{"id":3827,"date":"2019-10-21T19:29:29","date_gmt":"2019-10-21T17:29:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3827"},"modified":"2019-10-22T19:30:04","modified_gmt":"2019-10-22T17:30:04","slug":"predigthilfe-vom-17-november-2019-matthaeus-9-18-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-17-november-2019-matthaeus-9-18-26\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 17. November 2019 &#8211; Matth\u00e4us 9, 18-26"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201e<em>NUR \u2013 Glauben!<\/em>\u201c \u2013 dann wird durch Jesus alles lebendig<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Menge Bibel \/ &nbsp;Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung). Unter <a href=\"http:\/\/www.die-bibel.de\">www.die-bibel.de<\/a> findet man die Basis Bibel, eine der aktuellsten \u00dcbersetzungen.<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigttext steht im Zusammenhang der Erz\u00e4hlung von Jesu Wirken und Handeln. Dieser Bereich ist eingerahmt von der Bergpredigt und der Aussendungspredigt an seine J\u00fcnger. In diesem Zusammenhang wird Jesus erkennbar als \u201e<em>das Wort<\/em>\u201c und als \u201e<em>die Tat<\/em>\u201c. Man k\u00f6nnte auch sagen, dass das Leben Jesu f\u00fcr die Menschen damals ein Blick in \u201e<em>den Himmel<\/em>\u201c, in \u201e<em>das Reich Gottes<\/em>\u201c, war und f\u00fcr uns heute ist. In Jesu Leben, Reden und Handeln wird Gottes Willen erkennbar. Gott will erretten (Tit 2,11: \u201e<em>Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen<\/em>\u201c)! Gott will heilen! Gott will die Not lindern! Gott will, dass der Mensch wieder Gemeinschaft mit Menschen haben kann! Jesus sagt (Vers 13): \u201e<em>Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer. Ich bin gekommen, die S\u00fcnder zu rufen und nicht die Gerechten.<\/em>\u201c Aber: Gott will auch pers\u00f6nlichen und Ihm zugewandten Glauben!<\/p>\n<p>In einem synoptischen Vergleich sollten die Texte aus Markus 5,21-43 und Lukas 8,40-56 gelesen werden. Als Hilfe: auf <a href=\"http:\/\/www.bibelserver.de\">www.bibelserver.de<\/a> die Texte einfach nebeneinander als Synopse aufrufen und mit dem Matth\u00e4ustext vergleichen. Beide Paralleltexte beschreiben die Begebenheiten zum einen ausf\u00fchrlicher oder anders als Matth\u00e4us es tut. Sie beschreiben:<\/p>\n<ul>\n<li>dass die Tochter \u201e<em>in den letzten Z\u00fcgen liegt<\/em>\u201c, also \u201eim\u201c Sterben, wobei Matth\u00e4us berichtet, dass \u201e<em>sie eben gestorben ist<\/em>\u201c<\/li>\n<li>die jahrelangen leidvollen Umst\u00e4nde der Frau (Mk. 5,26; Lk. 8,43)<\/li>\n<li>den Moment der Ber\u00fchrung \u201e<em>des Saumes seines Gewandes<\/em>\u201c (Mk. 5,27f; Lk.8,44): \u201e<em>Jesus sp\u00fcrte sogleich, dass eine Kraft von ihm ausgegangen ist<\/em>\u201c (Mk. 5,30; Lk.8,46) und die Reaktion Jesu: \u201e<em>Wer hat meine Kleider ber\u00fchrt?<\/em>\u201c (ebd.).<\/li>\n<li>dass, die Frau ihre S\u00fcndhaftigkeit erkennt und wie der Glaube ihr hilft und wie Jesus <strong>ihre<\/strong> <strong>Not<\/strong> und <strong>ihren<\/strong> <strong>Glauben<\/strong> erkennt, als die Gr\u00fcnde f\u00fcr sein Handeln (Mk. 5,33f; Lk. 8,47f).