{"id":3739,"date":"2019-06-27T19:01:48","date_gmt":"2019-06-27T17:01:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3739"},"modified":"2019-06-27T19:01:49","modified_gmt":"2019-06-27T17:01:49","slug":"predigthilfe-vom-4-august-2019-4-mose-161-35-176-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-4-august-2019-4-mose-161-35-176-15\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 4. August 2019 &#8211; 4. Mose 16,1-35; 17,6-15"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Von Gott geleitet durch die W\u00fcste<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema:<\/strong><strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Den Priester Gottes achten \u2013 Folgen eines Aufstandes<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gottesdienst Einleitung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heb 8,1-15 <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext <\/strong><\/p>\n<p>Der Text bildet die Fortsetzung von der im Februar 2019 begonnen Predigtreihe aus dem 4. Buch Mose mit dem Oberthema: \u201eVon Gott geleitet durch die W\u00fcste\u201c. Die Texte betonen jeweils ein \u201eAchtgeben\u201c auf eine spezielle Anweisung Gottes deren Missachtung aber t\u00f6dliche Folgen hatte. Wir wollen darum auf Gottes Worte und Anweisungen \u201eachten\u201c und erkennen, dass die bewusste Auflehnung gegen Gottes Wort kein harmloser Kavaliersdelikt ist. Vielmehr f\u00fchrt das Achthaben zum Leben und die Missachtung zum Tod.<\/p>\n<p>Der vorliegende Text beschreibt wiedermal eine Streitigkeit um die von Gott geregelten Leitungs- und Verantwortungsbereiche innerhalb des Volkes. Wie schon in 4. Mose 12 wurden die von Gott gegebenen Ordnungen nicht akzeptiert. Damals wurde die Stellung Moses als Leiter und Prophet des Volkes Israels angegriffen. Nun ging es gegen Aaron und seine S\u00f6hne, die den Priesterdienst an der Stiftsh\u00fctte t\u00e4tigten. Eine Gruppe von Leviten und anderen aus dem Volk (Rotte Korah) forderten Gleichberechtigung, mehr Demokratie und beanspruchten die gleichen Rechte wie Mose und Aaron. Der Konflikt spitzt sich zu, bis der HERR selbst richterlich eingreifen muss, die Anf\u00fchrer t\u00f6tet und die Erw\u00e4hlung des Priesteramtes von Aaron und seinen S\u00f6hnen best\u00e4tigt. Das harte Gerichtsurteil Gottes gegen die Aufst\u00e4ndler brachte nun das ganze Volk dazu, gegen Mose du Aaron zu rebellieren. Wieder muss Gott eingreifen, so dass im Ganzen 14950 unter dem Volk starben. Nur dem Priesterdienst Aarons ist es zu verdanken, dass das Sterben unter dem Volk aufh\u00f6rte und es nicht ganz vernichtet wurde. Aaron nimmt mitten im Gerichtsgeschehen eine exklusive Priesterrolle ein und bittet Gott um S\u00fchnung f\u00fcr das Volk, das seine Stellung ablehnte. Genau die Person, gegen die sich das Volk auflehnte, wurde ihnen zur Rettung.<\/p>\n<p>Der Zielgedanke der Predigt ist, aufzuzeigen, dass Aaron der Hohepriester ein Abbild auf Jesus Christus ist. Jesus ist der von Gott erw\u00e4hlte Priester und Mittler, den wir achten sollen. Unser Priester (Mittler) ist allein Jesus \u2013 er bewahrt uns vor dem Gericht und Zorn Gottes \u2013 er schafft Vers\u00f6hnung und an ihm f\u00fchrt kein Weg zum Heil vorbei.<\/p>\n<p>Weitere Gedanken k\u00f6nnen sein: Warum begehrt der Mensch gegen Gottes Ordnung auf? Was steckt hinter dem Drang nach Gleichberechtigung? Warum lassen sich so schnell Mitl\u00e4ufer f\u00fcr eine Anklage gegen eine eingesetzte Leitung finden? Welche Folgen hat die Rebellion und Ablehnung gegen Gottes Ordnung? Wie kann der Mensch dem Gericht und Tod entkommen?