{"id":3914,"date":"2020-02-03T11:01:18","date_gmt":"2020-02-03T10:01:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3914"},"modified":"2020-02-03T11:01:18","modified_gmt":"2020-02-03T10:01:18","slug":"predigthilfe-vom-16-februar-2020-matthaeus-10-16-111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-16-februar-2020-matthaeus-10-16-111\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 16. Februar 2020 &#8211; Matth\u00e4us 10, 16-11,1"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Mit Jesus unterwegs<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema: Jesus bewahrt seine Zeugen\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Edition C, (Band 1), Matth\u00e4usevangelium von Dr. Gerhard Maier (S. 345-370)<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Wuppertaler Studienbibel<\/p>\n<p>*\u00a0\u00a0 Matth\u00e4usevangelium von William Barclay, Auslegung des Neuen Testamentes<\/p>\n<p>* Wiersbe, W.Warren. Wiersbe Kommentar NT Band 1 Matth\u00e4us bis Apostelgeschichte, CV Dillenburg<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich auch diverse Studienbibeln, von denen man als Verk\u00fcndiger verschiedene haben sollte bzw. sicherlich auch ausleihen kann.<\/p>\n<p><strong>1.2. Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vers 16<\/strong><\/p>\n<p>Jesus sendet seine J\u00fcnger wie Schafe unter die W\u00f6lfe. Wir sollten uns bewusst machen was das hei\u00dft: Wir, die Schafe, seiner Herde, wehrlos\u2026 Schafe haben kurze Beine, sind im Vergleich zum Wolf langsam, keine scharfen Z\u00e4hne, keine Verteidigung, geschweige denn Angriffswaffen (au\u00dfer die Waffenr\u00fcsten vgl. Eph.6:10ff). Aber nicht nur die Hilflosigkeit kommt in diesem Bild zum Ausdruck, auch die ganze Abh\u00e4ngigkeit zum Hirten, zum Herrn, mehr noch \u2013 im Matth\u00e4usevangelium wird immer wieder Jesu Stellung als K\u00f6nig herausgearbeitet (vgl. Auslegung des Neuen Testaments, William Barclay, Matth\u00e4usevangelium 1). Das ist wichtig: ER der K\u00f6nig, ER der Hirte bewahrt und sch\u00fctzt! Das ist das Thema der Predigt: Jesus bewahrt seine Zeugen! Er sendet sie zum Zeugendienst. Er, der sendet (vgl. Missionsbefehl Mt.28:18-20), der sagt ich bin bei Euch! mit Euch auch dort wo rei\u00dfende W\u00f6lfe auf Euch warten! Wichtig: die totale Abh\u00e4ngigkeit vom Hirten. Wir sind\u00a0 ohne unseren Herrn und Hirten (den Hirten unserer Seele, der Episkopos vgl. 1.Petr.2:25) verloren. ER passt auf uns auf. Schafe k\u00f6nnen W\u00f6lfe nicht \u00fcberwinden. Aber ER der Hirte wacht \u00fcber uns.<\/p>\n<p>Dieses ich bin bei Euch, das ist wichtig, auch in der Verfolgung und Drangsal, die viele Christen erlebten und heute erleben, ER der HERR ist da und begleitet uns in unserem Zeugendienst und Drangsal.<\/p>\n<p>Nur die g\u00f6ttliche Bewahrung und F\u00fcrsorge ist die Waffe der Schafe. Die Schafe k\u00f6nnen von sich aus nie zur\u00fcckschlagen. Im Bild der Schafe steckt auch schon das Leiden, das den Lauf der J\u00fcnger pr\u00e4gen wird.<\/p>\n<p>Dieses \u201eSiehe\u201c am Beginn des Abschnitts soll aber auch wachr\u00fctteln, passt auf: Evangelisation, Mission und Zeugendienst ist kein Spaziergang: Achtung \u2013 wir m\u00fcssen mit Gegenwind rechnen, von Menschen und vom Feind. Daher der erste Punkt: Zeugendienst f\u00fchrt in Verfolgung.<\/p>\n<p>Darum der Hinweis Jesu: \u201eklug\u201c zu sein, d.h. nicht so zu sein wie die Schlange, sondern nur die Klugheit der Schlange zum Vorbild haben (vgl. Matth.7:24; Luk.12:42). Wir sollten immer wieder um Weisheit und Taktgef\u00fchl in unserem Zeugendienst beten. Solche Klugheit ist ein Geschenk Gottes. Fehlt diese g\u00f6ttliche Weisheit, l\u00e4uft unser Bem\u00fchen trotz guten Willens und trotz allen Einsatzes Gefahr, ins Leere zu laufen oder Misserfolg zu bewirken.<\/p>\n<p>An sich ist die Weisheit der Schlange nur List und die Unschuld der Taube kaum besser als Schw\u00e4che. Aber in Kombination erspart die Weisheit der Schlange die unn\u00f6tige Gef\u00e4hrdung und die Unschuld der Taube vor den damit einhergehenden S\u00fcnden und Versuchungen.<\/p>\n<p>Christen sind nicht dazu berufen, sich unn\u00f6tigerweise freiwillig f\u00fcr das Martyrium einzusetzen, sondern realistisch zu sein, um jede Situation zu erkennen und die geeignete Vorgehensweise zu bestimmen.<\/p>\n<p>\u201eOhne falsch wie die Tauben\u201c, meint arglos, ohne taktische Raffinesse und rhetorische \u00dcberredungsk\u00fcnste dem Gegen\u00fcber Christus bezeugen: Nichts Hinterlistiges, nichts Undurchschaubares, noch B\u00f6sartiges darf mitschwingen.<\/p>\n<p><strong>Vers 17<\/strong><\/p>\n<p>\u201eH\u00fctet euch aber vor den Menschen\u201c, bezieht sich auf die gottfeindliche Menschenwelt, die auch f\u00fcr die \u201eW\u00f6lfe\u201c steht.<\/p>\n<p>Was Jesus hier fordert ist Vorsicht, eigentlich ein \u2013 menschlich gesprochen \u2013 m\u00f6rderisch waghalsiges Unternehmen: Seid vorsichtig! Dort wo ich Euch hinsende wird es gef\u00e4hrlich! Und doch ungeheuer realistisch. Keine Illusion l\u00e4sst Jesus offen: Die Welt unter dem Einfluss Satans und der S\u00fcnde empfindet die frohe Botschaft, die wir Christen ihnen bringen wollen, nicht als Frohbotschaft, sondern als Feindes- und Trauerbotschaft.<\/p>\n<p>Das muss uns bewusst sein und sollte in der Verk\u00fcndigung auch in der Anwendung \u00fcberdacht werden, wie kommt denn unsere Botschaft bei \u201eder Welt\u201c an?