{"id":4246,"date":"2021-05-10T18:06:30","date_gmt":"2021-05-10T16:06:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4246"},"modified":"2021-05-10T18:06:31","modified_gmt":"2021-05-10T16:06:31","slug":"predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2-2-2-2\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 30. Mai 2021 &#8211; Galater 5, 13-26"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Jahresthema<\/strong>:<\/td><td><strong>F\u00fcr ein gutes MITEINANDER<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Predigtthema<\/strong>:<\/td><td><strong>Einander <\/strong>nicht provozieren<\/td><\/tr><tr><td>Predigttext:<\/td><td>Galater 5, 13-26<\/td><\/tr><tr><td>Autor:<\/td><td>Tobias Schurr<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1 \u00dcberblick \u00fcber das Jahresthema 2021<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gutes Miteinander, wer w\u00fcnscht sich das nicht? Eine Gemeinschaft, die unser Leben bereichert, belebt und st\u00e4rkt, wollen wir doch alle. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir auf Gemeinschaft angelegt sind. Und obwohl wir uns nach Gemeinschaft sehnen und auch auf Gemeinschaft hin gemacht sind, erleben wir, dass menschliche Gemeinschaft sehr zerbrechlich ist und sehr leicht gest\u00f6rt oder sogar zerst\u00f6rt werden kann. Diese Herausforderung sehen wir auch im Miteinander von Christen in der Gemeinde und es ist aus diesem Grund immer wieder sehr wichtig dar\u00fcber nachzudenken, wie Gemeinschaft gelingen kann, wie unser Miteinander von Gott gepr\u00e4gt, immer mehr wachsen kann.<br><br>In der Bibel sehen wir, dass es Gott ein gro\u00dfes Anliegen ist, dass seine Kinder in seinem Sinne Gemeinschaft leben und er gibt uns viele Aufforderungen, wie Miteinander gelingen kann. In unserem Jahresthema wollen wir im Jahr 2021 (jeweils am letzten Sonntag des Monats) dieses Miteinander bedenken und uns von Gott pr\u00e4gen lassen. Unser gro\u00dfer Wunsch ist es, dass unsere Gemeinden dadurch gemeinsam in ihrer Beziehung zu Jesus und auch in ihrer Beziehung zueinander wachsen. Und wir beten, dass durch die Art wie sie miteinander leben auch f\u00fcr andere immer mehr sichtbar wird, welcher Herr sie zusammengef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umrahmt wird dabei unser Jahresthema von der gro\u00dfen Aufforderung, die Jesus seinen J\u00fcngern mitgibt (Joh 15) und die auch Paulus aufgreift (R\u00f6m 13,8-10), dass wir uns als Kinder Gottes untereinander lieben sollen (Januar &amp; Dezember). Unter diesem Oberthema lassen sich schlussendlich alle anderen Themen, die wir unter dem Jahresthema behandeln, zusammenfassen. Die Liebe, die Jesus auf unvergleichliche Weise vorgelebt hat ist eine Liebe, die bereit ist, sich f\u00fcr den anderen hinzugeben. Eine Liebe, die ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr unseren Gott ist.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Diese Liebe \u00e4u\u00dfert sich zun\u00e4chst darin, dass wir als Kinder Gottes bereit sind, uns gegenseitig in Liebe anzunehmen (Februar), weil wir wissen, dass Christus derjenige ist, der uns in Liebe angenommen hat.<\/li><li>Weiter zeichnet sich dieses Miteinander in Liebe dadurch aus, dass Kinder Gottes bereit sind einander zu dienen (M\u00e4rz). Auch dies hat Jesus vorgelebt und war bereit sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr uns zu geben.<\/li><li>Ein liebevolles Miteinander lebt auch davon, dass wir aufeinander achten und uns dazu ermuntern im Glauben wirklich dran zu bleiben (April) und in der Heiligung zu leben.<\/li><li>F\u00fcr eine gute Gemeinschaft ist es zudem wichtig unn\u00f6tige Konflikte zu vermeiden und sorgf\u00e4ltig darauf zu achten, andere nicht auf falsche Weise zu provozieren (Mai).