<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><em>Maier, Gerhard,<\/em> Wuppertaler Studienbibel, \u201eDas vierte Buch Mose\u201c, Brockhaus Verlag<\/p>\n<p><em>Wiersbe, Warren.W,<\/em> \u201eSei zuverl\u00e4ssig\u201c Studien des Alten Testamentes 4Mo 1-16, CLV<\/p>\n<p><em>Mackintosh, C.H.,<\/em> \u201eDie f\u00fcnf B\u00fccher Mose \u2013 Gedanken zum 4.Buch Mose\u201c, CSV<\/p>\n<p><strong>1.2 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Vorbereitung ist es zu empfehlen beide Kapitel (4Mose 16 und 17) ganz zu lesen.<\/p>\n<p>Eine Einteilung des Textes hilft, den Zusammenhang des Geschehens zu erfassen und wenn m\u00f6glich in der Predigt nachzuerz\u00e4hlen, da eine gesamte Textlesung zu lange w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>4Mo 16,1-3<\/strong>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Gruppe von 250 M\u00e4nnern rottet sich gegen Mose und Aaron zusammen. Sie begehren dasselbe Priesteramt wie Aaron und seine S\u00f6hne, obwohl diese als Leviten bereits eine bevorzugte Stellung an der Stiftsh\u00fctte besa\u00dfen (siehe 2.1).<\/p>\n<p>V.1-3 Korah, der den Aufstand anf\u00fchrte, war ein Levit aus dem Hause Kahat. Diese waren von Gott beauftragt an der Errichtung der Stiftsh\u00fctte mitzuhelfen und auf der Reise die Ger\u00e4te des Allerheiligsten zu tragen. So nah an die Stiftsh\u00fctte durften sonst nur noch die Priester kommen (vgl. 4Mo 4,1-15). Korah (bedeutet: Kahlkopf) brachte angesehene M\u00e4nner und Leiter aus anderen St\u00e4mmen dazu, sich gegen die eingesetzte Ordnung zu emp\u00f6ren und diese wehrten sich gegen die gef\u00fchlte Bevormundung durch Mose.<\/p>\n<ul>\n<li>Immer wenn sich das Volk gegen die von Gott eingesetzte F\u00fchrung von Mose und Aaron stellten, kam es zu Schwierigkeiten.<\/li>\n<li>Oft forderten einflussreiche und angesehen Pers\u00f6nlichkeiten im Volk mehr Mitspracherecht, mehr Demokratie und Gleichstellung \u2013 vordergr\u00fcndig im Auftrag oder zum Wohl des ganzen Volkes.<\/li>\n<li>Eigentlicher Grund ist aber dann oft pers\u00f6nlicher Natur. Weil Unzufriedene (hier Korah, Datan und Abirim) vor allem f\u00fcr sich die gleiche Autorit\u00e4t und Macht beanspruchen.<\/li>\n<li>Sie begehrten mehr als das, was Gott ihnen bereits gab (vgl. R\u00f6m 12,3-4+16)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 16,4-12&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/strong>Mose erinnert an ihren bereits bevorzugten Levitendienst und l\u00e4sst die Anf\u00fchrer der Gruppe rufen, um die Angelegenheit vor Gott zu kl\u00e4ren. Denn schlie\u00dflich war das Priesteramt Gottes Idee und keine eigenm\u00e4chtige Amtseinf\u00fchrung von Mose und Aaron.<\/p>\n<ul>\n<li>Mose dem\u00fctigt sich vor Korah, weil er um den Ernst der Lage wei\u00df und die Folgen eines Aufstandes gegen Gottes Wort und Willen kennt (vgl. 3Mo 10 Tod der ungehorsamen S\u00f6hne Aarons; 3Mo 24 Steinigung eines Gottesl\u00e4sterers; 4Mo 12 Aussatz von Mirijam).<\/li>\n<li>Mose f\u00e4ngt keine Diskussion an, versucht nicht ihre festentschlossene Meinung und Rebellion umzustimmen, sondern bittet den Herrn um Antwort.<\/li>\n<li>Weder Moses noch Korahs Meinung gelten. Bei Unstimmigkeiten z\u00e4hlt Gottes Meinung. Gottes Wort soll Kl\u00e4rung bringen und Gott soll das Urteil sprechen.