{"id":3478,"date":"2018-10-30T18:46:40","date_gmt":"2018-10-30T17:46:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3478"},"modified":"2018-10-30T18:46:40","modified_gmt":"2018-10-30T17:46:40","slug":"predigthilfe-vom-25-november-2018-1-korinther-15-1-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-25-november-2018-1-korinther-15-1-28\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 25. November 2018 &#8211; 1. Korinther 15, 1-28"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresthema:<\/strong><em> Wie Gemeinde entsteht <\/em><\/p>\n<p><strong>Monatsthema: 1. Korinther: Gemeinde praktisch: Gemeinsam als Kinder Gottes in unserer Welt <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorgeschlagenes Thema: <\/strong>Jesus ist auferstanden \u2013 wir werden auch auferstehen<\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinf\u00fchrung und Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Der 1. Korintherbrief ist gepr\u00e4gt von dem Gedanken der Einheit der Gemeinde, die leider in Korinth ziemlich in Frage gestellt war.<\/p>\n<p>Inhaltlich bildet damit das Kapitel 13 das absolute Herzst\u00fcck des Briefes, weil dort die Liebe auf den Punkt gebracht wird.<\/p>\n<p>Bis Kapitel 14 thematisiert Paulus dabei die einheitsgef\u00e4hrdenden Missst\u00e4nde, die sich vor allem im sichtbaren Miteinander zeigten.<\/p>\n<p>In Kapitel 15 kommt er dann zu einer theologischen Grunds\u00e4ule des Evangeliums, bei der es ebenfalls nicht die notwendige Einheit gab: Die Frage der leiblichen Auferstehung Jesu!<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* zum Einstieg verschiedenste Studienbibeln (Neue Genfer, Ryrie, John McArthur), die man vergleichend lesen sollte. Damit erh\u00e4lt man einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Auslegung der schwierigen Stellen und auch unterschiedliche Auslegungen.<\/p>\n<p>* hilfreiches Basiswissen zu diesem Abschnitt findet sich auch in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag).<\/p>\n<p>* vertiefend empfehlen sich dann die entsprechenden Passagen aus dem Edition C Kommentar bzw. der Wuppertaler Studienbibel.<\/p>\n<p>* sehr wertvoll ist die Kommentierung des 1. Korintherbriefes durch Eckhard Schnabel in der Reihe HTA. Sie ist eigentlich f\u00fcr Theologen bzw. Griechisch-Kundige geschrieben, aber auch versierte Laien k\u00f6nnen die entsprechenden Abschnitte nachvollziehen und mit gro\u00dfem Gewinn lesen. Verschiedene Auslegungen einzelner Stellen werden gr\u00fcndlich diskutiert und der Autor legt sich dabei immer auch auf eine eigene Sichtweise fest.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Die Auferstehung Jesu (und aller Menschen) ist zentraler Bestandteil des Evangeliums in Paulus\u00b4 Verk\u00fcndigung, in jedem Fall dort wo Einzelheiten seiner Botschaft berichtet werden \u2013 siehe Apg 13,33; 17,3.31f; 24, 15; 26,23; man sieht dort auch, dass gerade f\u00fcr Heiden der Glaube an die Auferstehung eine gro\u00dfe Torheit darstellte und oft zu Spott und Ablehnung f\u00fchrte. Bei aller Religiosit\u00e4t oder &#8222;Spiritualit\u00e4t&#8220; passte und passt der Glaube an eine leibliche Auferstehung aller Toten in keine Zeit, weder in eine &#8222;aufgekl\u00e4rte&#8220; noch in eine &#8222;unaufgekl\u00e4rte&#8220;.