{"id":4086,"date":"2020-11-25T11:36:00","date_gmt":"2020-11-25T10:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=4086"},"modified":"2020-11-25T11:35:17","modified_gmt":"2020-11-25T10:35:17","slug":"predigthilfe-vom-27-dezember-2020-hebraeer-12-1-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-27-dezember-2020-hebraeer-12-1-3\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 27. Dezember 2020 &#8211; Hebr\u00e4er 12, 1-3"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresthema:<\/strong><em> Jeder Christ ein Mitarbeiter <\/em><\/p>\n<p><strong>Predigtthema (urspr\u00fcnglicher Vorschlag): Mitarbeit \u2013 ein Kampf, der sich lohnt<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>Unter Umst\u00e4nden kann sich auch mal der Blick in eine englische \u00dcbersetzung lohnen, weil auch in modernen deutschen \u00dcbersetzungen manchmal &#8222;fromm-deutsche&#8220; Begriffe benutzt werden, die im Englischen viel direkter und &#8222;normaler&#8220; \u00fcbersetzt sind.<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zu Predigt und Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt geh\u00f6rt zur Predigtreihe am Monatsende zu Aspekten der Mitarbeiterschaft, sie stellt am Jahresende den Abschluss dieser Predigtreihe dar, so dass auch ein Res\u00fcmee dieser Mitarbeitsreihe erfolgen kann. Gleichzeitig sind wir am Sonntag &#8222;zwischen den Jahren&#8220;, was auch einige besondere Komponenten mit sich bringt.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Gang sollte immer das Selbststudium sein, sich anhand von verschiedenen Bibel\u00fcbersetzungen und Studienbibeln eine eigene Vorstellung davon zu erarbeiten, welche geistlichen Wahrheiten, in einem Abschnitt stehen und was die Ereignisse rund um diese Aussagen tats\u00e4chlich sind.<\/p>\n<p>Dann liest man im zweiten Durchgang Auslegungshilfen von anderen Auslegern. Im Sinne von Apg. 17,11 darf man dabei durchaus pr\u00fcfend lesen, ob die Argumente und Schlussfolgerungen der Autoren wirklich schl\u00fcssig und \u00fcberzeugend sind.<\/p>\n<p>Als Hilfen zur Auslegung empfehle ich dabei jedem Verk\u00fcndiger, sich folgende Studienbibeln zuzulegen: Elberfelder erkl\u00e4rt, MacArthur (gibt es auch als PDF zum kostenlosen Download), Ryrie, Genfer Studienbibel (gute theol. Erg\u00e4nzung zu den Vorherigen), Die Bibel mit Erkl\u00e4rungen von Hans Bruns.<\/p>\n<p>Weitere gute Hilfen:<\/p>\n<p># Die Thompson-Studienbibel liefert zwar keine (leicht ins Auge springenden) Texterkl\u00e4rungen, bietet aber mit ihren Kettenbegriffen direkt neben jedem Vers eine gute \u00dcbersicht, welche Themen ein Vers grunds\u00e4tzlich behandelt, die dann in einer Predigt angesprochen werden k\u00f6nnen, und dann im Kettenverzeichnis im hinteren Teil entsprechend weitere Bibelverse zu jedem dieser Themen.<\/p>\n<p># Die entsprechenden B\u00e4nde der Edition C und der Wuppertaler Studienbibel.<\/p>\n<p># \u201eDas NEUE\/ALTE Testament\u201c ausgelegt von Walvoord und Zuck (H\u00e4nssler-Verlag) ist eine weitere sehr gute Erg\u00e4nzung im Sinne einer Studienbibel-Kommentierung.