{"id":4544,"date":"2022-07-15T15:47:10","date_gmt":"2022-07-15T13:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4544"},"modified":"2022-07-15T15:47:10","modified_gmt":"2022-07-15T13:47:10","slug":"predigthilfe-vom-14-august-2022-roemer-15-14-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-14-august-2022-roemer-15-14-33\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 14. August 2022 &#8211; R\u00f6mer 15, 14-33"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wert(e)voll leben. Die Auswirkungen des Heiligen Geistes in unserem Leben (Gal 5,22)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monatsthema:<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>R\u00f6merbrief \u2013 anders leben in der Gemeinde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Miteinander von Gemeinde und Mission<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigttext:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; R\u00f6mer 15,14-33<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (<strong>Lk 10,16a<\/strong>)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 2017 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter Umst\u00e4nden kann sich auch mal der Blick in eine englische \u00dcbersetzung lohnen, weil auch in modernen deutschen \u00dcbersetzungen manchmal &#8222;fromm-deutsche&#8220; Begriffe benutzt werden, die im Englischen viel direkter und &#8222;normaler&#8220; \u00fcbersetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind aktuell im R\u00f6merbrief unterwegs! Den R\u00f6merbrief kann man <strong><u>ganz vereinfacht<\/u><\/strong> in 3 Teile teilen! <strong>R\u00f6m 1-8<\/strong> sind die Grundlagen des Glaubens, <strong>R\u00f6m 9-11 <\/strong>Israel und Gemeinde, <strong>R\u00f6m 12-16<\/strong> praktisches Christsein. Wir sind mittlerweile im 3. Teil angekommen! Dabei stehen \u00fcber diesem Abschnitt die beiden Verse aus <strong>R\u00f6m 12,1-2<\/strong> wie eine \u00dcberschrift dr\u00fcber!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ich ermahne euch nun, Br\u00fcder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgef\u00e4lliges Opfer, was euer vern\u00fcnftiger Gottesdienst ist. 2&nbsp;Und seid nicht gleichf\u00f6rmig dieser Welt, sondern werdet verwandel durch die Erneuerung der Sinne, dass ihr pr\u00fcft, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgef\u00e4llige und Vollkommene.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer verstanden hat, was Paulus in <strong>R\u00f6m 1-8<\/strong> berichtet hat, der stellt sich mit allem was er hat diesem gro\u00dfen, wundervollen und gn\u00e4digen Gott zur Verf\u00fcgung! So dient man Gott richtig. Das ist der wahre Gottesdienst! Wer sich aber Gott zur Verf\u00fcgung stellt, dessen Leben kann nicht bleiben, wie es ist! <strong>R\u00f6m 12,2 <\/strong>macht deutlich, dass unser Leben mit Christus sich grundlegend von der Welt unterscheidet und dass dieses neue Leben auch nach au\u00dfen hin sichtbar werden soll. Es geht fortan darum, mehr und mehr im Willen Gottes zu leben. Das kann man aber nur, wenn man gesch\u00e4rfte Sinne hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem heutigen Predigtabschnitt zeigt Paulus seine pers\u00f6nlichen Pl\u00e4ne als Missionar auf. Dabei zeigt er uns, wie Gemeinden sich gegenseitig unterst\u00fctzen k\u00f6nnen und wie auch der Missionar von der Gemeinde f\u00fcr seinen Dienst Unterst\u00fctzung bekommt. Mission ist niemals etwas Losgel\u00f6stes von der Gemeinde, sondern sie hat ihre Basis in der Gemeinde. Wer aufmerksam die Apostelgeschichte liest, der stellt fest: Es gibt eine Basisgemeinde, bzw. eine sendende Gemeinde (Antiochia, vgl. <strong>Apg&nbsp;13,1ff).<\/strong> Mitarbeiter werden von dort ausgesandt und im Gebet getragen. Was wir jetzt in unserem Abschnitt sehen, ist, dass Paulus die Gemeinde in Rom als neue Basis f\u00fcr seinen weiteren Missionsdienst in Spanien gewinnen m\u00f6chte. Dem Missionar (Paulus) ohne sendende und unterst\u00fctzende Gemeinde fehlt das Entscheidende: Der Leib, der hinter ihm als einzelnes Glied steht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab <strong>R\u00f6m 15,14<\/strong> haben wir eigentlich schon den Briefschluss. Paulus begr\u00fcndet seinen Brief und teilt der Gemeinde in Rom seine weiteren Pl\u00e4ne mit (unser Abschnitt). In <strong>Kapitel 16<\/strong> haben wir dann noch diverse Gr\u00fc\u00dfe und kurze Ratschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor ich etwas in die Details zum Text gehen will, m\u00f6chte ich einladen den Text erst einmal in aller Ruhe zu lesen. Am besten zuerst einmal in der Luther-\/Elberfelder\u00fcbersetzung und danach in einer neueren \u00dcbersetzung (Ich empfehle Neue Genfer \u00dcbersetzung (NG\u00dc), oder Neue evangelistische \u00dcbersetzung (Ne\u00dc)). Ich pers\u00f6nlich mache es meistens so, dass ich den Text