<\/li>\n<li>ausf\u00fchrlicher, die Umst\u00e4nde des Vorstehers. Bemerkenswert ist hierbei die klare Ansage Jesu: \u201e<em>F\u00fcrchte dich nicht, <strong>glaube<\/strong> <strong>nur<\/strong>,<strong> so wird sie gesund<\/strong>!<\/em>\u201c (Lk.8,50).<\/li>\n<li>in das Haus des Vorstehers folgen Jesus nur Petrus, Jakobus und Johannes (Mk. 5,37; Lk.8,51) seine engsten Vertrauten<\/li>\n<li>Jesus spricht das M\u00e4dchen an. Er fordert sie auf: \u201e<em>Talita kum!(Mk.5,41) M\u00e4dchen ich sage dir, steh auf!<\/em>\u201c (Mk.5,41; Lk.8,54)<\/li>\n<li>Jesu strenges Gebot: \u201e<em>es niemanden zu sagen, was geschehen war<\/em>\u201c und: \u201e<em>ihr zu essen zu geben<\/em>\u201c (Mk. 5,42; Lk. 8,56). Interessant hierbei, dass Matth\u00e4us gegens\u00e4tzlich berichtet: \u201e<em>diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land<\/em>\u201c (Vers 26)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese synoptischen Unterschiede erg\u00e4nzen den Predigttext. Sie sollten mit in die Predigt einflie\u00dfen.&nbsp; Empfehlenswert ist auch die Lekt\u00fcre von Johannes 11, \u201e<em>die Auferweckung des Lazarus<\/em>\u201c. Hierbei werden in den Versen: 3f; 11, 14, 19, 33 und 38 \u00c4hnlichkeiten zu den Synoptikern deutlich.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Wuppertaler Studienbibel<\/p>\n<p>* Schlatters Auslegung des Neuen Testamentes<\/p>\n<p>Bitte studiert auch den hilfreichen Predigttipp von Stefan Greiner vom 22.09.2002 zu (Lukas 8, 40-56) unter <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-22-9-2002-lukas-8-40-56\/\">https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-22-9-2002-lukas-8-40-56\/<\/a><\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>V 18:<\/strong> \u201e<strong><em>da kam einer, der Oberen<\/em><\/strong>\u201c \u2013 Jairus war Synagogenvorsteher. Er trug die Verantwortung in der Synagoge. Dar\u00fcber, \u201ewer\u201c sprach und \u201ewas\u201c gesprochen bzw. gelehrt wurde.<\/p>\n<p>\u201e<strong><em>er fiel vor ihm nieder<\/em><\/strong>\u201c \u2013 Jairus f\u00e4llt vor Jesus nieder, er offenbart seinen Glauben an\/in Jesus, dass er heilen kann. Er macht sich dadurch angreifbar vor seinem Volk bzw. den Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten.<\/p>\n<p>\u201e<strong><em>Komm lege deine Hand auf und sie wird lebendig werden<\/em><\/strong><em>!<\/em>\u201c \u2013 Jairus vertraut auf die Kraft Jesu.<\/p>\n<p><strong>V 20: <\/strong>\u201e<strong><em>eine Frau, die seit zw\u00f6lf Jahren, den Blutfluss hatte<\/em><\/strong>\u201c \u2013 Die Situation der Frau:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Einsamkeit<\/strong>: zw\u00f6lf Jahre \u201e<em>unrein<\/em>\u201c laut Gesetz bedeuteten f\u00fcr sie: zw\u00f6lf Jahre ohne Umarmung, also ohne soziale Kontakte, ohne Gottesdienst, und ohne seelische Kraft<\/li>\n<li><strong>Leidvoll<\/strong><\/li>\n<li><strong>W\u00fcrdelos<\/strong><\/li>\n<li><strong>Chancenlos<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mittellos<\/strong> \u2013 sie sitzt quasi im Mangel&nbsp; &#8211; wahrscheinlich ist alles f\u00fcr \u00c4rzte draufgegangen<\/li>\n<li><strong>Gesetzlos<\/strong><\/li>\n<li><strong>Hoffnungslos<\/strong><\/li>\n<li><strong>Frage<\/strong>: \u201e<strong>Warum?<\/strong>\u201c \u2013 Welche S\u00fcnde habe ich getan?