{"id":4418,"date":"2021-12-21T19:00:44","date_gmt":"2021-12-21T18:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4418"},"modified":"2021-12-21T19:00:44","modified_gmt":"2021-12-21T18:00:44","slug":"predigthilfe-vom-2-januar-2022-johannes-6-37-40-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-2-januar-2022-johannes-6-37-40-2\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 9. Januar 2022 &#8211; Johannes 6, 50-69"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jesus &#8222;essen&#8220; hei\u00dft leben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist immer sehr wertvoll im Auge zu behalten, dass Johannes vor allem Jesus als den Messias herausstellen m\u00f6chte. Joh 20,30+31 betonen das nochmals sehr deutlich. Ebenfalls ist es hilfreich, wenn man das ganze Kapitel im Zusammenhang liest. Es ist das erste von sieben Ich-bin-Worten, die Jesus hier sagt. Im 6.Kapitel finden wir ebenfalls einen Wechsel. Einen Wechsel von den Wundern Jesu hin zu den Reden Jesu. In Kapitel 6 lesen wir das f\u00fcnfte Wunder Jesu von den insgesamt sieben im Johannesevangelium beschriebenen. Es ist also ein Wechsel von den Taten hin zu den Worten Gottes. Das Volk hatte die M\u00f6glichkeit den Sohn Gottes zu sehen und darf ihn nun auch h\u00f6ren. Unten eine Liste der Wunder und Worte Jesu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wunder Jesu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wandlung von Wasser zu Wein; 2,1-11<\/li><li>Heilung des Sohnes eines k\u00f6niglichen Beamten; 4,46-54<\/li><li>Heilung eines Kranken am Teich Bethesda; 5,1-18<\/li><li>Speisung der 5000; 6,1-14<\/li><li>Jesus geht auf dem See; 6,16-21<\/li><li>Heilung eines Blindgeborenen; 9,1-7<\/li><li>Auferweckung des Lazarus; 11,1-45<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich-bin-Worte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Brot des Lebens; 6,35<\/li><li>Licht der Welt; 8,12<\/li><li>Die T\u00fcr; 10,9<\/li><li>Gute Hirte; 10,12<\/li><li>Auferstehung und das Leben; 11,25<\/li><li>Weg, Wahrheit und das Leben; 14,6<\/li><li>Der Weinstock; 15,1+5<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beten und den Text wiederholt lesen<\/li><li>Fritz Rienecker; Alexander Schick, Lexikon zur Bibel<\/li><li>William Barclay; Johannesevangelium 1<\/li><li>Werner de Boor; Wuppertaler Studienbibel, Das Evangelium nach Johannes<\/li><li>William MacDonald, Kommentar zum Neuen Testament<\/li><li>Maier, Gerhard, Edition C Bibelkommentar NT, \u201eJohannesevangelium Teil 1\u201c, Band 6, H\u00e4nssler Verlag.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beachtenswerte Anmerkungen zum Predigttext bietet z.B. auch die MacArthur Studienbibel (unter S.1500f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz vorher redet Jesus zur Volksmenge und gibt ihnen das erste Ich-bin-Wort weiter, von denen wir im Johannesevangelium insgesamt sieben finden. Das sind Wahrheiten, die Jesus dem Volk ungefiltert pr\u00e4sentiert, um seine G\u00f6ttlichkeit klarzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus bezeugt immer wieder  durch Wort und Tat, dass er der Messias ist (5,36) und dass das Volk allein durch ihn die S\u00fcndenvergebung erlangen kann. Was wir jedoch oft beobachten k\u00f6nnen ist, dass das Volk zwar Jesus und seine Wunder will, aber mit seiner Theologie nicht einverstanden ist. Genauso ist es auch hier in Johannes 6. Er speist 5000 Menschen, er geht auf dem Wasser \u2013 doch als die Leute mehr von ihm wollten, kamen sie mit seinen Worten nicht mehr klar und verlie\u00dfen ihn sogar (6,66).