{"id":3924,"date":"2020-02-20T19:04:50","date_gmt":"2020-02-20T18:04:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3924"},"modified":"2020-02-20T19:04:50","modified_gmt":"2020-02-20T18:04:50","slug":"predigthilfe-vom-1-maerz-2020-4-mose-22-1-41","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-1-maerz-2020-4-mose-22-1-41\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 1. M\u00e4rz 2020 &#8211; 4. Mose 22, 1-41"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4 Mose: Von Gott geleitet durch die W\u00fcste<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema:<\/strong><strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Segnen, was Gott segnet. Sonst nichts.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>4Mose 22,1-41 (Textlesung: 4Mose 22,1-12)<\/p>\n<p><strong>Gottesdienst Einleitung: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Psalm 146,3-5; Eph 1,3<strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext <\/strong><\/p>\n<p>Wir f\u00fchren die Predigttextreihe aus dem 4. Buch Mose weiter, die unter dem Monatsthema steht: <strong>Von Gott geleitet durch die W\u00fcste.<\/strong><\/p>\n<p>Der Verk\u00fcndiger muss die relevanten Textpassagen f\u00fcr seinen Predigtschwerpunkt ausw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Was in 4. Mose 22-24 \u00fcber Bileam und Balak berichtet wird, ist der Versuch des Feindes, das Volk Gottes durch Verfluchung und Verw\u00fcnschung (b\u00f6se geistliche M\u00e4chte) zu vernichten. Es geht somit um die Realit\u00e4t eines unsichtbaren und geistlichen Kampfes, \u00e4hnlich wie ihn auch Paulus in Eph 6 (Waffenr\u00fcstung) beschreibt. Gott verhindert aber den Fluch und best\u00e4tigt den Segen \u00fcber seinem Volk. Bileam kann nicht anders, als das zu segnen, was Gott bereits gesegnet hat.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckblick und Einblick in die Geschehnisse <\/strong><\/p>\n<p>Nach einer langen und schweren W\u00fcstenwanderung (insg. 40 Jahre) waren sie endlich an der Grenze zum verhei\u00dfenen Land (Kanaan) angekommen. Das Volk Israel lagerte als gro\u00dfe Zeltstadt in der Ebene Moab, Jericho gegen\u00fcber. Mitten unter dem Volk Israel war Gott in der Stiftsh\u00fctte gegenw\u00e4rtig. Der Weg f\u00fchrte sie bis dahin nicht nur durch die <strong>W\u00fcste der Selbsterkenntnis <\/strong>(mit ihrem eigenen Versagen), sondern auch durch <strong>den Hass der Feinde<\/strong> Israel (Angriffe und Kriege).<\/p>\n<p>Gott gebot dem Volk \u00fcber die Ostseite durch das Gebiet Edom und Moab zu ziehen. Israel sollte diese L\u00e4nder aber weder angreifen noch erobern (5Mo 2). Vielmehr baten sie diese L\u00e4nder um eine Art \u201eeinmaliges \u00dcbergangsrecht\u201c. Sie wollten nur durchziehen und f\u00fcr den Bedarf an Essen und Trinken finanziell aufkommen. Leider zogen die K\u00f6nige von Ammon (Sihon) und Basan (Og) im Hass gegen Israel in den Krieg. Vernichtend wurden diese Feinde mit Gottes Hilfe geschlagen. Diese Siege gegen die \u00e4u\u00dferen Feinde Israels (z.B. \u00c4gypten, Amalek, Sihon und Og) verschaffte ihnen Respekt von allen anderen L\u00e4ndern. Balak, der Moabiterk\u00f6nig wusste, dass er mit milit\u00e4rischen Mitteln nicht in der Lage sein w\u00fcrde, gegen Israel anzukommen. Nur mit Hilfe von <strong>b\u00f6sen geistlichen M\u00e4chten<\/strong> erhoffte er sich, gegen dieses starke Volk Israel gewinnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Das Volk Gottes hatte drei Feinde \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Bisher hatte das Volk Israel erst zwei von drei Feinden kennengelernt. Nun offenbart uns Gott den dritten und unsichtbaren Feind des Volkes Israels.