{"id":3744,"date":"2019-06-26T08:27:00","date_gmt":"2019-06-26T06:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3744"},"modified":"2019-07-04T08:27:36","modified_gmt":"2019-07-04T06:27:36","slug":"predigthilfe-vom-28-juli-2019-epheser-6-1-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-28-juli-2019-epheser-6-1-4\/","title":{"rendered":"P&#8217;redigthilfe vom 28. Juli 2019 &#8211; Epheser 6, 1-4"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Suche Frieden und jage ihm nach<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit Jesus Familie meistern: Kinder im Herrn erziehen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Epheser 6,1-4<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Ephesus war zur Zeit des Paulus ein Schmelztiegel vieler V\u00f6lker, Religionen und magischer Kulte. Der Tempel der Artemis oder Diana geh\u00f6rte zu Weltwundern. Prostitution war gesetzlich erlaubt und noch heute findet man auf der Marmorstra\u00dfe die eingemei\u00dfelten Wegweiser, die zum Bordell gewiesen haben. Es gab die Ehefrau als Hausdame, es gab die Geliebte oder Prostituierte f\u00fcr den Sex. So waren die Menschen gepr\u00e4gt, etwas anderes kannten sie nicht. Besonders hart war die heidnisch-r\u00f6mische Welt f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<p>Wenn ein Kind seine Kindheit einigerma\u00dfen gesund \u2013 k\u00f6rperlich wie seelisch \u2013 \u00fcberlebte, konnte es froh sein. Sex mit Kindern war gang und g\u00e4be. Der Kaiser hielt sich den Knaben Sporus. Eltern durften unerw\u00fcnschte, schw\u00e4chelnde oder behinderte Kinder dem Tod \u00fcberlassen, ohne daf\u00fcr bestraft zu werden. In Ephesus gab es eine grausame Sitte: Dem Vater wurde das Neugeborene Kind zu F\u00fc\u00dfen gelegt, wandte er sich ab, so bedeutete das den Tod des Kindes. Paulus wusste sicherlich um diese Sache und wendet sich deshalb im Text besonders an die V\u00e4ter. Durch den damals \u00fcblichen Partnerwechsel wurden Kinder oft als belastend empfunden. Sie standen den pers\u00f6nlichen Interessen im Weg. Ein Vater hatte damals das lebenslange Recht seine Kinder (auch im Erwachsenenalter) zu bestimmen. Ausbeutung von Kindern durch Arbeitsdienst, Prostitution und Verkauf als Sklaven geh\u00f6rten zur Normalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Und dann haben die Epheser das Evangelium geh\u00f6rt und wurden Christen. Das war Revolution, v\u00f6lliger Kontrast zum Bisherigen, im Gesch\u00e4ftsleben, in den Familien und im Verh\u00e4ltnis Eltern Kinder und umgekehrt.&nbsp; Deshalb war jetzt entscheidend wo nehmen sie ihre Orientierung her. Was ist neuer Ma\u00dfstab f\u00fcr die Nachfolger Jesu.&nbsp; Die Art Ephesus kann das nicht mehr sein, das war vielen klar. Aber mit der Zeit wurden die Jesusnachfolger von Ephesus wieder \u201efreier\u201c, wollten vieles nicht mehr so eng sehen, hatten gute Freunde in der Gesellschaft, nahmen selbst w\u00fcrdevolle Positionen ein und verloren ihre Eindeutigkeit. Hymen\u00e4us und Alexander werden in 1. Tim 3, 20 als solche Irrlehrer genannt.<\/p>\n<p>Wir sind heute genau an diesem Punkt in der Gemeinde Jesu.&nbsp; Wir sind in vielem \u201efreier\u201c geworden. Zusammenleben vor der Ehe, in Scheidungsfragen, beim Thema Abtreibung, (in unserer Gesellschaft werden an jedem Arbeitstag fast 1000 Kinder abgetrieben), im Mitmachen bei l\u00e4ngst grenz\u00fcberschreitenden Themen, bei der Gier nach Geld und Ehre. Wir erleben viele Beispiele von Gewalt an Kindern, der sexuelle Missbrauch ist ja nur die Spitze eines riesigen Eisberges. Gott gab dem Menschen eine eindeutige Zuordnung: \u201eEr schuf sie als Mann und als Frau\u201c.<\/p>\n<p><strong>Deshalb seid Nachahmer, deshalb gebt dem Teufel keinen Raum, in euren Ehen in euren Beziehungen, im Verh\u00e4ltnis zu euren Kindern, kein h\u00e4ssliches Wort soll da fallen.&nbsp; Eph.