{"id":5506,"date":"2026-08-04T11:33:32","date_gmt":"2026-08-04T09:33:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5506"},"modified":"2026-08-12T11:35:47","modified_gmt":"2026-08-12T09:35:47","slug":"predigthilfe-vom-20-september-2026-1-petrus-412-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-20-september-2026-1-petrus-412-19\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 20. September 2026 &#8211; 1. Petrus 4,12-19"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Leben \u2013 auch im Leiden Jesus gro\u00df machen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Textabschnitt geht bereits auf das Briefende zu und kn\u00fcpft nochmals an einem Kernthema des gesamten Briefes an: der Herausforderung des Lebens in \u00e4u\u00dferer Anfechtung. Das Thema an sich ist nicht neu, Petrus spitzt es hier nochmals ermutigend zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ELB \u2013 Elberfelder Bibel, Studien- und Kommentarausgabe, Anmerkungen zum Textabschnitt<\/li>\n\n\n\n<li>Philipp Bartholom\u00e4, Die Petrusbriefe. Leben in einer nicht-christlichen Gesellschaft (Serendipity Bibel Kleingruppenmaterial), Brunnenverlag, Gie\u00dfen 2022.<\/li>\n\n\n\n<li>Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge, Brunnenverlag, Gie\u00dfen 2016, hierin das Kapitel: Die Nachfolge und das Kreuz<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anmerkungen und Wortbez\u00fcge richten sich nach dem Text der revidierten Elberfelder Bibel in der Textfassung 2020.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kontext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anrede &#8222;Geliebte&#8220; in V. 12 ist im 1. Petrusbrief ein Kennzeichen, dass Petrus einen Abschnitt beginnt, den er betonen m\u00f6chte. Das Thema Leiden ist in den Versen ab Kap. 3,13 in verschiedener Form behandelt worden. Zuletzt hat Petrus es in 4,1 zugespitzt, wenn er sagt: &#8222;Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung [\u2026].&#8220; Im nun folgenden Text geht es dann konkret darum, dass Christen Leid erwarten m\u00fcssen, nicht obwohl sie Jesus folgen, sondern gerade weil sie Jesus folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anmerkungen zu den Versen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 12: Der Brief bis hier hat viel dar\u00fcber gelehrt, wie man sich als Christ in einer nicht-christlichen Welt sorgsam verhalten soll. Petrus verdeutlicht nun, nachdem er das Thema Leiden anhand von Jesus selbst ausgef\u00fchrt hat, dass alles sorgf\u00e4ltige Verhalten kein Automatismus ist, ohne Anfeindungen durchs Leben zu gehen. Im Gegenteil: gerade weil man mit Jesus lebt, kann es Schwierigkeiten geben. M\u00f6glicherweise waren die Leser des Briefes \u00fcberrascht und dachten, wer mit dem auferstandenen Jesus lebt, ist auch praktisch auf der Siegerstra\u00dfe. Dieser Annahme wirkt Petrus entgegen indem er Leiden um Jesus Willen als etwas Normales bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 13-14: Petrus entfaltet nun sogar, dass Leiden Grund zur Freude beinhaltet. Dabei predigt er keinen &#8222;christlichen Masochismus&#8220;, der das Leiden aktiv sucht und sich <strong>am<\/strong> Leiden selbst freut. Aber er spricht von einer Freude <strong>im<\/strong> Leiden, weil gerade das Leid daran erinnert: wir sind verbunden mit Jesus selbst. Er hat gelitten, wir Leiden und teilen damit etwas mit ihm selbst. Gleichzeitig wird die Freude noch gr\u00f6\u00dfer, wenn erst seine Herrlichkeit erscheint, denn der Kontrast zwischen dem Leiden in der irdischen Welt und der Herrlichkeit der ewigen Welt wird durch Leiderfahrung noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So verstanden kann Anfeindung um Jesu Willen sogar eine Form der Vergewisserung sein. Denn dort, wo ich f\u00fcr meine Nachfolge angefeindet werde, steigt die Gewissheit, zu Jesus zu geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 15-16: Petrus zeigt allerdings auch klar, dass es nicht um jede Form von Leiden geht, sondern um das konkrete Leiden, dass aus der Tatsache erw\u00e4chst, dass ich Jesus nachfolge. Nicht jede notvolle Situation, Krankheit, seelische Bedr\u00fcckung etc. ist ein &#8222;Feuer der Verfolgung zur Pr\u00fcfung&#8220;, wie Petrus es sagt, sondern nur die Situationen, die auch unmittelbar auf die