<\/li>\n<li>Ein selbsts\u00fcchtiges Verlangen nach Autorit\u00e4t und die Auflehnung gegen Leitungen findet sich oft in der Bibel \u2013 aber nie waren es von Segen gepr\u00e4gt. Absalom gegen den Vater David (2Sam 15); Adonja gegen den Bruder Salomo (1K\u00f61); unter den J\u00fcngern (Lk 22,44); Korinther gegen Paulus (1Kor 9); Diothrephes, der sich in die Gemeindeleitung dr\u00e4ngte (3Joh 9ff.).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 16,12-17<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Anf\u00fchrer weigern sich dem Ruf Moses Folge zu leisten \u2013 worauf Mose ver\u00e4rgert ist und sie nochmals auffordert an den Altar der Stiftsh\u00fctte zu kommen, um Gott zur r\u00e4uchern, was ihnen verboten war \u2013 sie aber ja einforderten.<\/p>\n<ul>\n<li>Korah wollte Ver\u00e4nderung, begehrte auf, wollte aber dem L\u00f6sungsvorschlag Moses nicht zustimmen \u2013 ein typisches Machtspiel: \u201eIch lass mir von dir nichts sagen\u2026\u201c<\/li>\n<li>Korah suchte keine L\u00f6sung, sondern wollte es einfach anders, ohne Gottes Meinung zuh\u00f6ren, ohne Gott als Zeugen zu haben, ohne aufrichtig nach Gottes Willen in dieser Angelegenheit zu fragen.<\/li>\n<li>Korah versuchte seinen Willen vorbei an Gottes Wort durchzudr\u00fccken. Vielleicht darum, weil er sehr wohl wusste was Gottes ausdr\u00fccklicher Wille war. Darum war Gottes Gericht \u00fcber die Anf\u00fchrer so endg\u00fcltig.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 16,18- 27<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als sie am n\u00e4chsten Tag alle r\u00e4uchern, erscheint der Herr pers\u00f6nlich in der Wolkens\u00e4ule und ordnet eine Trennung und Absonderung an. Jeder sollte sich von diesen rebellischen und gottlosen Personen fernhalten.<\/p>\n<ul>\n<li>&nbsp;Gott selbst verteidigt seine Ordnung und best\u00e4tigt die Erw\u00e4hlung von Mose und Aaron.<\/li>\n<li>Gott l\u00e4sst es zu einer Spaltung kommen und macht deutlich, dass Gott selbst mehr Wert legt auf die Heiligkeit des Volkes als auf eine Einheit auf Kosten der Wahrheit.<\/li>\n<li>Gott nennt die verantwortlichen Verf\u00fchrer der Rotte Korah \u201egottlos\u201c, was vom hebr. Wort her auch mit kriminell, b\u00f6sartig, verbrecherisch \u00fcbersetzt werden kann. Damit zeigt Gott die Schwere ihrer Schuld an (vgl. Judas 1,11 nennt das Verderben als die Folge von Korahs Aufruhr).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 16,28- 30<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mose verk\u00fcndigt dem Volk das kommende Eingreifen und Gericht \u00fcber die Rotte Korah. Er ist dabei nicht der Handelnde, sondern nur der Verk\u00fcndigende.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>&nbsp;<\/strong>Um jede menschliche Gerichtsbarkeit auszuschlie\u00dfen, greift Gott auf \u00fcbernat\u00fcrliche Weise ein.<\/li>\n<li>Gott selbst schafft Kl\u00e4rung in seinem Volk, wenn auch auf harte und deutliche Weise.<\/li>\n<li>Gott best\u00e4tigt die Berufung Moses und das Amt Aarons als Priester sogar zweimal<\/li>\n<\/ul>\n<ol>\n<li>Die R\u00e4ucherpfannen Aarons, die einzigen, die Gott zu sich nahen l\u00e4sst<\/li>\n<li>Der Stab Aarons, der einzige der gr\u00fcnt, bl\u00fcht und Fr\u00fcchte hat (vgl. 4Mo 17)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>4Mo 16,31-35<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Familie der Rotte Korah wird von der Erde verschlungen und die 250 M\u00e4nner am R\u00e4ucheraltar verbrennen vom Feuer Gottes.