{"id":5353,"date":"2026-01-05T11:59:20","date_gmt":"2026-01-05T10:59:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5353"},"modified":"2026-01-05T11:59:20","modified_gmt":"2026-01-05T10:59:20","slug":"predigthilfe-vom-18-januar-2026-epheser-417-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-18-januar-2026-epheser-417-52\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 18. Januar 2026 &#8211; Epheser 4,17-5,2"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus macht unsere Gesinnung neu<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Epheserbrief: Von Paulus, dem \u201eApostel Christi Jesu durch Gottes Willen\u201c (Eph.1,1).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An die Gemeinde in Ephesus (\u201edie Heiligen und an Christus Jesus Gl\u00e4ubigen\u201c Eph.1,1-2): eine Gro\u00dfstadtgemeinde, die in dieser antiken Metropole vielen Einfl\u00fcssen und Denkstr\u00f6mungen ausgesetzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Apg. 18,23ff zeigt uns die guten Anf\u00e4nge der Epheser im Christsein. Offb.2 zeigt uns Schwachstellen bzw. Entwicklungen in der Gemeinde. 1.Tim., 2.Tim. Epheserbrief und wom\u00f6glich auch 1.Joh. &#8211; 3.Joh. zeigen, wie die Christen in Ephesus von Gott geistlich ermahnt wurden (Ermutigung und Korrektur).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema des Briefes ist die Gemeinde Gottes. Der Brief l\u00e4sst sich nach Helge Stadelmann gut in zwei Tele gliedern. Kap.1-3 (Lehrhafter Teil) Nach Gottes Plan wird aus geretteten Juden und Heiden die Gemeinde gebildet. Kap.4-6 (Praktischer Teil) Das Leben der Gemeinde soll dem neuen Heilsstand entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B. Stadelmann, Helge. Epheser. Edition C.<br>Beachtenswerte Anmerkungen zum Predigttext bietet z.B. die MacArthur Studienbibel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Die Bibelstellen sind aus der Elberfelder Bibel)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>17 Dies nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie auch die Nationen wandeln, in Nichtigkeit ihres Sinnes ;18<\/em><em>\u27e8<\/em><em>sie sind<\/em><em>\u27e9<\/em><em> verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kennzeichen eines gottlosen Lebens: verfinsterter Verstand, entfremdet vom Leben Gottes, Verstockung, Abstumpfung, Ausschweifung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNicht mehr wandeln wie die Nationen\u201c. Paulus sagt: Ihr geh\u00f6rt jetzt zu Christus \u2013 also passt euer Lebensstil nicht mehr zu einem Denken ohne Gott. \u201eWandeln\u201c = Lebensf\u00fchrung, Alltag, Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNichtigkeit ihres Sinnes\u201c. Ohne Gott kreist das Denken letzdenlich um Verg\u00e4ngliches. Es kann klug wirken, ist aber \u201eleer\u201c, weil es an Gott vorbeigeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVerfinstert am Verstand \u2026 entfremdet dem Leben Gottes\u201c. Verstand: Es geht um das Denken, das den ganzen Lebensstil bestimmt. Entfremdet: der Mensch war einmal f\u00fcr die Gemeinschaft mit Gott geschaffen. S\u00fcnde ist nicht nur Verhalten, sondern auch eine geistliche Blindheit. Man lebt an der Quelle des Lebens vorbei \u2013 getrennt von Gottes Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ursache: \u201eUnwissenheit \u2026 Verstockung des Herzens\u201c. 2 x \u201cwegen\u201d: Aus doppeltem Grund ist der Mensch getrennt vom g\u00f6ttlichen Leben: Unwissenheit (vgl. Apg.17,30) und Verstockung (vgl. R\u00f6m.1,19-23). Nicht nur \u201esie wissen es halt nicht\u201c, sondern ein