<\/p>\n<ul>\n<li>Der <strong>innere Feind<\/strong> des eigenen Fleisches (S\u00fcnde in mir), begegnet uns in der <strong>W\u00fcste der Selbsterkenntnis.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Der <strong>\u00e4u\u00dfere Feind<\/strong> der weltlichen Einfl\u00fcsse (S\u00fcnde in der gefallen Welt), begegnet uns im <strong>Hass dieser Welt<\/strong> auf Gottes Volk.<\/li>\n<li>Der <strong>geistliche Feind<\/strong> der unsichtbaren M\u00e4chte der Bosheit (Realit\u00e4t des Satans), begegnet uns im Kampf der <strong>geistlichen M\u00e4chte der Finsternis.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Kampf ist ein unsichtbarer Streit gegen die finsteren M\u00e4chte und Gewalten. Israel, das in der Ebene Moab lagerte, hatte davon wohl selbst nichts mittelbar mitbekommen. Gottes Kampf zum Schutz f\u00fcr sein Volk l\u00e4uft im Hintergrund und Verborgenen ab. Israel selbst ist dabei unbeteiligt. Gott selbst sch\u00fctzt sein Volk vor diesem geistlichen Feind.<\/p>\n<p>Wir sehen drei Hauptgedanken im Text:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Feinde Gottes (Balak) <\/strong>versuchen mit allen Mitteln sein Volk zu schw\u00e4chen und zu vernichten. Die finsteren M\u00e4chte Satans versuchen unentwegt Gottes Kinder zu vernichten, scheitern aber an Gottes Allmacht und Wort.<\/li>\n<li><strong>Gottes unsichtbares Schutzhandeln<\/strong> f\u00fcr sein Volk. Gott zieht seine sch\u00fctzende Hand von seinem Volk nicht ab, sondern steht zu seinen Verhei\u00dfungen und Segnungen.<\/li>\n<li><strong>Bileam, ein zwielichtiger Prophet<\/strong>. Er war bereit Gott zu gehorchen, nur das zu sagen, was Gott wollte und doch hatte er die Schw\u00e4che, dass er sich von Ehre und Ansehen hat beeinflussen lassen (4Mo 22,12-35). Wenn man Propheten in Kategorien von wahren, falschen und ungehorsamen Propheten einteilen w\u00fcrde, so geh\u00f6rt Bileam zu den Ungehorsamen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><em>Maier, Gerhard,<\/em> Wuppertaler Studienbibel, \u201eDas vierte Buch Mose\u201c, Brockhaus Verlag<\/p>\n<p><em>Wiersbe, Warren.W,<\/em> \u201eSei zuverl\u00e4ssig\u201c Studien des Alten Testamentes 4Mo 1-16, CLV<\/p>\n<p><em>Mackintosh, C.H.,<\/em> \u201eDie f\u00fcnf B\u00fccher Mose- Gedanken zum 4.Buch Mose\u201c, CSV<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfreich zu lesen sind folgende Abschnitte.<\/p>\n<p>4Mo 21,10-35\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Weg von der W\u00fcste bis zur Ebene Moab (vgl. 5Mose 2-3)<\/p>\n<p>4Mo 25,1-4; 31,8+16 Aussagen \u00fcber Bileam (Vgl. 2Pet 2,15; Jud 1,11; Off 2,14)<\/p>\n<p><strong>22,1-4\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Angst, Furcht und Schrecken treiben zu b\u00f6sartigen Handlungen.<\/strong> Das Wort \u201egraute\u201c meint sogar ein \u201everabscheuen, widerlichen Schrecken empfinden, \u00e4rgerlich werden\u201c. Getrieben von Abneigung und Verlust\u00e4ngsten holte Balak zum okkulten Schlag aus und startete eine geistliche und hinterlistige Kriegsf\u00fchrung (vgl. Angst des Pharaos, Neid des Hamman, Furcht von Herodes\u2026)<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn eigenen Kr\u00e4fte nicht ausreichen und der Hass immer gr\u00f6\u00dfer wird, greift man zu unerlaubten und teuflischen Mittel.