{"id":5335,"date":"2025-11-25T15:26:54","date_gmt":"2025-11-25T14:26:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5335"},"modified":"2025-11-25T15:27:15","modified_gmt":"2025-11-25T14:27:15","slug":"predigthilfe-vom-1-januar-offenbarung-211-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-1-januar-offenbarung-211-8\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 1. Januar 2026 &#8211; Offenbarung 21,1-8"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gebet \u2013 In allen Lebenslagen im Gespr\u00e4ch mit Gott<\/strong><br><strong>Monatsthema:<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Jahreslosung: Siehe ich mache alle neu (Offb 21,5)<\/strong><br><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jahreslosung: Jesus macht Himmel und Erde neu<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (<strong>Lk 10,16a<\/strong>)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 2017 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter Umst\u00e4nden kann sich auch mal der Blick in eine englische \u00dcbersetzung lohnen, weil auch in modernen deutschen \u00dcbersetzungen manchmal &#8222;fromm-deutsche&#8220; Begriffe benutzt werden, die im Englischen viel direkter und &#8222;normaler&#8220; \u00fcbersetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1.1 <strong>Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind im Buch der Offenbarung. Das ist das letzte Buch der Bibel und besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit zuk\u00fcnftigen Dingen. Vor allem die <strong>Kapitel 21-22<\/strong> beschreiben den Zustand, der ganz am Ende sein wird. Worauf gehen die Menschen zu? Was ist das Ziel Gottes mit seiner Sch\u00f6pfung? Diese Fragen werden auf den letzten Seiten der Bibel beantwortet. Es wird uns das gro\u00dfe Ganze vor Augen gemalt. Diese Texte sind sehr lohnenswert und sollten im Kopf jedes Christen verankert sein \u2013 denn das ist unser Zielzustand.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor ich mit dir etwas in die Details zum Text gehen will, m\u00f6chte ich dich einladen den Text erst einmal in aller Ruhe zu lesen. Am besten, du liest den Text einmal in der Luther-\/Elberfelder\u00fcbersetzung und danach in einer neueren \u00dcbersetzung (Ich empfehle Neue Genfer \u00dcbersetzung (NG\u00dc), oder Neue evangelistische \u00dcbersetzung (Ne\u00dc)). Ich pers\u00f6nlich mache es meistens so, dass ich den Text ausdrucke und beim Lesen schon ein paar Anmerkungen, Unterstreichungen oder Fragezeichen mache. Das hilft mir dann, den Text besser zu verstehen und ich bin fokussierter auf den Gedankengang des Textes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gute Hilfen in der Vorbereitung leisten folgende Dinge:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>MacArthur Studienbibel -&gt; ist sehr zu empfehlen, da sie sehr bibeltreu ist und sogar gratis (<a href=\"http:\/\/www.sermononline.de\">www.sermononline.de<\/a>) als pdf zur Verf\u00fcgung steht.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ryrie-Studienbibel -&gt; nicht ganz so umfangreiche Textkommentierung wie die von MacArthur, aber kann erg\u00e4nzend mit hinzugezogen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/dasbibelprojekt.visiomedia.org\/\">https:\/\/dasbibelprojekt.visiomedia.org\/<\/a> Hier findest du kurze Videoclips \u00fcber das Matth\u00e4usevanglium. Diese helfen einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber den Brief zu bekommen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das System Himmel und Erde &#8211; Kontinuit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem Abschnitt ist von Himmel und Erde die Rede. Das sind zwei Bereiche, die ganz am Anfang erschaffen wurden. <strong>1Mo 1,1<\/strong>: <em>\u201eIm Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde\u201c. <\/em>Genauer m\u00fcsste man hier \u00fcbersetzen: \u201eDie Himmel\u201c \u2013 das Wort steht im Hebr\u00e4ischen im Plural. Der Jude kennt drei Himmel. Den ersten Himmel \u2013 das ist der Wetterhimmel. Dort wo die Wolken ziehen. Der zweite Himmel ist unser Weltall. Dort wo Planeten und Sterne sind. Der dritte Himmel ist der Wohnort Gottes. Wir sehen das z.B. bei Paulus, wo er sagt, dass er in den dritten Himmel entr\u00fcck wurde. <strong>2Kor&nbsp;12,2f:<\/strong> <em>\u201eIch wei\u00df von einem Menschen in Christus, dass er vor vierzehn Jahren \u2013 ob im Leib, wei\u00df ich nicht, oder au\u00dferhalb des Leibes, wei\u00df ich nicht; Gott wei\u00df es \u2013, dass dieser bis in den dritten Himmel entr\u00fcckt wurde. 3&nbsp;Und ich wei\u00df von dem betreffenden Menschen \u2013 ob im Leib oder au\u00dfer dem Leib, wei\u00df ich nicht; Gott wei\u00df es \u2013,\u20024&nbsp;dass er in das Paradies entr\u00fcckt wurde und unaussprechliche Worte h\u00f6rte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht\u201c. <\/em>Der dritte Himmel wird hier mit dem Paradies gleichgesetzt. Der Begriff Paradies kommt im NT 3x vor. Zus\u00e4tzlich noch in <strong>Lk 23,43<\/strong>: <em>\u201eUnd er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein\u201c<\/em> und <strong>Offb 2,7<\/strong>: <em>\u201eWer ein Ohr hat, h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer \u00fcberwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist\u201c. <\/em>Paradies beschreibt also den Ort, an dem Jesus direkt nach seinem Tod war \u2013 das hei\u00dft, es ist kein Ort auf der Erde, kein irdisch materieller Ort, an den ein lebendiger Mensch auf normale Weise kommen k\u00f6nnte. Es ist der Ort, an den an Jesus gl\u00e4ubige Menschen nach ihrem Tod kommen. In dem Bericht vom reichen Mann und armen Lazarus (<strong>Lk 16,19ff<\/strong>) wird uns berichtet, dass der gl\u00e4ubige Lazarus von Engeln in Abrahams Scho\u00df getragen wurde \u2013 <strong>Lk 16,22<\/strong>. In diesem Paradies steht auch der Baum des Lebens, den wir ganz am Anfang im Garten Eden sehen. Er steht f\u00fcr ewiges Leben. Gott schafft also am Anfang zwei Bereiche \u2013 einen irdischen (Erde) als Wohnort f\u00fcr die Sch\u00f6pfung \u2013 diese ist aus Fleisch und Blut. Und er macht einen zweiten Bereich, den Himmel, und das ist sein Wohnort. <strong>Pred 5,1:<\/strong> <em>\u201eSei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum seien deine Worte wenige.