<\/p>\n<p># Die Kompaktkommentare von Warren Wiersbe (gibt es z.T. als englische pdf frei im Internet)<\/p>\n<p># Es kann sich auch lohnen, nach dem Selbststudium dann auf sermon-online oder auch Youtube Predigten anderer Verk\u00fcndiger zum Predigttext zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><u>Vers 01: <\/u><\/p>\n<p>&#8222;Wolke&#8220; \u2013 folgt man diesem Begriff durch die Bibel, stellt man fest, dass die &#8222;Wolke&#8220; deutlich mehr ist als ein &#8222;Wetterph\u00e4nomen&#8220;. Das f\u00e4ngt ganz nat\u00fcrlich damit an, dass die Wolke als REGENtr\u00e4ger in der Bibel immer auch ein Zeichen der g\u00f6ttlichen Zuwendung bzw. des Segens ist. Dar\u00fcber hinaus ist die Wolke immer wieder ein Zeichen der Anwesenheit Gottes. Augenscheinlich ist das bei der Wolkens\u00e4ule der Fall, in der Gott nach dem Auszug aus \u00c4gypten vor dem Volk Israel herlief. Es ist auch kein Zufall oder nur ein &#8222;Wetterph\u00e4nomen&#8220;, dass Jesus bei seiner Himmelfahrt von den Wolken aufgenommen wurde (Apg 1,9). Die Wolke ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes, sie repr\u00e4sentiert IHN.<\/p>\n<p>&#8222;Zeugen&#8220; \u2013 sind Personen, die etwas erlebt haben und diese Wirklichkeit eben zum Ausdruck bringen. <strong>Dies ist ein guter Aufh\u00e4nger f\u00fcr die Frage, was \u201edu\u201c mit Jesus erlebst und bezeugen kannst. <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wolke von Zeugen&#8220; \u2013 alle Personen in Kapitel 11, die in allen \u00e4u\u00dferen Anfechtungen und Herausforderungen auf Gottes Zusagen vertraut und an IHM festgehalten haben. Dass sie als &#8222;WOLKE von Zeugen&#8220; beschrieben werden, beinhaltet, dass sie f\u00fcr Gottes Gegenwart stehen und uns zeigen, wie Gott ist bzw. wie man mit ihm leben kann.<\/p>\n<p>In der zweiten Versh\u00e4lfte nimmt uns Paulus mit in das Bild vom (Wett)Kampf. Hier nur den Bereich des &#8222;Sportes&#8220; zu sehen, der in heutiger Zeit vor allem Selbstzweck ist, greift zu kurz: In der damaligen Zeit waren die Sportarten (Laufen, Ringen, Faustkampf, Speerwurf) weitgehend typische soldatische F\u00e4higkeiten. Es ist davon auszugehen, dass die besten &#8222;Sportler&#8220; im &#8222;normalen&#8220; Leben Soldaten waren. (Evtl. wurden auch gerade deshalb f\u00fcr die Olympischen Spiele die Kriege unterbrochen \u2026) Der griechische Philosoph Flavius Philostratos schreibt, dass \u00bbdie Wettkampfspiele als eine \u00dcbung f\u00fcr den Krieg und der Krieg als eine \u00dcbung f\u00fcr den Wettkampf\u00ab angesehen wurden. Es konnte gut sein, dass sich in den &#8222;Wettk\u00e4mpfen&#8220; nicht nur sportliche Gegner, sondern tats\u00e4chlich &#8222;erbitterte Feinde&#8220; gegen\u00fcberstanden. Und dass bis in die heutige Zeit Sport auch politisch instrumentalisiert wird, wissen wir auch.<\/p>\n<p>Wir stehen also in einem (Wett)Kampf (Eph 6,12) und in diesem Kampf m\u00fcssen wir &#8222;laufen&#8220;, uns also beeilen und f\u00fcr diesen Kampf gelten zwei wichtige Punkte:<\/p>\n<p>a) Wir brauchen &#8222;Ausdauer&#8220; \u2013 w\u00f6rtlich die F\u00e4higkeit &#8222;unter Lasten zu bleiben&#8220;, es also auszuhalten, wenn \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde uns unser Leben erschweren!<\/p>\n<p>b) B\u00fcrden und S\u00fcnden abzulegen: Die &#8222;B\u00fcrden&#8220;, die hier gemeint sind und von denen wir uns trennen SOLLEN, lassen sich letztlich von der &#8222;S\u00fcnde&#8220; nicht trennen, weil sie ja doch immer mit s\u00fcndigen Taten, Gedanken und Vorstellungen verbunden sind. Insofern m\u00fcssen wir die beiden Begriffe nicht voneinander trennen, zumal wir im Hebr\u00e4erbrief durchaus erwarten d\u00fcrfen, dass das Gleiche zweimal nur mit unterschiedlichen Worten gesagt wird, das ist typisch f\u00fcr das j\u00fcdische Denken und Formulierungen und z. B. in den Psalmen oft zu finden.