{"id":3990,"date":"2020-06-23T12:01:11","date_gmt":"2020-06-23T10:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3990"},"modified":"2020-06-23T12:01:11","modified_gmt":"2020-06-23T10:01:11","slug":"predigthilfe-vom-12-juli-2020-matthaeus-13-44-46","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-12-juli-2020-matthaeus-13-44-46\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 12. Juli 2020 &#8211; Matth\u00e4us 13, 44-46"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: Durch Jesus unermesslich reich beschenkt und unbegreiflich wertgesch\u00e4tzt\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:\u00a0 Matth\u00e4us 13, 44-46\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Edition C (Teil 1), Matth\u00e4usevangelium<\/em>(Gerhard Maier)<\/li>\n<li><em>Historisch Theologische Auslegung, Das Evangelium des Matth\u00e4us\u00a0<\/em>(Gerhard Maier)<\/li>\n<li><em>John MacArthur,\u00a0Studienbibel<\/em>: Anmerkungen und Parallelstellen zu Mt.12,1-14<\/li>\n<li><em>Wiersbe Kommentar NT Band 1 Matth\u00e4us bis Apostelgeschichte<\/em><\/li>\n<li><em>William MacDonald Kommentar zum Neuen Testament<\/em><\/li>\n<li><em>Wuppertaler Studienbibel<\/em>(Fritz Rienecker)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>1.2 <\/strong><strong>Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Um sich mit dem Zusammenhang des Predigttextes vertraut zu machen, empfiehlt es sich, neben Matth\u00e4us 13 auch die Predigthilfen der vergangenen Sonntage \u00fcber Matth\u00e4us 13 zu lesen.<\/p>\n<p>Nach dem Gleichnis vom S\u00e4mann, vom Unkraut und vom Senfkorn kommt nun wieder ein Gleichnis, das den Acker als Veranschaulichung gebraucht. Wie in allen Gleichnissen in Matth\u00e4us geht es bei diesen beiden um das Reich Gottes. Man halte sich vor Augen, dass Jesus am Ufer des See Genezareth lehrte. Von dort aus hatten die Zuh\u00f6rer sowohl den Blick auf die umliegenden \u00c4cker, als auch auf den See mit den Fischern (vgl. das Gleichnis von den Netzen in Vers 47).<\/p>\n<p>Etwas aus der Reihe scheint das Gleichnis vom Kaufmann zu fallen. Aber auch in diesem Gleichnis nimmt Jesus \u00f6rtliche Gegebenheiten als Veranschaulichung: Am See Genezareth entlang f\u00fchrte die R\u00f6merstra\u00dfe Via Maris, die bedeutendste Verkehrsader der Antike, die die Gro\u00dfm\u00e4chte \u00c4gypten mit Mesopotamien, Rom und Griechenland verband. Diese Stra\u00dfe war als Handelsstra\u00dfe sehr bedeutsam. In Kapernaum, das ein Grenzort war, gab es eine Zollst\u00e4tte. Man kann sich also vorstellen, dass jeden Tag viele Kaufleute die Stra\u00dfe passierten.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Vers 44: <\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Himmelreich:<\/strong> Die Juden erwarteten den Messias als neuen K\u00f6nig, der Israel wieder zu alter Gr\u00f6\u00dfe und W\u00fcrde heranf\u00fchren w\u00fcrde. Sie erwarteten ein reales K\u00f6nigreich mit all seiner Macht. Jesus verdeutlicht mit seinen Gleichnissen \u00fcber das Himmelreich, dass Gottes Reich ganz anders kommen w\u00fcrde als die Juden erwarteten. Eben nicht sichtbar auf Erden, sondern verborgen. Es w\u00e4chst durch die Verk\u00fcndigung von Gottes Wort (Gleichnis vom S\u00e4mann). Es w\u00e4chst von einer kleinen Bewegung zu etwas Gro\u00dfem heran (Gleichnis vom Senfkorn). Es schlie\u00dft nicht von vorneherein alle B\u00f6sen aus (Gleichnis vom Unkraut). Erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt werden die Engel B\u00f6se und Gute voneinander trennen (Gleichnis