\u201c <\/em>Hier werden diese beiden Bereiche dargestellt. D.h. der Einsatzort des Menschen ist die Erde \u2013 er wird ja auch Adam \u2013 Erdling genannt. Gott dagegen ist ein Geistwesen und nicht aus Fleisch und Blut wie wir (<strong>Joh 4<\/strong>). Gott kann als Geistwesen in die irdische Sph\u00e4re eintreten (z.B. im Garten Eden, <strong>1Mo 3<\/strong>, brennender Dornbusch, <strong>2Mo 3<\/strong>, usw.), w\u00e4hrend der Mensch aus Fleisch und Blut nicht in die himmlische Sph\u00e4re eintreten kann. Landl\u00e4ufig haben wir die Sicht entwickelt, dass alle an Jesus gl\u00e4ubigen Menschen ganz am Ende im Himmel sein werden \u2013 also bei Gott. Wir sagen das ja so: <em>\u201eWenn du an Jesus glaubst, dann kommst du in den Himmel.\u201c <\/em>Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir am Ende alles Irdische hinter uns lassen. Ist das so? Wir lesen doch hier in unserem Abschnitt, dass Johannes sagt: <em>\u201eUnd ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde\u201c. <\/em>Offensichtlich gibt es auch ganz am Ende noch irdisches Leben. Bevor wir uns das genauer anschauen, noch eine wichtige Bibelstelle in diesem Zusammenhang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2Petr 3,5ff:<\/strong> <em>\u201eDenn denen, die dies behaupten, ist verborgen, <\/em><strong><em><u>dass von jeher Himmel waren und eine Erde<\/u><\/em><\/strong><em>, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte<\/em><em>\u27e8<\/em><em>, und zwar<\/em><em>\u27e9<\/em><em> durch das Wort Gottes,\u20026<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>durch welche die <\/em><strong><em><u>damalige Welt<\/u><\/em><\/strong><em>, vom Wasser \u00fcberschwemmt, unterging.\u20027&nbsp;<\/em><strong><em><u>Die jetzigen Himmel und die <\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>\u27e8<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>jetzige<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>\u27e9<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u> Erde<\/u><\/em><\/strong><em> aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und f<\/em><em>\u00fc<\/em><em>r das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.\u20028<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.\u20029&nbsp;Der Herr verz\u00f6gert nicht die Verhei\u00dfung, wie es einige f\u00fcr eine Verz\u00f6gerung halten, sondern er ist langm\u00fctig euch gegen\u00fcber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Bu\u00dfe kommen.\u200210&nbsp;Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Ger\u00e4usch vergehen, <\/em><strong><em><u>die Elemente aber werden im Brand aufgel\u00f6st und die Erde und die Werke auf ihr <\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>\u27e8<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>im Gericht<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u>\u27e9<\/u><\/em><\/strong><strong><em><u> erfunden werden<\/u><\/em><\/strong><em>.\u200211&nbsp;Da dies alles so aufgel\u00f6st wird, was f\u00fcr <\/em><em>\u27e8<\/em><em>Leute<\/em><em>\u27e9<\/em><em> m<\/em><em>\u00fc<\/em><em>sst ihr <\/em><em>\u27e8<\/em><em>dann<\/em><em>\u27e9<\/em><em> sein in heiligem Wandel und Gottesfurcht,\u200212<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, um dessentwillen die Himmel in Feuer geraten und aufgel<\/em><em>\u00f6<\/em><em>st und die Elemente im Brand zerschmelzen werden!\u200213&nbsp;Wir erwarten aber nach seiner Verhei\u00dfung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist interessant, dass Petrus sagt, dass das System Himmel und Erde schon lange besteht \u2013 von je her. Man kann hier \u00fcbersetzen \u201eseit langem, l\u00e4ngst\u201c. Also es gibt von Anfang der Sch\u00f6pfung an einen Himmel und eine Erde. Was Petrus nun macht, er unterscheidet. Er redet von der \u201edamaligen Welt\u201c und meint die Welt vor der Sintflut. \u00dcber diese Welt ging das Gericht Gottes mit Wasser. Aber es gab nach dem Gericht immer noch eine Welt \u2013 die jetzige. Aber auch diese Welt geht dem Gericht mit Feuer entgegen. Aber auch nach diesem Gericht wird es noch eine Welt geben, n\u00e4mlich eine neue Welt, eine neue Erde. F\u00fcr uns hei\u00dft das. Irdisches Leben ist kein Auslaufmodell, sondern es ist die Urberufung von Adam \u2013 Erdling! Himmel und Erde wird es immer geben \u2013 aber Gott\/Jesus wird sie neu machen. Herrlich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kommen wir zu Gott oder kommt Gott zu uns?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben gerade gesehen, dass es am Ende eine neue Erde geben wird. Wer auf dieser leben wird, ist klar. Der neue Mensch (Adam = Erdling). Die Erde ist von Gott sei je eher f\u00fcr ihn geschaffen. Jetzt ist in unserem Text interessant, dass es eben 3mal hei\u00dft in <strong>Vers 3:<\/strong> <em>\u201eSiehe das Zelt Gottes bei den Menschen\u201c; \u201eUnd er wird bei ihnen wohnen\u201c; \u201eUnd Gott selbst wird bei ihnen sein\u201c. <\/em>Es ist schon sehr deutlich, dass Gott sagt: <strong>Ich mache (f\u00fcr euch Menschen \u2013 f\u00fcr wen den sonst????) eine neue Erde und ich werde dann dort bei euch wohnen<\/strong>. W\u00f6rtlich steht da sogar \u2013 zelten! \u201eSiehe das Zelt Gottes bei den Menschen und er wird bei ihnen zelten\u201c \u2013 so m\u00fcsste man korrekterweise \u00fcbersetzen. Das Vorbild finden wir im AT. Gottes Zelt steht dort mitten unter dem Volk. Es ist die Stiftsh\u00fctte. Allerdings wird dort klar \u2013 es gibt keinen Zugang zu diesem Gott. Mensch und Gott sind getrennt. Das wird am Ende nicht mehr sein. Gott wird f\u00fcr die Menschen sichtbar und unmittelbar in der N\u00e4he sein. Was hier steht k\u00f6nnte man so formulieren: Der Himmel kommt auf die Erde \u2013 <strong>Die Erde wird also himmlisch<\/strong>. Oder andersherum. <strong>Der Himmel (Gottes Wohnort) wird irdisch<\/strong>. Es fallen also Wohnort Gottes und Wohnort der Menschen zusammen. Das ist eine herrliche Zukunft, der wir entgegen gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was werden wir sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit diesem Thema kommt unweigerlich die n\u00e4chste Frage auf? Was oder wie werden wir sein? Sind wir kleine gr\u00fcne M\u00e4nnchen oder Gespenster oder fliegende Seelen? Schon oben haben wir gezeigt, dass wir irdischem Leben entgegen gehen. F\u00fcr wen ist die Welt, die Erde? F\u00fcr den Menschen und f\u00fcr Gottes Sch\u00f6pfung aus Flora und Fauna. <strong>R\u00f6m 8,20ff<\/strong>: <em>\u201eDenn die Sch\u00f6pfung ist der Nichtigkeit[10] unterworfen worden \u2013 nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat \u2013 auf Hoffnung hin,\u200221&nbsp;dass auch selbst die Sch\u00f6pfung von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.