{"id":4176,"date":"2021-01-28T09:11:00","date_gmt":"2021-01-28T08:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4176"},"modified":"2021-02-08T08:51:11","modified_gmt":"2021-02-08T07:51:11","slug":"predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-31-januar-2021-johannes-15-9-17-2\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 28. Februar 2021 &#8211; R\u00f6mer 15, 1-13"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Jahresthema<\/strong>:<\/td><td><strong>F\u00fcr ein gutes MITEINANDER<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Predigtthema<\/strong>:<\/td><td><strong>Einander annehmen<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Predigttext:<\/td><td>R\u00f6mer 15, 1-13<\/td><\/tr><tr><td>Autor:<\/td><td>Tobias Schurr<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1 \u00dcberblick \u00fcber das Jahresthema 2021<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gutes Miteinander, wer w\u00fcnscht sich das nicht? Eine Gemeinschaft, die unser Leben bereichert, belebt und st\u00e4rkt, wollen wir doch alle. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir auf Gemeinschaft angelegt sind. Und obwohl wir uns nach Gemeinschaft sehnen und auch auf Gemeinschaft hin gemacht sind, erleben wir, dass menschliche Gemeinschaft sehr zerbrechlich ist und sehr leicht gest\u00f6rt oder sogar zerst\u00f6rt werden kann. Diese Herausforderung sehen wir auch im Miteinander von Christen in der Gemeinde und es ist aus diesem Grund immer wieder sehr wichtig dar\u00fcber nachzudenken, wie Gemeinschaft gelingen kann, wie unser Miteinander von Gott gepr\u00e4gt, immer mehr wachsen kann.<br><br>In der Bibel sehen wir, dass es Gott ein gro\u00dfes Anliegen ist, dass seine Kinder in seinem Sinne Gemeinschaft leben und er gibt uns viele Aufforderungen, wie Miteinander gelingen kann. In unserem Jahresthema wollen wir im Jahr 2021 (jeweils am letzten Sonntag des Monats) dieses Miteinander bedenken und uns von Gott pr\u00e4gen lassen. Unser gro\u00dfer Wunsch ist es, dass unsere Gemeinden dadurch gemeinsam in ihrer Beziehung zu Jesus und auch in ihrer Beziehung zueinander wachsen. Und wir beten, dass durch die Art wie sie miteinander leben auch f\u00fcr andere immer mehr sichtbar wird, welcher Herr sie zusammengef\u00fchrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umrahmt wird dabei unser Jahresthema von der gro\u00dfen Aufforderung, die Jesus seinen J\u00fcngern mitgibt (Joh 15) und die auch Paulus aufgreift (R\u00f6m 13,8-10), dass wir uns als Kinder Gottes untereinander lieben sollen (Januar &amp; Dezember). Unter diesem Oberthema lassen sich schlussendlich alle anderen Themen, die wir unter dem Jahresthema behandeln, zusammenfassen. Die Liebe, die Jesus auf unvergleichliche Weise vorgelebt hat ist eine Liebe, die bereit ist, sich f\u00fcr den anderen hinzugeben. Eine Liebe, die ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr unseren Gott ist.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Diese Liebe \u00e4u\u00dfert sich zun\u00e4chst darin, dass wir als Kinder Gottes bereit sind, uns gegenseitig in Liebe anzunehmen (Februar), weil wir wissen, dass Christus derjenige ist, der uns in Liebe angenommen hat.<\/li><li>Weiter zeichnet sich dieses Miteinander in Liebe dadurch aus, dass Kinder Gottes bereit sind einander zu dienen (M\u00e4rz). Auch dies hat Jesus vorgelebt und war bereit sein Leben als L\u00f6segeld f\u00fcr uns zu geben.<\/li><li>Ein liebevolles Miteinander lebt auch davon, dass wir aufeinander achten und uns dazu ermuntern im Glauben wirklich dran zu bleiben (April) und in der Heiligung zu leben.<\/li><li>F\u00fcr eine gute Gemeinschaft ist es zudem wichtig unn\u00f6tige Konflikte zu vermeiden und sorgf\u00e4ltig darauf zu achten, andere nicht auf falsche Weise zu provozieren (Mai).