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem Text gebraucht Jesus das Wunder Gottes aus der W\u00fcste, wo das Volk mit dem Brot vom Himmel satt geworden war (6,32-33), um dies nun f\u00fcr sich selbst anzuwenden. Diese Textstelle ist wesentlich, um zu verstehen, warum Jesus hier immer wieder das Brot und das Fleisch seines K\u00f6rpers erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Leute wenig vorher n\u00e4mlich das Brot gegessen hatten, das Jesus auf wundersame Weise vermehrt hatte, verlangten sie nun einen weiteren Beweis, dass Jesus der Messias ist. Doch Jesus l\u00e4sst es nun bei diesem einen Wunder und will die Menschen durch sein Wort zur Nachfolge berufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 50-58:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus m\u00fcnzt wie gesagt das Brot aus der W\u00fcste um auf sich. Die Menschen sollen ihm nun nachfolgen und ihn lieben und ehren. Sie sollen erkennen, dass er der Messias ist, um Gemeinschaft zu haben mit ihm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist nat\u00fcrlich klar, dass Jesus nicht seinen physischen K\u00f6rper meint, den es zu essen gilt \u2013 Jesus legitimiert hier nicht die katholische Lehre der Eucharistie \u2013 sondern er m\u00fcnzt das auf seine Worte um und auf die Nachfolge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">William MacDonald schreibt dazu passend:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIn diesem Vers und in den folgenden Versen spricht der Herr Jesus immer wieder davon, dass Menschen von ihm essen. Bedeutet das, dass sie ihn im w\u00f6rtlichen, leiblichen Sinne essen sollten? Offensichtlich ist diese Vorstellung unm\u00f6glich und widerw\u00e4rtig. Dennoch denken einige, dass wir ihn gem\u00e4\u00df seiner Lehre bei der Abendmahlsfeier zu uns nehmen m\u00fcssten. Sie behaupten, dass das Brot und der Wein auf irgendeine wunderbare Weise in den Leib und das Blut Christi verwandelt werden w\u00fcrden und wir diese Elemente zu uns nehmen m\u00fcssten, um gerettet zu werden. Doch das hat Jesus gar nicht gesagt. Der Zusammenhang macht recht deutlich, dass jeder, der an ihn glaubt, gleichsam von ihm isst. Wenn wir den Herrn Jesus Christus als unseren Retter annehmen, dann nehmen wir ihn im Glauben auf. Wir haben an den Vorz\u00fcgen seiner Person und seines Werkes teil. Augustinus sagte: \u00bbGlaube, und du hast gegessen.\u00ab\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wie das Essen und Trinken f\u00fcr das physische Leben notwendig ist, ist auch der Glaube an ihn und seinen Opfertod am Kreuz f\u00fcr das ewige Leben notwendig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Essen seines Fleisches und das Trinken seines Blutes symbolisiert im Bild die Notwendigkeit, Jesu Werk am Kreuz anzunehmen\u201c \u2013 MacArthur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 59:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes f\u00fcgte die Bemerkung hinzu, dass Seine Rede in der Synagoge in Kapernaum abgeschlossen wurde. Sie hatte am See angefangen (V. 25) und irgendwo mittendrin hatte die Unterredung ihren Standort gewechselt. Wir k\u00f6nnen nicht mit Sicherheit sagen, wo dieser Wechsel stattfand, aber es scheint, dass zwischen den Versen 34 und 41 eine Unterbrechung liegt. Vor diesem Abschnitt redete die Volksmenge, aber nach diesem Abschnitt redeten die Juden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 60+66:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast schon verwundert stellt Jesus ihnen nun die Gegenfrage \u2013 wegen dem was ich sagte wollt ihr weg gehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und tats\u00e4chlich, \u201eviele\u201c gingen weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 61+64:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus kennt uns Menschen und unsere Herzen. Zum einen ist das ein beruhigender, aber auch ein be\u00e4ngstigender Gedanke. Jesus wusste wor\u00fcber seine J\u00fcnger sprachen. Sie waren sich nicht sicher was Jesus meinte. Sie fanden das zu \u201ehart\u201c. Die Konsequenzen der wahren Nachfolge waren f\u00fcr sie nicht mehr tragbar und schlie\u00dflich verlie\u00dfen sie ihn \u2013 V66!