<\/p>\n<p>Der Abschnitt kann in zwei Teile geteilt werden, dies bietet sich auch f\u00fcr die Predigtgliederung an:<\/p>\n<p>Vers 1-11: Die drei Grundkomponenten des Evangeliums: Der S\u00fchnetod Christi, seine Auferstehung und die Rettung durch den Glauben.<\/p>\n<p>Vers 12-28: Die Folgen, wenn es keine Auferstehung g\u00e4be (dies k\u00f6nnte man noch einmal aufteilen in die Folgen f\u00fcr die Menschen (12-19) und die Folgen f\u00fcr den Christus (Vers 20-28).<\/p>\n<p><u>Im Folgenden wird die Argumentationslinie des Textes wiedergegeben: <\/u><\/p>\n<p>Vers 1-2 und 11 (diese Verse bilden eine Klammer um den ersten Abschnitt): Paulus will noch einmal das Evangelium aufzeigen, das rettet, wenn man es glaubt und daran festh\u00e4lt!<\/p>\n<p>Vers 3: Der S\u00fchnetod Christi (nach der Schrift) als zentraler 1. Punkt des Evangeliums.<\/p>\n<p>Vers 4: Die Auferstehung Christi (nach der Schrift \u2013 vgl. Apg 13,31ff) als zentraler 2. Punkt des Evangeliums, das Begraben-Sein betont dabei die Leiblichkeit von Tod UND Auferstehung!<\/p>\n<p>Vers 5-8: Zeugen der leibhaftigen Auferstehung Christi als Beleg f\u00fcr Vers 4. Dabei zeigt die Aufreihung in einer sprachlichen Linie und der bewussten Bezeichnung des Paulus f\u00fcr sich selber als \u201edem\u00a0 Letzten\u201c, dass er tats\u00e4chlich vor Damaskus dem \u201eleibhaftigen Jesus\u201c erschienen ist und Jesus dort &#8222;nicht nur&#8220; eine Vision war!<\/p>\n<p>Vers 9-10: Durch die Gnade Gottes konnte Paulus nach seinem vorherigen schlechten Leben einen besonders intensiven Dienst leben. Paulus geht wie immer offen mit seiner antichristlichen Vergangenheit um und empfindet es umso mehr als besondere Gnade, nun Jesus dienen zu d\u00fcrfen!<\/p>\n<p><strong>Die Verse 1-11 betonen damit die Tatsache der Auferstehung Jesu Christi entsprechend der Schrift als Grundbestandteil des Evangeliums, das geglaubt werden muss. <\/strong><\/p>\n<p>Vers 12: Es scheint eine Gruppe in Korinth gegeben zu haben, die die Auferstehung in Frage stellte, evtl. k\u00f6nnte das damit zusammenh\u00e4ngen, dass auch Sadduz\u00e4er zum Glauben gekommen sind (vgl. Apg 23,8). Es gab damals aber auch Sorgen von Christen, was mit Christen passiert, die vor der Wiederkunft Jesu sterben (siehe 1. Thess 4,13ff), wenn man bedenkt, mit welchem Spott die R\u00f6mer auf die Auferstehung reagieren und dann die ersten Christen ganz normal sterben, muss man das Zweifeln an der Auferstehung gar nicht so \u201eliberal-kritisch\u201c, sondern kann ihn in erster Linie als echte Frage verstehen, dem Paulus nun seelsorgerlich begegnet.<\/p>\n<p>Vers 12-13: Dieser Vers liefert im Grunde schon das erste Argument und setzt dabei nat\u00fcrlich voraus, dass zumindest Christus auferstanden ist (wie es ja die Verse 5-8 belegen): Wie kann man behaupten, dass es &#8222;keine&#8220; Auferstehung der Toten gibt, wenn zumindest Christus von den Toten auferstanden ist? Dann ist es doch grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich! Bzw. andersrum: Wenn es tats\u00e4chlich &#8222;keine&#8220; Auferstehung gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden (vgl. Vers 16).