innerer Widerstand gegen Gott. Herzverh\u00e4rtung f\u00fchrt zu geistlicher Unwissenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab Vers 20 kommt dann der Kontrast: \u201eIhr aber habt Christus nicht so kennengelernt\u2026\u201c \u2013 also: neues Denken, neuer Lebensstil. Wo merkst du in deinem Umfeld am deutlichsten dieses \u201eNichtigkeit des Sinnes\u201c \u2013 und wie fordert dich das heraus, anders zu leben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>19&nbsp;sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben, zum Aus\u00fcben jeder Unreinheit mit Gier.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus beschreibt hier den Zustand von Menschen ohne Gott, um dann zu sagen: \u201eIhr aber habt Christus nicht so kennengelernt\u201c (Eph.4,29).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eabgestumpft\u201c: Gemeint ist ein versteinertes, unempfindliches Herz. Am Anfang meldet sich das Gewissen noch, sp\u00e4ter wird S\u00fcnde \u201enormal\u201c. Man sp\u00fcrt kaum noch, dass etwas nicht stimmt. Das ist das Gef\u00e4hrliche: nicht mehr erschrecken \u00fcber das, was Gott traurig macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ehingegeben \u2026 zur Ausschweifung\u201c: Sie \u201egeben sich selbst hin\u201c \u2013 Gott muss sie gar sto\u00dfen, sie w\u00e4hlen es. Ausschweifung meint ein Leben ohne Grenzen, besonders im sexuellen und moralischen Bereich. Auch hier klingt R\u00f6m.1 an. Die Menschen haben keine Entschuldigung f\u00fcr ihr Tun (R\u00f6m.1,20). Die Menschen wollen diesen Weg. Hier in V.19 redet Paulus davon, dass sie \u201csich selbst\u201d der Ausschweifung hingeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ejede Unreinheit mit Gier\u201c: Nicht nur Unreinheit, sondern \u201emit Gier\u201c \u2013 immer mehr, nie satt. S\u00fcnde macht nie wirklich voll, sie macht nur hungriger. Der Kontrast kommt direkt danach: \u201eLegt von euch ab den alten Menschen \u2026 und zieht den neuen Menschen an\u201c (Eph.4,22-24)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gibt es Bereiche, wo du merkst, dass dein Herz schon etwas \u201eabgestumpft\u201c ist \u2013 Dinge, \u00fcber die du fr\u00fcher innerlich erschrocken w\u00e4rst, die dir heute fast normal vorkommen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>20&nbsp;Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt. 21&nbsp;Ihr habt ihn doch geh\u00f6rt und seid in ihm gelehrt worden, wie es Wahrheit in Jesus ist:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche \u00fcbersetzen \u201ckennenlernen\u201d. W\u00f6rtlich ist \u201clernen\u201d. Die Epheser wurden unterrichtet (V.21). Dabei wurde wohl gesagt und gelehrt, dass das neue Leben einen entsprechenden Lebensstil mit sich bringt, entsprechend der Heiligkeit Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus macht hier einen starken Kontrast zu Vers 17\u201319 (dem Leben der Heiden). Die Christen in Ephesus sind anders. \u201eIhr aber\u2026\u201c \u2013 ein anderes Leben. Er sagt: So ein Leben in Finsternis, Abstumpfung und Ausschweifung passt nicht zu jemandem, der Christus kennt. Christsein ist nicht nur \u201ean Gott glauben\u201c, sondern: Christus kennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eden Christus \u2026 kennengelernt\u201c. Auff\u00e4llig: nicht \u201e\u00fcber Christus\u201c, sondern \u201eden Christus\u201c. Es geht um Beziehung, nicht nur um Information. Man kann viel Bibelwissen haben und Christus doch nicht wirklich \u201ekennen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ewie es Wahrheit in Jesus ist\u201c. Die Wahrheit ist nicht zuerst ein System, sondern eine Person. (Joh.14,6) \u201eIch bin der Weg und die Wahrheit und das Leben\u2026\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch: L\u00e4sst du zu, dass Jesus dein Denken, F\u00fchlen und Handeln korrigiert? Wo merkst du: Hier denke ich noch \u201ewie die Welt\u201c, nicht \u201ewie es Wahrheit in Jesus ist\u201c? Gibt es einen Bereich, in dem du Jesus ganz bewusst neu als \u201eLehrer der Wahrheit\u201c an dich heranlassen m\u00f6chtest?