<\/li>\n<li>Immer dasselbe: Mit Geld, Ehre und Macht versucht der Feind Menschen f\u00fcr seine eigenen Ziele zu gewinnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,5-7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bileam war bekannt f\u00fcr seine besondere Beziehung zu Gott<\/strong> und hatte wohl sichtbaren Erfolg. Man sprach Bileam g\u00f6ttliche Macht und Autorit\u00e4t zu. Die Erw\u00e4hnung, dass Israel aus \u00c4gypten zog, k\u00f6nnte ein Hinweis sein, dass die wundersame Vernichtung des \u00e4gyptischen Heers vom Roten Meer sich herumgesprochen hatte. Nur mit okkulten Mitteln glaubte Balak Israel vernichten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li>Gottlose Heiden erkennen, dass Gott mit gewissen Menschen oder V\u00f6lkern ist. Bileam und auch Israel waren ein sichtbares Zeugnis f\u00fcr den wahren Gott.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,8-11\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sonderbar! Bileam, der nicht als Prophet Gottes bezeichnet wurde<\/strong>, eher als Wahrsager und Geisterbeschw\u00f6rer bekannt war, erwartete doch eine Antwort des HERRN (Jahwe) und Gottes Israels. Entweder hatte er bereits Kenntnis von dem Gott Israels und die Siege Israels hatten sich bis zum Euphrat herumgesprochen oder die Gesandten haben ihm den Namen Jahwes kundgetan. Ebenso verwundert, dass sich der HERR dem Bileam (Heiden) offenbart und ihm anzeigt, dass Gott wohl \u00fcber alles Bescheid wei\u00df.<\/p>\n<ul>\n<li>Gott redet und offenbart sich auch den Heiden (z.B. Tr\u00e4ume des Pharao, Abimelech oder Nebukadnezars, Ahasveros im Buch Ester, die Frau des Herodes, usw.).<\/li>\n<li>Wenn Gefahr f\u00fcr Gottes Volk oder den Samen der Heilslinie droht, greift Gott zum Schutz auf \u00fcbernat\u00fcrliche Weise zum ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,12- 14\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Israel steht unter Gottes besonderem Schutz und Segen <\/strong>\u2013 darum verbietet Gott Bileam mitzugehen. Es ist viel wichtiger, zu wissen was Gott \u00fcber sein Volk denkt, als was der Feind dar\u00fcber denkt! Gott kennt sein Volk besser als die Mutma\u00dfungen des Feindes. Nichts ist vor Gottes Augen verborgen. Keine Menschen, noch Engel oder finsteren M\u00e4chte kennen uns so gut wie Gott das tut \u2013 und doch steht Gott zu seinem Volk und sagt: Israel ist gesegnet!<\/p>\n<ul>\n<li>Darin offenbart sich Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t und Allmacht gegen\u00fcber dem Feind. Wenn ein Feind oder Ankl\u00e4ger gegen sein Volk antritt, tritt der HERR selbst auf und dem Feind entgegen. Gott steht zu seinem Segen.<\/li>\n<li>Gott selbst rechtfertigt, heiligt sein Volk und macht es unanklagbar vor dem Feind. Vielmehr bekleidet Gott sein Volk mit Herrlichkeit und Sch\u00f6nheit (vgl. Sach 3,1-5, Eph 5,27).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,15-19\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Balak verf\u00fchrt Bileam, um sich gegen Gottes Willen zu stellen<\/strong> und setzt viel daf\u00fcr ein. Der Feind l\u00e4sst nicht locker, setzt nach und bietet viel auf. Auch wenn Bileam z\u00f6gert, so wusste er doch, um Gottes erstes NEIN (erste Antwort V.12). Aber Bileam l\u00e4sst sich eine Hintert\u00fcr zum Ungehorsam offen. Bittet die Vornehmen zu bleiben, pflegt eine gef\u00e4hrliche Gemeinschaft und erhofft, dass Gott seine Meinung \u00e4ndert.<\/p>\n<ul>\n<li>Bileam lie\u00df sich verf\u00fchren durch die \u201emehreren\u201c und \u201eherrlicheren\u201c F\u00fcrsten.