\u200222&nbsp;Denn wir wissen, dass die ganze Sch\u00f6pfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.\u200223&nbsp;Nicht allein aber <\/em><em>\u27e8<\/em><em>sie<\/em><em>\u27e9<\/em><em>, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erl<\/em><em>\u00f6<\/em><em>sung unseres Leibes.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sagt uns das Wort Gottes, dass die Sch\u00f6pfung von der Verg\u00e4nglichkeit befreit werden wird. Also die Pflanzen- und Tierwelt, die aktuell genauso wie der Menschen verg\u00e4nglich ist, wird unverg\u00e4nglich sein. Wozu? <strong>Zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes<\/strong>. Man kann hier auch \u00fcbersetzen: Freiheit, die zur Herrlichkeit geh\u00f6rt. D.h. die erl\u00f6ste und unverg\u00e4ngliche Restsch\u00f6pfung (Pflanzen und Tiere) sind da zur Herrlichkeit des Menschen. Und der Mensch selbst? Worauf wartet er? Am Ende hei\u00dft es, dass unser Seufzen beendet ist, wenn wir die Sohnschaft empfangen, <strong>die einhergeht mit der Erl\u00f6sung unseres Leibes.<\/strong> Also doch kein Leib mehr? Das Bild von manchen fern\u00f6stlichen Religionen, dass endlich die Seele von der Leiblichkeit befreit wird? Ein ganz klares NEIN dazu. Das ganze Kapitel in <strong>1Kor 15<\/strong> redet von der Auferstehung, und zwar der Auferstehung mit einem neuen Leib. Dort hei\u00dft es in <strong>V40<\/strong>: <em>\u201eUnd es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber.\u201c <\/em>Es gibt also auch eine himmlische Leiblichkeit, die nicht verg\u00e4nglich ist. So lesen wir es dann in <strong>V42ff<\/strong>: <em>\u201eSo ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird ges\u00e4t in Verg\u00e4nglichkeit, es wird auferweckt in Unverg\u00e4nglichkeit.\u200243&nbsp;Es wird ges\u00e4t in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird ges\u00e4t in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft;\u200244&nbsp;es wird ges\u00e4t ein nat\u00fcrlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib\u201c. <\/em><strong>Es ist eine leibliche Auferstehung<\/strong>. Vorbild ist Jesus Christus. Er ist am Ostersonntag als Mensch mit einem neuen Leib auferstanden. Man konnte ihn anfassen (<strong>Lk 24,39<\/strong>). Dabei ist er ausdr\u00fccklich unser Vorbild, unser Vorreiter. Er ist sozusagen der Prototyp (= der erste Typ) von dem, was wir sein werden. Und wir haben eine geniale Verhei\u00dfung. <strong>Phil 3,21<\/strong>: <em>\u201eder unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird <\/em><em>\u27e8<\/em><em>und<\/em><em>\u27e9<\/em><em> seinem Leib der Herrlichkeit gleichf<\/em><em>\u00f6<\/em><em>rmig <\/em><em>\u27e8<\/em><em>machen wird<\/em><em>\u27e9<\/em><em>, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen.\u201c <\/em>Wir werden genau die gleiche Leiblichkeit wie Jesus haben. Jesus war ein Mensch. Er war Mensch vor seinem Tod und auch nach seiner Auferstehung ist er Mensch geblieben \u2013 aber ein neuer Mensch, der offensichtlich nicht mehr an Raum und Zeit gebunden war, wie wir jetzt, und der nat\u00fcrlich unverg\u00e4nglich war. <strong>Jesus ist auch Jesus geblieben \u2013 von seinem Charakter und seinem Aussehen<\/strong>. Man kann das von verschiedenen Stellen ableiten. U.a. als Jesus von Jerusalem nach Emmaus unterwegs war und den zwei J\u00fcngern begegnete. Die erkannten ihn nicht. Warum? Der Text sagt hier ausdr\u00fccklich, <strong>Lk 24,16<\/strong>: <em>\u201eaber ihre Augen wurden gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.\u201c <\/em>Gott muss ein Wunder tun, damit die beide ihn nicht erkennen. Warum? Weil er offensichtlich als Jesus erkennbar war. Woran haben sie ihn dann erkannt? <strong>V35<\/strong>: <em>\u201eUnd sie erz\u00e4hlten, was auf dem Weg <\/em><em>\u27e8<\/em><em>geschehen war<\/em><em>\u27e9<\/em><em> und wie er von ihnen erkannt worden war am Brechen des Brotes\u201c. <\/em>Jesus brach anscheinend das Brot in der gleichen Art und Weise wie vor seinem Tod. Genau gleiches wird uns von Maria am Grab von Jesus berichtet. Sie erkennt Jesus an der Art und Weise, wie er sie anspricht, \u201eMaria!\u201c <strong>Joh 20,16<\/strong>. Diese Stellen sprechen sehr daf\u00fcr, dass wir eine neue Leiblichkeit bekommen werden, aber nicht jemand ganz anderes sind. Gott hat uns ja auch individuell gemacht. Jeden einzelnen einzigartig. Warum sollte das nach unserer Auferstehung wegfallen. Die Bibel redet von der Vollendung. Alle Menschen, die an Jesus glauben, werden dann, wenn sie auferstehen vollendet sein, d.h. ganz in das Bild Jesus verwandelt sein (<strong>R\u00f6m 8,29<\/strong>). Das bedeutet nicht, dass wir alle wie Jesus aussehen, sondern dass wir alle mit individuellem Charakter und Aussehen so leben und handeln, wie es dem Wesen des Sohnes entspricht. Deswegen behaupte ich pers\u00f6nlich, dass wir uns sogar an unserem Aussehen wiedererkennen. Als die beiden AT-Ber\u00fchmtheiten Elia und Mose auf den Berg der Verkl\u00e4rung kommen, werden sie auch als Mose und Elia erkannt. Es sind nicht zwei andere Typen, sondern Mose ist Mose geblieben und Elia ist Elia geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir halten fest: Nach unserer Auferstehung werden wir einen neuen K\u00f6rper haben, der unserem \u00e4u\u00dferlichen jetzigen Ich