<\/p>\n<p>\u201e\u2026den Gerichten \u00fcberantworten und werden euch gei\u00dfeln in ihren Synagogen\u201c, Gerichte, also Synedria \u2013 der Hohe Rat, gemeint ist das \u00f6rtliche j\u00fcdische Gericht, das aus Schriftgelehrten bestand und in der Synagoge tagte, doch schaut man heute die Verfolgungsberichte an, m\u00fcssen sich tausende Christen vor weltlichen Gerichten ihres Glaubens- und Jesuszeugnisses wegen verantworten.<\/p>\n<p><strong>Ganz wichtig:<\/strong> Jesus zeichnet nicht das Bild einer auf Erden triumphierenden Gemeinde, sondern das einer auf der Erde leidenden Gemeinde! Hierzu vgl. Kolosser 1,24: \u201eErstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, f\u00fcr seinen Leib, das ist die Gemeinde.\u201c<\/p>\n<p><strong>Vers 18<\/strong><\/p>\n<p>Nun weitet sich der Horizont. Was bisher begrenzt verstanden werden konnte auf die Evangelisation der J\u00fcnger unter den Juden, erweitert sich nun: \u201eStatthalter und K\u00f6nige\u201c und \u201eden Heiden zum Zeugnis\u201c.<\/p>\n<p>Dieser Vers erweitert den Auftrag auf die V\u00f6lkerwelt (Mt.28:18-20 in alle Welt), sp\u00e4testens jetzt wird klar, der Text ist keine Missionsaufforderung allein den Juden \u2013 somit hat der Text auch f\u00fcr uns Christen bis heute h\u00f6chste Relevanz.<\/p>\n<p>Was macht so sicher, dass diese Anweisungen nicht nur f\u00fcr die unmittelbare Zeit der urspr\u00fcnglichen Zw\u00f6lf gegeben wurden, die Er aussandte?<\/p>\n<p>Erstens, weil sie in den vorherigen Anweisungen nur Israel dienen d\u00fcrfen; In Vers 18 bezieht sich Jesus darauf, nicht nur ein Zeugnis f\u00fcr \u201eStatthalter und K\u00f6nige\u201c zu sein, sondern auch f\u00fcr \u201edie Heiden\u201c.<\/p>\n<p>Zweitens w\u00fcrde ihnen der Heilige Geist erst nach dem Tod und der Auferstehung Christi gegeben werden (Pfingsten), aber in V. 20 hei\u00dft es: &#8222;Es ist der Geist deines Vaters, der in dir spricht.&#8220;<\/p>\n<p>Drittens kam die erw\u00e4hnte Verfolgung nicht zu dieser Zeit, sondern nach Pfingsten und bis in die Gegenwart.<\/p>\n<p>Diese Anweisungen gelten deshalb auch f\u00fcr die Gegenwart, d.h. nicht nur f\u00fcr die urspr\u00fcnglichen Apostel oder f\u00fcr die Gesandten Christi in den letzten Tagen, sondern f\u00fcr seine Gesandten in jedem Jahrhundert und zu jeder Zeit.<\/p>\n<p><strong>Verse 19-20<\/strong><\/p>\n<p>Zeugnis geben, der Heilige Geist hilft uns, der durch uns redet (vgl. Lk.12:11-12; Joh.14:26). Wir k\u00f6nnen uns darauf verlassen, dass wir in der genannten Situation eine besondere Ausr\u00fcstung erhalten. Nicht vorher, doch sie wird vielmehr von Gott genau in dem Moment gegeben, wo es wirklich n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p><strong>Vers 21-23<\/strong><\/p>\n<p>In der Predigtgliederung unter Punkt 3. wird nochmals auf die Thematik Hass und Anfeindung innerhalb der Familie eingegangen, insbes. \u00a0in den Versen 34ff.<\/p>\n<p><strong>Verse 24-25<\/strong><\/p>\n<p>Das Vorbild des Meisters.\u00a0 Ein J\u00fcnger darf nicht mehr erwarten als sein Meister: Wenn er beschimpft wurde \u2013 wie viel mehr wir. Hatte Jesus sein Leiden, haben die J\u00fcnger es nicht leichter. Aber darin liegt auch etwas Tr\u00f6stliches: Jesus versteht uns in unserem Leiden (vgl. Hebr. 2:17; 4:15). Wenn wir mit ihm gelitten haben, werden wir mit ihm herrschen.<\/p>\n<p>In V.25 wird der Gedanke noch zugespitzt und konkretisiert. Nur tritt der Gedanke der \u00c4hnlichkeit mit Jesus st\u00e4rker hervor. Dass wir in Jesu Bild verwandelt werden sollen, sagt auch Paulus 1.Kor. 15:49 vgl.: Phil.3:10; 1.Petr.2:21; 2.Kor.1,5.<\/p>\n<p>\u201eEin J\u00fcnger ist nicht \u00fcber seinem Lehrer und ein Diener (griechisch: Doulos) nicht \u00fcber seinem Herrn. Es ist genug f\u00fcr den J\u00fcnger, dass er wie sein Lehrer und der Diener wie sein Herr ist. Wenn sie den Herrn des Hauses Beelzebul angerufen haben, um wie viel mehr die seines Haushalts!\u201c<\/p>\n<p>So wie Jesus der Opposition und letztendlich dem Kreuz gegen\u00fcberstand, werden Jesu J\u00fcnger der Verfolgung und dem m\u00f6glichen Martyrium ausgesetzt sein.<\/p>\n<p>\u201eEin J\u00fcnger steht nicht \u00fcber seinem Lehrer und ein Diener (Doulos) nicht \u00fcber seinem Herrn\u201c (Vers 24). Jesus erkl\u00e4rt dieses selbstverst\u00e4ndliche Prinzip, um eine Grundlage f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Prinzip zu schaffen \u2013 dass seine J\u00fcnger damit rechnen k\u00f6nnen, Opposition und Verfolgung genauso zu begegnen wie er.<\/p>\n<p>Das Wort Doulos kann als Diener oder Sklave \u00fcbersetzt werden, deutet jedoch auf unfreiwillige Knechtschaft hin. Ein Doulos ist seinem\/ihrem Meister unterw\u00fcrfig und muss dem Befehl des Meisters gehorchen. Sklaverei war zur Zeit Jesu \u00fcblich, wird in der Bibel h\u00e4ufig erw\u00e4hnt \u2013 oft metaphorisch wie hier. Die Apostel nannten sich oft Douloi Christi (R\u00f6mer 1: 1; Galater 1:10; Philipper 1: 1; Jakobus 1: 1; 2 Petrus 1: 1).<\/p>\n<p>\u201eEs ist genug f\u00fcr den J\u00fcnger, dass er wie sein Lehrer und der Diener wie sein Herr ist\u201c (Vers 25a). Der J\u00fcnger ist dem Lehrer unterlegen, aber die J\u00fcnger Jesu haben das Privileg, in der Opposition, der sie gegen\u00fcberstehen, wie ihr Meister zu sein.<\/p>\n<p>Jesus ruft uns jedoch nicht dazu auf, Verfolgung zu provozieren oder das Martyrium zu suchen (siehe 10:14). Die Verfolgung erfolgt auf nat\u00fcrliche Weise, wenn wir das B\u00f6se aufdecken \u2013 die Macht herausfordern \u2013 die Ver\u00e4nderung fordern \u2013 den Status quo untergraben. Wenn wir treu sind, besteht eine gute Chance, dass wir auf Widerstand sto\u00dfen. In diesem Fall teilen wir das Kreuz Christi \u2013 und sind wie unser Meister.