{"id":4222,"date":"2021-04-01T09:17:00","date_gmt":"2021-04-01T07:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4222"},"modified":"2021-04-13T09:18:56","modified_gmt":"2021-04-13T07:18:56","slug":"predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2-2-2\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 25. April 2021 &#8211; Epheser 5, 1-20 (bes. 15-20)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Jahresthema<\/strong>:<\/td><td><strong>F\u00fcr ein gutes MITEINANDER<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Predigtthema<\/strong>:<\/td><td><strong>Einander ermuntern<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Predigttext:<\/td><td>Epheser 5, 1-20 (bes. 15-20)<\/td><\/tr><tr><td>Autor:<\/td><td>Tobias Schurr<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1 \u00dcberblick \u00fcber das Jahresthema 2021<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gutes Miteinander, wer w\u00fcnscht sich das nicht? Eine Gemeinschaft, die unser Leben bereichert, belebt und st\u00e4rkt, wollen wir doch alle. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir auf Gemeinschaft angelegt sind. Und obwohl wir uns nach Gemeinschaft sehnen und auch auf Gemeinschaft hin gemacht sind, erleben wir, dass menschliche Gemeinschaft sehr zerbrechlich ist und sehr leicht gest\u00f6rt oder sogar zerst\u00f6rt werden kann. Diese Herausforderung sehen wir auch im Miteinander von Christen in der Gemeinde und es ist aus diesem Grund immer wieder sehr wichtig dar\u00fcber nachzudenken, wie Gemeinschaft gelingen kann, wie unser Miteinander von Gott gepr\u00e4gt, immer mehr wachsen kann.<br><br>In der Bibel sehen wir, dass es Gott ein gro\u00dfes Anliegen ist, dass seine Kinder in seinem Sinne Gemeinschaft leben und er gibt uns viele Aufforderungen, wie Miteinander gelingen kann. In unserem Jahresthema wollen wir im Jahr 2021 (jeweils am letzten Sonntag des Monats) dieses Miteinander bedenken und uns von Gott pr\u00e4gen lassen. Unser gro\u00dfer Wunsch ist es, dass unsere Gemeinden dadurch gemeinsam in ihrer Beziehung zu Jesus und auch in ihrer Beziehung zueinander wachsen. Und wir beten, dass durch die Art wie sie miteinander leben auch f\u00fcr andere immer mehr sichtbar wird, welcher Herr sie zusammengef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umrahmt wird dabei unser Jahresthema von der gro\u00dfen Aufforderung, die Jesus seinen J\u00fcngern mitgibt (Joh 15) und die auch Paulus aufgreift (R\u00f6m 13,8-10), dass wir uns als Kinder Gottes untereinander lieben sollen (Januar &amp; Dezember). Unter diesem Oberthema lassen sich schlussendlich alle anderen Themen, die wir unter dem Jahresthema behandeln, zusammenfassen. Die Liebe, die Jesus auf unvergleichliche Weise vorgelebt hat ist eine Liebe, die bereit ist, sich f\u00fcr den anderen hinzugeben. Eine Liebe, die ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr unseren Gott ist.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Diese Liebe \u00e4u\u00dfert sich zun\u00e4chst darin, dass wir als Kinder Gottes bereit sind, uns gegenseitig in Liebe anzunehmen (Februar), weil wir wissen, dass Christus derjenige ist, der uns in Liebe angenommen hat.<\/li><li>Weiter zeichnet sich dieses Miteinander in Liebe dadurch aus, dass Kinder Gottes bereit sind einander zu dienen (M\u00e4rz). Auch dies hat Jesus vorgelebt und war bereit sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr uns zu geben.<\/li><li>Ein liebevolles Miteinander lebt auch davon, dass wir aufeinander achten und uns dazu ermuntern im Glauben wirklich dran zu bleiben (April) und in der Heiligung zu leben.<\/li><li>F\u00fcr eine gute Gemeinschaft ist es zudem wichtig unn\u00f6tige Konflikte zu vermeiden und sorgf\u00e4ltig darauf zu achten, andere nicht auf falsche Weise zu provozieren (Mai).