{"id":5201,"date":"2025-03-27T08:26:37","date_gmt":"2025-03-27T07:26:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5201"},"modified":"2025-03-27T08:26:37","modified_gmt":"2025-03-27T07:26:37","slug":"predigthilfe-vom-20-april-2025-johannes-201-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-20-april-2025-johannes-201-10\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 20. April 2025 &#8211; Johannes 20,1-10"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wettlauf zum Grab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Kontext des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Perikope Johannes 19,38-42 bittet Josef von Arimath\u00e4a, dass er den Leichnam von Jesus bekommt. Ihm wird dies bewilligt von Pilatus (V.38). Jesus wird in Leinent\u00fccher eingewickelt (V.40) und sein K\u00f6rper wird mit wohlriechenden \u00d6len behandelt, wie dies Brauch war bei den Juden (V.40). Sie legen Jesus in ein neues Grab, welches an den Garten angrenzte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Versen nach dem Predigttext steht Maria am Grab und dort begegnet sie dann den Engeln und schlie\u00dflich auch Jesus selbst, der sie anspricht. Die Perikopen sind zeitlich sehr nah beieinander. Vers 10 unseres Predigttextes verdeutlicht dies und leitet \u00fcber in die n\u00e4chste Perikope. Dieser ist der Predigttext von n\u00e4chster Woche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gerhard Maier, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/edcbk64jn?ref=BibleLUTBIB2017.Jn20.1&amp;off=168&amp;ctx=+ist.%C2%AB%0aAuch+bei+der+~Auferstehung+wird+da\">Johannes-Evangelium<\/a>, Edition C<\/li>\n\n\n\n<li>Colin G. Kruse, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/tntc64jn2ed?ref=Bible.Jn20.1-3&amp;off=678&amp;ctx=of+the+tomb%2c+and+we+~don%E2%80%99t+know+where+the\">John: An Introduction and Commentary<\/a>, Tyndale New Testament Commentaries<\/li>\n\n\n\n<li>D. A. Carson, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/pntcjohn?ref=Bible.Jn20.1&amp;off=400&amp;ctx=ion+of+Jesus+as+the+~beginning+of+somethi\">The Gospel according to John<\/a>, The Pillar New Testament Commentary<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 1 beginnt mit einer Zeitangabe: \u201eAm ersten Tag der Woche\u201c, diese Angabe findet sich auch in den anderen Evangelien (Mk16,1; Lk. 24,1; Mt. 28,1) und macht deutlich, dass es der Tag nach dem Sabbath ist, was unser heutiger Sonntag ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maria begibt sich hier zum Grab von Jesus. Johannes erw\u00e4hnt hier nur Maria, dass sie zum Grab geht, aber in den anderen Evangelien erfahren wir (Mk16,1; Lk. 24,1; Mt. 28,1)), was Johannes hier voraussetzt, dass auch andere Frauen mit ihr zum Grab gingen. Vers 2 best\u00e4tigt, dass Maria von Magdala eben nicht allein dort war, als sie zu den J\u00fcngern sagt: \u201eWir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.\u201c Sie spricht hier in der 1. Form Plural, was verdeutlicht, dass auch andere (Frauen) mit ihr beim Grab waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist interessant, dass die Frauen wohlriechende \u00d6le kauften und diese mitnahmen, da sie den Leichnam Jesu somit l\u00e4nger frisch halten wollten. Es zeigt sich, dass wir hier keine Hoffnung oder \u00dcberlegungen einer m\u00f6glichen Auferstehung erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00dcberraschung ist dann gro\u00df, als sie an das Grab kommen und der Stein, welcher das Grab verschlossen hatte, nicht mehr da ist. Es geht nicht aus dem Text hervor, wie die Frauen in das Grab kommen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 2<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktion von Maria, als sie das leere Grab sieht ist voller Furcht, sie wei\u00df nicht was geschieht und ihr R\u00fcckschluss auf das leere Grab, in welches sie also geschaut hatten, ist, dass jemand den Leichnam Jesu gestohlen haben muss. Dies war auch zur damaligen Zeit m\u00f6glich und wurde darum schwer bestraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie rennt zu dem J\u00fcnger, den Jesus lieb hatte (=Johannes, den Autor des Evangeliums; Vgl. Joh 13,23; 19,26; 21,7. 