\n<ul>\n<li>Einem Wahrsagerlohn, Gold, Silber und Haus (Sachgegenstand) konnte er noch wiederstehen V.7 +18<\/li>\n<li>Den angesehenen und vornehmen Personen (Pers\u00f6nliche Beziehungen) V.15 und der Habsucht nach Ehre und Anerkennung nicht V.17 +38<\/li>\n<li>Zeigt die Gefahr, sich in schlechter Gesellschaft aufzuhalten (Ps 1)<\/li>\n<li>Bileam wurde ein Ungehorsamer, der sich auf Betrug einlie\u00df (2Petr 2,15; Jud 1,11) und sp\u00e4ter das Volk Israel zur Vermischung verf\u00fchrte (4Mo 25,1-3; Offb 2,14)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,20-30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bileam wusste um Gottes NEIN und doch dr\u00fcckte er seinen Willen durch.<\/strong> Gott gibt nach, l\u00e4sst ihm seinen Eigenwillen, wenn auch mit der Einschr\u00e4nkung, nur das zu sagen, was Gott gebietet. Bileams Eigenwille und schneller Aufbruch am Morgen l\u00f6st Gottes Zorn aus. Durch dreifache Hindernisse versucht Gott Bileam nochmals zur\u00fcck zu halten. Verblendet und stur im Eigenwillen nimmt Bileam Gottes Hinweise nicht mehr wahr, selbst dann nicht als Gott auf \u00fcbernat\u00fcrliche Weise einem Esel den Mund \u00f6ffnet.<\/p>\n<ul>\n<li>Gott h\u00e4lt uns nicht von unserem Eigenwillen zur\u00fcck, wenn wir st\u00e4ndig Gottes Reden missachten.<\/li>\n<li>Nur weil Gott uns nicht vor der S\u00fcnde abh\u00e4lt (es nicht verhindert), billigt er sie noch lange nicht. Sondern b\u00f6swillige Absichten erf\u00fcllen Gott mit Hass.<\/li>\n<li>Gott wird dem Feind zum Feind. Hier erf\u00fcllt sich das Wort aus 2Mose 23,20-22.<\/li>\n<li>Gott legt aber warnende Hindernisse (Signale) in den Weg.<\/li>\n<li>Wer Gottes Reden absichtlich missachtet, besch\u00e4digt sein Gewissen und verliert die F\u00e4higkeit auf Gottes Signale zu reagieren.<\/li>\n<li>Bileam fiel in Opposition gegen Gott. War verblendet, wurde immer aggressiver und gewaltt\u00e4tiger (Kennzeichen von gewissenlosen Menschen).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,31-34\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erst in der Begegnung mit dem Engel des Herrn<\/strong> sieht er das eigene Gerichtsurteil \u00fcber sich \u2013 als er gedanklich das Schwert gegen den Esel erhebt, sieht er das Schwert des HERRN gegen sich gerichtet. Gott \u00f6ffnet Bileam die Augen, offenbart ihm seine geistliche Verblendung und seinen Irrweg. Er ist der sture Esel, der nicht begreift. Gottes Heiligkeit und Zorn treibt Bileam auf die Knie. Er bekennt seine S\u00fcnde, ist bereit zur Umkehr und willigt in Gottes Willen ein.<\/p>\n<ul>\n<li>Gottes Heiligkeit und Zorn f\u00fchrt uns zur Gnade und Umkehr.<\/li>\n<li>Durch Hindernisse dr\u00e4ngt er den Eigenwilligen durch Schwierigkeiten an die Wand, bis es weh tut, usw.<\/li>\n<li>Opposition gegen Gottes Willen macht uns blind f\u00fcr die geistliche Realit\u00e4t. Der Esel sieht mehr als Bileam.<\/li>\n<li>Durch einen dummen Esel tadelt Gott den Wahnsinn des Propheten.\n<ul>\n<li>Der Esel verlie\u00df den eingeschlagenen Weg des Eigenwillens<\/li>\n<li>Der Esel zeigte die schmerzhaften Folgen des eingeschlagenen Weges<\/li>\n<li>Der Esel weigerte sich, den Weg des Eigenwillens zu gehen.<\/li>\n<li>Der Esel begann zu reden \u2013 ein Wunder, das Bileam nicht mal wunderte\n<ul>\n<li>Der Teufel brachte die Schlange zum Reden, um den Menschen zum Eigenwillen zu verf\u00fchren.<\/li>\n<li>Gott bringt den Esel zum Reden, um den Menschen vom Weg des Eigenwillens abzuhalten.<\/li>\n<li>Sogar die Sch\u00f6pfung leidet unter der S\u00fcnde des Menschen (R\u00f6m 8,22f)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Gott hat viele M\u00f6glichkeiten ein hartes Herz zu dem\u00fctigen damit es sich vor ihm beugt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>22,35-41\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gott erlaubt nun Bileam zu gehen und wiederholt die Bedingung,<\/strong> sich ausschlie\u00dflich an Gottes Wort zu halten. Die verb\u00fcndeten Feinde Israels treffen zusammen. Balak ist entt\u00e4uscht \u00fcber die Verz\u00f6gerung und doch voller Siegeshoffnung. Bileam steht zwischen den Fronten, besorgt darum, wem er nun mehr gefallen soll. Eine Situation, die er selbst herbeigef\u00fchrt hat. Er soll Israel fluchen und kann doch nur das sagen, was Gott will.