<\/p>\n<p>Vers 14: Ohne den auferstandenen Christus w\u00e4re aber der Glaube &#8222;leer&#8220; oder &#8222;nichtig&#8220;, denn dann w\u00e4re z. B. die Schrift nicht erf\u00fcllt und dann g\u00e4be es entsprechend auch keine Erf\u00fcllung zu verk\u00fcndigen. Au\u00dferdem w\u00e4re der Glaube auch in dem Sinne &#8222;leer&#8220; bzw. &#8222;inhaltlos&#8220;, dass wir am Ende doch mit leeren H\u00e4nden dastehen, bzw. keine bleibende Frucht da ist, weil wir ja irgendwann einfach alle tot w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Vers 15-16: Das n\u00e4chste Argument: Ohne Auferstehung w\u00e4re Paulus ein &#8222;falscher Zeuge&#8220;, bzw. schlicht ein L\u00fcgner, weil er \u00fcber Gott etwas sagt, was einfach nicht stimmt! Man darf \u00fcber Gott nicht l\u00fcgen, selbstverst\u00e4ndlich auch nicht, wenn es IHN besser aussehen lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Vers 17: Der Tod ist eine Folge unserer S\u00fcnde! Wer nicht aufersteht bleibt in genau dieser Folge h\u00e4ngen, er &#8222;bleibt in seinen S\u00fcnden&#8220;.<\/p>\n<p>Vers 18: Folglich w\u00e4ren die, die schon gestorben sind, dann jetzt f\u00fcr immer verloren.<\/p>\n<p>Vers 19: Ein erstes Fazit: Wenn wir Christus nur f\u00fcr den irdischen Alltag haben, dann sind wir ziemlich elend dran, weil eben die Verlorenheit letztlich bleibt.<\/p>\n<p><strong>Verse 12-19 betonen damit die Folgen f\u00fcr uns Menschen, wenn es keine Auferstehung g\u00e4be. <\/strong><\/p>\n<p>Vers 20-22: Die Auferstehung wird von Paulus vorausgesetzt und damit ist Christus der &#8222;Erstling aus den Toten&#8220; \u2013 es gab zwar vor Christus auch Totenauferweckungen (z. B.\u00a0 Lazarus oder Tabita), aber diese Menschen sind irgendwann doch wieder gestorben. Christus ist dagegen tats\u00e4chlich der erste, der tats\u00e4chlich in die Ewigkeit auferstanden ist. Dies ist eine Form von g\u00f6ttlicher Gerechtigkeit: Durch einen Menschen kam der Tod f\u00fcr Alle und so kommt nun auch durch den EINEN die Auferstehung f\u00fcr alle Menschen!<\/p>\n<p>Vers 23-28: Bei der Auferstehung gibt es aber dann eine gewisse Ordnung: Christus ist als erster auferstanden und nun der K\u00f6nig der K\u00f6nige. Wenn er dann wiederkommt und dann endg\u00fcltig den Tod besiegt, dann d\u00fcrfen seine Untertanen auferstehen. Ganz oben \u00fcber allen steht dabei der Vater, der das alles dem Christus so anvertraut hat.<\/p>\n<p><strong>Verse 20-28 betonen die Folgen f\u00fcr den Christus, wenn es keine Auferstehung gibt: Wer die Auferstehung leugnet, leugnet Jesus als Sieger \u00fcber den Tod als den letzten gro\u00dfen Feind und damit leugnet er Jesus letztlich als den \u201eChristus\u201c! <\/strong><\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Der Abschnitt kommt aus einem neutestamentlichen Lehrtext und behandelt zudem ein absolutes Grundlagenthema, man kann also davon ausgehen, dass es genau so gemeint ist, wie es dasteht und es entsprechend direkt anwenden.<\/p>\n<p>Die liberale Theologie versucht nat\u00fcrlich eine Umdeutung der Auferstehung zu einer &#8222;geistig-gedanklichen&#8220; (&#8222;<em>Jesus lebt in der Predigt bzw. in seinen Ideen weiter<\/em>&#8222;), aber unser Abschnitt betont ja gerade bewusst eine tats\u00e4chlich leibliche Auferstehung.