20) und zu Petrus und berichtet ihnen diese Begebenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie war in Sorge darum, wo sie denn nun diesen Leichnam hingebracht hatten. Johannes legt hier keinen Schwerpunkt auf das, was davor geschehen ist. Matth\u00e4us berichtet uns (Mt. 27,64), dass die Pharis\u00e4er genau diese Angst gehabt hatten, sie hatten die Angst, dass jemand den Leichnam stehlen w\u00fcrde, um dann behaupten zu k\u00f6nnen, dass ihn jemand gestohlen h\u00e4tte. Ihr Ma\u00dfnahmen dagegen waren deutlich, sie erbaten Wachen und diese wurden auch bewilligt, somit war ein Leichenraub, eigentlich nicht denkbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 3-5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petrus und Johannes rennen daraufhin los, sie tr\u00f6deln nicht, sondern sie rennen. Es war eine Dringlichkeit in ihrem Laufen zum Grab. Johannes berichtet als einziger von dieser Begebenheit. Ebenso berichtet er von diesem Wettlauf, dass er schneller war und als erster am Grab ankommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes wirft einen ersten Blick in das Grab geht aber noch nicht hinein. Warum er nicht hineingeht, erfahren wir im Text nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 6-7<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petrus erreicht das Grab kurze Zeit sp\u00e4ter und im Gegensatz zu Johannes geht Petrus in das Grab hinein. Er schaut nicht nur, sondern er will ganz nah dran sein: Sehen, erkunden, verstehen was geschehen ist. Petrus erkennt zwei Dinge: Es liegen die Leinent\u00fccher, also die T\u00fccher, mit denen man Tote eingewickelt hat, dort und zudem das Schwei\u00dftuch, welches Jesu aufgelegt wurde auf seinen Kopf. Petrus will Gewissheit haben: Ist der Leichnam wirklich weg?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis ist, es ist kein Leichnam mehr in dem Grab. Was Petrus allerdings findet, sind die Kleidung, die Leinent\u00fccher, mit denen Jesus eingewickelt worden ist. H\u00e4tte jemand den Leichnam mitgenommen, dann h\u00e4tte er sich sehr wahrscheinlich nicht die M\u00fche gemacht, dass er vorher am Tatort den Leichnam ausgewickelt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine bemerkenswerte Parallele tut sich hier auf: Als Lazarus von Jesus auferweckt wurde, kommt er aus seinem Grab hervor (Joh 11,44). Ein wesentlicher Unterschied ist, dass Lazarus noch die Grabt\u00fccher anhatte, er musste ausgewickelt werden. Jemand musste ihm die Leinent\u00fccher abnehmen. Jesus hatte nach seiner Auferstehung keine Leinent\u00fccher an. Es wird deutlich \u2013 da ist ein gro\u00dfer Unterschied zwischen den Auferstehungsberichten. Lazarus kommt wieder zum Leben in diese Welt, er wird noch einmal sterben, er ist zur\u00fcckgekommen in seine alte Form und seinen alten K\u00f6rper, bei Jesus ist dies anders. Jesu Leib nach seinem Tod ist anders, er kommt nicht in seine leibliche H\u00fclle zur\u00fcck. Der Auferstehungsleib Christi ist anders, nicht mehr verg\u00e4nglich, er wird nicht sterben und ist auch nicht mehr an Zeit und Raum gebunden, was die Erscheinung Jesus unter seinen J\u00fcngern verdeutlicht (Joh 20,19).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem Petrus in das Grab gegangen ist, geht nun auch Johannes hinein. Und dann berichtet Johannes uns, dass er sah und glaubte. Was sah und glaubte Johannes?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Ausleger meinen, er glaubte Maria, dass der Leichnam wirklich weg war, aber diese Auslegung verk\u00fcrzt und wird dem Wortsinn von \u201eglaubte\u201c nicht gerecht. Vielmehr ist folgendes in den Blick zu nehmen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade die Kombination \u201esah und glaubte\u201c erinnert an Exodus 14,31, wo es hei\u00dft \u201eSo <strong>sah<\/strong> Israel die m\u00e4chtige Hand, mit der der Herr an den \u00c4gyptern gehandelt hatte. Und das Volk f\u00fcrchtete den Herrn und sie <strong>glaubten<\/strong> ihm und seinem Knecht Mose.\u201c Johannes sah die Leinent\u00fccher liegen, er sah, dass Gott hier eingegriffen hatte, er sah und verstand, was dies bedeutet: Jesus war nicht mehr tot; Jesus war auferstanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes berichtet uns hier sein Glaubenszeugnis, wie er zum Glauben gekommen ist. Das Sehen und Glauben spitzen sich zu, bis zu der Begegnung von Thomas mit Jesus, wo Jesus zu Thomas sagt \u201eWeil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und glauben.