<\/li><li>Echtes Miteinander unter Glaubensgeschwistern lebt auch davon, dass wir f\u00fcreinander im Gebet einstehen (Juni), weil wir genau wissen, wie abh\u00e4ngig wir alle davon sind, dass unser Herr uns f\u00fchrt, leitet und bewahrt.<\/li><li>Zu diesem f\u00fcreinander einstehen, geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, dass wir als Kinder Gottes umeinander wissen, die Verbindung zueinander suchen und so als Nachfolger Jesu eine Einheit bilden (Juli).<\/li><li>Weil wir auch als Christen immer wieder untereinander schuldig werden, ist auch das Thema Vergebung ein sehr wichtiger Grundstein f\u00fcr ein gutes Miteinander (August). Auch hier haben wir in Jesus Christus ein gro\u00dfes Vorbild, was Vergebung bedeutet. Und gleichzeitig ist Jesus derjenige, der echte Vergebung erst erm\u00f6glicht, weil er f\u00fcr unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.<\/li><li>Geistliches Miteinander beinhaltet auch, dass wir lernen uns in eine geistliche Gemeinschaft einzuordnen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir verstehen, wie Gott sich das Miteinander unter seinen Kindern vorgestellt hat und die Bereitschaft sowohl dem\u00fctig Verantwortung zu \u00fcbernehmen wie auch sich auf eine gute geistliche Weise unterzuordnen (September).<\/li><li>Das Leben als Christ ist kein Sprint, sondern eher ein Langstreckenlauf, bei dem es immer mal wieder auch Durststrecken gibt. Auch hier braucht es ein gutes geistliches Miteinander, um uns immer wieder zu einem Leben in der treuen Nachfolge anzuspornen und nicht m\u00fcde zu werden die Liebe Gottes in die Welt zu tragen (Oktober).<\/li><li>Geistliche Durststrecken und Herausforderungen k\u00f6nnen immer wieder auch entmutigend sein und auch hier ist es ein Geschenk Gottes, dass er uns als Glaubensgeschwister zusammengestellt hat. So k\u00f6nnen wir uns gegenseitig ermutigen die richtige Ausrichtung zu behalten und den Blick auf Jesus, auf sein Werk und auf seine Wiederkunft nicht zu verlieren (November).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlussendlich bleibt die Liebe, das Oberthema, das unser Miteinander zusammenh\u00e4lt. Wenn wir aus der Liebe Jesu leben, wenn seine Liebe unser Leben pr\u00e4gt, wird dies auch in einem guten Miteinander unter Glaubensgeschwistern, in der Liebe zueinander sichtbar werden. Bildlich dargestellt k\u00f6nnte das Thema so aussehen: Unser \u201eMiteinander\u201c ist eine Frucht mit verschiedenen Beeren, die sich erg\u00e4nzen und von denen jede einzelne sehr wichtig ist. Im Laufe des Jahres werden wir die einzelnen Beeren nacheinander betrachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4144\" srcset=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png 996w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-292x300.png 292w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-768x790.png 768w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-1493x1536.png 1493w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1.png 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine PowerPoint-Vorlage mit der Grafik findet ihr unter: <a href=\"https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41\">https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. <a><strong>Erkl\u00e4rung zum Bibeltext (<\/strong><\/a><strong>Eph 5,1-20)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>2.1 Hinweise zum Textverst\u00e4ndnis<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Blick auf unser Thema konzentrieren wir uns auf die Verse 15-20. Deshalb zun\u00e4chst nur eine kurze \u00dcbersicht \u00fcber die Verse 1-14.