{"id":4975,"date":"2024-03-06T09:48:35","date_gmt":"2024-03-06T08:48:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4975"},"modified":"2024-03-20T09:50:02","modified_gmt":"2024-03-20T08:50:02","slug":"predigthilfe-vom-7-april-2024-maleachi-16-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-7-april-2024-maleachi-16-29\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 7. April 2024 &#8211; Maleachi 1,6-2,9"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gott ehren \u2013 aber richtig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sehen was dasteht<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.1.&nbsp;&nbsp; Hilfsmittel<\/h3>\n\n\n\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p>Hilfreich ist ein \u00dcberblick \u00fcber das ganze Buch Maleachi (Bibelproject):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J3Mm5McR0Ak\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J3Mm5McR0Ak<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Hausoul Raymond R., <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/edc237hag?ref=BibleBHS.Mal1.6-8&amp;off=5887&amp;ctx=h+fortw%C3%A4hrend+seiner~+Anwesenheit+bewusst\">\u201eDas Buch Maleachi\u201c<\/a>, Edition C Bibelkommentar Altes Testament, Witten: SCM R. Brockhaus, 2011<\/li>\n\n\n\n<li>Andrew E. Hill, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/totc37haghill?ref=Bible.Mal1.8&amp;off=514&amp;ctx=alachi+upbraids+the+~priests+for+declarin\"><em>Haggai, Zechariah and Malachi: An Introduction and Commentary<\/em><\/a>, Tyndale Old Testament Commentaries, Nottingham: England: Inter-Varsity Press, 2012<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.2.&nbsp;&nbsp; Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.2.1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einleitungsfragen Buch Maleachi<\/h4>\n\n\n\n<p>Als Autor des Buches kann Maleachi identifiziert werden (Mal 1,1). Der Name bedeutet \u201emein Bote\/Engel\u201c oder \u201eBote des Herrn\u201c. Dies f\u00fchrt dazu, dass es auch sein k\u00f6nnte, dass Maleachi nur ein Titel oder ein Namenszusatz ist. Es gibt im Buch aber keine weiteren biografischen Angaben zu Maleachi.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit, in welcher Maleachi aufgetreten ist, l\u00e4sst sich nicht zweifelsohne feststellen. Allerdings ist gewiss, dass sie nach der R\u00fcckkehr aus der babylonischen Gefangenschaft handelt, da der Tempeldienst wieder aufgenommen wurde und somit es nach der Fertigstellung des zweiten Tempels ist (wurde 515 v.Chr. fertiggestellt).<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist also wahrscheinlich, dass Maleachi entweder zwischen 480 \u2013 450 oder aber um ca. 430 v.Chr. gewirkt hat. Wahrscheinlicher ist zweiteres, da dies in die Abwesenheit Nehemias (er war eine kurze Zeit am Hof des persischen K\u00f6nigs ca. 433-424) fallen w\u00fcrde und Nehemia in Neh. 13 auch die Missst\u00e4nde von Maleachi aufnimmt und ebenfalls thematisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch Maleachi beginnt mit einem Appell Gottes an sein Volk (1,2-5): Er macht ihnen klar, dass er sie auserw\u00e4hlt hat und er sie immer noch liebt. Das weitere Buch ist dann in zwei gr\u00f6\u00dfere Abschnitte unterteilt 1,6-2,9 Die Rede zu den Priestern und 2,10-3,21 die Rede zum Volk. In beiden gro\u00dfen Abschnitten werden in Dialogform Missst\u00e4nde von Gott angeprangert (z.B. Mischehen 2,10-16; Auflehnung gegen\u00fcber Gott 2,17; 3,7; Geben des Zehnt 3,8).