<\/li><li>Echtes Miteinander unter Glaubensgeschwistern lebt auch davon, dass wir f\u00fcreinander im Gebet einstehen (Juni), weil wir genau wissen, wie abh\u00e4ngig wir alle davon sind, dass unser Herr uns f\u00fchrt, leitet und bewahrt.<\/li><li>Zu diesem f\u00fcreinander einstehen, geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, dass wir als Kinder Gottes umeinander wissen, die Verbindung zueinander suchen und so als Nachfolger Jesu eine Einheit bilden (Juli).<\/li><li>Weil wir auch als Christen immer wieder untereinander schuldig werden, ist auch das Thema Vergebung ein sehr wichtiger Grundstein f\u00fcr ein gutes Miteinander (August). Auch hier haben wir in Jesus Christus ein gro\u00dfes Vorbild, was Vergebung bedeutet. Und gleichzeitig ist Jesus derjenige, der echte Vergebung erst erm\u00f6glicht, weil er f\u00fcr unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.<\/li><li>Geistliches Miteinander beinhaltet auch, dass wir lernen uns in eine geistliche Gemeinschaft einzuordnen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir verstehen, wie Gott sich das Miteinander unter seinen Kindern vorgestellt hat und die Bereitschaft sowohl dem\u00fctig Verantwortung zu \u00fcbernehmen wie auch sich auf eine gute geistliche Weise unterzuordnen (September).<\/li><li>Das Leben als Christ ist kein Sprint, sondern eher ein Langstreckenlauf, bei dem es immer mal wieder auch Durststrecken gibt. Auch hier braucht es ein gutes geistliches Miteinander, um uns immer wieder zu einem Leben in der treuen Nachfolge anzuspornen und nicht m\u00fcde zu werden die Liebe Gottes in die Welt zu tragen (Oktober).<\/li><li>Geistliche Durststrecken und Herausforderungen k\u00f6nnen immer wieder auch entmutigend sein und auch hier ist es ein Geschenk Gottes, dass er uns als Glaubensgeschwister zusammengestellt hat. So k\u00f6nnen wir uns gegenseitig ermutigen die richtige Ausrichtung zu behalten und den Blick auf Jesus, auf sein Werk und auf seine Wiederkunft nicht zu verlieren (November).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlussendlich bleibt die Liebe, das Oberthema, das unser Miteinander zusammenh\u00e4lt. Wenn wir aus der Liebe Jesu leben, wenn seine Liebe unser Leben pr\u00e4gt, wird dies auch in einem guten Miteinander unter Glaubensgeschwistern, in der Liebe zueinander sichtbar werden. Bildlich dargestellt k\u00f6nnte das Thema so aussehen: Unser \u201eMiteinander\u201c ist eine Frucht mit verschiedenen Beeren, die sich erg\u00e4nzen und von denen jede einzelne sehr wichtig ist. Im Laufe des Jahres werden wir die einzelnen Beeren nacheinander betrachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4144\" srcset=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png 996w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-292x300.png 292w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-768x790.png 768w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-1493x1536.png 1493w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1.png 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine PowerPoint-Vorlage mit der Grafik findet ihr unter: <a href=\"https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41\">https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. <a><strong>Erkl\u00e4rung zum Bibeltext (<\/strong><\/a><strong>Gal 5,13-26)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>2.1 Hinweise zum Textverst\u00e4ndnis<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema Freiheit ist im Galaterbrief sehr zentral. Paulus ist ersch\u00fcttert dar\u00fcber, als er von der Irrlehre h\u00f6rt, die in den Gemeinden in Galatien