&nbsp; 5,1. All das hat sich aber wieder eingeschlichen bei euch Ephesern. Wacht auf und lebt wieder wie Lichtleute, Jesusleute und nicht die Art von Ephesus. <\/strong><\/p>\n<p>Deshalb hat Paulus den Christen einen Brief geschrieben. Er ging an die Gemeinde, an Gl\u00e4ubige, die in der Gefahr standen, die alte Art wieder zu leben. Sp\u00e4ter lesen wir in der Offenbarung, dass dann nicht mehr Paulus, sondern der Auferstandene Christus dieser Gemeinde einen Brief schrieb. Der Vorwurf dort: ihr haltet das Gemeindeleben noch am Laufen, aber die erste Liebe zu Christus fehlt: klare Ansage: Ich habe gegen euch \u2013 bekehrt euch! Offb. 2<\/p>\n<p>Dieser Kontext und die Hintergr\u00fcnde sind wichtig, um die damalige Situation zu verstehen und wir erkennen wieder einmal die Aktualit\u00e4t des Wortes Gottes.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Bitte studiert auch den hilfreichen Predigttipp von Eckhardt L\u00f6ffler vom 15.02.2009 zu (Epheser 6,1-9) unter <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-15-2-2009-epheser-6-1-9\/\">https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-15-2-2009-epheser-6-1-9\/<\/a>. Beachtenswerte Anmerkungen zum Predigttext bietet z.B. die MacArthur Studienbibel. Bibel-Kommentar Band 14 von Helge Stadelmann, Edition-C, Wuppertaler Studienbibel.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>R\u00fcckblick auf Vers 21: Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi.&nbsp; Zun\u00e4chst geht es gar nicht um irgendeine Unterordnung, sondern darum: Wollt ihr euch in allen Fragen des Lebens in die Ordnung Christi stellen? <\/strong>Das Evangelium hat seine Spitze in dem Bekenntnis:&nbsp; JESUS ist der Herr. Diese Unterordnung geschieht immer aus freien St\u00fccken, durch die Bitte:&nbsp; Jesus sei du mein Herr, ich will dir geh\u00f6ren, am Kreuz hat Jesus seine Liebe und Wertsch\u00e4tzung gezeigt, hat uns befreit von allen anderen M\u00e4chten. Ihr seid teuer erkauft, werdet doch nicht wieder der Menschen Knechte. (1. Kor.7,23) Es geht deshalb nicht um eine gesellschaftliche Revolution, sondern um die Prinzipien der Nachfolge.<\/p>\n<p>Im heutigen Text greift Paulus ein Konfliktfeld auf, das gesellschaftlich brennend war:<\/p>\n<ol>\n<li>das Verh\u00e4ltnis Kinder zu den Eltern<\/li>\n<li>und das Verh\u00e4ltnis und die Verantwortung der V\u00e4ter (und M\u00fctter) zu den Kindern<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 <\/strong><strong>Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Auflehnung und Gehorsamsverweigerung steckt tief in uns Menschen und bestimmen uns schon in jungen Jahren. Deshalb gibt Paulus Hilfestellung f\u00fcr dieses wichtige Thema. Es ist biblische P\u00e4dagogik, die gerade in unserer Zeit heute so wichtig und zielf\u00fchrend ist.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Es w\u00e4re gut, diesen ersten Teil des Textes in einer Kinder- oder Jungscharstunde gesondert nachzuarbeiten, oder die Kinder an diesem Gottesdienst teilnehmen zu lassen und das ganze kindgerecht zu predigen (in der Regel sind unsere Kinder in der Kinderbetreuung).<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Es kann ja sehr aktuell und herausfordernd sein, zun\u00e4chst mal \u00fcber mein \u201eVater sein\u201c nachzudenken. Bin ich Vater und Erzieher wie die Bibel es beschreibt? Ich m\u00f6chte ausdr\u00fccklich die \u201eUnterordnung\u201c aus Kap. 5, 21-33 zu Grunde legen, wo aufgezeigt wird, dass vor Gott die erste Verantwortung bei uns M\u00e4nnern liegt. &nbsp;Bin ich als Vater \u201egeistlicher Leiter und Priester\u201c in meiner Familie. Zu oft erlebe ich, dass diese Aufgabe mehr von den M\u00fcttern wahrgenommen wird. Paulus spricht hier in Vers 4 aber explizit die V\u00e4ter an. Wer betet mit den Kindern? Wer erz\u00e4hlt die biblischen Geschichten? Wer ist Vorbild im Glauben? Bin ich als Vater pr\u00e4sent in der Familie oder spiele ich nur eine untergeordnete Rolle? Nehme ich diese Verantwortung wahr, neben Gemeinde, Arbeit und Hobby?