{"id":5124,"date":"2024-11-05T09:10:08","date_gmt":"2024-11-05T08:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5124"},"modified":"2024-11-27T09:10:56","modified_gmt":"2024-11-27T08:10:56","slug":"predigthilfe-vom-22-dezember-2024-johannes-1022-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-22-dezember-2024-johannes-1022-30\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 22. Dezember 2024 &#8211; Johannes 10,22-30"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus h\u00e4lt uns in seiner Hand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Kontext des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Text kn\u00fcpft inhaltlich durch die Frage in V. 24 direkt an den vorherigen an (Vgl. Joh. 10,19-21), wo ebenfalls ein Disput entstanden ist \u00fcber das, wer Jesus denn ist. Zeitlich erfolgt diese erneute Frage allerdings ca. 2 Monate sp\u00e4ter am Fest der Tempelweihe (V.22).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus greift dann das Motiv des Hirten und der Schafe der Verse 1-21 hier nochmals auf und f\u00fchrt es weiter aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 31 schlie\u00dft sich direkt an V.30 an und sollte darum auch ber\u00fccksichtigt werden. Die Zuh\u00f6rer von Jesus greifen seine Worte auf und setzen ihm wegen dieser Worte zu und wollen ihn steinigen (V.31). Jesus tritt dann in einen Diskurs mit ihnen, wo er ihnen erneut den Gedanken aus Vers 25 erl\u00e4utert: Jesus kann anhand der Werke erkannt werden, sie zeugen von ihm (Vgl. Vers 37-38).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gerhard Maier, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/edcbk64jn?ref=BibleLUTBIB2017.Jn10.25-30&amp;off=8659&amp;ctx=aben+dies+nach+5%2c18+~ganz+richtig+erfa%C3%9Ft%2c\">Johannes-Evangelium<\/a>, Edition C<\/li>\n\n\n\n<li>Rudolf Schnackenburg, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/dsjhnschnack?ref=Bible.Jn10.22-30&amp;off=179&amp;ctx=spielt%2c+ist+mit+der+~Rede+von+Hirt+und+Sc\">Das Johannesevangelium<\/a>, Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament<\/li>\n\n\n\n<li>Colin G. Kruse, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/tntc64jn2ed?ref=Bible.Jn10.22-23&amp;off=383&amp;ctx=ar-panelled+ceiling+~spanning+49+ft+(15+m\">John: An Introduction and Commentary<\/a>, TNTC<\/li>\n\n\n\n<li>D. A. Carson, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/pntcjohn?ref=Bible.Jn10.22-23&amp;off=150&amp;ctx=he+Syrian+Antiochus+~Epiphanes+overran+Je\">The Gospel according to John<\/a>, The Pillar New Testament Commentary<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V.22-23<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den ersten beiden Versen erkl\u00e4rt uns Johannes den zeitlichen und \u00f6rtlichen Rahmen der n\u00e4chsten Unterhaltung von Jesus: Es ist die Zeit des Tempelweihfests, welches kein mosaisches Fest war, sondern was erst recht sp\u00e4t aufgrund der Neuweihung des Tempels (ca. 165 v.Chr.) durch Judas Makkab\u00e4us erfolgte (Vgl. 1.Makk 4,4ff; 2.Makk 10,6-7). Dieses Fest ereignete sich im Dezember und war damit 2 Monate sp\u00e4ter das vorausgehende Gespr\u00e4ch (s.PH letzte Woche). Dazu passt auch die Erg\u00e4nzung, dass es Winter war zu dieser Zeit (V.1b).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ort der Unterhaltung war im Tempel, und zwar in der Halle Salomos. Dies war ein S\u00e4ulengang l\u00e4ngs der Ostseite des Vorhofes der Heiden im Tempelbezirk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V.24-25<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen kamen wieder zu Jesus und sie bewegt dieselbe Frage, welche sie auch in V.19-21 besch\u00e4ftigt hat: \u201eWer ist Jesus?