grassiert. Die Christen in Galatien standen in der Gefahr die Freiheit des Evangeliums, also die Freiheit, die sie in Jesus Christus hatten, wieder aufzugeben. Es gab die Tendenz sich wieder beschneiden zu lassen, mit der \u00dcberzeugung, dass man erst dann ein richtiger Christ w\u00e4re. Paulus betont dagegen, dass eine solche Haltung die Freiheit in Christus zunichtemacht und zu einer Knechtschaft unter dem Gesetz f\u00fchrt. Wer diesen Weg w\u00e4hlt, der lebt nicht aus der Gnade Christi. Gerade in den ersten Versen von Kapitel 5 betont Paulus dies sehr stark.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Freiheit in Christus, die Paulus so unterstreicht, ist aber keinesfalls mit einer Beliebigkeit zu verwechseln. Wir sehen z.B. im R\u00f6merbrief (Kap 6), dass Paulus in dieser Richtung Vorw\u00fcrfe gemacht wurden. Die Gegner von Paulus behaupteten, seine Gnadenlehre w\u00fcrde zu einem leichtfertigen Umgang mit S\u00fcnde verleiten und damit echte Heiligung verhindern. Paulus ist es wichtig, dass die Christen verstehen, dass ein solcher leichtfertiger Umgang mit S\u00fcnde seiner Gnadenlehre zutiefst widerspricht, weil sie eben die Gnade Jesu mit F\u00fc\u00dfen treten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So betont er auch in Gal 5,13, wie wichtig es f\u00fcr Nachfolger Jesu ist, die geschenkte Freiheit im richtigen Rahmen zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 13 <\/strong>gibt die Grundlinie vor. Christen sind durch Jesus Christus in die Freiheit gerufen, in ein echtes Leben, das nicht mehr unter der Sklaverei der S\u00fcnde und der Anklage durch das Gesetz steht (vgl. R\u00f6m 8,2-4). Es ist ein Leben, in dem eine echte, lebendige Beziehung zu Gott endlich wieder m\u00f6glich ist. Doch diese Freiheit bringt eine gro\u00dfe Verantwortung mit sich. Eine Verantwortung vor Gott, der dieses Leben erm\u00f6glicht. Wenn wir nun dieses neue Leben in Freiheit mit den alten Prinzipien und Ordnungen f\u00fcllen, die das Leben ohne Gott gezeichnet haben, dann zerst\u00f6ren und widersprechen wir durch unser Leben all dem, was das neue Leben ausmacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese alten Prinzipien, die Fokussierung auf das eigene Ich, sollen der Vergangenheit angeh\u00f6ren, eine neue Ausrichtung soll das Leben von Kindern Gottes pr\u00e4gen: dienende Liebe. Also genau die Haltung, die Jesus selbst auf vollkommene Weise vorgelebt hat, als er bereit war f\u00fcr uns s\u00fcndige Menschen am Kreuz zu sterben und unsere Schuld zu bezahlen (vgl. Joh 13,1ff; Phil 2,6-7; \u2026).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 14-15: <\/strong>Dieses Leben in der Freiheit Christi soll ein Leben sein, das dem N\u00e4chsten in Liebe begegnet. Paulus scheint bei den Galatern aber eine andere Haltung wahrzunehmen. Zumindest deutet Vers 15 darauf hin, dass die Christen dort in Streitigkeiten untereinander lebten. Anstatt sich gegenseitig in Liebe zu st\u00e4rken, sieht Paulus die Gefahr, dass sich die Gemeinde Jesu dort innerlich zerfleischt. Genau diese Selbstzerst\u00f6rung ist ein Grundkennzeichen von S\u00fcnde. S\u00fcnde hat niemals die Erbauung von Menschen zur Folge, sondern schlussendlich den Tod (R\u00f6m 6,23).