{"id":3268,"date":"2017-11-10T17:06:12","date_gmt":"2017-11-10T16:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3268"},"modified":"2017-11-20T17:07:11","modified_gmt":"2017-11-20T16:07:11","slug":"predigthilfe-vom-10-dezember-2017-1-mose-2810-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-10-dezember-2017-1-mose-2810-22\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 10. Dezember 2017 &#8211; 1. Mose 28,10-22"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: Jakob: Wo Himmel und Erde sich ber\u00fchren\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:\u00a0 1. Mose 28, 10-22\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte von Jakob und Esau steht im Zusammenhang der V\u00e4tergeschichten im 1.Mose-Buch (Genesis) von Kapitel 12-36. Beginnend mit der Berufung Abrams, sp\u00e4ter Abrahams und dem Segen, \u00fcber dessen Sohn Isaak und seinen S\u00f6hnen Jakob und Esau. Jakob als der Gesegnete und Esau der Gesegnete zweiter, ja dienender Wahl. Das Kapitel 36 besch\u00e4ftigt sich mit den Nachkommen Esaus. Jakobs S\u00f6hne, die letztlich die Stammv\u00e4ter Israels werden sollten. Mit der Josef-Geschichte ab Kapitel 37-50 geht das Leben Jakobs seinem Ende entgegen und l\u00e4uft parallel zu Josefs Geschichte. Jakobs und Josefs Tod beschlie\u00dfen das 1. Buch Mose.<\/p>\n<p>In den \u201eV\u00e4tergeschichten\u201c kommt der Segen Gottes, der sich durch die Bibel wie ein roter Faden hindurchzieht, zum Vorschein. Die \u201eV\u00e4ter\u201c als die Tr\u00e4ger des Segens begegnen uns von da an in der ganzen Bibel und sind somit der Beginn der zusammenh\u00e4ngenden Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk.<\/p>\n<p>Zum Kontext der zu behandelnden Geschichte ist zu sagen, dass Isaak Gott bittet, dass seine Frau schwanger werde. Und Gott schenkt seiner Frau gleich Zwillingss\u00f6hne. Beide scheinen von gro\u00dfem Temperament zu sein und \u201e<em>stie\u00dfen sich<\/em>\u201c schon im Bauch der Mutter (25, 22). Dieses Merkmal l\u00e4sst sich in der gesamten Geschichte Israels immer wieder beobachten. Auch und gerade nach dem Tod der beiden werden ihre Rivalit\u00e4ten unter ihren V\u00f6lkern (Israel\/Edom) ausgefochten werden (2.K\u00f6 3, 8.9.12). In Kapitel 25, 23 spricht der Herr Rebekka die Verhei\u00dfung zu, dass ihre beiden S\u00f6hne f\u00fcr zwei zuk\u00fcnftige V\u00f6lker stehen, wo das eine dem anderen unterlegen sein wird und der \u00c4ltere dem J\u00fcngeren dient. Diese Rivalit\u00e4t scheint aber auch in der Familie gef\u00f6rdert zu werden, denn \u201e<em>Isaak hatte Esau lieb und a\u00df gern von seinem Wildbret; Rebekka aber hatte Jakob lieb.<\/em>\u201c (25, 28)<\/p>\n<p>In Kap. 25, 29-34 verschlingt Esau zum ersten Mal seinen \u201eErstgeborenen-Status\u201c mit einem Linsengericht.<\/p>\n<p>Esau heiratet zwei Hetiterinnen, was ihm als \u201eSohn Abrahams\u201c untersagt gewesen ist (Kap. 24, 3). Hierbei verspielt er eigentlich sein Erstgeburtsrecht bereits das zweite Mal. Das machte seinen Eltern Isaak und Rebekka \u201e<em>viel Herzeleid<\/em>\u201c. Hans-J\u00f6rg Br\u00e4umer schreibt dazu in der WSB: \u201e<em>Mit der Entscheidung zwei Hetiterinnen zu heiraten, l\u00f6st sich Esau bewusst vom \u201eHaus Abrahams\u201c und verscherzte somit endg\u00fcltig \u201eErbe des Abrahamssegens zu werden.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Die Erz\u00e4hlung von Jakob und Esau beinhaltet die Frage nach Segen, aber auch dem Gegenteil, dem Fluch. Was f\u00fcr Jakob bei allen Umst\u00e4nden und menschlichem Handeln sich wirklich zum Segen gewendet hat, das ist f\u00fcr Esau nur die verspielte Erstgeburt, die ihm nicht nur nicht zum Segen im pers\u00f6nlichem Leben wurde, sondern auch dar\u00fcber hinaus als \u201eStammvater\u201c der Edomiter letztlich zum Fluch im Sinne von unheilvoller Geschichte des Kampfes wurde (siehe 27, 40 \/ 2.K\u00f6nige 8, 20-22). Allerdings ist auch die Geschichte Jakobs nach seinem Tode in ihrem Fortlauf im Volk Israel immer wieder von R\u00fcckschl\u00e4gen und einem \u201eAbwenden von Gott\u201c begleitet (z.B. Hosea 12). Wobei auch da sich Segen und Fluch einander begegnen. Der Segen f\u00fcr Jakob reiht sich ein in folgende Abschnitte des AT, bei denen es um \u201e<em>den Segen f\u00fcr die V\u00f6lker durch die V\u00e4ter und deren Nachkommen<\/em>\u201c geht: Gen 12, 2f; 17, 16.20; 18, 18; 22, 17f; 26, 4.24; 28, 3.14; 32, 13; 35, 9-11; 48, 3f.