{"id":3512,"date":"2018-12-22T08:00:29","date_gmt":"2018-12-22T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3512"},"modified":"2018-12-22T16:31:01","modified_gmt":"2018-12-22T15:31:01","slug":"predigthilfe-vom-6-januar-2019-roemer-5-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-6-januar-2019-roemer-5-1-11\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 6. Januar 2019 &#8211; R\u00f6mer 5, 1-11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigthilfe f\u00fcr den 06.01.2019<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema: <\/strong>Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus<\/p>\n<p><strong>Predigttext: R\u00f6mer 5,1-11<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com <\/a>(Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Mit R\u00f6mer 5 beginnt ein neuer Abschnitt im R\u00f6merbrief. R\u00f6mer 1-4 beschreibt das <em>Wie <\/em>der Rechtfertigung. R\u00f6mer 5-8 das <em>Wozu <\/em>der Rechtfertigung, also die Folgen der Rechtfertigung: das Leben aus Glauben \u2013 \u201eHeiligung\u201c genannt. Wie in einem Gerichtsprozess zeigt Paulus in R\u00f6mer 1-4, dass ausnahmslos alle Menschen untauglich sind f\u00fcr Gottes Reich, sowohl Heiden, als auch Juden. Gott aber rechtfertigt den S\u00fcnder allein aufgrund seiner Gnade durch das S\u00fchneopfer von Jesus Christus am Kreuz. Wer dieses Opfer im Glauben f\u00fcr sich annimmt, den spricht Gott gerecht, und zwar nicht aufgrund seiner guten Werke, sondern allein aus Glauben.<\/p>\n<p>In den Kapiteln 1-4 kommt das Wort \u201eglauben\u201c deshalb \u00fcber 25 mal vor, das Wort \u201eleben\u201c aber nur 2 mal. Dagegen behandeln die Kapitel 5-8 das Leben des aus Glauben Gerechten. Das Wort glauben erscheint nun fast nicht mehr, dagegen das Wort \u201eleben\u201c 25 mal!<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<ul>\n<li>Adolf Pohl, Der Brief des Paulus an die R\u00f6mer, Wuppertaler Studienbibel<\/li>\n<li>Heiko Krimmer, R\u00f6merbrief, Edition C<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bitte studiert auch den hilfreichen Predigttipp von Eckhard L\u00f6ffler vom 04.09.2005 zu R\u00f6mer 5, 1-5 und von Mathias Koch vom 29.06.2014 zu R\u00f6mer 5, 1-11 unter <u><a href=\"http:\/\/www.studienbibel.de\">www.studienbibel.de<\/a><\/u>. Beachtenswerte Anmerkungen zum Predigttext bietet z.B. die MacArthur Studienbibel und div. andere Studienbibeln.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes Vers 1<\/strong>:<\/p>\n<p>\u201e<em>Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben\u201c<\/em>: Mit diesem Satz fasst Paulus noch einmal das Ergebnis seiner Ausf\u00fchrungen in Kap. 1-4 zusammen und leitet zum n\u00e4chsten Gedankengang \u00fcber: dem neuen Leben aus Glauben.<\/p>\n<p>Paulus verwendet das Wort rechtfertigen fast ausschlie\u00dflich als T\u00e4tigkeit und Urteil Gottes, womit er den Glaubenden rechtfertigt (R\u00f6mer 3,26). Das macht deutlich, dass es alleine Gott ist, der rechtfertigen kann.<\/p>\n<p>\u201e\u2026<em>haben wir Frieden mit Gott\u201c<\/em>: Frieden mit Gott ist nun das Ergebnis der Rechtfertigung aus Glauben. Frieden ist ein Zustand, den der Mensch nicht selbst herbeif\u00fchren kann, sondern er ist nur durch Gottes Erbarmen m\u00f6glich. Deshalb kann die Botschaft des Evangeliums auch als Evangelium des Friedens bezeichnet werden, vgl. Epheser 2,17: \u201e<em>Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verk\u00fcndigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren<\/em>.\u201c Der Mensch, der Frieden mit Gott hat, kann auch Friedensstifter sein, vgl. R\u00f6mer 12, 17: \u201e<em>Vergeltet niemandem B\u00f6ses mit B\u00f6sem. Seid auf Gutes bedacht gegen\u00fcber jedermann. Ist&#8217;s m\u00f6glich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden<\/em>.\u201c Hier ist die Reihenfolge innerhalb des Briefes wichtig: zuerst Rechtfertigung und dann Aufforderung: Paulus fordert die aus Glauben Gerechten auf, mit allen Menschen Frieden zu haben.