<\/p>\n<p>\u201eWenn sie den Meister (kurios &#8211; Meister oder Herr) des Hauses Beelzebul angerufen haben, wie viel mehr die seines Haushalts\u201c (Vers 25b). Beelzubul war ein philisterhafter Gott, dessen Name &#8222;Herr des Hauses&#8220; bedeutet. Jesus spielt in diesem Vers mit Worten \u2013 Jesus ist der g\u00f6ttliche Herr des Hauses, wird aber beschuldigt, der satanische Herr des Hauses zu sein. So wie die Menschen Jesus beschuldigten, mit der Kraft Beelzebuls zu arbeiten (9:34; 12: 22-27), werden sie auch die J\u00fcnger Jesu der d\u00e4monischen Kraft beschuldigen.<\/p>\n<p><strong>Vers 26<\/strong><\/p>\n<p>Dreimal ert\u00f6nt Jesu Zuruf: \u201eF\u00fcrchtet Euch nicht!\u201c (V.26, 28, 31) Das tragende Motiv ist die St\u00e4rkung Jesu der J\u00fcnger angesichts der bevorstehenden Leiden! Jesus erinnert die J\u00fcnger, daran, dass sie in dieser Welt Angst\/Drangsal haben \u2013 aber er hat sie \u00fcberwunden (seid getrost ich habe sie besiegt! Joh.16:33). Jesu Nahe sein ist es was wir brauchen. Wir sind als J\u00fcnger keine Helden, doch die Worte Jesus sind die bewahrenden H\u00e4nde, mit denen er uns sch\u00fctzt. Gerhard Maier stellt die Frage: Im Grunde l\u00e4uft es darauf hinaus, wem wir mehr Gewicht geben: Gott oder Gottes Gegnern?<\/p>\n<p><strong>Vers 27<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWas ich dir in der Dunkelheit sage, rede im Licht; und was du ins Ohr fl\u00fcstern h\u00f6rst, verk\u00fcnde auf den Hausd\u00e4chern \u201c(Vers 27). Jesus ruft die J\u00fcnger dazu auf, mutig und \u00f6ffentlich das zu verk\u00fcnden, was er sie privat gelehrt hat. Flache Hausd\u00e4cher bildeten damals Plattformen f\u00fcr \u00f6ffentliche Ank\u00fcndigungen \u2013 eine Person, die auf einem Hausdach steht, kann von allen gesehen und geh\u00f6rt werden. Jesus ruft uns auf, seine Heilsbotschaft \u2013 alle \u2013 von dieser Art von \u00f6ffentlichem Platz aus \u201ezu schreien\u201c. Wir d\u00fcrfen nicht in der Angst zur Verfolgung auffordern, auf Zehenspitzen um die Wahrheit herumgehen.<\/p>\n<p>Jesu lebensrettende Botschaft muss zu allen Menschen hinaus. Als Christen vers\u00e4umen wir unsere Pflicht, wenn wir nur untereinander von Jesus sprechen. Im \u201eLicht\u201c hei\u00dft soviel wie \u201ein der \u00d6ffentlichkeit\u201c. \u201eAuf den D\u00e4chern\u201c ist der Ort, von dem man alles \u00fcberblickt und selbst gut gesehen werden kann (vgl. Flachdach im Orient).<\/p>\n<p><strong>Vers 28<\/strong><\/p>\n<p>Schon V.26 hat auf das o.g. dreimalige \u201eF\u00fcrchtet Euch nicht!\u201c hingewiesen. Jetzt geht es um die f\u00fcr den nat\u00fcrlichen Menschen schlimmste Bedrohung, n\u00e4mlich die an Leib und Leben. Schon die Propheten als Zeugen Gottes im Alten Bund wurden mit dem Tode bedroht. Jesus sagt hier seinen J\u00fcngern voraus, dass auch sie mit dem Verlust des Lebens rechnen m\u00fcssen (vgl. Matth. 23:34; 24:9; Joh. 16:2).<\/p>\n<p>\u201eHab keine Angst vor denen, die den K\u00f6rper t\u00f6ten, aber die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen. F\u00fcrchte dich vielmehr vor dem, der in der Lage ist, Seele und K\u00f6rper in der H\u00f6lle zu zerst\u00f6ren \u201c(Griechisch: Gehenna).<\/p>\n<p>Menschen k\u00f6nnen den K\u00f6rper t\u00f6ten, der sowieso bald sterben wird, aber sie haben keine Macht \u00fcber die Seele. Nur Gott hat Macht \u00fcber die Ewigkeit.<\/p>\n<p>Die heiligen Schriften legen niemals nahe, dass wir Satan f\u00fcrchten sollten. Satan hat die Macht, unsere Ferse zu verletzen (eine schmerzhafte Verletzung), aber Christus hat Satans Kopf zertreten (eine t\u00f6dliche Verletzung \u2013 siehe 1.Mose 3:15). Satan peitscht vielleicht gef\u00e4hrlich in seinen Todesf\u00e4llen herum, aber die Gefahr, die er darstellt, ist begrenzt und vor\u00fcbergehend.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcrchte dich vielmehr vor dem, der in der Lage ist, Seele und K\u00f6rper in Gehenna zu zerst\u00f6ren\u201c (Vers 28b). Die Schrift spricht oft von der Furcht des Herrn (Psalm 2:11; 15: 4; 19: 9; 22:23; 25:12). Wir denken lieber an Gottes Liebe als an Gottes Gericht und haben unseren Sinn f\u00fcr Ehrfurcht vor Gottes Gegenwart verloren.<\/p>\n<p>Gottesfurcht hilft uns jedoch, die Angst vor Menschen zu \u00fcberwinden, und macht uns frei, treue Zeugen zu sein.<\/p>\n<p><strong>Vers 29 <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Kauft man nicht zwei Sperlinge f\u00fcr einen Groschen? (Griechisch: assariou-M\u00fcnze eine 1 Pfennig M\u00fcnze) Keiner von ihnen f\u00e4llt auf den Boden au\u00dfer dem Willen deines Vaters, aber die Haare deines Kopfes sind alle nummeriert. Daher haben wir keine Angst. Du bist von gr\u00f6\u00dferem Wert als viele Spatzen. \u201c<\/p>\n<p>Gottes mitf\u00fchlende Liebe ist Grund, sich nicht zu f\u00fcrchten: Gott k\u00fcmmert sich sogar um winzige Spatzen, V\u00f6gel, die in diesem Vers ein Symbol von belanglosem Wert werden.<\/p>\n<p>Kein Jahrhundert der Kirchengeschichte war ohne christliches Blutmartyrium. Bei der gegenw\u00e4rtigen Verfolgung geht man davon aus, dass es die meisten Martyrer hinterl\u00e4sst. Und dennoch zieht Jesus eine Grenze selbst dort, wo wir scheinbar hilflos dem Tode ausgesetzt sind: die Verfolger k\u00f6nnen nur \u201eden Leib t\u00f6ten, nicht aber die Seele\u201c.