<\/p>\n\n\n\n<p>Maleachi m\u00f6chte, dass das Volk wachger\u00fcttelt wird, dass sie umkehren zu Gott und ihm wieder treu sein sollen und dass sie Gott wieder erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Themen werden sowohl hier als auch sp\u00e4ter im NT behandelt (Jakob und Esau: Mal 1,2-3 | R\u00f6m 9,13; Umkehr zu Gott: Mal 3,7 | Jak 4,8; Gott der Goldschmied: Mal 3,3 | 1.Petr. 1,7)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.2.2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kontext<\/h4>\n\n\n\n<p>Vorher:<br>Der Kontext des Predigttextes beginnt mit der Vorstellung Maleachis in 1,1: Er gibt die Worte, die er von Gott geh\u00f6rt hat an das Volk weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>In Mal 1,2-5 geht es dann um Gottes Liebe zu seinem Volk: Gott erinnert sein Volk, dass er es geliebt hat (1,2) und Gott zeigt auf, dass er eben Israel und nicht Esau geliebt und auserw\u00e4hlt hat (1,2-3). Gott zeigt hier seine unverdiente, erw\u00e4hlende und souver\u00e4ne Liebe zu seinem Volk. Gerade vor dem Hintergrund und der R\u00fcckkehr aus dem Exil gewinnt dies eine besondere Bedeutung: Gott steht zu seinem Volk, auch wenn, wie dann folgt, sein Volk abtr\u00fcnnig ist, sie eigene Wege gehen und nicht mehr treu sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachher:<br>Ab Mal 2,10 spricht Maleachi dann ein weiteres \u00dcbel an: Die Mischehen, die das Volk eingegangen sind, sind nicht gut und ebenfalls ein Bruch zu Gott und seinem Gebot. Hier beginnt der Predigttext f\u00fcr den n\u00e4chsten Sonntag.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.2.3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Versauslegung und Hinweise<\/h4>\n\n\n\n<p>Im ersten Teil des Predigttextes geht es um die falsche Anbetung Gottes (Mal 1,6-14). In den Versen 6-10 werden die falschen Opfer der Priester und des Volkes thematisiert. In den Versen 11-14 geht es dann um die Entweihung des Namens Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 6<\/strong><br>In Vers 6 benutzt Maleachi zwei Vergleiche, um etwas deutlich zu machen (Herr \u2013 Diener; Vater \u2013 Sohn): Er stellt die gro\u00dfen Fragen: \u201eWo ist meine Ehre?\u201c \u201eWarum ehrt ihr mich nicht?\u201c. Gott wird hier als Vater und Herr identifiziert (dazu auch Jes. 63,16; Jer. 31,9). Im damaligen Kontext, und auch beim Volk Israel, war es selbstverst\u00e4ndlich, dass man den Vater ehren soll (vgl. Ex 20,12; und es gab empfindliche Strafen, wenn man seinen Eltern keine Ehre entgegenbrachte, vgl. Ex 21,15; 20,17).<\/p>\n\n\n\n<p>Gott fragt das Volk: \u201eBin ich denn euer Vater?\u201c. Die Antwort des Volkes h\u00e4tte hier lauten m\u00fcssen \u201eJa du bist unser Vater, du hast uns erw\u00e4hlt, wir geh\u00f6ren dir (Vgl. Ex 19,5-6; Dtn. 32,6; Jes. 64,7). Stattdessen antworten sie mit einer Gegenfrage. Die Antwort ist gepr\u00e4gt von Hochmut und fast schon Zynismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist hier, dass hier zwar die Priester angesprochen werden, diese aber immer ein Gradmesser f\u00fcr das Volk waren. Wenn diese also Gott nicht ehrten, ist nicht davon auszugehen, dass die gro\u00dfe Masse des Volkes anders handelte. Dies zeigt sich dann auch in den Versen 8-10, der sich nicht ausschlie\u00dflich an die Priester richtet, sondern das ganze Volk.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 7<\/strong><br>In Vers 7 geht Gott auf den Einwand der Gegenfrage ein: Er macht deutlich, dass das Volk auf seinem Altar (wahrscheinlich der Brandopferalter; vgl. Hes. 44,16) unreine Speisen opfert, also Dinge tut, die ihn nicht ehren, die nicht dem Gesetz und den Geboten entsprechen. Die Reaktion darauf ist wiederum eine Gegenfrage, welche dann Gott veranlasst in Vers 8 noch deutlicher zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 8<\/strong><br>In Vers 8 prangert Gott ganz klar die Opferpraxis des Volkes an: Sie bringen blinde, lahme und kranke Tiere und opfern diese Gott. Zwar sind die Priester in der Verantwortung, dass dies eben nicht geschieht, aber das Volk hat hier auch einen Anteil und ist ebenso von den klaren Worten Maleachis angesprochen. Der Grund f\u00fcr dieses Verhalten liegt auf der Hand: Die Menschen wollten die gesunden und starken Tiere behalten, sie wollten keine wertvollen und wichtigen Tiere weggeben. Ihr finanzieller und materieller Reichtum war