vom Netz). Im Gleichnis vom verborgenen Schatz im Acker verdeutlicht Jesus, dass dieses Reich nicht f\u00fcr alle sichtbar und erkennbar sein w\u00fcrde. Man kann es auch nicht durch eigene Anstrengung finden, sondern wer es findet, darf sich gl\u00fccklich, ja, beschenkt f\u00fchlen! Damit ist das Himmelreich von ganz anderer Qualit\u00e4t als alle Reiche dieser Erde, die meist mit Blut und Kampf gegr\u00fcndet und erhalten wurden. Es ist ein Geschenk, B\u00fcrger von Gottes Himmelreich sein zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><strong>Den ein Mensch fand:<\/strong> Ein Mann findet einen Schatz, es wird aber nicht gesagt, dass er ihn auch gesucht h\u00e4tte. Die Bibel bezeugt uns mehrfach von Menschen, die Gott fanden, ohne ihn zuvor gesucht zu haben, z. B. die Samariterin in Joh 4, Paulus oder der Kerkermeister in Apg 16. Gott ist ein Gott, der sich danach sehnt, von Menschen gefunden zu werden, auch wenn sie vorher nicht suchend waren (vgl. R\u00f6mer 10, 11 und Jes 65,1). Das \u201ezuf\u00e4llige\u201c finden verdeutlicht die Tatsache, dass Gottes Reich ein Geschenk ist, das Menschen zuf\u00e4llt, das sie aber auch ergreifen m\u00fcssen (s.u.).<\/p>\n<p>Die <strong>Freude<\/strong> \u00fcber den gefundenen Schatz ist riesig. Sie ist der Beweggrund des Mannes, hinzugehen und alles zu verkaufen, um den Acker und somit den Schatz zu erwerben, der einen viel gr\u00f6\u00dferen Wert hat als alles, was der Mann besa\u00df.<\/p>\n<p><strong>Verkaufte alles, was er hatte: <\/strong>Jesus verdeutlicht, dass der Schatz nicht ohne pers\u00f6nliches Opfer zu haben sein wird. Der gl\u00fcckliche Mensch, der den Schatz fand, war nicht Eigent\u00fcmer des Ackers. Es k\u00f6nnte ein Landarbeiter gewesen sein, der beim Pfl\u00fcgen auf den Schatz stie\u00df. In Israel galt das Recht, dass der Eigent\u00fcmer des Landes der Eigent\u00fcmer der Sch\u00e4tze im Boden war. Da \u00fcber Israel viele Kriege und Wirren hinwegfegten und die Menschen schon damals das Vergraben als sichere Aufbewahrungsmethode vor Diebstahl sch\u00e4tzten, gab es auch Sch\u00e4tze, die vergessen und irgendwann wiedergefunden wurden. Deshalb musste der Finder erst den Acker erwerben, bevor er sich als gl\u00fccklicher Besitzer des Schatzes w\u00e4hnen konnte. Jesus verdeutlicht mit diesem Gleichnis: Wer nicht bereit ist, alles aufzugeben, um diesen Schatz (die Teilhabe am ewigen Leben) zu erwerben, der ist nicht w\u00fcrdig, ihn zu erhalten. So sagt Jesus zu dem reichen J\u00fcngling in Lk 18,22: <em>Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles, was du hast, und gib&#8217;s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!<\/em> (vgl. Matth 10, 37- 39; 16,26). Jesus macht immer wieder deutlich, dass es gilt, ganz entschlossen nach dem ewigen Leben zu streben. Der Vergleichspunkt im Gleichnis ist nicht, dass man das ewige Leben irgendwie kaufen oder verdienen kann, sondern dass es notwendig ist, alles hinter sich zu lassen bzw. aufzugeben, was einen daran hindert, das ewige Leben zu ergreifen.