ausdrucke und beim Lesen schon ein paar Anmerkungen, Unterstreichungen oder Fragezeichen mache. Das hilft mir dann, den Text besser zu verstehen und ich bin fokussierter auf den Gedankengang des Textes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gute Hilfen in der Vorbereitung leisten folgende Dinge:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* MacArthur Studienbibel -&gt; ist sehr zu empfehlen, da sie sehr bibeltreu ist und sogar gratis (<a href=\"http:\/\/www.sermononline.de\/\">www.sermononline.de<\/a>) als pdf zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* Die Ryrie-Studienbibel -&gt; nicht ganz so umfangreiche Textkommentierung wie die von MacArthur, aber kann erg\u00e4nzend mit hinzugezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* <a href=\"https:\/\/dasbibelprojekt.visiomedia.org\/\">https:\/\/dasbibelprojekt.visiomedia.org\/<\/a> Hier findet man kurze Videoclips \u00fcber das Matth\u00e4usevanglium. Diese helfen einen Gesamt\u00fcberblick \u00fcber den Brief zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte nun Vers f\u00fcr Vers durch den Abschnitt gehen und wichtige Anmerkungen geben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V14: <\/strong>Paulus ist\u00fcberzeugt\/gewiss, dass die Gemeinde in Rom eine gesunde Gemeinde ist, die drei wichtige Faktoren aufweist!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.<\/strong> <strong>G\u00fcte.<\/strong> Man k\u00f6nnte auch Rechtschaffenheit sagen, oder einfach f\u00e4hig, das Gute zu tun. Man k\u00f6nnte dazu auch <strong>geistliche Kompetenz<\/strong> sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.<\/strong> <strong>Erkenntnis<\/strong>. Paulus redet hier von aller Erkenntnis, was bedeutet, dass die Gemeinde die Offenbarung Gottes kennt, also das Evangelium wei\u00df. Er will nicht sagen, sie h\u00e4tten Gott g\u00e4nzlich erfasst (Erkennen\/Wissen bleibt St\u00fcckwerk nach <strong>1Kor 13,9<\/strong>). Die Gemeinde kennt das von Gott offenbarte Wort und damit hat sie alles, was sie braucht. Man k\u00f6nnte hierzu auch <strong>theologische Kompetenz<\/strong> sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Einander ermahnen. <\/strong>Gemeinde hat immer auch die Aufgabe, sich gegenseitig zu helfen zu unterst\u00fctzen, ja manchmal auch zu korrigieren. Man k\u00f6nnte dazu auch <strong>seelsorgerliche Kompetenz<\/strong> sagen. Paulus attestiert der Gemeinde in Rom, dass sie diese drei grundlegenden F\u00e4higkeiten hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V15: <\/strong>Paulus erkl\u00e4rt, warum er den Brief \u00fcberhaupt geschrieben hat. Ist doch die Gemeinde nach <strong>V14<\/strong> mit den notwendigen Dingen ausgestattet. Er wollte sie nochmals erinnern. Der Inhalt des Briefs ist eigentlich nichts Neues f\u00fcr die R\u00f6mer. Wichtig f\u00fcr uns. Unser Glaube lebt von der Wiederholung der bekannten Lehre. Weil die Gemeinde reif ist, war es eigentlich ein wenig dreist diesen Brief zu schreiben. Deswegen sagt Paulus, dass es etwas k\u00fchn war, diesen Brief zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V16: <\/strong>In diesem Vers l\u00e4sst Paulus uns in seine Berufung blicken. Wir finden diese Berufung in <strong>Apg&nbsp;9\/Apg 22\/Apg 26<\/strong>. Paulus steht nicht im Dienst einer Gemeinde oder einer Missionsgesellschaft, sondern er steht im Dienst Jesu. Er hat ihn berufen vor Damaskus. Sein Auftrag ist es, den Nationen (also den Nicht-Juden) die gute Nachricht vom Evangelium zu bringen. In <strong>Gal 2,8<\/strong> schreibt er das so: \u201e<em>denn der, der in Petrus zum Apostelamt f\u00fcr die Beschnittenen wirksam war, war auch in mir f\u00fcr die Nationen wirksam\u201c. <\/em>Paulus ist der Heidenmissionar. Das ist seine Berufung. Das Ziel seiner Mission, wie \u00fcbrigens jeder Mission, ist: Es sollen angenehme Opfer f\u00fcr Gott dargebracht werden. Nach <strong>R\u00f6m&nbsp;12,1<\/strong> geschieht das, wenn Menschen sich Jesus ganz zur Verf\u00fcgung stellen. Er vergleicht den Dienst mit dem Priesterdienst im AT.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V17: <\/strong>Nach dieser schon beeindruckenden Beschreibung seines Dienstes, macht Paulus sofort klar: Er hat dabei pers\u00f6nlich nichts zu r\u00fchmen, sondern alles hat er von und durch Jesus. Damit steht er zu dem, was er in <strong>1Kor 1,31 und 2Kor 10,17<\/strong> (Zitat aus <strong>Jer 9,22-23<\/strong>) schreibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V18: <\/strong>Was Paulus den Gemeinden schreibt und sagt, das kommt von Jesus. Es ist das Evangelium, das er h\u00f6chstpers\u00f6nlich von ihm empfangen hat (<strong>Gal 1,12<\/strong>). Das Ziel seines Einsatzes, das er in <strong>Vers&nbsp;16<\/strong> mit \u201e<em>Opfer der Nationen<\/em>\u201c beschreibt, ist der <strong>Gehorsam durch Wort und Werk<\/strong>. Das scheint sehr