<\/p>\n<p>Hier scheint scheinbar ein Widerspruch zum Predigtthema zu sein: \u201eJesus bewahrt seine Zeugen\u201c. Ja er bewahrt, aber nicht immer den Leib. Vielmehr will er, dass wir das Ziel erreichen, das ER mit uns hat \u2013 die Ewigkeit bei IHM, und insofern bewahrt er, ja die Seele, welche die Peiniger nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen, sie ist ihren H\u00e4nden entzogen.<\/p>\n<p>Die Seele bedeutet hier lt. Gerhard Maier nicht das, was wir gelegentlich bei der Dreiteilung von Geist, Seele, Leib meinen. Vielmehr bedeutet sie hier die ganze menschliche Pers\u00f6nlichkeit, die ohne den irdischen Leib existiert und sp\u00e4ter bei der Auferstehung einen geistlichen Leib erhalten wird. Auf das Entscheidende k\u00f6nnen also die Verfolger niemals durchgreifen. Es bleibt bei Jesu Wort: \u201eniemand wird sie aus meiner Hand rei\u00dfen!\u201c (vgl. Joh. 10:28).<\/p>\n<p><strong>Verse 32-33<\/strong><\/p>\n<p>\u201e(Jeder) der mich nun bekennt vor den Menschen (griechisch: Anthropon), den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater\u201c (griechisch: homologesei, dabei handelt es sich um ein \u00f6ffentliches Zeugnis des Vertrauens oder der Loyalit\u00e4t, selbst angesichts von Opposition oder sogar Verfolgung.)<\/p>\n<p>Diese Verse enthalten sowohl Verhei\u00dfung als auch Warnung. Jesus verspricht denen, die ihm treu sind, Treue. Wenn wir uns zu Jesus vor anderen Menschen bekennen, dann wird Jesus uns vor dem Vater im Himmel anerkennen.<\/p>\n<p>Wenn wir jedoch Jesus vor anderen Menschen verleugnen, wird er uns vor dem Vater verleugnen. Das Bild zeigt einen Gerichtssaal, in dem Jesus als unser Anwalt dient (oder sich weigert zu dienen). Wenn Jesus unser Anwalt ist, k\u00f6nnen wir nicht verlieren. Wenn Jesus sich weigert, unseren Fall anzunehmen, k\u00f6nnen wir nicht gewinnen. So haben unsere Handlungen in diesem Leben ewige Konsequenzen, weil Jesus sie ber\u00fccksichtigen wird, wenn er entscheidet, ob er uns verteidigt.<\/p>\n<p><strong>Verse 34-37<\/strong><\/p>\n<p>Jesus tritt einer falschen Meinung unter den versammelten J\u00fcngern entgegen.<\/p>\n<p>Schwert ist eine Metapher f\u00fcr Konflikt. Die meisten heutigen Nachfolger Jesu wollen sicherlich nicht als \u201eSpalter\u201c, Hasser oder Unruhestifter gelten und schon gar nicht als solche genannt werden.<\/p>\n<p>Konflikte als solche waren nicht Jesu Absicht, aber sie entstehen nat\u00fcrlich wo das Evangelium verk\u00fcndigt und gelebt wird und beim Empf\u00e4nger auf Ablehnung und Widerspruch st\u00f6\u00dft. Das bringt Spaltung!<\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Evangeliums waren Christen aufgrund ihrer Entscheidung f\u00fcr Christus h\u00e4ufig von ihren Familien entfremdet.<\/p>\n<p><strong>Verse 38-39<\/strong><\/p>\n<p>Wer sein Kreuz nicht nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht w\u00fcrdig. Die Gebote im Dekalog (2.Mose 20:3) rufen uns auf, Gott unter Ausschluss aller anderen G\u00f6tter zu dienen. Jesus hatte diese Priorit\u00e4t best\u00e4tigt, als ihn einer fragte: \u201eLehrer, welches ist das gr\u00f6\u00dfte Gebot im Gesetz?\u201c (Matth.22:34-40). Jesus hat die Linie weiter zog, indem er sogar \u00fcber die Loyalit\u00e4t hinaus, Loyalit\u00e4t zu sich selbst verlangte, um einen Vater zu begraben (vgl. Matth. 8:22). Jetzt verlangt er mehr Loyalit\u00e4t zu sich selbst als Loyalit\u00e4t zur Familie.<\/p>\n<p>Die Gebote (2. Mose 20, 12) rufen uns auch dazu auf, Vater und Mutter zu ehren. Jesu Worte in Vers 37 k\u00f6nnten als Anti-Eltern gesehen werden, aber sie sind es nicht. Jesus tritt nicht f\u00fcr eine Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Familie ein, sondern ruft uns auf, die Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber Gott \u00fcber die Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Familie zu stellen.<\/p>\n<p>&#8222;Wer sein Kreuz nicht nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht w\u00fcrdig&#8220; (Vers 38). Als Matth\u00e4us dieses Evangelium schrieb, kannten die Christen nicht nur das Kreuz Jesu, sondern auch die Kreuze, die die Christen auf ihrem Weg zum Martyrium trugen.<\/p>\n<p><strong>Verse 40-42<\/strong><\/p>\n<p>Wer einen J\u00fcnger Jesu aufnimmt, nimmt Jesus auf und damit auch den Vater. Wer einem Propheten, einem Gerechten oder einem geringen J\u00fcnger Gutes tut, der wird Lohn empfangen.<\/p>\n<p>Aufnehmen kann man:<\/p>\n<ul>\n<li>Menschen: J\u00fcnger, Kindlein (Matth\u00e4us 18,1-6)<\/li>\n<li>Jesus nahm die Volksmengen auf (Lukas 9,11)<\/li>\n<li>Jesus (Johannes 1,12)<\/li>\n<li>eine Botschaft: das Evangelium, das eingepflanzte Wort<\/li>\n<li>die Liebe zur Wahrheit (2. Thess. 2, 10)<\/li>\n<li>das Reich Gottes (Markus 10,15)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Kindlein, den geringen J\u00fcnger, den Propheten, den Gerechten, Jesus, den Vater, das Wort, das Reich Gottes, die Liebe zur Wahrheit an- bzw. aufzunehmen \u2013 es ist das, was der Mensch zu tun hat, wenn ihm die Gnade Gottes begegnet.