ihnen wichtiger als Gott Ehre zu erweisen und sein Gebot zu halten. Dies zeigt dann auch welchen Stellenwert ihre Opfer hatten. Gerade der sarkastische Vergleich \u201eW\u00fcrdet ihr diese Tiere euren F\u00fcrsten bringen\u201c, macht deutlich, dass die Menschen damals so etwas wahrscheinlich niemals tun w\u00fcrden, aber bei Gott dachten sie sich vielleicht: \u201eDas passt, das geht schon, f\u00fcr den reicht es\u201c. Es ist absurd, seinem F\u00fcrsten ein gutes Opfer zu bringen, aber Gott ein mangelhaftes Opfer anzubieten. Der Grund f\u00fcr Gottes Reaktion ist, dass er in seinem Wort an sein Volk solch ein Verhalten ganz klar als falsch und inakzeptabel aufgezeigt hat (Vgl. Lev. 22,20-25; Dtn. 15,21; 17,1). Somit zeigt sich, dass die Menschen respektvoller gegen\u00fcber menschlichen Autorit\u00e4ten umgingen als mit Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wird deutlich, dass es dem Volk hier nur um einen Ritus ging, sie verstanden nicht, warum sie eigentlich nicht irgendein Tier, ihm nicht irgendetwas opfern konnten, sie hatten die tiefe geistliche Dimension verloren: Es ist ein Zeichen des Vertrauens auf Gott, es zeigt, dass Gott nur das Beste verdient, es erweist ihm Ehre, wenn man ihm das Beste gibt und eben nicht irgendetwas, was man gerade \u00fcbrighat oder etwas was man nicht gebrauchen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 9<\/strong><br>Maleachi stellt hier eine rhetorische Frage. Nein, Gott w\u00fcrde eben niemand gn\u00e4dig sein, der ihn nicht ehrt, der seine Gebote nicht h\u00e4lt. Denn gerade der Gehorsam gegen\u00fcber Gott wird von den Menschen und den Priestern nicht eingehalten. Sie treten Gottes Gebote mit F\u00fc\u00dfen und ehren ihn nicht durch ihr Tun.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht ihm darum, dass wir in Wort und Tat, in Denken und Tun bekennen, wer Gott f\u00fcr uns ist, was er f\u00fcr uns ganz pers\u00f6nlich bedeutet.\u201c(Hausoul Raymond R., <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/edc237hag?ref=BibleBHS.Mal1.9-11&amp;off=1923&amp;ctx=n.+Es+geht+um+mehr.+~Es+geht+ihm+darum%2c+d\">\u201eDas Buch Maleachi\u201c<\/a>, 376.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 10<\/strong><br>Das f\u00fchrt zu Vers 10, wo Gott dann sagt \u201eo dass doch jemand die T\u00fcre des Tempels abschlie\u00dfen w\u00fcrde\u201c: besser keine als falsche, als geheuchelte Opfer, denn daran hat Gott keinen Gefallen. Gott m\u00f6chte nicht, dass etwas getan wird, weil es ein Ritus ist, ihm geht es um echte, wahre Nachfolge und Gehorsam ihm gegen\u00fcber. Unmissverst\u00e4ndlich hei\u00dft es hier \u201eIch habe keinen Gefallen an euch und ich verabscheue das Opfer, das ihr mir bringt\u201c (vgl. dazu auch Jes. 1,13; Mal. 2,13). Es kommen hier unweigerlich auch Parallelen zu den S\u00f6hnen Elis auf, die ebenfalls den Dienst vernachl\u00e4ssigten, Gott durch ihr Tun nicht ehrten und zu ihrem eigenen Vorteil handelten (2.Sam 2,12-36).<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil des ersten Abschnitts r\u00fcckt nun die Entweihung des Namens Gottes in den Fokus:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 11<\/strong><br>In Vers 11 stellt sich die Frage: Auf was bezieht sich Maleachi hier? Ist es eine Aussage, die sich wirklich gerade in den Nachbarv\u00f6lkern erf\u00fcllt, die sich bald erf\u00fcllen wird, oder doch erst am Ende der Zeit erf\u00fcllen wird? Hausoul spricht sich hier, zurecht, daf\u00fcr aus, dass es sich, auch aufgrund von Mal 3,1-5, um ein zuk\u00fcnftiges Ereignis handelt. Es geht also nicht darum, dass die Heidenv\u00f6lker um Israel zur damaligen Zeit gerechte oder richtige Opfer Gott gegen\u00fcber brachten, sondern dass dies erst noch passieren wird (Vgl. Jes. 2,2-4).