wichtig zu sein. Wenn Menschen ihr Leben Jesus geben, dann bedeutet das immer, dass ab jetzt das Handeln und Reden im Gehorsam gegen\u00fcber Gott geschehen soll. Ganz so, wie es Paulus in <strong>Kol 3,17<\/strong> schreibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V19: <\/strong>Der Dienst des Paulus bleibt nach wie vor ein Besonderer. Er war ein Apostel (vgl. <strong>R\u00f6m 1,1<\/strong>), allerdings der letzte\/geringste (<strong>1Kor 15,8-10<\/strong>). Der Dienst der Apostel wurde von Gott durch Zeichen und Wunder best\u00e4tigt. Wir d\u00fcrfen hier nicht den Fehler machen und meinen, das m\u00fcsste bei jedem Christen so sein. In <strong>2Kor 12,12<\/strong> redet er davon, dass er <em>die Zeichen eines Apostels vollbracht hat in Zeichen, Wundern und Machttaten. <\/em>Woher kommt diese Macht, bzw. Kraft. Nat\u00fcrlich vom Geist Gottes, also in der Abh\u00e4ngigkeit von ihm. So war Paulus bef\u00e4higt das Evangelium von Jerusalem aus in die heutige T\u00fcrkei \u00fcber Griechenland bis nach Albanien (Illyrien) zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V20: <\/strong>Paulus stellt sich uns hier als Pioniermissionar vor. Er wollte die Gebiete erreichen, die vom Evangelium unerreicht waren. Jesus hatte ja in seinem Missionsbefehl gesagt, dass seine J\u00fcnger hin gehen sollten und <em>alle Nationen<\/em> zu J\u00fcngern machen sollten. Dort wo schon Gemeinde ist, gibt es auch J\u00fcnger aus dieser Nation. Deswegen macht sich Paulus auf zu den Unerreichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V21<\/strong>: Die Erkl\u00e4rung bildet ein AT-Zitat aus <strong>Jes 52,15<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V22: <\/strong>Weil Paulus durch seine Missionst\u00e4tigkeit zwischen Jerusalem und Illyrien stark beansprucht war, konnte er die Gemeinde in Rom bisher noch nicht besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V23: <\/strong>Das Wort f\u00fcr Raum kann man auch mit Gelegenheit \u00fcbersetzen. Paulus hat nun keine Gelegenheit mehr f\u00fcr weitere Pioniermissionseins\u00e4tze im oben beschrieben Raum. Deswegen m\u00f6chte er jetzt endlich nach Rom aufbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V24: <\/strong>Der gro\u00dfe Plan des Apostels lautet aber nicht Rom, sondern Spanien. Paulus ist und bleibt ein Pioniermissionar, der bis ans Ende der damaligen Welt reisen m\u00f6chte. Allerdings erhofft sich Paulus durch den Zwischenstopp in Rom von dort Hilfe zu bekommen f\u00fcr sein weiteres missionarisches Engagement. Zuerst dort in Rom verweilen, die Gemeinde dort \u201e<em>etwas genie\u00dfen<\/em>\u201c und dann mit ihrer Hilfe Spanien missionieren. Wir wissen aber, dass Paulus nicht in diesem Sinne nach Rom kam, sondern um das Jahr 60, weil er sich nach der Gefangenschaft in Cesar\u00e4a auf den Kaiser berufen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V25:<\/strong> Zun\u00e4chst aber ist er auf dem Weg von Korinth (Ort der Abfassung des R\u00f6merbriefs) nach Jerusalem. Er m\u00f6chte dort der Gemeinde dienen (<strong>Apg 19,21<\/strong>). Sein Weg f\u00fchrt ihn u.a. an Ephesus vorbei. Jedoch lesen wir in <strong>Apg 20,16<\/strong>, dass Paulus aufgrund seines Planes am Pfingsttag in Jerusalem zu sein, die Gemeinde in Ephesus selbst nicht besuchen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V26-27: <\/strong>Diese Verse geben uns die Antwort, was genau der Dienst des Paulus an den Heiligen in Jerusalembeinhaltete. Es geht um die finanzielle Unterst\u00fctzung der Bed\u00fcrftigen in der Jerusalemer Gemeinde. Die Gemeinden in Mazedonien (wahrscheinlich Philippi, Thessalonich und Ber\u00f6a) und Achaja (evtl. Korinth, Kenchr\u00e4a und Athen) hatten beschlossen, f\u00fcr die Christen in Jerusalem zu sammeln. Allerdings machen die Stellen <strong>1Kor 16,1, 2Kor 8,5, Gal 2,10<\/strong> deutlich, dass die Initiative von Paulus selbst ausging. Er hatte in den Gemeinden von Galatien und in Korinth Sammlungen f\u00fcr Jerusalem angeordnet. Interessant ist die Erkl\u00e4rung: Die Nationen haben Anteil an den geistlichen G\u00fctern der Judenchristen aus Jerusalem, also haben die Judenchristen auch Anteil an den irdischen G\u00fctern der Nationen. Paulus redet von einer Schuld gegen\u00fcber den Geschwistern in Jerusalem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V28: <\/strong>Nachdem er diese Kollekte \u00fcberbracht hat und das Pfingstfest um ist, m\u00f6chte er auf dem Weg nach Spanien in Rom vorbeischauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V29: <\/strong>Paulus wird in der <em>F\u00fclle des Segens Christi kommen<\/em>. Durch seinen Dienst an den R\u00f6mern wird ihnen der Segen des Messias zuteilwerden. Er m\u00f6chte die Gemeinde ermutigen und st\u00e4rken, um dann selbst ermutigt und gest\u00e4rkt zu werden (<strong>R\u00f6m 1,11ff<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V30: <\/strong>Ich <em>ermahne<\/em> euch\u2026 Paulus m\u00f6chte die Christen in Rom ermahnen\/ermutigen, f\u00fcr ihn zu beten. Die Reise nach Jud\u00e4a wird nicht einfach werden und Paulus ist klar: Hier brauch ich Gebetsunterst\u00fctzung durch die Gemeinde in Rom. Mit dem Wort <em>k\u00e4mpfen, <\/em>das im NT nureinmal an dieser Stelle, ist das miteinander Eintreten in nicht-milit\u00e4rischen Eins\u00e4tzen f\u00fcr Land und Stadt gemeint. Es geht also um K\u00e4mpfer, die auf der gleichen Seite stehen und f\u00fcr eine gute Sache eintreten. Der Kampf ist f\u00fcr das Evangelium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V31-32: <\/strong>Diese beiden Verse geben uns Aufschluss \u00fcber den Inhalt der F\u00fcrbitte. F\u00fcr was genau soll die Gemeinde in Rom beten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1<\/strong>. <em>F\u00fcr Rettung vor den Ungehorsamen in Jud\u00e4a<\/em> \u2013 hier meint Paulus sicherlich die dem Evangelium ungehorsamen Juden. Er wei\u00df, dass diese Juden gegen ihn sind. Er hatte das auf seinen Reisen mehrfach erlebt, wie sich die Juden gegen ihn gewandt haben (u.a. <strong>Apg&nbsp;9,23<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2<em>.<\/em><\/strong><em> Der Dienst f\u00fcr die Heiligen angenehm ist<\/em>. Paulus hofft, dass die Jerusalemer Gemeinde freudig die Gaben der anderen Gemeinden dankend annimmt. Das Annehmen dieser Geldgeschenke zeigt dann auch eine Verbindung der Judenchristen mit den Heidenchristen: Wir sind f\u00fcreinander da, wir geh\u00f6ren zur selben Familie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.<\/strong> <em>Damit ich durch den Willen Gottes mit Freuden zu euch komme.<\/em> Jetzt geht es nicht mehr um die Reise des Paulus nach Jerusalem, sondern um die Reise des Paulus nach Rom. Paulus will mit Freude kommen, d.h. nach dem erfolgreichen Dienst in Jerusalem. Letztlich ist es aber der Wille Gottes, der dar\u00fcber bestimmt, wann und wie Paulus nach Rom kommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.<\/strong> <em>Mich mit euch erquicke.<\/em> Man k\u00f6nnte auch ausruhen \u00fcbersetzen. Paulus m\u00f6chte in Rom nach den Strapazen der Jerusalemreise auftanken. Waren doch auch die letzten Jahre extrem anstrengend f\u00fcr den Apostel. Schnabel schreibt an dieser Stelle folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das vergangene Jahr war unruhig gewesen: Er hatte Ephesus im Sommer des Jahres 55 verlassen und war \u00fcber Alexandria Troas nach Makedonien gereist (2Kor 2,12\u201313) und dort den Winter \u00fcber geblieben, besch\u00e4ftigt u.a. mit Problemen in der korinthischen Gemeinde, die zur Abfassung des 2Kor f\u00fchrten; im Sommer 56 hatte er in Illyrien missioniert und war im Herbst oder Winter in Korinth eingetroffen, wo er den Winter \u00fcber bliebt und den R\u00f6m schrieb; nach dem f\u00fcr das Fr\u00fchjahr 57 geplanten Jerusalembesuch will er nach Rom reisen. Wenn Paulus in Rom wie erhofft und im Gebet erw\u00fcnscht eintrifft, hat er nicht nur gro\u00dfe Distanzen zur\u00fcckgelegt, sondern auch zwei intensive Konfliktherde (Korinth und Jerusalem) hinter sich. In Rom kann er dann zur Ruhe kommen und sich erholen<\/em><a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>V33:<\/strong> Paulus endet mit einem Segen. Das ist das Ende des Briefs. In <strong>Kapitel 16<\/strong> kommen noch die pers\u00f6nlichen Gr\u00fc\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.4 Struktur des Abschnittes:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser vorliegender Abschnitt l\u00e4sst sich sehr einfach in zwei Teile teilen. Die <strong>Verse 14-21<\/strong> bilden den ersten Teil. Hier rechtfertigt sich Paulus, warum er den Brief an die R\u00f6mer \u00fcberhaupt geschrieben hat. Die <strong>Verse 22-33 <\/strong>bilden den zweiten Teil. Hier gibt der Apostel Einblick in seine weiteren Missionspl\u00e4ne, n\u00e4mlich dass er Rom als neue Basis f\u00fcr seine Spanienmission nutzen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Abschnitt gibt uns einen guten Einblick in die Mission des Paulus. Dabei macht Paulus deutlich, dass Mission auf die Unterst\u00fctzung von Gemeinde angewiesen ist. Mission ist dabei die Arbeit an den<strong> Unerreichten<\/strong>. Hier k\u00f6nnen wir unterscheiden zwischen Mission und Evangelisation. Mission findet dort statt, wo es noch keine Gemeinde gibt. Entsteht aber vor Ort eine Gemeinde, dann soll diese nat\u00fcrlich das Evangelium in ihre Stadt und Umgebung tragen. Dann reden wir von Evangelisation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der heutigen Predigt wollen wir den Schwerpunkt auf das Zusammenspiel von Mission und Gemeinde legen. Dabei geben uns diese Verse Antwort auf die Fragen: <strong>Was ist Mission? Wer ist ein Missionar? Wie kann Gemeinde die Missionsarbeit unterst\u00fctzen? Wie arbeiten Missionar und die Gemeinde zusammen?