<\/p>\n<ul>\n<li>Bileam hat sich verf\u00fchren lassen und geriet zwischen Gott und die Welt.<\/li>\n<li>Die Welt fordert von uns schnelle und uneingeschr\u00e4nkte Loyalit\u00e4t und fordert uns auf, uns gegen Gottes Volk zu stellen.<\/li>\n<li>Man kann nicht zwei Herren dienen.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Zum Verst\u00e4ndnis des Textes sind folgende Aspekte hilfreich:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Heilsgeschichtliches Verst\u00e4ndnis vom irdischen Segen Israels<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Israel hat als nat\u00fcrliche Nachkommenschaft Abrahams eine vierfache irdische Verhei\u00dfung und Segnung bekommen (1Mose 12,1-3, Volk, Land, Schutz und Segen).<\/p>\n<p>Der irdische Segen sah ein <strong>nationales Volk<\/strong> mit einem <strong>irdischen Landbesitz<\/strong> vor. Das zugesprochene Land bezieht sich auf die Grenzen Kanaans westlich vom Jordan. Diese Zusage ist bleibend und wird von Gott an keiner Stelle zu keiner Zeit zur\u00fcckgenommen und bezieht sich auf die nat\u00fcrliche Abstammung Abrahams, Isaaks und Jakobs. Israel als Gottes irdisches Volk steht unter <strong>g\u00f6ttlichem Schutz. <\/strong>Gott ist Israels Existenzgarantie. Jeder der Gottes Volk angreift hat Gott zum Feind und zieht Gottes Fluch auf sich. Viele Menschen und Nationen mussten das leidvoll erfahren, auch Deutschland im Nazireich.<\/p>\n<p>Die Verhei\u00dfung des Segens f\u00fcr \u201ealle Geschlechter\u201c beschreibt eine weltweit geistliche Dimension. Es ist ein g\u00f6ttlicher Heilssegen f\u00fcr alle Nationen, nicht nur f\u00fcr Israel, sondern durch Israel und dessen Nachkommen. Dieser <strong>Segen erf\u00fcllt sich in dem Juden Jesus Christus<\/strong>, der aus dem Samen Abrahams und Israels abstammt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Segen f\u00fcr die Gemeinde <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In Jesus Christus erf\u00fcllt sich der Segen und in Ihm ist Heil und alles Gl\u00fcck. In Jesus haben wir alle Verhei\u00dfungen Gottes sicher, wenn auch noch nicht vollkommen gegenw\u00e4rtig angeeignet (z.B. steht die Erl\u00f6sung unseres gefallenen Leibes noch aus). Dennoch sind Christen mit allen himmlischen Segnungen gesegnet (Eph 1,3). Diese Segnungen sind geistlicher Natur (innerer Frieden, Vergebung, Vers\u00f6hnung, Hoffnung, usw\u2026). Zu unterscheiden ist, dass die Gemeinde nicht Israel ist und auch nicht deren irdische Verhei\u00dfungen und Segnungen innehat. Weder hat Gott der Gemeinde Landbesitz noch nationales Volkschristentum versprochen. Die Gemeinde ist das geistliche Volk Gottes mit geistlichen Segnungen und einer himmlischen Berufung. Israel ist das irdische Volk Gottes mit irdischen Segnungen und mit irdischer Berufung.<\/p>\n<p>Daher d\u00fcrfen wir nicht die irdischen Segnungen Israels auf die Gemeinde \u00fcbertragen, aber wir d\u00fcrfen die Prinzipien auf uns anwenden. <strong>Wen Gott segnet, der ist gesegnet und steht unter g\u00f6ttlichem Schutz. <\/strong><\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Vielleicht ein unbekannter Text f\u00fcr die Zuh\u00f6rer. Nicht jeder kennt die Geschichte Israels, die W\u00fcstenwanderung oder wei\u00df von Bileam und dem sprechenden Esel. Daher sollten die Zuh\u00f6rer an diese Geschichte herangef\u00fchrt werden. Sie ist kein Mythos, sondern historische Tatsache.