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausdruck \u201evom Aufgang der Sonne, bis zu ihrem Niedergang\u201c ist eine Metapher f\u00fcr die ganze Welt (Vgl. dazu Ps 50,1). Der Name des Herrn steht hier im Mittelpunkt: Er steht am Anfang, in der Mitte und am Ende des Verses und er findet seinen H\u00f6hepunkt in Mal. 1,14, wo Gott sagt \u201eIch bin ein gro\u00dfer K\u00f6nig\u201c. Der Name Gottes soll verehrt werden und damit ist nicht ausgedr\u00fcckt, dass allein sein Name verehrt werden soll, sondern der Ausdruck weist darauf hin, dass Gott, der Herr als Person, als Allm\u00e4chtiger Vater, als Sch\u00f6pfer, verehrt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Frage, die in Vers 6 gestellt wird (\u201eWo ist meine Ehre?\u201c) wird hier durch ein \u201edie Heiden werden mich ehren, sie werden mich verherrlichen\u201c beantwortet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 12<\/strong><br>In diesem Vers kommt es zu einer Wiederholung. Bereits in Vers 7 macht Gott den Menschen deutlich, dass sie ihn eben nicht ehren, ja dass sie ihn sogar entehren durch ihr Tun und ihre Worte (Sie halten den Altar des Herrn und die Opfer darauf f\u00fcr unwichtig und unheilig). Die Priester haben keine Achtung und keinen Respekt vor der ihnen anvertrauten Aufgabe. Die Priester schauen nicht auf Gott, sondern auf sich, der Tempeldienst und die Opfer verkommen zu einem reinen Ritual. Der Glaube wird zu einem Lippenbekenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 13<\/strong><br>Das Volk hat sogar den Mut, all diese Opfer, all ihr Tun als M\u00fchsal zu bezeichnen. Mit dieser Haltung gegen\u00fcber Gott und den Opfern machen sie Gott zornig. Gott hasst falsche Opfer, es ist ihm ein Gr\u00e4uel (Vgl. Dtn. 17,1). Er hasst dies falsche, geheuchelte Fr\u00f6mmigkeit. Dann wiederholt er erneut die Anschuldigungen aus Vers 8, wo er die falschen Opfer anprangert. Allerdings kommt hier der Begriff \u201egeraubt\u201c hinzu (Auch Raub und Diebstahl waren dem Volk untersagt Vgl. Ex 20,15; Lev 19,11; Dtn. 5,19). Doch hier k\u00f6nnte es auch sein, dass die Menschen entweder gestohlene Tiere opfern wollten oder aber Tiere, die im Sterben lagen. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Es zeigt sich, dass \u201eder Gottesdienst [\u2026] f\u00fcr sie \u00f6de und langweilig [war]. Seufzen und St\u00f6hnen geh\u00f6rten zur Tagesordnung. Die Verehrung Gottes war nur noch eine Last f\u00fcr die Israeliten, denn sie dachten, der Dienst Gottes w\u00fcrde ihr Leben erleichtern und angenehmer machen\u201c. ( Hausoul Raymond R., <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/edc237hag?ref=BibleBHS.Mal1.12-14&amp;off=2420&amp;ctx=esen+Dienst+zu+tun.+~Der+Gottesdienst+war\">\u201eDas Buch Maleachi\u201c<\/a>, 385)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 14<\/strong><br>Im letzten Vers dieses ersten Abschnittes wird es dann noch einmal sehr deutlich, wenn Gott sagt, dass manche meinen, sie k\u00f6nnen ihm ein schlechtes Opfer bringen, obwohl sie ihm gelobt haben, ein gutes zu bringen. Es wird ihnen nicht zum Wohlgefallen dienen (Vgl. Lev. 22,19). Die Konsequenz daraus steht am Anfang des Verses: So jemanden nennt Gott hier einen Betr\u00fcger und er wird verflucht f\u00fcr sein Tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier wird die Frage aus Vers 6 beantwortet (\u201eWo ist mein Respekt?\u201c): Gott sagt, dass ihm Respekt geb\u00fchrt, weil er ein gro\u00dfer K\u00f6nig ist (Vgl. Ps 95,3).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Strafrede gegen die Priester kann man wiederum in zwei gro\u00dfe Bl\u00f6cke unterteilen: 2,1-3 wo es zuerst um die Entehrung des Namens Gottes durch die Priester und die damit einhergehenden Konsequenzen geht und dann 2,4-9, wo die Priester an ihre Wurzeln erinnert werden und Gott aufzeigt, was es bedeutet Priester zu sein: was wahrer Priesterdienst sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mal 2,1<\/strong><br>In diesem Vers richtet sich Maleachi direkt an die Priester, dieser Abschnitt ist ganz ihnen und ihrem Fehlverhalten gewidmet. Es