{"id":3346,"date":"2018-03-27T16:53:49","date_gmt":"2018-03-27T14:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3346"},"modified":"2018-03-27T16:53:49","modified_gmt":"2018-03-27T14:53:49","slug":"predigthilfe-vom-29-april-2018-apostelgeschichte-10-1-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-29-april-2018-apostelgeschichte-10-1-48\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 29. April 2018 &#8211; Apostelgeschichte 10, 1-48"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jahresthema:<\/strong><em> Wie Gemeinde entsteht <\/em><\/p>\n<p><strong>Predigtthema (urspr\u00fcnglicher Vorschlag): Durch Gottes wunderbare F\u00fcgung <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Da die Vorgeschichte in den Wochen vorher nicht in den Predigten vorkam, macht es Sinn, wirklich den Zusammenhang der Apostelgeschichte mit einzubeziehen:<\/p>\n<p>Die Apostelgeschichte steht unter dem Wort aus Apg 1,8. Bis Kapitel 7 breitet sich das Wort in Jerusalem aus.<\/p>\n<p>Ab Kapitel 8 (ausgel\u00f6st durch die Verfolgung) breitet es sich dann in Jud\u00e4a aus und ein Proselyt aus Afrika nimmt das Evangelium mit dort hin.<\/p>\n<p>Mit Kapitel 9 wird dann eine wesentliche Grundlage f\u00fcr die Heidenmission gelegt: Paulus wird wiedergeboren.<\/p>\n<p>Kapitel 10 und 11 markieren dann die Vorbereitung der judenchristlichen Gemeinde auf die Heidenmission durch Paulus. Bis dahin schien die judenchristliche Gemeinde nicht wirklich die Sicht zu haben, dass sich auch unter den Heiden das Reich Gottes &#8222;bis an die Enden der Erde&#8220; ausweiten w\u00fcrde. (Apg 8,4 -&gt; 11,19) Petrus, f\u00fchrender Kopf der Judenchristen in Jerusalem bekommt deshalb eine pers\u00f6nliche Lehrstunde.<\/p>\n<p>Hinweis zur Textl\u00e4nge:<\/p>\n<p>Der Text ist sehr lang. Die Ausf\u00fchrlichkeit ist der damaligen Situation geschuldet, dass er eben etwas ganz Neues markiert hat. Je nach Zeitkonzept kann man den Text nur in Ausz\u00fcgen lesen. (siehe Vorschlag weiter unten) Aber nat\u00fcrlich kann man auch am ganzen Text festhalten, ist es doch Wort Gottes \u2026<\/p>\n<p>Wichtig ist auch, dass man die Jerusalemer Gemeinde nicht f\u00fcr ihre &#8222;antiheidnische&#8220; Haltung verurteilt: Sie erwarteten doch auch in irgendeiner Form das &#8222;K\u00f6nigreich Davids&#8220;, ein messianisches Reich, und von alten Testament konnte man da doch erwarten, dass es ein &#8222;j\u00fcdisches Reich&#8220; ist. Nat\u00fcrlich f\u00fcr jeden offen, aber eine Aufhebung in &#8222;Weder Jude noch Grieche&#8220; (Gal 3,28) war nicht unbedingt zu erwarten!<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Hilfreiches Basiswissen findet sich z. B.\u00a0 in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag)<\/p>\n<p>* Studienbibel John McArthur: <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/search.pl?lang=de&amp;id=9146\">http:\/\/www.sermon-online.de\/search.pl?lang=de&amp;id=9146<\/a> (freier Downlod!)<\/p>\n<p>* weitere Studienbibeln (Verk\u00fcndiger sollten mehrere haben: zb Ryrie, Genfer Studienbibel, Elberfelder Bibel mit Erkl\u00e4rungen\u2026 )<\/p>\n<p>* Wuppertaler Studienbibel, Band Apostelgeschichte von Werner de Boor<\/p>\n<p>* Edition C Kommentar zur Apostelgeschichte von Heinz-Werner Neudorfer<\/p>\n<p>Bitte studiert auch den hilfreichen Predigttipp von Eckhard L\u00f6ffler vom 15.10.2006 zu Apg 10, 34-48 und vom 21.10.2001 von Jochen K\u00f6nig zu Apg 10, 1-20 und 44-48 unter <a href=\"http:\/\/www.studienbibel.de\/\">www.studienbibel.de<\/a>.<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>V 1-2: Gott &#8222;macht es Petrus leicht&#8220;- er sucht sich unter den &#8222;Heiden&#8220; einen raus, der j\u00fcdischer lebt als mancher Jude damals, siehe auch die Gebetszeit in Vers 3 und die &#8222;frommen Soldaten&#8220; in Vers 7.<\/p>\n<p>V 3: vgl. Apg 3,1 &#8211; das war die Zeit des t\u00e4glichen Opfers im Tempel!