{"id":3282,"date":"2017-11-30T10:51:57","date_gmt":"2017-11-30T09:51:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3282"},"modified":"2017-11-30T10:51:57","modified_gmt":"2017-11-30T09:51:57","slug":"predigthilfe-vom-1-januar-2018-offenbarung-21-1-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-1-januar-2018-offenbarung-21-1-8\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 1. Januar 2018 &#8211; Offenbarung 21, 1-8"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema:<\/strong> Jesus stillt unsere Bed\u00fcrfnisse (Texte zur Jahreslosung)<\/p>\n<p><strong>Predigtthema: <\/strong>Das Ende unserer Sehns\u00fcchte: Warum wir uns auf den Himmel freuen<\/p>\n<p><strong>Predigttext: Offb.21,1-8 <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-15-februar-2015-ruth-3-und-4\/www.bibelserver.com\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Gerade beim Buch der Offenbarung ist es wichtig, sich einen groben \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Buch zu verschaffen. Das finden wir z.B. in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag) und nat\u00fcrlich in diversen Studienbibeln, von denen man als Verk\u00fcndiger verschiedene haben sollte. Als Kommentar ist empfehlenswert: Gr\u00fcnzweig, Fritz. Offenbarung des Johannes. Edition C.<\/p>\n<p>Predigthilfe von Eckhard L\u00f6ffler vom 2.11.2008: <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-2-11-2008-offenbarung-21-1-8\/\">https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-2-11-2008-offenbarung-21-1-8\/<\/a><\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>V.1<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Johannes sieht am Ende der Offenbarung zwei \u201eneue\u201c Dinge: neuer Himmel, neue Erde.<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst keine Zweifel daran, dass es sich hier nicht um eine Verbesserung des alten Himmels und der alten Erde handelt, sondern um eine Auswechslung des Alten, denn das Alte ist \u201evergangen\u201c (V.4).<\/p>\n<p>Diese neue Welt kennt kein \u201eMeer\u201c mehr. Das fehlende Meer kann einerseits ein Zeichen der neuen Welt sein \u2013 es gibt dort eben kein Wasser mehr in Form eines Meeres (sehr wohl aber eines Flusses). Andererseits kann das fehlende Meer aber auch eine Aussage dar\u00fcber sein, dass jetzt in der neuen Welt das B\u00f6se nicht mehr da ist, denn in der Offenbarung war das \u201eMeer\u201c der Ort, aus dem das B\u00f6se herauskam (Offb.13,1). Das w\u00fcrde unterstreichen, was eigentlich seit Kap.20,10-15 schon klar ist: Die neue Welt ist bzgl. dem B\u00f6sen im Unterschied zu allem Bisherigen \u201ekeimfrei\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>V.2 <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Johannes sieht nach den neuen Rahmenbedingungen (\u201eneuer Himmel und neue Erde\u201c) dann in einem zweiten Blick die neuen Inhalte: die optimale Wohnst\u00e4tte f\u00fcr die Ewigkeit, das neue \u201eJerusalem\u201c, die neue Stadt (ein neues Miteinander). Der Name Jerusalem ist Programm und steht f\u00fcr den Ort der Gemeinschaft mit Gott. Dieser neue Wohnort wird absolut erstrebenswert beschrieben: wie eine \u201eBraut\u201c f\u00fcr den Br\u00e4utigam. Die \u201eStatik\u201c (hier im Sinne von Herkunft) der Stadt ist bemerkenswert: sie w\u00e4chst nicht wie Babel von unten nach oben (weil menschengemacht), sondern von oben nach unten (weil gottgemacht). Sie kommt herab \u201evon Gott\u201c, wo es sie schon immer gab (vgl. Gal.4,26; Hebr.12,22). Die Stadt ist fertig vor-\u201ebereitet\u201c (vgl. Joh.14,2ff \u201eIch gehe hin, euch die St\u00e4tte zu bereiten\u201c).