entspricht, aber perfekt und makellos ist. Wie alt wir dann sein werden \u2013 gute Frage! Adam und Eva waren die einzigen Menschen, die nicht die Ver\u00e4nderung von Baby zu Erwachsenen durchgemacht haben. Gott hat sie sofort in bestem Alter geschaffen. Vielleicht m\u00fcssen wir uns das so vorstellen. Zus\u00e4tzlich wird unser inneres Ich (Charakter, Individualit\u00e4t) nicht verlorengehen, sondern auch vollendet. So leben wir gemeinsam mit dem 3-einen Gott auf einer neuen Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Leben in der neuen Welt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie wird das Leben dort sein? Sicherlich wundersch\u00f6n und atemberaubend. Eine neue Sch\u00f6pfung gilt es zu entdecken und zu bebauen und bewahren. Das ist der ureigenste Auftrag des Menschen gewesen. So lesen wir es in <strong>1Mo 2,15. <\/strong>Wir werden all die Dinge tun, die zum Menschsein geh\u00f6ren aber mit Gott zusammen. Essen, Trinken, kreativ sein, Genie\u00dfen, Reisen, Gottesdienst feiern, Anbeten, etc. Selbstverst\u00e4ndlich werden wir unseren Sch\u00f6pfer anbeten. Allerdings sollten wir uns dieses Leben in der Gegenwart nicht unbedingt wie ein immerw\u00e4hrender Gottesdienst vorstellen oder ein st\u00e4ndiges \u201eHalleluja-Singen\u201c. <strong>R\u00f6m 12,1<\/strong> legt uns nahe, dass unser ganzes Leben ein Gottesdienst, ein Opfer sein soll. Genau das wird uns dort erwarten. Wir leben mit unserem Sch\u00f6pfer und leben genau diese Anbetung in all unserem Tun, aber auch durch Wort und Lied. Wir haben uns oben angeschaut, dass sich auch die Sch\u00f6pfung (Tier und Pflanzen) nach Erl\u00f6sung sehnt. Im AT gibt es ein paar Bibelstellen, die uns einen Blick in diese neue, befriedete Sch\u00f6pfung geben. Ja, manchmal werden sie allein f\u00fcr ein m\u00f6gliches 1000-j\u00e4hriges Reich gesehen. Ich pers\u00f6nlich halte aber auch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr denkbar, dass es sich auch um diese neue Welt handeln kann. Z.B. <strong>Jes&nbsp;11,6<\/strong>: <em>\u201eUnd der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim B\u00f6ckchen lagern. Das Kalb und der Jungl\u00f6we und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Junge wird sie treiben.\u20027&nbsp;Kuh und B\u00e4rin werden <\/em><em>\u27e8<\/em><em>miteinander<\/em><em>\u27e9<\/em><em> weiden, ihre Jungen werden zusammen lagern. Und der L<\/em><em>\u00f6<\/em><em>we wird Stroh fressen wie das Rind.\u20028&nbsp;Und der S\u00e4ugling wird spielen an dem Loch der Viper und das entw\u00f6hnte Kind seine Hand ausstrecken nach der H\u00f6hle der Otter.\u20029&nbsp;Man wird nichts B\u00f6ses tun noch verderblich handeln auf meinem ganzen heiligen Berg. Denn das Land ist voll von Erkenntnis des HERRN wie von Wasser, das das Meer bedeckt.\u201c<\/em> Hier sehen wir eine absolut befriedete Sch\u00f6pfung, wo Mensch und Tier gemeinsam miteinander leben. So stelle ich mir diese neue Welt vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Innige, ewige Beziehung zu Gott leben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus bete in <strong>Joh 17,24:<\/strong> <em>\u201eVater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.\u201c <\/em>Wir werden bei Jesus sein und seine Herrlichkeit schauen. Dort werden wir diese Ruhe im vollen Umfang erleben, von der Jesus in <strong>Mt 11,28-30<\/strong> redet. Wir finden sie nochmals in <strong>Hebr 3+4<\/strong>. Wie ist diese Beziehung zu beschreiben? <strong>Offb 21,4:<\/strong> <em>\u201eUnd er wird jede Tr\u00e4ne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.\u201c<\/em> Gott h\u00f6chstpers\u00f6nlich wird Zeit haben f\u00fcr jeden einzelnen Menschen. Wie ein liebender Vater, der sein Kind in den Arm nimmt und tr\u00f6stet. Wer k\u00f6nnte besser tr\u00f6sten als der Gott allen Trostes? (<strong>2Kor 1,3<\/strong>). In <strong>Jes 66,10ff<\/strong> lesen wir Worte, die wir uns auch gut f\u00fcr diese neue Welt vorstellen k\u00f6nnen: <em>\u201eFreut euch mit Jerusalem und jubelt \u00fcber sie, alle, die ihr sie liebt! Jauchzt mit ihr in Freude, alle, die ihr \u00fcber sie getrauert habt!\u200211&nbsp;Damit ihr saugt und euch s\u00e4ttigt an der Brust ihrer Tr\u00f6stungen, damit ihr schl\u00fcrft und euch labt an der F\u00fclle ihrer Herrlichkeit.\u200212&nbsp;Denn so spricht der HERR: Siehe, ich wende ihr Frieden zu wie einen Strom und die Herrlichkeit der Nationen wie einen \u00fcberflutenden Bach. Und ihr werdet saugen. Auf den Armen werdet ihr getragen und auf den Knien geliebkost werden.\u200213&nbsp;Wie einen, den seine Mutter tr\u00f6stet, so will ich euch tr\u00f6sten. An Jerusalem sollt ihr getr\u00f6stet werden.\u200214&nbsp;Ihr werdet es sehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Gebeine werden sprossen wie das junge Gras.\u201c <\/em>Sch\u00f6ne Verse, die uns das Tr\u00f6sten Gottes beschreiben. Alles, was wir an Negativem erlebt haben, werden wir in der alten Welt lassen. <em>\u201eTod, Trauer, Geschrei und Schmerz\u201c<\/em> \u2013 das sind Beschreibungen f\u00fcr jede Art von Leiderfahrung, die wir in der gefallenen Welt aktuell machen. All das wird es nicht mehr geben, denn Gott spricht: <em>\u201eSiehe ich mache alles neu\u201c.<\/em> Neue Menschen, in einer neuen Welt, die in einer ungetr\u00fcbten innigen Beziehung zu ihrem Sch\u00f6pfer leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Echtes, ewiges Leben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir lesen in <strong>V6<\/strong>: <em>\u201eUnd er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem D\u00fcrstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.\u201c <\/em>In dieser neuen Welt wartet Leben auf uns. Echtes Leben. Ungetr\u00fcbtes Leben. Unendliches Leben. Unverg\u00e4ngliches Leben. Es wird nun wahr werden, was Jesus mehrfach bei seiner Menschwerdung gesagt hatte. Z.B. <strong>Joh 11,25f<\/strong>: <em>\u201eJesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;\u200226&nbsp;und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.