<\/p>\n<p><strong><u>Vers 45 und 46 <\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann:<\/strong> Wer ist der Kaufmann? Zwei Auslegungen sind m\u00f6glich: ein suchender Mensch oder der suchende Gott. F\u00fcr die erste M\u00f6glichkeit spricht der \u00e4hnliche Aufbau der zwei Gleichnisse: jemand findet jeweils etwas, verkauft alles, was er hat und kauft jeweils etwas noch viel Wertvolleres daf\u00fcr. F\u00fcr die zweite M\u00f6glichkeit spricht der Vergleich mit den anderen Gleichnissen. Auch die vorigen Gleichnisse sind genauso aufgebaut, dass zuerst gesagt wird, mit was das Himmelreich zu vergleichen ist, danach kommt die Handlung: <em>Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn &#8211; S\u00e4mann &#8211; Sauerteig &#8211; Schatz &#8211; Netz. So liegt die Deutung hier nahe, dass der Kaufmann das Himmelreich veranschaulicht: Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann. <\/em>Folgen wir dieser Auslegung, dann m\u00f6chte Jesus damit sagen, dass mit dem Kaufmann Gott gemeint ist, der auf der Suche nach kostbaren Perlen ist (Perlen= die Menschen, beachte: Mehrzahl!).<\/p>\n<p>Dann sagt das Gleichnis weiter aus: Gott war bereit, alles zu verkaufen = herzugeben, das hei\u00dft, er hat seinen Sohn hergegeben, verkauft. Dazu w\u00fcrde passen, was Paulus in 1Kor 6,20 schreibt: <em>Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.<\/em><\/p>\n<p>W\u00e4hrend im Gleichnis vom Schatz im Acker nicht gesagt wird, dass der Mann den Schatz suchte, wird hier nicht gesagt, dass sich der Kaufmann \u00fcber die gefundene Perle freute. Wenn der Kaufmann mit Gott zu vergleichen ist, k\u00f6nnte das darauf hindeuten, dass Gott sich nicht \u00fcber den verlorenen Zustand der Menschen freut. Sondern er gibt alles hin (seinen Sohn) um die Perle zu erwerben. Sein Beweggrund war nicht die Freude \u00fcber einen Schatz, sondern die Liebe bzw. das Mitleid mit den Menschen, vgl. Mt 9,36: <em>Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren ge\u00e4ngstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Perlen <\/strong>waren schon in der Antike wertvolle und gesch\u00e4tzte Schmuckst\u00fccke. Sie wurden im Altertum z. B. aus dem Roten Meer gefischt. Kleopatra, C\u00e4sars Geliebte, soll eine Perle im Wert von 100 Millionen Sesterzen besessen haben (ca. 10 Millionen Euro), die Frau des Kaisers Caligula einen Perlenschmuck im Wert von umgerechnet ca. 20 Millionen Euro. Perlen waren also schon damals sehr begehrt und kostbar. Wenn Jesus die Menschen im Gleichnis mit Perlen vergleicht, zeigt er ihren Wert, den Gott ihnen beimisst und den sie als Gottes Ebenbilder von ihm zugesprochen bekommen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Vers 44: <\/u><\/strong><\/p>\n<p>Immer wieder betont die Bibel den verborgenen Charakter von Gottes Reich. Schon im Alten Testament wird gesagt, dass Gott sich verbirgt, und zwar wegen der S\u00fcnde des Menschen (Jes 8,17 u. 54,8; Hes 39,23).<\/p>\n<p>Matth\u00e4us 13, 11 ist entscheidend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Textes: <em>Euch ist es \u00b4von Gott` gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen ist es nicht gegeben<\/em>. Der nat\u00fcrliche Verstand kann Gottes Wirklichkeit nicht erfassen, es muss ihm gegeben werden, d. h. Gott muss sich ihm offenbaren (1. Kor 2, 6- 16). Grunds\u00e4tzlich gilt also, dass ein Mensch den verborgenen Schatz im Acker, das Himmelreich nicht finden kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in diesem Gleichnis nicht gesagt wird, dass der gl\u00fcckliche Finder nach dem Schatz gesucht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das zeigt doch sehr anschaulich, wie es um den Menschen steht: Viele gehen achtlos an Gottes Reich vorbei, wie an einem vergrabenen Schatz. Sie wissen nicht, dass sie das Wertvollste links liegen lassen. Sie haben keine geistliche Antenne f\u00fcr Gottes Gegenwart. Doch immer wieder gibt Gott Gelegenheiten, ihn zu finden, z. B. durch die Verk\u00fcndigung von Gottes Wort. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass Gottes Wort auch als Schatz bezeichnet wird, z. B. in Psalm 119,162: <strong><em>Ich freue mich \u00fcber dein Wort wie jemand, der einen gro\u00dfen Schatz findet.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Warum zeigt Gott seine Macht nicht f\u00fcr alle un\u00fcbersehbar und un\u00fcberh\u00f6rbar? Das hat etwas damit zu tun, wie Gott herrscht und welche Nachfolger Jesus haben m\u00f6chte: Gott ist Liebe (1. Joh 4,16) und sein Reich wird nicht durch Gewalt und Zwang aufgebaut, sondern durch freiwilliges, dem\u00fctiges dienen (Matth 20,20-28). Deshalb kann dieses Reich nur durch den Geist der Demut gefunden werden (Ps 119,167). Es muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich Jesus Christus und seinem Wort unterzuordnen (Joh 8,31). Wer sich auf ihn einl\u00e4sst und alles andere, was ihn daran hindert, fahren l\u00e4sst, gewinnt alles: <em>Markus 10, 28:\u00a0Da fing Petrus an und sagte zu ihm: <strong>Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>29\u00a0Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Br\u00fcder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder \u00c4cker verl\u00e4sst um meinetwillen und um des Evangeliums willen,<\/em><\/p>\n<p><em>30\u00a0<strong>der nicht hundertfach empfange<\/strong>: jetzt in dieser Zeit H\u00e4user und Br\u00fcder und Schwestern und M\u00fctter und Kinder und \u00c4cker mitten unter Verfolgungen \u2013 und in der kommenden Welt das ewige Leben.<\/em><\/p>\n<p><strong><u>Vers 45+46:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Der Kaufmann sucht wertvolle Perlen und ist bereit, alles zu verkaufen, um sie zu erwerben.<\/p>\n<p>Dieses Motiv des suchenden Gottes zieht sich durch Gottes Wort wie ein roter Faden. Einige Beispiele:<\/p>\n<p>Das Gleichnis erinnert an die Gleichnisse aus Lukas 15. Dort wird dreimal in Gleichnissen gesagt, dass Gott ein suchender Gott ist, der sich nicht damit abfinden kann, Menschen zu verlieren. In vielem \u00e4hneln sie dem Gleichnis \u00fcber den Kaufmann.<\/p>\n<p>Vom Vater des Verlorenen Sohns wird, wie im Gleichnis von der Perle, nicht gesagt, dass er sich \u00fcber den Zustand seines Sohnes freute, sondern, dass es ihn jammerte. Die Freude war erst dann gro\u00df, als der Sohn wieder zuhause war und in seine Sohnesrechte eingesetzt wurde. Und dies bewirkte allein der Vater durch seine Liebe.<\/p>\n<p>Der Beweggrund von Jesus Christus, sein Leben hinzugeben, war in erster Linie die Liebe und nicht die Freude \u00fcber den Menschen (vgl. Jes 43,24: <em>\u2026aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen S\u00fcnden und hast mir M\u00fche gemacht mit deinen Missetaten<\/em>). Paulus bezeugt diese Tatsache auch in R\u00f6m 5,8: <em>Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus f\u00fcr uns gestorben ist, als wir noch S\u00fcnder waren<\/em>.<\/p>\n<p>Auch in Hesekiel 34,11ff stellt sich Gott als der Suchende vor: <em>Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.<\/em><\/p>\n<p><em>12\u00a0Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es tr\u00fcb und finster war.<\/em><\/p>\n<p>Ganz auf dieser Linie finden wir auch die Aussage von Jesus zur Bestimmung seines Kommens auf die Erde: \u201eDer Sohn des Menschen ist gekommen zu suchen und zu erretten, was verloren ist\u201c (Lk 19,10). Und von seinem Vater bezeugt Jesus: \u201eDer Vater sucht &#8230; Anbeter\u201c (Joh 4,23).