<\/li><li>Echtes Miteinander unter Glaubensgeschwistern lebt auch davon, dass wir f\u00fcreinander im Gebet einstehen (Juni), weil wir genau wissen, wie abh\u00e4ngig wir alle davon sind, dass unser Herr uns f\u00fchrt, leitet und bewahrt.<\/li><li>Zu diesem f\u00fcreinander einstehen, geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, dass wir als Kinder Gottes umeinander wissen, die Verbindung zueinander suchen und so als Nachfolger Jesu eine Einheit bilden (Juli).<\/li><li>Weil wir auch als Christen immer wieder untereinander schuldig werden, ist auch das Thema Vergebung ein sehr wichtiger Grundstein f\u00fcr ein gutes Miteinander (August). Auch hier haben wir in Jesus Christus ein gro\u00dfes Vorbild, was Vergebung bedeutet. Und gleichzeitig ist Jesus derjenige, der echte Vergebung erst erm\u00f6glicht, weil er f\u00fcr unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.<\/li><li>Geistliches Miteinander beinhaltet auch, dass wir lernen uns in eine geistliche Gemeinschaft einzuordnen. Dazu geh\u00f6rt, dass wir verstehen, wie Gott sich das Miteinander unter seinen Kindern vorgestellt hat und die Bereitschaft sowohl dem\u00fctig Verantwortung zu \u00fcbernehmen wie auch sich auf eine gute geistliche Weise unterzuordnen (September).<\/li><li>Das Leben als Christ ist kein Sprint, sondern eher ein Langstreckenlauf, bei dem es immer mal wieder auch Durststrecken gibt. Auch hier braucht es ein gutes geistliches Miteinander, um uns immer wieder zu einem Leben in der treuen Nachfolge anzuspornen und nicht m\u00fcde zu werden die Liebe Gottes in die Welt zu tragen (Oktober).<\/li><li>Geistliche Durststrecken und Herausforderungen k\u00f6nnen immer wieder auch entmutigend sein und auch hier ist es ein Geschenk Gottes, dass er uns als Glaubensgeschwister zusammengestellt hat. So k\u00f6nnen wir uns gegenseitig ermutigen die richtige Ausrichtung zu behalten und den Blick auf Jesus, auf sein Werk und auf seine Wiederkunft nicht zu verlieren (November).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlussendlich bleibt die Liebe, das Oberthema, das unser Miteinander zusammenh\u00e4lt. Wenn wir aus der Liebe Jesu leben, wenn seine Liebe unser Leben pr\u00e4gt, wird dies auch in einem guten Miteinander unter Glaubensgeschwistern, in der Liebe zueinander sichtbar werden. Bildlich dargestellt k\u00f6nnte das Thema so aussehen: Unser \u201eMiteinander\u201c ist eine Frucht mit verschiedenen Beeren, die sich erg\u00e4nzen und von denen jede einzelne sehr wichtig ist. Im Laufe des Jahres werden wir die einzelnen Beeren nacheinander betrachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4144\" srcset=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-996x1024.png 996w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-292x300.png 292w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-768x790.png 768w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1-1493x1536.png 1493w, https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/image-1.png 1616w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine PowerPoint-Vorlage mit der Grafik findet ihr unter: <a href=\"https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41\">https:\/\/christusbund.sharepoint.com\/:p:\/s\/medien\/EQTQFa12LktBqBCcQsW9qmcBi9et5hf-ZzzoObTt-zou1g?e=Xauf41<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2 Erkl\u00e4rung zum Bibeltext (R\u00f6mer 15,1-13)<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1 Hinweise zum Textverst\u00e4ndnis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Abschnitt dreht sich sehr stark um das Miteinander zwischen Schwachen und Starken im Glauben. Es