{"id":3324,"date":"2018-02-20T08:44:47","date_gmt":"2018-02-20T07:44:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3324"},"modified":"2018-02-20T08:44:47","modified_gmt":"2018-02-20T07:44:47","slug":"predigthilfe-vom-11-maerz-2018-matthaeus-26-47-68","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-11-maerz-2018-matthaeus-26-47-68\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 11. M\u00e4rz 2018 &#8211; Matth\u00e4us 26, 47-68"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: Gott ist gebunden \u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 2017 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Unser Predigttext ist recht lang und in zwei klare Abschnitte unterteilt. Vers 47-56 handeln im oder am Garten Gethsemane. In Vers 59-68 sind wir im Haus des Hohepriesters Kaiphas. Die zentrale Linie, die sich durch diese Verse hindurch erkennen l\u00e4sst, ist die Bereitschaft und Freiwilligkeit Jesu diesen Weg zu gehen. Er hat im Garten Gethsemane die letzte Best\u00e4tigung und Klarheit f\u00fcr diesen Weg erhalten und geht ihn jetzt mit allen Konsequenzen. So l\u00e4sst sich Jesus verhaften ohne sich zu wehren. Er steht im Verh\u00f6r, ohne sich gegen die falschen Anklagen zu verteidigen. Er verteidigt sich auch nicht, als er vom Hohenpriester zum Schwur gen\u00f6tigt wird, sondern gibt das klares Bekenntnis, dass er der Sohn Gottes ist. Auch gegen Dem\u00fctigungen am Ende des Verh\u00f6rs setzt sich Jesus nicht zur Wehr.<\/p>\n<p>Diese Bereitschaft Jesu aus Liebe zu uns, wollen wir den H\u00f6rern vor Augen stellen.<\/p>\n<p>Genauso wie die Herrlichkeit Jesu in diesen Versen aufleuchtet, erblicken wir auch den Abgrund der menschlichen Verlorenheit. Wir sehen hier auf sehr drastische Weise, was Joh 1,11 bedeutet: \u201e<em>Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht auf<\/em>\u201c. Die versammelte geistliche Leitung mit ihrer vermeintlich gro\u00dfen Kenntnis der Heiligen Schrift war so blind war f\u00fcr Gottes Handeln, weil sie ihre Herzen Jesus gegen\u00fcber verschlossen hatten. Sie waren nicht bereit umzukehren und zu glauben. Und auch Judas, einer der J\u00fcnger Jesu, stellt sich in diese Reihe und verr\u00e4t seinen Herrn auf sch\u00e4ndliche Weise.<\/p>\n<p>Genau in diese Dunkelheit der Welt ist Jesus gekommen um Menschen zu retten und noch in tiefster Not betet er dann am Kreuz f\u00fcr die, die ihm so viel B\u00f6ses tun: \u201e<em>Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Gerhard Maier: Matth\u00e4usevangelium\u00a0 (Edition C Band 2)<\/p>\n<p>* Fritz Rienecker: Das Evangelium des Matth\u00e4us (Wuppertaler Studienbibel)<\/p>\n<p>* Gerhard Maier: Das Evangelium des Matth\u00e4us. Kapitel 15-28 (HTA)<\/p>\n<p>* Douglas O\u2019Donnell: Matthew. All Authority in Heaven an on Earth (Preaching the Word)<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>V.47 -50<\/strong><\/p>\n<p>Die besondere Tiefe des Verrates besteht darin, dass Judas, der Jesus verraten hat, einer der 12 J\u00fcnger war. Nicht einmal in diesem engsten Kreis war Jesus sicher. Judas tritt Jesus entgegen und nennt ihn Rabbi, nicht Herr. Jesus erwidert diese distanzierte Anrede, indem er Judas mit Freund anredet. In den beiden anderen Stellen, in denen im Matth\u00e4usevangelium dieser Begriff als Anrede benutzt wird, kommt auch eine Distanz zum Ausdruck (Mt 20,13; 22,12). Die Frage Jesus hat einen deutlich vorwurfsvollen Ton.