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>22 dass ihr, was den fr\u00fcheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betr\u00fcgerischen Begierden zugrunde richtet, 23&nbsp;dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung 24&nbsp;und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAlter Mensch\u201c \u2013 was ist das? Das ist dein Leben ohne Christus: gepr\u00e4gt von Begierden, Selbstzentriertheit, falschen Sicherheiten. Paulus sagt: Der \u201erichtet sich zugrunde\u201c \u2013 S\u00fcnde zerst\u00f6rt immer, auch wenn sie sich gut anf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eErneuert werden im Geist eurer Gesinnung\u201c. Das ist ein Prozess: Der Heilige Geist ver\u00e4ndert dein Denken, deine Sicht auf Gott, dich selbst, andere. Das geschieht durch Gottes Wort, Gebet, Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNeuen Menschen angezogen\u201c. In Christus hast du eine neue Identit\u00e4t: \u201enach Gott geschaffen\u201c \u2013 also passend zu Gott, in \u201eGerechtigkeit und Heiligkeit\u201c. Das ist nicht nur innerlich, sondern zeigt sich im Verhalten (siehe direkt danach (Eph.4,25-32))<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wird das erlebt? Du merkst eine alte Reaktion (z.B. L\u00fcge, Bitterkeit, Unreinheit) \u2013 das ist \u201ealter Mensch\u201c. Du entscheidest im Glauben: \u201eDas bin ich in Christus nicht mehr\u201c und handelst anders \u2013 als \u201eneuer Mensch\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus betont das mit dem \u201cihr habt\u201d ausgezogen bzw. angezogen. Der alte Mensch ist f\u00fcr einen Christen letztlich Vergangenheit (vgl. R\u00f6m.6,6). Mit der Wiedergeburt wurde der neue Mensch angezogen (vgl. R\u00f6m.6,4). Das Erneuert-werden oder Umgestaltet-werden dagegen wird im Leben eines Christen st\u00e4ndig passieren (vgl. R\u00f6m.12,2).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet: Derselbe Mensch, der st\u00e4ndig erneuert wird, ist sogleich schon ein neuer Mensch (Sein neuer Status nach Joh.1,12 ist: Kind Gottes). Bei einem wiedergeborenen Menschen ist die Neusch\u00f6pfung angebrochen (vgl. 2.Kor.5,17), er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen (Joh.5,24). Dieser neue Mensch muss trotzdem st\u00e4ndig erneuert werden. Das Neue ist angebrochen, aber noch nicht vollendet. Das \u201cSchon -jetzt\u201d und \u201cNoch-nicht\u201d bestimmt die Existenz eines Christen. \u201cWerde, was du bist\u201d \u2013 so l\u00e4sst sich die Erneuerung eines neue Menschen in Christus beschreiben. V.25ff zeigt, wie dieses neue, gottgem\u00e4\u00dfe Leben konkret aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>25&nbsp;Deshalb legt die L\u00fcge ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem N\u00e4chsten! Denn wir sind untereinander Glieder.