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verse 1-2:<\/strong> In den ersten beiden Versen des Kapitels gibt Paulus die Grundrichtung vor, die seine ganzen Aufforderungen im Folgenden leiten. Die Basis bildet wieder das, was im Leben der Christen neu geworden ist. Sie sind durch das Liebeshandeln Christi, durch seinen stellvertretenden Tod zu geliebten Kindern Gottes geworden. Die Liebe Gottes soll nun auch das Handeln aller Nachfolger Jesu bestimmen. Was dieses Nachahmen der Liebe Gottes im Einzelnen bedeutet f\u00fchrt Paulus im Folgenden in verschiedenen Abschnitten aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verse 3-7:<\/strong> Zun\u00e4chst geht Paulus auf die Verhaltensweisen ein, die einem solchen Leben in der Nachahmung der Liebe Gottes widersprechen. Paulus fordert eine radikale Trennung von diesem Tun und beschreibt eindr\u00fccklich die negativen Konsequenzen, die es mit sich bringt, sein Leben auf diese Art und Weise zu f\u00fchren. In diesem Abschnitt stellt er die Heiligen auf der einen Seite den Kindern des Ungehorsams auf der anderen Seite gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verse 8-14: <\/strong>Kinder Gottes sollen in ihrem Leben auch das Licht Gottes widerspiegeln, von dem ihr Leben gepr\u00e4gt sein soll. Wieder fordert Paulus eine radikale Trennung von allem, was dem Licht Gottes widerspricht. Au\u00dferdem sollen Christen die Werke der Finsternis im Licht Gottes entlarven. Aber auch in diesen Versen verweist Paulus zun\u00e4chst auf die Basis, die Nachfolger Jesu \u00fcberhaupt erst dazu bef\u00e4higt, ein solches Leben zu f\u00fchren. Es ist die Ver\u00e4nderung durch Gott selbst, die aus Finsternis-Menschen Licht-Menschen gemacht hat. Es ist also wieder die Aufforderung, dass Christen das leben sollen, was sie in Christus bereits sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 15-16: <\/strong>Ab Vers 15 beginnt Paulus nun mit einer dritten Anwendung der Aufforderung von Vers 1-2. Dieses Mal leitet ihn der Gedanke, dass Kinder Gottes immer noch in einer gefallenen Welt leben. Aber gerade diese Zeit in der gefallenen Welt gilt es zur Ehre Gottes zu nutzen. Paulus spricht hier das Thema Weisheit an. Genauso wie Kinder Gottes als Heilige leben sollen und als Menschen, die im Licht Gottes stehen, soll sich ihr Leben auch dadurch auszeichnen, dass es durch Gottes Weisheit gepr\u00e4gt ist. Im Blick auf das Thema Weisheit sollten wir sowohl 1Kor 2,6-16 wie auch Jak 3,13-18 beachten. In beiden Abschnitten wird eine menschliche, irdische Weisheit sehr deutlich von Gottes Weisheit unterschieden, ja ihr sogar gegen\u00fcbergestellt. Wenn Paulus nun in Eph 5,15-16 auffordert, sein Leben weise zu gestalten, hat er sicher diese Unterscheidung im Blick, was auch durch den Verweis auf den Willen Gottes in Vers 17 unterstrichen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sehen also auch hier wieder, wie entscheidend es f\u00fcr Paulus ist, dass Christen ihre neue Existenz in Christus auch in ihrem allt\u00e4glichen Lebenswandel sichtbar machen. Paulus wei\u00df, dass dies kein Automatismus ist, weshalb er am Anfang von Vers 15 zur sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfung des eigenen Lebens auffordert. Eine interessante Parallele zu dieser Aufforderung der sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfung finden wir in Apg 20, wo Paulus den \u00c4ltesten der Gemeinde von Ephesus wichtige letzte Ratschl\u00e4ge gibt. Unter anderem fordert er sie auf, auf sich selbst und auf die ganze Gemeinde zu achten (Apg 20,28). Dazu hat Paulus die Gemeinde und insbesondere die \u00c4ltesten bef\u00e4higt, indem er ihnen den ganzen Ratschluss Gottes verk\u00fcndigt hat (Apg 20,27).