<\/p>\n<p>Bei der Zusammenstellung der Schar, die Jesus verhaftet, sind sich die Ausleger nicht einig. Manche meinen besonders im Blick auf das Johannesevangelium, dass es sich um eine gemischte Truppe aus R\u00f6mern und Juden gehandelt hat. Andere gehen davon aus, dass die Truppe, die ja von den Hohepriestern und \u00c4ltesten geschickt wurde, wohl die j\u00fcdische Tempelpolizei war.<\/p>\n<p><strong>V.51-54<\/strong><\/p>\n<p>Bei Matth\u00e4us, Markus und Lukas wird nicht erw\u00e4hnt, dass es Petrus war, der zum Schwert griff. Erst bei Johannes finden wir die Namen Petrus und Malchus. Malchus wird \u201eder\u201c Knecht des Hohenpriesters genannt, was wohl auf eine besondere Stellung schlie\u00dfen l\u00e4sst. Jesus lehnt diese Art der Verteidigung in dieser Situation ab. In V.53 unterstreicht er, dass es Gottes Sache ist, seinen Sohn zu verteidigen. Das Vertrauen des Sohns in den Vater ist ungebrochen.<\/p>\n<p>Jesus betont, dass er freiwillig und im Willen Gottes diesen Weg geht. Wieder zeigt Jesus, wie extrem wichtig es ihm ist, ganz im Willen seines Vaters unterwegs zu sein, der sich eben auch besonderes in den Verhei\u00dfungen des Alten Testaments zeigt. Wir sehen hier auch das Ergebnis aus dem Gebet im Garten Gethsemane. Jesus geht seinen Weg in tiefem Vertrauen und tiefer Gewissheit \u00fcber den Willen des Vaters.<\/p>\n<p><strong>V.55 -56<\/strong><\/p>\n<p>Die Frage, die Jesus an die Soldaten stellt, zeigt die ganze Widerspr\u00fcchlichkeit dieser Verhaftung. Jesus h\u00e4tte jederzeit im Tempel festgenommen werden k\u00f6nnen, aber offensichtlich f\u00fcrchteten sich die Verantwortlichen vor einem Aufstand des Volkes. Der Trupp ist eigentlich angemessen um einem aufst\u00e4ndischen Zeloten zu begegnen. Dabei hat Jesus nicht ansatzweise einen Aufstand inszeniert, sondern immer wieder das Gespr\u00e4ch gesucht, Menschen geheilt und seine Botschaft verk\u00fcndet.<\/p>\n<p>Sogar die Gegner Jesu haben ihre Rolle in Gottes Heilsplan. Obwohl sie sich gegen den Sohn Gottes auflehnen wollen, tragen sie doch ihren Teil dazu bei, Gottes Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Immer wieder wird erkl\u00e4rt, dass alles, was auch in diesen schweren Stunden geschieht in Gottes Heilsplan und treu nach seiner Vorhersage geschieht. Gott ist der souver\u00e4ne Herrscher, der alles in seiner Hand h\u00e4lt. Auch in der Aussage \u00fcber die J\u00fcnger sollte Jesus Recht behalten und mit ihm die Botschaft im Alten Testament (Sach 13,7)<\/p>\n<p>Jesus l\u00e4sst es zu, dass Judas und die Soldatenschar ihren Auftrag ausf\u00fchren. Sie nehmen Jesus unauff\u00e4llig fest, ohne dass eine Unruhe im Volk entsteht.<\/p>\n<p><strong>V.57-58<\/strong><\/p>\n<p>Im Haus von Kaiphas ist schon alles auf die Ankunft Jesu vorbereitet. Die Verantwortlichen wollen das Problem \u201eJesus\u201c jetzt l\u00f6sen und haben sich versammelt. Ob auch die Mitglieder des Rates, die Jesus positiv gesinnt waren, bei diesem Prozess anwesend waren, wird hier nicht erw\u00e4hnt. Das Ziel des Verfahrens war von vorneherein klar. Jesus sollte aus dem Weg ger\u00e4umt werden.<\/p>\n<p>Petrus, bricht seine Flucht ab und geht mit einem anderen J\u00fcnger (vgl. Joh 18,15) zum Haus des Hohepriesters um zu sehen, wie es mit Jesus weitergehen sollte.