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus wusste das. Er wusste von Anfang an, wer nicht glaubte. Irgendwie ist das erschreckend. Einige waren dabei, sahen Jesus, beteuerten bestimmt auch, dass sie an Jesus glaubten, aber dann, als es drauf ankam, verlie\u00dfen sie ihn. Jesus wusste das. Er hatte sie bei sich \u2013 trotzdem, dass er wusste, dass sie ihn sowieso verlassen w\u00fcrden. Warum schickt er sie nicht direkt weg? Warum l\u00e4sst er sie mitlaufen und alle Wunder sehen? Das bleibt wohl Gottes Geheimnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Johannes selbst schreibt allerdings, als ob er aus dieser Erfahrung gelernt hatte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1.Joh 2,19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen w\u00e4ren, so w\u00e4ren sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, dass sie alle nicht von uns sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder kommen und gehen die Menschen. Sie kommen zu Gott und gehen wieder weg. F\u00fcr diejenigen, die da bleiben ist das oft recht schmerzlich. Vor allem dann, wenn es sich um Familienmitglieder oder Freunde handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit unserem menschlichen Auge k\u00f6nnen wir zwar sehen was passiert, aber das Herz eines Menschen kann nur Jesus mit seinem geistlichen Auge sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 62:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der CV-Kommentar schreibt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDiese beiden Verse zusammengenommen, zeigen, dass der Herr sich schlie\u00dflich mit der eigentlichen Aneignung des Glaubens befasste. Der Sinn von V. 62 ist buchst\u00e4blich: \u00bbWie nun, wenn ihr den Menschensohn w\u00fcrdet dahin auffahren sehen, wo er vordem war?\u00ab Dies bildet einen Kontrast zu zahlreichen vorangegangenen Versen, in denen der Herr von der Tatsache gesprochen hatte, dass Er vom Himmel herniedergekommen war. Wenn ersteres keinen Glauben geweckt hatte, dann w\u00fcrde es auch letzteres nicht tun, selbst wenn sie das Vorrecht gehabt haben sollten, die Himmelfahrt des Herrn mit eigenen Augen zu sehen (was nicht m\u00f6glich war, da sie nicht auserw\u00e4hlt waren, dieses herrliche Geschehen zu bezeugen). Einer, der herniedergekommen war, konnte keinen Glauben wecken (Lk 16,30-31), noch h\u00e4tte es einer getan, wenn er vom Kreuz herabgestiegen w\u00e4re. Ein Wahrnehmen aller Bewegungen des Herrn mit den nat\u00fcrlichen Augen ist keine ausreichende Voraussetzung f\u00fcr den Glauben, denn der Geist ist es, der lebendig macht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 63+65:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Vers dr\u00fcckt nun eine tiefe Wahrheit aus, die wir einfach hinnehmen m\u00fcssen, ob wir sie verstehen oder nicht. Jesus spricht nun von Geist und Fleisch. Mit Fleisch meint er nun nicht mehr das von ihm angesprochene Fleisch, das die Menschen essen sollen, sondern er meint den Menschen an sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er stellt hier den Geist Gottes und den Menschen gegen\u00fcber. Jesus will deutlich machen, dass das was er sagt nur der Geist einem Menschen klarmachen kann. Der menschliche Verstand n\u00fctzt nichts \u2013 denn die Menschen versuchten alles was Jesus sagte mit ihrem eigenen Verstand zu begreifen. Aber die Worte, die Jesus spricht, sind Geist und Leben. Nichts Weltliches kann die Dinge deuten und verst\u00e4ndlich machen \u2013 au\u00dfer der Geist Gottes (Joh 14,6+16+17; 15,26; 16,13+14; 1.Kor 1,18(-25).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V 67-69:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist die wahre Reaktion eines wahren Nachfolgers Christi. Wohin sollen wir denn gehen? Was ist denn Besser als das was du gibst, Herr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn die Erkenntnis St\u00fcckwerk ist (Phil 3,13; 1.Kor 13,12), so ist doch der Glaube etwas, dass man nur 100% haben kann. Man kann nicht sagen, man glaube zu 70% an Jesus und den Rest an das Geld oder an das Gl\u00fcck oder an sonst irgendetwas, das die Welt zu bieten hat (Mt 6,24; Lk 16,13). Wenn wir an Jesus glauben, dann folgt daraus St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die Konsequenz der Nachfolge. Die Nachfolge ist nicht von heute auf morgen zu 100% da \u2013 aber wohl der Glaube, wenn der Geist ihn uns schenkt. Und so glaubten die J\u00fcnger (au\u00dfer Judas) zu 100% an Jesus, lernten aber St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck die Nachfolge und den Gehorsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir m\u00fcssen den Text im Zusammenhang sehen. Am Besten w\u00e4re es, wenn man das ganze Kapitel einmal am St\u00fcck durchliest. Die Juden kamen n\u00e4mlich, um Jesus zu befragen. Ist er wirklich der Messias? Bewirkt er die Wunder, von denen prophezeit wurde?