<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich finden wir in Gottes Wort auch die Einsicht des Menschen, verloren gegangen und auf Rettung angewiesen zu sein. In seiner Verzweiflung betet der Psalmbeter aus Psalm 119, 176:\u00a0\u201e<em>Ich bin umhergeirrt wie ein verloren gegangenes Schaf. Suche deinen Knecht! Denn ich habe deine Gebote nicht vergessen\u201c.<\/em><\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen <\/strong><\/p>\n<p>Die Gleichnisse eignen sich hervorragend f\u00fcr eine evangelistische Predigt. Wir haben bei der Predigt das eine \u201everlorene Schaf\u201c vor Augen, auch wenn sonst 99 \u201eGerechte\u201c in den Gottesdienst kommen.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen <\/strong><\/p>\n<p>Das Gleichnis vom Schatz im Acker spricht die Sehnsucht des Menschen an, einmal im Leben \u201edas gro\u00dfe Los\u201c zu ziehen. Wer hat nicht schon einmal davon getr\u00e4umt, einen gro\u00dfen Schatz zu finden oder im Lotto zu gewinnen? Die Wirklichkeit sieht aber viel ern\u00fcchternder aus. Wir erleben gerade, dass Geld durch Inflation und Negativzinsen an Wert verliert. Gerade in unserer Wohlstandsgesellschaft m\u00f6chten viele ihren Besitz m\u00f6glichst krisenfest anlegen. Gerade auch durch die Corona-Krise ist die Angst gestiegen, Besitz und Status zu verlieren. Statt des unbedingten ergreifen Wollens ewiger Werte erleben wir eher unbedingtes Besitzstreben und Gier. Laut einer Umfrage ist die Angst der Deutschen vor einer Rezession aktuell gr\u00f6\u00dfer als die Sorge um die eigene Gesundheit.<\/p>\n<p>Der Predigttext ermutigt dazu, nach ewigen Werten zu streben. Wer Jesus ergreift, braucht keine Angst vor Wertverlust zu haben, denn Jesus ist das h\u00f6chste, was ein Mensch haben kann. Und in der Nachfolge verspricht Jesus die Versorgung der Seinen.<\/p>\n<p>Das Gleichnis vom Kaufmann spricht die Sehnsucht der Menschen nach Geltung an. Wir leben in einer Zeit, in der das \u00c4u\u00dfere viel mehr z\u00e4hlt als innere Werte. In so vielen Lebensbereichen geht es darum, seinen eigenen Wert zu zeigen und zu verteidigen. Die Aussage Jesu \u00fcber den Menschen: <em>sie sind verschmachtet wie Schafe, die keinen Hirten haben<\/em>, treffen gerade auch auf unsere Zeit zu. Allein das Evangelium spricht dem Menschen Wert zu, ohne dass er daf\u00fcr etwas leisten oder sich pr\u00e4sentieren m\u00fcsste. Die Bibel bezeugt uns den Vater, der aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen auf der Suche ist. Und die Bibel bezeugt uns, was der Vater investiert hat, um den verlorenen Menschen zu retten: seinen Sohn. Einen gr\u00f6\u00dferen Kaufpreis h\u00e4tte der Vater nicht einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte den unermesslichen Wert des ewigen Lebens in Jesus aufzeigen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Gottes gro\u00dfe Liebe aufzeigen, wie er sich zu den Verlorenen aufmacht.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtentfaltung \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema:<\/strong> Durch Jesus unermesslich reich beschenkt und unbegreiflich wertgesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><strong>Einleitung:<\/strong> Die Sehnsucht der Menschen nach Sch\u00e4tzen aufgreifen (Beispielgeschichte Schatzsuche): Wer hat nicht auch schon mal davon getr\u00e4umt, einen Schatz zu finden? Welche Strapazen w\u00fcrdest du daf\u00fcr auf dich nehmen? Was w\u00fcrdest du daf\u00fcr riskieren?<\/p>\n<p>Das Gleichnis weist uns darauf hin, dass Gott f\u00fcr uns einen Schatz bereith\u00e4lt, der von unsch\u00e4tzbarem Wert ist.