leitet eine Drohung gegen sie ein und wir sehen dann in Vers zwei, was es damit auf sich hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 2<\/strong><br>Wenn sie die Worte Gottes nicht ernst nehmen, wenn sie nicht h\u00f6ren und gehorchen den Worten Gottes (das hebr. Verb \u05e9\u05c1\u05de\u05e2 = ,Schama\u2018 meint hier ein H\u00f6ren und dann danach handeln), dann hat dies klare Konsequenzen. Der Auftrag und das, was sie tun sollen, wurde auch schon in 1,6-14 klar: Sie sollen Gott ehren, sie sollen ihm dienen und die Gebote halten. Wenn sie dies nicht tun, wird er sie verfluchen (Vgl. Dtn. 27,15-26; 28,15-68). Gott macht hier unmissverst\u00e4ndlich klar, dass er konsequent ist, dass er zu seinem Wort steht und dies auch umsetzen wird. Er wird sie verfluchen und er wird den Segen, den sie aussprechen, in Fluch verwandeln. Die Priester hatten vergessen, dass sie den Segen nicht besitzen, nicht dar\u00fcber verf\u00fcgen k\u00f6nnen, er ihnen gar nicht geh\u00f6rt oder sie ihn nicht erschaffen k\u00f6nnen. Sondern sie sind auf Gott angewiesen, er ist derjenige, der Segen bewirken kann, der wirklich segnen kann.<br>Definition Segen= \u201eEin Wunsch, Ausdruck oder Geschenk f\u00fcr das Wohl eines anderen. Im Falle g\u00f6ttlichen Segens ist es eine Handlung zugunsten des Gesegneten.\u201c (David Witthoff, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/lxhmglssryntlgy-de?hw=Segen&amp;off=17&amp;ctx=Segen%0aDefinition%0a~Ein+Wunsch%2c+Ausdruck+od\"><em>Lexham-Glossar Kulturelle Konzepte<\/em><\/a>, 2014)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 3<\/strong><br>W\u00f6rtlich beginnt dieser Vers mit \u201esiehe ich schelte\/bedrohe eure Samen\/Nachkommen\u201c. Man k\u00f6nnte aber auch mit der LXX (Septuaginta) \u00fcbersetzen \u201eSiehe ich trenne euren Arm ab\u201c. Die Aussage ist die Gleiche: Gott macht klar, dass er sie von ihrem Dienst abziehen wird, dass er ihren Dienst nicht segnet und ihnen, symbolisch gesprochen, den Arm abschl\u00e4gt (das H\u00e4nde heben war eine Bewegung des Segnens: Vgl. dazu Aaron in Lev 9,22; auch Jesus Lk. 24,50), dass sie gar nicht mehr segnen k\u00f6nnen und ihre Nachkommen bedroht, dass die n\u00e4chste Generation nicht mehr Dienst tun wird f\u00fcr ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil hei\u00dft es dann, dass der Unrat, oder Kot auf sie geschmissen wird. Das hebr. Wort (\u05e4\u05b6\u05bc\u05e8\u05b6\u05e9\u05c1 = ,peresch\u2018) bedeutet aber eigentlich Innereien oder Ged\u00e4rme. Diese durften nicht im Tempel entsorgt werden, sondern es gab die klare Anweisung, dass sie vor das Lager gebracht werden mussten und dort verbrannt wurden (Vgl. Ex. 29,14; Lev 4,11-12; 8,17; Num. 19,5).<\/p>\n\n\n\n<p>Gott sagt hier: Die Priester werden von dem Tempel entfernt werden m\u00fcssen, sie haben keinen Platz dort. Sie sind Unrat und unrein, sie d\u00fcrfen nicht im Tempel sein. Hill bringt es sehr deutlich zum Ausdruck: \u201eNo more radical condemnation of the Aaronid line can be imagined.\u2019\u201d = Eine radikalere Verurteilung der aaronidischen Linie kann man sich nicht vorstellen&#8220;. (Andrew E. Hill, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/totc37haghill?ref=Bible.Mal2.3&amp;off=2188&amp;ctx=es+its+destruction.+~No+more+radical+cond\"><em>Haggai, Zechariah and Malachi: An Introduction and Commentary<\/em><\/a>, 309.)