{"id":3653,"date":"2019-03-07T18:57:52","date_gmt":"2019-03-07T17:57:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3653"},"modified":"2019-03-07T18:57:53","modified_gmt":"2019-03-07T17:57:53","slug":"predigthilfe-vom-24-maerz-2019-matthaeus-7-21-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-maerz-2019-matthaeus-7-21-29\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24. M\u00e4rz 2019 &#8211; Matth\u00e4us 7, 21-29"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit Jesus unterwegs<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vom H\u00f6ren und Tun<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zur Gottesdiensteinleitung:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jak 1,22-25<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMit Jesus unterwegs\u201c, so lautet das Monatsthema, das wir auf Grundlage von vier Bibeltexten aus der Bergpredigt behandeln wollen.<\/p>\n<p>Als Jesus diese \u201eWortpredigt\u201c vor einer gro\u00dfen Volksmenge verk\u00fcndigte, sprach er vor allem zu seinen J\u00fcngern. Er lehrte sie \u00fcber das Reich Gottes und zeigte ihnen, wie dieses kommende Reich Gottes (K\u00f6nigreich der Himmel) aussieht. Jesus sprach von\u2026<\/p>\n<ul>\n<li>den B\u00fcrgern des Reiches Gottes (Mt 5,3-16),<\/li>\n<li>dem neuen Gesetz des Reiches Gottes (Mt 5,17-48),<\/li>\n<li>einem neuen Gottesdienst im Reich Gottes (Mt 6,1-18),<\/li>\n<li>von einem neuen Leben im Reich Gottes (Mt 6,19- 7,12)<\/li>\n<\/ul>\n<p>und endetet<\/p>\n<ul>\n<li>mit der Einladung zum Reich Gottes (Mt 7,13-29).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter den Zuh\u00f6rern waren die J\u00fcnger, zu denen er predigte und es waren Zuh\u00f6rer, die interessiert waren, die neugierig waren und h\u00f6ren wollten, was Jesus Neues zu bieten hat.<\/p>\n<p>Die frohe Botschaft vom Reich Gottes zielte nicht darauf ab, dass dem Menschen weitere \u00e4u\u00dfere religi\u00f6se Formen abverlangt oder Gesetzesforderungen an den Menschen gestellt werden sollten. Vielmehr geht es um die Ver\u00e4nderung des inneren Herzens, wo Menschen durch die Gabe des Heiligen Geistes bereit sind, ihr Leben an Jesus Christus ausrichten zu lassen. Ganz nach der inneren Haltung: \u201eHerr was willst du, das ich tun soll?\u201c<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* &nbsp;&nbsp;Fritz Gr\u00fcnzweig. Die Bergpredigt: Antworten auf Fragen von heute. H\u00e4nssler, 1985 (S. 187-196).<\/p>\n<p>* Gerhard Maier. Matth\u00e4us-Evangelium 1.Teil. Edition C-Bibelkommentar 1 (S. 230-234).<\/p>\n<p>* D. Martyn Lloyd-Jones. Bergpredigt Bd. 2: Predigten \u00fcber Matth\u00e4us 6 und 7. Friedberg: 3L-Verlag, 2004 (S. 179-216).<\/p>\n<p>* Wiersbe, W.Warren. Wiersbe Kommentar NT Band 1 Matth\u00e4us bis Apostelgeschichte, CV Dillenburg<\/p>\n<p>Bitte studiert auch die beiden Predigthilfen von Thomas Richter vom 16.5.2010,&nbsp; letzter Abschnitt: <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-16-5-2010-matthaus-7-13-23\/\">https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-16-5-2010-matthaus-7-13-23\/<\/a><\/p>\n<p>und vom 23.5.2010 \u2013 Matth\u00e4us 7, 24-29, &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-23-5-2010-matthaus-7-24-29\/\">https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-23-5-2010-matthaus-7-24-29\/<\/a><\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigtabschnitt von Mt 7,21-29 bildet den Abschluss der Bergpredigt Jesu.