{"id":5191,"date":"2025-03-14T08:28:51","date_gmt":"2025-03-14T07:28:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5191"},"modified":"2025-03-18T10:32:35","modified_gmt":"2025-03-18T09:32:35","slug":"predigthilfe-vom-30-maerz-2025-apostelgeschichte-31-16-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-30-maerz-2025-apostelgeschichte-31-16-2\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 6. April 2025 &#8211; Johannes 18, 28-40"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neue Menschen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus, der wahre K\u00f6nig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* Maier, Gerhard. Johannes Evangelium (Edition C Bibelkommentar)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* L\u00fcthi, Walter. Johannes \u2013 das vierte Evangelium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* De Boor, Werner. Das Evangelium des Johannes (Wuppertaler Studienbibel)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* K\u00f6stenberger, Andreas: John (Baker Exegetical Commentary)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 28:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Verh\u00f6r durch die Hohepriester wird Jesus zum r\u00f6mischen Statthalter gebracht. Die Statthalter residierten normalerweise in C\u00e4sarea am Meer. An hohen j\u00fcdischen Festtagen waren sie aber oft in Jerusalem, um bei etwaigen Unruhen sofort eingreifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist nicht sicher, welches Geb\u00e4ude mit dem Pr\u00e4torium gemeint ist. Entweder ist hier die Burg Antonia an der Nordwestecke des Tempels gemeint, oder es handelt sich um den Herodespalast. Wahrscheinlich wurde Jesus gegen 6 Uhr morgens zu Pilatus gebracht und so an die R\u00f6mer ausgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00fcdischen Verantwortlichen schickten wohl ihre Diener mit Jesus in den Palast von Pilatus. Sie selbst blieben drau\u00dfen, um ihre kultische Reinheit im Blick auf die anstehenden Feierlichkeiten nicht zu gef\u00e4hrden. Wie so oft in den Evangelien wird die Spannung zwischen einer \u00e4u\u00dferlichen, oberfl\u00e4chlichen Reinheit und der inneren Unreinheit deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die geistlichen F\u00fchrer Israels gerade dabei sind, das gr\u00f6\u00dfte Unrecht zu begehen, indem sie den unschuldigen Messias ablehnen und verurteilen, achten sie gleichzeitig peinlich genau auf die \u00e4u\u00dfere religi\u00f6se Reinheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 29-32:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pontius Pilatus war 10 Jahre (26-36 n.Chr.) lang r\u00f6mischer Prokurator \u00fcber die Provinz Jud\u00e4a. Jud\u00e4a war als Provinz direkt dem Kaiser unterstellt, nicht dem r\u00f6mischen Senat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Philo, der j\u00fcdische Schriftsteller, beschreibt Pilatus als unbeugsam und r\u00fccksichtslos, aber auch als bestechlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gespr\u00e4ch zwischen Pilatus und den j\u00fcdischen F\u00fchrern klingt etwas merkw\u00fcrdig, hat aber durchaus einen juristischen Sinn. Pilatus geht es mit seiner Frage nicht darum, den Fall zu kl\u00e4ren. Er m\u00f6chte zun\u00e4chst feststellen, ob er als r\u00f6mischer Prokurator f\u00fcr diesen Fall \u00fcberhaupt zust\u00e4ndig ist, oder ob es sich um innerj\u00fcdische Streitigkeiten handelt. Die Antwort in Vers 30 soll genau diese Zust\u00e4ndigkeit unterstreichen. Die j\u00fcdischen Ankl\u00e4ger betonen, dass es sich im Fall von Jesus um ein Verbrechen handelt, das \u00fcber ihre juristische Zust\u00e4ndigkeit hinausgeht und deshalb von Pilatus gerichtet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem Pilatus zun\u00e4chst ablehnt, den Prozess zu \u00fcbernehmen, erkl\u00e4ren die j\u00fcdischen Verantwortlichen, dass Jesus, ihrer \u00dcberzeugung nach, die Todesstrafe verdient hat. Solche Bestrafungen durften sie nicht durchf\u00fchren, sie waren der r\u00f6mischen Obrigkeit vorbehalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes gibt uns zum Abschluss dieses Dialogs in Vers 32 eine geistliche Deutung und erinnert an die Worte, mit denen Jesus in Joh 12,32f seinen eigenen Tod und auch die Art seines Sterbens vorhergesagt hat. Diese Vorhersage machte schon deutlich, dass die Verurteilung und T\u00f6tung Jesu durch die R\u00f6mer geschehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 33-35:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pilatus nimmt den Fall Jesus an und beginnt mit dem Verh\u00f6r. Die Frage, die Pilatus stellt, zeigt, dass er \u00fcber den Vorwurf, der gegen Jesus im Raum stand, informiert worden war. In Lukas 23,2 k\u00f6nnen wir nachlesen, was die Anklage war:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Lukas 23,2<\/em><\/strong><em> Sie fingen aber an, ihn