<\/p>\n\n\n\n<p>Im dritten Teil werden dann die Priester erneut angesprochen und es findet eine R\u00fcckschau statt: Gott zeigt auf, was die wahre Priesterschaft bedeutet, und bezieht sich dabei auf den Bund zu Levi (2,4). Der H\u00f6hepunkt ist dann in Vers 8, wo es klar hei\u00dft, dass die aktuellen Priester vom Weg abgewichen sind und sogar Menschen zu Fall bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fokus ver\u00e4ndert sich hier: Es geht nicht mehr ausschlie\u00dflich um das Opfern und Entehren von Gott, sondern auch um ihre Aufgabe als geistliche Leiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 4<\/strong><br>Dieser Vers macht deutlich, dass Gott dies bereits tut, er setzt um, was er in Vers 3 angek\u00fcndigt hat. Es geht Gott darum, dass der Bund mit Levi bestehen kann. Nun findet sich kein expliziter Bundschluss zwischen Gott und den Leviten. Der Bund Gottes mit den Leviten bezieht sich auf die Auserw\u00e4hlung des Stammes Levi (Num. 3,14-45; 18,23-24; DTN 12,12). Dieser Stamm erhielt kein Land, sondern sollte Gott dienen und den Opferdienst ausf\u00fchren (Num. 3,44-48; 18,8-24; Auch kann sich dies noch expliziter auf den Bund Gottes mit Pinhas beziehen, wo Gott ihm genau dieses Priestertum zusichert Num. 25,10-13).<\/p>\n\n\n\n<p>Im neuen Testament wird diese Exklusivit\u00e4t des Priestertums auf alle Gl\u00e4ubigen ausgeweitet: \u201eUnd auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgef\u00e4llig sind durch Jesus Christus.\u201c (1.Petrus 2,5; nochmals in 2,9).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 5<\/strong><br>In Vers 5 wird ausgef\u00fchrt, worin dieser Bund bestand: Leben und Frieden und Furcht vor dem Herrn. Er bekam also alles, was er zum Leben brauchte, Gott sorgte f\u00fcr ihn und die Priester. Gott zeigt sich ihm und er f\u00fcrchtete seinen Namen, sie hatten aber keine Angst, sondern schauten auf zu ihm als dem Sch\u00f6pfer und allm\u00e4chtigen Gott, ja er machte sie ehrf\u00fcrchtig, indem er sie erkennen lie\u00df, wer er ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 6+7<\/strong><br>In den n\u00e4chsten beiden Versen wird dieser Bund mit Levi genauer beleuchtet: Er wandelte auf Gottes Wegen, er hielt sich an die Weisungen Gottes, er wandelte vor ihm, redete nichts Unwahres, war aufrichtig und hielt Menschen von der S\u00fcnde ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Er war Gott gehorsam, er lehrte das Volk und war ein wahrer Priester Gottes, der sich f\u00fcr die Menschen einsetzte, ihnen half und Gottes Bote war. Sie sollten das Volk geistlich f\u00fchren, es anleiten und Gottes Lehre den Menschen bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 8<\/strong><br>Nun folgt aber die Situationsanalyse auf dieses Vorbild von Levi: \u201eihr aber\u201c zeigt bereits den Gegensatz an. Die Priester sind eben nicht auf dem Weg Gottes geblieben und noch schlimmer, sie sind nicht nur selbst abgekommen, sondern sie haben auch andere zu Fall gebracht (vgl. auch Hesekiel prangert diese falschen Priester an Hes. 22,26). Sie brechen die Gebote Gottes, lehren das Volk nicht richtig: Sie kommen ihrer Aufgabe nicht nach. Aus den Ermutigern und \u00c4rzten des Volkes (wahre Priester) sind R\u00e4uber und Verf\u00fchrer geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Jesus verurteil gerade solch ein Verhalten (Mt. 18,6-9), aufs sch\u00e4rfste: Er ruft \u201eWehe dem Menschen, der zum Abfall verf\u00fchrt\u201c. Es zeigt, wie ernst es Jesus und der Bibel ist gerade die gute Lehre, die Botschaft Gottes zu verk\u00fcnden, nicht abzuweichen, sondern wirklich zu Gott zu f\u00fchren, keine eigenen Wege zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz hoffnungslos ist die Situation aber nicht, wenn man Mal 3,3-4 liest stellt man fest, Gott wird sie reinigen, er will, dass sie ihren Dienst wieder ausf\u00fchren sollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vers 9<\/strong><br>Gott hat die Priester gerade daf\u00fcr bestraft, er hat sie ver\u00e4chtlich und niedrig gemacht. Er hat sie herabgesetzt, ihnen ihre W\u00fcrde, Anerkennung und Arbeit weggenommen bei dem Volk, weil sie eben seine Wege, seine Gebote nicht halten, sondern stattdessen ungerecht handeln. Sie schauen die Person an = sie sind parteiisch, bewerten nicht objektiv (Vgl. Lev 19,15; Dtn. 10,17; Ps 82,2).