{"id":3453,"date":"2018-09-14T17:21:01","date_gmt":"2018-09-14T15:21:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3453"},"modified":"2018-09-14T17:21:01","modified_gmt":"2018-09-14T15:21:01","slug":"predigthilfe-vom-4-november-1-korinther-11-17-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-4-november-1-korinther-11-17-34\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 4. November &#8211; 1. Korinther 11, 17-34"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresthema:<\/strong><em> Wie Gemeinde entsteht <\/em><\/p>\n<p><strong>Monatsthema: 1. Korinther: Gemeinde praktisch: Gemeinsam als Kinder Gottes in unserer Welt <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Im Juni hatte es verschiedene Predigten zu 1. Korinther 8-10 gegeben. Diese Reihe wird nun aufgegriffen. Es macht also Sinn die Predigth\u00f6rer noch einmal in den 1. Korintherbrief und den Zusammenhang unseres Abschnittes einzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein roter Faden, der sich durch alle Kapitel durchzieht ist der Gedanke, dass wir uns selber zur\u00fccknehmen, dass wir bereit sind, Nachteile in Kauf zu nehmen oder zu verzichten, um des Anderen Willen. In diesem Sinne sollen wir leidensbereit sein!<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* zum Einstieg verschiedenste Studienbibeln (Neue Genfer, Ryrie, John McArthur), die man vergleichend lesen sollte. Damit erh\u00e4lt man einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Auslegung der schwierigen Stellen und auch unterschiedliche Auslegungen.<\/p>\n<p>* Hilfreiches Basiswissen findet sich auch in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag)<\/p>\n<p>* Vertiefend empfehlen sich dann die entsprechenden Passagen aus dem Edition C Kommentar bzw. der Wuppertaler Studienbibel<\/p>\n<p>* Sehr wertvoll ist die Kommentierung des 1. Korintherbriefes durch Eckhard Schnabel in der Reihe HTA. Sie ist f\u00fcr Theologen geschrieben, aber auch Laien k\u00f6nnen die entsprechenden Abschnitte mit Gewinn lesen. Verschiedene Auslegungen einzelner Stellen werden gr\u00fcndlich diskutiert und der Autor legt sich dabei immer auch auf eine eigene Sichtweise fest.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Der Text beinhaltet einige schwierige Stellen, f\u00fcr die hier verk\u00fcrzt jeweils ein m\u00f6gliches Verst\u00e4ndnis gezeigt werden soll:<\/p>\n<p>Vers 17: Was schreibt Paulus vor und was lobt er nicht?<\/p>\n<p>In Vers 2 hatte Paulus gelobt, dass die Korinther \u00dcberlieferungen einhalten. Aber es gibt eben auch Dinge, die nicht gut laufen, wo sie \u201ezum Schlechteren zusammenkommen\u201c und dort werden sie nat\u00fcrlich nicht gelobt und entsprechend muss Paulus bestimmte Dinge \u201evorschreiben\u201c. Das \u201eSchlechtere\u201c ist das Zerst\u00f6ren der Gemeinschaft statt einer echten Erbauung. (siehe auch ab Vers 21)<\/p>\n<p>Vers 18-19: Wie gut oder schlecht sind Parteiungen oder Spaltungen?<\/p>\n<p>Die Spaltungen\/Parteiungen sind schlecht, die \u201eBew\u00e4hrten\u201c sind dann nicht Vertreter einer dieser \u201eParteien\u201c, sondern die, die diese Spaltungen wieder \u00fcberwinden und wieder zur\u00fcck zur Einheit f\u00fchren.<\/p>\n<p>Vers 21: Was genau ist das Problem vor Ort?<\/p>\n<p>Man muss sich vor Augen f\u00fchren, dass es damals wahrscheinlich noch keine extra Gemeindeh\u00e4user gab, sondern man sich in Privath\u00e4usern traf und zwar in entsprechend gr\u00f6\u00dferen, die dann nat\u00fcrlicherweise Reicheren geh\u00f6rten. Der \u201eGottesdienst\u201c war sicherlich keine so klar umrissene Veranstaltung mit p\u00fcnktlichem Anfang und Ende, sondern viel offener, wenn auch trotzdem nat\u00fcrlich mit klaren Lehreinheiten.