{"id":5071,"date":"2024-09-11T15:28:13","date_gmt":"2024-09-11T13:28:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=5071"},"modified":"2024-09-11T15:28:13","modified_gmt":"2024-09-11T13:28:13","slug":"predigthilfe-vom-6-oktober-2024-2-thessalonicher-11-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-6-oktober-2024-2-thessalonicher-11-12\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 6. Oktober 2024 &#8211; 2. Thessalonicher 1,1-12"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 F\u00fcr die Gemeinden dankbar bleiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\">www.bibleserver.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Einleitende Hinweise zum 2.Thessalonicherbrief<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 2.Thessalonicherbrief ist sehr eng mit dem 1.Thessalonicherbrief verwandt. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Paulus den Brief recht zeitnah nach dem 1.Thessanlonicherbrief geschrieben hat, um die Gemeinde im Blick auf die aufkommende Tr\u00e4gheit zurecht zu weisen und sie in der st\u00e4rker werdenden Verfolgung und hinsichtlich der einsetzenden Irrlehre zu st\u00e4rken. Wenn diese Einordnung zutrifft, dann h\u00e4tten wir es mit einem weiteren Brief aus der Anfangszeit von Paulus Missionst\u00e4tigkeit zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kapitel 1 unterstreicht Paulus seine Dankbarkeit f\u00fcr die Gemeinde und weist die Christen in Thessalonich auf das Zorngericht hin, das den Verfolgern der Gemeinde droht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kapitel 2 erinnert er die Christen daran, dass der Tag des Herrn noch nicht gekommen ist und der Verf\u00fchrer, der dem Tag des Herrn vorausgehen muss, auch noch eine zuk\u00fcnftige Gestalt ist. Paulus tritt damit einer falschen Lehre entgegen, die sich anscheinend in Thessalonich breitgemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus fordert die Christen in Thessalonich in den letzten Abschnitten des Briefes heraus, sich konsequent an der Wahrheit festzuhalten.&nbsp; Er bittet sie treu in der F\u00fcrbitte zu sein und sich dadurch auszuzeichnen, dass sie Gutes tun. Im Blick auf Gemeindeglieder, die sich nicht an die Anweisungen des Apostels halten, fordert Paulus eine klare Linie der Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 1-2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 2.Thessalonicherbrief beginnt fast genauso, wie der 1.Thessalonicherbrief. Die gleichen Absender des Briefes werden genannt und die Gemeinde der Thessalonicher wird als Gemeinde beschrieben, die in Gott dem Vater und in dem Herrn Jesus Christus ist. Das \u201eunser Vater\u201c im 2.Thessalonicherbrief verst\u00e4rkt noch einmal mehr die Verbindung zwischen den Briefschreibern und den Empf\u00e4ngern. Der Friedensgru\u00df ist im 2.Thessalonicherbrief etwas l\u00e4nger. Durch die Erg\u00e4nzung wird klar gemacht, wer allein der Urheber von echter Gnade und echtem Frieden ist. Mit Gnade und Frieden wird all das zusammengefasst, was Gott seiner Gemeinde durch sein gro\u00dfes Rettungswerk erm\u00f6glicht hat. Nur in seiner Gnade gibt es echten, ewigen Frieden. Ewigen Frieden mit unserem Vater im Himmel, den er in seinem Sohn geschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 3<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom Segensgru\u00df wechselt Paulus wie im 1.Thessalonicherbrief zum Dank. Paulus ist Gott zutiefst dankbar, was er von der jungen Gemeinde in Thessalonich h\u00f6rt. Paulus ist keineswegs blind f\u00fcr die Herausforderungen, N\u00f6te und Gefahren, in denen die Gemeinde steht. Aber er beginnt wieder mit dem Dank f\u00fcr das geistliche Wachstum, das Gott in der Gemeinde schenkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Art und Weise, wie Paulus hier die Dankbarkeit formuliert, ist auff\u00e4llig. Paulus spricht vom \u201edankbar sein m\u00fcssen\u201c und davon, dass dies angemessen ist. Dies hat aber nichts mit einer erzwungenen Dankbarkeit zu tun, vielmehr scheint Paulus