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verse 16-23 im Detail<\/strong><\/p>\n<p>W\u00f6lfe, Schafe, Schlangen und Tauben: Es ist normal, wenn Christen von hinterlistigen, b\u00f6sartigen Menschen angefeindet werden und dabei \u00e4u\u00dferlich schwach, wie wehrlose Opfer erscheinen. Darin ist Christus uns vorangegangen und so sendet er uns, seine J\u00fcnger. Wir sollen zwar einf\u00e4ltig, &#8222;unvermischt&#8220;, unschuldig sein, d.h. wir d\u00fcrfen nicht b\u00f6se Mittel zum guten Zweck verwenden \u2013 aber sollen nicht dumm sein, sondern klug. Jesus redet von einer reinen, geistlichen Klugheit, nicht von einer gerissenen Schlauheit. Dasselbe Wort verwendet er f\u00fcr:<\/p>\n<p>&#8211; den klugen Mann, der sein Haus auf Fels baut (Matth\u00e4us 7, 24)<\/p>\n<p>&#8211; den treuen und klugen Knecht, den sein Herr \u00fcber sein Gesinde gesetzt hat, um ihnen Speise zu geben zur rechten Zeit ( Matth\u00e4us 24, 45)<\/p>\n<p>&#8211; die f\u00fcnf klugen Jungfrauen ( Matth\u00e4us 25,2)<\/p>\n<p>&#8211; den klugen, wenn auch ungerechten, Verwalter (Lukas 16,8)<\/p>\n<p>Diese Weisheit kommt nicht aus dem Fleisch (obwohl der Herr oft auch den gesunden Menschenverstand gebrauchen und segnen kann) sondern will erbeten sein (vgl. Jak.1:5).<\/p>\n<p>Auf der Hut ohne Besorgnis: Als J\u00fcnger sollen wir uns sehr wohl vorsehen, auf der Hut sein; das hat wieder mit der Klugheit der Schlange zu tun. Aber wir brauchen keine Angst zu haben, als liege unser Schicksal in unserer eigenen Hand oder in der unserer Verfolger. Wir sollen den Verfolgern also nicht in die Arme laufen.<\/p>\n<p>Gott fordert uns nicht zum Martyrium auf, aber zum Martyras, also zum Zeugen. Wenn Gott es aber zul\u00e4sst, dass wir ihnen in die H\u00e4nde fallen, so brauchen wir nicht besorgt zu sein. Gott wird uns in dieser Situation durch den heiligen Geist beistehen \u2013 auch im Martyrio, also im Martyrium \u2013 im Leiden. Nicht selten folgt dem Martyras das Martyrio.<\/p>\n<p>Flucht ohne Feigheit: Wir d\u00fcrfen, ja sollen fliehen, denn es ist unser Auftrag, m\u00f6glichst viele St\u00e4dte bzw. Menschen zu erreichen. Die Flucht ist in diesem Fall nicht Feigheit sondern Pflichtbewusstsein, Erf\u00fcllung des Auftrags.<\/p>\n<p>Ausharren bis zum Ende: Es geht darum, nicht Ansto\u00df zu nehmen an der Nachfolge Christi, auch nicht, wenn der Kampf hei\u00df wird, wenn Opfer notwendig sind, wenn es hei\u00dft Hass, Schmach und Verfolgung um Christi willen zu leiden. Ausharren ist gefragt. Der Lohn bleibt nicht aus.<\/p>\n<p><strong>Verse 16-23 hermeneutische Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>Ich will mich nicht wundern, wenn ich Widerstand, Verachtung, ja Hass um des Namens Jesu willen erlebe. Ich brauche mich dann weder zu kr\u00e4nken noch wild um mich zu schlagen und Gleiches mit Gleichem vergelten, vielmehr will ich dann um g\u00f6ttliche Weisheit beten. Herr Jesus, hilf mir bitte, klug zu sein und doch ohne jede Falschheit. Danke, dass du auch mich aussendest, und dass du selbst vorangegangen bist.<\/p>\n<p>Hilf mir auch, auf der Hut zu sein vor b\u00f6sen Menschen und errette mich vor ihnen (2. Thess. 3,2). Danke f\u00fcr deinen Geist, der mich in der Bedr\u00e4ngnis lehren wird, was ich reden und wie ich mich verhalten soll.<\/p>\n<p>Und ganz besonders hilf mir, Herr Jesus, treu zu sein und auszuharren bis zum Ende, egal in welcher Anfechtung ich stehe, sei es Wohlstand und Friede oder Armut und Verfolgung.<\/p>\n<p>Sollen auch wir weniger statisch sein, immer am gleichen Ort predigen, egal, ob und wie viele es interessiert, oder sollen wir immer weiter gehen, wenn die Botschaft abgelehnt wird, und nur dort bleiben, wo man sie h\u00f6ren will. Kann man dieses Prinzip f\u00fcr uns anwenden und wenn ja, wie?<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassend: <\/strong><\/p>\n<p>Christen sollen ohne Falschheit aber dennoch klug sein und sich h\u00fcten vor den Menschen, die sie an religi\u00f6se und weltliche Obrigkeiten \u00fcberliefern werden. Wir brauchen aber in solchen Situationen nicht besorgt zu sein, denn der Geist Gottes wird uns dann zeigen, was wir reden sollen. Selbst Familienmitglieder werden sich gegenseitig \u00fcber- und ausliefern. Um Jesu Namen willen werden wir, seine J\u00fcnger, gehasst werden. Bei Verfolgung sollen wir fliehen. Wer bis zum Ende ausharrt wird gerettet werden.<\/p>\n<p><strong>Verse 24-25 hermeneutische Anwendung <\/strong><\/p>\n<p>Als Christen sollen wir auf Christus schauen. Er ist das Vorbild, der Meister, der Herr. Warum erwarte oder hoffe ich, dass es mir besser gehen sollte als ihm? Wenn ich beschimpft werde um seines Namens willen, so soll mich das tr\u00f6sten. Wenn es mir gut geht und ich nicht verfolgt oder verachtet werde, so will ich trotzdem an diese Worte denken und mich darauf einstellen, dass sich das leicht \u00e4ndern kann und dass ich mich dann nicht zu wundern brauche.<\/p>\n<p><strong>Verse 26-33 hermeneutische Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Wahrheit brauchen wir uns nicht zu verstecken, da sie eines Tages ohnehin ans Licht kommen wird. So gesehen sind J\u00fcnger Jesu Vorboten eines kommenden Zeitalters. Sie leben jetzt schon nach den Gesetzen und nach der Wahrheit, die in diesem Zeitalter von der Welt nicht akzeptiert werden. Sie sind Menschen der Wahrheit Gottes. Das soll sie auszeichnen. Darum sollen wir freim\u00fctig das vor den Menschen bekennen, was wir von Jesus gelernt haben.<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcrchtet euch nicht &#8230;&#8220;, denn:<\/p>\n<ul>\n<li>die Wahrheit kommt ohnehin ans Licht<\/li>\n<li>die Menschen k\u00f6nnen die Seele nicht t\u00f6ten<\/li>\n<li>Gott \u00fcberwacht das Leben der Sperlinge, wie viel mehr das der J\u00fcnger<\/li>\n<li>das freim\u00fctige Bekennen hat einen Lohn im Himmel.