<\/p>\n<p><strong>V.59 &#8211; 61 <\/strong><\/p>\n<p>Matth\u00e4us berichtet uns nur \u00fcber das Verh\u00f6r vor Kaiphas. Nach Johannes (18,13) wurde Jesus vorher noch von Kaiphas Vorg\u00e4nger und Schwiegervater Hannas verh\u00f6rt. Das Verh\u00f6r vor Kaiphas dreht sich vor allem darum 2-3 Zeugen zu finden, die Jesus ein todesw\u00fcrdiges Verbrechen vorwerfen k\u00f6nnen. Sie finden keine entsprechenden Zeugen und die letzten beiden Zeugen, \u00fcber die ausf\u00fchrlicher gesprochen wird, sind falsche Zeugen, denn sie drehen Jesus das Wort im Mund herum (vgl. Mk 14,57ff). In Joh 2,19 lesen wir, was Jesus gesagt hat: \u201eBrecht diesen Tempel ab und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten.\u201c Und dabei meinte er noch nicht einmal den Tempel, sondern seinen eigenen K\u00f6rper. Die Zeugen k\u00f6nnen also keinen echten Beleg vorbringen.<\/p>\n<p><strong>V.62-64 <\/strong><\/p>\n<p>Die Reaktion von Kaiphas deutet ebenfalls darauf hin, dass er mit den Zeugenaussagen nicht zufrieden ist. Aber er scheint davon auszugehen, dass doch etwas an den Vorw\u00fcrfen dran sein k\u00f6nnte, dass Jesus etwas Verwerfliches \u00fcber den Tempel gesagt hat. Dies w\u00e4re eine sehr ernsthafte Anschuldigung. So konfrontiert er Jesus mit der Zeugenaussage und fordert von ihm eine Reaktion darauf. Aber er bekommt von Jesus keine Antwort. Jesus erduldet die falschen Anschuldigungen und versucht nicht etwas richtig zu stellen.<\/p>\n<p>Dann kommt der Hohepriester zum entscheidenden Punkt und stellt ihm die Bekenntnisfrage. Er fordert Jesus auf unter Eid auszusagen, ob er der Messias, der Sohn Gottes ist? Damit stellt Kaiphas klar, dass Israel eben auf diesen Messias und Gottessohn wartet. Und au\u00dferdem geht er offensichtlich davon aus, dass Jesus sich selbst so bezeichnet hat.<\/p>\n<p>Die Antwort von Jesus ist ein ganz klares Bekenntnis, das er noch mit Vers 64 erg\u00e4nzt. Jesus gibt einen ganz komprimierten Blick in die Zukunft. Er betont noch einmal: Ich bin der, der im Alten Testament schon so lange verhei\u00dfen ist. Ich bin der Menschensohn aus Dan 7,13. Ich bin der, den Gott zu seiner Rechten setzt (Ps 110,1). Ich bin der, der zum Gericht wiederkommen wird.<\/p>\n<p>Jesus bekennt, dass er der Messias und Gottessohn ist, der Richter der Welt, der auf dem Thron mit dem Vater sitzt.<\/p>\n<p><strong>V.65-68<\/strong><\/p>\n<p>Die Reaktion des Hohepriesters ist sehr drastisch. Jetzt ist die Suche nach Zeugen definitiv zu Ende. Er und die anderen Mitglieder des Hohen Rates haben selbst geh\u00f6rt, wie Jesus, nach ihrer Meinung Gott gel\u00e4stert hat. Das Problem war nicht, dass er sich als Messias bezeichnet hat. Das gro\u00dfe Problem f\u00fcr sie ist, dass Jesus sich selbst als Gottes Sohn bezeichnet und damit g\u00f6ttliche Autorit\u00e4t in Anspruch nimmt (Joh 10,33.36). Das wiederholt Jesus in dieser Situation ganz klar und so ist f\u00fcr die Anwesenden das Urteil klar: Todesstrafe wegen Gottesl\u00e4sterung.<\/p>\n<p>Es wurde manchmal argumentiert, dass im Falle Jesu der Hohe Rat das Recht gebeugt h\u00e4tte. Gerhard Maier legt sehr gut dar, dass der Vorwurf der Rechtsbeugung nicht so einfach zu begr\u00fcnden ist. (Vgl. Maier (HTA), S.583f) Sein Fazit: \u201eWir m\u00fcssen vielmehr davon ausgehen, dass der j\u00fcdische Prozess gegen Jesus gem\u00e4\u00df der damaligen Rechtsordnung durchgef\u00fchrt wurde.