Nachfolge zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. (s. 3.3). Petrus macht nochmal klar, wenn wir unser Leben nicht sorgsam f\u00fchren und uns Nachteile erwachsen, weil wir uns falsch verhalten (Vers 15), sind wir selbst schuld und haben sogar Grund, uns f\u00fcr unser Verhalten zu sch\u00e4men. In der damaligen Welt spielten Ehre und Scham eine gro\u00dfe Rolle. Wer bestimmte Normen nicht erf\u00fcllte, musste mit Ausgrenzung rechnen, auch in der Familie. Dem setzt Petrus entgegen, dass Leiden, das daraus erw\u00e4chst, dass wir unser Christsein in der Welt leben, gerade kein Grund zur Scham ist. Niemand muss sich deswegen verstecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 17-19: Petrus wagt nun abschlie\u00dfend einen ermutigenden Ausblick auf die Ewigkeit. Er scheint hier das &#8222;Feuer der Verfolgung&#8220; als Beginn des Gerichts einzustufen. Die Ermutigung liegt darin, dass die, die nicht zu Jesus geh\u00f6ren, im Gericht noch schwerer gepr\u00fcft werden. Doch haben sie, im Gegensetz zu den Jesus-Nachfolgern, keinen Ausweg zu erwarten. Ja, auch das Leben als von Jesus Geretteter kann mit schwerer Not verbunden sein, aber wie wird es dann erst dem Gottlosen ergehen (Vers 18).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petrus schlie\u00dft mit der Aufforderung, das Leiden nicht als Grund zum R\u00fcckzug aus der Welt zu sehen, sondern gerade im Leiden mit Rechtschaffenheit und guten Handlungen fortfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petrus bezieht sich hier wohl auf eine konkretere Verfolgungssituation der damaligen Zeit, zudem wird er auch Probleme wie soziale Ausgrenzung und Anfeindung aufgrund der Hinwendung zu Jesus im Blick haben, mit der man in einem sehr familienorientierten Sozialgef\u00fcge rechnen musste. Es gilt sicherlich, vorsichtig darin zu sein, nicht die Verfolgungssituation von damals eins zu eins in unsere Zeit zu projizieren. Durchaus kann man in den letzten Jahren erkennen, dass Christsein auch in Deutschland angefochtener wird. Dennoch sollten wir unbedingt wahrnehmen, dass wir im Gegensatz zu den Christen im Bibeltext und der aktuellen weltweiten Christenheit immer noch in einer sehr privilegierten Situation leben. Auch nachtr\u00e4gliche Projektionen auf Christsein w\u00e4hrend der Corona-Beschr\u00e4nkungen verbieten sich, weil sie die Verfolgungssituation der damaligen Zeit nicht im Ansatz gerecht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Predigtanlass ist eine klassische Predigt im Gottesdienst am Sonntag. Hilfreich w\u00e4re es, sich in der Vorbereitung mit der lokalen Situation der Gemeinde am Ort auseinanderzusetzen. Wie schwierig ist es in unserem konkreten Dorf, in unserer Stadt tats\u00e4chlich, sein Christsein zu leben? Das ist an einem sehr christlich gepr\u00e4gten, l\u00e4ndlichen Ort sicherlich anders, als in einer Gro\u00dfstadt. Gleichzeitig gilt zu bedenken, dass in traditionell kirchlich gepr\u00e4gten Landstrichen eine Hinwendung zu Jesus, verbunden mit der Mitgliedschaft in einer Gemeinde der Gemeinschafsbewegung auch sehr kritisch be\u00e4ugt werden kann. Auch hier sollte ein guter Blick darauf erfolgen, wie das konkret vor Ort aussieht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bibeltext ist kein Appell, mehr Leiden aktiv zu suchen. Deshalb sollte auch die Predigt kein solcher Appell sein. Die Predigt sollte (so wie Bibeltext) ermutigen, Leiden dort, wo es uns begegnet, weil wir Jesus nachfolgen, als etwas zum Glauben Zugeh\u00f6riges anzunehmen und es als Kennzeichen und M\u00f6glichkeit zur Vertiefung unserer Jesusbeziehung zu verstehen. Damit verbunden kann eine leichte Aufforderung zu einem mutigeren Zeugnis sein \u2013 weil wir nichts zu verlieren haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einleitung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus aktuellem Anlass der letzten Monate bietet sich das Beispiel des Stay-Cafes in Leipzig an, dass \u00fcber zwanzig Mal attackiert wurde, einfach nur, weil es zu einer christlichen Gemeinde geh\u00f6rt. N\u00e4here Informationen hierzu: <a