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8222;F\u00fcrchtet Gott &#8230;&#8220;, denn:<\/p>\n<ul>\n<li>er wird alles Verborgene ans Licht bringen<\/li>\n<li>er vermag Leib und Seele in der H\u00f6lle zu verderben<\/li>\n<li>wer Jesus nicht bekennt, den wird er auch nicht vor dem Vater bekennen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch das Gotteskind soll Gott als denjenigen f\u00fcrchten, der in die H\u00f6lle verbannen kann. Er ist allgewaltig, er ist gerecht, er l\u00e4sst sich nicht spotten. Zum Christsein geh\u00f6rt das Bekennen (R\u00f6mer 1,10). Das private, heimliche Christsein ist nicht biblisch.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassend:<\/strong><\/p>\n<p>Die J\u00fcnger sollen sich nicht vor Menschen f\u00fcrchten, die die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen, sondern freim\u00fctig verk\u00fcndigen, was sie von Jesus geh\u00f6rt haben. Eines Tages wird alle Wahrheit offenbar werden. Daher sollen wir statt Menschen zu f\u00fcrchten lieber Gott f\u00fcrchten, der das Leben von Leib und Seele in der Hand hat. Er, der keinen Sperling \u00fcbersieht, vergisst auch die J\u00fcnger nicht. Daher sollen wir Jesus furchtlos vor den Menschen bekennen, dann wird auch Jesus uns vor dem Vater bekennen.<\/p>\n<p>Ich will mich nicht sch\u00e4men f\u00fcr die Wahrheit, die eines Tages f\u00fcr alle Menschen offenkundig wird; nicht f\u00fcr das Evangelium, welches eine Kraft Gottes ist zur Rettung f\u00fcr jeden, der glaubt. Ich will bewusster in der neuen, kommenden Welt leben, statt in der bestehenden, sichtbaren, vergehenden. Bitte schenke mir daf\u00fcr t\u00e4glichen einen klaren Blick, Herr.<\/p>\n<p>Herr lehre mich bitte, was es hei\u00dft, nicht Menschen zu f\u00fcrchten, die einem letztlich nichts anhaben k\u00f6nnen, sondern vielmehr dich, der du Leib und Seele in der H\u00f6lle verderben kannst und der auch all mein Verborgenes ans Licht bringen wird \u2013 das Edle und das Verwerfliche.<\/p>\n<p>Danke, Vater, dass du \u00fcber mir wachst, dass ich dir nicht egal bin, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche, weil mir nichts zusto\u00dfen kann, was du nicht zul\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Verse 34-37 hermeneutische Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>Warren Wiersbe sagt: \u201eJesus Christus ist der Prinz des Friedens und das Evangelium ist die Botschaft des Friedens \u2013 aber wenn Menschen Christus bekennen, machen sie normalerweise Menschen untereinander zu Feinden. Jesus fordert den ersten Platz im Leben der Gl\u00e4ubigen und seiner Nachfolger!\u201c<\/p>\n<p>Mit aller Deutlichkeit stellt Jesus hier fest: wer mir nachfolgt und mich bekennt vor den Menschen, erntet Kampf und Feindschaft, ja auch und gerade in der eigenen Familie. Davon spricht V.35: die schmerzlichste Anfeindung im engsten Kreis, den Kampf im eigenen Haus. Jesus ist gekommen um zu \u201eentzweien\u201c. Dieses Wort kommt nur hier im gesamten NT vor. Die Sache jedoch, die notwendige Scheidung der J\u00fcnger von der \u00fcbrigen Welt, wird oft im NT angesprochen.<\/p>\n<p>Gott schuf die Familie und schenkte sie uns. Normalerweise ist die Familie unsere letzte Zuflucht. Egal wer gegen uns ist, unsere Familie ist f\u00fcr uns. Die Trennung von der eigenen Familie ist neben der Trennung von Gott die schrecklichste Isolation, die wir uns vorstellen k\u00f6nnen. Doch gerade in der Nachfolge ist die Frage der h\u00f6chsten Liebe entscheidend.<\/p>\n<p>Jesus l\u00e4dt die Apostel, J\u00fcnger und uns Nachfolger in einen loyalen Pakt, ein Abkommen, nein besser gesagt: ein Bund mit IHM zu h\u00f6chster Liebe ein: Liebesbund. \u201eWer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.\u201c Vor dieser kostspieligen Realit\u00e4t der Nachfolge, die Beziehungen in der Familie spalten kann, schrecken jedoch viele zur\u00fcck und gehen Kompromisse in der J\u00fcngerschaft ein.<\/p>\n<p>Die Entzweiung erfolgt nicht durch b\u00f6se Absicht der J\u00fcnger, sondern durch die Ablehnung Jesu seitens der anderen Hausgenossen und Familienmitgliedern. Hier werden aus engsten Blutsverwandten nicht nur uneinige Leute, sondern \u201eFeinde\u201c!<\/p>\n<p>Was sollen wir als Christen in solch einer Situation tun? Darauf antwortet Jesus in den Versen 37-39.<\/p>\n<p><strong>Verse 38-39 hermeneutische Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>Wirklich gl\u00fcckliche Menschen sind diejenigen, die f\u00fcr etwas leben, das gr\u00f6\u00dfer ist als sie selbst. Der Narzisst strebt nach Gl\u00fcck, erreicht aber nur zerbrochene Beziehungen und unerf\u00fcllte Tr\u00e4ume. Jesus verspricht, dass es f\u00fcr diejenigen ganz anders sein wird, die \u201eum seinetwillen ihr Leben (Psychen) verlieren\u201c (Vers 39).<\/p>\n<p>Christus ist gekommen um Trennung zwischen Familiengliedern und Hausgenossen zu bringen. Wer ihm nachfolgt, muss ihn mehr lieben als seine engste Familie, muss sein Kreuz auf sich nehmen und sein eigenes Leben loslassen, um das Leben mit IHM zu gewinnen.<\/p>\n<p>Der Friedef\u00fcrst (vgl. Eph.2:14) bringt nicht einen falsch verstandenen Frieden. Weil er die Wahrheit ist, bringt er Trennung. Seine Nachfolger m\u00fcssen immer bereit sein, um der Wahrheit willen Trennung auf sich zu nehmen. Eigentlich geht es bei Bekehrung und Nachfolge um Gemeinschaft und Trennung; Gemeinschaft mit Gott und mit den Heiligen; Trennung vom System dieser Welt, von der S\u00fcnde und von der Gemeinschaft mit S\u00fcndern (vgl. Psalm 1,1).