<\/p>\n\n\n\n<p>Unweigerlich klingen bei diesem letzten Abschnitt die Worte aus Jes. 50,6 an, wo Gott auch dar\u00fcber klagt, dass die Priester ihre Aufgabe nicht erf\u00fcllen, dass sie die Herde eben nicht f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies \u00e4ndert sich dann auch kategorial im Neuen Testament, wenn Jesus sagt \u201eich bin der gute Hirte\u201c (Joh. 10,11.14). Er f\u00fchrt und leitet, weil es die Menschen nicht konnten, weil sie immer wieder abfielen oder abfallen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verstehen worum es geht<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1.&nbsp;&nbsp; Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Heilsgeschichtliche Einordnung)<\/h3>\n\n\n\n<p>Maleachi handelt in der Zeit nach dem babylonischen Exil (s. oben). Der Tempel ist wieder aufgebaut, der Messias aber immer noch nicht da. Nach Maleachi schweigt Gott 400 Jahre, bis dann Johannes der T\u00e4ufer auftritt als n\u00e4chster Prophet und von der Ankunft Jesus zeugt und das Volk zur Bu\u00dfe aufruft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.2.&nbsp;&nbsp; Predigtanlass<\/h3>\n\n\n\n<p>Es ist die erste Predigt im April und es ist der Start der Maleachi-Predigtreihe. Das Thema im April ist: \u201eMit Gott leben \u2013 von ganzem Herzen\u201c. Es ist der erste Sonntag nach Ostern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es soll allerdings nicht darum gehen, hier ausschlie\u00dflich Apelle zu predigen, sondern auch zu erkennen, dass Jesus der Hirte und Priester ist, auf den es ankommt (Vgl. Hebr. 7).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.3.&nbsp;&nbsp; Anwendungen \/ Fragestellungen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welche Opfer bringen wir? Geben wir Gott das Beste, was wir haben, oder sind unsere Opfer auch krank, gestohlen, blind oder lahm?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Was sind wir bereit Gott zu geben, oder was geben wir ihm wirklich? Ist es unsere \u00fcbrige Zeit, das Geld was am Monatsende \u00fcbrig ist, die Energie, die wir noch haben, nachdem wir gearbeitet haben, und Sport gemacht haben und uns um unsere Familie gek\u00fcmmert haben. Wie kann unser Opfer aussehen? Was tun wir aus Gewohnheit oder Pflicht?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Was ist die Motivation unseres Tuns? Alle \u00e4u\u00dferen Dinge, wie gro\u00dfartiges Licht, toller Sound, gute Rhetorik, brillante Logik, gute Arbeit ist alles nichts, wenn nicht alles Gott zur Ehre dient. Wenn es ich nicht verherrlicht, sondern aus unlauteren und falschen Motiven getan wird. &nbsp;Vgl. dazu R\u00f6mer 12,1-2 was ist ein wahres Opfer f\u00fcr uns heute?<\/li>\n\n\n\n<li>Auch wir Christen k\u00f6nnen nichts tun, wir k\u00f6nnen nicht heilen, nichts vollbringen, sondern sind auf den Vater angewiesen, auf den Geist Gottes in uns. Er wirkt, nicht wir! Wir k\u00f6nnen nicht segnen bzw. keinen g\u00f6ttlichen Segen produzieren, besitzen oder dar\u00fcber verf\u00fcgen, wie wir wollen!<\/li>\n\n\n\n<li>Was bedeutet es f\u00fcr uns pers\u00f6nlich Gott zu ehren?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sagen wo es hingeht<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Es scheint von au\u00dfen, dass alles gut ist: Das Volk ist zur\u00fcck im Land, der Tempel ist aufgebaut, die Priester verrichten wieder ihren Dienst, aber der Schein tr\u00fcgt!!! Es ist ein falscher, ein heuchlerischer Dienst.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Ist der Dienst ein Lippenbekenntnis? Was ist in unserem Leben ein Lippenbekenntnis?<\/li>\n\n\n\n<li>Was bedeutet es Gott zu ehren?<\/li>\n\n\n\n<li>Gott macht unmissverst\u00e4ndlich klar, dass er der Segensgeber ist, und ein Abfall und ein Nichterf\u00fcllen des Auftrages Konsequenzen f\u00fcr die Priester hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Sind wir uns unserer Rolle als Priesterschaft (Vgl 1. Petrus 2,1-5) bewusst? Was hei\u00dft das f\u00fcr uns? Sind wir bem\u00fcht darum, dass andere Menschen (geistlich) nicht stolpern?