<\/p>\n<ol>\n<li><strong><em>Unermesslich reich beschenkt \u2013 deshalb: ergreife den Schatz!<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Warum Gottes Schatz verborgen ist \u2013 Gott verbirgt sich wegen der S\u00fcnde der Menschen. Er ist ein verborgener Gott, sein Reich ist ein verborgenes Reich.<\/li>\n<li>Warum es sich lohnt, Gottes Schatz zu entdecken \u2013 es geht um die Teilhabe an Gottes Reich durch Jesus Christus. Etwas Gr\u00f6\u00dferes kann ein Mensch nicht finden, dieser Schatz verliert nie seinen Wert.<\/li>\n<li>Welche Hinweise uns Gott gegeben hat, den Schatz zu entdecken \u2013 Gottes Wort ist unsere Schatzkarte! Dort sind alle Hinweise aufgeschrieben, die zum Auffinden des Schatzes notwendig sind. Dass du heute hier bist, ist kein Zufall, Gott m\u00f6chte, dass du zu den gl\u00fccklichen Findern geh\u00f6rst!<\/li>\n<li>Wie ich den Schatz ergreifen kann: Wer einen Schatz finden m\u00f6chte, muss bereit sein, sich auf den Weg zu machen, den ihn die Schatzkarte weist. Wer den geistlichen Schatz entdecken m\u00f6chte, muss sich auf den Weg mit Jesus machen. Folge Jesus und seinen Worten, so wird er dich zum Schatz f\u00fchren. Alles, was uns daran hindert, m\u00fcssen wir ablegen, aufgeben, verkaufen, zur\u00fccklassen (Beispielgeschichte)\u2026<\/li>\n<li>Unermesslich reich: Wenn du diesen Schatz ergriffen hast, darfst du dich jetzt schon gl\u00fccklich und unermesslich reich sch\u00e4tzen. Denn in Jesus hast du schon hier und heute Anteil an Gottes neuer Welt.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Unbegreiflich wertgesch\u00e4tzt \u2013 deshalb: staune \u00fcber Gottes Liebe <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Was k\u00f6nnte uns davor zur\u00fcckhalten, den Schatz zu ergreifen? Vielleicht Zweifel daran, dass Gott es tats\u00e4chlich gut mit mir meint? Vielleicht Selbstzweifel: Bin ich es \u00fcberhaupt wert?<\/p>\n<ul>\n<li>Wie Zweifel \u00fcber Gott \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen: Schau dir Gottes Suchaktion in der Bibel an: Gott fragt schon in 1. Mose 3: Adam, wo bist du? Er ist der suchende Gott: Ausschnitte aus Hesekiel 34, Lukas 15 u.a. Wegen seiner unbegreiflichen Liebe gibt er den Menschen, der in S\u00fcnde gefallen ist nicht auf.<\/li>\n<li>Was ist der Mensch wert? Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen, darin liegt unser Wert begr\u00fcndet. Aber der Mensch ist in S\u00fcnde gefallen und verloren gegangen. Ohne die Liebe des Sch\u00f6pfers ist der Mensch auf sich allein gestellt: Dann muss jeder selbst beweisen, was er wert ist. Aktuell k\u00f6nnen wir feststellen, dass das Recht auf Leben f\u00fcr ungeborene und alte Menschen immer mehr infrage gestellt wird. Was ist ein Mensch wert, wenn er nichts leistet und nur \u201ekostet\u201c?<\/li>\n<li>Wie Gott uns unseren Wert zur\u00fcck erkauft hat: Warum jeder Mensch wertvoll ist, wie eine Perle, erfahren wir nur durch Gottes Wort: Die Bibel zeigt es uns ganz klar, wir sind so viel wert, wie Gottes Sohn. Er war der Kaufpreis f\u00fcr die S\u00fcnde. Einen h\u00f6heren Preis h\u00e4tte Gott f\u00fcr uns nicht zahlen k\u00f6nnen. Gr\u00f6\u00dfere Liebe gibt es nicht (Joh 15,13).<\/li>\n<li>Was die angemessene Reaktion darauf ist: Besch\u00e4ftige dich ausf\u00fchrlich mit dem Leben von Jesus. Wie er mit Menschen redet, ihnen begegnet, sie heilt, in Schutz nimmt und schlie\u00dflich f\u00fcr sie stirbt. Je mehr wir \u00fcber die Liebe von Jesus zu den Menschen staunen, desto mehr werden wir \u00fcber seine unbegreifliche Wertsch\u00e4tzung staunen, die uns in ihm begegnet. Danke Jesus f\u00fcr das was er getan hat. Fange an, Gott f\u00fcr seine Liebe zu dir danken!