<\/p>\n<p>Die Flucht vor dem Bruder, die sich nun anschlie\u00dft, beschreibt uns das \u201eF\u00fchren\u201c Gottes an seinem gesegneten Jakob. Das zeigt uns zum einen den f\u00fchrsorglichen Gott, der von sich selbst als der \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c spricht (siehe \u2026), aus dem ge\u00f6ffneten Himmel heraus. Somit reiht sich der Text an viele Texte in denen Gott sich als \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c vorstellt im AT bis hin nat\u00fcrlich in das NT zu Jesus Christus seinem Sohn, der als die g\u00f6ttliche Wahrheit in diese Welt gekommen ist und als einziger das g\u00f6ttliche \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c auf der Erde repr\u00e4sentieren kann, als S\u00fcndloser und Gesandter Gottes, des allm\u00e4chtigen Vaters im Himmel. Und zum anderen, dass Segen und Fluch beieinander durch die Geschichte gehen. Jakob flieht in die Knechtschaft (Fluch) zu Laban und darf dort aber \u201edie Entfaltung des Abraham-Segens\u201c erleben. Den Betrug an der eigenen Person muss er allerdings auch erleben.<\/p>\n<p>Hellmuth Frey schreibt dazu: \u201e<em>Er zeigt uns das Leben Jakobs, ausgehend in h\u00e4sslicher \u00a0Menschlichkeit und gleichzeitig \u00fcber diesem Wirrsal von Menschlichkeiten lauter Plan und F\u00fchrung, die ans Ziel tragenden H\u00e4nde Gottes. Beides \u2013 Fluch und Segen \u2013 kommt aus Gottes Hand. Der Fluch ist seine Antwort auf die Eigenm\u00e4chtigkeit des frommen Menschen Jakob.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Wuppertaler Studienbibel WSB): AT Band 1\u201c lohnt sich als Lekt\u00fcre, die den zu bearbeitenden Text in guter, ausf\u00fchrlicher und verst\u00e4ndlicher Weise behandelt und erkl\u00e4rt. Hierbei lohnt sich die Lekt\u00fcre des Exkurses zum Thema Segen auf den Seiten 288-294. <\/em><\/li>\n<li><em>Band 1 aus \u201eDas AT erkl\u00e4rt und ausgelegt von John F. Walvoord \/ Royy B. Zuck\u201c bieten einen kurzen und verst\u00e4ndlich zu lesenden Einblick in den Text bzw. bieten sie dar\u00fcber hinaus, gen\u00fcgend Inhalt zum Nachdenken und Reflektieren f\u00fcr die Predigt <\/em><\/li>\n<li><em>Hellmuth Frey, Das Buch des Kampfes \u2013 Kapitel 25-35 des 1. Buches Mose, Seite: 77-83 Calwer Verlag Stuttgart<\/em>\n<ul>\n<li><em>Hierbei lohnt sich der Exkurs auf den Seiten 72-76 zum Thema: \u201eBiblischer Ausblick \u2013 Die Botschaft der Jakobsgeschichte wird durch die ganze Bibel best\u00e4tigt\u201c <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><em>F\u00fcr Begriffe oder Redewendungen ist es auch ein Gewinn, eine Konkordanz zur Hilfe zu nehmen. Dadurch lassen sich viele Entdeckungen durch die gesamte Bibel hindurch machen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>V 10:<\/strong> <strong>Jakob flieht vor Esau und zieht los. Sein Ziel Haran, die Heimat seiner Verwandten<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Haran: <\/strong>\u201e<em>das Gebiet, wohin sich Terachs Stamm nach dem Auszug aus Ur wandte (Gen 11, 31). Es liegt an der Karawanenstra\u00dfe Ninive \u2013 Kleinasien in Nord-West-Mesopotamien am \u00f6stl. Euphratufer. Die \u00dcberlieferung hat es als Heimat Abrahams und Labans bezeichnet<\/em>.\u201c (Rost, Leonhard und Reicke, Bo (Hrsg): Biblisch-Historisches Handw\u00f6rterbuch, Band II)<\/p>\n<p><strong>Gen 11, 31<\/strong>: \u201eDie Heimat Abrams\u201c<\/p>\n<p><strong>12, 4:<\/strong> \u201eAbrams Auszug aus Haran\u201c<\/p>\n<p><strong>27, 43<\/strong> \u201eJakobs Flucht nach Haran\u201c<\/p>\n<p><strong>Apg. 7, 2.4<\/strong>: \u201eDie Rede des Stephanus\u201c<\/p>\n<p><strong>Beerscheba: <\/strong>\u201e<em>Grundwasserbrunnen der Sieben (Gen 21, 29) oder Schwurbrunnen (Gen 21, 30f). Die Grundwasserbrunnen, die dem Ort den Namen geben, werden auf Abraham zur\u00fcckgef\u00fchrt (Gen 21, 25ff) der dort nach Isaaks Geburt gewohnt, Tamarisken gepflanzt (Gen 21, 33) und eine Kultst\u00e4tte errichtet hat.<\/em>\u201c (Rost, Leonhard und Reicke, Bo (Hrsg): Biblisch-Historisches Handw\u00f6rterbuch, Band I)<\/p>\n<p><strong>1.Mose 21, 14: <\/strong>\u201eDa zog sie (Hagar) hin und irrte in der W\u00fcste umher bei Beerscheba\u201c<\/p>\n<p><strong>Der Bund<\/strong> zwischen Abraham und Abimelech <strong>21, 31f<\/strong>: \u201e<em>Daher hei\u00dft die St\u00e4tte Beerscheba, weil sie beide miteinander da geschworen haben.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>21, 33<\/strong>: \u201e<em>Abraham aber pflanzte einen Tamariskenbaum in Beerscheba und rief dort den Namen des Herrn, des ewigen Gottes an.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Abraham kehrt zur\u00fcck nach Beerscheba, nachdem er seinen Sohn behalten durfte <strong>22, 19<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Bund <\/strong>Isaaks mit Abimelech<strong> Gen 26, 23.33: <\/strong>\u201e<em>Und er nannte ihn (den Brunnen) Schwur, daher hei\u00dft die Stadt Beerscheba bis auf den heutigen Tag.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Gen 46, 1<\/strong>: \u201e<em>Israel zog hin mit allem, was er hatte. Und als er nach Beerscheba kam, brachte er Opfer dar dem Gott seines Vaters Isaak.