<\/p>\n<p>Das &#8222;Lasst uns ablegen&#8220; nimmt uns mit in die Verantwortung, dass wir nicht so tun d\u00fcrfen, als k\u00f6nnten wir im Einzelfall nicht auch einmal eine S\u00fcnde lassen (oder &#8222;m\u00fcssen&#8220; wir tats\u00e4chlich st\u00e4ndig stehlen, morden und ehebrechen?), sondern wirklich mit allem Ernst nach Wegen suchen, wie wir in der gelebten Heiligung Fortschritte machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dabei darf uns gleichzeitig tr\u00f6sten, dass diese ganzen &#8222;Glaubenshelden&#8220; aus Kapitel 11 bei allem Vertrauen auch nicht s\u00fcndlos waren, und dass es z. B. bei David nach seinem Mord und Ehebruch so war, dass er auf GOTTES GNADE VERTRAUTE!<\/p>\n<p>In jedem Fall liegt in dem allerersten &#8222;Deshalb&#8220; der Gedanke, dass diese Zeugen uns eben als Vorbild motivieren sollen.<\/p>\n<p>Laufen \u2013 steht tats\u00e4chlich f\u00fcr das schnelle Laufen\/Rennen \u2013 vgl. dann Psalm 119,32.<\/p>\n<p><u>Vers 02: <\/u><\/p>\n<p>Was hilft uns in diesem &#8222;Lauf&#8220;? Auf Jesus zu schauen!<\/p>\n<p>Das hier verwendete Wort &#8222;schauen&#8220; ist ein sehr seltenes Wort und bezeichnet ein besonders erwartungsvolles &#8222;schauen&#8220;. Es wird in Jona 4,5 benutzt f\u00fcr Jonas (negatives) erwartungsvolles Schauen auf Ninive, was mit der Stadt passieren w\u00fcrde. Phil 2,23 ist die andere Stelle, wo es vorkommt und beinhaltet da auch die Nuance eines tieferen Durchschauens bzw. &#8222;f\u00fcr die Zukunft \u00dcberblickens&#8220;.<\/p>\n<p>Es geht um das &#8222;erwartungsvolle Schauen&#8220; auf Jesus, der eben der Urheber und auch der Vollender unseres Glaubens ist. Wir glauben nicht aus uns heraus, sondern der Glaube ist zuerst eine Wirkung des Geistes Jesu in unserem Leben. Es geht also nicht darum, hier aus uns heraus eine &#8222;Glaubensleistung&#8220; herauszupressen, sondern aus der wachsenden Beziehung zu Jesus w\u00e4chst auch das Vertrauen in seine F\u00e4higkeiten und Zusagen (wie bei den Glaubenshelden aus Kapitel 11)<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist Jesus das gro\u00dfe Vorbild, als das er dann im Weiteren beschrieben wird:<\/p>\n<p>Er hatte eine Freude vor sich, die ihn motivierte (siehe Lk. 15,7), z. B. die Hochzeit mit der Gemeinde (die gleichzeitig auch unsere Freude ist, die Hochzeit als Braut mit Jesus) und damit es eine Gemeinde\/Braut gibt, hat Jesus die Schande und das Kreuz auf sich genommen. [Sicherlich findet sich noch mehr, worauf und woran sich Jesus freuen konnte]<\/p>\n<p>&#8222;Schande&#8220; f\u00fcr j\u00fcdischen Hintergrund gab es wohl kaum eine gr\u00f6\u00dfere Schande, als am Kreuz zu sterben. Schande ist das Gegenteil von Ehre und steht letztlich daf\u00fcr, dass man in oder auch vor den Augen der Menschen runtergestuft wird. Einem wird klar gemacht, dass man &#8222;sich hinten anzustellen&#8220; hat. (Lukas 14,9) Vor allem in der damaligen Kultur bedeutete das, dass man &#8222;sein Gesicht verlor&#8220;. Der Tod am Kreuz war die &#8222;maximale R\u00fcckstufung vor Gott&#8220;, denn sie bedeutet die endg\u00fcltige Trennung von ihm. Wenn nun Jesus diese &#8222;R\u00fcckstufung&#8220; von der Welt erf\u00e4hrt, wie viel mehr wir?