<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 16-18:<\/strong> Echte Nachfolge ist, solange wir als Kinder Gottes noch in dieser Welt sind, immer ein Ringen. Paulus beschreibt in Vers 16-18 diesen grundlegenden Konflikt. Fleisch und Geist, also unser altes Leben und das neue Leben, das wir in Jesus Christus haben, streiten gegeneinander. Als Christen leiden wir darunter, dass wir immer wieder auch das tun, was wir nicht wollen (vgl. R\u00f6m 7,19). Auch nach der Bekehrung sind wir in unserem t\u00e4glichen Leben auf Gottes Gnade und Vergebung angewiesen. Und wir sind beauftragt, nach Heiligkeit in unserem Leben zu streben. Diese Heiligung k\u00f6nnen wir nicht aus unserer Kraft bewirken, vielmehr sind wir darauf angewiesen, dass der Heilige Geist uns mehr und mehr von den Begierden des Fleisches befreit. Der Heilige Geist lehrt uns die Freiheit in Christus richtig zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 19-21:<\/strong> Paulus wird nun konkret und z\u00e4hlt auf, was er unter den Werken des Fleisches versteht, die einem Leben in der Freiheit Christi widersprechen. Wenn wir diese Aufz\u00e4hlung n\u00e4her betrachten, merken wir, dass die Werke des Fleisches alle Lebensbereiche des Menschen umfassen. Solche Listen von Untugenden finden wir noch an anderen Stellen im Neuen Testament (z.B. R\u00f6m 1,29-31; 2.Tim 3,2-5). Paulus f\u00fchrt hier nicht n\u00e4her aus, was er unter den einzelnen Schlagw\u00f6rtern versteht. Ihm geht es mehr darum, die Galater vor den fatalen Konsequenzen zu warnen. Wenn wir den Schlusssatz von Vers 21 richtig verstehen wollen, m\u00fcssen wir den Zusammenhang mit Vers 17 herstellen. Paulus hat sehr deutlich gemacht, dass jeder Christ mit den Versuchungen des alten Lebens k\u00e4mpft und dass jeder Christ auch s\u00fcndigt. Paulus hat deshalb in Vers 21 nicht die einmalige Tat im Blick, sondern einen Lebenswandel, der von den Werken des Fleisches dominiert wird. Von Vers 18 her sehen wir, dass es Paulus um die Frage geht, wer die Regierung in unserem umk\u00e4mpften Leben innehat. Ist es der Heilige Geist oder sind es die Begierden der alten s\u00fcndigen Natur?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 22-23:<\/strong> Im wunderbaren Kontrast zu den Werken des Fleisches stellt Paulus die Frucht des Heiligen Geistes vor. Zuerst und \u00fcber allem steht die Liebe gewisserma\u00dfen als Zusammenfassung der ganzen Frucht. Die Aufz\u00e4hlung der Frucht des Geistes d\u00fcrfen wir nicht so verstehen, dass es eben einzelne Fr\u00fcchte w\u00e4ren, aus denen der Christ nach Belieben ausw\u00e4hlt. Die Frucht des Geistes beschreibt das eine geistliche Leben, das der Heilige Geist in den Kindern Gottes wirkt. Gerade die direkte Gegen\u00fcberstellung der Werke des Fleisches und der Frucht des Geistes zeigen den radikalen Unterschied. Man kann den einzelnen Aspekten der Frucht des Geistes geradezu das entsprechende Unkraut des Teufels gegen\u00fcberstellen, das versucht die Frucht zu zerst\u00f6ren. Wenn wir versuchen die Frucht des Geistes greifbar zu machen und konkret zu beschreiben, m\u00fcssen wir sehen, dass die Frucht des Geistes eine Widerspiegelung von Gottes wunderbarem Charakter ist. Jesus Christus hat das Wesen Gottes in seinem Leben sichtbar gemacht und so ist es eine Hilfe zu schauen, wie die Frucht des Geistes auf wunderbare Weise im Leben Jesu sichtbar wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frucht des Geistes, die ein Leben in der echten Freiheit Christi kennzeichnet, steht in wunderbarem Einklang mit Gottes Gesetz. Jesus Christus hat uns freigemacht vom Gesetz. Wir sind in Christus gerecht gesprochen. Und nun bewirkt der Heilige Geist in den freigemachten und gerecht gesprochenen Menschen ein Leben, das mehr und mehr mit dem Gottes Gesetz \u00fcbereinstimmt. Und wir sind aufgefordert dieses Wirken des Geistes in unserem Leben zuzulassen und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 24:<\/strong> In diesem Vers ist die Zeitform sehr wichtig. Paulus spricht hier von etwas, das bei einem Christen in der Vergangenheit geschehen ist. F\u00fcr einen Christen gilt, dass das alte Leben mit Jesus Christus gekreuzigt ist. Genau