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Josua 15, 28<\/strong> \u201e<em>Die St\u00e4dte Judas<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Josua 19, 2<\/strong> \u201e<em>Das Erbteil der \u00fcbrigen sechs St\u00e4mme<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>1.Samuel 3, 20, Richter 20, 1, 2.Chronick 19, 4, 30, 5<\/strong>: Beerscheba an der Grenze des Landes<\/p>\n<p><strong>1.Samuel 8, 2<\/strong> \u201e<em>Die Richter zu Beerscheba<\/em>\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>V 11: Jakob findet Ruheplatz und Stein f\u00fcr sein Haupt <\/strong><\/p>\n<p><strong>St\u00e4tte:<\/strong><\/p>\n<p><strong>13, 14: <\/strong>\u201e<em>sieh von der St\u00e4tte aus, da du wohnst<\/em>\u201c<strong> \u2013 Wohnst\u00e4tte<\/strong><\/p>\n<p><strong>19, 13<\/strong>: \u201e<em>wir werden diese St\u00e4tte verderben<\/em>\u201c \u2013 <strong>Unheilsst\u00e4tte<\/strong> (Sodom &amp; Gomorra)<\/p>\n<p><strong>22, 4<\/strong>: \u201e<em>Abraham sah die St\u00e4tte von ferne<\/em>\u201c \u2013 <strong>Opferst\u00e4tte <\/strong><\/p>\n<p><strong>22, 14<\/strong>: \u201e<em>Abraham nannte die St\u00e4tte \u201eDer Herr sieht\u201c. Daher man heute noch sagt: Auf dem Berge, da der Herr sieht.<\/em>\u201c \u2013 <strong>Gedenkst\u00e4tte<\/strong><\/p>\n<p><strong>28, 17: <\/strong>\u201e<em>Und er f\u00fcrchtete sich und sprach: \u201eWie heilig ist diese St\u00e4tte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels<\/em>\u201c \u2013 <strong>Heilige St\u00e4tte<\/strong><\/p>\n<p><strong>32, 31<\/strong>: \u201e<em>und Jakob nannte die St\u00e4tte Pnuel<\/em> (Angesicht Gottes), <em>denn, sprach er, ich habe Gott von Angesicht gesehen, und doch wurde mein Leben gerettet<\/em>.\u201c \u2013 <strong>St\u00e4tte der Gottesbegegnung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Josua 1, 3<\/strong>: \u201e<em>Jede St\u00e4tte, auf die eure Fu\u00dfsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe<\/em>\u201c \u2013 \u201e<strong>Jede St\u00e4tte <\/strong>(innerhalb des verhei\u00dfenen Landes)<strong> habe ich Euch gegeben!<\/strong>\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>V12: Jakobs Traum \u2013 Der Himmel steht offen! <\/strong><\/p>\n<p><strong>Traum<\/strong>: Gottesbegegnungen im Traum, begegnet uns immer wieder in der Bibel:<\/p>\n<ul>\n<li>Abimelech Gen 20, 3<\/li>\n<li>Jakob Gen 31, 11-13 als \u201e<em>der<\/em> <em>Engel Gottes<\/em>\u201c<\/li>\n<li>Laban Gen 31, 24<\/li>\n<li>Salomo 1K\u00f6n 3, 5<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Engel:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Psalm 91, 11f<\/strong>: \u201e<em>Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich beh\u00fcten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den H\u00e4nden tragen und du deinen Fu\u00df nicht an einen Stein sto\u00dfest.<\/em>\u201c (Vgl. Matth\u00e4us 4, 6)<\/p>\n<p><strong>Lukas 20, 36: <\/strong>\u201e<em>Denn sie k\u00f6nnen hinfort auch nicht sterben, denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, weil sie Kinder der Auferstehung sind.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Johannes 1, 51<\/strong>: \u201e<em>Und er spricht zu ihnen: \u201eWahrlich, wahrlich ich sage euch: \u201eIhr werdet den Himmel offen sehen und <strong>die Engel Gottes hinauf- und herabfahren<\/strong> \u00fcber dem Menschensohn.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Apostelgeschichte 7, 55f<\/strong>: \u201e<em>Er (Stephanus) aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes <\/em><\/p>\n<p><em>und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen<\/em>.\u201c<\/p>\n<p><strong>1.Petrus 3, 22<\/strong>: \u201e<em>Welcher ist zur Rechten Gottes, aufgefahren gen Himmel, und es sind ihm untertan alle Engel und die Gewalten und die M\u00e4chte.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Hebr\u00e4er 1, 16<\/strong>: \u201e<em>Sind sie nicht allesamt dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil ererben sollen?<\/em>\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>V<\/strong><strong>13-15: Gott spricht! <\/strong><\/p>\n<p>Gott spricht!<\/p>\n<p>Gott stellt sich vor! &#8211; \u201e<strong><em>ICH BIN!<\/em><\/strong>\u201c<\/p>\n<p>Die Verhei\u00dfung der V\u00e4ter und die Verhei\u00dfung des Landes geht an Jakob \u00fcber. Ihm wird \u201e<strong><em>das Land darauf du liegst<\/em><\/strong>\u201c versprochen \u2013 als das zuk\u00fcnftige \u201ezu Hause\u201c seiner Nachkommen, die so zahlreich wie \u201e<strong>der<\/strong> <strong><em>Staub auf Erden<\/em><\/strong>\u201c werden sollen. Die Ausdehnung des Landes wird beschrieben als ausgehend von \u201e<strong><em>Westen und Osten, Norden und S\u00fcden<\/em><\/strong>\u201c \u2013 also \u00fcberall hin! Gott verspricht Jakob: \u201e<strong><em>durch dich und deine Nachkommen sollen alle gesegnet werden<\/em><\/strong>\u201c!<\/p>\n<p><strong>\u201eICH BIN!\u201c und \u201eICH WILL!