<\/p>\n<ul>\n<li>&nbsp;Gott offenbart seine Heiligkeit und die leichtfertigen M\u00e4nner kommen in dasselbe Gericht wie die S\u00f6hne Aarons, Nadab und Abihu (3Mo 10).<\/li>\n<li>Gott richtet in seiner Heiligkeit und bewahrt doch die Kinder Korahs (Vgl. 4Mo 26,10-11). In den Psalmen finden sich sp\u00e4ter elf Psalmen der Kinder Korahs (Psalm 42; 44 &#8211; 49; 84; 85; 87; 88).<\/li>\n<li>Hierin zeigt sich Gottes Gnade und Gerechtigkeit mitten im Gericht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 17,1-5<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die 250 R\u00e4ucherpfannen werden als Mahnmal an den Brandopferaltar genagelt und dienen als Zeichen f\u00fcr das Volk.<\/p>\n<ul>\n<li>&nbsp;Die R\u00e4ucherpfannen sind ein Bild auf den Egoismus, das Aufbegehren und die Rebellion des Menschen gegen Gott.<\/li>\n<li>Mit Egoismus und Eigenwille kann man Gott nicht dienen, noch sich ihm nahen.<\/li>\n<li>Diese R\u00e4ucherpfannen m\u00fcssen an den Altar (Brandopferalter) \u2013 an das Kreuz genagelt werden. Es ist das Zeichen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt werden muss (vgl. R\u00f6m 6,6; Gal 2,20; 5,24; 6,14; Eph 4,22).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 17,6-10<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wegen des harten Gerichtes begehrt nun das Volk gegen Mose und Aaron auf. Wieder erscheint der HERR und ist bereit nun das gesamte Volk zu vertilgen.<\/p>\n<ul>\n<li>&nbsp;Das Volk ordnet sich nicht dem Gerichtshandeln Gottes unter, sondern gibt Mose die Schuld am Geschehen. Dabei war Gott Richter und nicht Mose.<\/li>\n<li>Wer sich der Mahnungen und Warnungen Gottes entzieht, kommt schlussendlich ins Gericht.<\/li>\n<li>Oft wird Gottes Heiligkeit leichtfertig missachtet und wird vergessen, dass Gott der HERR einen Anspruch darauf hat, dass wir uns seinem Willen unterordnen und nicht umgekehrt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>4Mo 17,11-15<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aaron tritt in den Riss. Er stellt sich zwischen die noch Lebenden und die bereits Toten und bittet vor Gott f\u00fcr das Volk um Vergebung. Das bereits angefangene Gericht endet und durch die Vers\u00f6hnung des Priesterdienstes wurde am Ende Schlimmeres verhindert.<\/p>\n<ul>\n<li>&nbsp;Mose verf\u00e4llt nicht in Schadenfreude \u00fcber das Gericht, sondern bittet f\u00fcr die, die ihm fluchten.<\/li>\n<li>Aaron der berufene Mittler bes\u00e4nftig Gottes Zorn durch seine Hingabe und seinen Gehorsam.<\/li>\n<li>Aaron bewirkt Vergebung und S\u00fchnung f\u00fcr das Volk. Nur so h\u00f6rte die bereits angefangene Gerichtsplage auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier leuchtet das Evangelium von Jesus Christus auf!<\/p>\n<p>Jesus der einzig legitime Mittler, der sich in den Riss zwischen Gott und den Menschen stellte (1Tim 2,5). Der zwischen Himmel und Erde am Kreuz hing, sich zwischen Tod und Leben stellte, um uns vor dem kommenden Zorn zu retten (1Thess 1,10). Welcher der S\u00fcnden- und Todesmacht wehrte und f\u00fcr die Schuld des Volkes S\u00fchne erwirkte.<\/p>\n<p>Hier wird deutlich, was der Hebr\u00e4erbrief in Bezug auf den Priesterdienst Jesu erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Vgl. Heb. 7,24ff; 8,1-15<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Zum Verst\u00e4ndnis des Textes sind drei wichtig Punkte zu beachten:<\/p>\n<p>1) Erkl\u00e4re die Unterscheidung zwischen Priester und Leviten.