<\/strong> <strong>Wann ist eine Missionsarbeit abgeschlossen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6chte im Folgenden vom Text her auf diese Fragen Antworten geben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1: Was ist Mission?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man muss erst einmal festhalten, dass es das Wort Mission in der Bibel nicht gibt! Wir reden bei den letzten Worten Jesu gerne vom Missionsbefehl. Hier mal <strong>Mt 28-18-20<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eUnd Jesus trat zu <\/em><em>\u27e8<\/em><em>ihnen<\/em><em>\u27e9<\/em><em> und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>Geht nun hin und macht <strong>alle Nationen zu J<\/strong><\/em><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>ngern<\/em><\/strong><em>, und <strong>tauft sie<\/strong> auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>und <strong>lehrt sie alles zu bewahren<\/strong>, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus gibt seinen J\u00fcngern einen wichtigen Auftrag. Sie sollen hingehen und <strong>alle Nationen zu J\u00fcngern machen<\/strong>! Das hei\u00dft also: Christen sind von Jesus beauftragt, das Evangelium vom Heil in alle Welt zu tragen und Menschen f\u00fcr Christus gewinnen. Wir sollen den Menschen das Vers\u00f6hnungsangebot Gottes in Christus weitergeben (siehe dazu <strong>2Kor 5,18-21<\/strong>). Hier reden wir von der Mission, in die Jesus seine J\u00fcnger und letztlich jeden von uns gesandt hat. Zu diesem Prozess geh\u00f6rt urspr\u00fcnglich auch die Taufe, also das \u00e4u\u00dfere Bekenntnis der neu gewonnenen J\u00fcnger vor der Welt, sowie das Unterweisen in der biblischen Lehre, damit die neuen J\u00fcnger f\u00e4hig sind, ihren Glauben zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer kann missionieren? Eigentlich jeder Christ. Als Jesus in den Himmel aufgefahren ist, sagt er seinen J\u00fcngern noch etwas Wichtiges in <strong>Apg 1,8:<\/strong> \u201e<em>Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Jud\u00e4a und Samaria und bis an das Ende der Erde.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das, was wir brauchen um Jesu Zeugen in aller Welt zu sein, ist der <strong>Heilige Geist<\/strong>. So schreibt es ja auch Paulus in <strong>Vers 19<\/strong>. Da wir aber nach <strong>Eph 1,13<\/strong> wissen, dass jeder Gl\u00e4ubige den Geist Gottes hat, ist also jeder Christ f\u00e4hig ein Zeuge in diesem Sinne zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Paulus beinhaltete der Missionsdienst ausschlie\u00dflich das zu verk\u00fcndigen, was er von Christus empfangen hatte (vgl. <strong>Vers 18a<\/strong>). Das Ziel ist dabei immer, dass Menschen zum Glauben finden und gehorsam werden in <strong>Wort<\/strong> und <strong>Werk<\/strong> (vgl. <strong>Vers 18b<\/strong>). Wir finden eine \u00e4hnliche Beschreibung in <strong>Kol&nbsp;3,17<\/strong>: <em>\u201eUnd alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!\u201c <\/em>Mission hat das Ziel, Menschen ganzheitlich zu Christus zu f\u00fchren. Ihr Reden und ihr Handeln soll von Christus durchdrungen sein. Das ist selbstverst\u00e4ndlich ein Prozess, den die Bibel mit Heiligung beschreibt (vgl. <strong>1Thess 4,3<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Braucht man eine spezielle Berufung f\u00fcr die Mission?<\/strong> Paulus hatte so eine spezielle Berufung (<strong>Apg&nbsp;9,15; 22,15; 26,17<\/strong>). Vor der ersten Misssionsreise wird uns berichtet, dass der Heilige Geist Paulus und Barnabas aussonderte (<strong>Apg 13,2<\/strong>). Wir wissen aus verschiedenen Lebenszeugnissen, dass es solche speziellen Berufungen gibt und dass diese wichtig sind. Von der Bibel her muss man sagen, dass alle Nachfolger Jesu berufen sind, Zeugen f\u00fcr ihn zu sein. Das kann man vor Ort tun, das kann man aber auch im Ausland tun. Jesus sagt ja: <em>\u201ealle Nationen zu J\u00fcngern machen\u201c. <\/em>Damit sind wir an jeden Ort berufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus verstand den Auftrag f\u00fcr sich so, dass er das Evangelium nicht dort verk\u00fcndet <em>\u201ewo Christus genannt worden ist, damit ich nicht auf eines anderen Grund baue\u201c <\/em><strong>(V20).<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Haben wir noch diese Weltsicht aus Evangeliumssicht? <\/strong>Wo sind die wei\u00dfen Flecken auf unserer Weltkarte? Man muss heute gar nicht weit gehen. Wir reden ja inzwischen auch \u00fcber Deutschland als Missionsland.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2: Wer ist ein Missionar?