\u201c<\/strong> \u2013 Gott stellt sich vor und er macht seinen Willen kund. Und sein Wille ist in seiner Geschichte als Verhei\u00dfung und als Erf\u00fcllung als \u201edie\u201c, n\u00e4mlich seiner Wahrheit erkennbar! \u2013 Heilsgeschichte<\/p>\n<p><strong>Das verhei\u00dfene Land:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gen 13, 15<\/strong>: \u201e<em>Das Land das Du siehst, will ich dir geben und deinen Nachkommen ewiglich<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Gen 17, 8<\/strong>: \u201e<em>Ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigen Besitz und will ihr Gott sein.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Exkurs<\/strong> \u201e<strong><em>ICH BIN!<\/em><\/strong>\u201c <strong>\u2013 GOTT!:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><em>Ich bin dein Schild<\/em><\/strong>\u201c Gen 15, 1 Abram<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr<\/em><\/strong>\u201c Gen 15, 7 Verhei\u00dfung des Landes; Ex 6, 6: \u201e<strong><em>Ich bin der Herr und will euch wegf\u00fchren von den Lasten<\/em><\/strong>\u201c<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der allm\u00e4chtige Gott<\/em><\/strong>\u201c Gen 17, 1; 35, 11<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin Dein Gott<\/em><\/strong>\u201c Gen 17, 7<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Gott deines Vaters Abraham<\/em><\/strong>\u201c und \u201e<strong><em>ich bin mit dir<\/em><\/strong>\u201c Gen 26, 24<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott<\/em><\/strong>\u201c Gen 28, 13<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Gott zu Bethel<\/em><\/strong>\u201c Gen 31, 13<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin Gott, der Gott deines Vaters<\/em><\/strong>\u201c Gen 46, 3<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs<\/em><\/strong>\u201c Ex 3, 6;<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin herniedergefahren<\/em><\/strong>\u201c Ex 3, 8<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, dein Arzt<\/em><\/strong>\u201c Ex 15, 26<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus \u00c4gyptenland, aus der Knechtschaft, gef\u00fchrt habe.<\/em><\/strong>\u201c Ex 20, 2<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin gn\u00e4dig<\/em><\/strong>\u201c Ex 22, 26<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, euer Gott<\/em><\/strong>\u201c Lev 18, 2<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin heilig<\/em><\/strong>\u201c Lev 19, 2<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin, der Herr, der euch heiligt<\/em><\/strong>\u201c Lev 21, 8<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin dein Anteil und dein Erbteil inmitten der Israeliten<\/em><\/strong>\u201c Nu 18, 20<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, der mitten unter den Israeliten wohnt<\/em><\/strong>\u201c Nu 35, 34<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin ein eifernder Gott<\/em><\/strong>\u201c Lev 5, 9<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin dein Heiland<\/em><\/strong>\u201c Jes 43, 3<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr und au\u00dfer mir ist kein Heiland<\/em><\/strong>\u201c Jes 43, 11<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Herr, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer K\u00f6nig<\/em><\/strong>\u201c Jes 43, 15<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin der Erste und ich bin der letzte, und au\u00dfer mir ist kein Gott<\/em><\/strong>\u201c Jes 44, 6<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin euer Tr\u00f6ster!<\/em><\/strong>\u201c Jes 51, 12<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Darum soll an jenem Tag mein Volk meinen Namen erkennen, dass ich es bin, der da spricht: Hier bin ich!<\/em><\/strong>\u201c Jes 52, 6<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin euer Wahrzeichen<\/em><\/strong>\u201c Hes 12, 11<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin sehr zornig<\/em><\/strong>\u201c Sach 1, 15<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin nicht gekommen aufzul\u00f6sen<\/em><\/strong>\u201c Mat 5, 17<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin nicht gekommen Gerechte zu rufen, sondern S\u00fcnder<\/em><\/strong>\u201c Mt 9, 13<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert<\/em><\/strong>\u201c Mat 10, 34<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin sanftm\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig<\/em><\/strong>\u201c Mt 11, 29<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin\u00b4s f\u00fcrchtet euch nicht!