\u201c. Sie kommen damit zu Jesus und wollen von ihm eine definitive Antwort auf diese Frage haben. Sie wollen klar und deutlich aus seinem Mund h\u00f6ren, ob er denn nun der Christus, der versprochene Retter ist, oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus Antwortet ihnen, aber nicht, wie sie sich das vorgestellt haben, sondern er sagt \u201eIch habe es euch gesagt und ihr glaubt mir nicht\u201c (V.25). Worauf bezieht sich diese Aussage von Jesus? Bereits vorher hatte Jesus immer wieder, wie auch hier, darauf verwiesen, dass seine Werke eine deutliche Sprache sind (Vgl. Joh. 5,36-40). Und auch hier macht Jesus dann im zweiten Satz seiner Antwort deutlich: Die Werke, die er tut, zeugen von ihm. Jesus wollte sich nicht in die Reihe der politischen oder religi\u00f6sen Retter und vermeintliche Messiasse der damaligen Zeit einordnen, sondern man sollte und kann ihn, anhand der Vorhersagen des AT, wirklich erkennen. Immer wieder hat Jesus Menschen geheilt, Wunder gewirkt und ihnen gezeigt, dass er der versprochene Retter ist. Gerade an seinen Werken und seinen Erkl\u00e4rungen, dass er die Werke tut, die er den Vater tun sieht (Joh 5,19ff). Auch in dem Abschnitt danach geht Jesus explizit auf diese Tatsache ein, als er den Menschen sagt: \u201eTue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht; <sup>38 <\/sup>tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, damit ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich in ihm\u201c (Joh. 10,37-38). Auch Johannes der T\u00e4ufer stellte diese Frage und die Antwort Jesus best\u00e4tigt ihm das dann, dass \u201eBlinde sehen, Lahme gehen, \u2026\u201c verweist einmal mehr auf Jes. 35,5-6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V.26<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Vers 26 richtet Jesus dann harte Worte an seine Zuschauer: Sie sind nicht von seinen Schafen. Sie verstehen Jesus und seine Worte nicht. Sie folgen ihm nicht nach. Jesus bezeichnet seine Nachfolger als Schafe (z.B. Mt. 10,16), doch seine Zuh\u00f6rer glauben ihm eben nicht (Vgl. Joh. 8,45). Sie wollen es nicht glauben. Wichtig ist in diesem Vers anzumerken, dass es hier nicht um das Thema Vorherbestimmung geht, denn sonst w\u00fcrde Jesus seine Zuh\u00f6rer eben nicht in den Versen 37-38 zum Glauben auffordern. Jesus geht es um die Unterscheidung, dass seine Zuh\u00f6rer eben nicht an ihn glauben, dass ihr Unglaube ihnen im Weg steht, sie die Zeichen und seine Werke nicht sehen wollen oder es ihnen schwer f\u00e4llt dies zu akzeptieren, dass dieser Jesus anders ist als alle vor und nach ihm, die verk\u00fcndeten und vermeintlich diese Retter waren. Jesus ist anders, er hat Vollmacht, er tut die Zeichen und alles in seinem Leben zeigt, dass er dieser Retter ist, auf den das Volk seit langer Zeit gehofft hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V.27-28a<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus wird in diesen Versen noch deutlicher und f\u00fchrt das Gesagte in V.26 weiter aus: Er wiederholt die Worte aus V.16, wo er ebenfalls gesagt hat, dass seine Schafe seine Stimme h\u00f6ren, sie folgen ihm, sie vertrauen darauf, dass er der gute Hirte ist (s. Predigthilfe letzte Woche). Jesus ruft klar in die Nachfolge, die Menschen sollen ihm nachfolgen (Joh. 12,26), sie sollen ihm hinterhergehen, wie eben bildlich auch eine Herde ihrem Hirten hinterhergeht. Unweigerlich klingen die Worte aus Ps. 95,7 an: \u201eDenn er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. Wenn