<\/p>\n<p>Das \u201eAbendmahl\u201c war in diesem Zusammenhang dann auch eher etwas, was sich an eine komplette Mahlzeit anschloss, und nicht so durchstrukturiert wie heute in unseren Gemeinden.<\/p>\n<p>Und so kam es dazu, dass sich die Reichen eben ma\u00dflos betranken und \u201evollfra\u00dfen\u201c, w\u00e4hrend \u00e4rmere Leute sp\u00e4ter dazu kamen, zuschauen musste und zt besch\u00e4mt wurden. Eine zwei-Klassen-Gesellschaft wurde deutlich vor Augen gef\u00fchrt. In der damaligen Kultur war es auch v\u00f6llig normal, dass reiche Leute unter sich a\u00dfen und \u00e4rmere und Sklaven so lange zuschauen oder woanders warten mussten. Dieses Verhalten haben die Reichen offensichtlich in Gemeindeversammlungen beibehalten.<\/p>\n<p>Dadurch wird das \u201eAbendmahl\u201c, das eigentlich das \u201eMahl des Herrn\u201c (Vers 20), reduziert auf eine normale Mahlzeit.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte Vers 22 als eine angedeutete L\u00f6sung verstehen, die zu dem f\u00fchrt wie es heute ist: Auf \u201eneutralem Boden\u201c feiert man ein Abendmahl, dass losgekoppelt ist von normalen Mahlzeiten. Dies l\u00f6st nat\u00fcrlich das eine oder andere Problem, aber bleiben dadurch evtl. andere Aspekte auf der Strecke?<\/p>\n<p>F\u00fcr Vers 23-28 ist die Aufgabe f\u00fcr den Ausleger herauszuarbeiten, inwiefern diese Verse tats\u00e4chlich eine Antwort auf das geschilderte Problem darstellen. Was genau ist der Punkt, der gel\u00f6st werden soll und inwiefern sind diese Verse tats\u00e4chlich eine L\u00f6sung?<\/p>\n<p>Vers 29: Worin besteht das Gericht?<\/p>\n<p>Das Abendmahl ist eine Identifikation mit Jesus und das steht einer Zuschaustellung des eigenen Status total entgegen, das ist Schuld (V 27). Entsprechend soll man sich pr\u00fcfen (V 28) Seither war konsequent von \u201eWein\u201c und \u201eBrot\u201c die Rede, \u201eLeib\u201c bezeichnet also etwas anders: \u201eLeib\u201c kann hier durchaus umfassend als die Gemeinschaft der Gemeinde als \u201eLeib\u201c Christi durch den am Kreuz h\u00e4ngenden \u201eLeib\u201c Christi verstanden werden. Letztlich die tiefe Einheit von Christus und der Braut als einer Einheit.<\/p>\n<p>Das \u201eGericht\u201c (wie auch in Vers 34) scheint genau das zu sein, was dann in Vers 30 beschrieben wird:<\/p>\n<p>Vers 30: Warum genau sind viele schwach und krank?<\/p>\n<p>Klar ist, dass es in Korinth offensichtlich vermehrt Krankheits- und Todesf\u00e4lle gab.<\/p>\n<p>Da f\u00fcr die Zeit des Briefes eine Hungersnot bekannt ist, k\u00f6nnte dieser Satz etwas losgel\u00f6st von Vers 29 einfach betonen, dass es tats\u00e4chlich um Leben und Tod geht und nicht \u201enur\u201c um geistliche Einheit.<\/p>\n<p>Sprachlich n\u00e4herliegend ist allerdings doch die Verkn\u00fcpfung mit Vers 29, was bedeuten w\u00fcrde, dass Gott in dieser Situation tats\u00e4chlich konkret gerichtet hat (wie z. B.\u00a0 auch bei Hananias und Saphira in Apg 6).<\/p>\n<p>Die in Aussicht gestellte Parallelit\u00e4t zu den Folgen von Israels Ungehorsam in 1. Kor 10,1-13 legt tats\u00e4chlich auch ein richtendes bzw. erziehendes Handeln Gottes nahe.<\/p>\n<p>Vers 32: Wie h\u00e4ngen Gericht und Z\u00fcchtigung zusammen? Was genau ist die Z\u00fcchtigung?<\/p>\n<p>Vers 31 ist die Werbung, das doch nun eigenst\u00e4ndig in Ordnung zu bringen, aber wenn das eben nicht geschieht, dann werden wir die Korinther im Sinne des \u201eGerichtes\u201c weiter von Gott \u201egez\u00fcchtigt\u201c bzw. \u201ein seine Schule genommen\u201c (vgl. auch Hebr 12,1ff)<\/p>\n<p>Vers 33: Inwiefern wurde vorher nicht aufeinander gewartet?