<\/p>\n<p>Heute gibt es oft ein vielf\u00e4ltiges Verst\u00e4ndnis von \u201eFluch und Segen\u201c. Daher muss gekl\u00e4rt werden, was Segen in der Bibel bedeutet. Verw\u00fcnschungen oder Fl\u00fcche sind vielleicht aus okkulten Praktiken von Wahrsagern oder Geistbeschw\u00f6rern durchaus auch heute bekannt und aktuell (Vodu-Kult).<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Als Christen kennen wir auch die drei Feinde in unserem Glaubensleben.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der innere Feind des Fleisches<\/strong>. Die S\u00fcnde in uns zeigt uns unsere Schw\u00e4chen und Neigungen auf. Wir k\u00f6nnen von uns selbst heraus Gott nicht nachfolgen.<\/li>\n<li><strong>Der \u00e4u\u00dfere Feind der Welt.<\/strong> Er versucht uns mit Macht auf Gottes Weg aufzuhalten, im Glauben vorw\u00e4rts zu gehen. Doch Jesus hat den Feind besiegt, die Macht der S\u00fcnde und der Welt ist gebrochen.<\/li>\n<li><strong>Der geistliche Feind der finsteren M\u00e4chte<\/strong> und Gewalten und des Teufels. Wir stehen in einem geistlichen und unsichtbaren Kampf. Dieser wird fernab von uns gef\u00fchrt, aber er ist eine Realit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>1) Wenn der Feind antritt, tritt der HERR auf! <\/strong>Gott selbst stellt sich dem entgegen, der im Hass sich gegen Gott oder sein Volk stellt. Vielleicht erleben wir Abneigung, Hass und Widerstand von Menschen, nur weil wir Christen sind. Selbst das Wissen darum, dass Menschen geheime und hinterh\u00e4ltige Intrigen gegen uns f\u00fchren, darf uns gelassen machen, weil der Herr f\u00fcr uns streitet (Ps 35,1; 119,154; Spr 22,23).<\/p>\n<p>Gott steht f\u00fcr sein Volk und seine Kinder im Kampf ein (2Mo 14,25; Jos 10, 42; Neh 4,14).<\/p>\n<p>Darum d\u00fcrfen wir getrost unter Gottes Segen leben und lagern! Wir d\u00fcrfen wissen, dass der Herr f\u00fcr uns streitet!<\/p>\n<p><strong>2) Christen sind Gesegnete des HERRN. <\/strong>Tr\u00f6stlich zu wissen, dass Gott auf seine Weise den geistlichen Machtkampf gegen die finsteren M\u00e4chte ohne unser Zutun f\u00fchrt. Getrost d\u00fcrfen wir uns unter dem Schutz des Allm\u00e4chtigen wissen. Von uns wird keine geistliche Kampff\u00fchrung erwartet, keine spirituellen Machtk\u00e4mpfe, keine territorialen Befreiungsaktionen, sondern ein schlichter Glaube und Vertrauen gegen\u00fcber Gottes Wort. Angetan mit der Waffenr\u00fcstung Gottes (Eph 6,11ff.).<\/p>\n<p><strong>3) Bileam, ein zwielichtiger Prophet, der uns oft \u00e4hnelt<\/strong><\/p>\n<p>Wir sollen von Bileams (Un-)Gehorsam lernen. Das Gute behalte, aus den Fehlern lerne. Wie oft h\u00f6ren wir Gottes Wort und wenn es uns was anderes sagt, suchen wir Ausreden und L\u00fccken f\u00fcr unseren Eigenwillen. Ernstlich wollen wir uns warnen lassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gottes Wort nicht b\u00f6swillig zu \u00fcbergehen: Bereit ohne Hintert\u00fcren Gott zu gehorchen.<\/li>\n<li>Sich nicht der Gefahr der Verf\u00fchrung hingeben: Sich von schlechter Gesellschaft fernhalten. Einstellungen von Personen, die gegen Gottes Wort sind, f\u00e4rben auf uns ab. Menschen abzusagen ist schwerer als Gegenst\u00e4nden.<\/li>\n<li>Wer sein Gewissen einmal \u00fcbergangen hat, dem f\u00e4llt es nicht mehr auf, wenn er es st\u00e4ndig \u00fcbergeht \u2013 es ist besch\u00e4digt. Es nimmt Gottes Hinweise zur Umkehr nicht mehr wahr.