<\/p>\n<p>Aber nachdem Jesus das erduldet hat, durfte er sich auch zur Rechten Gottes setzen (Phil 2,9). Und so d\u00fcrfen auch wir einen &#8222;Siegeskranz&#8220; erwarten, wenn wir den &#8222;Wettkampf&#8220; bestehen (Off 2,10; Jak 1,12; 2. Tim 4,8) \u2013 (spannende Nebenfrage: Wenn der Br\u00e4utigam der K\u00f6nig der K\u00f6nige ist, was ist dann seine Braut?)<\/p>\n<p><u>Vers 03: <\/u><\/p>\n<p>&#8222;Denn&#8220; \u2013 steht f\u00fcr &#8222;warum schreibe ich das?&#8220; \u2013 und hier wird der Vorbildcharakter des Handelns Jesus noch einmal deutlich:<\/p>\n<p>Er hat so gro\u00dfen Widerspruch von den S\u00fcndern gegen sich erduldet bis hin zu Lk 23,35.<\/p>\n<p>Genau das hat er f\u00fcr uns getan und genau das soll uns helfen dran zu bleiben.<\/p>\n<p>&#8222;Erm\u00fcden&#8220; ist ein sehr seltenes Wort, das im NT nur in Jak 5,15 vorkommt und dort eigentlich mit &#8222;krank&#8220; \u00fcbersetzt wird. Auch das &#8222;ermatten&#8220; wird z. B. in Mk 8,3 mit &#8222;verschmachten&#8220; \u00fcbersetzt und steht wirklich f\u00fcr eine k\u00f6rperliche existenzielle Not. Insofern geht es hier nicht nur um eine (leichte) Erm\u00fcdungserscheinung, die man mit einem &#8222;Nickerchen&#8220; wieder in den Griff kriegt, sondern es ist eine erste Mahnung, dass wir im Glauben Schaden nehmen bzw. &#8222;Schiffbruch erleiden&#8220; k\u00f6nnen (1. Tim 1,19). Ein &#8222;Schiffbruch&#8220; ist noch nicht automatisch der Tod (2. Kor 11,15) und doch ist es etwas deutlich ernsteres als &#8222;m\u00fcde zu werden&#8220;.<\/p>\n<p>Der sich anschlie\u00dfende Abschnitt ab Vers 4 unterstreicht deutlich, wie ernst wir den Kampf gegen die &#8222;B\u00fcrden und S\u00fcnden&#8220; nehmen sollen, dass wir unseren Wettkampf wirklich ernst nehmen sollen und Gott uns dabei auch immer wieder \u00fcber unsere Schmerzgrenze f\u00fchrt.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen wir diesen Abschnitt 1:1 \u00fcbernehmen, es ist ein rein lehrender Text aus der ntl. Gemeindezeit ohne auff\u00e4llige Stilmittel, aber er enth\u00e4lt sowohl seltene Begriffe als auch Bilder, die heute noch einmal anders verstanden werden k\u00f6nnen als damals, so dass es wirklich n\u00f6tig ist, den Abschnitt genau zu studieren und sich eine klare Meinung dazu zu bilden, was hier genau gemeint ist.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt ist Teil der Monatsreihe zum Jahresthema &#8222;Jeder Christ ein Mitarbeiter&#8220;. Es ist die letzte Predigt in diesem Jahr zu diesem Thema.<\/p>\n<p>Es ist abzusehen, dass unsere Gemeindearbeit weiterhin von den Corona-Ma\u00dfnahmen gepr\u00e4gt sein wird, insofern kann man das Thema auch mit einbeziehen. Es kann aber auch sein, dass die Leute das Wort &#8222;Corona&#8220; &#8222;nicht mehr h\u00f6ren k\u00f6nnen&#8220;. Da muss man gut am Puls der Gemeinde sein.<\/p>\n<p>Eine weitere Besonderheit ist auch, dass es der Sonntag &#8222;zwischen den Jahren&#8220; ist. Evtl. sind weniger Gottesdienstbesucher da, evtl. ist aber auch der eine oder andere Familienbesuch mit im Gottesdienst, der sonst nicht kommt.<\/p>\n<p>Das Leben l\u00e4uft meist etwas ruhiger, terminlich ist es ein guter Zeitpunkt f\u00fcr einen pers\u00f6nlichen Jahresr\u00fcckblick (Sylvester ist dann oft schon wieder gepr\u00e4gt von Feierlichkeiten oder auch dem Ausblick auf das kommende Jahr).<\/p>\n<p>Eine weitere Fragestellung k\u00f6nnte sein, ob die Weihnachtsfeiertage wohl die Erwartungen erf\u00fcllt haben.