<\/p>\n<p><strong><em>V.3 <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hier wird gezeigt, was in dieser optimalen Wohnst\u00e4tte sein wird: Gegenwart und Wohnort Gottes. Das Zusammenleben mit Gott erinnert an die Gegenwart Gottes beim Volk Israel im Bundeszelt (vgl. 2,Mose 33,7ff), an das 1.Kommen Jesus auf diese Welt (vgl. Joh.1,14; 1.Joh.1,2), an das Innewohnen des Heiligen Geistes im Gl\u00e4ubigen (vgl. 1.Kor.6,19). Neu ist nun allerdings, dass dieses Wohnen ungetr\u00fcbt von S\u00fcnde erfahrbar ist. Hier schlie\u00dft sich ein Kreis und: vor dem S\u00fcndenfall war ein \u00e4hnliches Beisammensein, das aber hier noch unmittelbarer erscheint.<\/p>\n<p><strong><em>V.4 <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hier wird gesagt, was in dieser ewigen Wohnst\u00e4tte nicht mehr sein wird: der Tod (der S\u00fcnde Sold) und seine Folgen: Tr\u00e4nen, Leid, Geschrei, Schmerz. Der Grund der Fehlanzeige wird genannt: \u201eDenn das Erste ist vergangen\u201c. Die Heilsgeschichte ist jetzt definitiv in einer neuen Phase. Alle Folgen des S\u00fcndenfalls sind getilgt. In gewisser Weise hat ein \u201eReset\u201c stattgefunden. Ein definierter Grundzustand ist (wieder) da.<\/p>\n<p><strong><em>V.5 <\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201eSiehe (d.h. Achtung! Aufgepasst!). Ich mache alles neu!\u201c Das ist der erste Satz im Buch der Offenbarung, den \u201eder auf dem Thron\u201c (Gott) selber spricht &#8211; und wenn Gott spricht, dann geschieht es (vgl. 1.Mose 1). Nicht der Mensch schafft die neue Welt, sondern Gott (z.B 2.Kor.5,17 eine neue Kreatur in Christus). Gott gibt es uns Menschen, die zeitlich vor der Vollendung leben die klare Zusicherung f\u00fcr das Neue. Er gibt es uns schriftlich: \u201eSchreibe!\u201c. Gott b\u00fcrgt mit seinem pers\u00f6nlichen Wort f\u00fcr diese Wahrheit des kommenden Neuen.<\/p>\n<p><strong><em>V.6-8<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u201eEs ist geschehen!\u201c Weil Gott (ver-)spricht, ist das f\u00fcr uns Zuk\u00fcnftige ist so gut wie geschehen und kann auch so formuliert werden, wie wenn es schon geschehen ist. Verl\u00e4sslicheres als das Wort Gottes gibt es nicht. Was Gott begonnen hat, wird er vollenden.<\/p>\n<p>Die Verse 6-8 klingen wie eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Offenbarung (Kapitel 1-20):<\/p>\n<ol>\n<li>Gott stellt sich vor (A und O) (V.6) (vgl. Offb. 1 Jesus stellt sich als A und O vor)<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>Gott sagt einladend und werbend, was er will (lebendiges Wasser geben, umsonst) (V.6) (vgl. auch Joh.4 und Joh.7,37 Jesus gibt das Wasser zum (ewigen) Leben)<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li>Gott sagt, wem diese herrlichen Aussichten gelten: dem, der an Jesus glaubt und auch in schweren Zeiten am Glauben festh\u00e4lt (V.7) (vgl. Joh. 15 wer in Jesus bleibt, in seinem Wort bleibt) (vgl. Offb. 1,9; 12,17 und 13,12; 20,4 die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu)<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li>Gott sagt, wem diese herrlichen Aussagen nicht gelten: denen, die das Wasser des Lebens von Gott (also Jesus) ablehnen (V.8)<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eFeige\u201c, die leidensscheu zur\u00fcckweichen.<\/p>\n<p>\u201eUngl\u00e4ubige\u201c, die Jesus das Vertrauen gek\u00fcndigt haben.<\/p>\n<p>\u201eFrevler\u201c, die Gott nicht die Ehre geben.<\/p>\n<p>\u201eTotschl\u00e4ger\u201c, die \u00fcber Leichen gehen f\u00fcr ihre eigenen Ziele.