\u201c <\/em>Nicht sterben ist uns verhei\u00dfen, sondern leben in Ewigkeit. <strong>Joh 5,24:<\/strong> <em>\u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, <\/em><em>\u27e8<\/em><em>der<\/em><em>\u27e9<\/em><em> hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben <\/em><em>\u00fc<\/em><em>bergegangen.\u201c <\/em>Jesus ist das Leben. So lesen wir das auch in <strong>Joh 1,4<\/strong>: <em>\u201ein ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.\u201c <\/em>Der nun, der an ihn glaubt, wird Anteil an diesem Leben bekommen. Wir k\u00f6nnen uns nur ansatzweise vorstellen, was das konkret bedeuten wird. Ein nicht endendes Leben ohne Krankheit, Sorgen, \u00c4ngste, Tod, S\u00fcnde, etc. Als Jesus nach seiner Auferstehung auf der Erde war konnte man schon ein wenig von diesem Leben sehen. Der neue K\u00f6rper ist nicht abh\u00e4ngig von Raum und Zeit. Man kann sich quasi beamen. Jesus wird mit diesem neuen Leben in der unmittelbaren Gegenwart Gottes all unsere tiefsten Sehns\u00fcchte erf\u00fcllen. Jeder wird aus der Quelle des Lebens trinken. Jesus selbst ist diese Quelle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was geschieht unmittelbar nach unserem Tod<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Text spricht nicht \u00fcber dieses Thema und doch fragt man sich: Wann wird das <em>\u201eSiehe ich mache alles neu\u201c<\/em> kommen? Jesus berichtet uns \u00fcber zwei Menschen, die sterben. Es ist die Geschichte aus <strong>Lk 16,19-31<\/strong>. Es ist kein Gleichnis, sondern es sind zwei reale Menschen und in der Erz\u00e4hlung kommt auch die reale Person Abraham vor. Beide sterben und kommen sofort an einen Ort. Der reiche Mann an einen schlechten Ort, der hier mit Hades, Totenreich, bezeichnet wird. An diesem Ort leidet der Mann Qualen. Der arme Lazarus kommt an einen Ort, an dem er von Engeln gebracht wird. Er ist dort in Abrahams Scho\u00df. Er ist der Ort, der uns an das Paradies erinnert. Ein guter Ort. Was ist der Unterschied? Lazarus bedeutet Gott hat geholfen. Er steht f\u00fcr jemand, der an Jesus glaubt und eine tolle Zukunft vor sich hat. Der reiche Mann hat aus der Perspektive Jesu keinen Namen. Er ist f\u00fcr das Reich Gottes ein Unbekannter. Er hat nicht an Jesus geglaubt. Unser Leben hier auf der Erde und unsere Beziehung zu Jesus kl\u00e4ren, an welchen Ort wir kommen. Dabei zeigen uns andere Berichte, dass der gute Ort der Ort ist, an dem auch Jesus und der Vater sind. Als Stephanus gesteinigt wird, sagt er in <strong>Apg 7,56+59<\/strong>: \u201e<em>Siehe, ich sehe die Himmel ge\u00f6ffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen\u2026..Herr Jesus, nimm meinen Geist auf\u201c .<\/em>F\u00fcr Stephanus ist klar: Ich gehe jetzt zu Jesus. Er steht schon da und wartet auf mich, nimmt mich in Empfang. Jesus sagt bei seinem Sterben am Kreuz zu dem Sch\u00e4cher folgendes in <strong>Lk 23,43<\/strong>: <em>\u201eWahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c <\/em>Wir kommen als an Jesus Gl\u00e4ubige an einen herrlichen Ort, den Jesus Paradies nennt. Es ist aber noch nicht die neue Erde. Man k\u00f6nnte es sozusagen als Vorhimmel bezeichnen, genauso wie es eine Vorh\u00f6lle gibt. Die gute Nachricht lautet: Wenn wir sterben, dann sind wir sofort bei Jesus und in Gemeinschaft der anderen Heiligen (=Kinder Gottes). Warum sind wir nicht gleich am Ende und auf der neuen Welt? Es gibt u.a. die Stelle aus <strong>Offb 6,9ff<\/strong>, als das 5. Siegel ge\u00f6ffnet wird: \u201e<em>Und als es das f\u00fcnfte Siegel \u00f6ffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.\u200210&nbsp;Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und r\u00e4chst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?\u200211&nbsp;Und es wurde ihnen einem jeden ein wei\u00dfes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kurze Zeit abwarten sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Br\u00fcder vollendet seien, die ebenso wie sie get\u00f6tet werden sollten.\u201c <\/em>Hier sind Gl\u00e4ubige bereits gestorben und m\u00fcssen warten. Das Geschehen auf der alten Erde ist noch im Gange und offensichtlich nehmen sie das wahr. Wir sehen hier einen Blick in den Warteraum\/Vorhimmel am Altar Gottes. Die Schaffung der neuen Welt ist noch nicht geschehen. Erst wenn die Zeit der alten Erde abgelaufen ist und Jesus sichtbar wiederkommt und Gericht h\u00e4lt, kann diese neue Welt kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nicht alle Menschen sind auf dieser neuen Welt dabei<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir kommen zu einer unangenehmen, aber sehr wichtigen Wahrheit. Es sind die <strong>Verse 7+8<\/strong>: <em>\u201eWer \u00fcberwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein.\u20028&nbsp;Aber den Feigen und Ungl\u00e4ubigen und mit Gr\u00e4ueln Befleckten und M\u00f6rdern und Unz\u00fcchtigen und Zauberern und G\u00f6tzendienern und allen L\u00fcgnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.\u201c<\/em> Wer wird auf dieser neuen Welt dabei sein? Es sind diejenigen, die \u00fcberwunden haben. Sie werden diese neue Welt Gottes erben und S\u00f6hne\/T\u00f6chter Gottes sein. Wann \u00fcberwindet man und was \u00fcberwindet man? Dazu <strong>1Joh 5,4f:<\/strong> <em>\u201eDenn alles, was aus Gott geboren ist, \u00fcberwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt \u00fcberwunden hat: unser Glaube.\u20025&nbsp;Wer aber ist es, der die Welt \u00fcberwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.\u201c<\/em> \u00dcberwinden tun Menschen auf dieser Welt, die an Jesus als Sohn Gottes glauben und dadurch zu neuem Leben wiedergeboren sind. Sie \u00fcberwinden die Verg\u00e4nglichkeit, die S\u00fcnde, den Tod. Aus der Sicht Gottes sind alle Menschen zun\u00e4chst tot, geistlich tot. <strong>Eph 2,1<\/strong>: <em>\u201eAuch euch <\/em><em>\u27e8<\/em><em>hat er auferweckt<\/em><em>\u27e9<\/em><em>, die ihr tot wart in euren Vergehungen und S<\/em><em>\u00fc<\/em><em>nden.\u201c <\/em>Alle Menschen sind zun\u00e4chst S\u00fcnder (<strong>R\u00f6m 3,23<\/strong>) und aus der Sicht Gottes geistlich tot.<strong>Dieser Zustand kann nur durch Glauben an Jesus \u00fcberwunden werden.