<\/p>\n<p>(siehe zu Vers 21)<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Der Kern des Abschnittes \u00fcber das Abendmahl d\u00fcrfte vielen sehr vertraut sein, oft werden dabei aber auch schwierige Fragen und Verse ausgelassen.<\/p>\n<p>Die Predigt bietet die M\u00f6glichkeit, den Abschnitt einmal wirklich unter die Lupe zu nehmen und auch aufzuzeigen, wie diese &#8222;Anleitung f\u00fcr das Abendmahl&#8220; besonders von diesem Kontext der korinthischen Schwierigkeiten her zu verstehen ist.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Es ist ein &#8222;normaler&#8220; Sonntag, das Ende der Herbstferien, insofern gibt es nichts Besonderes zu bedenken.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Durch die v\u00f6llig andere Art, das Abendmahl zu feiern, gibt es die Grundproblematik von damals f\u00fcr uns heute nicht mehr. Auf den ersten Blick hat sich dieser Bibeltext dadurch scheinbar er\u00fcbrigt.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich sind wir herausgefordert, die biblischen <em>Prinzipien<\/em> dieses Abschnittes zu predigen und zu schauen, inwieweit bei uns heute im Abendmahl die Einheit deutlich genug zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann man schauen, in welchen anderen Bereichen wir heute in falscher Weise Parteiungen haben und sie &#8222;pflegen&#8220;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigt wird gehalten, um 1. wesentliche Punkte zum Grundverst\u00e4ndnis des Abendmahls herauszuarbeiten, 2. zu schauen inwieweit unsere Abendmahlspraxis heute angemessen die Einheit der Gemeinde wiederspiegelt und 3. zu schauen, wo sich bei uns heute evtl. Parteiungen zeigen unabh\u00e4ngig vom Abendmahl<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Predigtthema: <strong>Das Abendmahl &#8211; einer f\u00fcr alle aber jeder f\u00fcr sich? <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Die Einheit fehlt! (17-22.33-34)<\/li>\n<li>Von einem Leib und einem Kelch (23-26)<\/li>\n<li>Gott erzieht (27-32)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Einleitung:<\/p>\n<p>Abendmahl von heute aufgreifen (evtl. sogar auch mit einer sehr individualistischen geistlichen Fokussierung), dann in die Situation einf\u00fchren, wie damals in Korinth das Abendmahl gefeiert wurde.<\/p>\n<p><strong>Das Abendmahl: Einer f\u00fcr alle, aber jeder f\u00fcr sich? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Textlesung<\/strong><\/p>\n<p>In drei Abschnitten durchgehen!<\/p>\n<ol>\n<li>Die Einheit fehlt<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Abschnitt 17-19 muss gut erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Vers 20-22 und 33-34 zeigen, wie sich diese &#8222;Gr\u00fcppchen&#8220; dann beim Abendmahl ausgewirkt haben. Es war damals also immer wieder eine Frage von Arm und Reich.<\/p>\n<p>An dieser Stelle k\u00f6nnte man dann auch \u00fcberlegen, wo bei uns heute \u201eGr\u00fcppchen\u201c gepflegt werden, falls wir die Abendmahlsproblematik tats\u00e4chlich \u00fcberwunden haben.