wird damit das Thema fortgef\u00fchrt, das Paulus bereits in R\u00f6m 14 begonnen hat. Paulus f\u00fchrt schon in Kapitel 14 sehr deutlich aus, dass wir als Nachfolger Christi die Verantwortung haben, auf das Gewissen unserer Geschwister zu achten und ihnen eben keinen Ansto\u00df und kein \u00c4rgernis zu bereiten. Christen sollen bereit sein auf Teile ihrer eigenen Freiheit zu verzichten, wenn dies f\u00fcr den Glauben des anderen f\u00f6rderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 1+2:<\/strong> Nachdem Paulus in Kapitel 14 schon mehrmals explizit von den Schwachen oder den Schwachen im Glauben gesprochen hat, nennt er hier die andere Seite, die Starken, zu denen er sich selbst auch z\u00e4hlt. Was nun folgt ist eben nicht ein frommer Wunsch, den Paulus den reifen Christen weitergibt, nein er beschreibt ihre geistliche Verpflichtung. Die Starken sollen nicht auf die Schwachen in Glauben herabschauen, sondern sie vielmehr tragen. Die griechische Formulierung unterstreicht, dass es sich hierbei um eine dauerhafte Verpflichtung handelt. Mit diesem Verhalten spiegeln sie das Verhalten Jesu wider, der sich auch unserer Schwachheiten angenommen hat (vgl. Mt 8,17). Interessant ist, dass Paulus hier nicht davon spricht, den anderen zu helfen ihre Schw\u00e4che zu \u00fcberwinden, sondern dass die Starken die Schwachen tragen sollen. Hier sehen wir ein Prinzip der Gemeinde. Die Einschr\u00e4nkung des N\u00e4chsten wird zu einer M\u00f6glichkeit ihm zu dienen und damit Gemeinde zu bauen. Zugleich lehnt Paulus ein egoistisches und selbstgerechtes Verhalten ab (vgl. R\u00f6m 14,7), und fordert zur praktischen N\u00e4chstenliebe unter Christen auf. Diese Ausrichtung auf den N\u00e4chsten soll das Denken und Handeln der Nachfolger Jesu pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 3+4: <\/strong>Als Beispiel f\u00fcr dieses Verhalten dient Jesus selbst. Jesus ist nicht nur unser Retter. Er ist in seinem Verhalten auch unser ethisches Vorbild. Auch z.B. in Phil 2,5-8 fordert Paulus dazu auf dem Vorbild Jesu nachzueifern. Paulus zitiert an unserer Stelle Ps 69,10, ein Psalm, der als Vorank\u00fcndigung der Leiden des Messias verstanden wird. Der Ausl\u00f6ser f\u00fcr diese Gedanken des Paulus lag wohl in den Auseinandersetzungen der r\u00f6mischen Gemeinde im Blick auf die Reinheits- und Sabbatgebote. Wahrscheinlich haben die geistlich \u201eSchwachen\u201c den \u201eStarken\u201c vorgeworfen, sie w\u00fcrden durch ihren freieren Umgang mit diesen Ordnungen des Alten Bundes Gottes Gebote missachten. Ganz \u00e4hnlich spielte es sich im Leben von Jesus ab, dem immer wieder von den frommen Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern vorgeworfen wurde, er w\u00fcrde Gottes Gebote nicht achten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus unterstreicht die Wichtigkeit dieses Zitats, indem er betont, dass das Alte Testament auch f\u00fcr die Gemeinde Jesu zur Belehrung geschrieben wurde. Obwohl der Psalm schon alt ist, hat er ganz aktuelle Bedeutung f\u00fcr die Gemeinde in Rom. Sie sollen dadurch in ihrer Glaubenshoffnung gest\u00e4rkt werden. Es ist immer wieder die sehr aktuelle Frage an die Gemeinde Jesu, ob sie die Bibel als Wort Gottes f\u00fcr sie annimmt und danach lebt. Wo dies nicht geschieht, wird Gemeinde zwangsl\u00e4ufig auf Irrwege abgleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 5+6: <\/strong>Paulus formuliert sein Gebetsanliegen, seinen Herzenswunsch f\u00fcr die Gemeinde in Rom. Einheit, Eintracht untereinander, wie es zur Gemeinschaft mit Jesus Christus passt. Einheit, die sich wunderbar im gemeinsamen Lob Gottes ausdr\u00fcckt. Paulus erinnert damit an manches, was er in den vorangehenden Kapiteln betont