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Der Text fordert heraus, die Nachfolge ernst zu nehmen und dabei leidensbereit zu sein. Er redet von &#8222;Kampf&#8220;, &#8222;Schande&#8220; und &#8222;Widerspruch&#8220;, also Dinge, die wir nat\u00fcrlicherweise nicht suchen.<\/p>\n<p>Die Aufgabe des Verk\u00fcndigers ist es, von dieser Spitze nichts abzubrechen, es aber nicht bei Appellen oder Forderungen zu belassen, sondern auch die Punkte aufzuzeigen, die uns helfen, das auch wirklich umzusetzen: Wie kann dieser Lebensstil zu einer echten Herzenssache werden?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>(Es hilft, sich selber noch einmal in 1-2 pr\u00e4gnanten S\u00e4tzen deutlich vor Augen zu f\u00fchren, was der Predigth\u00f6rer am Ende der Predigt verstanden haben soll).<\/p>\n<p>\u00e0 Die Predigt wird gehalten, damit der H\u00f6rer neue Motivation und gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr bekommt, dass sich Mitarbeit im Reich Gottes wirklich lohnt, auch wenn sie mit hohen &#8222;Kosten&#8220; verbunden ist.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Thema: Mitarbeit \u2013 ein Kampf, der sich lohnt<\/p>\n<ol>\n<li>Ja, Mitarbeit kostet was!<\/li>\n<li>Am Ende steht gro\u00dfe Freude!<\/li>\n<li>Ausdauer kann man lernen!<\/li>\n<li>Suche neue Werte!<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einstieg:<\/strong><\/p>\n<p>Die Leute von Weihnachten, ihren Feierlichkeiten und der Familie her abholen \u2013 aber auch nicht die vergessen, die vielleicht an Weihnachten einsam waren. Und dann vorsichtig (ohne zu sehr ein schlechtes Gewissen zu machen) zu der Beobachtung f\u00fchren, dass Jesus an Weihnachten seine wundersch\u00f6ne Welt verlassen hat und in unsere s\u00fcndige Welt hinabgestiegen ist, w\u00e4hrend wir uns an Weihnachten oft in unsere &#8222;Wohlf\u00fchloasen&#8220; zur\u00fcckziehen und uns nur wenig um &#8222;die Welt da drau\u00dfen&#8220; k\u00fcmmern.]<\/p>\n<p>Nun ist es nicht verkehrt, an Weihnachten auch &#8222;aufzutanken&#8220; im Kreis der Familie und vielleicht auch tats\u00e4chlich die freie Zeit bewusst mit Jesus verbracht zu haben.<\/p>\n<p>Aber dann lasst uns auch wieder neu die Herausforderung und den Auftrag ins Auge nehmen, warum Weihnachten eigentlich passiert ist:<\/p>\n<p>\u00dcberleitung zur PREDIGTTEXTLESUNG: Hebr\u00e4er 12, 1-3<\/p>\n<p>Heute ist tats\u00e4chlich auch der letzte Sonntag im Monat \u00e0 Themenreihe zur Thema Mitarbeit. Und diese Reihe kommt heute zum Abschluss (n\u00e4chstes Jahr gibt es eine neue Themenreihe) und wir werden noch einmal mitgenommen in unsere ureigene Bestimmung als Christen.<\/p>\n<p>Und bitte denkt jetzt bei Mitarbeit nicht sofort an &#8222;Wir suchen f\u00fcr die Jungschar noch einen Mitarbeiter und das Putzteam braucht dringend Erg\u00e4nzung&#8220;<\/p>\n<p>Wir arbeiten nicht zuerst im Christusbund XY mit, sondern im REICH GOTTES und da ist das Gespr\u00e4ch und das Hilfsangebot \u00fcber den Gartenzaun an die Nachbarin auch &#8222;Mitarbeit&#8220;<\/p>\n<p>Und wir haben den Abschnitt ja nun schon geh\u00f6rt und mein Eindruck ist, dass nicht schwer rauszuh\u00f6ren war, dass hier die Erwartung formuliert wird, dass wir uns in unserer Mitarbeit ein Beispiel an Jesus nehmen und uns diese Mitarbeit tats\u00e4chlich etwas kosten lassen.