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Von einem Leib und einem Kelch<\/li>\n<\/ol>\n<p>Als Antwort auf die Problematik beschreibt Paulus, wie das erste Abendmahl von Jesus und den J\u00fcngern war:<\/p>\n<p>Vers 23-29<\/p>\n<p>Paulus erinnert an die geschichtliche Situation, dass es tats\u00e4chlich ein Brot und ein Kelch f\u00fcr den J\u00fcngerkreis waren. (23-25)<\/p>\n<p>Paulus erinnert daran, dass es &#8222;zum Ged\u00e4chtnis&#8220; ist und nicht &#8222;zum Betrinken&#8220; &#8211; hier kann man auch noch einmal betonen, dass es um <em>Erinnerung<\/em> geht und nicht um eine magische Vergebungshandlung. (24-25)<\/p>\n<p>Paulus erinnert, dass es um Verk\u00fcndigung des Todes geht und nicht darum, satt zu werden (26)<\/p>\n<p>&#8222;Unw\u00fcrdig&#8220; ist dann der, der diese Punkte und damit den \u201eLeib Christi\u201c (Jesus UND die Gemeinde) nicht respektiert, er wird schuldig an Leib und Blut Jesu, weil er es nicht ernst nimmt &#8211; es ist S\u00fcnde &#8211; nicht mehr und nicht weniger (27)<\/p>\n<p>Deshalb soll man sich pr\u00fcfen (28)<\/p>\n<p>Paulus k\u00fcndigt ansonsten tats\u00e4chlich ein \u201eGericht\u201c an \u2026 \u00a0(29)<\/p>\n<p>&#8211; Im Abendmahl geht es vor allem um die Einheit von Jesus und er Gemeinde.<\/p>\n<p>a) Wie kommt das in unserem Abendmahl heute zum Ausdruck?<\/p>\n<p>Ideen entwickeln \u2026 z. B.\u00a0 gegenseitiger Zuspruch? Tats\u00e4chlich von EINEM Brot abbrechen lassen? Den Gedanken der &#8222;Familie&#8220; st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Abendmahl zum Anlass nehmen und jemanden anschlie\u00dfend zum Kaffee einladen, den man noch nicht so gut kennt.<\/p>\n<p>b) Wie kommt das \u00fcberhaupt in unseren Gemeinden zum Ausdruck?<\/p>\n<p>\u00f6fter mal Gemeindemittagessen in Form von Buffet und jeder bringt was mit?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Gott erzieht<\/li>\n<\/ol>\n<p>Am Ende des Abschnittes kommt eine sehr ernsthafte Wendung:<\/p>\n<p>Vers 30-32<\/p>\n<p>Sprachlich am Naheliegendsten \u2013 auch wenn uns das erschreckt \u2013 ist, dass Gott damals in Korinth tats\u00e4chlich mit Gericht reagiert hat (vgl. Apg 5,1ff, Hebr 12,1ff)<\/p>\n<p>Das Wort Gottes hat auch im Neuen Testament immer wieder Aussagen, die uns an die \u201eSchmerzgrenze\u201c bringen in Gottes Erziehungsprozess.<\/p>\n<p>Wichtig ist dabei:<\/p>\n<ol>\n<li>Es geht um \u201eErziehung\u201c! Gott m\u00f6chte uns nicht einfach eine \u201ereinw\u00fcrgen\u201c, sondern er m\u00f6chte uns auf den guten Weg holen! Es ist Ausdruck seiner Liebe! Das Problem sind wir und das wir leider eben manchmal erst umdenken, wenn es weh tut \u2026<\/li>\n<li>Es geht um einen willentlich, dauerhaft und unbu\u00dffertig eingeschlagenen falschen Weg, dort erzieht Gott auf diese Weise, nicht bei \u201ekleinen (nicht gro\u00df durchdachten) Alltagss\u00fcnden\u201c<\/li>\n<li>Krankheit kann viele andere Ursachen haben und hat es auch meistens! Wir m\u00fcssen uns nicht bei jeder Krankheit fragen, was wir falsch gemacht haben. W\u00e4re die Krankheit ein Grund f\u00fcr eine S\u00fcnde, dann w\u00e4re uns diese S\u00fcnde in dem Moment auch vollkommen klar!<\/li>\n<li>So ganz nebenbei: Es gab in Korinth also offensichtlich auch Krankheiten und Todesf\u00e4lle, obwohl es dort die Gabe der Heilung gab (1. Kor 12-14)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Abschluss:<\/p>\n<p>Ein Aufruf zur Einheit \u2013 im Abendmahl aber auch sonst<\/p>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt? <\/strong><\/p>\n<p>Das Bild vom Puzzel und dem Wert und der Notwendig des Einzelnen ist immer wieder ein starkes Bild f\u00fcr die Einheit der Gemeinde.<\/p>\n<p>(Mirko Lau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Wie Gemeinde entsteht Monatsthema: 1. Korinther: Gemeinde praktisch: Gemeinsam als Kinder Gottes in unserer Welt Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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