ihr doch heute auf seine Stimme h\u00f6ren wolltet\u201c. &nbsp;In Vers 28 kommt dann ein zus\u00e4tzlicher Aspekt dieser Nachfolge hinzu, der bisher noch nicht zur Sprache kam: Jesus gibt nicht nur sein Leben f\u00fcr die Schafe (V.11), er besch\u00fctzt die Herde (V.1; 12), sondern er gibt ihnen auch ewiges Leben (V.28; ebenso in Joh. 6,27). Ein unglaubliches Geschenk, was der Hirte hier seinen Schafen verspricht, was auch ganz gut in die Adventszeit und besonders den Text am 24.12. schon vorbereitet. Jesus kann dies den Schafen versprechen, weil er sein Leben hinlegen wird, weil er f\u00fcr die S\u00fcnden sterben wird (Vgl. Joh. 10,15.17-18).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V.28b- 30<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten beiden Versen wird dann zum einen deutlich, dass niemand die Schafe aus der Hand Jesus rei\u00dfen kann (V.28b; ebenso in: Joh. Joh. 6,37.39; 17,2.24; 18,9). Jesus h\u00e4lt die Schafe. Dieser Gedanke wird bereits vorher in Joh. 6,39 deutlich und unterstreicht Jesu Kraft. Auch bei Paulus (R\u00f6mer 8) und im Hebr\u00e4erbrief (Hebr.13,6) wird dies deutlich: Niemand kann uns aus dieser Hand Jesus rei\u00dfen. Dies wird noch deutlicher, wenn Jesus in Vers 29 bezeugt, dass es eben nicht nur seine Hand ist, sondern auch die Hand des Vaters. Der Sch\u00f6pfer des Universums h\u00e4lt uns in seiner Hand, wo, wenn nicht dort, k\u00f6nnten wir uns sicher f\u00fchlen?! Nicht W\u00f6lfe, R\u00e4uber oder andere Dinge k\u00f6nnen uns aus dieser m\u00e4chtigen Hand Gottes rausrei\u00dfen. Es gibt keine gr\u00f6\u00dfere Sicherheit in dem irdischen Leben als diese Hand Gottes, die er jedem ausstreckt, die jeder ergreifen kann, wenn er Jesus nachfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im letzten Vers unseres Abschnitts macht Jesus die bemerkenswerte Aussage: \u201eIch und der Vater sind eins\u201c (V.30; \u00e4hnlich in: Joh. 14,10; 17,22). Jesus macht hier deutlich, dass er nicht der Vater im Himmel ist, sondern es sind zwei unterschiedliche Personen, aber sie sind einzigartig verbunden. Jesus ist Gott, aber Gott sind drei Personen (Trinit\u00e4t). Der Vater ist hier nicht als Jesus auf der Erde. Sie sind voneinander zu unterscheiden und doch sind sie beide Gott. Zur Frage, warum Jesus und der Vater nicht eine Person sind siehe: D. A. Carson, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/pntcjohn?ref=Bible.Jn10.30&amp;off=27&amp;ctx=Verses+28%E2%80%9329+affirm+~that+both+the+Father\">The Gospel according to John<\/a>, The Pillar New Testament Commentary, 394ff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen, die um Jesus standen, verstanden, was er sagten wollte: Denn ihre Reaktion zeigt, wie heftig diese Aussage war und l\u00e4sst uns verstehen, was Jesus hier sagte: Die Zuh\u00f6rer heben Steine auf (V.31) um damit Jesus zu steinigen. In Vers 33 wird die Anklage dann deutlich: \u201eWir steinigen dich nicht wegen der guten Werke, die du tust, sondern wegen der Gottesl\u00e4sterung: Du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott\u201c (Vgl. V.33). Die Zuh\u00f6rer waren sich also sicher: Jesus bezeichnet sich hier als Gott, er sagt \u201eIch bin Gott\u201c. Diese unglaubliche Aussage schockiert auch heute noch Menschen, und es ist ein Geheimnis, das wir vielleicht nie ganz verstehen werden, was aber wahr ist: Jesus war ganz Mensch, aber auch ganz Gott. Diese unglaubliche Botschaft, dass Gott seinen Sohn auf diese Erde sendet, darauf gehen wir ja gerade an diesem 4. Advent zu und ist eine gro\u00dfartige M\u00f6glichkeit auf dieses unglaubliche