<\/p>\n<p>Die Nachkommen Levis (Leviten) waren f\u00fcr den Dienst an der Stifth\u00fctte an Stelle aller Erstgeburt von Israel von Gott erw\u00e4hlt worden (vgl. 4Mo 3,40-51). Sie waren Gottes Eigentum und zum Dienst berufen!<\/p>\n<p>Levi hatte drei S\u00f6hne (Gerson, Kahat, Merari), die jeweils verschiedene Aufgaben an der Stiftsh\u00fctte zu verrichten hatten (siehe 4 Mo 4). Mose und Aaron stammten aus der Linie Kahats und wurden nochmals speziell von Gott zum Priesterdienst bestimmt (4Mo 3,1-4).<\/p>\n<p>Die anderen Leviten sollten den Priestern helfen und waren ein Geschenk Gottes an Aaron und seine S\u00f6hne zur Unterst\u00fctzung ihres Priesterdienstes (4Mo 8,19).<\/p>\n<p>Alle Leviten waren somit bevorzugte Diener und Eigentum Gottes.<\/p>\n<p>Der levitische Priesterdienst war aber nur Aaron und seinen vier S\u00f6hnen vorbehalten \u2013 wobei zwei S\u00f6hne (Nadab und Abihu) wegen ihres Ungehorsams gegen\u00fcber Gottes Anweisung bereits starben (3Mo 10,1-7).<\/p>\n<p>Das Begehren von Korah (ein Urenkel Levis und Cousin von Aaron) lag darin, dass er dieselben Vorrechte der Priester haben wollte und sich nicht unter Gottes Berufung und Erw\u00e4hlung stellen wollte. Bewusst lehnte er sich nicht nur gegen Mose, sondern gegen den Herrn auf (vgl. 4Mo 27,3).<\/p>\n<p>2) Der Text enth\u00e4lt einen wichtigen Bezug auf Jesus, als der wahre Hohepriester.<\/p>\n<p>Es geht um die Prinzipien wer sich Gott in der Stiftsh\u00fctte nahen darf. Gott hat in seinem Ratschluss festgelegt, dass Aaron bestimmt war, stellvertretend f\u00fcr das Volk S\u00fchne zu wirken. Mit ihm waren seine S\u00f6hne zum Priestertum berufen.<\/p>\n<p>So wie Aaron bestimmt war, so ist es der Sohn, Jesus Christus, der als der wahre Hohepriester stellvertretend f\u00fcr die Schuld der Gemeinde vor Gott dem Vater um S\u00fchnung und Vergebung bittet (Heb. 8,1ff).<\/p>\n<p>3) Israel und die Gemeinde als allgemeines Priestertum<\/p>\n<p>Als Gl\u00e4ubige sind wir zu einem allgemeinen Priestertum bestimmt, wie auch das Volk Israel (2Mo 19). Das hebt aber nicht die Ordnungen Gottes auf, die er dennoch auch innerhalb des Volkes Israels festgelegt hat (z.B. Priester- und Levitendienste, Erbteil der St\u00e4mme und die Levitenst\u00e4dte usw.).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun mag man nicht alles aus dem AT auf die Gemeinde \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Aber auch die Gemeinde ist zum allgemeinen Priestertum berufen (1Pet 2,9) \u2013 aber auch das hebt weder die Ordnungen noch die unterschiedlichen Aufgaben, Gaben und Stellungen in der Gemeinde auf, die Gott festgelegt hat (z.B. verschiedene \u00c4mter, Gaben, Verantwortung der M\u00e4nner im Leitungs- und Verk\u00fcndigungsdienst, geistliche Voraussetzung f\u00fcr Mitarbeit in der Gemeinde usw.).<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6glichkeiten zum Predigteinstieg:<\/p>\n<ul>\n<li>Viele Teilnehmer sind in den Sommerferien im Urlaub oder auf Freizeiten \u2013 welch ein Privileg.<\/li>\n<li>Nicht allen Familien ist dieses Vorrecht gegeben \u2013 wie gehen wir damit um, wenn andere unterschiedliche M\u00f6glichkeiten haben. Freuen wir uns mit oder sind wir neidisch \u2013 hier kann evtl. eine Br\u00fccke zum Thema geschlagen werden.<\/li>\n<li>Es ist immer auch ein Gebetsanliegen, dass Christen nicht Urlaub von der Bibel machen, sondern Urlaub mit der Bibel und gerade sich auch Zeit f\u00fcr Gottes Wort nehmen.