<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch sagen, es geht um Krieg und Frieden, Feindschaft und Freundschaft: Freundschaft und Friede mit Gott und den Heiligen, Feindschaft und Krieg gegen Satan und seine M\u00e4chte und gegen die S\u00fcnde (in uns und um uns). Folgende Trennungen erw\u00e4hnt Jesus hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Sohn von Vater<\/li>\n<li>Tochter von Mutter<\/li>\n<li>Schwiegertochter von Schwiegermutter<\/li>\n<li>Mensch von Hausgenossen<\/li>\n<li>Nachfolger von bequemem Leben<\/li>\n<li>Nachfolger von eigenem Leben<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich bedeutet die Nachfolge nicht notwendiger Weise immer die Trennung von der Familie oder von Freunden, sondern immer nur dann, wenn die Gemeinschaft mit ihnen sich nicht mit der Gemeinschaft mit Christus vertr\u00e4gt; wenn sich die Liebe zu ihnen nicht mit der Liebe zu Christus vereinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dasselbe gilt f\u00fcr das Verlieren des eigenen Lebens: nicht als Selbstzweck sondern um Christi willen, d.h. da, wo sie der Liebe zu Christus im Wege stehen, muss ich bereit sein, Gewohnheiten, Vorlieben, Hobbies, usw. loszulassen. Das Prinzip, um das es hier geht ist: <strong>Christus zuerst!<\/strong><\/p>\n<p>Das muss mit allem Ernst und Nachdruck gesagt werden. Das Leben in der Jesus-Nachfolge ist keine Spielwiese, kein Spaziergang, kein von Lust und Laune bestimmtes Leben sondern ein Leben, in dem klare Priorit\u00e4ten gesetzt werden. Einer der Jesus nachfolgen will, soll sich dessen bewusst sein, dass es bedeutet,<\/p>\n<p>Christus mehr zu lieben als Freunde und Familie, sogar mehr als die eigenen Kinder, das Kreuz auf sich zu nehmen, d.h. aktiv an der Hinrichtung des alten Menschen mitzuarbeiten, daraufhin zu arbeiten, das eigene Leben, die eigenen Vorstellungen und W\u00fcnsche zur\u00fcckzustellen, aufzugeben um Christi willen, um das wahre Leben zu gewinnen.<\/p>\n<p>Wir haben uns in der westlichen &#8222;toleranten&#8220; Welt als Christen daran gew\u00f6hnt, Kompromisse einzugehen und kaum Feindschaft um Jesu willen zu kennen. Das soll uns nicht t\u00e4uschen. Es ist das Normale, dass entschiedene Nachfolge Trennungen mit sich bringt. Das muss gelehrt und gelebt werden.<\/p>\n<p>Andererseits d\u00fcrfen wir in der Lehre und Ermahnung nicht den Eindruck erwecken, Trennung und Selbstverleugnung h\u00e4tten an sich etwas Positives an sich. Wenn ich nicht um Christi willen und die Liebe zu IHM die Trennung eingehe oder mich selbst verleugne, so ist die Trennung und Selbstverleugnung nichts wert. Es ist dann nichts als Selbstkasteiung und selbstgew\u00e4hlte Religion. Wir sollen Familie und Freunde, ja uns selbst lieben, soweit diese Liebe mit der Liebe zu Christus vereinbar ist.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassend:<\/strong><\/p>\n<p>Ich will eine positive Einstellung zu meiner Umwelt, zu mir selbst (Leib, Seele und Geist), ja zum ganzen Leben haben. Aber Christus muss immer absolut zuerst kommen. IHN will ich lieben mit allem, was ich bin und habe, und wo es die Liebe zu ihm erfordert, will ich Trennung von Menschen, Gewohnheiten und Vorlieben auf mich nehmen, ja mein eigener Feind werden, wo ich selbst Christus im Wege stehe.<\/p>\n<p><strong>Verse 40-42 hermeneutische Anwendung<\/strong><\/p>\n<p>Es ist unsere gro\u00dfe Chance, ewigen Lohn zu gewinnen, wenn wir die Gelegenheiten n\u00fctzen und den Niedrigen unter dem Volk Gottes, den Dienern am Wort, den Gerechten Gutes tun; nicht um Ehre von Menschen zu erhaschen, nicht um unser Gewissen zu beruhigen, nicht um wieder etwas von ihnen zu erwarten, sondern um Jesu willen, um der Tatsache willen, dass diese Diener Gottes sind. Das ist gegen die Grunds\u00e4tze dieser Welt. Sie h\u00e4lt sich nicht zu den Geringen, sondern zu den Hohen, und sie tut dem Gerechten und Propheten nicht Gutes, weil er ein Gerechter oder Guter ist, sondern \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 aus niedrigeren Motiven.<\/p>\n<p>Herr, gib mir offene Augen, t\u00e4glich die Gelegenheiten zu sehen, deinen J\u00fcngern, Propheten und Gerechten Gutes zu tun, sie aufzunehmen und somit dich und den Vater.<\/p>\n<p>Ich brauche als J\u00fcnger, der im Auftrag Jesu unterwegs ist, keine Angst zu haben, dass ich von allen zur\u00fcckgewiesen werde. Der Herr hat \u00fcberall Leute, die seine J\u00fcnger aufnehmen, und die er daf\u00fcr segnet.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Kapitel 10 des Matth\u00e4usevangeliums stellt einen bedeutenden Meilenstein der Ver\u00e4nderung im irdischen Dienst Christi dar.<\/p>\n<p>In den Kapiteln 1-4 offenbart Matth\u00e4us seine Person<\/p>\n<p>in den Kapiteln 5-7 sein Evangelium und seine Lehre und<\/p>\n<p>in den Kapiteln 8-9 seine Vollmacht und Wunder.<\/p>\n<p>In den vergangenen Predigten h\u00f6rten wir davon, wie die Echtheit von Jesus als Messias durch die Erf\u00fcllung des Wortes Gottes, die Botschaft, die er predigt, und die unterst\u00fctzenden Wunder best\u00e4tigt wurde.<\/p>\n<p>Jetzt bestimmen der Sendungscharakter und die <strong>Betonung auf der Verfolgung<\/strong> die Botschaft. Daher ist der heutige Predigttext auch im Kontext des vorherigen einzuordnen (Matth. 9:35-10:15). Jesus sendet seine Boten, um die gute Nachricht auszubreiten und den Dienst in seinem Auftrag und Charakter fortzusetzen.