<\/p>\n<p>In der Predigthilfe wird nur auf die Verse 21-23 eingegangen.<\/p>\n<p>Der restliche Textabschnitt wurde gut und ausf\u00fchrlich in den oben genannten Predigthilfen von Thomas Richter behandelt.<\/p>\n<p>In den Versen 13-20 warnt Jesus vor falschen Lehrern, die sich als Hirten (in Schafskleidern) ausgeben, aber innerlich ein altes unreines Wesen haben (W\u00f6lfe). Ernstlich weist Jesus darauf hin, dass diese Hirten den Menschen den Weg zum Reich Gottes verwehren, sie durch ihre Verf\u00fchrung auf einen verg\u00e4nglichen und verderblichen Abweg leiten.<\/p>\n<p>Der folgende Textabschnitt ist nicht weniger ernst \u2013 vielmehr spricht er jetzt direkt solche Menschen an, die sich selbst als Christusnachfolger sehen und sagen, dass sie doch vieles bewegt und geleistet haben, sich als Christen bezeichnen, es aber doch nicht sind.<\/p>\n<p>Die Aussage Jesu mag etwas verwirrend sein, da diese Menschen scheinbar \u00e4u\u00dferlich Frucht tragen und angeblich erfolgreich f\u00fcr Jesus unterwegs waren \u2013 Jesus, der Herr, aber weder sie noch ihre Taten anerkennt.<\/p>\n<p><strong>V. 21 Das Reden allein ist wenig n\u00fctze<\/strong><\/p>\n<p>Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.<\/p>\n<p>Jesus macht deutlich, dass ein Bekenntnis allein nicht den Menschen zu einem Christen macht. Zum H\u00f6ren geh\u00f6rt das Tun. Zum Bekenntnis das Zeugnis der Tat. Es geht nicht darum, dass Werke zum rettenden Glauben f\u00fchren, sondern dass Werke einem rettenden Glauben folgen. Wie sehr betont gerade der Halbbruder Jesu das in seinem Jakobusbrief (vgl. Jak 1,22-25 und 2,20ff). John Mac Arthur schreibt dazu: <em>\u201cGlaube, der lediglich etwas sagt, aber es nicht tut, ist in Wirklichkeit Unglaube.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Viel Selbstbetrug ist da vorhanden, wenn Menschen glauben, dass die Rettung sich auf das Reden beschr\u00e4nkt. Es gibt viele fromme Spr\u00fccheklopfer, viele die den Namen HERR aussprechen, beten, eine Kirche besuchen, das \u201eVater unser\u201c sprechen und doch nicht gerettet sind (vgl. Gal 6,3; Tit 1,10).<\/p>\n<p>Paulus sagt: \u201edenn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz h\u00f6ren, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.\u201c (R\u00f6m 2,13).<\/p>\n<p>Wenn die Frucht der Tat im Leben eines Christen nicht vorhanden ist, darf man wohl die Echtheit seines Glaubens hinterfragen.<\/p>\n<p>Es bedarf sicherlich nicht einer bestimmten Frucht oder einer bestimmten Menge an Frucht. Aber das neue Leben in Jesus sollte sichtbar werden.<\/p>\n<p>Ein einst und ein jetzt, ein vorher und ein nachher, wie es an so vielen Stellen im NT beschrieben wird.<\/p>\n<p><em>\u201eDenn auch wir waren einst unverst\u00e4ndig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen L\u00fcsten und Vergn\u00fcgungen, lebten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.\u201c<\/em> (Tit 3,3; vgl. Eph 2,2-3; 5,8)<\/p>\n<p>Ein blo\u00dfes Lippenbekenntnis ohne echte Herzensentscheidung ist und bleibt nutzlos.<\/p>\n<p><em>\u201eWeiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, w\u00e4hrend es doch sein Herz fern von mir h\u00e4lt und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist,\u201c<\/em> (Jes 29,13),<\/p>\n<p><strong>V. 22 Das Tun gro\u00dfer Zeichen sagt noch nichts aus <\/strong><\/p>\n<p>Mt 7,22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen D\u00e4monen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?