hier sehr grunds\u00e4tzlich erkl\u00e4ren zu wollen, dass Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott f\u00fcr Wachstum in der Gemeinde, eine notwendige und angemessene Haltung f\u00fcr ein Kind Gottes ist. Ein Nachfolger Jesu sollte sehen, wie Gott in seiner Gemeinde am Wirken ist und ihm von Herzen daf\u00fcr dankbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was sieht Paulus bei den Thessalonichern? Er sieht, wie Glaube und Liebe wachsen, gerade auch in der schweren Situation, in der sich die Gemeinde befindet. Sie wachsen in ihrem tiefen Vertrauen Gott gegen\u00fcber und in der liebevollen Beziehung zueinander, was Paulus mit Freude und Stolz erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 4<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wachsen von Glauben und Liebe bei den Thessalonichern f\u00fchrt bei Paulus nicht nur zu einer tiefen Dankbarkeit Gott gegen\u00fcber. Auch in anderen Gemeinden f\u00fchrt Paulus die Thessalonicher als Vorbild an, gerade ihre Treue in den schweren \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden. Dieses R\u00fchmen der Apostel im Blick auf die Gemeinde in Thessalonich war sicherlich eine gro\u00dfe Ermutigung f\u00fcr die anderen Gemeinden, aber auch f\u00fcr die Thessalonicher selbst. Schon in 1.Thess 1,7 hat Paulus davon geschrieben, dass die Christen in Thessalonich zu Vorbildern in Mazedonien und Achaja geworden sind. Und auch dort ist das geistliche Wachstum der Thessalonicher mitten in der Bedr\u00e4ngnis das zentrale Thema.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Angriffe gegen die Gemeinde, die schon kurz nach der Gr\u00fcndung begonnen haben (vgl. Apg 17), sind also weitergegangen und haben die Gemeinde immer wieder herausgefordert. Die Angriffe konnten die Gemeinde aber nicht von ihrem Glauben abbringen. Sie wussten, dass Gott ihre Situation in seinen guten H\u00e4nden h\u00e4lt. Und Paulus ermutigt die Christen in Thessalonich weiter in diesem tiefen Vertrauen zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 5-10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus setzt das Leiden der Thessalonicher in einen gro\u00dfen heilsgeschichtlichen Rahmen und blickt auf die Zukunft sowohl der Christen in Thessalonich als auch auf die Zukunft der Verfolger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die verfolgten Christen gilt die Realit\u00e4t, dass ihre Bedr\u00e4ngnisse ein Zeichen daf\u00fcr sind, dass sie zu Gottes Reich geh\u00f6ren. Wir sehen bei Paulus eine sehr klare Theologie des Leidens. In Gottes Plan spielt das Leiden seiner Kinder, die wegen ihres Glaubens in diesen Bedr\u00e4ngnissen sind, eine wichtige Rolle. Leid und Bedr\u00e4ngnisse sollten eben nicht als Zeichen daf\u00fcr verstanden werden, dass ein Mensch von Gott abgelehnt oder verlassen ist. Gleichzeitig ist das Leid kein Weg, um sich das Heil zu verdienen. Die Rettung ist immer ein unverdientes Gnadengeschenk. Dennoch f\u00fchrt Gott seine Nachfolger immer wieder durch Zeiten der Bedr\u00e4ngnis, in denen der Glaube auf die Probe gestellt und gereinigt wird (vgl. 1.Petr 1,6-9). In unserem Abschnitt bringt Paulus nun das aktuelle Leiden der Thessalonicher mit dem kommenden Gericht Gottes zusammen, in dem Gott schlussendlich f\u00fcr echte Gerechtigkeit sorgen wird. Auch in anderen Stellen im Neuen Testament wird deutlich, dass die Angriffe gegen Christen ein Teil von Gottes Gericht sind, weil hier auf der einen Seite das Heil der Kinder Gottes und auf der anderen Seite das Verderben der Feinde Gottes sichtbar wird. (vgl. 1.Petr 4,17-19; Phil 1,27-29)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unseren Versen nimmt Paulus den doppelten Ausgang im Gericht Gottes in den Blick, in dem die Verh\u00e4ltnisse, wie sie die Thessalonicher in ihrer Gegenwart erleben, auf den Kopf gestellt werden. Die Kinder Gottes, werden nicht immer in der Bedr\u00e4ngnis ihrer Gegner bleiben. Am Ende, wenn Jesus wiederkommt, werden sie Gottes Ruhe vollkommen erleben. Auf der anderen Seite