<\/p>\n<p>V 4-8: Gott gibt Kornelius noch keinerlei Inhalte bekannt. Er soll ohne Vorwissen mit Simon Petrus zusammentreffen. Die entscheidenden Erkenntnisse und die Wiedergeburt als solche soll in und durch Gegenwart des Apostels geschehen! <strong>Dies ist wichtig, damit es sp\u00e4ter auch allgemein von der Gemeinde akzeptiert werden kann!<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig gibt es f\u00fcr Kornelius keinen Zweifel, dass er den Anweisungen folgt!<\/p>\n<p>V 9: Die Zeit des j\u00fcdischen Mittagsgebetes!<\/p>\n<p>V 10-13: Paulus bekommt Hunger, bekommt aber w\u00e4hrend der Zubereitungszeit ein &#8222;verlockendes Angebot&#8220; &#8211; eine Versuchung? F\u00fcr den Leser ist klar, dass das was Petrus da passiert, eine &#8222;Verz\u00fcckung&#8220; ist, das bedeutet in jedem Fall, dass Gott hier die Kontrolle \u00fcbernimmt! Gott selber muss die Dinge vorantreiben!<\/p>\n<p>V 14-17a: Dreimal bekommt Petrus eine Anweisung vom &#8222;Herrn&#8220;, widerspricht, und wird korrigiert. Er ist ratlos, was das bedeuten soll. (Er wei\u00df ja auch nicht, dass ihn das auf das Folgende vorbereiten soll. Auch hier muss man Verst\u00e4ndnis aufbringen und nicht so tun als w\u00e4re uns das damals an Petrus\u00b4 Stelle sofort alles v\u00f6llig klar gewesen \u2026)<\/p>\n<p>V 17b-20: Petrus bekommt die klare Ansage &#8222;ohne irgend zu zweifeln&#8220; mit den gerade ankommenden M\u00e4nnern mitzugehen! <strong>Wieder muss Gott ganz deutlich sprechen! <\/strong><\/p>\n<p>V 25-26: Petrus &#8211; ganz Jude &#8211; l\u00e4sst es nicht zu, dass man vor ihm kniet<\/p>\n<p>V 27-29: Petrus hat offensichtlich aus der Erscheinung zun\u00e4chst einmal gelernt, dass er nicht einen Menschen als &#8222;unrein&#8220; bezeichnen soll.<\/p>\n<p>V 34-35: &#8222;in Wahrheit begreife ich&#8220; &#8211; bis dahin hat Petrus ein bisschen erkannt, dass er schon mit Kornelius zusammen sein darf. Aber nun begreift er IN DER TIEFE, dass wirklich ALLE Menschen Gott angenehm sind und dass Gott alle Menschen will und auch alle Menschen zum Volk Gottes geh\u00f6ren k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>V 36-43: So gibt Petrus tats\u00e4chlich das Evangelium, die Botschaft von Jesus Christus an Hauptmann Cornelius weiter!<\/p>\n<p>V 44: <strong>Und wieder greift Gott direkt selber ein und gie\u00dft einfach den Heiligen Geist aus! <\/strong>Die Stellen der Apostelgeschichte, in denen Gott f\u00fcr alle offenkundig den Geist gibt\/ausgie\u00dft sind alle wenig geeignet darauf Lehren zu bauen, was und wann und wie man den Heiligen Geist genau bekommt, welche angeblichen Reihenfolgen es geben muss und welche Gaben damit (zwingend) verbunden seien. Man hat vielmehr den Eindruck, dass Gott hier sehr flexibel auf die jeweilige Situation reagiert, weil in dieser Anfangsphase der Gemeinde gew\u00e4hrleistet sein muss, dass ein Apostel dabei ist, der das dann auch der Gemeinde zuhause glaubw\u00fcrdig bezeugen kann (vgl. Apg 8). Es ist naheliegend, dass Gott in &#8222;Gemeindegr\u00fcndungs-Phasen&#8220; ganz anders und viel deutlicher wirkt, wie in Phasen, wo die grundlegenden Lehren dann etabliert sind. So scheint es auch bis heute zu sein in den ganz verschiedenen Phasen der Gemeinden auf ganz unterschiedlichen Kontinenten in ganz unterschiedlichen Kontexten \u2026<\/p>\n<p>V 45-46: Auch hier sieht man noch einmal die \u00dcberraschung der Judenchristen, dass die Heiden tats\u00e4chlich mit in die Verhei\u00dfung mit hineingenommen sind!<\/p>\n<p>V 47-48: Gott war mit der Ausgie\u00dfung des Geistes vorangegangen, in diesem Fall folgt die Taufe nach. Wichtig ist nicht die Reihenfolge, sondern die Fakten: Heiden bekommen den Heiligen Geist, geh\u00f6ren selbstverst\u00e4ndlich zur Gemeinde und werden folgerichtig auch getauft!