\u201c Johannes sah, dass Jesus eben nicht wie Lazarus nur in das Leben zur\u00fcckgekehrt war, sondern Jesus war auferstanden in einem viel bedeutenderen Sinn. Es war wahr geworden, was Jesus seinen J\u00fcnger vorhergesagt hatte, dass er wieder das Leben ergreifen w\u00fcrde (Joh 10,17). &nbsp;Was das genau bedeutete, was dies auch alles mit sich brachte, dies konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht 100% einordnen, wie Vers 9 bezeugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 9<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes berichtet uns in einer R\u00fcckschau, dass sie zum damaligen Zeitpunkt noch nicht verstanden hatten, was die Schrift (=das AT) bezeugt und vorhergesagt hatte. Sie verstanden noch nicht, was dies alles bedeutete. Als Johannes sein Evangelium schrieb, war dies anders, Johannes wusste, worum es ging, er wusste auch aus der Entwicklung der ersten Gemeinden und den Briefen des Paulus, was der Tod Jesus wirklich bedeute (s. 1.Kor 15,3-7). Zur Zeit des Erlebens, als er am leeren Grab stand wusste er es aber noch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Petrus dauerte dieses verstehen und glauben etwas l\u00e4nger. In Lukas erfahren wir, dass er zuerst verwundert und nicht glaubend vom Grab wegging (Lk.24,12).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei anderen J\u00fcngern lesen wir, dass Jesus es ihnen erkl\u00e4ren musste, dass sie eben nicht verstanden, was es bedeutet, dass er auferstehen w\u00fcrde, dass dies die Schrift immer wieder betont (Ps. 16,8ff; Jes. 26,19; Hos. 6,2; \u2026).&nbsp; Es ist ermutigend zu wissen, dass die J\u00fcnger auch nicht alles sofort verstanden, dass er selbst dies ihnen immer wieder und neu erkl\u00e4ren musste und sie immer mehr verstanden. (Vgl. den Emmaus-J\u00fcngern musste er es ganz deutlich aus der Schrift erkl\u00e4ren, indem er ganz vorne bei Mose anf\u00e4ngt, zu den Propheten kommt und ihnen erkl\u00e4rt, was die Schrift von ihm alles bezeugt (Lk. 24,27)).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 10<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der letzte Vers unseres Abschnitts weist schon in die n\u00e4chste Perikope. Johannes und Petrus gehen nach dieser Besichtigung des Grabes zur\u00fcck. Sie verlassen den Schauplatz und die Frauen bleiben zur\u00fcck. Hier kn\u00fcpft dann der Predigttext n\u00e4chste Woche direkt an, als Maria diese Begegnung mit den Engeln und Jesus selbst hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Heilsgeschichte kommt hier nach Karfreitag zum entscheidenden zweiten Teil des H\u00f6hepunktes. Jesus stirbt an Karfreitag als unschuldiger: Er nimmt die S\u00fcnde auf sich und stirbt stellvertretend f\u00fcr alle S\u00fcnder. Am Ostermorgen geschieht dann der zweite entscheidende Schritt: Jesus bleibt nicht tot, sondern er ist auferstanden, Jesus lebt. Und die Verhei\u00dfung Jesus in Johannes 14,19 \u201eich lebe, und ihr sollt auch leben\u201c und Johannes 14,2, wo Jesus betont, dass er weggehen wird die Wohnungen zu bereiten und er wird sie zu sich nehmen gewinnt an Gestalt. Sein weggehen ist eben nicht das Ende. Die gro\u00dfe Hoffnung von uns Christen liegt in diesem Ereignis: Weil Jesus auferstanden ist von den Toten, haben wir die Hoffnung und Zuversicht, dass auch wir auferstehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Predigt ist am Ostersonntag: Wir feiern und freuen uns als Gemeinde Jesu, dass er eben nicht im Grab geblieben ist, dass der Tod nicht das Ende ist, dass uns eben nicht nur vergeben ist, sondern dass wir die begr\u00fcndete Hoffnung haben, dass wir auch auferstehen werden, dass Jesus uns vorausgegangen ist und wir darauf vertrauen d\u00fcrfen, dass auch wir auferstehen werden. Dass auch wir einen neuen Leib bekommen werden, der nicht verg\u00e4nglich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Johannes und Petrus wussten nicht sofort alles, aber Johannes bezeugt uns, dass er glaubte, auch wenn er noch nicht alles verstanden hatte. Wo gibt es in unserem Leben Dinge, die wir (noch-) nicht wissen? Hindert uns dies an Jesus zu glauben? Johannes ist uns hier ein Vorbild, der glaubte, trotz dass er einiges zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ganz verstanden hatte. Ebenso ist es eine Ermutigung, dass wir immer mehr und besser verstehen werden, wer, was und wie Jesus ist, dass wir durch das Verbunden sein mit ihm, das Unterwegssein mit ihm, durch seinen Geist\u00a0 und seinem Wort immer mehr erkennen wer er ist, mehr verstehen, was die Bibel bedeutet und wer Jesus ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie gehen wir mit diesem Grab um? Schauen wir rein, oder bleiben wir davor stehen? Wollen wir wirklich verstehen und sehen was da los ist? Wie stehen wir zu der Tatsache, dass Jesus wirklich nichtmehr in diesem Grab war? Es fordert uns heraus, denn wir m\u00fcssen auf diese Frage, die sich uns da stellt, eine Antwort geben: Ist Jesus wirklich auferstanden? Haben wir darauf schon eine Antwort gegeben? Haben wir schon nachgesehen und untersucht, uns mit dem Thema und der Person Jesus besch\u00e4ftigt?