<\/p>\n<p>Das Thema f\u00fcr heute lautet &#8222;Mitarbeit \u2013 ein Kampf, der sich lohnt&#8220; und der Abschnitt l\u00e4sst gut erahnen, dass Mitarbeit ein Kampf ist, dass Mitarbeit mich etwas kosten kann und etwas kostet, aber dass es sich eben absolut lohnt!<\/p>\n<p>Und das m\u00f6chte ich in vier Punkten entfalten:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>JA! Mitarbeit kostet etwas! (\u2026 &#8222;darf weh tun&#8220;)<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>[Die folgenden drei Punkte jeweils ausf\u00fchren, immer auch mit Beispielen, wof\u00fcr die folgenden Begriffe stehen und wie das ganz praktisch bei uns aussehen kann, evtl. sogar mit eigenen zeugnishaften Erfahrungen:]<\/p>\n<p># &#8222;Wettkampf&#8220;<\/p>\n<p># Schande<\/p>\n<p># Widerspruch von S\u00fcndern<\/p>\n<p>Ja, jetzt steht ein Preis im Raum, es kostet Kampf, es kostet \u00dcberwindung! Das l\u00e4sst sich nicht bestreiten. Jesus selber hat den h\u00f6chsten Preis bezahlt, den man nur bezahlen kann \u2013 und das soll uns durchaus Vorbild sein \u00e0 Joh 12,25; Mt 10,39; Lk 9,23<\/p>\n<p>Aber [mit einem Augenzwinkern] nun wissen wir alle: Was NIX kostet, ist nix wert \u2026 und grunds\u00e4tzlich ist der Schwabe bei aller Sparsamkeit auch bereit, einen ordentlichen Preis zu bezahlen, wenn er daf\u00fcr Qualit\u00e4t bekommt (wer billig kauft, kauft zweimal \u2026), was wirklich gut ist, das darf auch seinen Preis haben!<\/p>\n<p>Im Ernst:<\/p>\n<p>Wir wollen schauen, was uns hilft, diesen Preis zu bezahlen, was uns motiviert oder warum es sich tats\u00e4chlich lohnt, diesen Preis zu bezahlen und da finden wir in unserem Abschnitt ein paar Antworten.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Am Ende steht gro\u00dfe Freude!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vers 2<\/p>\n<p>Hier hei\u00dft es zun\u00e4chst von Jesus, dass ER um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete \u2026<\/p>\n<p>Nun ist die Frage, welche Freude hier gemeint ist. Manche Ausleger meinen, dass es um die Freude geht, dass Jesus danach auf dem Thron sitzen darf. Aber das ist etwas kurz und sehr menschlich gedacht: Als ob es Jesus reichen w\u00fcrde, dass er mit einer tollen Krone auf einem tollen Thron sitzen darf. Was h\u00e4tte er davon, wenn keine Untertanen bzw. kein Volk da w\u00e4re, das ihm zujubeln w\u00fcrde?<\/p>\n<p>D\u00fcrfen wir nicht glauben, dass wir, sein Volk, seine gr\u00f6\u00dfte Freude sind, sollten ihm Thron und Krone tats\u00e4chlich mehr bedeuten? (Lukas 15,7)<\/p>\n<p>Jesus war bereit, Schande auf sich zu nehmen, weil er sah, dass er dadurch seine Braut f\u00fcr die Hochzeit zubereiten konnte!<\/p>\n<p>Und so werden auch wir einmal gro\u00dfe Freude daran haben, \u00fcberall wo wir einen kleinen Beitrag dazu geleistet haben, dass ein Mensch zum Glauben gekommen oder im Glauben geblieben ist.<\/p>\n<p>Was wird das f\u00fcr ein Moment sein, wenn wir h\u00f6ren \u2013 Mt 25,21.23 \u2026<\/p>\n<p>[Je nach pers\u00f6nlicher Sicht kann man hier auch auf das &#8222;Preisgericht&#8220; (1. Kor 3, 12ff) verweisen und dass es durchaus auch diesen Moment der Reue geben kann, wo wir besch\u00e4mt sein werden, wenn wir Zeit unseres Lebens zu wenig aus unserem Glauben gemacht haben \u2013 auch wenn es dann im Himmel schlussendlich nur noch Freude geben wird]<\/p>\n<p>Und auch f\u00fcr Paulus ist das Sch\u00f6ne der Ewigkeit immer wieder das, was ihn das Leiden hier auf der Welt aushalten l\u00e4sst: R\u00f6m 8,18.