<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201e<strong><em>und ber\u00fchrte den Saum seines Gewandes<\/em><\/strong>\u201c \u2013 <strong>Unreinheit trifft auf absolut g\u00f6ttliche Reinheit!<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sie wiedersetzt sich den Vorschriften!<\/li>\n<li>Sie dr\u00e4ngt sich durch \u201e<em>die Reinen<\/em>\u201c und macht sie durch ihre Ber\u00fchrung laut Gesetz \u201eunrein\u201c! Sie nimmt das in Kauf!<\/li>\n<li>Sie beansprucht Jesus als ihren Helfer und Retter! Darin sieht Jesus ihren Glauben!<\/li>\n<li>Der Glaube der Frau: \u201e<strong><em>NUR<\/em><\/strong>\u201c den Saum, dann werde ich gesund! Hautkontakt h\u00e4tte wahrscheinlich die Menge aufgewiegelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>V 22<\/strong>: Jesus erkennt den \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c der Frau. \u201e<em>Dein Glaube<\/em>\u201c an mich und die Kraft dahinter, Gott! &#8211; Jesus heilt hier quasi \u201eto go\u201c auf dem Weg in das Haus des Jairus, der ja auch sehns\u00fcchtig auf ein Wunder hofft. Markus schreibt dazu (5,29): \u201e<em>sie sp\u00fcrte es am Leibe<\/em>\u201c \u2013 sie sp\u00fcrt ihre sofortige Genesung, sie sp\u00fcrt die \u201e<strong><em>Gnade<\/em><\/strong>\u201c die ihr durch Jesus widerfahren ist! <strong>Gnade ist sp\u00fcrbar \u2013 an Leib und Seele!<\/strong> Das \u201e<strong><em>Sp\u00fcren<\/em><\/strong>\u201c l\u00e4sst sie erzittern (Mk. 5,33) vor Erleichterung, zw\u00f6lf Jahre der Isolation und Hoffnungslosigkeit werden verwandelt in W\u00fcrde, die Jesus f\u00fcr sie wiederhergestellt hat. Sie ist wieder voll hergestellt! Rein k\u00f6rperlich und so wieder voll integrierbar in die Gesellschaft! V\u00f6llig heil! Nun ist sie bereit \u201e<em>ihm die Wahrheit zu sagen<\/em>\u201c. Die Frau ist umgekehrt! Jesus hat sein Ziel erreicht! Er nennt sie \u201e<em>meine Tochter<\/em>\u201c \u2013 er macht sie zu einem K\u00f6nigskind nach seinem Herzen \u2013 er integriert sie in seine Familie \u201e<em>der Kinder Gottes<\/em>\u201c. Laut Markus sagt Jesus zu ihr (5,34): \u201e<em>geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage!<\/em>\u201c Jesus zeigt an der Frau was er meint, wenn er sagt (Mk. 11,24): \u201e<em>Darum sage ich euch: Alles, was ihr betet und bittet, glaubt <strong>nur<\/strong>, dass ihr&#8217;s empfangt, so wird&#8217;s euch zuteilwerden<\/em>.\u201c Jesus fordert einen \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c! Lukas beschreibt das so (Lk. 8,50): \u201e<em>F\u00fcrchte dich nicht; <strong>glaube nur<\/strong>, so wird sie gesund!<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>V 23f:<\/strong> \u201e<em>die Fl\u00f6tenspieler und das Get\u00fcmmel<\/em>\u201c \u2013 Menschliches Handeln = \u201e<em>Get\u00fcmmel<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Jesus hat sich von der Frau aufhalten lassen und hat sicher die Anspannung des Vorstehers und des Get\u00fcmmels noch st\u00e4rker werden lassen. Nach j\u00fcdischem Gesetz hat er sich auch von der Frau verunreinigen lassen! Trotzdem geht er in das Haus des Synagogenvorstehers. Eigentlich undenkbar! Jesus der trotzdem geht und der Vorsteher, der es zul\u00e4sst, f\u00fcr seine Tochter! Das Gesetz ist grad zweitrangig! Jesus handelt so, wie er es sp\u00e4ter am Kreuz erf\u00fcllen wird, f\u00fcr die Tochter, den Vater, das Get\u00fcmmel und f\u00fcr dich!