hat. In R\u00f6m 12,5 schreibt er, dass Christen ein Leib in Christus sind, in R\u00f6m 12,16 fordert er die Christen auf nach Einm\u00fctigkeit zu streben, in R\u00f6m 13,8 zur gegenseitigen Liebe. In R\u00f6m 14,13 warnt Paulus davor sich gegenseitig zu richten und in R\u00f6m 14,19 ermuntert er die Gemeinde nach Frieden untereinander zu streben. Wir merken, wie der Wunsch nach Einheit Paulus bewegt und wie er gleichzeitig wei\u00df, dass es Gottes gn\u00e4diges Wirken braucht, damit diese Einheit wirklich gelebt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 7: <\/strong>Dieser Vers bildet das Zentrum f\u00fcr unser Predigtthema und schlie\u00dft gewisserma\u00dfen als eine Art Zusammenfassung das vorher Gesagte ab. \u201eDarum\u201c bzw. \u201edeshalb\u201c gibt sehr klar den Verweis auf die vorhergehende Thematik im Umgang zwischen \u201eStarken\u201c und \u201eSchwachen\u201c. Paulus formuliert einen Appell, der das geistliche Miteinander unter Glaubensgeschwistern auszeichnen soll: \u201egegenseitiges Annehmen\u201c. Die Unterschiede, die uns vielleicht trennen k\u00f6nnten, sollen das Miteinander in der Gemeinde eben nicht bestimmen. Diese Unterschiede k\u00f6nnen sehr vielf\u00e4ltig sein. In den Versen zuvor spricht Paulus von Menschen mit unterschiedlicher Glaubensreife. In den folgenden Versen wird Paulus das Thema Juden und Heiden ansprechen. In der Gemeinde Jesu soll gegenseitiges Annehmen herrschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieder zeigt Paulus, wo der Ma\u00dfstab f\u00fcr dieses Annehmen liegt: So wie wir durch Christus angenommen wurden. Paulus hat in den ersten Kapiteln des R\u00f6merbriefes die Verlorenheit der Menschen sehr deutlich beschrieben (R\u00f6m 1,19 &#8211; 3,20). Er hat ganz klar gezeigt, dass Menschen umsonst gerechtfertigt werden, allein durch Glauben an Jesus Christus (R\u00f6m 3,22ff)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfahrung, dass Jesus sie angenommen hat, soll seine Nachfolger tief pr\u00e4gen. Wir sind verpflichtet unsere Glaubensgeschwister ebenso anzunehmen. Nur wo dieses Annehmen gelebt wird, entsteht wirklich geistliche Einheit und Gott wird in seinem Sinne geehrt. Deshalb geht es immer wieder darum zu verstehen: Wie hat Christus mich angenommen und was bedeutet das f\u00fcr mein Verhalten gegen\u00fcber meinen Glaubensgeschwistern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr wichtig ist, dass wir die letzten drei Worte dieses Verses beachten. Das letzte Ziel von allem, was Jesus getan hat, war die Ehre seines Vaters. Auch unser Leben soll etwas sein zur Ehre Gottes (vgl. Eph 1,1-14). Wenn wir uns also gegenseitig annehmen sollen als Christen geht es um mehr als nur um ein gutes Miteinander in der Gemeinde. Es geht um die Frage: Wie gestalten wir unser Leben, unsere Gemeinschaft so, dass Gottes Herrlichkeit sichtbar wird und wir so zu seiner Ehre leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir nach Parallelstellen f\u00fcr das griechische Wort suchen, das in unserem Abschnitt mit annehmen \u00fcbersetzt wird, dann sticht der Philemonbrief ins Auge. In Vers 17 fordert Paulus Philemon auf seinen entlaufenen Sklaven Onesimus so auf- oder anzunehmen, wie er Paulus auf- oder annehmen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 8-12: <\/strong>Wir sehen in diesen Versen, wie Paulus darauf eingeht, dass das Wirken Jesu sowohl f\u00fcr Juden wie auch f\u00fcr Heiden relevant ist. Jesus selbst betont, dass er zuerst zum Haus Israel gesandt ist (vgl. z.B. Mt 15,21ff; siehe auch Gal 4,4), aber er sendet dann seine J\u00fcnger aus in die ganze Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zweite Aspekt aus dem Wirken Jesu, den Paulus hier anschneidet