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Beispiele f\u00fcr Anwendungsfragen: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Pflege ich Beziehungen in schlechter Gesellschaft, die mich von Gottes Nachfolge abbringen?<\/li>\n<li>Wo \u00fcbergehe ich Gottes ausdr\u00fccklichen Willen und stelle meinen Eigenwillen \u00fcber Gottes Wort?<\/li>\n<li>Fallen mir Begebenheiten ein, wo ich Gottes Warnungen und Hinweise blind ignoriert habe?<\/li>\n<li>Habe ich Angst vor Machenschaften von Ungl\u00e4ubigen, die am Arbeitsplatz gegen mich Schlechtes im Sinn haben?<\/li>\n<li>Wo bin ich vielleicht durch Ungehorsam zwischen die Fronten geraten und stehe nun zwischen dem Wohlgefallen Gottes und dem Wohlgefallen der Welt?<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer sollen \u00fcber die Realit\u00e4t der geistlichen Konflikte in Kenntnis gesetzt werden, die im Hintergrund um Gottes Volk ausgetragen werden. Gottes Volk ist zwar Mitwisser dieses Konfliktes aber nicht Mitk\u00e4mpfer. Gott selbst steht f\u00fcr sein Volk!<\/p>\n<p>Das darf uns in der Nachfolge Jesu gelassen machen!<\/p>\n<p><em>Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott f\u00fcr uns, wer kann gegen uns sein? R\u00f6m 8,31\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (Vgl. 1 Joh 4,4)<\/em><\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass Gott der Macht des Feindes Grenzen gesetzt hat.<\/p>\n<p>Was Gott gesegnet hat, das ist gesegnet.<\/p>\n<p>Was Gott gesegnet hat, das bleibt gesegnet.<\/p>\n<p>Was Gott gesegnet hat, kann nicht verflucht werden.<\/p>\n<p>Weiter sollen wir von Bileam lernen, dass wir den Weg des Segens verlassen, wenn wir Gottes Willen mutwillig oder mit Hintergedanken \u00fcbergehen, es unser H\u00f6ren auf Gottes Wort bet\u00e4ubt, wir uns im Ungehorsam verrennen und blind werden f\u00fcr Gottes geistliche Welt. Gewissenlosigkeit f\u00fchrt zu einen Irrwahn, der aggressiv seine eigenen Ziele und Plane verfolgt bis Gott hart die Rei\u00dfleine zieht.<\/p>\n<p>Schwierigkeiten auf dem Lebensweg k\u00f6nnen somit auch Hinweise Gottes zur Umkehr in Gottes Willen sein. Segen bedeutet, in Gottes Willen zu leben.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>1) Wenn der Feind antritt, tritt der HERR auf!<\/p>\n<p>2) Christen sind Gesegnete des HERRN!<\/p>\n<p>3) Bileam, ein zwielichtiger Prophet, der uns oft \u00e4hnelt<\/p>\n<p>Was Gott gesegnet hat,<\/p>\n<ul>\n<li>das ist gesegnet,<\/li>\n<li>das bleibt gesegnet,<\/li>\n<li>das kann nicht verflucht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Man kann nicht fluchen, was Gott gesegnet hat.<\/li>\n<li>Man kann nicht segnen, was Gott nicht segnet.<\/li>\n<li>Man kann nichts anderes tun, als Gottes Wort uns sagt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Klaus Eberwein<br \/>\n)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4 Mose: Von Gott geleitet durch die W\u00fcste Predigtthema: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Segnen, was Gott segnet. Sonst nichts. Predigttext:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 4Mose 22,1-41 (Textlesung: 4Mose 22,1-12) Gottesdienst Einleitung: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Psalm 146,3-5; Eph 1,3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-3924","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-4-mose"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-22 15:19:58","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3924"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3924\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3927,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3924\/revisions\/3927"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}