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus wendet hier das \u201ealte Mensch ablegen, neuen Mensch anziehen\u201c (Eph.4,22-24) ganz konkret an. Ein paar Punkte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDeshalb legt die L\u00fcge ab\u201c. L\u00fcge ist Teil des alten Lebens ohne Gott. Satan ist der Vater der L\u00fcge \u2013 mit ihm haben wir nichts zu tun. \u201eAblegen\u201c ist wie Kleidung ausziehen \u2013 bewusst, entschieden. Nicht nur: \u201eIch sollte weniger l\u00fcgen\u201c, sondern: \u201eDas geh\u00f6rt nicht mehr zu mir.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eRedet Wahrheit\u201c \u2013 nicht nur \u201enicht l\u00fcgen\u201c. Christliches Reden ist aktiv wahrhaftig: ehrlich, klar, ohne Manipulation. Dazu geh\u00f6rt auch, keine halben Wahrheiten zu erz\u00e4hlen oder Dinge bewusst zu verschweigen, um ein falsches Bild zu erzeugen. Verl\u00e4ssliche, klare Worte reden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDenn wir sind untereinander Glieder\u201c. Begr\u00fcndung: Wir geh\u00f6ren zu einem Leib (Eph.4,4). Wenn ein K\u00f6rperteil den anderen \u201eanl\u00fcgt\u201c, schadet er sich selbst. Unehrlichkeit zerst\u00f6rt Vertrauen in der Gemeinde (wie auch in der Ehe, in Freundschaften). Ganz praktisch kann das hei\u00dfen: Fehler zugeben, statt sie zu vertuschen; in Liebe die Wahrheit sagen (Eph.4,15) nicht hart, aber klar; keine frommen Fassaden aufbauen, sondern authentisch werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>26&nbsp;Z\u00fcrnet, und s\u00fcndigt <\/em><em>\u27e8<\/em><em>dabei<\/em><em>\u27e9<\/em><em> nicht! Die Sonne gehe nicht unter \u00fcber eurem Zorn, 27&nbsp;und gebt dem Teufel keinen Raum!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus sagt hier nicht: \u201eEin Christ darf nie zornig sein\u201c, sondern zeigt, wie mit Zorn umzugehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eZ\u00fcrnet, und s\u00fcndigt dabei nicht!\u201c Es gibt so etwas wie \u201egerechten Zorn\u201c \u2013 z.B. \u00fcber Unrecht, L\u00fcge, Missbrauch. Gott selbst wird zornig \u00fcber S\u00fcnde. Aber: Zorn ist gef\u00e4hrlich. Er wird schnell egoistisch, verletzend, bitter. S\u00fcnde beginnt, wenn: ich den anderen entwerte, ich verletzende Worte oder Taten zulasse, ich meinen Zorn pflege statt ihn vor Gott zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Sonne gehe nicht unter \u00fcber eurem Zorn\u201c: Zorn darf nicht \u201e\u00fcbernachten\u201c. Wenn ich ihn mit in den n\u00e4chsten Tag nehme, wird er zu Bitterkeit. Paulus ruft zu schneller Kl\u00e4rung auf: reden, vergeben, Dinge vor Gott abladen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eGebt dem Teufel keinen Raum!\u201c Ungekl\u00e4rter, gen\u00e4hrter Zorn ist ein Einfallstor. Der Feind nutzt ihn, um Beziehungen zu zerst\u00f6ren, Misstrauen zu s\u00e4en, Gemeinden zu spalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch: Sprich Konflikte m\u00f6glichst zeitnah an. Bring deinen Zorn im Gebet vor Gott, bevor du handelst. Bitte um die Bereitschaft zu vergeben, auch wenn du dich noch verletzt f\u00fchlst. Gibt es einen Zorn in dir, der schon \u201e\u00fcber Nacht\u201c gegangen ist und wo Gott dich heute zu einem Schritt der Kl\u00e4rung oder Vergebung ruft? Keine Brutst\u00e4tte f\u00fcr den Teufel sein. Konflikte nicht g\u00e4ren lassen. Alte Verletzungen nicht mit ins Grab nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>28&nbsp;Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern m\u00fche sich vielmehr und wirke mit seinen H\u00e4nden das Gute, damit er dem Bed\u00fcrftigen <\/em><em>\u27e8<\/em><em>etwas<\/em><em>\u27e9<\/em><em> mitzugeben hat!