stehen die Bedr\u00e4nger, die von Gott Vergeltung f\u00fcr ihre Taten erleben werden. Sie werden von Gott auf gerechte Weise f\u00fcr ihr Tun zur Rechenschaft gezogen und werden ewige, schreckliche Konsequenzen erleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Vers 8 &amp; 9 zeigt Paulus, worin das gr\u00f6\u00dfte Problem der Bedr\u00e4nger besteht. Sie kennen Gott nicht und gehorchen dem Evangelium Jesu nicht. Das bedeutet, dass sie in ihrer Schuld gefangen sind und als Konsequenz die ewige Trennung von Gott und von seiner Herrlichkeit erleiden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dagegen d\u00fcrfen die Menschen, die zu Jesus Christus geh\u00f6ren, seine Heiligen, an diesem Tag die wundervolle, vollkommene Einheit mit ihrem Herrn erleben. Es bleibt offen, ob Paulus hier sagen will, dass Jesus in seinen Heiligen oder inmitten seiner Heiligen verherrlicht wird und ob er in ihnen, also sein Wirken in ihnen bewundert wird, oder ob er von ihnen, also in ihrer Mitte bewundert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am besten wird sein, wenn wir beide Deutungsoptionen zusammenhalten. Jesus wird mitten unter seinen Heiligen verherrlicht und von ihnen bewundert. Gleichzeitig werden die Nachfolger Jesu so durch ihn ver\u00e4ndert, dass sie seine Herrlichkeit auf wunderbare Weise widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch einmal betont Paulus am Ende von Vers 10, wie sehr diese Hoffnung am Glauben an das Evangelium h\u00e4ngt, das von den Aposteln bezeugt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 11-12<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Blick in die Zukunft, kommt Paulus wieder zu aktuellen Situation der Thessalonicher zur\u00fcck und beschreibt sein Gebetsanliegen f\u00fcr sie. Paulus bittet nicht darum, dass die Bedr\u00e4ngnisse, die die Thessalonicher erleben aufh\u00f6ren. Vielmehr ist es das tiefe Anliegen von Paulus, dass Gott, das gute Werk, das er in den Thessalonichern begonnen hat, auch zu Ende bringt. Nur Gott hat die Macht, die Thessalonicher durch ihre schwere Zeit zu tragen und sie zu Menschen zu machen, durch die und in denen der Name Jesu verherrlicht wird. Gottes Gnade ist und bleibt der Grund f\u00fcr unsere Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Weitere Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Werner de Boor: Die Briefe des Paulus an die Thessalonicher. Wuppertaler Studienbibel<\/li>\n\n\n\n<li>Eberhard Hahn: Erster und zweiter Thessalonicher-Brief. Edition C Bibel-Kommentar.<\/li>\n\n\n\n<li>Ernest Wilson \/ Thomas Smith: 1.Thessalonicher \/ 2.Thessalonicher. Was die Bibel lehrt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus macht uns in unserem Abschnitt deutlich, wie wichtig es ist, dass wir als Christen unsere aktuellen Umst\u00e4nde vom Ende her verstehen. Das Gericht Gottes und die Wiederkunft Jesu sind Wahrheiten, die f\u00fcr Nachfolger Jesu noch in der Zukunft liegen, die aber f\u00fcr unsere Gegenwart aktuell und pr\u00e4gend sein m\u00fcssen. Wir leben in der Hoffnung, die wir in Jesus Christus haben. Deshalb ertragen Christen Bedr\u00e4ngnisse und Leid anders. Sie sehen sie eben nicht als unver\u00e4nderbares Schicksal, das sie eben akzeptieren m\u00fcssen. Kinder Gottes wissen, dass ihr Vater im Himmel unsere Welt auch mit all ihrer Ungerechtigkeit in seiner Hand hat. Und sie vertrauen darauf, dass er in seiner G\u00fcte und Gnade seine Kinder auch durch Bedr\u00e4ngnisse hindurch an sein gutes Ziel bringt. Deshalb ist der christliche Blick auf die zuk\u00fcnftigen Verhei\u00dfungen auch keine billige Vertr\u00f6stung, sondern echte Kraftquelle und Grund f\u00fcr tiefe Dankbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dankbarkeit und besonders auch Dankbarkeit f\u00fcr die Gemeinde ist immer wieder umk\u00e4mpft und doch so wichtig. Paulus zeigt uns in unserem Abschnitt den Weg zu echter Dankbarkeit. Er bleibt eben nicht bei den \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden stehen, sondern schaut darauf, wie