ist die Tatsache, dass Jesus bereit war zu dienen (vgl. z.B. Mk 10,43ff &amp; Phil 2,7). Paulus beschreibt hier auf sehr kompakte und doch tiefgreifende Weise, was im Dienst Jesu sichtbar wurde. Durch Jesus wurde Gottes Wahrhaftigkeit im Blick auf seine Verhei\u00dfungen sichtbar. Gott steht zu seinen Versprechen. Zugleich wird auf un\u00fcberbietbare Weise Gottes Barmherzigkeit sichtbar. Gottes Heilshandeln in Christus gilt sowohl Juden als auch Heiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus zeigt durch die Zitate aus dem Alten Testament (Ps 18,50; 5.Mose 32,43; Ps 117,1; Jes 11,10), dass das Wirken des Messias \u00fcber die Grenzen Israels hinaus schon von Anfang an Gottes Plan war. In der Gemeinde soll nun diese gottgewollte und von Jesus zusammengef\u00fchrte Einheit gelebt werden, und zwar auf eine Art und Weise, die Gott Ehre macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vers 13: <\/strong>Der abschlie\u00dfende Vers unseres Abschnittes ist eine F\u00fcrbitte von Paulus f\u00fcr die Gemeinde in Rom. Bei allen Aufforderungen zum richtigen Verhalten bleibt doch absolut bestehen, dass wir im Blick auf unser geistliches Leben von der Kraft Gottes abh\u00e4ngig sind, der uns mit seiner Hoffnung, mit seiner Freude und mit seinem Frieden erf\u00fcllen muss. Gerade im Miteinander zwischen Juden und Heiden in der Gemeinde wird deutlich, dass Gott zurecht als Gott der Hoffnung angeredet wird. Durch sein Heilshandeln in seinem Sohn hat er dieses Miteinander, diese Einheit erst erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>2.2 Weitere Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Krimmer, Heiko. R\u00f6merbrief (Edition C Bibelkommentar)<\/li><li>Schnabel, Eckhard. Der Brief des Paulus an die R\u00f6mer: Kapitel 6-16 (Historisch &nbsp;&nbsp;Theologische Auslegung)<\/li><li>L\u00fcthi, Walter. Der R\u00f6merbrief<\/li><li>De Boor, Werner. Der Brief des Paulus an die R\u00f6mer (Wuppertaler Studienbibel)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3 Erkl\u00e4rungen zum Thema (Einander annehmen)<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.1 Einander annehmen \u2013 Welche Folgen hat es, wenn wir uns daran orientieren?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Einander annehmen ist grundlegend f\u00fcr das Miteinander in der Gemeinde. Die Basis besteht nicht in unserer Toleranzf\u00e4higkeit, sondern darin, dass wir durch Christus angenommen sind. Dieses Annehmen durch Christus ist der Ma\u00dfstab f\u00fcr unser eigenes Verhalten.<\/li><li>Eine Gemeinde, in der gegenseitiges Annehmen gelebt wird, spiegelt ihren Herrn wider. Sie ist ein Ort, an dem Menschen geistliche Geborgenheit erleben, weil sie durch die Glaubensgeschwister in ihrem Glauben gest\u00e4rkt werden.<\/li><li>Ein Miteinander in gegenseitigem Annehmen ist auch ein Zeugnis f\u00fcr die Menschen, die die Gemeinde beobachten (vgl. Joh 13,35)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.2 Einander annehmen \u2013 Was sind die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran orientieren?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Fehlendes Annehmen verhindert echte geistliche Gemeinschaft.<\/li><li>Es besteht die gro\u00dfe Gefahr, dass sich in der Gemeinde Gruppierungen oder Spaltungen bilden.<\/li><li>Geistliches Wachstum wird verhindert, weil wir nicht bereit sind uns zu \u00f6ffnen, wenn wir uns nicht angenommen wissen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.3 Einander annehmen \u2013 Worin liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Einander annehmen fordert uns immer wieder heraus, den Blick auf den anderen zu richten und ihn in seiner besonderen Art wahrzunehmen und anzunehmen. Dazu braucht es Demut und die Bereitschaft, sich selbst auch immer wieder zu hinterfragen oder hinterfragen zu lassen.