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus tut im Johannesevangelium viele Wunder, um klarzumachen, dass er nicht nur den Anspruch hat der Messias zu sein, sondern auch um klarzumachen, dass er der Messias ist! Allein in Kapitel 6 lesen wir von zwei Wundern, die er kurz hintereinander tut (V 11+19-21).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen erlebten den Messias hautnah. Er redete die Worte Gottes, stillte ihren Hunger und diskutierte mit ihnen. Ein Tag davor hat er eine gro\u00dfe Menge satt gemacht und nun wollten sie wissen, ob er wirklich der Messias ist. Sie waren vergesslich und sensationslustig. Eigentlich wollte das Volk mehr die Wunder als den Messias.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist ein recht gro\u00dfer Abschnitt. Daher macht es bestimmt Sinn, den Text in gr\u00f6\u00dfere Abschnitte einzuteilen und nicht auf jedes Wort einzeln einzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Predigtvorbereitung hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Winrich Scheffbuch unter folgendem Link:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.sermon-online.de\/search.pl?lang=de&amp;id=0&amp;language=24&amp;searchstring=johannes+6&amp;language=0&amp;x=0&amp;y=0\">www.sermon-online.de\/search.pl?lang=de&amp;id=0&amp;language=24&amp;searchstring=johannes+6&amp;language=0&amp;x=0&amp;y=0<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.1 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Das Wort und der Mensch (V.50-59 )&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Der Geist und der Mensch (V.60-65 )<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) Die Nachfolge und der Mensch (V.66-69)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">oder:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">a) Ehrliche Gemeinschaft \u2013 V50-59<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">b) Ehrliches Hinterfragen \u2013 V60-65<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">c) Ehrliche Nachfolge \u2013 V66-69<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke es ist wichtig, dass wir aufzeigen, dass wir oft Entscheidungen im Alltag treffen, f\u00fcr die wir mit allen Konsequenzen grad stehen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beim Autofahren \u2013 bin ich der Verantwortliche f\u00fcr jeden Meter, den mein Auto f\u00e4hrt<\/li><li>Beim Heiraten \u2013 wird es immer nur so gut, wie ich meine Rolle wahrnehme<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich kann mir vielleicht im Restaurant was aussuchen oder morgens aus dem Schrank etwas nehmen, das mir gef\u00e4llt, doch bei der Nachfolge stellt Gott die Bedingungen. Es ist gut, darauf aufmerksam zu machen, dass auch wir uns die Frage der Nachfolge stellen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenso ist es auch wunderbar zu wissen, dass ich den Glauben nicht aus mir selbst heraus habe, sondern nur durch die Gabe des Vaters (V65).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Vielleicht zu Beginn ein Br\u00f6tchen Zeigen und sagen<ul><li>Nur wer davon abgebissen hat, hat das Br\u00f6tchen in sich<\/li><\/ul><ul><li>Um zu zeigen, dass nur derjenige, der an Jesus glaubt, auch das ewiges Leben hat<ul><li>Man kann sich das Brot jedoch nicht selber nehmen \u2013 sondern nur der Geist gibt es! <\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Valentein T\u00f6ws)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jesus &#8222;essen&#8220; hei\u00dft leben Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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