<\/p>\n<p><strong>Vers 2:<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>&#8230;Zugang zu dieser Gnade\u201c: <\/em>Der S\u00fcnder hat keinen Zutritt zu Gottes Gegenwart. Ganz anschaulich wird diese Tatsache durch den Aufbau und die Ordnungen der Stiftsh\u00fctte, die Gott anordnete, bzw. sp\u00e4ter den Tempel: Das Allerheiligste war durch einen Scheidevorhang abgetrennt. In das Allerheiligste, die Gegenwart Gottes, durfte nur der Hohepriester und das auch nur einmal im Jahr, am gro\u00dfen Vers\u00f6hnungstag, unter genauen Anweisungen. Durch Jesus ist der Zugang zu Gottes Gegenwart nun frei: der Scheidevorhang im Tempel zerriss, als Jesus am Kreuz f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen starb (Mt 27,52). Es ist kein weiteres Opfer mehr n\u00f6tig, der Glaubende hat durch das Gebet Zugang zu Gottes Thron.<\/p>\n<p>\u201e\u2026<em>r\u00fchmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes\u201c: <\/em>Frieden mit Gott spricht die Gegenwart des Glaubenden an, Herrlichkeit Gottes ist noch Zukunft und deshalb die Hoffnung des Glaubenden.<\/p>\n<p>Schloss Paulus in R\u00f6mer 3, 27 das R\u00fchmen noch aus (\u201e<em>Wo bleibt nun das R\u00fchmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens<\/em>.\u201c), so h\u00e4lt er es jetzt f\u00fcr n\u00f6tig, und es ist auch klar warum: in Bezug auf sich selbst bzw. auf den Menschen ist das R\u00fchmen ausgeschlossen: es wurde ja festgestellt, dass alle Menschen, ohne Ausnahme, S\u00fcnder sind. Nun r\u00fchmt Paulus doch, aber nicht sich selbst, sondern er r\u00fchmt die Herrlichkeit Gottes bzw. in Vers 11 Gott selbst. Das Wort R\u00fchmen hat in der Bibel eine negative Bedeutung, wenn es um den Menschen und seine Leistungen geht. Aber in Bezug auf Gott, bzw. auf das was er schenkt, ist es positiv, ja n\u00f6tig und Ausdruck lebendigen Glaubens.<\/p>\n<p><strong>Vers 3- 5<\/strong>:<\/p>\n<p>Was Paulus nun ausf\u00fchrt, k\u00f6nnte wie eine kalte Dusche wirken. War eben noch von Herrlichkeit Gottes die Rede, geht es nun um Bedr\u00e4ngnisse. Das Wort Bedr\u00e4ngnis bedeutet w\u00f6rtlich <em>zusammendr\u00e4ngen<\/em>. Es bedeutet Bedr\u00fcckung, Drangsal, Tr\u00fcbsal und ist der zentrale Ausdruck im NT f\u00fcr das Leiden der Christen in der Welt, besonders unter der Verfolgung (vgl. Apg 14,22: \u201e<em>Sie st\u00e4rkten die Seelen der J\u00fcnger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren, und sagten, dass wir durch viele Bedr\u00e4ngnisse in das Reich Gottes hineingehen m\u00fcssen<\/em>.\u201c). Warum also kann sich Paulus in Bedr\u00e4ngnis r\u00fchmen? Weil er das Ziel im Blick beh\u00e4lt: die Hoffnung darauf, einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben zu d\u00fcrfen (Vers 2). Bedr\u00e4ngnisse kann Paulus als etwas sehen, das Gott zul\u00e4sst, um Heiligung zu bewirken. Das f\u00fchrt er weiter aus: Warum l\u00e4sst die Hoffnung auf die Herrlichkeit nicht zuschanden werden, warum entt\u00e4uscht sie nicht? \u201e\u2026<em>denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen<\/em>\u201c (Ne\u00dc). Nun kommt Paulus zum ersten Mal auf den Beistand zu sprechen, den Jesus seinen J\u00fcngern versprochen hat, den Heiligen Geist (Joh 14,16). Hier finden wir das Geheimnis, warum sich Paulus in Bedr\u00e4ngnissen r\u00fchmen kann: Gott r\u00fcstet den aus Glauben Gerechten mit seinem Geist aus, der hier vor allem als Geist der Liebe charakterisiert wird. In allen Bedr\u00e4ngnissen und Anfeindungen hilft der Geist, mit Liebe, statt mit Hass oder Verbitterung zu reagieren. Dass der Geist \u201e<em>ausgegossen\u201c <\/em>wurde, soll die Tatsache betonen, dass Gott den Glaubenden durch den Geist mit \u00fcberflie\u00dfender Liebe beschenkt. Liebe also, die durch den Glaubenden zu anderen Menschen \u201e\u00fcberschwappt\u201c. Ganz so, wie es Gottes Art ist, ganz so, wie Jesus das vorgelebt hat.