<\/p>\n<p>Sehr ernstliche m\u00fcssen wir die Worte Jesu nehmen, der deutlich davor warnt, Wunder (Heilungen oder D\u00e4monenaustreibungen) als sichtbares Zeichen f\u00fcr die Echtheit des Glaubens zu bewerten. Vielmehr lehrt die Bibel, dass Ungl\u00e4ubige ebenso die Macht haben k\u00f6nnen Zeichen und Wunder zu tun ohne an Jesus zu glauben.<\/p>\n<p>Denken wir nur an die Zauberer in \u00c4gypten (2Mo 7,11+22; 8,3) oder die Warnung von Paulus in der letzten Zeit (2Thes 2,9).<\/p>\n<p>Selbst dann, wenn also Menschen \u00fcbernat\u00fcrliche Zeichen vollbringen k\u00f6nnen, sie im Namen Jesu predigen, b\u00f6se Geister vertreiben oder gar Prophezeiungen aussprechen \u2013 all das ist kein Hinweis, dass sie Gottes Kinder sind.<\/p>\n<p>Die Pharis\u00e4er selbst forderten von Jesus Zeichen als Best\u00e4tigung und nicht einmal sie glaubten (vgl. Mk 8,11ff).&nbsp; Warum sollte Jesus die gro\u00dfen Taten der Menschen als Beweis ansehen, wenn sie nicht in der Lage sind eine Glaubensbeziehung zum Sohn Gottes aufzubauen.<\/p>\n<p>Hier zeigt sich, dass selbst gro\u00dfe Mitarbeiter und erfolgreiche Taten in einer Gemeinde oder in einem Missionswerk, die im Namen Gottes vollbracht werden, ein wirklicher Beweis f\u00fcr die Echtheit des Glaubens ist.<\/p>\n<p><em>Wer keinen echten Glauben hat, kann niemals wahre gute Werke hervorbringen. (John Mac Arthur)<\/em><\/p>\n<p><strong>V. 23 Jesus pers\u00f6nlich kennenlernen \u2013 das allein z\u00e4hlt <\/strong><\/p>\n<p>Mt 7,23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!<\/p>\n<p>Erst am Ende der Tage beim letzten Gericht wird die Echtheit des Glaubens dieser offenbar werden. Dann wird Jesus ihnen \u201ebezeugen\u201c oder \u201ebekennen\u201c, dass sie unecht waren. Das Wort \u201ebekennen\u201c meint, Gott selbst wird ihnen ihre Schuld und S\u00fcnde und falsche Ansicht bezeugen.<\/p>\n<p><em>\u201eIch kenne euch nicht\u201c \u2013 <\/em>dieses Wort beschreibt nicht nur ein Wissen, sondern ein pers\u00f6nliches Kennenlernen, ein sich Erkannt-haben. Nur wer Jesus Christus in einer pers\u00f6nlichen Glaubensbeziehung kennengelernt hat, der wird auch von Jesus dann im Himmel wiedererkannt werden.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eweiche von mir\u201c ist ein starker Ausdruck, der ein Zur\u00fcckweichen, ein Trennen und Ablassen oder Weggehen von Gottes Angesicht beschreibt. Trotz aller gro\u00dfen Taten und Werke z\u00e4hlt am Ende nur ob man eine pers\u00f6nliche Herzensbeziehung zu Jesus hat.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Um den Abschnitt richtig zu verstehen, hilft es die genannten Texte aus dem Jakobusbrief zu beachten.<\/p>\n<p>Keines der extremen und einseitigen Ansichten entspricht der Wahrheit.<\/p>\n<p>Weder der Glaube ohne Werke noch die Werke ohne eine lebendige Beziehung zu Jesus sind f\u00fcr das Heil wirksam.<\/p>\n<p>Jesus spricht hier in den Kontext von j\u00fcdischen Menschen, die Jahrhunderte lang unter dem Einfluss von Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten mittels des mosaischen Gesetzen zu einer Werksgerechtigkeit gelehrt wurden.<\/p>\n<p>F\u00fcr sie waren das fromme Bekenntnis oder die sichtbare Fr\u00f6mmigkeit Ausdruck der Echtheit \u2013 Jesus lehrt hier etwas v\u00f6llig Neues!<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Als Einstieg lassen sich folgende Beispiel aufgreifen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ein Ehemann sagt zu seiner Frau: <\/strong>\u201eIch liebe dich\u201c. Bei all dem Reden kommt es aber nie zum entsprechenden Handeln. Die Tat des Bekenntnisses bleibt aus. Die Liebe tr\u00e4gt keine Fr\u00fcchte, wird weder f\u00fcr die Ehefrau noch f\u00fcr die Kinder im Haus erleb- und erfahrbar.