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben gerade betrachtet, dass Jesus seine J\u00fcnger, letztlich alle Christen, in die Mission sendet, neue J\u00fcnger zu machen. Wir sollen Zeugen in unserer Umgebung sein, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Familie etc. Paulus sah seinen Dienst aber anders. Hier m\u00f6chte ich auf den <strong>Vers 16<\/strong> verweisen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eEin Diener Christi Jesu zu sein f\u00fcr die Nationen, der priesterlich am Evangelium Gottes dient, damit das Opfer der Nationen angenehm wird, geheiligt durch den Heiligen Geist.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ein Missionar ist:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Ein Diener Christi<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist klar, dass das Leben in den Dienst f\u00fcr Jesus gestellt wird. Das gilt aber f\u00fcr alle anderen Christen auch (<strong>2Kor 5,15; Kol 3,2<\/strong>, etc.).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>F\u00fcr die Nationen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Nationen meint Paulus nat\u00fcrlich die Nicht-Juden\/Heiden. Wie wir aber eben gesehen haben aus <strong>V20,<\/strong> geht es um die Ungl\u00e4ubigen, also Menschen, die Jesus noch nicht kennen. Gemeinde braucht Menschen wie Paulus, die ihren Zeugendienst eben nicht vor Ort wahrnehmen, sondern explizit dort, wo es keine Gemeinde, wo es damit keine Jesus-Zeugen gibt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Ein Priester am Evangelium Gottes<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Priester waren im AT die Mittler zwischen Gott und dem Volk. Ihr Leben war ganz in den Dienst f\u00fcr Gott gestellt. Paulus sieht sich als dieser Vermittler, der das Evangelium, und damit das Heil, zu den Nationen bringt und so zwischen Gott und ihnen vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>F\u00fcr das Opfer der Nationen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dahinter steht das Bild, dass alle Menschen ein Leben f\u00fcr Gott leben sollen. Nach <strong>R\u00f6m 12,1<\/strong> sollen wir unsere Leiber geben als <em>lebendiges, heiliges, Gott wohlgef\u00e4lliges Opfer<\/em>. Der Missionar sucht Menschen unter Ungl\u00e4ubigen, die bereit sind ihr Leben Gott zu geben. Das Bild passt nat\u00fcrlich zum Priesterdienst des Paulus. Priester brachten im AT Opfer f\u00fcr Gott dar.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Geheiligt durch den Heiligen Geist<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das AT macht immer wieder deutlich, dass nur das Fehlerlose und Makellose Gott gebracht werden darf. In <strong>Mal 1,8 <\/strong>prangert Gott das Opfern fehlerhafter Tiere an. Menschen, die dem Evangelium glauben, werden durch den Heiligen Geist wiedergeboren zu einem neuen Leben. Dieses neue Leben ist geheiligt und damit Gott angenehm durch Christus (siehe dazu <strong>1Kor 6,11; Kol 2,22<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.3: Wie kann Gemeinde die Missionsarbeit unterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mission ist niemals von Gemeinde losgel\u00f6st. <em>Ein Christ allein geht ein \u2013 <\/em>f\u00fcr einen Missionar gilt dasselbe. Auch er ist ja Glied am Leib der Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gemeinde sendet den Missionar aus<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir lesen in <strong>Apg 13,1-3<\/strong>, dass der Heilige Geist Paulus und Barnabas aussonderte f\u00fcr das Werk der Mission. Es ist der Startschuss der ersten Missionsreise des Paulus. Hier lesen wir dann in <strong>Vers 3<\/strong>: <em>\u201eDa fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die H\u00e4nde aufgelegt hatten, entlie\u00dfen sie sie\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gott beruft, die Gemeinde sendet aus<\/strong>. Die Gemeinde best\u00e4tigt den Ruf Gottes, betet f\u00fcr den Missionar und entl\u00e4sst ihn in seinen Dienst unter den Nationen. Gemeinde stellt sich also hinter die Berufung des Missionars und tr\u00e4gt diese mit!<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gemeinde betet f\u00fcr den Missionar<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir lesen immer wieder in den Briefen des Paulus, dass er um Gebet bittet (z.B. <strong>2Thess 3,1<\/strong>). In unserem Abschnitt hei\u00dft es in <strong>Vers 30:<\/strong> <em>\u201eIch ermahne euch aber, Br\u00fcder, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Liebe des Geistes, mit mir zu k\u00e4mpfen in den Gebeten f\u00fcr mich zu Gott.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus beschreibt die Missionsarbeit als Kampf und zwar als ein Gebetskampf. <em>\u201eIch brauche eure Gebetsunterst\u00fctzung\u201c \u2013 <\/em>so formuliert es Paulus. <strong>Missionare brauchen im R\u00fccken eine kniende Gemeinde.<\/strong> Sie sind auf F\u00fcrbitte angewiesen. Leider sind oftmals Gebetsstunden die am schw\u00e4chsten besuchten Veranstaltungen einer Gemeinde. Aber genau dort zeigt man die geistliche Verbundenheit mit dem Missionar. Dort leidet man mit dem \u201eexternen\u201c Glied am Leib Christi (dem Missionar) mit oder freut sich mit.