{"id":5391,"date":"2026-02-27T10:14:46","date_gmt":"2026-02-27T09:14:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5391"},"modified":"2026-02-27T10:14:46","modified_gmt":"2026-02-27T09:14:46","slug":"predigthilfe-vom-5-april-2026-1-petrus-13-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-5-april-2026-1-petrus-13-5\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 5. April 2026 &#8211; 1. Petrus 1,3-5"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus \u2013 f\u00fcr uns auferstanden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.1 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Krimmer, Heiko.1.Petrusbrief (Edition C)<\/li>\n\n\n\n<li>Holmer, Uwe. Der erste Brief des Petrus (Wuppertaler Studienbibel)<\/li>\n\n\n\n<li>Jobes, Karen. 1.Peter (Baker Exegetical Commentary)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>1.2 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Predigttext steht am Anfang des ersten Petrusbriefes. In den ersten beiden Versen spricht Petrus, der Apostel, die Adressaten des Briefes als Fremdlinge an, die in der Zerstreuung leben. Es sind Christen, die verstreut in Kleinasien leben. Diesen Christen in ruft Petrus zu, dass sie von Gott auserw\u00e4hlt sind, dass sie durch das Blut von Jesus gerettet worden und zu einem neuen gerechten Leben in ihm berufen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkt nach dieser Einleitung fasst Petrus in drei sehr eindr\u00fccklichen Versen zusammen, was durch Jesus Christus im Leben seiner Nachfolger neu geworden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 3:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Petrus formuliert diese Verse als einen gro\u00dfen Lobpreis f\u00fcr Gott. Es scheint, als ob er gleich zu Beginn des Briefes den Blick seiner Leser weg von ihrer herausfordernden Situation und hin auf Gottes Gr\u00f6\u00dfe und sein Wirken lenken m\u00f6chte. Dabei schreibt Petrus sehr deutlich, wer dieser Gott ist: Er ist der Vater Jesu Christi. In Jesus Christus hat sich Gott endg\u00fcltig offenbart. Nur, wer Jesus Christus erkennt, erkennt Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Petrus erinnert seine Leser daran, was in ihrem Leben geschehen ist, als sie zum Glauben kamen. In Christus sind sie wiedergeboren.<\/p>\n\n\n\n<p>Begr\u00fcndet ist das ganze Heilshandeln Gottes in seiner unvorstellbar gro\u00dfen Barmherzigkeit, mit der er uns Menschen begegnet (vgl. Eph 2,4; Tit 3,5). Das Resultat dieser Barmherzigkeit ist die Wiedergeburt zu einer lebendigen Ordnung. Wie Jesus (vgl. Joh 3,3) und Paulus (vgl. 2.Kor 5,17) spricht auch Petrus davon, dass ein Leben im Glauben an Jesus ein neues Leben aus Gott ist, das Gott durch seinen Geist in uns wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein neues Leben, das von einer lebendigen Hoffnung gepr\u00e4gt ist. Eine Hoffnung, die eben nicht am Tod scheitert, und zwar deshalb, weil Jesus Christus nicht am Tod gescheitert ist. Der Ostermorgen hat bewiesen, dass Jesus der Sieger \u00fcber den Tod ist. Er ist auferstanden. Er hat den Tod besiegt. Und deshalb d\u00fcrfen alle, die an ihn glauben eine lebendige Hoffnung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>In Vers 3 hat Petrus also eine doppelte Blickrichtung. Er erinnert die Christen in der Zerstreuung an das, was geschehen ist. Das ist einmal die Auferstehung Jesu und es ist die Wiedergeburt, die sie in ihrem Leben pers\u00f6nlich erfahren haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und gleichzeitig betont er, was das christliche Leben in der Gegenwart auszeichnet. Es ist gef\u00fcllt von einer lebendigen Hoffnung, die in der Auferstehung Jesu begr\u00fcndet ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 4:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Vers 4 blickt Petrus nun auf die Zukunft, die auf Menschen wartet, die neues Leben in Jesus Christus haben. Er spricht von einem vollkommenen, einem ewigen Erbe, das nie vergehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses gewaltige Erbe, das auf die Nachfolger Jesu wartet, steht in starkem Kontrast zu der Fremdlingschaft, die sie gerade auf der Erde erleben. Es ist ein Erbe, das Himmel