<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Es muss beachtet werden, dass dieser Text zun\u00e4chst einmal ein einmaliges heilsgeschichtliches Ereignis ist: An der Schwelle zur Heidenmission <em>muss<\/em> Gott \u00dcberzeugungsarbeit betreiben und auch in manchem Vorangehen, weil Petrus es von sich aus &#8222;nie&#8220; tun w\u00fcrde. Wir d\u00fcrfen also aus Reihenfolgen in diesem Text auf keinen Fall universelle Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten machen!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich braucht es <em>immer<\/em> Gottes Vorangehen und Handeln, wenn Gemeinde entsteht, aber hier ist es eben in besonderer Weise n\u00f6tig, weil der Gedanke der &#8222;(Heiden-)Mission \u00fcberhaupt erst einmal eingef\u00fchrt werden muss.<\/p>\n<p>In der Beziehung sollten wir heute eigentlich eine bessere Ausgangsbasis haben.<\/p>\n<p><strong>Aber welche Vorbehalte haben wir heute beim Thema Mission? Wo brauchen wir evtl. so einen &#8222;push&#8220; wie Petrus ihn bekommen hat? <\/strong><\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Jahreszeitlich kein besonderes Datum, au\u00dfer dass es ein langes Maiwochenende sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Aber es ist der letzte Sonntag im Monat zum Thema &#8222;Wie entsteht Gemeinde&#8220;<\/p>\n<p>Das bedeutet auch, dass dieser Text nicht Teil einer sonnt\u00e4glich fortlaufenden Textreihe ist, sondern f\u00fcr die Gemeinde der Zusammenhang bzw. die Vorgeschichte nicht (so) bekannt ist. Dem sollte in der Predigt also Raum gegeben werden!<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Eine Besonderheit des Textes ist, dass die Ausgangssituation mit ihrer Kernaussage f\u00fcr uns heute kein notwendiger Fokus mehr ist: Uns ist heute klar, dass Heiden Christen werden k\u00f6nnen und sollen, bzw. wir sind ja selber (wahrscheinlich alle) <em>Heiden<\/em>christen.<\/p>\n<p>Die eigentliche Kernaussage ist f\u00fcr die heutigen Zuh\u00f6rer in unseren Gottesdiensten also nicht so relevant, so dass in jedem Fall eine Ableitung des Gedankens stattfinden muss: Die <em>damalige <\/em>Grenze ziehen wir heute so nicht, ABER welche falschen Grenzen ziehen wir (Heidenchristen) heute? Wen schlie\u00dfen wir vom Evangelium aus &#8211; wahrscheinlich nicht absichtlich, aber vielleicht unabsichtlich?<\/p>\n<p>Eine durchaus aktuelle Fragestellung k\u00f6nnte zum einen genau die Frage in die andere Richtung sein: Wir halten wir es denn heute mit den Juden und der Juden<em>mission<\/em>? Inwieweit schlie\u00dfen wir (stillschweigend) Juden vom Heil aus? (Hier darf man aber gerne auch &#8222;unpolitisch&#8220; sein bzw. das Zeigen auf andere Gruppierungen unterlassen und sich fragen, wie man es denn selber ganz pers\u00f6nlich praktiziert \u2026)<\/p>\n<p>Und dann gibt es auch Fragestellungen in Bezug auf Heiden: Wo formulieren wir zwar keine Grenzen, aber leben faktisch welche, indem wir uns &#8222;auf Zielgruppen konzentrieren&#8220;, bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen sich selbst \u00fcberlassen oder Altersgenerationen vernachl\u00e4ssigen?<\/p>\n<p>Wo leben wir die &#8222;j\u00fcdische Haltung&#8220; `<em>nat\u00fcrlich d\u00fcrft ihr zu uns kommen, wir freuen uns, wenn ihr kommt, aber dann m\u00fcsst ihr bitte auch genau so werden wie wir und euch an alle unsere &#8222;heiligen Regeln&#8220; halten<\/em>\u00b4<\/p>\n<p>Wo leben wir zu viel ein sich-fern-Halten (um sich nicht zu verunreinigen), anstatt missionarische Begegnungen zu suchen?<\/p>\n<p>Wo leben wir &#8222;praktischen Unglauben&#8220; zb in einer Gebetslosigkeit f\u00fcr Politiker, weil wir gar nicht mehr die Erwartung haben, dass solche Menschen noch zum Glauben kommen?<\/p>\n<p>\u2026<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn die eigentliche Kernaussage f\u00fcr uns nicht relevant ist (siehe Punk 2.3), so ist dieser Text trotzdem geeignet, uns unser Privileg noch einmal vor Augen zu f\u00fchren: Das, was damals etwas ganz Neues was, ist f\u00fcr uns heute in einem ganz positiven Sinn selbstverst\u00e4ndlich, dass (wir) Heiden Christen werden k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Insofern darf ein erster Zielgedanke tats\u00e4chlich auch dies ber\u00fccksichtigen: Du (Heide) darfst Christ! Gott sei DANK!