das betont Paulus auch in R\u00f6m 6,11, wo er die Christen auffordert, sich im Blick auf die S\u00fcnde f\u00fcr gestorben zu halten. Jesus hat am Kreuz wirklich f\u00fcr die S\u00fcnde bezahlt. Er hat uns aus der Macht der S\u00fcnde und des Todes befreit. Wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus kommt, dann geschieht genau das, dass sein altes Leben stirbt und er zu einem neuen Leben in Christus wiedergeboren wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 25:<\/strong> Dieses neue Leben gilt es aber nun auch wirklich zu leben. Und das hat immer zwei Seiten, die uns Paulus in unserem Abschnitt schon sehr deutlich gemacht hat. Es gilt all das radikal abzulegen, was dem Leben in Christus widerspricht und nach dem zu streben, was der Heilige Geist in unser Leben hineinlegen m\u00f6chte. Paulus redet hier nicht von einem passiven Abwarten, sondern von einem aktiven Nachfolgen. Der griechische Begriff, den Paulus hier f\u00fcr \u201efolgen\u201c verwendet, hat einen milit\u00e4rischen Hintergrund und er bedeutet gewisserma\u00dfen in der Linie des Heiligen Geistes bleiben. Ein Soldat, der in einer milit\u00e4rischen Ordnung geht, bestimmt nicht die Richtung oder die Geschwindigkeit, nein er achtet schlicht darauf, dass er Schritt h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Glaubensgeschwister gehen wir miteinander auf diesem Weg der Nachfolge, geleitet durch den Heiligen Geist (vgl. R\u00f6m 8,14).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 26:<\/strong> Paulus schlie\u00dft den Abschnitt ab, indem er noch einmal auf das geistliche Miteinander zu sprechen kommt, womit er in Vers 13-15 den Abschnitt begonnen hat. Und damit zeigt er auch noch einmal, wie wir mit der Freiheit umgehen sollen, die wir in Christus haben. Paulus hat schon in den ersten Versen deutlich gemacht, dass Liebe das Miteinander unter Christen pr\u00e4gen soll. Als Kinder Gottes haben wir die Verantwortung, unsere Glaubensgeschwister in ihrer Beziehung zu Jesus zu st\u00e4rken. Zu diesem Auftrag passt es nicht, wenn wir uns selbst in den Mittelpunkt stellen. Auch Streit, Neid und das gegenseitige Herausfordern passt nicht zu einem liebevollen Umgang miteinander. Paulus erinnert hier noch einmal an die Situation, die in den galatischen Gemeinden zu finden ist. Statt eines liebevollen Miteinanders hat er davon geh\u00f6rt, wie die Christen dort miteinander in Streit stehen. Paulus hat in unseren Versen gezeigt, dass ein solcher Streit eben keine Lappalie ist, sondern dass es im Kern um die Frage geht, ob wir unser neues Leben in Christus wirklich leben. Egoismus und Lieblosigkeit in der Gemeinde ist ein grundlegendes geistliches Problem und ein Zeichen daf\u00fcr, dass eben nicht der Geist regiert, sondern die alten Begierden des Fleisches.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Regieren des Fleisches sieht man besonders daran, wenn jeder sich um sich selbst dreht und sein eigenes Bestes an oberste Stelle stellt. Dieser Egoismus ist besonders deshalb so gef\u00e4hrlich, weil er so ansteckend ist. Heiko Krimmer beschreibt in seinem Kommentar diese Ansteckungsgefahr sehr treffend: <em>\u201eWenn solcher Selbstruhm und Geltungsdrang in die Gemeinde eindringt, dann ist die ganze Gemeinde gef\u00e4hrdet. Es kommt zum \u201aeinander reizen\u2018 und zum \u201aeinander neiden\u2018. Der Ruhms\u00fcchtige \u201afordert den anderen heraus\u2018. Der wird dadurch verf\u00fchrt, seine eigenen Verdienste und Leistungen herauszukehren, und wenn er solche nicht vorzuweisen hat, entsteht der Neid.