<\/p>\n<p><strong>Jesu Handeln<\/strong>: Ruhe schaffen!<\/p>\n<ul>\n<li>Ruhe schaffen zum Handeln!<\/li>\n<li>Jesus l\u00f6st die Trauer auf! Er ist das Leben! Er schenkt das Leben!<\/li>\n<li>Jesus bereinigt das Haus, wie er sp\u00e4ter auch den Tempel reinigen wird!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Menschliches Handeln<\/strong>: Spott!<\/p>\n<ul>\n<li>Aus Trauer wird Spott! Aus Tr\u00e4nen wird Lachen!<\/li>\n<li>Das, was hier beschrieben wird ist unglaublich oberfl\u00e4chliche Trauer! Das ist das Lachen des Unglaubens!<\/li>\n<li><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>V 25<\/strong>: \u201edas M\u00e4dchen stand auf\u201c: Markus beschreibt diesen Moment wie folgt: \u201e<em>Talita kum! \u2013 das hei\u00dft \u00fcbersetzt: M\u00e4dchen, ich sage dir, steh auf!<\/em>\u201c \u2013 Jesus nimmt deine Hand und stellt deine W\u00fcrde wieder her! Komm, steh auf! \u201e<em>Talita kum!<\/em>\u201c Auch hier fordert Jesus einen \u201e<strong><em>NUR<\/em> \u2013 Glauben<\/strong>\u201c \u2013 \u201e<strong>NUR<\/strong>\u201c = <strong>Gott allein kann!<\/strong> Das, was Jesus hier fordert, ist nicht \u201enur\u201c ein einmaliger Vorgang, nein, das ist \u201edie\u201c Demut die er fordert: \u201e<em>Ich brauche Gott!<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>V 26<\/strong>: \u201eUnd diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land\u201c \u2013 Jesu Handel bleibt nicht ohne Folgen in der Welt!<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Jesus heilt in diesem Text zwei Menschen, deren Situation nicht auswegloser sein kann. Die Tochter eines Vorstehers wird geheilt, weil der Vater glaubt! Die von Krankheit geschundene und von Einsamkeit geplagte Frau, wird \u201eto go\u201c auf dem Wege geheilt. Beide verbindet die Forderung Jesu: \u201e<strong><em>Glaube nur!<\/em><\/strong>\u201c Das Wunder der Wiederherstellung, sollte die Predigt dominieren. Wunder sind ein Handeln Jesu am Menschen, um Gott in seiner Barmherzigkeit zu verherrlichen, denn \u201e<em>Er ist Herr!<\/em>\u201c Jesus l\u00e4sst im Wunder tief in das Reich Gottes blicken! \u201e<em>Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verk\u00fcndigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verk\u00fcnden ein gn\u00e4diges Jahr des Herrn, und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu tr\u00f6sten alle Trauernden.<\/em>\u201c Jesaja 61,1f<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Wir leben in einem sehr reich gesegneten Umfeld. F\u00fcr jede Art von Krankheit gibt es einen Spezialisten und ein Mittel zur Behandlung und obendrein physische und psychische Behandlungen jeglicher Art. Bei langwierigen Heilungswegen gibt es sogar die M\u00f6glichkeit einer Reha bzw. einer Kur, soweit wie deine Krankenkasse in Spendierlaune ist. Damals war die medizinische Versorgung bei weitem auf ein Minimum dessen reduziert. Hoffnung lag im \u201e\u00dcbernat\u00fcrlichen\u201c. Im Text wird von zwei Menschen berichtet, die \u201enur\u201c noch eine Hoffnung haben: Jesus Christus, der Wanderprediger, der in ihre Umgebung kommt. Die Situation damals und die Situation heute scheinen v\u00f6llig unterschiedlich zu sein und doch sind sie in einem Punkt identisch: \u201e<strong><em>F\u00fcrchte dich nicht, glaube nur, dann wird dir geholfen!