<\/p>\n<p>\u201eUnz\u00fcchtige\u201c, die alles f\u00fcr die Lust des Augenblicks hergeben.<\/p>\n<p>\u201eZauberer\u201c, die alle Kr\u00e4fte anzapfen um ihre eigenen Ziele zu erreichen.<\/p>\n<p>\u201eG\u00f6tzendiener\u201c, die ihre Liebe anderen G\u00f6tzen geben und nicht Gott.<\/p>\n<p>\u201eL\u00fcgner\u201c, die den Feind Gottes verinnerlicht haben.<\/p>\n<p>Sie erleben nach der Auferstehung zum Gericht den \u201eZweiten Tod\u201c \u2013 es geht um Endg\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Es handelt sich bei unserem Text um einen Text aus der Offenbarung. Das hei\u00dft, wir stehen vor den besonderen Herausforderungen der apokalyptischen Textgattung. Was ist Bild, was ist nicht Bild? Wie ist die Chronologie? Usw. (vgl. \u201eEffektives Bibelstudium\u201c S. 279ff oder Studienbibeln in den einleitenden Erkl\u00e4rungen)<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Text ist beinhaltet die Jahreslosung, d.h. der Text wird am Anfang des Jahres gepredigt. Viele Zuh\u00f6rer schauen vermutlich gespannt auf das neue Jahr und fragen sich, was es bringen wird. Manche halten in diesen Tagen des Jahreswechsels R\u00fcckschau, erleben und gestalten die Tage des Jahresanfangs als eine Art Z\u00e4sur. Diese besondere Zeit gibt der Predigt dieses Textes nochmals mehr Relevanz und unterstreicht: Wir wollen am Anfang des Jahres (wie eigentlich st\u00e4ndig) vom Ende her denken. Wir schauen uns das Schlussbild an, auf das alles hinausl\u00e4uft und richten unser Leben danach aus.<\/p>\n<p>Beim Auslegen der Jahreslosung 2018 (Offb. 21,6b) besteht m\u00f6glicherweise die \u201eGefahr\u201c, dass man den Text ohne den Kontext betrachtet. Diese Reduzierung h\u00e4tte erkl\u00e4rbare Gr\u00fcnde: Zum einen ist das Bild vom Wasser, der Quelle,&#8230; usw sehr ergiebig (Joh.4, Joh.7,&#8230;), denn die Aussage des Verses an sich ist schon stark. Zum anderen m\u00fcsste man sich aber die M\u00fche machen, sich in die Offenbarung einzulesen, um den Vers in seinem Kontext (Offb. 21 bzw die ganze Offenbarung) zu verstehen &#8211; und das ist mit Schwei\u00df und Arbeit verbunden und wird wom\u00f6glich gemieden. Lasst uns die Herausforderung annehmen: Warum steht die Jahreslosung gerade da, in diesem Kontext? Ich m\u00f6chte dazu ermutigen, sich gr\u00fcndlich mit dem Kontext zu befassen, um dann nochmal mehr zu staunen und beschreiben zu k\u00f6nnen, wie gut es Gott mit uns Menschen meint, wenn er uns dieses Angebot auf dem Weg durch diese Welt macht (Wasser f\u00fcr Durstige!) und diesen Ausblick auf das Ende des Weges schenkt (Leben an der Quelle!).<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich halte diese Predigt\u2026<\/p>\n<p>\u2026 um die Zuh\u00f6rer am Anfang des Jahres mit dem Ausblick auf den Himmel zu erfreuen und im Glauben an Jesus zu st\u00e4rken, so dass sie (trotz allen m\u00f6glichen Schwierigkeiten) auf dem Weg mit Jesus bleiben wollen.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Das Ende unserer Sehns\u00fcchte: Warum wir uns (am Anfang des Jahres) auf den Himmel freuen<\/p>\n<p>Vorschlag f\u00fcr die Schriftlesung: Offb 21,1-8<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201eDas Ende unserer Sehns\u00fcchte: Warum wir uns auf den Himmel freuen\u201c<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Daheim sein &#8211; Weil Gott eine neue Wohnung bei sich gibt (V.1-4)<\/li>\n<li>Sicher sein &#8211; Weil Gott diese neue Wohnung pers\u00f6nlich verspricht (V.5)<\/li>\n<li>Dabei sein &#8211; Weil es jetzt schon klar ist, wer diese Wohnung bekommt (V.6-8)<\/li>\n<li>Klug sein \u2013 am Anfang des Jahres vom Ende (unserer Sehns\u00fcchte) her denken<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u201eWir geben ihrer Zukunft ein Zuhause \u2013 WBB\u201c <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>W &#8211; Das wunderbarer Wohnungsangebot (V.1-4)<\/li>\n<li>B &#8211; Die Best\u00e4tigung von h\u00f6chster Stelle (V.5)<\/li>\n<li>B &#8211; Die allgemeinen Bewerbungskriterien (V.6-8)<\/li>\n<\/ol>\n<p>(\u00c4hnlichkeiten mit bekannten Abk\u00fcrzungen sind rein zuf\u00e4llig)<\/p>\n<p><strong>\u201eDas Schlussbild der g\u00f6ttlichen Heilsgeschichte\u201c (angelehnt an Fritz Gr\u00fcnzweig)<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>WAS auf diesem Schlussbild ist und WAS nicht (V.1-6a)<\/li>\n<\/ol>\n<p>1.1. Was auf dem Schlussbild ist<\/p>\n<p>Ein neuer Rahmen (V.1) Ein neuer Himmel, eine neue Erde<\/p>\n<p>Eine neue Stadt (V.2+3) Ein neues Jerusalem<\/p>\n<p>1.2. Was auf diesem Schlussbild nicht mehr ist<\/p>\n<p>Der alte Rahmen: Alter Himmel und alte Erde (V.1)<\/p>\n<p>Das alte Problem: Tr\u00e4nen (V.3), Tod, Leid, Geschrei, Schmerz (V.4)<\/p>\n<p>1.3. Der Grund der gro\u00dfen Ver\u00e4nderung (V.4)<\/p>\n<p>\u201eDas Erste ist vergangen\u201c<\/p>\n<p>1.4. Ganze Neuschaffung (V.5-6a)<\/p>\n<p>Gott, der Sch\u00f6pfer und Vollender<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>WER auf diesem Schlussbild ist und WER nicht (V.6b-8)<\/li>\n<\/ol>\n<p>2.1 Wer sich auf dem Bild befindet (V.6b-7)<\/p>\n<p>Wer sich beschenken l\u00e4sst (V.6b)<\/p>\n<p>Wer \u00fcberwindet (V.7)<\/p>\n<p>2.2 Wer sich nicht auf dem Bild befindet (V.8)<\/p>\n<p>Eine Liste von Menschen (V.8a)<\/p>\n<p>Die Konsequenz f\u00fcr diese Menschen (V.8b)<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>WAS sagt UNS dieses Schlussbild AM ANFANG EINES NEUEN JAHRES?<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Anwendungen kurz wiederholen \/ auflisten)<\/p>\n<p>Priorit\u00e4ten setzen: am Anfang des Jahres vom Ende her denken<\/p>\n<p>Entscheidendes kl\u00e4ren: wer ist Jesus f\u00fcr mich<\/p>\n<p>Tr\u00e4nen akzeptieren: wir sind noch auf dem Weg<\/p>\n<p>An der Quelle bleiben: bei Jesus<\/p>\n<p>Sich von Jesus beschenken lassen<\/p>\n<p>(weitere Anwendungen)<\/p>\n<p><strong>\u201eDas neue Jerusalem\u201c (auch als Bibelarbeit verwendbar, nach M. Neumann) <\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Woher kommt diese Stadt?<\/li>\n<\/ol>\n<p>1.1 von Gott, aus dem Himmel \u2013 eine neue Sch\u00f6pfung (Offb. 21,1-2.5; Hebr. 11,10; Gal.4,26)<\/p>\n<p>1.2 von Jesus Christus f\u00fcr die Seinen bereitet (Joh.14,2ff)<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>In welcher Beziehung steht die Stadt zu Gott?<\/li>\n<\/ol>\n<p>2.1 Sein Wohnort (Offb. 21,3; 22,3; \u201eThron\u201c), seine Braut (21,2.9), sein Eigentum (Hebr.12,22)<\/p>\n<p>2.2 Er ist ihr Tempel (Offb. 22,1) und ihre Lichtquelle (Offb.21,23; 22,5)<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Wer hat Zutritt zu dieser Stadt?<\/li>\n<\/ol>\n<p>3.1 Wer teilhat an der Ersten Auferstehung (Offb. 20,6; Joh.5,24-29; 1.Kor.15,23)<\/p>\n<p>3.2 Wer geschrieben steht im Buch des Lebens des Lammes (Offb. 21,27 vgl. 20,11-15)<\/p>\n<p>3.3 Wer \u00fcberwindet (Offb.21,7 vgl. R\u00f6m.8,37-39; 1.Joh.5,4)<\/p>\n<p>3.4 Wer seine Kleider gewaschen hat ((Offb. 22,14; 1,5; 7,14; Joh.13,10; 1.Kor.6,11; Tit.3,5)<\/p>\n<p>3.5 Wer dort durch Auferstehung bzw. Entr\u00fcckung hingelangt (Joh.14,2ff; 1.Thess. 4,17)<\/p>\n<p>3.6 Das gl\u00e4ubige Israel (Offb. 21,12; Hebr. 11,10) ; Gemeinde (Offb.21,14); Engel (Hebr. 12,22)<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li>Wie ist die Stadt angelegt?