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solches Miteinander widerspricht dem Wesen der Gemeinde Jesus v\u00f6llig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Weitere Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Krimmer, Heiko; Galaterbrief (Edition C Bibelkommentar)<\/li><li>De Boor, Werner; Der Brief des Paulus an die Galater (Wuppertaler Studienbibel)<\/li><li>Ryken, Philip Graham; Galatians (Reformed Expository Commentary)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3 Erkl\u00e4rungen zum Thema (Einander nicht provozieren)<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus betont in diesem Abschnitt, wie wir mit der Freiheit, die wir durch das neue Leben in Christus haben, umgehen sollen.Wir haben gesehen, dass Paulus sehr deutlich vor dem Streit in der Gemeinde warnt und von Vers 26 her verstehen wir, dass Paulus eine Hauptursache f\u00fcr den Konflikt in der galatischen Gemeinde in der Ich-Bezogenheit und daraus resultierend im gegenseitigen Herausfordern und Beneiden sieht. Mit \u201eeinander provozieren\u201c beschreibt Paulus also eine Verhaltensweise, die genau das Gegenteil von \u201eeinander ermuntern\u201c darstellt, was wir letzten Monat bedacht haben. Statt den Mitchristen zu ermutigen, den Blick auf Gott zu lenken, wird er dazu angestachelt, die eigenen M\u00f6glichkeiten und F\u00e4higkeiten in den Mittelpunkt zu stellen und seinen Stand vor Gott und den Geschwistern von diesen abh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.1 Einander nicht provozieren \u2013 welche Folgen hat es, wenn wir uns daran orientieren?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Gemeinde Jesu lebt davon, dass sie den im Blick hat, auf den es wirklich ankommt. Sie ist auf dem Prinzip aufgebaut, dass wir einander lieben und einander dienen sollen.<strong><\/strong><\/li><li>Dieses liebevolle Miteinander st\u00e4rkt uns als Glaubensgeschwister, es schafft eine Geborgenheit und erm\u00f6glicht es vor allem, dass wir im Glauben wachsen k\u00f6nnen.<strong><\/strong><\/li><li>Wenn wir als Christen lernen, den anderen eben nicht zu provozieren, nicht herauszufordern, auf die eigenen Leistungen zu schauen, helfen wir uns immer wieder den Blick auf den zu richten, der der Anf\u00e4nger und Vollender unseres Glaubens ist.<strong><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.2 Einander nicht provozieren \u2013 was sind die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran orientieren?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wenn es in der Gemeinde um die Ehre von Menschen geht und man sich gegenseitig dazu anstachelt, wird es in der Gemeinde unweigerlich zu einer Art von pseudogeistlichem Wetteifern kommen, das dem Evangelium widerspricht.<\/li><li>Anstatt Jesus in den Mittelpunkt zu stellen, werden menschliche Leistungen zentral. Schlussendlich besteht die Gefahr, dass die nicht mehr Jesus die Hoffnung ist, um die es geht, sondern die eigene geistlichen Errungenschaften.<\/li><li>Menschlicher Hochmut wird gef\u00f6rdert und es bleibt kein Platz f\u00fcr echte Demut.<\/li><li>Dem Neid unter Glaubensgeschwistern wird T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet.<\/li><li>Es besteht die Gefahr, dass Gemeinde nicht mehr ein Ort sein kann f\u00fcr S\u00fcnder, die kommen und aus der Gnade Christi leben, sondern ein Ort f\u00fcr \u201egeistliche Superhelden\u201c die scheinbar von Sieg zu Sieg eilen.<\/li><li>Au\u00dferdem geht der Blick f\u00fcr die wahre Frucht des Heiligen Geistes verloren, die zutiefst daraus erw\u00e4chst, dass wir den Blick dem\u00fctig von uns selbst wegnehmen und ihn auf Christus und durch Christus auf den N\u00e4chsten richten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.3 Einander nicht provozieren \u2013 worin liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die alten Begierden des Fleisches k\u00e4mpfen immer noch in uns und als Christen ringen wir darum, dass unser neues Leben in Christus immer mehr Gestalt gewinnt.