<\/p>\n<p>Diese Verse zeigen ganz eindringlich, dass es ein Christsein ohne Schwierigkeiten und Anfeindungen nicht gibt. Vielmehr gebraucht Gott Schwierigkeiten, damit der Glaube sich dadurch bew\u00e4hrt. Ein Leben ohne Leiden wird es erst am Ziel, in Gottes Herrlichkeit geben. Bis dahin muss der Gerechte aber nicht verzagen, weil der Geist Gottes seiner Schwachheit aufhilft.<\/p>\n<p><strong>Vers 6-10:<\/strong><\/p>\n<p>\u201e\u2026als wir noch kraftlos waren\u201c: <em>kraftlos <\/em>hei\u00dft, ohne Kraft in Bezug auf geistliche Dinge. Der Mensch kann zu seiner Erl\u00f6sung nichts beitragen. Im Gegenteil: er ist durch und durch S\u00fcnder und damit Feind Gottes (Vers 11). Paulus macht sehr deutlich, dass S\u00fcnde kein kleines Problem, keine Lappalie ist, sondern nichts anderes als Feindschaft gegen Gott (vgl. R\u00f6mer 8,6f: <em>Was der Geist will, bringt Leben und Frieden, aber was die menschliche Natur will, bringt den Tod. Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegen\u00fcber; er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und ist dazu auch gar nicht f\u00e4hig.).<\/em><\/p>\n<p>Nun wird auch klar, warum Frieden mit Gott ein besonderes Geschenk ist: Es war allein Gottes Entscheidung, sich mit dem feindlich gesinnten Menschen zu vers\u00f6hnen und so Frieden zu stiften. Daf\u00fcr nahm Jesus Christus den Tod am Kreuz auf sich. Am Kreuz zeigt sich die Feindschaft des Menschen Gott gegen\u00fcber ganz unmaskiert: dass der Mensch n\u00e4mlich f\u00e4hig war (und immer noch ist), den hinzurichten, der sein Leben lang nur Gutes tat. Nachdem dies gesagt ist, f\u00fchrt Paulus den unfassbaren Gedanken aus, dass Christus f\u00fcr den ihm feindlich gesinnten Menschen freiwillig und aus Liebe starb. Das Kreuz zeigt also zweierlei: den abgrundtiefen Hass, der im Menschen steckt und der vor nichts und niemandem zur\u00fcckschreckt und die abgrundtiefe Liebe Gottes, die sich durch nichts und niemanden aufhalten l\u00e4sst und so Erl\u00f6sung f\u00fcr diejenigen schafft, die ihre gro\u00dfe Schuld eingestehen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie in R\u00f6m 4,25 macht Paulus hier in Vers 10 deutlich, dass selbstverst\u00e4ndlich Tod und Auferstehung zusammenwirken und zusammengeh\u00f6ren. Ohne die Auferstehung w\u00fcrde das alles nichts bringen (1. Kor 15).<\/p>\n<p><strong>Vers 11: <\/strong><\/p>\n<p>Paulus schlie\u00dft den Gedankengang mit dem R\u00fchmen ab. Wer so mit Gott durch Jesus Christus vers\u00f6hnt wurde, kann nicht anders als Gott daf\u00fcr zu loben. Wieder ist jeglicher Eigenruhm ausgeschlossen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Wir befinden uns im Zentrum des Heilsplanes Gottes. Der im Alten Testament angek\u00fcndigte Friedef\u00fcrst (Jes 9,5) ist in Jesus gekommen. Durch ihn kommt der Friede, zuerst zu allen Glaubenden. Das im AT angek\u00fcndigte Friedensreich steht aber noch aus. Ganz realistisch schildert Paulus, dass der Friede, den Gott schenkt, ein Friede mitten im Unfrieden und den Bedr\u00e4ngnissen dieser Welt ist. Diese zun\u00e4chst traurige Tatsache f\u00fchrt aber nicht zu Resignation, sondern im Gegenteil: wer Frieden erfahren hat und mit Gottes Liebe \u00fcbersch\u00fcttet wurde, ist aufgefordert, Liebe weiter zu geben und den Frieden zu suchen!<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Das Monatsthema lautet: \u201eFrieden aktiv suchen und leben. Entfaltung der Jahreslosung.\u201c In manchen Gemeinden wird dies die erste Predigt im neuen Jahr sein. Andere haben bereits eine Predigt \u00fcber die Jahreslosung geh\u00f6rt. Auf jeden Fall kann an die Jahreslosung angekn\u00fcpft werden. Es sollte bedacht werden, dass sich viele Zuh\u00f6rer gerade am Jahresanfang viele Hoffnungen f\u00fcr das neue Jahr machen. Hier kann ebenfalls angekn\u00fcpft werden: was bringt wohl das neue Jahr? Welche Hoffnungen verkn\u00fcpfen wir mit dem neuen Jahr? Was, wenn unsere Hoffnungen entt\u00e4uscht werden und wir stattdessen in Schwierigkeiten stecken, wer oder was tr\u00e4gt dann noch?