<\/li>\n<li>Scheinbare Vorz\u00fcge im Alltag, die uns zu schaffen machen. Der Vorgesetzte hat mehr Rechte als ich, der ich nur Abteilungsleiter bin. Neid auf die Stellung anderer. Begehren nach einer h\u00f6heren Stellung oder mehr Autorit\u00e4t.<\/li>\n<li>Was macht es mit mir, wenn ich bemerke, dass ich pers\u00f6nlich Schwierigkeiten habe mich unter eine Autorit\u00e4t zu stellen oder mich in eine Ordnung einzugliedern?<\/li>\n<li>Was macht es mit mir, wenn ich betroffen bin, so dass anderen es schwer f\u00e4llt sich unter meine Autorit\u00e4t und vorgegebene Ordnung zu stellen?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>1) Es lassen sich viele praktische Bez\u00fcge zum Lebens-, Berufs-, oder Gemeindealltag herstellen. Jeder steht in gewisser Weise in einer Ordnung oder unter einer eingesetzten Autorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Wie gehen wir mit starken Pers\u00f6nlichkeiten um, die mit sich und ihrer Stellung unzufrieden sind und gegen eingesetzte Autorit\u00e4ten im Betrieb Stimmung machen und Anh\u00e4nger suchen?<\/p>\n<p>Bin ich selbst einer, der sich an Autorit\u00e4ten und Ordnungen st\u00f6rt und Stimmung macht?<\/p>\n<p>Im Gemeindekontext finden wir oft \u00e4hnliche Situationen:<\/p>\n<p>Unzufriedenheit \u00fcber die Leitung und Struktur der Gemeinde. Das Aufwiegeln von Geschwistern gegen eine eingesetzte Leitung.<\/p>\n<p>Selbsts\u00fcchtiges Verlangen nach Einfluss, Macht und Autorit\u00e4t um seine pers\u00f6nlichen Interessen durchsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Treiben von Keilen unter den Gruppen bis hin zu Spaltung von Gemeinden.<\/p>\n<p>Ein bewusst liberales Schriftverst\u00e4ndnis, das Gottes Wort und Anweisung nicht achtet und die eigene Meinung \u00fcber Gottes Meinung stellt.<\/p>\n<p>Das Bestreben, die Gemeinde an die gesellschaftlichen Wertevorstellungen anzupassen, indem weltlich-ethisch Ma\u00dfst\u00e4be, mehr Demokratie oder eine allgemeine Gleichstellung eingef\u00fchrt werden soll.<\/p>\n<p>Mitspracherecht, Demokratie oder Gemeindeabstimmungen \u00fcber bestimmte praktische Gemeindefragen mag in vielen F\u00e4llen richtig und sinnvoll sein, aber wenn es um ethische oder theologische Glaubens- und Gemeindefragen geht, wo die Bibel klare Aussagen macht, hat die Gemeinde sich den Aussagen Gottes zu unterstellen. Bei unklaren Angelegenheiten braucht es unter den Geschwistern dann eine aufrichtige und bereitwillige Suche nach Gottes Wahrheit.<\/p>\n<p>Ein parteiisches Aufbegehren gegen eine Leitung oder Ordnung raubt dagegen der Gemeinde die Kraft, den Segen und den Frieden.<\/p>\n<p>2) Christologisch wird deutlich, dass Gott Aaron als einzigen Priester zur S\u00fchnung des Volkes zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Auf heute angewendet, besteht f\u00fcr den Menschen keine andere M\u00f6glichkeit, als in Jesus Christus sich Gott zu nahen. Er ist der Weg und die Wahrheit\u2026 (Joh&nbsp; 14,6). Er tritt f\u00fcr mich und meine rebellische Art in den Riss und bittet f\u00fcr mich um Vergebung (Heb. 9,24).<\/p>\n<p>Er wehrt dem Gericht des Todes und schenkt mir Leben (2Tim 1,10). Er hat sich selbst zum lieblichen Geruch f\u00fcr uns geopfert (Eph 5,2).<\/p>\n<p>Wer diesen Hohepriester ablehnt, von sich schiebt, gegen ihn aufbegehrt wie Korah \u2013 f\u00fcr den bleibt kein Weg der Rettung. Sein Ende ist das Verderben (Jud 1, 11).