<strong><\/strong><\/li><li>Wir alle sind anf\u00e4llig f\u00fcr die Versuchung uns selbst in den Mittelpunkt zu stellen, oder auf unsere F\u00e4higkeiten zu vertrauen.<strong><\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.4 Einander nicht provozieren \u2013 wie geht unsere Gesellschaft damit um?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir leben in einer Gesellschaft, in der auf menschliche Leistung und F\u00e4higkeit sehr stark geachtet wird. Die Gefahr besteht, dass der Wert eines menschlichen Lebens daran gemessen wird, was er zu leisten imstande ist, oder wie er sich \u00e4u\u00dferlich pr\u00e4sentiert.<\/li><li>Durch das gegenseitige Vergleichen und Bewerten besteht eine gro\u00dfe Gefahr von Neid und Missgunst, aber auch von Hochmut bzw. Niedergeschlagenheit.<\/li><li>Im Gegensatz dazu leben wir als Christen von der wunderbaren Botschaft, dass Gott uns als seine Kinder angenommen hat, obwohl wir es nicht verdient haben und es uns auch niemals verdienen werden k\u00f6nnen. Wir sind S\u00fcnder, die aus Gottes Gnade leben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4 Veranschaulichungen<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.1 Einander nicht provozieren \u2013 wie hat Jesus uns \u201eeinander ermuntern\u201c vorgelebt?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Jesus war ein Lehrer, der Menschen wirklich provoziert hat. Aber er hat Menschen auf eine Art und Weise herausgefordert, die genau das Gegenteil von dem war, was Paulus in Gal 5,26 im Blick hat.<\/li><li>Jesus hat Menschen nicht angestachelt, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Er hat vielmehr immer deutlich gemacht, wie sehr wir Menschen ihn und seine Gnade brauchen. Jesus hat die Menschen auf Gott und sein Reich ausgerichtet.<\/li><li>Dies zeigt sich an ganz unterschiedlichen Stellen. Wenn Jesus in der Bergpredigt die echte Dimension von Gottes Geboten erkl\u00e4rt (Mt 5,17ff), dann nimmt er uns Menschen jegliche Chance, uns auf unsere fromme Leistung zu berufen. Er f\u00fchrt uns zu dem Punkt, an den wir dem\u00fctig sagen m\u00fcssen: Meine Hoffnung liegt niemals in meiner eigenen Gerechtigkeit, ich bin darauf angewiesen, dass Gott mich gerecht macht.<\/li><li>Im Kleinen sehen wir es, als die J\u00fcnger Jesu von ihrem Missionseinsatz zur\u00fcckkommen und voller Freude berichten, dass die D\u00e4monen ihnen untertan sind. Jesus f\u00e4ngt den potenziellen Hochmut der J\u00fcnger ein und fordert sie auf, sich stattdessen dar\u00fcber zu freuen, dass ihre Namen im Himmel geschrieben sind, also dass Gott ihnen gn\u00e4dig ist (Lk 10,20).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.2 Einander nicht provozieren \u2013 welche weiteren Beispiele finden wir in der Bibel?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In der Gemeinde in Korinth haben sich verschiedene Parteien gebildet, die jeweils f\u00fcr sich einen besonderen geistlichen Anspruch erhoben haben. Paulus geht in 1.Kor 2-3 auf diese Parteiungen ein und fordert die Korinther auf, sich eben nicht auf menschliche Namen zu verlassen, sondern auf Christus zu vertrauen. Paulus l\u00e4dt die Korinther ein, sich auf Gottes Weisheit zu verlassen und sich nicht durch das Vertrauen auf menschliche St\u00e4rke gegenseitig herauszufordern.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.3 Einander nicht provozieren \u2013 was lehrt uns das \u00fcber die Gemeinde?