zu verklagen, und sagten: Diesen haben wir befunden als einen, der unsere Nation verf\u00fchrt und sie davon abbringt, dem Kaiser Steuer zu geben, indem er sagt, dass er selbst Christus, ein K\u00f6nig, sei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich konnten die Ankl\u00e4ger auf den auff\u00e4lligen Einzug von Jesus nach Jerusalem verweisen, den man im Sinne ihrer Anklage deuten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vorwurf, Jesus w\u00fcrde sich \u201eK\u00f6nig der Juden\u201c nennen, war sehr ernst. Seitdem die R\u00f6mer im Jahr 64 v.Chr. die Herrschaft \u00fcber Jud\u00e4a \u00fcbernommen hatten, hatten nur diejenigen das Recht sich K\u00f6nig der Juden zu nennen, die von den R\u00f6mern in diese Aufgabe eingesetzt waren. Alle anderen, die diesen Anspruch erhoben, wurden als Aufr\u00fchrer gegen Rom mit dem Tod bestraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 36:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus antwortet auf die Frage von Pilatus, indem er erw\u00e4hnt, was seine Ankl\u00e4ger offensichtlich verschwiegen hatten. Jesus hat den Anspruch erhoben, ein K\u00f6nig zu sein, aber gleichzeitig hat er immer wieder deutlich gemacht, dass dieser Anspruch nicht politisch, oder gegen Rom gerichtet ist. Das erkl\u00e4rt Jesus auch Pilatus. Er ist K\u00f6nig in einer anderen Dimension, was eben auch erkl\u00e4rt, warum niemand f\u00fcr Jesus k\u00e4mpfte, als er verhaftet wurde. Jesus hat seinen J\u00fcngern sogar verboten f\u00fcr ihn zu k\u00e4mpfen. Er forderte Petrus auf, sein Schwert wieder in die Scheide zu stecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 37:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktion von Pilatus in Vers 37 wirkt beinahe verwirrt. Hatte er damit gerechnet, dass Jesus angesichts der drohenden Verurteilung sagen w\u00fcrde, dass er nat\u00fcrlich kein K\u00f6nig sei? Sp\u00fcrte Pilatus etwas von der Vollmacht Jesu in dessen Worten? Merkte er, dass dieser Angeklagte wirklich Macht besitzt? Nur eben eine Macht, die ganz anders ist als die Macht der irdischen K\u00f6nige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus bejaht die erstaunte R\u00fcckfrage von Pilatus und spricht im gleichen Atemzug von seinem Auftrag. Er ist als Zeuge der Wahrheit auf die Welt gekommen. In Jesus wurde Gottes Wahrheit sichtbar (vgl. Joh 1,14). Auch in seinem Prozess wird diese Wahrheit offenbar. Jesus bekennt sich vor Pilatus als K\u00f6nig, genauso wie er sich vor dem Hohen Rat als Sohn Gottes bekennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus geht hier aber noch einen Schritt weiter. Er dreht gewisserma\u00dfen das Verh\u00f6r um und zeigt Pilatus, dass sein Leben auf dem Pr\u00fcfstand ist. Geh\u00f6rt Pilatus auf die Seite der Wahrheit, der Wahrheit Gottes, und erkennt deshalb, dass Jesus die Wahrheit sagt und ist? Oder steht er in der Reihe mit so vielen, die Jesus ablehnen und damit auch Gottes Wahrheit ablehnen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 38:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antwort von Pilatus auf die Worte von Jesus ist sehr bekannt geworden. Und wir werden nicht mehr aufl\u00f6sen k\u00f6nnen, was in den Worten von Pilatus alles mitgeschwungen hat. Bringt Pilatus hier seine Skepsis zum Ausdruck, dass ein Mensch wirklich die Wahrheit erkennen oder gar besitzen kann? Sind es resignierte oder sogar zynische Worte, die deutlich machen: Bei diesem Prozess geht es doch nicht um die Wahrheit, sondern darum, dass die Feinde Jesu ihren Willen bekommen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht merkte Pilatus auch, dass in Jesu Worten wirklich eine tiefe Wahrheit da war. Aber er war nicht bereit sich auf diese Wahrheit einzulassen. Matth\u00e4us berichtet uns in diesem Zusammenhang von einer Nachricht, die Pilatus von seiner Frau erhalten hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Matth\u00e4us 27,19<\/em><\/strong><em> [\u2026] Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Denn im Traum habe ich heute um seinetwillen viel gelitten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erkannte Pilatus, dass Jesus viel mehr war? Wir wissen es schlussendlich nicht. Auf jeden Fall wird deutlich, dass Pilatus nicht bereit ist, sich von Jesus und seiner Wahrheit pers\u00f6nlich hinterfragen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aussage von Pilatus beendet die Befragung und Pilatus hat erkannt, dass er bei Jesus nichts findet, wof\u00fcr er ihn verurteilen k\u00f6nnte. Dies teilt er den Ankl\u00e4gern und der Menschenmenge mit, die vor seinem Palast warten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 39-40:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich h\u00e4tte Pilatus Jesus einfach freilassen m\u00fcssen, nachdem er keine Schuld an ihm gefunden hatte. Es scheint so, als ob Pilatus sein Ansehen im j\u00fcdischen