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 17: <\/strong>Christen haben in ihrem Leben den Auftrag, den Willen Gottes zu erkennen und danach zu leben. Echte geistliche Weisheit zeigt sich immer in ihrer \u00dcbereinstimmung mit dem geoffenbarten Willen Gottes. Wenn sich Kinder Gottes nicht danach ausstrecken ihr Leben im Sinne Gottes zu f\u00fchren, dann widersprechen sie damit dem, wozu Gott sie in Christus geschaffen hat. In R\u00f6m 12,1-2 unterstreicht Paulus, wie das Streben danach, den Willen Gottes zu erkennen, ganz elementar zum t\u00e4glichen Leben als Christ dazugeh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 18:<\/strong> Um ein solches Leben im Einklang mit Gottes Willen f\u00fchren zu k\u00f6nnen, brauchen wir die Leitung und Kraft des Heiligen Geistes. Paulus ist es wichtig, dass die Christen in Ephesus verstehen, dass sie durch ein Leben in geistlicher Unordnung das Wirken des Heiligen Geistes untergraben. Eine gro\u00dfe Gefahr sieht Paulus darin, dass Christen sich dem Alkohol ergeben, weil er die verheerenden Auswirkungen auf das Leben sieht. Unordnung benutzt Paulus als Gegensatz zur g\u00f6ttlichen Ordnung und Weisheit, die unserem Leben nach dem Willen Gottes eine klare Richtung gibt. Wir wissen nicht genau, ob Paulus in Ephesus einen besonderen Hintergrund im Blick hatte, warum er den falschen Gebrauch von Wein anspricht. Evtl. k\u00f6nnte er heidnische Praktiken meinen, bei denen eben Alkohol benutzt wurde, um besondere \u201egeistliche\u201c Erfahrungen zu produzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus fordert die Nachfolger Jesu im Gegensatz dazu auf, sich bewusst auf das Wirken des Heiligen Geistes auszurichten. Das \u201evoller Geist werden\u201c bedeutet in diesem Zusammenhang eine bewusste Hingabe an das Wirken Gottes durch seinen Heiligen Geist, ein erneutes Ausrichten darauf, wirklich konsequent nach Gottes Willen zu leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 19: <\/strong>Dieser Vers ist der Kernvers f\u00fcr unser Thema \u201eeinander ermuntern\u201c. Im Griechischen steht eigentlich nur \u201eredet miteinander\u201c wie es auch in vielen \u00dcbersetzungen wiedergegeben wird. Dennoch zeigen die weiteren Informationen in diesem Vers, dass die Luther-\u00dcbersetzung mit \u201eermuntert einander\u201c den Sinn dieser Aufforderung sehr gut trifft. Es geht Paulus immer noch um ein Leben, wie es zu Kindern Gottes passt, die Kinder des Lichts sein sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vers 19 ist ganz eng mit Vers 18 verbunden. Das Tun, zu dem in Vers 19 aufgefordert wird, stellt einen radikalen Kontrast zu der Unordnung dar, die ein Leben unter der Macht des Alkohols charakterisiert. Ein Leben, das von Heiligen Geist durchdrungen und gepr\u00e4gt ist, wird nach au\u00dfen sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Struktur her ist Vers 19 ein Parallelismus, wie wir ihn in der hebr\u00e4ischen Poesie h\u00e4ufig finden. Paulus der ausgebildete Rabbi, war ja in beiden Sprachen (Griechisch und Hebr\u00e4isch) sehr geschult. Das bedeutet, wir m\u00fcssen die beiden H\u00e4lften des Verses so verstehen, dass sie ganz eng zusammengeh\u00f6ren und einander erg\u00e4nzen. Man k\u00f6nnte es so sagen, dass Paulus eine Handlung aus verschiedenen Perspektiven beschreibt. Wie sieht das Leben von Christen aus, wenn sie vom Heiligen Geist erf\u00fcllt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste H\u00e4lfte des Verses beschreibt die horizontale oder gemeinschaftliche Dimension eines solchen Lebens, die zweite H\u00e4lfte die vertikale, auf Gott bezogene Dimension.