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus zeigt hier sch\u00f6n, wie radikal das Evangelium ein Leben ver\u00e4ndert:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur aufh\u00f6ren \u2013 umkehren. Es hei\u00dft nicht nur: \u201eStiehl nicht mehr\u201c, sondern: \u201em\u00fche dich vielmehr\u201c. Der Dieb wird nicht einfach \u201eneutral\u201c, sondern ein Diener. Das ist typisch f\u00fcr Gottes Ver\u00e4nderung: aus Egoismus wird Hingabe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWirke mit seinen H\u00e4nden das Gute\u201c. Arbeit ist hier nicht nur Broterwerb, sondern ein geistlicher Dienst. Ehrliche, flei\u00dfige Arbeit ehrt Gott. Kol.3,23: <em>\u201eWas ihr auch tut, das tut von Herzen, als f\u00fcr den Herrn und nicht f\u00fcr Menschen.\u201c<\/em> Ziel: \u201edamit er dem Bed\u00fcrftigen mitzugeben hat\u201c. Das ist stark: Der, der fr\u00fcher nahm, wird einer, der gibt. Gott will uns so ver\u00e4ndern, dass wir nicht nur genug f\u00fcr uns haben, sondern anderen helfen k\u00f6nnen \u2013 materiell, zeitlich, praktisch. Auf heute \u00fcbertragen: \u201eStehlen\u201c kann auch sein: Arbeitszeit verschwenden, schwarz arbeiten, geistiges Eigentum klauen, andere ausnutzen. Umkehr hei\u00dft dann: ehrlich werden, flei\u00dfig dienen, gro\u00dfz\u00fcgig teilen. Wo k\u00f6nnte Gott dich herausfordern, deine Arbeit bewusster \u201ef\u00fcr ihn\u201c zu tun \u2013 und einen Teil davon gezielt f\u00fcr Bed\u00fcrftige einzusetzen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>29&nbsp;Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den H\u00f6renden Gnade gibt!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus geht hier sehr tief an unseren Alltag ran \u2013 an das, was wir st\u00e4ndig tun: reden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein paar Beobachtungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eKein faules Wort\u201c. \u201eFaul\u201c meint: verdorben, nutzlos, verletzend, herunterziehend. Das kann sein: L\u00e4stern, zynische Spr\u00fcche, sarkastische Sticheleien, schmutzige Witze, dauerndes N\u00f6rgeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201esondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung\u201c. Reden soll \u201ebauen\u201c, nicht \u201eabrei\u00dfen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNotwendig\u201c hei\u00dft: passend zur Situation, nicht k\u00fcnstlich fromm. Manchmal ist ein ermutigendes Wort n\u00f6tig, manchmal eine liebevolle Korrektur, manchmal einfach stilles Zuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201edamit es den H\u00f6renden Gnade gibt\u201c. Starke Formulierung: Unsere Worte sollen wie ein Kanal von Gottes Gnade sein. Menschen sollen nach einem Gespr\u00e4ch mit dir mehr Hoffnung, mehr Mut, mehr Klarheit haben \u2013 nicht weniger. Praktisch kannst du dich fragen: Tun meine Worte dem anderen gut \u2013 oder eher meinem Ego? Wird der andere durch mein Reden n\u00e4her zu Jesus gezogen oder eher weg?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>30&nbsp;Und betr\u00fcbt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erl\u00f6sung hin!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus zeigt hier, warum unser Verhalten so ernst zu beobachten und zu pr\u00fcfen ist: Der Heilige Geist ist eine Person, nicht eine Kraft. Man kann nur eine Person \u201ebetr\u00fcben\u201c. Das hei\u00dft: Der Geist ist empfindsam, er reagiert auf unser Leben. Er wohnt in uns \u2013 und wenn wir bewusst in S\u00fcnde leben, \u201everletzen\u201c wir sozusagen seine Gemeinschaft mit uns. Der Zusammenhang zeigt, was ihn betr\u00fcbt (Eph.4,25-32): L\u00fcge, Zorn, Diebstahl, faule Worte, Bitterkeit, Wut, L\u00e4sterung, Unvers\u00f6hnlichkeit. Also