<\/em><\/strong>\u201c Mt 14, 27<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin Gottes Sohn<\/em><\/strong>\u201c Mt 27, 43<\/li>\n<li>\u201eIch bin bei Euch alle Tage, bis an der Welt Ende\u201c Mt 28, 20<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ihr sagt es, ich bin es<\/em><\/strong>\u201c Lk 22, 70<\/li>\n<li>\u201e<strong><em>Ich bin gekommen in meines Vaters Namen<\/em><\/strong>\u201c Joh 5, 43<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>V16-19: Jakob erwacht aus der Gottesbegegnung und errichtet einen Gedenkstein<\/strong><\/p>\n<p>Jakob erwacht und ist sich sicher, dass er eine Gottesbegegnung im Schlaf hatte. Dieses heilige Erlebnis bringt ihn in eine ehrfurchtsvolle Haltung vor Gott. Er errichtet an der Stelle seines Nachtlagers eine Gedenkst\u00e4tte. Ja er sieht die Stelle als \u201edie Pforte zum Himmel\u201c. In Johannes 1, 51 spricht Jesus zu seinen J\u00fcngern davon, dass sie \u201e<em>den Himmel offen sehen<\/em>\u201c werden und \u201e<em>die Engel Gottes hinauf- und herabsteigen sehen \u00fcber dem Menschensohn<\/em>\u201c. Jesus als der Sohn Gottes auf Erden, als der offene Himmel, der einen Blick zulies in das \u201e<em>Himmelreich<\/em>\u201c. Stephanus konnte in seiner tiefsten Bedr\u00e4ngnis diese Zusage erleben (Apg 7). Das Steinmal begegnet uns weiterhin in Genesis, wie auch durch das AT:<\/p>\n<p><strong>2.Samuel 7, 12<\/strong>: \u201e<em>Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn \u201eEben Eser\u201c (Stein der Hilfe) und sprach: \u201eBis hier her hat uns der Herr geholfen.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Steinmal als: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gen 31, 45<\/strong>: \u201e<em>Da nahm Jakob einen Stein und richtete ihn auf zu einem <strong>Steinmal<\/strong><\/em>\u201c und<strong> 51<\/strong>: \u201e<em>Und Laban sprach zu Jakob: \u201eSiehe, das ist der Haufe, und das ist das <strong>Steinmal<\/strong>, das ich aufgerichtet habe zwischen dir und mir<\/em>\u201c \u2013 <strong>Begegnungsstelle<\/strong><\/li>\n<li><strong>Lev 26, 1<\/strong>: \u201e<em>Ihr sollt euch keine G\u00f6tzen machen und euch weder Bild noch <strong>Steinmal<\/strong> aufrichten, \u2026 in eurem Lande, um davor anzubeten, denn ich bin der Herr, euer Gott<\/em>\u201c \u2013 Gott m\u00f6chte keine Steinmale, die angebetet werden \u2013 <strong>G\u00f6tzendienst<\/strong><\/li>\n<li><strong>Deu 16, 22<\/strong>: \u201e<em>Du sollst dir kein <strong>Steinmal<\/strong> aufrichten, denn das hasst der Herr, dein Gott.<\/em>\u201c<\/li>\n<li><strong>Micha 5, 12<\/strong>: \u201e<em>Ich will deine G\u00f6tzenbilder und <strong>Steinmale<\/strong> aus deiner Mitte ausrotten, dass du nicht mehr anbeten sollst deiner H\u00e4nde Werk.<\/em>\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Ort, den Jakob, Bethel nannte, bedeutet \u201eGotteshaus\u201c. Der nahe Ort Luz wurde sp\u00e4ter in Bethel umbenannt. Bethel begegnet uns im AT immer wieder in Verbindung mit Jakobs Geschichte aber auch in der Geschichte seiner Nachkommen. Eben auch einem Ort von Fluch und Segen \/ Gottesdienst und G\u00f6tzendienst:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gen 31, 13<\/strong>: \u201e<em>Ich bin der Gott, der dir zu <strong>Bethel<\/strong> erschienen ist, wo du den Stein gesalbt hast, und du hast mir daselbst ein Gel\u00fcbde getan<\/em>\u201c<\/li>\n<li><strong>Gen 35, 7:<\/strong> \u201e<em>und er baute dort einen Altar und nannte die St\u00e4tte El <strong>Bethel<\/strong>, weil Gott sich ihm daselbst offenbart hatte, als er vor seinem Bruder floh.<\/em>\u201c<\/li>\n<li><strong>K\u00f6nige 12, 28f<\/strong>: \u201e<em>Der K\u00f6nig (Jerobeam I) hielt einen Rat und machte zwei goldene K\u00e4lber und sprach zum Volk: \u201eEs ist zu viel f\u00fcr euch, dass ihr hinauf nach Jerusalem geht, siehe da ist dein Gott, Israel, der dich aus \u00c4gyptenland gef\u00fchrt hat. Und er stellte eins auf in <strong>Bethel<\/strong> und eins in Dan<\/em>\u201c<\/li>\n<li><strong>K\u00f6nige 23, 15<\/strong>: \u201e<em>Auch den Altar in <strong>Bethel<\/strong>, die H\u00f6he, die Jerobeam gemacht hatte, der Sohn Nebaats, der Israel s\u00fcndigen machte, diesen Altar brach er ab, zerschlug seine Steine und machte sie zu Staub und verbrannte das Bild der Aschera.<\/em>\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>V20-22: Jakob macht einen Handel mit Gott \u2013 \u201e<em>Du gibst mir und ich gebe Dir!<\/em>\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Jakob scheint sich nicht so recht sicher zu sein, dass Gott mit ihm sein wird auf dem Weg, den er geht. Er macht mit Gott bzw. mit sich selbst einen Handel. Wenn ER mich beh\u00fctet auf meinen Wegen und mich wohlbehalten zu meinem Vater zur\u00fcckbringt, dann soll er \u201e<strong><em>mein Gott sein<\/em><\/strong>\u201c. Sein Einsatz, der zehnte Teil seiner Einnahmen. Und der Ort dieser Begegnungsst\u00e4tte soll ein \u201e<strong><em>Haus Gottes werden<\/em><\/strong>\u201c. Das ist auch die erste Stelle der Bibel, in der von einem \u201e<em>Haus Gottes<\/em>\u201c die Rede ist. So ein Handel oder \u201eGel\u00fcbde\u201c mit Gott nimmt Gott selber sehr ernst und fordert es auch ein. Da hei\u00dft es in:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Deu 23, 22<\/strong>: \u201e<em>Wenn du dem Herrn, deinem Gott, ein <strong>Gel\u00fcbde<\/strong> tust, so sollst du nicht z\u00f6gern, es zu erf\u00fcllen, denn der Herr, dein Gott, wird\u00b4s von dir fordern, und es wird Schuld auf dich fallen.