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus hat hier wohl nicht nur den Gottesdienst im Blick, sondern auch das t\u00e4gliche Miteinander unter Glaubensgeschwistern. Unser Vers erinnert stark an Kol 3,16, wo Paulus die Kolosser auffordert einander mit Psalmen und Lobges\u00e4ngen zu lehren und zu ermahnen und eben auch Gott dankbar im Herzen zu singen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in diesem Vers haben wir eine \u00e4hnliche Doppelstruktur wie in Eph 5,19, mit der horizontalen und der vertikalen Perspektive.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Blick auf das Miteinander unter Christen spricht Paulus von Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern, die wir einander zusprechen sollen. Es geht hier nicht darum, dass wir diese drei Begriffe scharf voneinander trennen, sondern vielmehr sehen, dass es Paulus um eine geistliche Gemeinschaft geht, die vom Heiligen Geist geleitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott hat seine Kinder in eine Gemeinschaft von Geschwistern gestellt, die f\u00fcreinander Verantwortung tragen. Diese Verantwortung bezieht sich auch darauf, wie Kinder Gottes miteinander reden, also worauf sie sich in ihrem Miteinander ausrichten. Als Kinder Gottes sollen wir uns gegenseitig ermuntern, den Blick auf unseren Vater im Himmel zu richten, auf sein Wesen und auf sein Tun. Durch Psalmen, Loblieder und geistliche Lieder, die wir einander zusprechen, bringen wir unsere Freude an Gott und unsere Liebe zu ihm zum Ausdruck. Au\u00dferdem helfen wir uns so gegenseitig geistliche Wahrheiten zu verinnerlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Teil des Verses fordert Paulus auf, mit dem ganzen Sein Gott zu loben. Das Lob Gottes soll das ganze Leben durchdringen. Schlussendlich beschreibt Paulus also eine Aktion aus zwei Blickwinkeln. Das Lob Gottes, das unser ganzes Leben durchdringen soll, ist keine Privatangelegenheit. Vielmehr ist es ein wunderbares Geschenk, mit dem wir uns als Glaubensgeschwister gegenseitig immer wieder geistlich ermuntern d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 20 <\/strong>Echtes Lob Gottes und Dankbarkeit Gott gegen\u00fcber lassen sich nicht voneinander trennen. Und unsere Dankbarkeit Gott gegen\u00fcber ist zutiefst gegr\u00fcndet in dem was Gott durch Jesus Christus f\u00fcr uns getan hat. In Christus d\u00fcrfen wir Kinder Gottes sein, die eine ewige lebendige Beziehung zum dreieinigen Gott haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.2 Weitere Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Stadelmann, Helge: Epheserbrief (Edition C Bibelkommentar)<\/li><li>Rienecker, Fritz: Der Brief des Paulus an die Epheser (Wuppertaler Studienbibel)<\/li><li>O\u2019Brien, Peter: The letter to the Ephesians (The Pillar New Testament Commentary)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3 Erkl\u00e4rungen zum Thema (Einander ermuntern)<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geistliches Miteinander als Nachfolger Jesu zeichnet sich sehr stark dadurch aus, wie wir miteinander reden. Gott hat uns als seine Kinder zusammengestellt und uns auch einen Auftrag f\u00fcreinander gegeben. Sehr deutlich sehen wir das z.B. in 1.Kor 14, wo Paulus \u00fcber den gemeindlichen Gottesdienst nachdenkt. Paulus macht sehr deutlich, dass das gro\u00dfe Ziel der Christen darin bestehen soll, dass wir uns gegenseitig erbauen, d.h. dass wir uns gegenseitig in unserer Beziehung zu Gott st\u00e4rken sollen. Auch in Eph 5,19 (wie auch in Kol 3,16) scheint diese Grundhaltung im Zentrum zu stehen. Gottes Herrlichkeiten, seine wunderbare Liebe und Gnade, seine Gerechtigkeit und Heiligkeit, sein wunderbarer Heilsplan, eben all das, was in geistlichen Liedern besungen wird, soll Thema unter Christen sein. Und vor allem