\u201c<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Misshandlung Jesu, die uns Matth\u00e4us in den letzten Versen berichtet, unterstreicht, wie sehr er verabscheut wurde. Jetzt nach dem eindeutigen Urteil lassen die Menschen ihrem Hass gegen\u00fcber Jesus freien Lauf.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Durch die L\u00e4nge des Predigttextes k\u00f6nnen wir nicht auf jedes Detail eingehen. So ist es wichtig, wie bereits in 1.1 erw\u00e4hnt, dass wir die gro\u00dfe Linie, die sich durch unseren Bibeltext zieht, deutlich herausarbeiten. Auch in diesem Abschnitt wollen wir herausheben, wie Jesus die Verhei\u00dfungen des Alten Testaments erf\u00fcllt und wie er so sehr deutlich unterstreicht im Willen seines Vaters unterwegs zu sein.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Gerade die Passionszeit ist immer wieder eine wichtige Gelegenheit \u00fcber die absolute Grundlage unseres Glaubens nachzudenken. Jesus Christus, der Sohn Gottes, starb f\u00fcr unsere Schuld. Auch wenn die Abschnitte der Bibel, die wir in diesen Tagen predigen vielen unserer H\u00f6rer sehr bekannt sein d\u00fcrften, wollen wir wieder neu genau h\u00f6ren, was Gott uns in seinem Wort sagen m\u00f6chte. Wir beten darum, dass Gott unseren Glauben auf eine feste Grundlage stellt, die uns auch durch die Herausforderungen unserer Zeit tr\u00e4gt. In dem Sinne wollen wir uns den Apostel Paulus zum Vorbild nehmen, der zu der Gemeinde in Korinth sagen konnte: \u201e<em>1.Kor 2,1 Und ich, als ich zu euch kam, Br\u00fcder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis Gottes zu verk\u00fcndigen. 2 Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Besonders im Blick auf den Prozess Jesu und die Grausamkeit oder den Hass, der hierin zum Vorschein kommt, stehen wir leicht in der Gefahr, das eigentliche Problem hinter dem Ganzen aus dem Fokus zu verlieren. Jesus geht diesen Weg um f\u00fcr unsere Schuld zu bezahlen. Unsere Schuld hat ihn in diese furchtbare Situation gebracht. Dieser Blick bewahrt uns davor hochm\u00fctig auf andere herabzuschauen und unseren eigenen Anteil zu vergessen. Und er macht uns zutiefst dankbar f\u00fcr den Leidensweg unseres Herrn, den er aus Liebe zu uns gegangen ist.<\/p>\n<p>Jesus hat seinen Anspruch, der ewige Sohn Gottes zu sein, nicht versteckt. Er hat immer wieder sehr deutlich gemacht, dass ewige Rettung nur durch ihn m\u00f6glich ist.\u00a0 Wir wollen diesen Anspruch Jesu auch in unserer Zeit der Vielfalt immer wieder klar bezeugen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Die H\u00f6rer sollen neu erfassen, was es f\u00fcr uns bedeutet, dass sich Jesus, der Sohn Gottes, freiwillig f\u00fcr uns gefangen nehmen und verurteilen lie\u00df. Sie sollen erkennen, dass Jesus gerade deshalb verurteilt wurde, weil er den Anspruch erhob, der Sohn Gottes zu sein.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Gott ist gebunden.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Der Verrat (V.47-56)<\/li>\n<li>Das Verh\u00f6r (V.57-61)<\/li>\n<li>Das Bekenntnis (V.62-64)<\/li>\n<li>Das Urteil (V.65-68)<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Tobias Schurr)<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Gott ist gebunden \u00a0 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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