<\/em>\u201c<\/li>\n<li><strong>Samuel 15, 7<\/strong>: \u201e<em>Nach vier Jahren sprach Absalom zum K\u00f6nig: Ich will hingehen und mein <strong>Gel\u00fcbde<\/strong> in Hebron erf\u00fcllen, das ich dem Herrn gelobt habe.<\/em>\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die beiden Stellen zeigen deutlich, wie Gott es erstens im Gesetz regelt, bzw. wie es zweitens z.B. Absalom wichtig ist, das Seine auch zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1. Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Advent, Ankommen in der Welt, f\u00fcr dich. Jakob darf sehen und h\u00f6ren: ihm steht der Himmel offen. Jesus ist angekommen. Der Himmel ist zur Welt gekommen. Endlich! Willkommen, Jesus!<\/p>\n<p>Wir feiern Advent, wir freuen uns auf das Geburtstagsfest von Jesus. Advent ist irgendwie \u201ealle Jahre wieder\u201c begleitet von Stress, Konsum und der Vorstellung eines Ideals vom \u201eFest des Jahres\u201c. Und doch ist es ein Geburtstag, der damals fern ab von jeglichem Konsum, Stress und erst recht von einem Ideal stattgefunden hat. Das zeigt mir einen Gegensatz auf, der f\u00fcr uns heute eine echte Herausforderung darstellt. Wie k\u00f6nnen wir einen Glauben leben, der sich auf das Wesentliche beschr\u00e4nkt in einer Gesellschaft, die im und vom \u00dcberfluss lebt? Jakob ist auf der Flucht, sein einziger Luxus ein Stein und \u00d6l. Er macht aus seiner Gottesbegegnung ein Denkmal mit dem, was grad zu greifen ist. Was ist in meinem Leben als erstes \u201egreifbar\u201c?<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Beim Beten steht der Himmel offen. Ich m\u00f6chte dazu Mut machen sich diese Tatsache bewusst zu machen. Dazu braucht es \u201enichts\u201c au\u00dfer dich und Jesus! Denn er will dir begegnen in aller Ruhe fern ab von der Hektik\/Unruhe dieser Welt! Die Predigt kann dazu dienen, Beten neu zu entdecken, als kleine Ruhepunkte im Alltag mit gro\u00dfer Wirkung, wo ich Jesus an meinem Alltag teilhaben lasse, ja, wo er mir begegnen m\u00f6chte.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich halte die Predigt, um aufzuzeigen, dass Jakob im Traum den Himmel offen sah. Beten ist f\u00fcr mich so ein Moment, wo der Himmel mir offensteht. Die Himmelsleiter auf der die Engel Gottes auf- und abstiegen ist f\u00fcr mich ein Bild f\u00fcr das Beten, denn der Himmel, der Weg zu Gott steht mir durch Jesus offen und ich kann jederzeit zu ihm kommen. Beten ist die Verbindung, das Sprachrohr oder eben sowas wie eine Himmelsleiter zu Gott, direkt in sein Herz. Jesus sagt im Johannesevangelium 1, 51: \u201e<strong><em>Wahrlich, wahrlich ich sage euch: \u201eIhr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes \u00fcber dem Menschensohn hinauf- und herabfahren sehen<\/em><\/strong>\u201c (Menge) Stephanus sah auch den \u201eHimmel offen\u201c in der tiefsten Bedr\u00e4ngnis mit dem Tod vor Augen, er f\u00fchlte sich trotzdem geborgen! Sich \u201egeborgen f\u00fchlen\u201c bei Gott, egal in welcher Situation, kann auch ein Ziel der Predigt sein.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jakob: Wo Himmel und Erde sich ber\u00fchren oder Weihnachten hei\u00dft: Der Himmel kommt der Erde unendlich nahe! <\/strong><\/p>\n<p>Jakob sieht den Himmel offen! Gott ber\u00fchrt sein Herz, indem er sagt: \u201e<strong><em>Ich bin dein Gott und ich will dir und deinen Nachkommen geben<\/em><\/strong>\u201c und \u201e<strong><em>Ich will mit dir sein<\/em><\/strong>\u201c! Gott verspricht und steht zu seinen Zusagen. Jesus \u201eist\u201c Gottes Zusage, sein Ankommen bei den Menschen und sein Tod am Kreuz, das ist das heilige Handeln Gottes. Seine Nachfolger erleben \u201e<em>den Himmel offen<\/em>\u201c im dem\u00fctigen Gebet zu ihrem Herrn, im Bewusstsein: \u201e<em>Ich brauche Gott<\/em>\u201c. Advent, \u201e<em>das Ankommen<\/em>\u201c von Jesus auf dieser Erde und das geduldige Warten auf sein endg\u00fcltiges Ankommen, das ist die Hoffnung seiner Nachfolger. Ein \u201eendlich\u201c Weihnachten, soll die Gemeinde ermutigen auf ein \u201eendlich\u201c Jesus, geduldig aber <strong>nicht<\/strong> gelangweilt und vorbereitet aber <strong>nicht<\/strong> ungeduldig zu warten.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einstieg<\/strong>: Es bietet sich an, da es eine Geschichte, ja ein Erlebnis ist, den Kontext vor der Geschichte zu erz\u00e4hlen (kl. Anspiel), m\u00f6glichst lebendig und lebensnah, gern mit Beispielen aus der Gegenwart. Das Verh\u00e4ltnis von Jakob und Esau und der Rolle der Eltern kann da auch wiederholt werden. Als Wiederholung und R\u00fcckbesinnung auf die Predigt des vergangenen Sonntages aus Kap. 27, 1-40, Thema:<strong> Jakob: Gott kommt ans Ziel, nicht durch, aber trotz und f\u00fcr<\/strong> <strong>uns<\/strong>! Nach dieser Situation ist Jakob nun auf der Flucht vor seinem Bruder.