<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben\u201c: <\/em>Diese Aussage fordert geradezu auf zu der Frage: Bist du auch gerechtfertigt aus Glauben? Hast du das neue Leben aus Gott erhalten und bist aus Gott wiedergeboren? Denn nur dann gilt, was Paulus \u00fcber die Folgen der Rechtfertigung schreibt: \u201e\u2026<em>haben wir Frieden mit Gott \u2026 Zugang zu dieser Gnade \u2026werden wir vom Zorn errettet\u2026 etc.\u201c. Diese evangelistische Zuspitzung sollte nicht weggelassen werden \u2013 auch nicht in Gemeinden\/Gemeinschaften, bei denen wir meinen, dass eh alle gl\u00e4ubig sind.<\/em><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer sollen erkennen, dass die Glaubensgerechtigkeit die Voraussetzung f\u00fcr ein Leben im Glauben ist.<\/p>\n<p>Wo Gott Gerechtigkeit schenkt, beginnt Leben mit ganz neuer, g\u00f6ttlicher Qualit\u00e4t. Der Glaubende ist ein Beschenkter!<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Frage nach der Gerechtigkeit aus Glauben steht am Anfang: Bist du auch ein aus Glauben Gerechter?<\/p>\n<p>Die Segnungen, die Gott denjenigen schenkt, die ihm vertrauen k\u00f6nnen nun dargelegt werden. Wer m\u00f6chte, kann auf dem ersten Aspekt: Friede mit Gott, einen besonderen Schwerpunkt legen.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Was Gott dem Glaubenden schenkt:<\/p>\n<ol>\n<li>Frieden mit Gott im Herzen (Vers 1)<\/li>\n<li>Zugang zu Gott im Gebet (Vers 2)<\/li>\n<li>Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes (Vers 2)<\/li>\n<li>\u00dcberflie\u00dfende Liebe durch den Geist trotz Bedr\u00e4ngnis (Vers 3-5)<\/li>\n<li>Vers\u00f6hnung durch Kreuz und Auferstehung (Vers 6-11)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Worauf es ankommt!<\/strong><\/p>\n<p>Es kommt nicht darauf an, geliebt zu werden,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern zu lieben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, zu genie\u00dfen,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern zu schenken.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, sich durchzusetzen,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern sich einzusetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, den Frieden zu erwarten,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern Friedensstifter zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, dass Gott tut, was ich will,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern, dass ich tue, was Gott will.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, was die Menschen von mir denken,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern was Gott von mir denkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, alles zu kennen,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern das Erkannte zu tun.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, dem Leiden zu entgehen,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern das Leiden sinnvoll zu ertragen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, wann ich sterbe,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern ob ich bereit bin, in Gott zu leben. (Martin Luther King)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt nicht darauf an, sich gut zu f\u00fchlen,<\/p>\n<ul>\n<li>sondern mit Gott im Reinen zu sein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es kommt darauf an, Frieden mit Gott durch den Herrn Jesus Christus zu haben (R\u00f6mer 5,1).<\/p>\n<p>Es kommt darauf an, dass wir das Geschenk Gottes, das ewige Leben in Christus Jesus, im Glauben annehmen (R\u00f6mer 6,23).<\/p>\n<p><strong><em>Detlef Kranzmann<\/em><\/strong><\/p>\n<p>(Karlheinz Deininger)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigthilfe f\u00fcr den 06.01.2019 Predigtthema: Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus Predigttext: R\u00f6mer 5,1-11 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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