Gottes Heilszuspruch, den wir durch Jesus haben, d\u00fcrfen und m\u00fcssen wir uns als Kinder Gottes immer wieder zusagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet nat\u00fcrlich nicht, dass andere Themen verboten sind, aber es fordert uns heraus, dass all unser Reden in diesen geistlichen Wahrheiten, in unserer Beziehung zu Gott gegr\u00fcndet sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade Lieder k\u00f6nnen eine gro\u00dfe Hilfe sein, geistliche Wahrheiten einzupr\u00e4gen und immer wieder ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. In manchen alten Gesangb\u00fcchern findet man dieses Bewusstsein. Oft wurden Liederb\u00fccher so zusammengestellt, dass sie eine \u201eTheologie in Liedern\u201c bildeten. Den Christen sollten so die biblische Wahrheit \u00fcber Gott auch durch die Lieder im Gesangbuch gelehrt und sie sollten dadurch in ihrem Glauben gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir hier den Dienst von Paulus als Vorbild nehmen, dann sehen wir, wie es ihm wirklich ein Herzensanliegen war, die Christen im Glauben zu ermuntern (vgl. Apg 20,31f; Kol 1,28).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dietrich Bonhoeffer hat in seinem Buch \u201eGemeinsames Leben\u201c auf bemerkenswerte Weise beschrieben, wie dieses geistliche Miteinander begr\u00fcndet und warum es so grundlegend ist. Warum wir einander als Christen so dringend brauchen. Hier einige Abschnitte aus Bonhoeffers Buch \u201eGemeinsames Leben\u201c:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eChristliche Gemeinschaft hei\u00dft Gemeinschaft durch Jesus Christus und in Jesus Christus. Es gibt keine christliche Gemeinschaft, die mehr, und keine, die weniger w\u00e4re als dieses. Von der kurzen einmaligen Begegnung bis zur langj\u00e4hrigen t\u00e4glichen Gemeinschaft ist christliche Gemeinschaft nur dieses. Wir geh\u00f6ren einander allein durch und in Jesus Christus.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bonhoeffer erkl\u00e4rt dann weiter, dass ein Christ seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sondern in Christus sucht. Der Christ erf\u00e4hrt, dass er von au\u00dfen sowohl schuldig wie auch gerecht gesprochen wird. Er lebt also ganz aus dem, was Gott \u00fcber ihn sagt und er unterwirft sich dem Urteil Gottes. Im Blick auf seine Rettung vertraut er nicht mehr auf seine eigene Gerechtigkeit, sondern auf die Gerechtigkeit Christi, die von au\u00dfen in sein Leben kommt. Das bedeutet, dass wir als Christen von der Wahrheit des Wortes Gottes in Christus abh\u00e4ngig sind. Wir k\u00f6nnen nicht auf eine Leistung in uns verweisen, sondern vertrauen auf die Rettung, die Gott uns in Christus verspricht. Dieses Wort von der Rettung in Christus m\u00fcssen wir immer und immer wieder h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann schreibt Bonhoeffer weiter:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eVon au\u00dfen muss die Hilfe kommen, und sie ist gekommen und kommt t\u00e4glich neu in dem Wort von Jesus Christus, das uns Erl\u00f6sung, Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit bringt. Dieses Wort aber hat Gott in den Mund von Menschen gegeben, damit es weitergesagt werde unter den Menschen. Wo einer von ihm getroffen ist, da sagt er es dem andern. Gott hat gewollt, dass wir sein lebendiges Wort suchen und finden sollen im Zeugnis des Bruders, in Menschenmund. Darum braucht der Christ den Christen, der ihm Gottes Wort sagt, er braucht ihn immer wieder, wenn er ungewiss und verzagt wird; denn aus sich selbst kann er sich nicht helfen, ohne sich um die Wahrheit zu betr\u00fcgen. Er braucht den Bruder als Tr\u00e4ger und Verk\u00fcndiger des g\u00f6ttlichen