<\/strong> Dieser Glaube bringt sofort unsere geistliche Auferweckung mit sich und wir sind nun lebendig in und durch Christus -&gt; <strong>Eph 2,5<\/strong>: <em>\u201eauch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht \u2013 durch Gnade seid ihr gerettet!\u201c <\/em>\u00dcberwinden hat also nichts damit zu tun, dass Menschen besser als andere w\u00e4ren, also durch eigene Leistung, sondern h\u00e4ngt einzig und alleine am Verh\u00e4ltnis zum Lebendigen \u2013 Jesus Christus. Diese Menschen stehen im Buch des Lebens. Wenn man noch <strong>Lk 16,19ff<\/strong> hinzunimmt, dann wird deutlich: Nach dem Sterben gibt es keine M\u00f6glichkeit mehr, die Seiten zu tauschen. Es ist ein un\u00fcberwindbarer Graben da. <strong>Hebr 9,27<\/strong>: <em>\u201eUnd wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht<\/em>\u201c. Genau das gleich sagt uns <strong>Joh 5,28f<\/strong>: <em>\u201eWundert euch dar\u00fcber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gr\u00e4bern sind, seine Stimme h\u00f6ren\u200229&nbsp;und hervorkommen werden; die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das B\u00f6se ver\u00fcbt haben zur Auferstehung des Gerichts\u201c. <\/em>Dieses Gericht wird uns in <strong>Offb 20<\/strong> beschrieben und der Ausgang ist der Feuersee, der auch der zweite Tod genannt wird. Hier ist die Bibel schon sehr konsequent. Geistlich tote Menschen sterben den irdischen Tod (erste Tod) und dann nach dem Gericht ereilt sie der zweite Tod \u2013 die ewige Trennung von Gott an einem Ort der Pein \u2013 der Feuersee. In unserem Abschnitt hei\u00dft es so in <strong>V8<\/strong>: <em>\u201eAber den Feigen und Ungl\u00e4ubigen und mit Gr\u00e4ueln Befleckten und M\u00f6rdern und Unz\u00fcchtigen und Zauberern und G\u00f6tzendienern und allen L\u00fcgnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.\u201c <\/em>Wer ist also in diesem Feuersee? Es sind die Menschen, die S\u00fcnder geblieben sind bis zu ihrem ersten Tod hier auf Erden. Wir lesen analog dazu <strong>1Kor 6,9<\/strong>: <em>\u201eOder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unz\u00fcchtige noch G\u00f6tzendiener noch Ehebrecher noch Weichlinge noch mit M\u00e4nnern Schlafende\u200210&nbsp;noch Diebe noch Habs\u00fcchtige noch Trunkenbolde noch L\u00e4sterer noch R\u00e4uber werden das Reich Gottes erben.\u200211&nbsp;Und das sind manche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.\u201c<\/em> \u00c4hnliche Aufz\u00e4hlung und ja \u2013 auch Christen geh\u00f6ren urspr\u00fcnglich zu dieser Kategorie. Sie waren auch S\u00fcnder, aber der Unterschied ist: Sie haben sich reingewaschen im Blut des Lammes (<strong>Offb 7,14<\/strong>). Nur so jemand findet Eingang ins Reich Gottes. Weitere Stellen, wo wir diesen doppelten Ausgang sehen. <strong>Mt 7,13f<\/strong>; <strong>Mt&nbsp;25,46<\/strong>; <strong>2Thess 1,9<\/strong>; <strong>Dan 12,2<\/strong>, <strong>Joh 3,36<\/strong>, usw. Auch Jesus redet sehr oft davon \u2013 siehe n\u00e4chster Punkt!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Feuersee<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist f\u00fcr uns schwer zu fassen, wie dieser furchtbare Ort aussehen mag und was dort sein wird. Tats\u00e4chlich aber m\u00fcssen wir festhalten: Auch den schlimmsten Menschen w\u00fcnschen wir nicht an dieses Ort. Feuer steht immer wieder in der Bibel f\u00fcr das Gericht \u2013 <strong>2Petr 3,7<\/strong>, wir hatten die Stelle oben, redet vom Gericht mit Feuer, das \u00fcber die ganze alte Erde geht. Eine der \u00e4ltesten biblischen Geschichten ist wahrscheinlich die Zerst\u00f6rung Sodom und Gomorras. Hier hei\u00dft es in <strong>1Mo 19,24<\/strong>: <em>\u201eDa lie\u00df der HERR auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN aus dem Himmel\u200225&nbsp;und kehrte diese St\u00e4dte um und die ganze Ebene <\/em><em>\u27e8<\/em><em>des Jordan<\/em><em>\u27e9<\/em><em> und alle Bewohner der St<\/em><em>\u00e4<\/em><em>dte und das Gew<\/em><em>\u00e4<\/em><em>chs des Erdbodens.\u201c. <\/em>Es handelt sich hier um ein irdisches Gericht, nicht um das letzte Gericht. Aber das Bild ist klar: Feuer und Schwefel als Gerichtsbilder. Gott selber ist ein verzehrendes Feuer \u2013 <strong>Jes 7,32<\/strong>. Weiter lesen wir in <strong>Jes 66,15f:<\/strong> <em>\u201eDenn siehe, der HERR kommt im Feuer, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, um seinen Zorn auszulassen in Glut und sein Drohen in Feuerflammen.\u200216&nbsp;Denn mit Feuer h\u00e4lt der HERR Gericht, mit seinem Schwert <\/em><em>\u27e8<\/em><em>vollzieht er es<\/em><em>\u27e9<\/em><em> an allem Fleisch, und die Erschlagenen des HERRN werden zahlreich sein.\u201c <\/em>Eine schlimme und sehr ernste Stelle. Gott h\u00e4lt Gericht \u00fcber die Menschen. Wir lesen \u00e4hnliche Dinge schon vorher im Jesajabuch z.B. in <strong>Jes 30,33<\/strong>: <em>Denn l\u00e4ngst ist eine Feuerst\u00e4tte hergerichtet. Auch f\u00fcr den K\u00f6nig] ist sie bereitet, tief <\/em><em>\u27e8<\/em><em>und<\/em><em>\u27e9<\/em><em> weit hat er sie gemacht. Ihr Scheiterhaufen <\/em><em>\u27e8<\/em><em>ist f<\/em><em>\u00fc<\/em><em>r<\/em><em>\u27e9<\/em><em> das Feuer und <\/em><em>\u27e8<\/em><em>hat<\/em><em>\u27e9<\/em><em> Holz in Menge. Wie ein Schwefelstrom setzt der Atem des HERRN ihn in Brand.\u201c <\/em>Hier haben wir das Bild einer \u201eFeuerst\u00e4tte\u201c, wie wir sie auch in unserem Abschnitt finden. Auch der Schwefel kommt in dieser Stelle vor. Weiter lesen wir in <strong>Jes 66,24<\/strong>: <em>\u201e<\/em><em>Und sie werden hinausgehen und sich die Leichen der Menschen ansehen, die mit mir gebrochen haben. Denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht verl\u00f6schen, und sie werden ein Abscheu sein f\u00fcr alles Fleisch.\u201c <\/em>Hier haben wir ein Bild des nicht endenden Gerichts Gottes an den Menschen, die ohne Gott und ohne die in Anspruch genommene Gnade durch Jesus gelebt haben (mit mir gebrochen = S\u00fcnder). Gottes Zorn wird hier an den Menschen offenbar, die ohne ihn gelebt haben. Woran wird es festgemacht werden? <strong>Joh&nbsp;3,36<\/strong>: <em>\u201eWer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.