<\/em><\/strong>\u201c Das was damals an medizinische Versorgung gefehlt hat, ist heute eine allumfassende Versorgung, die den Blick auf Jesus verbauen kann. \u201e<em>Glaube nur!<\/em>\u201c fordert uns t\u00e4glich heraus und braucht die dem\u00fctige Erkenntnis: \u201e<em>Ich brauche Gott!<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt k\u00f6nnte ein Zeugnis des Verk\u00fcndigers oder eines Gemeindegliedes zum Inhalt haben. Um eines zu verdeutlichen: Der Glaube an Jesus Christus ist ein \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glaube<\/em><\/strong>\u201c und der lebt aus dem Vertrauen heraus, dass Gott Wunder vollbringen kann! Er ist der Sch\u00f6pfer und kann seinem Gesch\u00f6pf die W\u00fcrde zur\u00fcckschenken, ja, es wieder heil machen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt soll dazu ermutigen, dass es einen \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c braucht, der von Gott Gro\u00dfes erwartet.<\/p>\n<p>Gott ist nichts unm\u00f6glich!<\/p>\n<p>\u201e<em>Alles ist m\u00f6glich dem, der da glaubt!<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn die Heilung vielleicht ausbleibt, bleibt ER trotzdem der Gott, der dich sieht und durchtr\u00e4gt!<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c, dann wird durch Jesus alles lebendig!<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>a) (V. 18-19) \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c \u2013 der j\u00fcdische Vorsteher bittet f\u00fcr seine Tochter<\/p>\n<p>b) (V. 20-22) \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c \u2013 die Heilung \u201eto go\u201c eine hoffnungslose Frau erkennt Jesus und ergreift \u201e<em>nur<\/em>\u201c den \u201e<em>Saum seines Gewandes<\/em>\u201c<\/p>\n<p>c) (V. 23-26) \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c \u2013 die Heilung des Kindes<\/p>\n<p>d) \u201e<strong><em>NUR \u2013 Glauben<\/em><\/strong>\u201c \u2013 welche Chancen ergeben sich f\u00fcr deinen Alltag?<\/p>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Lied: Albert Frey: Jesus ber\u00fchre mich<\/li>\n<li>als Einstieg Jonathan Leistner: \u201e<em>Glaube nur!<\/em>\u201c <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KcOVTW0CkTs\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KcOVTW0CkTs<\/a> herausfordernder Text, um \u00fcber sich selber nachzudenken: Bin ich mir sicher oder glaube ich?<\/li>\n<li>Poetry Slam: \u201eIch glaube\u201c: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R6MESrghRXc\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=R6MESrghRXc<\/a> als nachdenklicher Abschluss zur Predigt<\/li>\n<li>Es w\u00fcrde sich anbieten, die Begebenheiten des Predigttextes bzw. die Zusatzinformationen aus den beiden Vergleichstexten lebendig zu erz\u00e4hlen bzw. als Anspiel im hier und heute aufzuf\u00fchren. (Anfrage an den Jugendkreis J)<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Danny Mitschke)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eNUR \u2013 Glauben!\u201c \u2013 dann wird durch Jesus alles lebendig Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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