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gemeinde unterst\u00fctzt den Missionar<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus arbeitete selbst und wurde von den Gemeinden finanziell unterst\u00fctzt. Wir wissen darum, dass Paulus in seinem Beruf als Zeltmacher arbeitete. In <strong>Apg 18,1-3<\/strong> als er in Korinth ist, arbeitet er neben seinem Missionsdienst als Zeltmacher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er schreibt den Korinthern in <strong>2Kor 11,7-9: <\/strong><em>Oder habe ich eine S\u00fcnde begangen, als ich mich selbst erniedrigte, damit ihr erh\u00f6ht wurdet, indem ich euch das Evangelium Gottes umsonst verk\u00fcndigt habe? Andere Gemeinden habe ich beraubt, indem ich Lohn nahm zum Dienst an euch. Und als ich bei euch war und Mangel litt, fiel ich niemand zur Last \u2013 denn meinem Mangel halfen die Br\u00fcder ab, die aus Mazedonien kamen \u2013, und ich hielt mich in allem <\/em><em>\u27e8<\/em><em>so, dass ich<\/em><em>\u27e9<\/em><em> euch nicht zur Last <\/em><em>\u27e8<\/em><em>fiel<\/em><em>\u27e9<\/em><em>, und werde mich <\/em><em>\u27e8<\/em><em>so<\/em><em>\u27e9<\/em><em> halten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Korinther hat er quasi umsonst gearbeitet. Unterst\u00fctzt wurde er aber von anderen Gemeinden und von seinem eigenen Erwerb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassend kann man sagen, dass Gemeinden, die Menschen in die Mission aussenden f\u00fcr ihre geistliches und leibliches Wohl Sorge tragen m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.4: Wie arbeitet der Missionar mit der Gemeinde zusammen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider kommt es immer wieder vor, dass die Heimatgemeinde ihrer Verantwortung f\u00fcr den Missionar nicht gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings hat auch der Missionar gewisse Aufgaben\/Verantwortung gegen\u00fcber der Gemeinde, die er wahrnehmen muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Missionar:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gibt der Gemeinde regelm\u00e4\u00dfige Gebetsanliegen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wof\u00fcr soll Gemeinde beten, wenn sie keine Informationen hat? Paulus gibt ganz konkrete Gebetsanliegen an die Gemeinde in Rom weiter. Wir lesen das in <strong>Vers 31f:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eDamit ich von den Ungehorsamen in Jud\u00e4a gerettet werde und mein Dienst f\u00fcr Jerusalem den Heiligen angenehm ist, damit ich durch den Willen Gottes mit Freuden zu euch komme und mich mit euch erquicke.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Heimatgemeinde braucht regelm\u00e4\u00dfige Gebetsanliegen-Updates von \u201eder Front\u201c, um ihre Gebetspflicht wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Informiert die Gemeinde \u00fcber das, was in naher Zukunft ansteht<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus l\u00e4sst die Gemeinde in Rom Anteil haben an seinen Reisepl\u00e4nen. Er will \u00fcber Jerusalem nach Rom reisen. Die Gemeinde soll dar\u00fcber Bescheid wissen (siehe die <strong>Verse 23+25+28<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gibt der Gemeinde Anteil an strategischen \u00dcberlegungen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus l\u00e4sst die Gemeinde in Rom auch Anteil daran haben, was seine n\u00e4chsten Missionsziele sind. Er will Rom als Ausgangsbasis f\u00fcr seine Spanienmission gewinnen. Seine Missionst\u00e4tigkeit vor Ort ist abgeschlossen (<strong>V23<\/strong>). Offensichtlich gibt es dort nun Gemeinden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Sollte regelm\u00e4\u00dfig auf Besuch bzw. zur Erholung kommen<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus schreibt in <strong>Vers 32<\/strong> davon, dass er nach Rom kommen will \u201e<em>und mich mit euch erquicke (ausruhe)<\/em>\u201c. Arbeit im fremden Land in einer fremden Kultur ist sehr anstrengend. Der Missionar ist in seinem Dienst stark gefordert. Deswegen braucht es auch Zeiten der Erholung! Paulus wei\u00df um die anstrengende Reise nach Jerusalem, die vor ihm liegt. Er wei\u00df um die anstrengenden Auseinandersetzungen, die er in Korinth hatte, die ihn stark forderten. Jetzt wird es Zeit, sich zu erholen und die Gemeindeglieder zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Missionar hat gegen\u00fcber der Gemeinde eine Informationspflicht. Gemeinde muss wissen, wie es l\u00e4uft, was die weiteren Pl\u00e4ne sind, um den Missionar bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.5: Wann ist eine Missionsarbeit abgeschlossen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus beschreibt uns die Gemeinde in Rom in <strong>Vers 14<\/strong> so: <em>\u201eIch bin aber, meine Br\u00fcder, auch selbst im Blick auf euch \u00fcberzeugt, dass auch ihr selbst voller G\u00fcte seid, erf\u00fcllt mit aller Erkenntnis, f\u00e4hig, auch einander zu ermahnen.