Volk und seine Beziehung zu den j\u00fcdischen Verantwortlichen f\u00fcr wichtiger hielt als die Wahrheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus war f\u00fcr eine Begnadigung eigentlich gar nicht passend, weil es zumindest nach den Worten von Pilatus keinen Grund gab, Jesus \u00fcberhaupt zu verurteilen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch bot Pilatus dem Volk an, dass er seinen Brauch, einen Gefangenen freizulassen, an Jesus ausf\u00fchren wollte. Diesen Brauch pflegte Pilatus wohl, um sich beim Volk ein besseres Ansehen zu verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pilatus nennt Jesus den \u201eK\u00f6nig der Juden\u201c. Auch hier ist wieder nicht ganz klar, was er mit dieser Bezeichnung bezwecken wollte. Wollte er mit dieser Bezeichnung die j\u00fcdischen Autorit\u00e4ten ver\u00e4rgern? Benutzte er die Bezeichnung, um die Menschenmenge dazu zu bewegen, f\u00fcr Jesu Freilassung zu stimmen? Oder wollte er damit zeigen, wie unsinnig die Anklage gegen Jesus war?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktion der versammelten Menge ist jedenfalls eindeutig. Sie wollen lieber Barabbas, der ein Widerstandsk\u00e4mpfer gegen Rom war. In Mk 15,7 k\u00f6nnen wir eine etwas ausf\u00fchrlichere Beschreibung \u00fcber Barabbas lesen. Wahrscheinlich war Barabbas\u2018 ganzer Name Jesus Barabbas. Barabbas bedeutet Sohn des Vaters. Dieser Barabbas wird Jesus, der wirklich der Sohn des Vaters ist, vorgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Hohepriester und ihren Anhang war es so wichtig, dass Jesus verurteilt wurde, dass sie sogar bereit waren f\u00fcr einen K\u00e4mpfer gegen die r\u00f6mische Besatzung einzutreten und seine Freilassung zu fordern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Begegnung zwischen Jesus und Pilatus macht einmal mehr deutlich, wie stark sich das Reich Jesu vom Reich dieser Welt unterscheidet. Pilatus, der in Jerusalem der Vertreter der r\u00f6mischen Macht war, trifft auf einen K\u00f6nig, der so viel m\u00e4chtiger ist als er. Aber er erkennt es nicht. Jesus ist viel mehr als ein irdischer K\u00f6nig der Juden. Jesus ist der K\u00f6nig aller K\u00f6nige.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Passionszeit nimmt uns mit hinein in die wunderbare Botschaft, dass Jesus, der wahre K\u00f6nig, bereit war auf seine Macht zu verzichten und f\u00fcr uns das Leiden auf sich zu nehmen. Jesus ertr\u00e4gt bereitwillig Unrecht und Schmerzen. In der Passionszeit begegnen wir einem K\u00f6nig, der \u00e4u\u00dferlich \u00fcberhaupt nicht k\u00f6niglich wirkt. Und doch hat Jesus seinen Anspruch immer wieder sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, auch als er vor Pilatus stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Predigt sollte deutlich werden, wie klar sich Jesus von allen K\u00f6nigen dieser Welt unterscheidet, und dass er gerade durch seine Hingabe und Dienstbereitschaft unterstreicht, wie gro\u00df und herrlich er doch ist (vgl. Phil 2,5-11).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite m\u00fcssen wir betonen, wie tief die Welt in der S\u00fcnde versunken ist und diesen Retter so dringend braucht. Dies zeigt sich auf der einen Seite am Hass der Hohenpriester und ihrer Anh\u00e4nger gegen Jesus aber auch in der Gleichg\u00fcltigkeit und Ablehnung gegen Jesus, die wir bei Pilatus sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in der Begegnung mit Pilatus unterstreicht Jesus, dass er es ist, an dem sich zeigt, ob ein Mensch auf der Seite von Gottes Wahrheit steht oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Predigt soll den Blick auf die K\u00f6nigsherrschaft Jesu lenken. Er ist der ganz andere K\u00f6nig, der ein ganz anderes Reich regiert, in dem v\u00f6llig andere Ma\u00dfst\u00e4be gelten als in unserer Welt. Jesus ist der wahre K\u00f6nig, der Gottes Wahrheit auf unvergleichliche Weise bezeugt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen dazu einladen, diesem K\u00f6nig zu vertrauen und ihm mit ganzem Herzen nachzufolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus, der wahre K\u00f6nig<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3.3 <strong>Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Der wahre K\u00f6nig vor den Herren der Welt (V.28-35)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Der wahre K\u00f6nig ist nicht von dieser Welt (V.35-36)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Der wahre K\u00f6nig bringt die Wahrheit (V.37)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">4. Der wahre K\u00f6nig wird von der Welt abgelehnt (V.38-40)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neue Menschen Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus, der wahre K\u00f6nig Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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