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Schluss: <\/strong>Die Freude an irdischen Sch\u00e4tzen kann verfliegen. Der Schatz, den Gott schenkt, bleibt. Menschliche Liebe kann vergl\u00fchen, Gottes Liebe niemals. Nur durch Jesus bin ich f\u00fcr alle Zeiten unermesslich reich beschenkt und unbegreiflich wertgesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lied:<\/strong> \u201eIch bin entschieden, zu folgen Jesus\u201c<\/p>\n<p><strong>Zitat:<\/strong> \u201e<em>Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, damit er gewinnt, was er nicht verlieren kann.\u201c\u00a0<\/em><em> Jim Elliot, Quelle: Aus dem Buch: Im Schatten des Allm\u00e4chtigen (CLV, 1991), Seite 8<\/em><\/p>\n<p><strong>Beispielgeschichte Schatzsuche<\/strong><\/p>\n<p><em>Vor einigen Wochen machte die Nachricht \u00fcber einen gefundenen Schatz Schlagzeilen. Ein gl\u00fccklicher Schatzsucher fand am 07. Juni 2020 einen Millionen-Schatz, der 2010 von Forrest Fenn, einem amerikanischen Kunsth\u00e4ndler, versteckt wurde. \u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00dcber 10 Jahre machten sich tausende Menschen auf die Suche nach dem Schatz. Vier davon bezahlten die Suche mit ihrem Leben. Der Schatz war in den Rocky Mountains versteckt: eine Truhe mit Goldm\u00fcnzen und Nuggets, antike Armb\u00e4nder mit Diamanten, im Wert von \u00fcber einer Million Euro.<\/em> <em>Auch seine Lebensgeschichte hatte der Million\u00e4r aufgeschrieben, wasserdicht verpackt und in die Truhe gelegt. Wer den Schatz findet, sollte nicht nur reich werden, sondern auch etwas \u00fcber den Menschen lernen, der ihn versteckt hat.<\/em> <em>Jeder kann den Schatz finden, aber es sollte nicht zu einfach sein. Fenn hat ein Gedicht geschrieben, das zur Truhe f\u00fchren sollte: Sechs Verse, etwas holprig gereimt, mit Hinweisen wie aus einem Roman von Karl May. Von einem Ort, an dem es kein warmes Wasser mehr gibt, ist da die Rede, von einem Canyon, einem versteckten Zeichen, einer mysteri\u00f6sen \u00bbHeimat von Braun\u00ab und einem Ort, an dem sanftm\u00fctige Leute nichts verloren haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Fenn hat die gereimte Schatzkarte ins Internet gestellt, dort wurde sie hunderttausende Male weitergeschickt. Die Geschichte vom Schatz in den Bergen ist der Stoff, der Menschen zum Tr\u00e4umen bringt. Einmal im Leben das gro\u00dfe Gl\u00fcck haben und den Schatz finden, das w\u00e4re es. Dazu hat Fenn einen Tipp gegeben: Er hat den Schatz an einem Ort versteckt, der ihm viel bedeutet. Um das Gedicht zu verstehen, muss man sich also gr\u00fcndlich mit Forrest Fenn besch\u00e4ftigen, mit seiner Lebensgeschichte als Kunsth\u00e4ndler und Schlitzohr, irgendwo zwischen Indiana Jones und Dagobert Duck.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch Gott hat einen Schatz \u201eversteckt\u201c und Hinweise gegeben. Wenn wir ihn finden wollen, m\u00fcssen wir uns gr\u00fcndlich mit Jesus Christus besch\u00e4ftigen, mit seiner Lebensgeschichte als Sohn Gottes, der Mensch wurde\u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Beispielgeschichte aus der Missionsarbeit von Stefano Fehr<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich auf einer meiner ersten Missionsreisen aufs Missionsfeld vor bald 20 Jahren in Tansania ins Gespr\u00e4ch mit einem jungen ehemaligen Muslim kam. Sein Name ist Jummah Ali. Jummah