<\/p>\n<p>Es gibt keinen anderen Mittler, der uns zum himmlischen Vater f\u00fchrt, als nur der von Gott bestimmte Priester Jesus.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen uns erinnern, dass Gottes Ordnungen, die in der Bibel beschrieben sind, gut und richtig sind, auch dann, wenn sie wider unser Empfinden oder unsere gegenw\u00e4rtige Gesellschaftsmeinung sprechen.<\/p>\n<p>Wir wollen Mut machen, sich an Gottes Gemeindeordnung nach der Schrift auszurichten. Unerschrocken davon, dass heute alles was christlich oder mit der Bibel begr\u00fcndet wird zuerst einmal hinterfragt, als nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df oder als absurd bezeichnet wird. Gott selbst tritt f\u00fcr sein Wort ein \u2013 er braucht nicht unsere Anwaltschaft. Dennoch entbindet es uns nicht gem\u00e4\u00df seinem Willen zu handeln und zu leben.<\/p>\n<p>Wir wollen aber auch uns hinterfragen, ob wir dem Trend unterliegen, dass man sich nicht mehr gern unter Autorit\u00e4ten und Ordnungen stellt, sondern vielmehr alles selbst mitbestimmen will. Keine Gesellschaft kann ohne Einordnung und Unterordnung funktionieren. Jemand muss die Leitung haben, ob in der Familie die Eltern, die Lehrer in der Schule, der Chef in der Firma oder die \u00c4ltesten in der Gemeinde. Ein Leben ohne Ordnung f\u00fchrt in die Anarchie. Dies gilt im Alltag sowohl f\u00fcr die Familie, im Beruf und in der Gemeinde, als auch in Bezug auf meine pers\u00f6nliche Rettung des Heils. Wer sich in diese Rahmen nicht ein- oder unterordnet befindet sich au\u00dferhalb des Rahmens.<\/p>\n<p>Nur wer sich im Rahmen von Gottes Heilsordnung Jesus unterstellt, kann gerettet werden.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Wer Gottes Priesterordnung und Priesterdienst missachtet \u2013 findet kein Heil<\/p>\n<p>Wer sich gegen Gottes Ordnungen stellt \u2013 stellt sich gegen den, der ihn zu retten vermag.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Achte Gottes Ordnungen<\/li>\n<li>Halte dich fern von den Unzufriedenen<\/li>\n<li>Liebe den Priesterdienst Jesu<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Auflehnung gegen Gottes Ordnung ist kriminell<\/li>\n<li>Auflehnung gegen Gottes Ordnung muss gerichtet werden<\/li>\n<li>Auflehnung gegen Gottes Ordnung braucht S\u00fchne<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Die Unzufriedenheit im Dienst \u2013 der innere Wiederstand gegen Gottes Erw\u00e4hlung<\/li>\n<li>Der selbsterw\u00e4hlte Dienst \u2013 der Egoismus scheitert vor Gott<\/li>\n<li>Der stellvertretende Dienst \u2013 die S\u00fchne Jesus bef\u00e4higt zum Dienst<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Klaus Eberwein)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Von Gott geleitet durch die W\u00fcste Predigtthema: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Den Priester Gottes achten \u2013 Folgen eines Aufstandes Gottesdienst Einleitung: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heb 8,1-15 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[52],"tags":[],"class_list":["post-3739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-4-mose"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-09-18 23:35:30","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3739"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3742,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3739\/revisions\/3742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}