<\/p>\n<p><strong>Es geht in unseren Versen um eine doppelte Unterordnung:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Um die Unterordnung der Eltern unter den Willen Gottes und die biblische P\u00e4dagogik<\/li>\n<li>Um die Unterordnung der Kinder unter die Eltern<\/li>\n<\/ul>\n<p>und ich m\u00f6chte ganz bewusst die Reihenfolge so aufz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>V 4 V\u00e4ter, die eine Unterordnung von Frau und Kindern erwarten, sollten ernsthaft pr\u00fcfen, ob sie der Familie wirklich Priester und Vorbilder sind, wie Christus. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Gewinnung der Familie zum Glauben an den Herrn waren zuerst die V\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong>2.3.1 Die Verantwortung der Kinder &#8211; Gehorsam nach Gottes Willen&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong><\/p>\n<p>Es ist nach Gottes Ordnung, wenn Kinder ihren Eltern gehorchen. Es tut Kindern gut, sich anleiten zu lassen und die elterliche Autorit\u00e4t zu akzeptieren. Nat\u00fcrlich ist das ganz eng mit der guten gottgewollten Erziehung verkn\u00fcpft. Vier Gr\u00fcnde nennt Paulus, wenn es um den Gehorsam der Kinder geht.<\/p>\n<ul>\n<li>Es ist recht und Gottes gute Ordnung, wenn Kinder ihren Eltern gehorsam sind, so hat Gott Familie gedacht und geplant. Im Herrn d.h. aus der kindlichen Liebe zu Jesus heraus, Kinder k\u00f6nnen das fassen und leben, Kinder empfinden und wissen sehr schnell, wo sie diese Grenze \u00fcberschreiten. Und Eltern sind ihnen gegeben, genau im gleichen Verantwortungsschema, wie Christus, Mann, Frau \u2013 und Christus hat nie despotisch geherrscht.<\/li>\n<li>Es ist schriftgem\u00e4\u00df nach 2. Mose 20,12; Ehre Vater und Mutter, Gott hat das in seinem Wort so festgelegt, deshalb haben wir die Kinderbibel gelesen mit unseren Kindern, dass sie dieses \u201eim Herrn sein\u201c ganz fr\u00fch begreifen und annehmen (keine Garantie, sondern Gnade und Geschenk).<\/li>\n<li>Es ist im Interesse der Kinder, dass es dir wohlergehe. Kinder die sich anleiten lassen f\u00fcr den guten Weg mit Gott gilt dieses Versprechen Gottes.<\/li>\n<li>Es f\u00fchrt zu einem erf\u00fcllten Leben \u201eund du lange lebest\u201c \u2013 hier schon tragen Menschen einen Gewinn davon. Negativbeispiel sind die beiden S\u00f6hne Elis \u2013 Hophni und Pinchas, windige Burschen, unbelehrbar und ungerecht. An der Bundeslade frech und respektlos haben sie den Vater missachtet und Gott ins Gesicht geschlagen. Opferfleisch, das Gott zustand, f\u00fcr sich genommen, Frauen die ihren Dienst am Heiligtum verrichtet haben missbraucht und vergewaltigt. Gott hat ihnen das Leben genommen als junge Familienv\u00e4ter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es geht in allem immer um Beziehung und nicht um blinden Buchstabengehorsam und nat\u00fcrlich um Verantwortung und damit sind wir bei den Eltern.<\/p>\n<p><strong>2.3.2 Autorit\u00e4t nach Gottes Vorstellung<\/strong> \u2013 Eltern Moses, David, Eli, Jairus<\/p>\n<p>\u201eIhr V\u00e4ter reizt eure Kinder nicht zum Zorn\u201c, rein vom Wort her ist zun\u00e4chst nur der Vater angesprochen, wir finden aber viele Stellen wo es um die Eltern, also um beide geht.<\/p>\n<p>Eine willk\u00fcrliche Autorit\u00e4t ist nicht nach der Ordnung Gottes, es kann immer nur die von Gott gepr\u00e4gte Hirtenfunktion der Eltern \u00fcber die Kinder sein. In Hebr. 11,23 entdecken wir die Eltern von dem kleinen Mose, die Autorit\u00e4t nach Gottes Vorgabe leben. Sie sch\u00fctzen ihren Sohn, trotz des Gebots Pharaos und nehmen damit ihre Hirtenautorit\u00e4t ernst.<\/p>\n<p>Vater oder Mutter sollen Kinder nicht zum Zorn, zum Widerspruch reizen. Es gibt kein Recht auf unvern\u00fcnftige, despotische Forderungen. Den Eltern ist von Gott eine ganz hohe Verantwortung auferlegt und immer stehen sie in der Verantwortung vor ihm und in der ersten Reihe stehen immer die V\u00e4ter. Ausdr\u00fccklich spricht Paulus Zucht und Ermahnung an, es geht also nicht um Regellosigkeit, wie in der antiautorit\u00e4ren Erziehung, sondern um Erziehen, Ermahnen, Zurechtweisen in der Verantwortung vor Gott. Das Wort ermahnen finden wir ja in Thess. 