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>An diesem Sonntag ist Ewigkeitssonntag. An vielen Orten denkt man besonders an Verstorbene, vor allem des letzten Jahres. Von daher ist es sehr passend, die Frage nach der Auferstehung an diesem Tag zu thematisieren: Gibt es Hoffnung und wenn ja, welche?<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die seelsorgerliche Anwendung im Blick auf das Totengedenken an diesem Tag ist zu bedenken wirklich sensibel zu sein und tats\u00e4chlich &#8222;seelsorgerlich&#8220; zu predigen, in Klarheit, aber auch mit der n\u00f6tigen Demut und dem Respekt vor den H\u00f6rern.<\/p>\n<p>Der Text ist sehr lang und sehr voll, insofern muss man gut ausw\u00e4hlen, was man in der Predigt sagt und was man evtl. auch wegl\u00e4sst.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt wird gehalten, um zu zeigen, was unsere Hoffnung als Christus-Gl\u00e4ubige ist.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt Hoffnung!<\/p>\n<ol>\n<li>Die Hoffnung auf Vergebung<\/li>\n<li>Die Hoffnung auf die Auferstehung<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>[Aufgrund der Textl\u00e4nge w\u00fcrde ich den ganzen Abschnitt direkt in 2 Teile teilen und pro Punkt immer nur den jeweiligen Teil vorlesen]<\/p>\n<p><strong>Einstieg: <\/strong><\/p>\n<p>Welche Hoffnung gibt es f\u00fcr diese Welt und f\u00fcr den Einzelnen angesichts der weltpolitischen Situation, angesichts dessen, dass dieses Universum auch aus naturwissenschaftlicher Sicht keine ewige Zukunft hat, angesichts des Todes und angesichts der eigenen Schuld (hier muss man gut entscheiden, was man wie ausf\u00fchrt, damit der Einstieg nicht zu lang wird!).<\/p>\n<p>Aber die gute Nachricht ist: Es gibt Hoffnung! Es gibt eine echte Hoffnung!<\/p>\n<p>In der christlichen Gemeinde von Korinth gab es damals auch eine gewisse \u201eHoffnungslosigkeit\u201c, manche hatten Zweifel, ob es wirklich eine Auferstehung gibt. Man begegnet solchen Fragestellungen z. B.\u00a0 auch in <strong>1. Thess 4,13ff.<\/strong><\/p>\n<p>Paulus reagiert darauf mit einer ausf\u00fchrlichen Argumentation f\u00fcr die Auferstehung und dabei werden verschiedene Punkte deutlich:<\/p>\n<ol>\n<li>Es gibt Hoffnung \u2013 die Hoffnung auf Vergebung<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Textlesung Vers 1-11<\/strong><\/p>\n<p>Paulus schreibt nat\u00fcrlich im Blick auf die Frage der leiblichen Auferstehung, die er als faktisch erwiesen ansieht (siehe die Augenzeugen), aber dabei geht es eben auch darum, dass die leibliche Auferstehung zentraler Punkt des Evangeliums ist.<\/p>\n<p>Und genau dieses Evangelium gibt uns Hoffnung (dabei k\u00f6nnen die folgenden Punkte nach pers\u00f6nlichem Ermessen mehr oder weniger ausf\u00fchrlich ausgef\u00fchrt werden):<\/p>\n<p># Christus ist nach der Schrift (Jes 53) f\u00fcr die S\u00fcnden gestorben! \u2013 Vers 3 (hier ist Raum f\u00fcr das Evangelium \u2013 dabei gilt es zu betonen, dass Verstorbene nat\u00fcrlich schon grunds\u00e4tzlich als Folge ihrer S\u00fcnden gestorben sind, aber dass nicht eine bestimmte S\u00fcnde von Gott mit einem evtl. fr\u00fcheren Tod bestraft wird!)<\/p>\n<p># Christus ist nach der Schrift auferstanden (und hat damit den Feind besiegt) \u2013 siehe das \u00fcberw\u00e4ltigende Zeugnis der Augenzeugen und auch die Frage, was denn sonst die ersten Christen motiviert hat, aus ihrer &#8222;Depression&#8220; zu kommen.