vor allem zerst\u00f6rte Beziehungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVersiegelt \u2026 auf den Tag der Erl\u00f6sung\u201c. Das Siegel bedeutet: Du geh\u00f6rst Gott, du bist markiert als sein Eigentum, und er bringt dich sicher ans Ziel (vgl. Eph.1,13-14). Das ist wichtig: Paulus droht nicht mit Verlust des Heils, sondern sagt: Gerade weil der Geist dich versiegelt hat, lebe so, dass er sich in dir wohlf\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Praxis ist das ein guter Pr\u00fcfstein: Wo merke ich, dass mein Gewissen unruhig ist? Wo halte ich an Bitterkeit, Unvers\u00f6hnlichkeit oder versteckter S\u00fcnde fest?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>31&nbsp;Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und L\u00e4sterung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit! 32&nbsp;Seid aber zueinander g\u00fctig, mitleidig, und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist die konkrete Ausf\u00fchrung von \u201eBetr\u00fcbt nicht den Heiligen Geist\u201c (Vers 30) und die Vorbereitung f\u00fcr \u201eSeid nun Nachahmer Gottes\u201c (Eph.5,1).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was weg muss: Paulus nennt eine ganze Reihe: Bitterkeit: festgehaltene Verletzung. Wut\/Zorn: inneres Kochen und Ausbr\u00fcche. Geschrei\/L\u00e4sterung: verletzende Worte, schlecht reden. Bosheit: die innere Haltung dahinter. Das alles zerst\u00f6rt Gemeinschaft \u2013 und betr\u00fcbt den Geist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was stattdessen wachsen soll: G\u00fcte: dem anderen Gutes wollen. Mitleid: das Herz wird weich f\u00fcr den anderen. Vergebung: ich lasse die Schuld los, weil ich sie nicht mehr eintreiben will.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ma\u00dfstab: \u201eso wie auch Gott in Christus euch vergeben hat\u201c. Wie Jesus mir, so ich dir. Gott hat dir nicht halb vergeben, sondern vollst\u00e4ndig \u2013 auf Kosten des Kreuzes. Diese erfahrene Vergebung ist die Quelle, aus der unsere Vergebung flie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Praktisch: Gibt es eine Person, bei der Bitterkeit in dir sitzt \u2013 und wo Gott dich einl\u00e4dt, den ersten Schritt zu G\u00fcte, Mitleid oder Vergebung zu gehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>1&nbsp;Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Ma\u00dfstab ist nicht: \u201eIch bin besser als viele andere Christen.\u201c Sondern: Gott selbst (1.Petr.1-15-16). Das ist unm\u00f6glich aus eigener Kraft \u2013 aber genau hier kommt der Heilige Geist ins Spiel (Gal.5,16). Paulus sagt nicht: \u201eStrengt euch an, damit Gott euch liebt\u201c, sondern: Ihr seid bereits geliebte Kinder. Kinder ahmen ihre Eltern nach, weil sie zu ihnen geh\u00f6ren. Unsere Nachahmung ist Frucht der Beziehung, nicht Eintrittskarte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>2&nbsp;Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst f\u00fcr uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht: \u201eso lieb, wie du es halt schaffst\u201c, sondern: wie Christus. Die Liebe, die wir nachahmen sollen, ist gekreuzigte Liebe. Nicht nur Gef\u00fchle, sondern ein \u201eIch gebe mich hin\u201c: Zeit, Bequemlichkeit, Recht-haben-Wollen, Ansehen. Im Alltag: dem anderen dienen, auch wenn es mich etwas kostet. Das Bild kommt aus dem Alten Testament (z.B. 3.Mose 1,9). Gott \u201eriecht\u201c sozusagen Wohlgefallen, wenn ein Opfer aus Gehorsam und Liebe gebracht wird. Jesu Opfer war vollkommen angenehm f\u00fcr den Vater \u2013 und wenn wir in dieser Liebe