Ali erz\u00e4hlte mir, wie er zum Glauben an Jesus fand und was dies f\u00fcr Konsequenzen nach sich zog. Eines Tages bekam Jummah Ali von einer Frau ein Johannesevangelium geschenkt. Auf der ersten Seite des Buches war die Adresse unseres B\u00fcros in Tansania eingedruckt. Jummah Ali begann zu lesen. Er war so beeindruckt, dass er mehr wissen wollte und an die angegebene Adresse schrieb. Das Wort Gottes \u00fcberzeugte ihn, und nach vielen Briefen und Gespr\u00e4chen kam er zum Glauben an Jesus Christus. Jummah Ali erz\u00e4hlte mir, dass er zwar einen inneren Frieden und Freude hatte, die Probleme f\u00fcr ihn aber sofort begannen.<\/p>\n<p>Als seine Eltern erfahren hatten, dass Jummah den Islam verlassen hatte, warfen sie ihn samt seiner Frau und den zwei Kindern unverz\u00fcglich aus dem Haus. Jummah ging regelm\u00e4\u00dfig zum Gottesdienst und besuchte den Taufunterricht. Dies blieb auch seinem Arbeitgeber nicht verborgen. Auf der Stelle wurde er gek\u00fcndigt. Seine Frau, die fr\u00fcher Namens-Christin gewesen war und nur durch die Heirat mit ihm Muslimin wurde, machte ihm gro\u00dfe Vorw\u00fcrfe, dass er den Islam verlassen hatte. Sie f\u00fcrchtete um ihre Existenz. Aufgrund seines Glaubens an Jesus hatte Jummah Ali alles verloren.<\/p>\n<p>Da ich noch recht neu im Dienst war, stellte ich Jummah Ali eine Frage, die ich heute sicher nicht mehr stellen w\u00fcrde. Ich fragte ihn: \u201eHast du w\u00e4hrend dieser schwierigen Zeit dar\u00fcber nachgedacht, wieder zum Islam zur\u00fcckzukehren und deine Entscheidung, Jesus nachzufolgen, zu revidieren?\u201c Jummah Ali schaute mich v\u00f6llig entsetzt an. Er sagte: \u201eDar\u00fcber nachgedacht, Jesus wieder zu verlassen? Nein, niemals! Als ich begriffen hatte, was Jesus f\u00fcr mich getan hat, dass er mich liebt, dass er mich erl\u00f6st hat, da war mir Jesus zum Wichtigsten in meinem Leben geworden. Keinen Moment habe ich daran gedacht, dies je wieder aufzugeben.\u201c Trotz Schwierigkeiten, trotz dessen, dass er alles verloren hat: Jesus ist ihm das Wichtigste.<\/p>\n<p>Ehemalige Muslime bezeugen dies immer wieder: Trotz aller Verfolgung, trotz aller Schwierigkeiten, sie haben es niemals bereut, sich von Mohammed abgewandt und Allah verlassen zu haben, um Jesus nachzufolgen. Sie haben viel verloren und Schweres erlebt, aber durch Jesus Christus haben sie das ewige Leben geschenkt bekommen. Dies ist das Wichtigste f\u00fcr sie. \u2026 Es ist v\u00f6llig klar: \u201eWer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht (1. Joh 5,12). Die alles entscheidende Frage f\u00fcr uns ist also: Habe ich Jesus oder habe ich ihn nicht? Wenn ich ihn habe, dann habe ich das ewige Leben. Ob wir Gott glauben, dass er seinen Sohn f\u00fcr uns gegeben hat, oder nicht, das entscheidet \u00fcber Leben und Tod. Jesus zu haben und sich zu Ihm zu bekennen, bedeutet in der islamischen Welt oftmals auch, einen Preis f\u00fcr das Christsein zu bezahlen. Verfolgung und Schwierigkeiten sind die \u00fcblichen Wegbegleiter eines ehemaligen Muslims in einem islamischen Land. Und doch erleben wir es so h\u00e4ufig, wie sich Muslime von Mohammed abwenden und Jesus Christus als ihren Erl\u00f6ser annehmen.<\/p>\n<p>(Karlheinz Deininger)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Durch Jesus unermesslich reich beschenkt und unbegreiflich wertgesch\u00e4tzt\u00a0\u00a0\u00a0 Predigttext:\u00a0 Matth\u00e4us 13, 44-46\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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