<\/p>\n<p>Eine weitere Hilfe:<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Ausdauer kann man lernen!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vers 1<\/p>\n<p>Etwas, was offensichtlich hilft ist &#8222;Ausdauer&#8220;<\/p>\n<p>Ausdauer beschreibt die F\u00e4higkeit (so w\u00f6rtlich:) &#8222;unter einer Last zu bleiben!\u201c<\/p>\n<p>Das beste Beispiel daf\u00fcr ist ein Gewichtheber, er muss im Wettkampf drei Sekunden unter einer maximalen Last bleiben.<\/p>\n<p>Wie schafft er das? Sicherlich sind das Wissen um die richtige Technik, gute Ern\u00e4hrung oder die richtige Einstellung bzw. Motivation nicht unerheblich \u2013 ein guter Trainer ist bei alledem unverzichtbar \u2013 hat es \u00fcberhaupt schon einmal jemand ohne Trainer zum Olympiasieg geschafft? Aber DAS WICHTIGSTE ist letztlich, dass der Athlet in der Trainingshalle trainiert, dass er mit kleineren Gewichten anf\u00e4ngt und dann mit der Zeit immer gr\u00f6\u00dfere Gewichte stemmt.<\/p>\n<p>Der Punkt ist: Wir h\u00e4tten vieles gerne &#8222;auf dem leichten Weg&#8220;. Wir lesen zu einem Thema ein Buch oder besuchen ein Wochenendseminar und dann k\u00f6nnen wir es. Aber so macht es Jesus nicht. Jesus unterrichtet uns immer &#8222;dual&#8220;: Er zeigt uns in der Bibel die Wahrheit, er zeigt uns die Zusammenh\u00e4nge, er zeigt uns die Theorie (im allerbesten Sinn) und DANN nimmt er uns mit in den Alltag und &#8222;legt uns Gewichte auf&#8220; und daran d\u00fcrfen wir dann wachsen! Jesus lehrt uns im Leben!<\/p>\n<p>Also geh immer wieder im Alltag an deine Grenzen, gehe den Schwierigkeiten nicht aus dem Weg, stelle dich den unangenehmen Situationen und du wirst immer wieder merken: Die Grenze zu \u00fcberschreiten f\u00e4llt beim ersten Mal brutal schwer, aber beim zweiten Mal f\u00e4llt es schon viel, viel leichter!<\/p>\n<p>(Evtl. kann man aus eigener Erfahrung berichten, wie einem auch mal beim ersten Mal es sehr schwergefallen ist, seinen Glauben zu bezeugen, aber danach war es dann deutlich leichter \u2026)<\/p>\n<p>Lerne Ausdauer!<\/p>\n<p>Und ein letzter Punkt hilft uns:<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Suche neue Werte!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vers 1<\/p>\n<p>Von &#8222;B\u00fcrden&#8220; und &#8222;S\u00fcnden&#8220; ist die Rede, was ist damit gemeint? Was h\u00e4lt uns auf und was bringt uns dazu zu s\u00fcndigen? Unsere WERTE!<\/p>\n<p>Die entscheidende Frage ist an der Stelle: Was ist mir eigentlich wichtig und warum ist mir das wichtig? Was sind meine Werte? Was ist meine Einstellung? Was glaube ich tats\u00e4chlich? Die falschen Gedanken sind die eigentlichen &#8222;Lasten\/B\u00fcrden&#8220;, die mich letztlich zur S\u00fcnde verleiten. Ich s\u00fcndige, weil ich in dem Moment das Falsche will.<\/p>\n<p>Wir bezeugen z. B. unseren Glauben nicht, weil wir Angst vor Spott oder vor anderen Nachteilen haben. Unser Ruf oder unsere Unversehrtheit oder was auch immer ist uns in dem Moment wichtiger, als dass Menschen gerettet werden.<\/p>\n<p>Oder hat sich in unserem Leben sogar der Zweifel etabliert, dass Menschen ohne Jesus gar nicht verloren sind?<\/p>\n<p>[Wo stehst du am Ende diesen Jahres im Glauben? Was soll im neuen Jahr anders werden?]<\/p>\n<p>Der Punkt ist: Jesus muss mir neu wichtiger werden als alles andere und ich muss neu von ihm \u00fcberzeugt sein, um andere auf ihn neugierig zu machen. Es kann nicht darum gehen, sich einen frommen Lebenswandel abzukrampfen, sondern ich brauche ein Herz, das wirklich von Jesus und von seinen Werten erf\u00fcllt ist (Lukas 6,45).