Gott in der Gemeinde in Thessalonich wirkt und echtes geistliches Wachstum schenkt. Dann weitet Paulus seinen Blick und schaut auf das, was Gott in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t, Gerechtigkeit und G\u00fcte in der Zukunft tun wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Echte Dankbarkeit Gott gegen\u00fcber f\u00fcr die Gemeinde ist angemessen und sie w\u00e4chst da, wo wir mit offenen Augen wahrnehmen, wie Gott in seiner Gemeinde am Wirken ist. Nicht menschliche Ma\u00dfst\u00e4be sind hier entscheidend, sondern echte geistliche Frucht, die nur Gott schenken kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Strukturierung der Predigt bietet sich an, den Text in drei Abschnitte zu unterteilen (V.1-4; 5-10; 11-12). Jeder der drei Teile unterstreicht einen wichtigen Aspekt der Dankbarkeit f\u00fcr die Gemeinde. Im ersten Teil werden wir zu einer dankbaren Grundhaltung Gott gegen\u00fcber herausgefordert, die f\u00fcr ein Leben als Kind Gottes angemessen ist. Dazu ist es wichtig, dass wir immer wieder neu sehen lernen, wie Gott in der Gemeinde am Wirken ist, wie er Glaube und Liebe schenkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Teil wenden wir uns der Hoffnung zu, die in Gottes gewaltigen Verhei\u00dfungen beruht. Gott wird seine Gemeinde niemals im Stich lassen. Er wird sie an sein gutes Ziel f\u00fchren. Au\u00dferdem wird Gott f\u00fcr Gerechtigkeit sorgen. Dieser Blick in die Zukunft sollte immer wieder zu echter Dankbarkeit f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der dritte Teil dr\u00fcckt schlie\u00dflich unsere Abh\u00e4ngigkeit von Gott aus. Unser Leben kann nur dann ein Leben zu Ehre Jesu sein, wenn Gott uns in seiner Gnade und Kraft f\u00fchrt und ausr\u00fcstet. Das Wissen um diese Abh\u00e4ngigkeit sollte uns immer wieder dankbar f\u00fcr Gottes Liebe, Treue und Geduld machen, die er uns und unseren Glaubensgeschwistern Tag f\u00fcr Tag erweist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Predigt wollen wir zu echter Dankbarkeit f\u00fcr die Gemeinde einladen. Das bedeutet nat\u00fcrlich nicht, dass wir so tun sollen, als ob in der Gemeinde alles gut w\u00e4re und es keine Schwierigkeiten geben w\u00fcrde. Das entspricht nicht der Realit\u00e4t. Die echte Dankbarkeit, zu der wir einladen, blickt tiefer. Sie hat Gott im Blick. Und sie staunt dar\u00fcber wie Gott, der souver\u00e4ne Herr \u00fcber das ganze Universum, in seiner Gemeinde am Wirken ist. Wir staunen dar\u00fcber, was f\u00fcr eine wunderbare Perspektive Gottes Gemeinde hat. Schlussendlich wird Gott alle Bedr\u00e4ngnisse wegnehmen und seine Gemeinde f\u00fcr alle sichtbar in und mit seinem Sohn verherrlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir laden in der Predigt ein, wieder neu \u00fcber Gottes wunderbare Verhei\u00dfungen zu staunen und neu dankbar f\u00fcr das Geschenk der Gemeinde zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen auch die letzten beiden Verse in den Blick nehmen, die f\u00fcr uns eine erneute Aufforderung sind, treu im Gebet f\u00fcr die Gemeinde einzutreten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Gemeinde dankbar bleiben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3.3 <strong>Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol style=\"list-style-type:lower-alpha\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Angemessene Dankbarkeit (V.1-4)<\/li>\n\n\n\n<li>Begr\u00fcndete Hoffnung (V.5-10)<\/li>\n\n\n\n<li>Gelebte Abh\u00e4ngigkeit (V.11-12)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">oder nach Thomas Richter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Durch Dankbarkeit ermutigen (V.1-4)<br>b) Zur Hoffnung ermahnen (V.5-10)<br>c) An die Berufung erinnern (V.11+12)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Tobias Schurr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 F\u00fcr die Gemeinden dankbar bleiben Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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