<\/li>\n<\/ol>\n<p>4.1 heilig (Offb. 21,2.10); herrlich (Offb. 21,11); pr\u00e4chtig (21,18-21)<\/p>\n<p>4.2 quadratisch (Offb. 21,15ff); gesch\u00fctzt (21,12.17); zug\u00e4nglich (21,13; 25f); \u00f6kologisch (22,1f)<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li>Wie wird das Leben in dieser Stadt \/ in der Ewigkeit sein?<\/li>\n<\/ol>\n<p>5.1 Ein Leben der Gemeinschaft mit dem Herrn (Joh.17,24; 1.Joh.3,2; Offb. 21,3; 22,4)<\/p>\n<p>5.2 Ein Leben des Dienstes (Offb. 22,3), der Anbetung (Offb.19,1), Ruhe (14,13), Freude (21,4)<\/p>\n<p>5.3 Ein vollendetes Leben (Offb. 21,6), heiliges Leben (21,27)<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li>Was ist der Zweck der Kapitel 21 und 22? Zu zeigen&#8230;<\/li>\n<\/ol>\n<p>6.1 Gott berietet uns eine ewige, herrliche Zukunft mit ihm (Offb. 21,3ff; 22,3-5)<\/p>\n<p>6.2 Gott verb\u00fcrgt sich \u2013 sein prophetisches Wort ist absolut zuverl\u00e4ssig (Offb. 21,5)<\/p>\n<p>6.3 Gott steht souver\u00e4n am Anfang und am Ende aller Sch\u00f6pfung (Offb. 21,6; 22,13)<\/p>\n<p>6.4 Gott will, dass wir seinen Plan kennen(lernen) und bereit sind (Offb. 22,6ff. 10)<\/p>\n<p>6.5 Gott ist anzubeten (Offb. 22,8-9) und sein Sohn ist aktiv zu erwarten (Offb. 22,17.20)<\/p>\n<p><strong>3.4 Veranschaulichungen<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir ein spannendes Buch lesen, dann sind wir geneigt dazu, auf die letzten Seiten zu bl\u00e4ttern. Dort sehen wir, worauf alles hinausl\u00e4uft. Manche wollen sich den Spannungsbogen erhalten und verkneifen sich das, andere m\u00fcssen wissen, wie es ausgeht, um durchzuhalten. Die letzten Seiten der Bibel zeigen uns, auf was alles hinausl\u00e4uft. Willst du es nicht auch wissen?<\/p>\n<p>Schnorr von Carlosfeld hat diese Szene in Offb. 21,1-8 eindrucksvoll gemalt (\u201eJohannes erblickt das neue Jerusalem\u201c; so kann man das Bild im Internet suchen). Das Bild kann eine Hilfe sein, sich die Situation vorzustellen. Klar ist, dass das Bild eine Interpretation des Textes ist. Aber zum Erfassen der Elemente des Textes kann es hilfreich sein, sich das Bild genau anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Beinahe automatisch kommt man zur Frage: Was ist wohl im Text bildlich gemeint und was nicht? Wie muss man sich das Geschilderte vorstellen? Um was geht\u2019s?<\/p>\n<p>Unser Text geh\u00f6rt zum \u201everanlassenden Schluss\u201c und der \u201eseelsorgerlichen Zuspitzung\u201c der Offenbarung: Wer \u00fcberwindet, der wird das alles ererben. Egal, wie viel wir von der Offenbarung verstehen &#8211; eines ist sp\u00e4testens am Ende jedem Leser klar: Jesus ist Herr! Jesus ist das Zentrum! Um Jesus dreht sich alles! Deshalb: Bei dir Jesu will ich bleiben&#8230;. und: Maranatha (Unser Herr, komm!).<\/p>\n<p>(G\u00fcnther Ott)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Jesus stillt unsere Bed\u00fcrfnisse (Texte zur Jahreslosung) Predigtthema: Das Ende unserer Sehns\u00fcchte: Warum wir uns auf den Himmel freuen Predigttext: Offb.21,1-8 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-3282","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-offenbarung"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-20 15:00:28","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3282","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3282"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3282\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3284,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3282\/revisions\/3284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}