<\/p>\n<p>In der Predigtzusammenstellung und -ausarbeitung wird es eine besondere Herausforderung sein, den langen Predigttext auszulegen. Es empfiehlt sich m.E. den Text in Sinnabschnitte zu gliedern, jedoch nicht Vers f\u00fcr Vers auszulegen, auch wenn diese oben mehr oder weniger erl\u00e4utert sind.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung wird sein, unsere Situation aus der westlichen Welt im Gegensatz zu den aktuell ca. 200 Mio. verfolgter Christen in der praktischen Anwendung zu vermitteln.<\/p>\n<p>Aber auch in der westlichen Welt \u00e4ndert sich das Klima. \u00d6ffentlicher Judenhass, Hetze und Propaganda nehmen wieder erschreckende Ausma\u00dfe an. Aktuelle Themen vergangener Tage.<\/p>\n<p>Etwas Positives \u00fcber den Glauben zu sagen, wird mit Fundamentalismus deklariert. Die Medien- und Unterhaltungsindustrie freut sich, das Christentum in einem negativen Licht darzustellen.<\/p>\n<p>Journalisten ignorieren die gute Arbeit der Gemeinden, freuen sich jedoch \u00fcber die Meldung von Missetaten. Fundamentalistische Muslime richten sich gegen \u201eUngl\u00e4ubige\u201c \u2013 gegen Christen, Juden und andere, die ihre \u00dcberzeugungen nicht teilen. Sie entf\u00fchren oder ermorden christliche Missionare aus westlichen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wir n\u00e4hern uns in unserem Land erschreckend schnell wieder jener Zeit, in der das Volk Gottes, Juden und Christen, in den Fokus von Hass und Hetze ger\u00fcckt werden. Der Glaube von uns Christen wird als inakzeptabel und intolerant, ja als gef\u00e4hrlich, gehalten.<\/p>\n<p>In den kommenden Jahren k\u00f6nnten die Gefahren und schwierigen Entscheidungen, von denen Jesus in diesem Kapitel spricht, f\u00fcr uns sehr real werden. Daher m\u00fcssen wir als Christen wieder lernen, was es hei\u00dft, mit Christus zu leiden \u2013 sein Kreuz zu tragen \u2013 verfolgt zu werden.<\/p>\n<p>Spannungen und Konflikte unseres Zeugnisses wegen sind allerdings auch heute bis in die Familien, ja gerade dort anzutreffen. Diese, in der eigenen Familie, trennenden Konflikte um Jesu Willen, das gilt es besonders besonnen im 3. Teil (siehe Gliederung unten) herauszuarbeiten.<\/p>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verse wurzeln in der Geschichte Israels \u2013 bekannt f\u00fcr die Verfolgung von Propheten (Jeremia 26: 20-23; 2. Chronik 24: 20-22; Lukas 11: 47-51; Apostelgeschichte 7:52; Hebr\u00e4er 11: 32-38).<\/p>\n<p>Der Punkt ist, dass, wenn Propheten verfolgt und Jesus gekreuzigt wurden, die J\u00fcnger Jesu und auch wir heute mit einem \u00e4hnlichen Schicksal rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Christen der westlichen Welt, die von Konsumgesellschaft und mehr und mehr vom Wohlstandsevangelium gepr\u00e4gt und eher leidensscheu eingestellt sind, scheint dieser Text fremd \u2013 ja extrem.<\/p>\n<p>Wir werden kaum wegen unseres Glaubens verleumdet und feindlich angegriffen. Niemand bedroht unser Leben. Trotz unseres Christseins f\u00fchrt die Mitarbeit, die Mitgliedschaft und unser Dienst in der Gemeinschaft\/Gemeinde Jesu und unser Bekenntnis zu Christus nicht zwangsl\u00e4ufig zu Verfolgung.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Gliederung der Predigt k\u00f6nnte sein:<\/p>\n<ol>\n<li>Zeugendienst f\u00fchrt in Verfolgung (Mt.10:16-25)<\/li>\n<li>Trotz Verfolgung furchtloser Zeugendienst?! (Mt.10:26-33)<\/li>\n<li>Spannungen und Konflikte im sozialen\/pers\u00f6nlichen Umfeld (Familie) als Folge unseres Bekenntnisses (Mt.10:21-22 u.34-42)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Allerdings kann bei dieser Dreiteilung auch ein Schwerpunkt auf einem der Abschnitte liegen.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtveranschaulichung \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Unter den aufgef\u00fchrten links:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.opendoors.de\/christenverfolgung\">https:\/\/www.opendoors.de\/christenverfolgung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.opendoors.de\/christenverfolgung\/gesichter-der-verfolgung\">https:\/\/www.opendoors.de\/christenverfolgung\/gesichter-der-verfolgung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.verfolgte-christen.org\/erleben-mitfuehlen\/magazin\/aktuelle-meldungen\/\">https:\/\/www.verfolgte-christen.org\/erleben-mitfuehlen\/magazin\/aktuelle-meldungen\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.verfolgte-christen.org\/erleben-mitfuehlen\/magazin\/aktuelle-meldungen\/detail\/news\/nigeria-medienwirksame-hinrichtung-entfuehrter-maenner\/\">https:\/\/www.verfolgte-christen.org\/erleben-mitfuehlen\/magazin\/aktuelle-meldungen\/detail\/news\/nigeria-medienwirksame-hinrichtung-entfuehrter-maenner\/<\/a><\/p>\n<p>finden wir einige aktuelle Berichte von verfolgten Geschwistern, die wir in die Predigt mit einflie\u00dfen lassen k\u00f6nnen. Die Videos w\u00fcrden der L\u00e4nge wegen allerdings den Rahmen in einer Predigt sprengen.<\/p>\n<p>Oder Berichte von Missionaren aus unserem Freundeskreis.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, die Spannung herauszuarbeiten, dass wir einerseits in einem (noch) sicheren Umfeld leben und andererseits uns eigentlich die bedr\u00fcckenden Berichte unserer verfolgten und bedr\u00e4ngten Geschwister die scheinbar geographisch weit von uns weg sind, eher meiden wollen.<\/p>\n<p>(Michael Mack)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Mit Jesus unterwegs Predigtthema: Jesus bewahrt seine Zeugen\u00a0\u00a0 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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