<\/li>\n\n\n\n<li>Wir d\u00fcrfen wissen, dass Jesus der Hirte ist, der eben seine Schafe nicht auf einen falschen Weg f\u00fchrt, sondern dass er sein Leben f\u00fcr uns, seine Schafe gelassen hat (Joh. 10,14-15).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.1.&nbsp;&nbsp; Predigtziel<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Ziel dieser Predigt ist es aufzudecken, was falsche Opfer sind, was sind falsche Routinen, was leere Bekenntnisse, was sind falsche Priester und dass wir einen Hohepriester haben, der nicht versagt wie die menschlichen Priester.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sieht unsere geistliche Realit\u00e4t aus? Bringen wir auch falsche oder unw\u00fcrdige Opfer? Was sind gute Opfer? Was gef\u00e4llt Gott, was sollen wir tun? Wie sollen wir uns ihm gegen\u00fcber verhalten? -> Wir sollen ihn und seinen Namen ehren, all das, was wir tun, zu seiner Ehre tun. Und wir d\u00fcrfen auch Priester sein: Gott m\u00f6chte uns daf\u00fcr gebrauchen, dass wir Segen weitergeben, dass wir Menschen begleiten, sie auf den richtigen Weg leiten, ihnen zeigen, dass Jesus der Hohepriester ist, dass er der Hirte ist, auf den man sich verlassen kann, dass er unser Hohepriester ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.2.&nbsp;&nbsp; Gliederung \/ Entfaltung<\/h3>\n\n\n\n<p>Als m\u00f6gliche Gliederung kann folgende Einteilung dienen. Nat\u00fcrlich kann auch davon abgewichen werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Entehrt durch falsche Anbetung 1,6-1,14<\/li>\n\n\n\n<li>Konsequenz der falschen Anbetung 2,1-3<\/li>\n\n\n\n<li>Wahre Priesterschaft 2,4-9<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Von McArthur:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Missachtung von Gottes Altar 1,6-14<\/li>\n\n\n\n<li>Missachtung von Gottes Herrlichkeit 2,1-3<\/li>\n\n\n\n<li>Missachtung von Gottes Gesetz 2,4-9<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Von Eckhard L\u00f6ffler:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Gottes Ehre<\/li>\n\n\n\n<li>Ungeteilte Herzen<\/li>\n\n\n\n<li>Gottes neue Priesterschaft<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.3.&nbsp;&nbsp; Predigtthema<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit all unserem Tun sollen wir Gott ehren, kein Lippenbekenntnis leben, sondern ihm dienen, seine Gebote halten, ihm nachfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind hineingenommen in Gottes Plan, auch wir sind Priester und sollen Menschen den Weg weisen, auch wir d\u00fcrfen Teilhaben an Gottes Rettungsplan f\u00fcr diese Welt. Aber wir merken auch, dass wir immer wieder scheitern, dass wir auf Jesus als den einen wahren Hohepriester angewiesen sind, dass es nicht auf uns ankommt, sondern wir unter und mit ihm dienen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.4.&nbsp;&nbsp; Veranschaulichungen\/ Beispiele \/ Zitate<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eM\u00f6gen wir das Evangelium predigen und manchmal daf\u00fcr Worte verwenden\u201c \u2013 Franz von Assisi<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>&nbsp;(Wolfgang G\u00f6tz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gott ehren \u2013 aber richtig 1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sehen was dasteht 1.1.&nbsp;&nbsp; Hilfsmittel Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38],"tags":[],"class_list":["post-4975","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maleachi"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-11 23:50:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4975","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4975"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4975\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4976,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4975\/revisions\/4976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4975"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}