<\/li><li>Einander annehmen ben\u00f6tigt auch eine gute Kommunikation in der Gemeinde, in der miteinander und nicht \u00fcbereinander geredet wird.<\/li><li>Einander annehmen, bedeutet nat\u00fcrlich nicht, zu allem \u201eJa und Amen\u201c zu sagen. Als Christen sind wir aufgefordert in der Wahrheit zu leben und f\u00fcr die Wahrheit einzustehen. Es wird immer wieder eine Herausforderung bleiben hier eine klare Unterscheidung zu treffen. Wo kann ich den anderen stehen lassen und soll mich selbst zur\u00fccknehmen, weil es um die Frage eines starken oder schwachen Gewissens geht? Wo geht es dagegen um Gottes Gebote, f\u00fcr die wir eintreten sollen, also um nicht um \u201estark und schwach\u201c sondern um \u201egehorsam und ungehorsam\u201c?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>3.4 Einander annehmen \u2013 Wie geht unsere Gesellschaft damit um?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Angenommen zu sein ist ein Grundbed\u00fcrfnis, das wahrscheinlich alle Menschen versp\u00fcren. Deshalb umgeben wir uns gerne mit Menschen, bei denen wir merken, wie dieses Bed\u00fcrfnis gestillt wird.<\/li><li>Trotzdem sehen wir auch, dass sehr viel Ausgrenzung und Ablehnung im menschlichen Miteinander zu finden ist (z.B. Mobbing, Verleumdung, Shitstorms, \u2026)<\/li><li>Leider sehen wir auch viele F\u00e4lle, in denen der Wunsch \u201eangenommen zu sein\u201c dazu f\u00fchrt, dass Menschen alles tun, um anderen zu gefallen. Gerade eine \u201eLike-, Dislike- Kultur\u201c bietet hierf\u00fcr einen besonderen N\u00e4hrboden.<\/li><li>Als Christen d\u00fcrfen wir die wunderbare Einladung verk\u00fcnden, dass alle, die an Christus glauben, f\u00fcr immer angenommen sind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4 Veranschaulichungen<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.1 Einander annehmen \u2013 Wie hat Jesus uns \u201eeinander annehmen\u201c vorgelebt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem zentralen Vers (R\u00f6m 15,7) gibt uns Paulus das Annehmen durch Jesus als Ma\u00dfstab f\u00fcr unser eigenes Annehmen vor. Einige Beispiele aus dem Leben von Jesus zeigen uns, was annehmen bedeuten kann.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Umgang von Jesus mit Petrus: Petrus hat Jesus verleugnet und doch l\u00e4dt Jesus Petrus ein, wieder zu ihm zur\u00fcckzukehren (Joh 21,15ff). Jesus vergibt Petrus und setzt ihn in seinen Dienst ein.<\/li><li>Die Art und Weise, wie Jesus den Versto\u00dfenen der Gesellschaft begegnet ist, zeigt wie er Menschen annimmt. Besonders in seinem Umgang mit Auss\u00e4tzigen, die er trotz ihrer Krankheit ber\u00fchrt, wird dies deutlich (vgl. Mt 8,1ff).<\/li><li>Im Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15) beschreibt Jesus, wie Gott Menschen, die zu ihm umkehren, mit offenen Armen annimmt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.2 Einander annehmen \u2013 Welche weiteren Beispiele finden wir in der Bibel?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine Person, bei der wir geistliches Annehmen sehen k\u00f6nnen, scheint mir Barnabas zu sein. Von Barnabas ist zwischen Apg 9 und 15 immer wieder die Rede. Zun\u00e4chst lesen wir, wie Barnabas bereit ist, den neu bekehrten Saulus wirklich anzunehmen. Er setzt sich f\u00fcr ihn ein und vertritt Saulus auch vor den Aposteln (vgl. Apg 9,27). Dann einige Jahre sp\u00e4ter kam es wieder zu einer Situation, in der Barnabas zeigte, dass er bereit war, Menschen anzunehmen. Johannes Markus hatte Paulus und Barnabas auf der ersten Missionsreise verlassen (vgl. Apg 13,13). Die Umst\u00e4nde werden nicht genauer beschrieben, aber Paulus war nicht mehr bereit Johannes Markus auf die zweite Missionsreise mitzunehmen. Barnabas dagegen nahm den jungen Mitarbeiter wieder an, und ging mit ihm auf Missionsreise (vgl. Apg 15,36ff).