<\/p>\n<p># Das Ergebnis: Gott ist selbst dem gr\u00f6\u00dften S\u00fcnder gn\u00e4dig \u2013 Vers 10 \u2013 am Beispiel von Paulus!<\/p>\n<p># Entscheidend dabei ist der \u201eGlaube\u201c \u2013 Vers 2.11 (die gro\u00dfe reformatorische Erkenntnis).<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Es gibt Hoffnung \u2013 die Hoffnung auf die Auferstehung<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Textlesung Vers 12-28<\/strong><\/p>\n<p>Die Auferstehung war in Frage gestellt (Vers 12).<\/p>\n<p>Aber mit der Frage nach der Auferstehung steht und f\u00e4llt die Gute Nachricht:<\/p>\n<p># Wenn es \u201ekeine\u201c leibliche Auferstehung gibt, dann auch nicht die des Christus (Vers 13).<\/p>\n<p># Wenn es keine leibliche Auferstehung gibt, dann gibt es den Menschen nichts Gutes zu predigen. Alles bleibt in dieser Welt und geht auch mit ihr unter. Es gibt nichts, was wirklich bleibt (Vers 14).<\/p>\n<p># Wenn es keine leibliche Auferstehung gibt, ist Paulus und damit alles ein L\u00fcgner bzw. eine L\u00fcge (Vers 15).<\/p>\n<p># Der Tod ist die Folge der S\u00fcnde. Ist der Tod nicht besiegt, dann hat die S\u00fcnde weiter die Macht \u00fcber uns \u2013 \u201ewir sind in unseren S\u00fcnden\u201c (Vers 17).<\/p>\n<p># Und alle Christen, die bereits gestorben sind, sind verloren (Vers 18)!<\/p>\n<p># Es g\u00e4be nur diese Welt, mit ihr w\u00fcrde alles untergehen (Vers 19)!<\/p>\n<p># Und letztlich w\u00e4re dann Christus auch nicht der &#8222;Christus&#8220;, denn der Tod als gr\u00f6\u00dfter Feind w\u00e4re nicht besiegt vom K\u00f6nig der K\u00f6nige (Vers 20-28).<\/p>\n<p>ABER die Auferstehung ist eine Tatsache!<\/p>\n<p>Es gibt die Hoffnung der Auferstehung!<\/p>\n<p>Und darin zeigt sich auch Gottes Gerechtigkeit (Vers 21-22)!<\/p>\n<p>Die Folge:<\/p>\n<p># Es gibt eine Ewigkeit!<\/p>\n<p># Es gibt etwas, das bleibt!<\/p>\n<p># Du musst nicht alles loslassen!<\/p>\n<p># Es gibt ein Wiedersehen!<\/p>\n<p># Du kannst etwas festhalten\/behalten\/mitnehmen \u2026<\/p>\n<p>(Hier ist Raum f\u00fcr Zuspruch in konkreter Trauer!)<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass wir Gottes Ordnung akzeptieren \u2013 heute schon:<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen Christus geh\u00f6ren (Vers 23) \u2013 geh\u00f6rst du Christus? Wie geh\u00f6rt man Christus? Bist du \u201egekauft durch sein Blut\u201c? Ist er dein \u201eHerr\u201c, ist er dein K\u00f6nig? Es gibt f\u00fcr uns eine Hoffnung auf die Ewigkeit und dabei m\u00fcssen wir in einer Ordnung leben unter Christus, unter dem Vater und das schon jetzt!<\/p>\n<p>Abschluss:<\/p>\n<p>Es gibt Hoffnung!<\/p>\n<p>Lebe mit Jesus als deinem Herrn \u2013 und du wirst leben!<\/p>\n<p>In Christus gibt es Hoffnung, Hoffnung auf Vergebung und Hoffnung auf die Auferstehung!<\/p>\n<p>(Mirko Lau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Wie Gemeinde entsteht Monatsthema: 1. Korinther: Gemeinde praktisch: Gemeinsam als Kinder Gottes in unserer Welt Vorgeschlagenes Thema: Jesus ist auferstanden \u2013 wir werden auch auferstehen Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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