Heilswortes. Er braucht den Bruder allein um Jesu Christi willen. Der Christus im eigenen Herzen ist schw\u00e4cher als der Christus im Worte des Bruders; jener ist ungewiss, dieser ist gewiss. Damit ist zugleich das Ziel aller Gemeinschaft der Christen deutlich: sie begegnen einander als Bringer der Heilsbotschaft. Als solche l\u00e4sst Gott sie zusammenkommen und schenkt ihnen Gemeinschaft. Allein durch Jesus Christus und die \u201efremde Gerechtigkeit\u201c ist ihre Gemeinschaft begr\u00fcndet. Wir d\u00fcrfen nun also sagen: aus der biblischen und reformatorischen Botschaft von der Rechtfertigung des Menschen aus Gnaden allein entspringt die Gemeinschaft der Christen, in ihr allein liegt das Verlangen der Christen nacheinander begr\u00fcndet.\u201c <\/em>[Dietrich Bonhoeffer, Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel, hg. von Gerhard Ludwig M\u00fcller und Albrecht Sch\u00f6nherr, Sonderausgabe, Bd. 5, Dietrich Bonhoeffer Werke (G\u00fctersloh: G\u00fctersloher Verlagshaus, 2015), 18\u201320.]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Christen d\u00fcrfen und m\u00fcssen wir uns ermuntern, indem wir uns gegenseitig die wunderbare Heilsbotschaft bringen. Und dazu ermutigt uns auch Paulus in Eph 5,19 und er zeigt uns, dass gerade auch das gemeinsame Lob Gottes dazu dienen kann und soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.1 Einander ermuntern \u2013 welche Folgen hat es, wenn wir uns daran orientieren?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir einander in diesem Sinne geistlich ermuntern, helfen wir uns den Blick auf Gott zu halten. Wir st\u00e4rken uns gegenseitig im Glauben, indem wir uns immer wieder die Heilswahrheiten zusprechen, die uns in Christus gelten. Damit helfen wir uns in der Nachfolge miteinander in der Spur zu bleiben.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.2 Einander ermuntern \u2013 was sind die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran orientieren?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn geistliches Miteinander im Sinne von Eph 5,19 unser Miteinander nicht pr\u00e4gt, besteht die Gefahr, dass unsere geistliche Gemeinschaft verk\u00fcmmert und wir die Basis unserer Gemeinschaft auf den Augen verlieren. Gemeinde ist viel mehr als eine Interessengemeinschaft. Sie ist Gottes Sch\u00f6pfung in Jesus Christus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir uns nicht gegenseitig geistlich ermuntern und unseren Blick auf Gott lenken, werden wir als Gemeinschaft \u00fcber kurz oder lang immer mehr vom Denken dieser Welt gefangen genommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.3 Einander ermuntern \u2013 worin liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bei vielen anderen geistlichen Themen, ist auch hier die Herausforderung, wie wir in unserem irdischen Leben, wirklich den Blick auf Gott und sein Tun halten k\u00f6nnen. Nicht umsonst fordert uns Jesus in Mt 6,33 heraus zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit zu trachten. So stehen wir als Kinder Gottes immer wieder in der Herausforderung, wirklich als Kinder des Lichts zu leben und uns gegenseitig immer wieder daran zu erinnern und darin zu ermuntern, wirklich das zu leben, was wir in Christus sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4 Veranschaulichungen<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.1 Einander ermuntern \u2013 wie hat Jesus uns \u201eeinander ermuntern\u201c vorgelebt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus hat w\u00e4hrend seines irdischen Lebens seinen J\u00fcngern auf wunderbare Weise Anteil an seiner Beziehung zu seinem himmlischen Vater gegeben und sie die Wahrheit \u00fcber Gott gelehrt. Im Hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17 k\u00f6nnen wir lesen, wie Jesus diesen Dienst an seinen J\u00fcnger beschreibt. Jesus hat dieses Gebet offensichtlich vor den Ohren seiner J\u00fcnger gebetet und er beschreibt darin, wie er seinen J\u00fcngern die Wahrheit \u00fcber den Vater geoffenbart hat, wie er sie im Glauben gest\u00e4rkt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.2 Einander ermuntern \u2013 welche weiteren Beispiele finden wir in der Bibel?