href=\"https:\/\/www.bfp-aktuell.de\/details\/zeal-church-in-leipzig-schliesst-cafe-stay-nach-wiederholten-angriffen\">https:\/\/www.bfp-aktuell.de\/details\/zeal-church-in-leipzig-schliesst-cafe-stay-nach-wiederholten-angriffen<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/interview-mit-pastor-rene-wagner-wir-christen-muessen-ueber-unsere-diskriminierung-reden\">https:\/\/www.corrigenda.online\/kultur\/interview-mit-pastor-rene-wagner-wir-christen-muessen-ueber-unsere-diskriminierung-reden<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Anfeindung und Freude schlie\u00dfen sich nicht aus<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Punkt entfaltet, dass Anfeindung und damit verbundenes Leiden kein Widerspruch zum Leben mit Jesus sind, sondern gerade aus diesem Leben erwachsen. Nicht Erstaunen, dass Menschen uns feindlich gegen\u00fcberstehen, ist die Reaktion, sondern ein gesunder Realismus. Aus diesem Realismus kann dann sogar Freude entstehen, weil ich gewisser werde: wenn mich Menschen wegen meines Glaubens anfeinden, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Denn es sagt mir: ich lebe tats\u00e4chlich eine lebendige und nach au\u00dfen sichtbare Jesus-Beziehung. Nur der, dessen Glaube nicht erkennbar ist, wird ohne Anfeindung durchs Leben gehen. Deshalb kann<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Leid ist nicht gleich Leid<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Punkt sollte \u2013 zumindest kurz \u2013 den Blick daf\u00fcr sch\u00e4rfen, dass nicht jedes Leiden, dass wir durchleben, ein Glaubens-Leiden ist. Petrus spricht hier konkret von Verfolgung, weil jemand Jesus nachfolgt. Eine schwere Krankheit, Arbeitslosigkeit, eine Depression u.v.m. sind sehr notvolle Situationen, sie k\u00f6nnen aber jedem Menschen passieren. Das ist nicht zwingend das Leiden, von dem Petrus hier spricht. Hier sollte tats\u00e4chlich sorgf\u00e4ltig unterschieden werden, weil es unter Christen oft zu Missverst\u00e4ndnissen kommt. Manches von dem, worunter wir leiden, ist h\u00e4ufig sogar selbst verschuldet, durch die Art und Weise, wie ich leben will, wonach ich strebe, welche Lebens- und Weltanschauungen ich habe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Veranschaulichung\/Konkretion: Arbeitslos zu werden ist leidvoll, aber nicht automatisch Leiden f\u00fcr Christus. Werde ich aber arbeitslos, weil ich aufgrund meines Glaubens die Schwarzarbeit im Betrieb gemeldet habe, sieht es schon ganz anders aus. (weitere \u00e4hnliche Beispiele k\u00f6nnten hier folgen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als veranschaulichendes\/erkl\u00e4rendes Zitat: &#8222;Kreuz ist nicht Ungemach und schweres Schicksal, sondern es ist das Leiden, das uns aus der Bindung an Jesus Christus allein erw\u00e4chst. Kreuz ist nicht an die nat\u00fcrliche Existenz gebundenes Leiden, sondern an das Christsein gebundenes Leiden.&#8220; (Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge, S. 88\/89)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Anfeindungen ver\u00e4ndern sich im Blick auf die Ewigkeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Punkt sollte den Blick kurz auf die Ermutigung richten, die Petrus gibt: denk an die Ewigkeit und lass dich dadurch ermutigen, was dort wartet. Denk daran, dass Anfeindung Vergewisserung ist, dass du zu Jesus geh\u00f6rst. Auf jeden Fall sollten wir uns nicht aus der Welt zur\u00fcckziehen, wenn wir leiden. Im Gegenteil, wir sind aufgefordert, um so mehr dadurch ein Zeugnis f\u00fcr Jesus zu sein, weil wir anderen \u2013 auch den Verfolgern \u2013 Gutes tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da wir momentan weitgehend solche Art der Verfolgung weniger erleben, bietet es sich an, den Blick auf die zu weiten, die tagt\u00e4glich verfolgt werden, weil sie Jesus nachfolgen. Es bietet sich, im Vorfeld Informationen \u00fcber 2-3 L\u00e4nder zu sammeln, in denen Christen verfolgt werden, die Situation in den L\u00e4ndern kurz zu schildern und etwas Zeit am Ende der Predigt f\u00fcr eine intensive Gebetszeit zu investieren. Auch bietet sich an, die Zuh\u00f6rer zu ermutigen, sich konkret zu informieren, wie wir verfolgte Geschwister \u00fcber das Gebet hinaus unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Henrik Homrighausen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Leben \u2013 auch im Leiden Jesus gro\u00df machen Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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