<\/p>\n<p>Ein Einstieg kann auch eine Mogelpackung sein. Ein Gef\u00e4\u00df oder Ding bei dem der Inhalt nicht den Erwartungen entspricht. Als Gegensatz zu der Tatsache, dass da wo Gott spricht auch geschieht was seinem Willen entspricht. Also da wo Gott drauf steht auch Gott drin ist!<\/p>\n<p><strong>St\u00e4tte der Gottesbegegnung<\/strong> <strong>V. 10-11 und 16-19<\/strong><\/p>\n<p>Jakob ist unterwegs in einem normalen ihm bekannten Umfeld und der Ort, \u201edie St\u00e4tte\u201c, auf der er sein Nachtlager aufschl\u00e4gt, wird ihm durch seine Gottesbegegnung \u201eheilig\u201c. Es ist kein Ort unter Orten mehr, nein, es ist \u201eder\u201c Ort seiner pers\u00f6nlichen Begegnung mit Gott. Jakob sah den Himmel offen! Auch der Stein, sein Kissen wird kurzer Hand umfunktioniert in einen Gedenkstein. Fragen an die Gemeinde k\u00f6nnten sein: (im stillem Nachdenken dar\u00fcber oder durch aktive Beteiligung der Gemeinde \u2013 eine\/zwei Personen zuvor konkret darauf anzusprechen \u2013 Zeugnis)<\/p>\n<ul>\n<li>Wo ist dein Ort der Gottesbegegnung, der dir in deinem Leben wichtig geworden ist? (Bekehrungserlebnis, Bewahrung, Bew\u00e4hrung, Berufung, Erkenntnis, Krise, \u2026)<\/li>\n<li>Wo oder wann erlebst\/erlebtest du den Himmel offen?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Gott spricht: \u201e<em>Ich bin<\/em>\u201c! V. 13-15<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<strong><em>Und der Herr stand oben darauf und sprach:<\/em><\/strong> \u2026\u201c Jakob erlebt Gott und Gott spricht ihn konkret an, indem er sich ihm vorstellt, an Hand Jakobs Vorfahren, Abraham und Isaak. Sein g\u00f6ttliches \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c hat absolutes Gewicht. Wo \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c drauf steht ist auch wirklich \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c drin. Das ist keine \u201eMogelpackung\u201c wie wir sie im Einzelhandel gelegentlich erleben k\u00f6nnen. Gott ist real und steht zu seinem Wort. Hier w\u00e4re zu empfehlen ein paar Erlebnisse der Bibel vorzustellen in denen Gott sein \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c benutzt bzw. sein Wesen beschreibt. Es ist erstaunlich, was es in seiner Geschichte zu entdecken gibt und was man dabei auch \u00fcber seinen Charakter erfahren kann.<\/p>\n<p>Da wo Gott \u201e<strong><em>Ich bin<\/em><\/strong>\u201c spricht, ist auch ein \u201e<strong><em>Ich will<\/em><\/strong>\u201c und ein \u201e<strong><em>Ich werde mit Dir sein<\/em><\/strong>\u201c gegenw\u00e4rtig. Gott tut seinen Willen kund und will ihn umsetzen. Sein Verhei\u00dfungstr\u00e4ger kann sich dabei sicher sein, dass Gott mit ihm sein wird. Hier wird uns Gott als der Gott der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft vor Augen gef\u00fchrt, der zu seinen Zusagen \u201ewirklich\u201c steht.<\/p>\n<p><strong>Das Gel\u00fcbde V. 20-22<\/strong><\/p>\n<p>Jakob hat eine Begegnung mit Gott und scheint nicht so ganz davon \u00fcberzeugt zu sein, dass Gott mit ihm geht. Vielleicht aus Scham wegen der ganzen Aktion mit seinem Bruder. Vielleicht aber auch aus Unsicherheit vor der ungewissen Zukunft in Haran. Er spricht ein Gel\u00fcbde oder einen Handel mit Gott aus: \u201e<em>Wird Gott mit mir sein und mich beh\u00fcten auf dem Wege, \u2026 \u201eso soll der Herr mein Gott sein<\/em>\u201c. Das kennt der ein oder andere vielleicht in den Gemeindereihen, so Momente, wo man Gott einen Handel vorschl\u00e4gt, aber Vorsicht: laut 5.Mose 23, 22 hei\u00dft es: \u201e<em>Wenn du dem Herrn, deinem Gott, ein <strong>Gel\u00fcbde<\/strong> tust, so sollst du nicht z\u00f6gern, es zu erf\u00fcllen, denn der Herr, dein Gott, wird\u00b4s von dir fordern, und es wird Schuld auf dich fallen.<\/em>\u201c Gott nimmt dich beim Wort! So wie du auch ihm vertrauen kannst, dass er mit dir sein wird. Jakob bleibt ehrlich und ist auch realistisch indem er sagt: \u201e<strong><em>ich gebe dir den zehnten Teil von allem was du mir gibst<\/em><\/strong>\u201c. Er ist sich offensichtlich bewusst, dass mehr Versprechen f\u00fcr ihn unrealistisch ist. Hier w\u00e4re es interessant heutige Lobpreislieder mal unter die Lupe zu nehmen. Nicht um die Zuh\u00f6rer zu kritisieren, sondern eher dazu zu ermutigen, sich zu pr\u00fcfen, ob man dem Anspruch \u201e<em>Mein ganzes Leben, geb ich Dir \u2026<\/em>\u201c in allen Lebenssituationen wirklich umsetzen will\/kann. Jakob verspricht zehn Prozent seines Lebens treu zu geben. Wieviel gibst DU, &#8211; wirklich?<\/p>\n<p><strong>Jesus \u2013 \u201eder Himmel steht dir offen\u201c \u2013 Beten<\/strong><\/p>\n<p>Jesus der menschgewordene Beweis, dass Gott zu seinen Zusagen steht. Dass Gott seinen Menschen und allen voran sein Volk liebt! Dass er alles daf\u00fcr tut, dass Menschen den Weg zu ihm finden, ja dass sie \u201e<em>den Himmel offen<\/em>\u201c sehen. Gott l\u00e4sst tief in sein Herz blicken, indem er schon zu Mose sagte: \u201e<strong><em>Ich bin herniedergefahren<\/em><\/strong> \u2026\u201c (2.Mose 3, 8). Jesus ist \u201e<strong><em>angekommen<\/em><\/strong>\u201c in dieser gefallenen Welt, als der \u201eHeiland\u201c um den Riss zwischen Mansch und Gott zu \u00fcberbr\u00fccken. Den Weg frei zu machen, ja den Himmel auf zu machen f\u00fcr den Menschen. Der Weg, die Himmelsleiter zu Gott, kann das Beten, das Reden mit Gott sein. Advent als geduldiges Warten auf das Geschenk, Jesus, damals wie auch heute. Wir warten auf sein endg\u00fcltiges Ankommen, das ist Hoffnung der Nachfolger.