schon bereitsteht, das aufbewahrt ist, bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Kinder Gottes dann in ihrer wahren Heimat ankommen. Jesus selbst hat seinen J\u00fcngern diese ewige, himmlische Perspektive gelehrt, als er sie auf seinen Abschied vorbereitete. In Joh 14 spricht er von den Wohnungen, die es im Haus seines Vaters gibt und von der St\u00e4tte, die er f\u00fcr seine J\u00fcnger vorbereitet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 5:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vom Blick in die himmlische Zukunft kommt Petrus noch einmal auf den Glaubensweg der Christen zur\u00fcck. Auch hier zeugen seine Worte von einer tiefen, lebendigen Hoffnung. Nachfolger Jesu d\u00fcrfen wissen, dass sie auf ihrem Glaubensweg nicht allein sind. Gott selbst, f\u00fchrt sie in seiner Kraft. So wie er auch das Erbe im Himmel bewahrt, so bewahrt er auch seine Kinder auf ihrem Weg des Glaubens. Wenn Jesus dann wiederkommt, wird schlie\u00dflich vollkommen sichtbar werden, was die Rettung, die er schenkt, im tiefsten Sinne bedeutet. Der Glaube geht dann ins Schauen \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Ostermorgen wollen wir bedenken, was die Auferstehung Jesu f\u00fcr uns bedeutet, welche Hoffnung wir haben d\u00fcrfen, weil Jesus wirklich auferstanden ist. Jesus hat durch seinen Tod den Tod besiegt. Seine Auferstehung best\u00e4tigt, dass er der Sieger ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Nachdenken \u00fcber die Auferstehung, werden wir in die Spannung von \u201eschon jetzt\u201c und \u201enoch nicht\u201c hineingenommen. Wir haben in Jesus Christus bereits das ewige Leben und dennoch leben wir ein irdisches Leben, an dessen Ende der physische Tod stehen wird. Unser Erbe in Christus liegt schon jetzt im Himmel bereit, aber wir leben noch als Fremdlinge hier auf der Erde.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Spannung ist die Auferstehung nicht nur eine Vertr\u00f6stung auf die Zukunft. Wer an Jesus glaubt, ist heute schon wiedergeboren. Er hat neues Leben in Jesus und dieses Leben zeichnet sich durch eine Hoffnung aus, die lebendig ist. Gerade dann, wenn Christen hier auf der Welt mit dem Tod zu tun haben, zeigt sich, was f\u00fcr einen Unterschied diese Hoffnung macht, wie diese Hoffnung unser Leben pr\u00e4gt und uns tr\u00e4gt bis in die ewige Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gliederung der Predigt k\u00f6nnte die verschiedenen Zeitebenen, die in den Versen angesprochen werden, aufgreifen. Zuerst kommt die Vergangenheit. Gott hat gehandelt. Jesus ist auferstanden und Gott hat uns in Christus neues Leben geschenkt. Dann k\u00e4me der Blick in die Zukunft. F\u00fcr die, die an Jesus Christus glauben, steht ein wunderbares, ewiges Erbe im Himmel bereit. Und schlie\u00dflich richten wir den Blick auf die Gegenwart. Durch die Auferstehung Jesu, durch sein Wirken in unserem Leben und die ewige Perspektive, die wir in ihm haben, ist unser Leben heute von einer echten, lebendigen Hoffnung gepr\u00e4gt. Au\u00dferdem d\u00fcrfen wir heute wissen, dass Gott uns in seiner Kraft an sein Ziel bringen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Predigt soll die Freude \u00fcber die Auferstehung Jesu im Mittelpunkt stehen. Wir wollen die Bedeutung der Auferstehung Jesu f\u00fcr unser Leben w\u00fcrdigen. Ohne die Auferstehung h\u00e4tten wir keine Hoffnung, kein ewiges Leben (vgl. 1.Kor 15,13ff). Au\u00dferdem soll die Predigt unterstreichen, welch gro\u00dfe Hoffnung die Auferstehung Jesu f\u00fcr unseren Alltag als Christen haben kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus \u2013 f\u00fcr uns auferstanden<\/p>\n\n\n\n<p>3.3<strong>\u00a0Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Neues Leben, weil das Grab wirklich leer war (V.3)<br>2. Ein wunderbare Zukunft, die Gott f\u00fcr uns bereith\u00e4lt (V.4)<br>3. Ein Leben mit echter Hoffnung und in Gottes Kraft, weil Jesus lebt (V.3+5)<\/p>\n\n\n\n<p>(Tobias Schurr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus \u2013 f\u00fcr uns auferstanden Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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