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gemeinde ist von Gott zusammengestellt als ein Leib mit ganz unterschiedlichen Gliedern. Dieser Leib zeichnet sich dadurch aus, dass er ein Haupt hat, das alles zusammenh\u00e4lt. Der Leib dreht sich nicht um sich selbst, oder um einzelne Glieder, er dreht sich um das Haupt. Als einzelne Glieder brauchen wir einander und haben nicht das Recht uns \u00fcber andere zu erheben (vgl. 1.Kor 12,12ff).<\/li><li>In Hebr\u00e4er 12,1-2 zeigt sich dieses Prinzip deutlich. Nachdem in Hebr\u00e4er 11 die ganzen alttestamentlichen Glaubenshelden angef\u00fchrt werden, folgt in Kapitel 12 die Aufforderung auf Jesus Christus den Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens zu schauen. Die Glaubensgeschwister sollen sich nicht gegenseitig herausfordern, auf ihre eigenen F\u00e4higkeiten zu schauen, vielmehr sollen wir uns ermuntern Jesus Christus in den Blick zu nehmen und alles von ihm zu erwarten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5 Anwendung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.1 Wie werden wir von Jesus ausger\u00fcstet, um einander nicht zu provozieren?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Heilige Geist richtet unseren Blick auf Jesus. Er bewirkt in uns die Frucht des Geistes und r\u00fcstet uns aus im Kampf gegen die Begierden des alten Menschen.<\/li><li>Jesus nimmt uns an, trotz unseres Versagens und unserer Schuld. Er l\u00e4dt uns ein, auf ihn und seine Gnade zu vertrauen und nicht auf unsere F\u00e4higkeiten.<\/li><li>Gott schenkt uns seine Weisheit, um unser Leben in seinem Sinne zu gestalten und so in seinem Sinne zu leben. Gerade diese Weisheit brauchen wir, um erkennen zu k\u00f6nnen durch welches Verhalten wir unsere Glaubensgeschwister evtl. provozieren oder neidisch machen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.2 Was sollen wir in unserem Leben unternehmen?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir sollten uns als Christen immer wieder selbst im Licht Gottes pr\u00fcfen. Wo stehe ich in der Gefahr meine eigenen F\u00e4higkeiten und Leistungen in den Mittelpunkt zu stellten, anstatt auf Jesus zu vertrauen? Wo vergleiche ich mich mit anderen oder provoziere andere, auf ihre eigenen Leistungen zu schauen.<\/li><li>Anstatt einander zu provozieren, sollen wir uns gegenseitig ermuntern und uns die wunderbaren Wahrheiten des Evangeliums vor Augen halten.<\/li><li>Wenn unser Leben von Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott gepr\u00e4gt ist, stehen wir viel weniger in der Gefahr, uns \u00fcber den Vergleich mit anderen Menschen zu definieren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6 Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Predigt soll das Miteinander in der Gemeinde f\u00f6rdern. Die H\u00f6rer sollen erkennen, dass wir als Geschwister in der Gemeinde Verantwortung f\u00fcreinander tragen. Sie sollen ermutigt werden, einander ganz bewusst auf Jesus auszurichten und darauf zu achten, nicht die eigenen Leistungen oder Reicht\u00fcmer in den Mittelpunkt zu stellen und so die Geschwister zu provozieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einander nicht provozieren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Freiheit bedeutet nicht Freibrief (V.13-15)<\/li><li>Geist und Fleisch passt nicht zusammen (V.16-24)<\/li><li>Lasst uns einander nicht zum Egoismus provozieren, sondern uns helfen den Weg des Geistes zu gehen (V.25-26)<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Tobias Schurr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: F\u00fcr ein gutes MITEINANDER Predigtthema: Einander nicht provozieren Predigttext: Galater 5, 13-26 Autor: Tobias Schurr Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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