<\/p>\n<p>Wie kann das gelingen? Die direkte Antwort ist denkbar einfach: IHN studieren in der Schrift und Zeit mit ihm verbringen im Gebet. Das wird mich ver\u00e4ndern, wird mich pr\u00e4gen, wird meine Beziehung zu Jesus ver\u00e4ndern und IHN mir tats\u00e4chlich wichtigmachen.<\/p>\n<p>Einige praktische Schritte dazu kurz angerissen:<\/p>\n<p>a) Bekenne deine falschen Werte, bitte um Vergebung und danke f\u00fcr Gottes Gnade.<\/p>\n<p>b) Besch\u00e4ftige dich mit Gottes Verhei\u00dfungen und glaube ganz neu, wie sehr Gott dich erf\u00fcllen will<\/p>\n<p>c) Bitte Gott um neue Leidenschaft<\/p>\n<p>d) Bitte Gott um die Kraft, dich von Quellen falscher Werte zu trennen. (Falsche B\u00fccher, falsche Freunde, Fernsehen, Internet, falsche Zeitschriften \u2026)<\/p>\n<p>e) Trenne dich von diesen falschen Quellen und offenbare dich damit auch einer Vertrauensperson<\/p>\n<p>f) Mach dir bewusst, wo du typischerweise seither &#8222;gekniffen&#8220; hast, wenn es darum ging, den Glauben zu bezeugen und bitte Gott t\u00e4glich darum, bei n\u00e4chster Gelegenheit mutig zu sein. Und dann wage es beim n\u00e4chsten Mal \u2026 (und wenn dann Spott kommt, dann hast du was richtig gemacht \u2026)<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n<p>Die Reihe zum Thema Mitarbeit geht heute zu Ende. Aber lass f\u00fcr dich pers\u00f6nlich das Thema nicht zu Ende gehen, im Gegenteil starte durch:<\/p>\n<p>Wir haben geh\u00f6rt, dass Mitarbeit etwas kostet und kosten darf, das wird immer so sein!<\/p>\n<p>Mit einem Ferrari gl\u00fccklich zu sein ist keine Kunst \u2026 Interessant werden wir f\u00fcr die Menschen, wenn wir in Schwierigkeiten bestehen!<\/p>\n<p>Und dazu haben wir drei weitere Punkte geh\u00f6rt, die uns helfen sollen:<\/p>\n<p>Am Ende steht gro\u00dfe Freude!<\/p>\n<p>Ausdauer kann man lernen!<\/p>\n<p>Suche neue Werte!<\/p>\n<p>[je nach Zeit diese Punkte mit 2-3 S\u00e4tzen zusammenfassen]<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Einige Tipps f\u00fcr die Verk\u00fcndigung <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p># Arbeite (und bete) in der Vorbereitung so lange mit dem Abschnitt, bis er wirklich mit seinen Punkten dein eigenes Herzensanliegen ist!<\/p>\n<p># EVA \u2013 E=erkl\u00e4re den Text gr\u00fcndlich \/ V=veranschauliche deine Predigtpunkte mit einem Bild \/ A \u2013 Anwendung: Zeige praktische Beispiele, wie dieser Punkt im Alltag (in <strong>deinem<\/strong> Alltag) Anwendung finden kann bzw. findet.<\/p>\n<p># Halte Blickkontakt! \u2013 vor allem am Anfang und Ende der Predigt (Lerne Einleitung und Zusammenfassung m\u00f6glichst auswendig!)<\/p>\n<p># Eine &#8222;Predigt&#8220; ist mehr als ein <em>Vortrag\/Referat<\/em>, sie ist Zuspruch, der von Herzen kommt und zu Herzen gehen soll, sei es Ermutigung oder Ermahnung.<\/p>\n<p># Erz\u00e4hle aus deinem Leben \u2013 ausgewogen \u2013 wo dir das eine oder andere vorbildlich gelingt, wo aber auch mal etwas nicht so gelungen ist, wie es sein sollte.<\/p>\n<p>(Mirko Lau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Jeder Christ ein Mitarbeiter Predigtthema (urspr\u00fcnglicher Vorschlag): Mitarbeit \u2013 ein Kampf, der sich lohnt Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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