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>4.3 Einander annehmen \u2013 Was lehrt uns das \u00fcber die Gemeinde?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gott hat seine Gemeinde als einen Leib eingerichtet. Jesus ist das Haupt und jeder Christ ist ein Teil dieses Leibes. Diese Glieder sind unterschiedlich, mit verschiedenen F\u00e4higkeiten und Begrenzungen. Damit sich der Leib Christi gut entwickeln kann, braucht es nat\u00fcrlich auf der einen Seite die liebevolle, gehorsame Unterordnung unter das Haupt. Es braucht aber auch ein Miteinander unter den Gliedern, das von Liebe und gegenseitiger Erg\u00e4nzung gepr\u00e4gt ist. Ein solches Miteinander gelingt nur da, wo Christen bereit sind einander wirklich anzunehmen.<\/li><li>Wo dieses Annehmen fehlt wird der Leib gesch\u00e4digt, echte und tiefe Gemeinschaft wird verhindert.<\/li><li>Als Bild k\u00f6nnte man evtl. die Absto\u00dfungsreaktion des K\u00f6rpers im Blick auf ein transplantiertes Organ heranziehen. Die Erfahrung, dass wir durch Jesus angenommen sind, will uns helfen ein falsches, ungeistliches Abwehrsystem herunterzufahren, damit wir bereit sind die anderen in ihrer eigenen Art anzunehmen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5 Anwendung<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.1 Wie werden wir von Jesus ausger\u00fcstet um einander anzunehmen?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Jesus nimmt uns an und macht uns damit auch von uns selbst los.<\/li><li>Er r\u00fcstet uns mit seiner Liebe aus, damit wir den anderen, auch wenn er so anders ist als wir, wirklich von Herzen annehmen k\u00f6nnen.<\/li><li>Jesus will uns die Weisheit geben, damit wir erkennen k\u00f6nnen, wo Annehmen einfach stehenlassen bedeutet, und wo auch Korrektur ben\u00f6tigt wird (vgl. Jak 1,5).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>5.2 Was sollen wir in unserem Leben unternehmen?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir treten f\u00fcr unsere Geschwister im Gebet ein, besonders f\u00fcr die, mit denen wir uns schwertun.<\/li><li>Wir machen uns bewusst, wie Jesus Christus uns angenommen hat.<\/li><li>Wir nehmen den anderen ganz bewusst als geliebtes Kind Gottes an.<\/li><li>Wir erkennen die Unterschiedlichkeit, auch in der geistlichen Reife.<\/li><li>Zudem wollen wir dar\u00fcber nachdenken, welche Auswirkungen unser Tun auf den Glauben unserer Geschwister hat und erkennen, was ihren Glauben beschweren k\u00f6nnte.<\/li><li>Wo es m\u00f6glich und geistlich geboten ist, wollen wir uns auch im Blick auf unsere Freiheit gerne zur\u00fccknehmen, um unseren Geschwistern keinen Ansto\u00df zu geben.<\/li><li>Wir wollen miteinander im Gespr\u00e4ch sein, um uns gegenseitig zu verstehen, unseren Glauben zu st\u00e4rken und das gegenseitige Annehmen zum Ausdruck zu bringen.<\/li><li>Wir studieren das Wort Gottes, um immer mehr zu erkennen, wo wir den anderen stehen lassen k\u00f6nnen und wo Korrektur n\u00f6tig ist.<\/li><li>Den Glauben und das Glaubenswachstum der Geschwister wollen wir als wichtiges Anliegen sehen.<\/li><li>Wir streben danach, dass Gottes Ehre durch unser Leben gef\u00f6rdert wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6 Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.1 Predigtsituation \u2013 wann halte ich diese Predigt?