Ereignis hinzuweisen, dass Gott, der alles hatte, seinen Sohn sendet, dass Jesus unter uns Menschen als Mensch lebte, mit diesem einen Auftrag, den er an Karfreitag und Ostersonntag erf\u00fcllte: Frieden zwischen Gott und den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus kommt und er ist der lang ersehnte Retter des Volkes. Doch viele erkennen es nicht und wollen oder k\u00f6nnen es nicht glauben, was Jesus hier sagt. Er ist der Sohn Gottes, er ist der Messias und er verspricht, dass er seinen Schafen ewiges Leben geben wird und sie sicher in seiner und Gottes Hand sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir befinden uns in der Adventszeit und kurz vor Heiligabend. Die Predigt ist vorerst der Abschluss der Johannesevangeliums-Reihe. (Es geht im Februar erst dann mit Kapitel 12 weiter). Gott sendet seinen Sohn auf die Erde, damit er dies m\u00f6glich macht: Damit Menschen wieder zu ihm kommen k\u00f6nnen. Jesus macht hier die gro\u00dfe Zusage, dass die Schafe nicht mehr aus seiner und sogar Gottes Hand gerissen werden k\u00f6nnen. Jesus macht in Vers 30 deutlich, dass er der Sohn Gottes ist und er wirklich ganz Mensch wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Frage aller Fragen ist: Ist Jesus Gottes Sohn? -> Jesus beantwortet diese Frage hier<\/li>\n\n\n\n<li>Folgen wir Jesus nach? Hier kann man einen Aufruf zum Glauben aussprechen, gerade wenn G\u00e4ste da sind: Jesus l\u00e4dt jeden ein, dass er kommen darf, dass er eine Antwort findet auf diese Frage: Wer ist Jesus? Er sichert sogar uns zu, dass derjenige, der ihn suchen wird, ihn finden wird (Mt. 7,7-8). Wir haben einen Gott, der sich finden l\u00e4sst, der nicht weit weg im Nebel ist und sich versteckt, sondern jemand, der sogar selbst Mensch wurde, auf die Erde kam, um die Gemeinschaft mit Gott wieder zu erm\u00f6glichen<\/li>\n\n\n\n<li>Folgen wir der Stimme Jesus? Oder wo tun wir uns schwer? Wo ist der Ruf der Welt laut um uns herum und wir vertrauen Jesu und seinem Wort nicht?<\/li>\n\n\n\n<li>Haben wir diese Gewissheit, dass nichts uns aus Jesu Hand rei\u00dfen kann? Verstehen wir es, was es bedeutet, dass der Sch\u00f6pfer des Universums, der uns geschaffen hat auch h\u00e4lt und uns niemals los l\u00e4sst, oder fallen l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Predigtvorbereitung hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00a0Winrich Scheffbuch: <a href=\"https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/31319\">https:\/\/www.sermon-online.com\/de\/contents\/31319<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel der Predigt ist, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes ist. Er kam, wurde Mensch, sammelte seine Herde und passt auf sie auf. Er ist ganz Gott und ganz Mensch und darum sind wir sicher in seiner und des Vaters Hand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus h\u00e4lt uns in seiner Hand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus ist der Sohn Gottes, und darum d\u00fcrfen wir seinem Wort vertrauen, wenn er unmissverst\u00e4ndlich klar macht, dass wir sicher in seiner Hand sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Von der Frage aller Fragen (V.22-25)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <br>b) zu Jesus dem Hirten (V. 26-28a)<br>c) \u00a0zum Versprechen des Hirten (V.28b-30)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Wolfgang G\u00f6tz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jesus h\u00e4lt uns in seiner Hand Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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