5, wo es darum geht, einen Menschen wieder zurecht zu bringen, der aus dem Takt gekommen ist. Eltern haben die Verantwortung in F\u00fcrsorge und Begleitung Kinder zu erziehen, ihnen Wertsch\u00e4tzung und Anerkennung zu geben. Paulus reagiert auf das \u201eRecht\u201c in Ephesus, ein Leben lang \u00fcber die Kinder zu herrschen mit dem Wort: \u201eReizt eure Kinder nicht zum Zorn\u201c. Das war etwas v\u00f6llig Neues. Kinder sind nie mein Eigentum, sondern anvertraut mit dem Ziel sie zu Gott hin zu erziehen. So wie Kinder \u201eim Herrn\u201c gehorchen sollen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Zur Predigtvorbereitung hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) verschiedener Predigten. &nbsp;Diese Botschaften findet ihr unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/\">www.sermon-online.de<\/a>, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [z.B. Eph. 6,1-4] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich halte diese Predigt, weil meiner Meinung nach, gerade in unserer Zeit, eine unbiblische P\u00e4dagogik gelehrt wird. Siehe \u201eKinderrechte ins Grundgesetz\u201c und damit Angriff auf das elterliche Recht der Kindererziehung oder auch das fr\u00fche Herausl\u00f6sen der Kinder aus den Familien. Gerade deshalb ist es wichtig in den Familien nach Gottes guten Vorgaben zu handeln und das Wort Gottes als Grundlage meiner Erziehung zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte jungen Eltern Mut machen, die Freude und Chance der Pr\u00e4gung in den ersten Jahren ihrer Kinder nicht an andere abzugeben. In dieser Zeit werden wesentliche Grundlagen f\u00fcr das Leben gelegt, siehe 1.Samuel 1 und 2 und die 3 Jahre Samuels bei seiner Familie.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte die sch\u00f6ne Aufgabe der Erziehung und die hohe Verantwortung der V\u00e4ter (und M\u00fctter) f\u00fcr den priesterlichen Dienst in der Familie verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Und den Kindern den Gehorsam unter Gottes Wort und die Liebe und Achtung der Eltern gro\u00df machen.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Verantwortung und Autorit\u00e4t der Eltern Vers 4<\/li>\n<li>Verantwortung und Aufgabe der Kinder Vers 1-2<\/li>\n<li>Zusage und Segen in der Nachfolge Vers 3<\/li>\n<\/ol>\n<p>Gliederungsvorschlag (nach Dr. Helge Stadelmann)<br \/>\n1. Gehorsam, wie Gott ihn will<br \/>\n2. Autorit\u00e4t, wie Gott sie sich vorstellt<\/p>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Einleitung mit der Frage: Was ist kinderfreundlich? Auf der Hompage des Familienministeriums:<\/p>\n<p>\u201eMehr Betreuungspl\u00e4tze f\u00fcr die unter 3-j\u00e4hrigen\u201c. Ist das kinderfreundlich?<\/p>\n<p>Wie stehen wir zu Grundrechten von Kindern im Grundgesetz. Ist das etwas Gutes oder ist es eine Entm\u00fcndigung der Erziehungsverantwortung von Eltern und staatlicher Zugriff auf unsere Kinder?<\/p>\n<p>Wir haben einen unaufgebbaren Auftrag an den Kindern. Das steht sogar im Grundgesetz:<\/p>\n<p>Artikel 6, Absatz 2 \u2013 Pflege und Erziehung der Kinder sind das nat\u00fcrliche Recht der Eltern und die zuf\u00f6rderst ihnen obliegende Pflicht.<\/p>\n<p>Beispiele:<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Gehorsam nach Gottes Willen \u2013 das Negativbeispiel: Hophni und Pinchas, 1. Samuel 2;&nbsp; Davids Erziehung mit seinen S\u00f6hnen<\/li>\n<li>Autorit\u00e4t nach Gottes Vorstellung \u2013 Eltern Moses, Jairus<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Hans Pfau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Suche Frieden und jage ihm nach Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit Jesus Familie meistern: Kinder im Herrn erziehen Predigttext:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Epheser 6,1-4 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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