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In R\u00f6mer 1,9-14 schreibt Paulus \u00fcber seinen Wunsch, die Gemeinde in Rom zu besuchen. In diesen Versen dr\u00fcckt er die Sehnsucht aus, die Geschwister in Rom im Glauben zu st\u00e4rken, aber auch von ihnen im Glauben gest\u00e4rkt zu werden.<\/li><li>Auch in der Zusammenfassung \u00fcber den Beginn der dritten Missionsreise in Apg 18,23 berichtet Lukas, wie Paulus aufbrach und die J\u00fcnger in der Landschaft Galatien und in Phrygien st\u00e4rkte.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5 Anwendung<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.1 Wie werden wir von Jesus ausger\u00fcstet, um einander zu ermuntern?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Eph 5 zeigt uns Paulus die Voraussetzungen, die wir in Christus haben, um wirklich geistliche Gemeinschaft zu leben. Wir sind in Christus geliebte Kinder Gottes. Er hat sein Leben gegeben, damit wir in ihm in einem neuen Leben wandeln k\u00f6nnen. Dieses neue Leben in Christus zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Leben im Licht ist, gepr\u00e4gt von G\u00fcte, Gerechtigkeit und Wahrheit, ein Leben mit dem Ziel, den Willen Gottes zu tun. Der Heilige Geist pr\u00e4gt dieses neue Leben und will uns in ein Leben voller Weisheit f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.2 Was sollen wir in unserem Leben unternehmen?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;\u201eWes das Herz voll ist, des geht der Mund \u00fcber\u201c \u2013 Diese Redewendung umrei\u00dft sehr gut, was unser Auftrag ist, um unsere Geschwister zu ermuntern. Wir m\u00fcssen unseren Blick auf Christus lenken und uns von ihm f\u00fcllen und pr\u00e4gen lassen. Paulus fordert uns in Eph 5,18 dazu auf uns vom Heiligen Geist erf\u00fcllen zu lassen. Wenn der Heilige Geist unser Leben f\u00fcllt, wird er unseren Blick auf Christus lenken und die Freude an ihm wachsen lassen. Wenn diese Freude unser Herz f\u00fcllt, werden wir diese Freude teilen und unsere Glaubensgeschwister ermuntern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6 Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Predigt soll uns als Glaubensgeschwister daran erinnern, welche Verantwortung wir f\u00fcreinander haben. Wir sind beauftragt uns gegenseitig zu helfen, den Blick auf Gott zu halten. Wir wollen immer mehr lernen, uns Gottes wunderbare Heilsbotschaft auf vielf\u00e4ltige Weise zuzusagen und uns so im Glauben wirklich ermuntern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einander ermuntern<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Der Auftrag: Nutzt die Zeit, die ihr in dieser Welt habt! (V.1-2;15-18)<\/li><li>Die Ausf\u00fchrung: Redet Worte, die die Glaubensgeschwister auf Gott ausrichten! (V.19)<\/li><li>Die Ausrichtung: Lasst euer Herz mit Dankbarkeit \u00fcber Gott erf\u00fcllen! (V.20)<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Tobias Schurr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: F\u00fcr ein gutes MITEINANDER Predigtthema: Einander ermuntern Predigttext: Epheser 5, 1-20 (bes. 15-20) Autor: Tobias Schurr Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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