\u201c <\/em>Es handelt sich also um eine Gemeinde, die geistlich, theologisch und seelsorgerlich reif ist und damit auf eigenen Beinen stehen kann. Das w\u00e4ren f\u00fcr mich pers\u00f6nlich Kriterien, wann der Dienst eines Missionars vor Ort abgeschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind aktuell in der R\u00f6merbriefreihe unterwegs. Dabei bauen die Texte aufeinander.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liedvorschlag: <em>Jesus ich will gehen sende mich<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben einen Brief vor uns, den Paulus an die Gemeinde in Rom schreibt. Wir stehen heute exakt an der gleichen heilsgeschichtlichen Stelle. Wir warten auf die Wiederkunft des HERRN. Deswegen kann der Inhalt 1:1 auf uns heute angewandt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor uns sitzen Menschen, die zur Gemeinde geh\u00f6ren und vielleicht welche, die G\u00e4ste sind. Wir wollen mit der Predigt verdeutlichen, dass das Thema Mission zum Christsein dazugeh\u00f6rt. Dabei geht nicht jeder ins Ausland. Manches Gemeindeglied bleibt zuhause und kann und soll trotzdem Teil der Mission sein. Somit haben wir ein Thema, das gerne an wenige abgeschoben wird. Wir wollen unsere H\u00f6rerschaft gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Focus der heutigen Predigt ist das Zusammenspiel von Mission und Gemeinde am Beispiel des Paulus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen Mission wieder in den Vordergrund stellen und von der Schrift dar\u00fcber reden, wie Mission praktiziert werden kann und welche Verantwortung wir als Gemeinden haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Miteinander von Gemeinde und Mission (Verbandsvorschlag)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.3 Ist seine Mission noch deine Mission?Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meiner Ansicht macht es Sinn, den oben bearbeiteten Fragen in der Predigt nachzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Einstieg k\u00f6nnte man Ausz\u00fcge aus der Bekehrungsgeschichte von Paulus lesen, wie Jesus ihm vor Damaskus begegnet und sein Leben radikal umkrempelt. Aus dem Terrorist wird ein Evangelist, aus dem Verfolger ein Nachfolger, der jetzt einen Auftrag hat: Das Evangelium in die Welt zu tragen (<strong>Apg&nbsp;9,15<\/strong>). Paulus, der erste Missionar unter den Heiden (<strong>Gal 2,8<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aber genau ist Mission und welche Verantwortung haben wir als Gemeinden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt kann man den Text aus <strong>R\u00f6m 15,14-33<\/strong> lesen und dann Antworten anhand der oben bearbeiteten Fragen geben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Was ist Mission?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wer ist ein Missionar?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir kann Gemeinde die Missionsarbeit unterst\u00fctzen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wie arbeitet der Missionar mit der Gemeinde zusammen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wann ist eine Missionsarbeit vor Ort abgeschlossen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott hat das cool gemacht, dass Mission getragen wird von der Gemeinde! So soll die ganze Welt vom Evangelium erobert werden. Denn das ist der Wille Gottes, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (<strong>1Tim 2,4<\/strong>). Abschlie\u00dfend k\u00f6nnen wir noch pers\u00f6nlich werden. <em>Ist seine Mission noch deine Mission?<\/em> <em>Will der HERR vielleicht mich senden in seine weltweite Mission?<\/em> <em>Sind wir als Gemeinde bereit, Missionare zu unterst\u00fctzen? Machen wir jungen Menschen Mut, f\u00fcr Jesus rauszugehen? Bieten wir als Gemeinden unsere Unterst\u00fctzung an?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht k\u00f6nnen Beispiele aus der eigenen Gemeinde verwendet warden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Manuel Nowak)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Eckhard J. Schnabel, <a href=\"https:\/\/ref.ly\/logosres\/hta66ro2?ref=Bible.Ro15.32&amp;off=1357&amp;ctx=%CF%85%CC%81%CF%83%CF%89%CE%BC%CE%B1%CE%B9+%CF%85%CC%94%CE%BC%CE%B9%CD%82%CE%BD).188+~Das+vergangene+Jahr+\"><em>Der Brief des Paulus an die R\u00f6mer: Kapitel 6\u201316<\/em><\/a>, ed. Gerhard Maier u. a., Historisch-Theologische Auslegung Neues Testament (Witten; Giessen: SCM R. Brockhaus; Brunnen Verlag, 2016), 851\u2013852.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wert(e)voll leben. 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