<\/p>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Adventskarte \u201e<strong>Angekommen \u2013 <em>Gott<\/em><\/strong>\u201c am Ausgang verteilen, oder bereits vor Beginn auf jeden Stuhl legen <a href=\"https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m029-angekommen.html\">https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m029-angekommen.html<\/a><\/li>\n<li>Oder: \u201e<strong>Ich bin Dir n\u00e4her als Du glaubst \u2013 <em>Gott<\/em><\/strong>\u201c: <a href=\"https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m014-naeher-als-du-glaubst.html\">https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m014-naeher-als-du-glaubst.html<\/a><\/li>\n<li>Oder: \u201e<strong> Euer K\u00f6nig kommt.<\/strong>\u201c: <a href=\"https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-1a\/m110-deinkoenig.html\">https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-1a\/m110-deinkoenig.html<\/a> oder: <a href=\"https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m045-advent.html\">https:\/\/gott.net\/jamarkt\/motivserie-0\/m045-advent.html<\/a><\/li>\n<li>Anspiel zu \u201eMogelpackung\u201c von Teenys oder Jugendlichen vorbereiten\/vorf\u00fchren lassen\n<ul>\n<li>Nicht vergessen, Nikolaus kommt in den n\u00e4chsten Tagen evtl. vorbei. Kann als Idee in den Gottesdienst eingebaut werden. Folgendes Beispiel erz\u00e4hlt vom Nikolaus, der genervt vom Konsumg\u00fcterwahnsinn ist. Das kann ja auch eine Art \u201eMogelpackung\u201c sein. Wo es zur Predigt passt kann das Anspiel als Einstieg hilfreich sein. Sollte aber angepasst werden. <a href=\"https:\/\/www.evkirche-grossilsede.de\/theater\/2009-12-06Nikolaus-Monolog.pdf\">https:\/\/www.evkirche-grossilsede.de\/theater\/2009-12-06Nikolaus-Monolog.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>\u201eMogelpackungen\u201c als Einstieg verteilen und auspacken lassen. Das sollten Gegens\u00e4tze sein z.B.:\n<ul>\n<li>P\u00e4ckchen in Gr\u00f6\u00dfe eines IPHONES \u2013 Inhalt: Apfelringe<\/li>\n<li>Dessertglas Aufschrift: Vanille Joghurt \u2013 Inhalt: Senfjoghurt<\/li>\n<li>Gro\u00dfes Packet \u2013 Inhalt: winziger Schl\u00fcsselanh\u00e4nger<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die aktuelle Mogelpackung des Monats findet sich hier: <a href=\"http:\/\/www.vzhh.de\/ernaehrung\/30287\/die-mogelpackungsliste.aspx\">http:\/\/www.vzhh.de\/ernaehrung\/30287\/die-mogelpackungsliste.aspx<\/a><\/li>\n<li>Kleines Anspiel, welches das Ereignis von Jakob erz\u00e4hlt und mit der Gegenwart verbindet.<\/li>\n<li>F\u00fcr Kunstbegeisterte w\u00e4re eine Bildbetrachtung, der Szene \u201e<em>Jakob schaut die Himmelsleiter<\/em>\u201c von Marc Chagall eine M\u00f6glichkeit, die Szene den Zuh\u00f6rern vor Augen zu malen.\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/glaube-im-alltag.weebly.com\/uploads\/1\/0\/8\/0\/10808509\/bildmeditation3_chagall-jakobs_traum.pdf\">http:\/\/glaube-im-alltag.weebly.com\/uploads\/1\/0\/8\/0\/10808509\/bildmeditation3_chagall-jakobs_traum.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/gaebler.info\/kunst\/nizza\/Chagall_Jakobs-Traum.jpg\">http:\/\/gaebler.info\/kunst\/nizza\/Chagall_Jakobs-Traum.jpg<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Video zum Thema:\n<ul>\n<li>Beispiel f\u00fcr Mogelpackung <a href=\"https:\/\/youtu.be\/xrmqOjbrmjA\">https:\/\/youtu.be\/xrmqOjbrmjA<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Ein Lobpreislied (z.B. FJ 4: 146) vor der Predigt singen, welches einen Anspruch an mich selbst verdeutlicht. In der Predigt dann als Beispiel verwenden, um nachzufragen: \u201e<em>Kannst Du diesem hohen Anspruch an dich selbst gerecht werden?<\/em>\u201c Allerdings nicht um Druck aufzubauen oder das Lied zu kritisieren, sondern um ein dar\u00fcber Nachdenken anzuregen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Danny Mitschke)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Jakob: Wo Himmel und Erde sich ber\u00fchren\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Predigttext:\u00a0 1. Mose 28, 10-22\u00a0\u00a0 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-3268","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-mose"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-22 05:54:26","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3268"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3269,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3268\/revisions\/3269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}