<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir halten diese Predigt in einer Situation, in der wir besonders wahrnehmen, wie wichtig es ist, dass wir uns als Geschwister gegenseitig annehmen. Gerade im Umgang mit der aktuellen Pandemie und den daraus resultierenden Einschr\u00e4nkungen sehen wir gro\u00dfe Unterschiede unter Glaubensgeschwistern. Solche Unterschiede haben das Potential einen Keil in Gemeinden zu treiben und damit die Gemeinschaft zu belasten. Hier ist es ganz entscheidend, dass wir immer neu lernen und praktizieren uns gegenseitig in der Liebe Christi anzunehmen und damit die Einheit in der Gemeinde zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>6.2 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00f6rer sollen erkennen, dass es ganz grundlegend f\u00fcr unseren Glauben ist, unsere Glaubensgeschwister anzunehmen. Au\u00dferdem sollen die H\u00f6rer sehen, dass gegenseitiges Annehmen absolut entscheidend f\u00fcr geistliche Gemeinschaft in der Gemeinde ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.3 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einander annehmen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>6.4 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Von Christus wunderbar angenommen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Mit unterschiedlichen Menschen zusammengestellt \u2013 von den Starken und Schwachen im Glauben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">3. Den anderen annehmen \u2013 beauftragt, den anderen im Glauben zu st\u00e4rken<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><strong>7 Hilfen zum Bibelgespr\u00e4ch<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warm-up-Runde (M\u00f6glichkeiten)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wie hast du heute \/ in dieser Woche erlebt, dass du angenommen worden bist?<\/li><li>Was w\u00fcrdest du sagen: \u201eEchtes Annehmen bedeutet\u2026\u201c<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragen zu Texterarbeitung (M\u00f6glichkeiten)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was ist der Schl\u00fcsselvers im Abschnitt?<\/li><li>Wie kommt das Thema im Text-Abschnitt vor?<\/li><li>Ist das Thema zentral? Ist es eher eine Nebenbemerkung?<\/li><li>Wie kommt das Thema im Brief an die R\u00f6mer vor?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragen zum Thema \/ zur Veranschaulichung \/ zur Anwendung (s.o.)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Einander annehmen \u2013 Welche Folgen hat es, wenn wir uns daran orientieren?<\/li><li>Einander annehmen \u2013 Was sind die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran orientieren?<\/li><li>Einander annehmen \u2013 Worin liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung?<\/li><li>Einander annehmen \u2013 Wie geht unsere Gesellschaft damit um?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schluss-Runde (M\u00f6glichkeiten)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wo w\u00fcrdest du jetzt ein Ausrufezeichen setzen?<\/li><li>Mit wem musst du jetzt \u00fcber was reden?<\/li><li>Was willst du jetzt Jesus sagen?<\/li><li>Was willst du ab sofort anders machen?<\/li><li>Was ist jetzt dran f\u00fcr dich?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Tobias Schurr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: F\u00fcr ein gutes MITEINANDER Predigtthema: Einander annehmen Predigttext: R\u00f6mer 15, 1-13 Autor: Tobias Schurr Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-4176","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-romer"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-19 11:59:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4176"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4177,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4176\/revisions\/4177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}