<\/li>\n<li><strong>Gro\u00dfe Versprechen und keine Taten:<\/strong> Parteiprogramme und Wahlversprechen, die nicht eingehalten oder umgesetzt werden, machen eine Partei unglaubw\u00fcrdig \u2013 \u00e4hnlich ist es mit dem Christen, der keine Taten hat. Sein Bekenntnis zu Jesus bleibt unglaubw\u00fcrdig.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Eine immer aktuelle und wichtige Frage ist: Wer darf sich Christ nennen?<\/p>\n<p>Jesus beantwortet hier sehr ernsthaft die Frage, die jeder Mensch zu jeder Zeit sich stellen muss. Gerade auch in christlich fromm gepr\u00e4gten Kreisen, wo eine Mitarbeiterschaft in den Gemeinden fast schon Tradition ist oder man hineinw\u00e4chst ohne wirklich gl\u00e4ubig zu sein, wird diese Frage relevant.<\/p>\n<p>Menschen, die sich Christen nennen, weil sie in eine Kirche oder Gemeinde hineingeboren wurden \u2013 sagen, dass sie Christen sind \u2013 aber deren Leben keine Anzeichen von geistlicher Frucht vorweist.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Mutig und klar d\u00fcrfen wir die Zuh\u00f6rer nach ihrem Fundament des Glaubens fragen. Auf welcher Grundlage steht ihr christlicher Glaube? Warum sind sie Christ?<\/p>\n<p>Es geht nicht darum, den Zuh\u00f6rern ihren Glauben abzusprechen, sondern ihnen deutlich zu machen, dass nur die Kombination vom \u201eH\u00f6ren und Tun\u201c in der Beziehung zu Jesus wahre Gewissheit des Glaubens bewirkt.<\/p>\n<ul>\n<li>Christen sollen Glaubensst\u00e4rkung erfahren.<\/li>\n<li>Scheinchristen sollen sich auf eine Beziehung zu Jesus einlassen.<\/li>\n<li>Fromme Christen sollen sich nicht auf ihre Taten verlassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ph\u00e4nomene von Wunderzeichen in christlichen Bewegungen sind nicht immer ein Anzeichen von der Echtheit des Glaubens. Verf\u00fchrung kann nicht nur falsche Lehren (Irrlehren) beinhalten, sondern auch gro\u00dfe Taten (Wunder) die ohne echte Beziehung zu Jesus vollbracht werden.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Den historischen Hintergrund der Zuh\u00f6rer zur Zeit Jesu aufzeigen, dass es gerade viele fromme Bekenner und fromme T\u00e4ter gab \u2013 aber sie weder ihr Reden noch ihr gro\u00dfes Tun mit dem pers\u00f6nlichen Glauben mit Jesus verbanden.<\/p>\n<p>Viele Zuh\u00f6rer kommen evtl. aus christlich gepr\u00e4gten Elternh\u00e4usern \u2013 hier darf man Mut machen \u2026<\/p>\n<p>\u2026 von einem anerzogenen Bekenntnis zum pers\u00f6nlichen Bekenntnis zu kommen,<\/p>\n<p>\u2026 von frommen Taten und Werken zu einem Tun des Wortes Gottes zu kommen,<\/p>\n<p>\u2026 von einem kognitiven Kopfglauben zum vertrauensvollen Herzensglauben zu kommen.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>1) Das Reden allein ist wenig n\u00fctze<\/p>\n<p>2) Das Tun gro\u00dfer Zeichen sagt noch nichts aus<\/p>\n<p>3) Fest steht, wer Jesus kennt und Gottes Wort tut<\/p>\n<p>(Klaus Eberwein)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit Jesus unterwegs Predigtthema:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vom H\u00f6ren und Tun Zur Gottesdiensteinleitung:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jak 1,22-25 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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