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Predigtvorbereitung hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Winrich Scheffbuch:<ul><li><a href=\"https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/35015\">https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/35015<\/a><\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/539\">https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/539<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Predigt hat den Fokus auf dem leeren Grab: Die J\u00fcnger rennen dort hin, weil sie Gewissheit haben wollen, sie wollen wissen, ob es stimmt, dass das Grab leer ist. Johannes berichtet uns hier, wie er zum Glauben gekommen ist, dass er sah und glaubte. Dass dies sein Leben ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Predigt gibt dem Zuh\u00f6rer und uns Hoffnung und Zuversicht, weil Jesus wirklich auferstanden ist. Seine Worte sind wahr geworden. Er hat den Tod besiegt und darum d\u00fcrfen wir vertrauen, dass auch wir durch den Tod zu ihm kommen k\u00f6nnen, wenn wir uns zu ihm bekennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erste Schreck ist gro\u00df, als das Grab leer ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die J\u00fcnger rennen zum Grab, sie wollen Gewissheit und mit eigenen Augen sehen, was dort passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie gehen in das Grab und stellen fest: Jesus ist nicht hier -&gt; er ist wirklich auferstanden!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes sieht und glaubt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann die Predigt wie im Plan \u00fcberschrieben mit \u201eWettlauf zum Grab\u201c nennen oder man k\u00f6nnte auch einen Titel wie \u201eDer Fall Jesus\u201c w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Gliederung k\u00f6nnte man folgende M\u00f6glichkeiten nehmen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Schreck V.1-2<\/li>\n\n\n\n<li>Das Rennen\u00a0 V.3-4<\/li>\n\n\n\n<li>Die Untersuchung V.6-7<\/li>\n\n\n\n<li>Das Ergebnis V.8-10<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder alternativ, wenn man eher den Titel \u201eder Fall Jesus\u201c w\u00e4hlt:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Geheimnis \/ Das R\u00e4tsel \u00a0V.1-2<\/li>\n\n\n\n<li>Aufbruch zum Tatort V.3-4<\/li>\n\n\n\n<li>Tatortbegehung und Untersuchung V.6-7<\/li>\n\n\n\n<li>Erste Ergebnisse \/ Ergebnisse V.8-10<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3.4 <strong>Veranschaulichungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Entwickeln des Leichnams: Das w\u00e4re, wie wenn jemand, der ein eine Handtasche in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von jemand stiehlt, diese zuerst inspiziert, alles aussortiert und dann vor dem Opfer, die Sachen, die er nicht stehlen will in der Tasche zur\u00fcckl\u00e4sst und sie dem Opfer gibt. Ein Dieb w\u00fcrde die Sondierung seiner Beute eben nicht an Ort und Stelle vornehmen, sondern sie mitnehmen und sp\u00e4ter auswerten, was er mitnimmt.<\/li>\n\n\n\n<li>Weihnachten ohne Karfreitag ist sinnlos, aber Karfreitag ohne Ostersonntag ist hoffnungslos und trostlos. Es ist, wie wenn man einen F\u00fchrerschein hat, aber kein Auto, oder wenn man beides hat und dann keine Stra\u00dfe, um das Auto zu benutzen, nur zusammen ergibt es Freude zusammen ergibt es Sinn!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Textlesung k\u00f6nnte man bei diesem Text Psalm 16 lesen, wo deutlich wird, dass der Heilige Gottes nicht in der Grube bleiben wird (Ps. 16,10).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Wolfgang G\u00f6tz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wettlauf zum Grab Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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