen Besatzungsmacht aus Judäa erreicht werden. Viele der Hörer Jesu konnten sich noch an den Aufstand eines solchen »Gewalttätigen«, Judas des Galiläers im Jahre 6v. Chr., erinnern. Der Aufstand war von den Römern niedergeschlagen worden, aber der Geist des Aufruhrs lebte weiter. Man könnte sagen, dass solche Männer das Reich Gottes »gewalttätig an sich reißen« wollten, und es ist wohl alles in allem die wahrscheinlichste Lösung, dass Jesus sie meinte. Bei Matthäus mag der Satz dann bedeuten, dass das Reich Gottes, trotz des Rückschlages, das die Sache Gottes durch die Einkerkerung Johannes des Täufers erlitten zu haben schien, sich in Wirklichkeit unwiderstehlich ausgebreitet hat. Gewalttätige mögen versuchen, das Kommen des Gottesreiches durch Waffengewalt zu beschleunigen, aber das ist nicht der Weg, auf dem der Sieg sichergestellt wird.

Wenn man Lukas‘ und Matthäus‘ Darstellung vergleicht, dann scheint dieses Wort bei Matthäus sich mehr auf die direkten Umstände des Dienstes Jesu zu beziehen, während Lukas die Bedeutung des Wortes generalisiert und zeigt, wie es sich in der weltweiten Verkündigung und im weltweiten Fortschreiten des Evangeliums auswirkt. Die gute Nachricht wird immer noch verkündigt, und immer noch sind Mut und Entschlossenheit nötig, um ins Reich Gottes zu gelangen“ (zitiert nach F.F. Bruce. Dies ist eine harte Rede: Schwer verständliche Worte Jesu – erklärt. Wuppertal: R. Brockhaus, 1985. S. 96-99).

Zutreffend erläutert unser ehemaliger Landesbischof Prof. Gerhard Maier Lk 16,16 wie folgt: „»Gesetz und Propheten« bezeichnen hier den Alten Bund. Man könnte also sinngemäß übersetzen: »Der Alte Bund reicht bis zu Johannes«. Gemeint ist Johannes der Täufer. Da Johannes nach Lk 7,27f selbst noch zum Alten Bund gehört, ist der Sinn dieser Worte: Bis einschließlich Johannes reicht die Zeit des Alten Bundes. »Von da an« beginnt der Neue Bund. »Von da an« heißt: Von mir – von Jesus – an. Denn jetzt bin ich als der Messias da. Diese neue Zeit ist dadurch geprägt, dass »das Reich Gottes als frohe Botschaft verkündigt wird«, ganz wörtlich: dass »das Reich Gottes evangelistisch verkündigt wird« (griechisch: »euangelizetai«). Dasselbe griechische Wort für »als frohe Botschaft verkündigen« finden wir z.B. bei Gabriel in 1,19 oder in der Weihnachtsbotschaft in 2,10 oder in der messianischen Predigt Jesu in 4,18.43; 8,1 (vgl. 3,18; 7,22; 9.6). Überall geht es um die frohe Botschaft, dass der Messias da ist und dass jeder Mensch am »Reich Gottes« teilnehmen kann. »Reich Gottes« ist hier ein umfassender Begriff. Er meint die sichtbare Herrschaft Gottes über die ganze Schöpfung, das ewige Leben, und die neue Schöpfung selbst. Kurz formuliert: Die Rettung ist da! Der Heiland ist da! (Vgl. 2,10).

Aber nun folgt ein rätselhafter Satz: »und jeder drängt mit Gewalt hinein«. Heißt das: »alle drängen sich danach, hineinzukommen? So übersetzt es die Neue Jerusalemer Bibel. Oder heißt es: »jeder übt Gewalt gegen es (das Reich Gottes)«? Oder gar: »jeder wird hineingezwungen«? Sprachlich wären alle drei Auffassungen denkbar. Der Vergleich mit Mt 11,12 spricht für die zweite Deutung, der Vergleich mit Lk 13,24 für die erste Deutung. Beachtet man den Zusammenhang, nämlich die Fortsetzung in Vers 17, dann neigt sich die Waagschale zugunsten der ersten Deutung. Wir gehen also davon aus, dass Jesus hier Folgendes meint: »Alle wollen jetzt am Reich Gottes teilnehmen – unter allen Umständen«. Jesus hat also immer noch große Massen um sich, die unbedingt ins nahe Gottesreich hineinwollen (vgl. 13, 22, 14,25;15,1), und die auf ihn ihre Hoffnung setzen (vgl. 19,36ff). Markieren wir noch zwei wesentliche Punkte:

1. Jesus denkt hier heilsgeschichtlich. Er unterscheidet Alten und Neuen Bund, und lässt den Alten Bund exakt bis zu Johannes reichen. Er sieht also die Gottesgeschichte bzw. die Heilsgeschichte in Epochen oder Bundschließungen verlaufen. Die Apostel sind ihm darin gefolgt (Apg 10,37;13,24;19,4).

2. Lk 16,16 wäre missverstanden, wenn »das Gesetz und die Propheten« für den Neuen Bund nicht mehr gelten sollten. Diesem Missverständnis wehrt gleich der nächste Vers. Vielmehr ist es so: »Gesetz und Propheten« sind in Lk 16,16 Zeitbegriffe. Diese Zeit des Alten Bundes endet selbstverständlich mit dem Neuen Bund. An anderen Stellen der Bibel sind jedoch »Gesetz und Propheten« eine Bezeichnung für die Heilige Schrift, das sog. Alte Testament. Und als solche Heilige Schrift gelten sie selbstverständlich weiter – allerdings gemäß der Deutung Jesu und seiner Apostel“ (zitiert nach Gerhard Maier. Lukas-Evangelium: 2.Teil. Edition C-Bibel-Kommentar Bd. 5. Neuhausen: Hänssler, 1992. S. 314f).

4. TEXT- UND PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN

Als Aufgabe für die Veranschaulichung ergeben sich aus V. 14 + 18 die Themenfelder „Wohlstand“ und „Ehe“.

Wegweisende biblische Informationen zur Ehe enthält die in unseren Gemeinden ausliegende Broschüre „Mut zur Ehe: Als Mann und Frau leben unter den Verheißungen des lebendigen Gottes“ von Heinzpeter Hempelmann.

5. PREDIGTGLIEDERUNGEN

Was bestimmt mich?

a) Das menschliche Herz? – Bsp: der eigene Wohlstand(V. 14f)

b) Der göttliche Wille? – Bsp: das biblische Wort(V. 16f)

c) Der persönliche Wunsch? – Bsp: der gemeinsame Weg (V.18)