leben, freut sich Gott \u00fcber unser Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir predigen den Text Ende Januar 2025. Im Monat Januar orientieren wir uns thematisch an der Jahreslosung: \u201eSiehe, ich mache alles neu\u201c (Offb.21,5) Es wurden evtl. schon 3 Texte gepredigt: Offb.21,1-8; Jes.43,14-25; 2.Kor.5,14-21. Unser Text ist der letzte Text in dieser kleinen Reihe. Was wurde schon gesagt? Auf was kann aufgebaut werden? Nat\u00fcrlich gilt auch: \u201eDer Verstand liebt die Abwechslung, die Seele die Wiederholung\u201c. Aber vielleicht kann ja jetzt durch unseren Text ein Gedanke auch weiterentwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Text nimmt uns mit hinein in die Spannung des \u201eSchon-jetzt und noch-nicht\u201c. Schon jetzt sind wir Kinder Gottes, neue Menschen. Aber noch sind wir nicht im Himmel und v\u00f6llig losgel\u00f6st von dieser gefallenen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Text zeigt uns den Zuspruch Gottes (z.B. V4,22+24; 5,1b) und den Anspruch Gottes (5,1a+2a). Wir d\u00fcrfen gerade bei unserem Text weder nur den Anspruch noch nur den Zuspruch einseitig predigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Predigt soll dazu Mut machen, auf der Grundlage des Erl\u00f6st-seins ganz praktische Entscheidungen f\u00fcr einen Jesus-gem\u00e4\u00dfen Lebensstil zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Siehe unten und oben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebe, was du bist, sondern was du warst<br>4,17-19 Was du warst<br>4,20-24 Was du bist<br>4,25-5,2 Lebe es!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verwandlung der Gesinnung<br>4,17-19 Der alte Wandel<br>4,20-24 Die Verwandlung<br>4,25-5,2 Der neue Wandel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neue Gesinnung<br>4,17-24 Durch neue Grundlage<br>4,25-32 Konkrete Beispiele<br>5,1-2 Ein Ausdruck der Liebe<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus macht unsere Gesinnung neu<br>4,17-24 weil unser Leben eine neue Grundlage hat<br>4,25-32 weil das neue Leben auf der neuen Grundlage konkret sichtbar werden soll<br>5,1-2 weil seine Liebe f\u00fcr uns wegweisend ist<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus macht unsere Gesinnung neu (Nach Helge Stadelmann):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4,17-24: Leben auf neuer Grundlage<br>Der alte Sumpf (4,17-19)<br>Der neue Grund (4,20-24)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4,25-32: Was man von einem Christen erwarten kann<br>(Grundelemente eines geheiligten Lebens. Neue Gewohnheiten.)<br>Ein Christ ist wahrhaftig (4,25)<br>Ein Christ ist vers\u00f6hnungsbereit (4,26-27)<br>Ein Christ ist ehrlich und hilfsbereit (4,28)<br>Ein Christ redet so, dass es gut tut (4,29-30)<br>Ein Christ ist angenehm in seinem Verhalten (4,31-32)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5,1-6: Liebe als Lebensstil<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woran sich ein liebevoller Lebensstil orientiert<br>Wovon sich ein liebevoller Lebensstil distanziert<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lied: Jesus, zu dir kann ich so kommen \u2013 vor allem Strophe 3<br>Lied: Herr mach aus mir ein Gef\u00e4\u00df wie du willst<br>Lied: Regier in mir<br>Lied: Mein Jesus, mein Retter<br>Lied: Ein Leben, gegeben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(G\u00fcnther Ott)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus macht unsere Gesinnung neu Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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