<\/p>\n<p>Ein zweites Predigtziel w\u00e4re dann, zu \u00fcberlegen, wo wir heute Grenzen ziehen und Menschen vom Evangelium (unbeabsichtigt) ausschlie\u00dfen, und wie wir diese Grenzen \u00fcberwinden k\u00f6nnen \u2026<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Alternatives Predigtthema: <strong>Gott will alle!<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Gott will dich! Halleluja!<\/li>\n<li>Gott will<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>\u00a0\u2026 Fatma<\/li>\n<li>\u00a0\u2026 Dose (Spitzname eines Obdachlosen)<\/li>\n<li>\u00a0\u2026 Gertrud (Name f\u00fcr einen alten Menschen im Heim)<\/li>\n<li>\u00a0\u2026 Wladimar P. (Politikername nach Wahl &#8211; Haben wir die Erwartung, dass solche Menschen zum Glauben kommen?)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li>Gott will retten!<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Einleitung: Pers\u00f6nliches Beispiel, von einer ungenutzten M\u00f6glichkeit, in der wir sehr einfach von Jesus h\u00e4tten erz\u00e4hlen k\u00f6nnen \u2026<\/p>\n<p>&#8211; &#8222;aus irgendeinem Grund habe ich einem Menschen die Chance vorenthalten, von Jesus zu h\u00f6ren. Genau vor diesem Fehler stand vor 2000 Jahren Petrus. Er hatte spezielle Gr\u00fcnde, aber wir werden sehen, dass wir trotzdem davon lernen k\u00f6nnen \u2026&#8220;<\/p>\n<p>Vorgeschichte und Text (evtl. in Ausz\u00fcgen):<\/p>\n<p>Vers 1-8 zusammenfassend erz\u00e4hlen<\/p>\n<p>Vers 9-20 lesen<\/p>\n<p>Vers 21-33 zusammenfassend erz\u00e4hlen<\/p>\n<p>Vers 34-43 lesen<\/p>\n<p>Vers 44-48 zusammenfassend erz\u00e4hlen<\/p>\n<p>Punkt 1: Gott will dich! Halleluja!<\/p>\n<p>Inhalt: Dankbarkeit f\u00fcr die Liebe Gottes, f\u00fcr das pers\u00f6nliche Heil, f\u00fcr den Menschen, von dem man von Jesus geh\u00f6rt hat. Hier ist Raum f\u00fcr das Evangelium, evtl. auch f\u00fcr ein pers\u00f6nliches Zeugnis, wie man zum Glauben gekommen ist und wie der Glaube das pers\u00f6nliche Leben bereichert.<\/p>\n<p>Punkt 2: Gott will \u2026<\/p>\n<p>Anhand von verschiedenen Namen (siehe oben: a-d) kann man zeigen, wie wir heute Bev\u00f6lkerungsgruppen vernachl\u00e4ssigen, wo wir in der Gefahr stehen, Menschen nicht mit dem Evangelium zu erreichen, weil wir Ber\u00fchrungs\u00e4ngste oder andere Vorbehalte haben, uns auf &#8222;Zielgruppen&#8220; reduzieren oder weil uns der Glaube fehlt, dass sie sich \u00fcberhaupt bekehren k\u00f6nnten. (H\u00e4tten wir gedacht, dass sich ein Hauptmann einer Besatzungsmacht bekehrt?)<\/p>\n<p>Punkt 3: Gott will alle!<\/p>\n<p>Hier kann man noch einmal betonen, dass Gott die Menschen retten will. Beschreibung seines Retterherzens bzw. seiner Retterliebe. Verlorenheit der Menschen zeigen. Hier geht es um Motivation f\u00fcr Mission. Anwendung k\u00f6nnte sein, sich ganz konkret vorzunehmen, nicht feige zu sein, sondern die n\u00e4chste Gelegenheit f\u00fcr ein Zeugnis dieses Mal zu nutzen, z.B. am Montag in seinem nicht-christlichen Umfeld vom Gottesdienst zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Jona w\u00e4re noch ein biblisches Beispiel f\u00fcr einen &#8222;Mann Gottes&#8220;, der gar nicht will, dass Menschen gerettet werden \u2026<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: Jeder Mensch braucht Gott; Everyone needs compassion (mighty to save); Jesus, Herr, ich denke an dein Opfer (zu Punkt 1)<\/p>\n<p>(Mirko Lau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Wie Gemeinde entsteht Predigtthema (urspr\u00fcnglicher Vorschlag): Durch Gottes wunderbare F\u00fcgung Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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