\u201c <\/em>Wenn wir dazu noch <strong>1Thess 1,10<\/strong> lesen: <em>\u201eund seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat \u2013 Jesus, der uns rettet von dem kommenden Zorn.\u201c <\/em>Jesus hat am Kreuz den Zorn Gottes auf sich genommen, den wir verdient h\u00e4tten. Hier nimmt er allen Fluch auf sich (<strong>Gal 3,12<\/strong>). Wer aber Jesus ablehnt, auf dem bleibt der Zorn Gottes und er ist und bleibt ein Verfluchter vom HERRN (<strong>Jer 17,5<\/strong>). Jetzt wird es wichtig \u2013 Jesus greift die Bilder aus dem AT auf und stellt sich dazu, erweitert sie. Niemand redet \u00f6fter \u00fcber die H\u00f6lle (gr. Gehenna) als Jesus. Er selbst bringt es in <strong>Mt 10,28<\/strong>: <em>\u201eUnd f\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten, die Seele aber nicht zu t\u00f6ten verm\u00f6gen; f\u00fcrchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als <\/em><em>\u27e8<\/em><em>auch<\/em><em>\u27e9<\/em><em> Leib zu verderben vermag in der H<\/em><em>\u00f6<\/em><em>lle!\u201c <\/em>Wichtig ist, dass Jesus nicht vom Totenreich (gr. Hades spricht). Dieser Begriff kann beide Seiten meinen nach <strong>Lk 16,19ff<\/strong> (also die Gute und die Schlechte), sondern von dem Ort H\u00f6lle (gr. Gehenna). Es gibt also diesen furchtbaren Ort. Er kommt im NT 12x vor, 11x benutzt ihn Jesus, 1x Jakobus. 3x verwendet ihn Jesus in der Bergpredigt (<strong>Mt&nbsp;5,22.29.30<\/strong>). Dabei macht Jesus deutlich, dass es sich um einen Gerichtsort handelt. <strong>Mt 23,33<\/strong>: <em>\u201eWie solltet ihr dem Gericht der H\u00f6lle entfliehen?\u201c <\/em>Welche Beschreibung macht Jesus in diesen Stellen? Es ist kein Gericht rein f\u00fcr die Seele, sondern f\u00fcr Leib und Seele. In <strong>Mk 9,43<\/strong> ist die Rede vom <em>\u201eunausl\u00f6schlichem Feuer\u201c.<\/em> Weiter verwendet Jesus Beschreibungen von der \u201e\u00e4u\u00dferen Finsternis\u201c. Hier lesen wir z.B. <strong>Mt 8,22<\/strong>: <em>\u201eda wird das Weinen und das Z\u00e4hneknirschen sein\u201c. <\/em>Ein Ort des Leidens und der Schmerzen (Weinen) und der Rebellion gegen Gott (Z\u00e4hneknirschen). Z\u00e4hne knirschen tut man vor Wut. So lesen wir es in <strong>Apg&nbsp;7,54 <\/strong>oder in <strong>Ps 35,16<\/strong>: <em>\u201eAls gottlose Ver\u00e4chter <\/em><em>\u27e8<\/em><em>meines<\/em><em>\u27e9<\/em><em> R<\/em><em>\u00fc<\/em><em>ckzugsortes knirschen sie gegen mich mit ihren Z<\/em><em>\u00e4<\/em><em>hnen.\u201c <\/em>Wenn wir noch in das letzte Buch der Bibel gehen, dann finden wir auch hier einige Stellen. Feuersee oder See, der mit Feuer und Schwefel brennt, kommt 5x vor. <strong>Offb 19,20; Offb 20,10.14.15; Offb 21,8<\/strong>. Es ist der finale Ort der Feinde Gottes: Gottlose Menschen, Satan und seine D\u00e4monen, der Tod\/Hades selbst. Dabei lesen wir in <strong>1Kor 15,26:<\/strong> <em>\u201eAls letzter Feind wird der Tod weggetan\u201c. <\/em>Was wird \u00fcber diesen Ort gesagt? Er wird als <strong>zweiter Tod<\/strong> bezeichnet. Was lesen wir sonst? <strong>Offb 20,10<\/strong>: <em>\u201eUnd der Teufel, der sie verf\u00fchrte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.\u201c<\/em> Die Konstruktion <em>\u201evon Ewigkeit zu Ewigkeit\u201c<\/em> ist eine sehr starke Konstruktion. In der griechischen Sprache des au\u00dferbiblischen Umfeldes gibt es diese Konstruktion nicht \u2013 es ist eine rein biblische Wortsch\u00f6pfung, die aus dem Hebr\u00e4ischen kommt. Wenn man Ewigkeit (gr. Aion) mit Zeitalter \u00fcbersetzen w\u00fcrde, dann hie\u00dfe es: \u201eDurch alle Zeitalter hindurch\u201c. Es gibt keine st\u00e4rkere Formulierung in der Schrift um ewig \u2013 f\u00fcr immer \u2013 auszudr\u00fccken. In der Offenbarung kommt er mehrfach vor. Gott lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit \u2013 <strong>Offb 4,10<\/strong>. Christus wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit \u2013 <strong>Offb<\/strong> <strong>11,15<\/strong>. Der Rauch der Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit <strong>\u2013 Offb 14,11+19,3<\/strong>. Die Christen werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit \u2013 <strong>Offb 22,5<\/strong>. Das Gegen\u00fcber w\u00e4re <strong>Dan 7,18<\/strong> aus dem AT, wo steht, dass <em>\u201edie Heiligen das Reich besitzen werden von Ewigkeit zu Ewigkeit\u201c. <\/em>M\u00fcssen wir uns diesen Ort tats\u00e4chlich als einen See vorstellen, der brennt und in den alle Ungl\u00e4ubigen geworfen werden? Wir haben es hier auch mit prophetischen Bildern zu tun, die eine gewisse Unsch\u00e4rfe haben. Fakt ist: Es wird ein sehr unsch\u00f6ner Ort sein!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das neue Jerusalem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist die Stadt Gottes \u2013 die Stadt der Heiligen. Verfolgt man den Text aus <strong>Offb 21<\/strong> \u00fcber unseren Abschnitt hinaus, dann wird erkl\u00e4rt, was es mit dieser Stadt auf sich hat. <strong>V9ff:<\/strong> \u201e<em>Komm her! Ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.\u200210&nbsp;Und er f\u00fchrte mich im Geist hinweg auf einen gro\u00dfen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie aus dem Himmel von Gott herabkam,\u200211&nbsp;und sie hatte die Herrlichkeit Gottes.\u201c <\/em>Die Stadt ist auch die Braut. Es sind die Gl\u00e4ubigen, die hier mit der Stadt \u201eneues Jerusalem\u201c identifiziert werden. Wichtig erscheint mir: <em>\u201eSie hatte die Herrlichkeit Gottes\u201c. <\/em>Ein toller Satz, denn damit sind wir gemeint. Wir werden Herrlichkeit haben durch unseren HERRN Jesus. ER hatte darum gebeten in <strong>Joh 17,24<\/strong> und hier lesen wir: Es wird so kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.4 Struktur des Abschnittes:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes beschreibt in seiner Vision die neue Welt, die Gott schaffen wird. Wir haben eine Beschreibung von verschiedenen Dingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben mit dem Jahreslos eine geniale Textstelle. Es geht um den finalen Ort Gottes f\u00fcr die Menschen. Was verspricht Gott denen, die an seinen Sohn Jesus glauben? Es ist ein Leben in einer neuen Welt, in der Gott unmittelbar pr\u00e4sent uns sichtbar ist. Es ist ein Ort ohne Sorgen, \u00c4ngste, N\u00f6te, S\u00fcnde und den Tod. Wir sollten unseren Zuh\u00f6rern Lust und Vorfreude auf dieses ewige Leben machen und gleichzeitig den Ernst der Stelle nicht verschweigen: \u201eNicht alle werden dabei sein\u201c. Damit muss die Frage beantwortet sein: Was bzw. wer ist die Eintrittskarte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menschen leben in unserer Zeit in einer Welt, deren Untergang immer mehr im Mund der Medien ist \u2013 Klimakatastrophe etc. Die alte Welt scheint nicht auf Dauer angelegt zu sein. Wir Christen wissen etwas radikal anderes. Ja, die alte Welt wird am Ende von Gott im Gericht vergehen, aber er macht eine komplett neue, friedliche Welt, auf der es nichts B\u00f6ses gibt. Es ist die heile Welt, nach der sich jeder Mensch zutiefst sehnt. Wir wissen um diese Wahrheit und um den, der die Eintrittskarte ist \u2013 Jesus Christus <strong>(Joh 14,6<\/strong>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind in unserem Text ganz am Ende der Geschichte Gottes mit den Menschen, die einen Anfang f\u00fcr was radikal Neues darstellt. Es ist ein prophetischer Text, weswegen wir schauen m\u00fcssen, ob es Bilder gibt, die wir \u00fcbertragen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich stelle fest, dass wir \u00fcber den Himmel (was kommt ganz am Schluss) sehr selten reden. Deswegen halt ich diese Predigt f\u00fcr eine sehr wichtige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen Lust auf den Himmel \u2013 die neue Welt \u2013 machen. Vorfreude und Sehnsucht nach unserem HERRN Jesus und nach dem, was er f\u00fcr uns schafft! Gleichzeitig wollen wir einladen sich diesem genialen HERRN anzuvertrauen. Vor allem in einer unsicheren Zeit wie der unseren gibt es diesen Anker Jesus und eine herrliche Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jesus macht Himmel und Erde neu <\/strong>(Vorschlag vom Verband)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3.3 <strong>Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Alles neu! (V1-5)<\/li>\n\n\n\n<li>Nicht jeder ist dabei! (V8)<\/li>\n\n\n\n<li>Hast du das Ticket gel\u00f6st? (V6-7)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zu 1. Alles neu (V1-5)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christen gehen einer neuen Welt entgegen, die himmlisch sein wird \u2013 Gott wird seinen Wohnort zu uns Menschen verlagern. <em>\u201eDas Zelt Gottes bei den Menschen\u201c.<\/em> In diesem Punkt d\u00fcrfen wir ausf\u00fchrlich entfalten, was wir oben erarbeitet haben. Wir gehen einer neuen Leiblichkeit entgegen. Wir gehen einer Existenz als neue Menschen in einer neuen Welt entgegen. Gott wird die ganze Sch\u00f6pfung erl\u00f6sen. Ein Leben mit Pflanzen und Tieren. Wir werden von unserem alten ich befreit werden, von unserem Fleisch \u2013 das ist die alte Natur, die immer wieder gegen Gott s\u00fcndigt. Wir werden also zu 100% im Willen Gottes leben und einen Herrlichkeitsk\u00f6rper haben in der Form, wie Jesus ihn nach seiner Auferstehung hatte. Wir lassen also alles Schlechte hinter uns. Das ist wahrlich der Ort, an dem Gott all unsere Sehns\u00fcchte stillen wird. Und doch ist es eine reale, irdische (Neue Erde) Existenz \u2013 kein herumfliegen meiner Seele oder sonst was. Wenn es eine neue Welt geben wird, dann sind doch auch bisher menschliche Dinge (die wir ja lieben) m\u00f6glich. Essen, Trinken, Reisen, Kreativ sein etc. Gott wird Aufgaben f\u00fcr uns haben, denn der Urauftrag besteht weiterhin. Wir sollen herrschen \u00fcber diese neue Welt. In <strong>1Mo 1+2<\/strong> lesen wir genau davon und es ist die Rede von Bebauen und Bewahren. Und ja \u2013 wir werden uns wiedererkennen und gemeinsam Gottes neue Sch\u00f6pfung genie\u00dfen und ihn anbeten.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zu 2. Nicht jeder ist dabei (V8)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben hier einen sehr ernsten Vers. Nicht jeder Mensch wird diese neue Welt erben. Es ist eine unangenehme, aber dringend notwendige Wahrheit. Sie muss uns packen \u2013 f\u00fcr uns selbst, aber eben auch f\u00fcr unsere Mitmenschen. Dieser Ort ist so schlimm, dass wir uns nicht mal unsere gr\u00f6\u00dften Feinde dorthin w\u00fcnschen. Wir m\u00fcssen darlegen, dass die Bibel \u00fcber den doppelten Ausgang spricht. Jesus redet so viel \u00fcber die H\u00f6lle (Feuersee), wie kein zweiter. Es gibt diesen Ort der Gottverlassenheit an dem Gottes Zorn, Gottes Gericht sein wird. Wir machen hier keine Angst, sondern zeigen die Wahrheit der Schrift auf mit der Dringlichkeit: \u201e<em>Heute, wenn ihr seine Stimme h\u00f6rt, verh\u00e4rtet eure Herzen nicht\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zu 3. Hast du das Ticket gel\u00f6st (V6-7)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bist du ein \u00dcberwinder? Warst du bei der Quelle des Wassers des Lebens und hast davon getrunken? Es ist wichtig zu betonen: Der Weg hei\u00dft hier immer JESUS! \u00dcberwinden tun wir selbst nicht, aber wenn wir uns im Vertrauen an Jesus wenden, dann sind wir durch ihn \u00dcberwinder, weil er \u00fcberwunden hat! Sein Sieg wird dann zu unserem und wir sind Kinder Gottes, die diese neue Welt erben werden. Komm zu Jesus uns lass dir das Ticket f\u00fcr die neue Welt schenken. Wir werben, ja wir bitten an Christi statt: Lasst euch vers\u00f6hnen mit Gott. (<strong>2Kor 5,20<\/strong>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Manuel Nowak)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gebet \u2013 In allen Lebenslagen im Gespr\u00e4ch mit GottMonatsthema: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jahreslosung: Siehe ich mache alle neu (Offb 21,5)Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jahreslosung: Jesus macht Himmel und Erde neu Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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